Glattbrugger Media Agenturen kürten beste Präsentationen

Bereits zum zweiten Mal haben die Glattbrugger Media Agenturen m&m und mm&b den Award für die besten Werberaumanbieter-Präsentationen verliehen. Sämtliche in der Agentur gemachten Aussendienst-Präsentationen werden von den Mitarbeitern der beiden Agenturen bewertet und das Feedback den Präsentatoren zur Verfügung gestellt.

 Bereits zum zweiten Mal haben die Glattbrugger Media Agenturen m&m und mm&b den Award für die besten Werberaumanbieter-Präsentationen verliehen. Sämtliche in der Agentur gemachten Aussendienst-Präsentationen werden von den Mitarbeitern der beiden Agenturen bewertet und das Feedback den Präsentatoren zur Verfügung gestellt. Letzte Woche wurden die zehn besten Präsentatoren aus über 70 Präsentationen zur offiziellen Preisverleihung nach Glattbrugg eingeladen, wie die m&m Media Agentur mitteilt. Gold für die beste Präsentation 2006 ging an Radio Energy Züri, vertreten durch Markus Presta. Silber ging an Angela Prisciantelli und Roger Köppel von der Weltwoche und Bronze an Thomas Estermann und Tom Übersax vom Facts. Die Planung des dritten Awards ist bereits in vollem Gange, auf die Gewinner 2007 darf man gespannt sein. So hofft beispielsweise Marco Gasser von 20 Minuten im nächsten Jahr den Sprung von den Top Ten auf das Podest zu schaffen.

NZZ-Gruppe mit starkem Abschluss 2006

Die NZZ-Gruppe schliesst das Jahr 2006 mit einem stark verbesserten Ergebnis ab. Gegenüber dem Vorjahr erzielt das Zürcher Verlagshaus ein Plus von 17,7 Mio. Franken und schreibt einen Ertrag von 31,3 Mio.

 Die NZZ-Gruppe schliesst das Jahr 2006 mit einem stark verbesserten Ergebnis ab. Gegenüber dem Vorjahr erzielt das Zürcher Verlagshaus ein Plus von 17,7 Mio. Franken und schreibt einen Ertrag von 31,3 Mio.  
Der betriebliche Gesamtertrag nahm um 5 Prozent auf 505 Mio. Fr. zu, wie die Nachrichtenagentur SDA am Freitag mitteilte. Das Betriebsergebnis konnte von 8,9 Mio. auf 25,4 Mio. Franken gesteigert werden, dem besten Ergebnis seit dem Jahr 2000. Insbesonder der Geschäftsbereich NZZ konnte signifikant an Ertragskraft hinzugewinnen. Die NZZ am Sonntag überschritt die Gewinnschwelle (Break-even) nach fünf Jahren ihres Bestehens sehr deutlich. Bei leicht gesteigertem Umsatz von 207,8 Mio. auf 217 Mio. Franken wurde das Betriebsergebnis des Geschäftsbereichs von -5,4 Mio. auf +9,3 Mio. Franken verbessert. Der Personalbestand der Gruppe hingegen sank um 67 auf 1714 Mitarbeitende.
 
Zur NZZ-Gruppe gehören die beiden Geschäftsbereiche NZZ und die in der Freien Presse Holding (FPH) zusammengefassten Beteiligungen an Regionalverlagen, darunter die Neue Luzerner Zeitung und das St. Galler Tagblatt.

Stämpfli Verlag bekommt neuen Geschäftsführer

An der Spitze der Berner Stämpfli Verlags kommt es zu einem Wechsel: Manfred Hiefner übernimmt per Mitte 2007 die Leitung des Verlags von Rudolf Stämpfli. Bisher war Hiefner Geschäftsführer des Zürcher Orell Füssli Verlags.

 An der Spitze der Berner Stämpfli Verlags kommt es zu einem Wechsel: Manfred Hiefner übernimmt per Mitte 2007 die Leitung des Verlags von Rudolf Stämpfli. Bisher war Hiefner Geschäftsführer des Zürcher Orell Füssli Verlags. Hiefner werde sich als Jurist beim Stämpfli Verlag künftig vermehrt seinem verlegerischen Lieblingsgebiet widmen können, heisst es in einer Mitteilung der SDA vom Freitag. Rudolf Stämpfli bleibe als Verleger und Delegierter des Verwaltungsrates des Stämpfli Verlags für den Verlag verantwortlich.

Zu guter Letz: Den Nippel durch den Schlamm gezogen

Gion Mathias Caveltis' «Nippelgöttin» erhält vom Presserat Recht: Mit der Bezeichnung habe der Weltwoche-Kolumnist die Intimsphäre der Beschwerde führenden Frau verletzt. Aber eigentlich hat sich Cavelti selbst am meisten entwürdigt.

 Gion Mathias Caveltis‘ «Nippelgöttin» erhält vom Presserat Recht: Mit der Bezeichnung habe der Weltwoche-Kolumnist die Intimsphäre der Beschwerde führenden Frau verletzt. Aber eigentlich hat sich Cavelti selbst am meisten entwürdigt.  
Wenn die Welt eines 15-jährigen Jungen aus den Fugen gerät, weil sich die Brustwarzen seiner Mitschülerinnen durch die Kleidung abzeichnen, ist das verständlich – schliesslich befindet sich sein ganzer Hormonhaushalt im Ausnahmezustand. Wenn aber ein erwachsener Mann beim Anblick von sich härtenden Nippeln so ausser Kontrolle gerät wie Cavelty und während Wochen nicht anderes mehr denken kann, ist das nichts als eklig. Besonders dann, wenn der Betroffene seine Gedanken einem grösseren Publikum mitteilen muss. Denn gescheite Leser, egal welchen Geschlechts, wollen sich mit solchen Fantasien genauso wenig auseinander setzen wie mit detailreichen Schilderungen von Menstruationsproblemen. Vermutlich werden die Weltwoche-Jungs die mutige Beschwerdeführerin als verklemmte Männerhasserin darstellen – und selbst wenn sie eine wäre, gebührt ihr ein Preis für ihren Schritt, wie auch dem Presserat für seine Rüge an die Adresse der Weltwoche. Denn so schafft man mehr Platz für die wirklich erregenden Themen.

Neue Ombudsstellen bei Radio und TV

Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen hat neue Ombudsstellen für die privaten schweizerischen Radio- und Fernsehveranstalter bestimmt. Die SRG hat weiterhin eigene Ombudsleute. Die Ernennungen stehen im Zusammenhang mit dem neuen RTVG.

 Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) des Bundes hat neue sprach-regionale Ombudsstellen für die schweizerischen Radio- und Fernsehveranstalter bestimmt. Die neuen Stellen sind im revidierten Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) vorgesehen, dass am 1. April 2007 in Kraft tritt. Die SRG wird laut Gesetz weiterhin über eigene Ombudsstellen verfügen. Ombudsmann für die deutsch- und rätoromanische Schweiz wird Guglielmo Bruni, wie die UBI mitteilte. Bruni ist selbständiger Anwalt in Basel und führt noch bis Ende März die Ombudsstelle von Tele Basel. Als sein Stellvertreter wurde Oliver Sidler, Rechtsanwalt in Zug, bestimmt.
Für die französischsprachigen Regionen hat die UBI Denis Sulliger, Rechtsanwalt in Vevey, und für die italienischsprachigen Regionen Mauro von Siebenthal, Rechtsanwalt in Locarno, gewählt. Die Ombudsstellen innerhalb der SRG werden durch Achille Casanova (Deutschschweiz), Emmanuel Schmutz (Romandie) und Toni Hess (Rätoromanisch) wahrgenommen.
Aufgabe der Ombudsstellen ist die Behandlung von Beanstandungen im Sinne des RTVGs. Innert 20 Tagen nach der Ausstrahlung kann jede Person eine Sendung bei der zuständigen Ombudsstelle beanstanden. Beanstandungsfähig sind im Rahmen des neuen Rechts aber nicht Werbespots, sondern der Inhalt redaktioneller Sendungen von schweizerischen Veranstaltern. Die Ombudsstelle prüft den Fall und vermittelt zwischen den Beteiligten. Sie hat keine Entscheidungs- oder Weisungsbefugnis.

Cumulus-Kunden werden mit Rolling Stones beglückt

Vorbei sind die Zeiten, als man für die Mitgliedschaft in einem Kundenbindungsprogramm höchstens einen Salzstreuer kriegte: Die Migros veranstaltet für die Mitglieder des Kundenprogramms Cumulus ein Konzert der Rolling Stones.

 Vorbei sind die Zeiten, als man für die Mitgliedschaft in einem Kundenbindungsprogramm höchstens einen Salzstreuer kriegte: Die Migros veranstaltet für die Mitglieder des Kundenprogramms Cumulus ein Konzert der Rolling Stones. 30’000 Cumulus-Kunden werden am 11. August 2007 nach Lausanne an den Gig eingeladen. Wer von den rund zwei Millionen Cumulus-Kunden an diesem Event mitrocken wird, entscheidet das Los. Das Konzert findet anlässlich des 10-Jahr-Jubiliäums von Cumulus statt und wird in Zusammenarbeit mit André Béchir von Good News veranstaltet. Dass die Rolling Stones für den Event gewonnen werden konnte, führt Migros-Marketing-Chef Urs Riedener in einer Mitteilung auf das Kultur-Engagement des Grossverteilers zurück.
An der Verlosung für die Konzert-Tickets können alle Cumulus-Kunden teilnehmen. Sie müssen allerdings eine Wettbewerbskarte vorweisen, die zehn Einkäufe im Wert von mindestens 10 Franken nachweist.
Ausgelost werden insgesamt 15’000 Cumulus-Kunden. Jeder Gewinner erhält zwei Eintrittskarten. Für die beiden Tickets werden den Gewinnern 6000 Cumulus-Punkte belastet. Mitmachen können aber gemäss Mitteilung auch alle, die nicht genügend Cumulus-Punkte auf dem Konto haben. Ihnen werden die fehlenden Punkte später abgezogen. Mit dem Verrechnen der Punkte wolle die Migros sicherstellen, dass nur Leute mitmachen, denen dieser Anlass auch wirklich etwas wert sei, heisst es im Communiqué.

Scholz & Friends bilden strategische Allianz mit Lowe Worldwide

Die beiden Netzwerke Lowe und Scholz & Friends haben am Donnerstag in Berlin bekannt gegeben, dass sie zusammen eine strategische Allianz eingehen wollen. Die Werbewoche war vor Ort an der Pressekonferenz.

 Die Kugelschreiber waren von Lowe. Die aufgelegten Notizblocks von Scholz & Friends. Die beiden Netzwerke haben am Donnerstag in Berlin bekannt gegeben, dass sie zusammen eine strategische Allianz eingehen wollen. Der Vertrag ist am Freitag, 23. März unterzeichnet worden. Lowe Worldwide übernimmt zukünftig die Vertretung von Scholz & Friends in allen internationalen Märkten, in denen die Agenturgruppe bislang nicht vertreten ist. Der Fokus liegt dabei auf Asien sowie auf Nord- und Südamerika. Lowe hat 49 Büros weltweit. Scholz & Friends mit mehr als 1000 Angestellten war bisher in 19 Ländern Europas vertreten. Die neue Verbindung schliesst auch weitere Agenturen aus dem Interpublic Netzwerk ein. Damit ist die Präsenz von Scholz & Friends in über 180 Ländern gewährleistet.
Für die Schweiz, wo beide Netzwerke vertreten sind, wird sich für die betreffenden Agenturen ?nichts ändern?, wie Steve Gatfield, CEO von Lowe Wordlwide der Werbewoche versicherte. ?Das ist, wie wenn jemand heiratet. Unbekannte Menschen werden sich plötzlich verwand oder verschwägert. An ihrem Leben ändert das aber nichts. Die Schweizer können aber gerne mal eine gemeinsame Mitarbeiterschulung organisieren?, meinte auch Tomas Heilmann, Partner und CEO von Scholz & Friends. Auf die Frage, wer in dieser ?Heirat? die bessere Partie machte, meinte Heilmann: ?Lowe hatte ein kleines Problem, das kurzfristig gelöst werden musste. Scholz & Friends konnte hier kurzfristig die beste Lösung anbieten. Es ist eine Win-Win-Situation.? Gatfield präzisierte: ?Wir teilen die gleiche Vision für unsere Unternehmen.? Der Deal könnte es möglich machen, dass ?Scholz & Friends damit reif für die Börse wird?, wie Heilmann sagte.
Neben der internationalen Allianz gibt es eine weitere Ebene der Kooperation. Gemeinsam mit dem Scholz & Friends-Investor Cognetas gründet Lowe Worldwide die Agentur Lowe Deutschland neu. Bereits sollen alle Budgets von Unilever hier neu gebündelt werden. Und ?Nokia steht auf der Matte.?
Andreas Panzeri

Andreas Dietrich kehrt zum Magazin zurück

Andreas Dietrich, der ehemalige Blattmacher der Weltwoche, kehrt als Redaktor zum Magazin zurück.

 Andreas Dietrich, der ehemalige Blattmacher der Weltwoche, kehrt als Redaktor zum Magazin zurück. Ab 1. April 2007 verstärkt der 43-Jährige die Redaktion des Wochentitels. Dietrich arbeitete bereits in den 90er Jahren für das Magazin. Danach gehörte er unter anderem zum Gründungsteam von Facts, war Redaktor beim NZZ Folio und bis Oktober 2006 stellvertretender Chefredaktor der Weltwoche.
In den vergangenen Monaten arbeitete Andreas Dietrich in Berlin an der Entwicklung einer neuen Zeitschrift für Deutschland.
Am Mittwoch war bekannt geworden, dass Res Strehle, der bisherige Chefredaktor des Magazins, zum Tages-Anzeiger wechselt. Finn Canonica, der bisherige stellvertretende Chefredaktor der Wochenendbeilage, übernimmt die Nachfolge Strehles beim Magazin.

ZürichTokio verbreitet nationales Doppelhoch für Sony

Die Zürcher Agentur ZürichTokio wurde von Sony United beauftragt, den Launch der neuen Playstation3 und die nationale Kampagne von Full High Definition in einem Produkte-Inserat zu bewerben.

Die Zürcher Agentur ZürichTokio wurde von Sony United beauftragt, den Launch der neuen Playstation3 und die nationale Kampagne von Full High Definition in einem Produkte-Inserat zu bewerben. Da schon einigen Leuten bekannt sei, dass die Playstation3 ganz viel könne, wurde laut Mitteilung auf die Kommunikation der technischen Einzelheiten verzichtet. Viel wichtiger war es der Agentur, die Vorzüge von Full High Definition und dem neuen integrierten Speichermedium Blu-ray dem «Nichtgamer» näher zu bringen. Ebenso galt es zu kommunizieren, dass Sony der einzige Hersteller sei, der die ganze Produktepalette in Full HD, von Handycams und Notebooks über Fernseher und Heimkino-Projektoren bis zur Spielkonsole, anbiete. Das Inserat erscheint ab sofort landesweit als Doppelseite.

Wemf-Statistik zu Medienumsätzen kommt nicht zu Stande

Die Wemf kann die geplante neue Statistik über die Netto-Umsätze in den verschiedenen Mediengattungen nicht realisieren. Denn nicht bei allen Medien ist die Bereitschaft vorhanden, die Netto-Werbeumsätze monatlich zur Verfügung zu stellen.

 Die Wemf AG für Werbemedienforschung kann die geplante neue Statistik über die Medienumsätze nicht realisieren. Im Zuge der Kooperation mit Media Focus hatte das Forschungsunternehmen vorgesehen, eine monatliche Medienstatistik zu etablieren, welche die Netto-Umsätze in den verschiedenen Mediengattungen wiedergibt. Die neue Statistik hätte sichergestellt, dass nur Gruppenwerte ausgewiesen werden und keine Rückschlüsse auf Einzelmedien möglich sind, heisst es in einer Mitteilung der Wemf. Ziel der Statistik wäre gewesen, die effektiven Werbeausgaben in Schweizer Franken für Werbung in den Medien auszuweisen.
Gespräche mit den Vertretern der verschiedenen Mediengattungen haben laut Wemf zwar das Interesse an solchen Daten bewiesen. Andererseits sei aber nicht überall die Bereitschaft vorhanden, die Netto-Werbeumsätze monatlich zur Verfügung zu stellen. Ausschlag gab der Entscheid der Verantwortlichen von Fernsehen und Kino: Da sie keine Netto-Werbeumsätze liefern wollen, ist die Grundlage für die Lancierung einer medienübergreifenden Medienstatistik momentan nicht gegeben.
Die Wemf will sich auch in Zukunft für die Erstellung und Veröffentlichung einer medienübergreifenden Medienstatistik mit Netto-Werbeumsätzen einsetzen. Sie wird die Daten zur Verfügung stellen, sollte dies von den Vertretern der Medien, der Werbeauftraggeber und den Agenturen gewünscht werden.

SFLB zeigt stapelweise Werbedruck für Swissprinters

Die Zürcher Agentur Spillmann/Felser/Leo Burnett (SFLB) zeigt in einer neuen Kampagne, dass man bei der grafischen Gruppe Swissprinters viel mehr bekommt als schöne Druckmittel. SFLB wartet momentan ausserdem mit neuen Arbeiten für die St. Galler Kantonalbank und Swisscanto auf.

Die Zürcher Agentur Spillmann/Felser/Leo Burnett (SFLB) zeigt in einer aktuell geschalteten Kampagne, dass man bei Swissprinters viel mehr bekommt als schöne Druckmittel. Swissprinters heisst der Zusammenschluss der Druckunternehmen der Schweizer Medienhäuser Ringier, NZZ und Edipresse. Dank dem Zusammenschluss können die einzelnen Druckereien ihren Kunden mehr für ihr Druckprojekt bieten: Mehr rund ums Drucken, aber auch mehr für die Kommunikation, wie zum Beispiel Crossmedia, Direct Marketing Services, Verlagsmarketing für Zeitschriften und einen Kalenderverlag.
Seit 2006 arbeitet Swissprintes im Bereich der Markenentwicklung sowie für den Aufbau ihres Kommunikationsauftritts mit Spillmann/Felser/Leo Burnett zusammen. Im letzten Jahr gemeinsam entworfen und eingeführt wurde eine vielseitig einsetzbare formale Sprache für die Unternehmenskommunikation – umgesetzt unter anderem als Website sowie in Form zahlreicher Themen-Broschüren. 2007 kommt neu die Marktkommunikation ins Spiel. Als Key Visual der aktuell geschalteten Kampagne dient ein Papierstapel, der – je nach Botschaft des Sujets – eine andere Form annimmt. Der Claim fasst den Mehrwert schliesslich kurz und bündig zusammen: «Get more.»
SFLB ist momentan aber auch mit anderen neuen Arbeiten präsent: Auf die St. Galler Kantonalbank macht eine taktische Kampagne auf charmante aber dennoch offensive Art aufmerksam. Für Swisscanto, das Gemeinschaftsunternehmen der Kantonalbanken für Anlage- und Vorsorgeprodukte, bewirbt SFLB mit Kindersujets neue Klima- und Kapitalschutzfonds.

Mehr Kabel-TV-Anschlüsse in der Schweiz

Per Ende 2006 gab es in der Schweiz so viele Kabel-TV-Anschlüsse wie noch nie, nämlich rund 2,9 Millionen. Das teilte der Verband der Kabel-TV-Unternehmen Swisscable mit. Hinter den Erwartungen liegt jedoch die Nutzung von digitalem Kabelfernsehen.

 Per Ende 2006 gab es in der Schweiz so viele Kabel-TV-Anschlüsse wie noch nie, nämlich rund 2,9 Millionen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Wachstum um 1,2 Prozent. Das teilte Swisscable, der Verband der Kabel-TV-Unternehmen, anlässlich seiner Generalversammlung vom Freitag mit.
Zulegen konnte auch das digitale Kabelfernsehen. So schauten Ende 2006 knapp zehn Prozent aller Kabel-TV-Kunden digital fern. Das entspricht 280’000 Anschlüsse und gegenüber 2005 einem Wachstum von 12 Prozent. Auch Kabelinternet gewann, und zwar um rund 10 Prozent. Per Ende 2006 nutzten rund 660’000 Kunden den Kabel-Anschluss, um im Internet zu surfen. Rund 280’000 Kunden telefonierten Ende 2006 via TV-Kabel, was einem Wachstum von 40 Prozent gleichkommt. Mit diesen Zahlen sei der Verband insgesamt zufrieden, heisst es in der Mitteilung.
Konkurrenz erwuchs Swisscable durch die Lancierung von Bluewin TV und dem forcierten Verkauf von Satelliten-Anlagen. Hinter den Erwartungen liege einzig die Nutzung von digitalem Kabelfernsehen. «Wir müssen die Vorteile von Digital-TV deshalb noch klarer kommunizieren», kommentierte Verbandspräsident Hajo Leutenegger im Communiqué. Vorangetrieben werden sollen auch HDTV-Anschlüsse. Spätestens bis zur Fussball-EM 2008 will Swisscable die Kabelnetze HD-tauglich machen.
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