Gruner + Jahr verzeichnet Umsatzsprung

Gruner + Jahr, Europas grösster Zeitschriftenverlag, hat 2006 einen kräftigen Umsatzzuwachs verzeichnet. Der Umsatz stieg um 9,1 Prozent auf 2,86 Milliarden Euro.

 Gruner + Jahr, Europas grösster Zeitschriftenverlag, hat 2006 einen kräftigen Umsatzzuwachs verzeichnet. Der Umsatz stieg um 9,1 Prozent auf 2,86 Milliarden Euro, wie die Sda gestützt auf eine Meldung des Konzerns vom berichtet. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte mit einem Plus von 10,6 Prozent auf rund 277 Millionen Euro noch stärker zu. Den Schub brachten neue Zeitschriften sowie die Motorpresse Stuttgart und das Tiefdruckunternehmen Prinovis, die beide erstmals voll in die Bilanz einflossen. Der Verlag sei weiterhin auf Wachstumskurs und wolle seine Marken wie Stern, Geo und Brigitte multimedial ausbauen, heisst es weiter. Grosse Zukäufe wie in den Vorjahren sind dafür zunächst nicht geplant.

Active Mobile simst für TCS Reisen

TCS Reisen hat die Goldbach-Media-Tochter Active Mobile Media mit der Realisierung eines SMS-Broadcast-Services beauftragt. Damit sollen die TCS-Reiseagenturen ihre Kunden auf jederzeit und überall erreichen können.

 TCS Reisen hat die Goldbach-Media-Tochter Active Mobile Media mit der Realisierung eines SMS-Broadcast-Services beauftragt. Damit sollen die TCS-Reiseagenturen ihre Kunden auf jederzeit und überall erreichen können, zum Beispiel für Alert-Inhalte oder Hinweise über Flugänderungen. Das teilte Active Mobile, die Goldbach-Media-Gesellschaft für Mobile Marketing, in einem Communiqué mit. Via Web-Interface können die in sechs Regionen tätigen rund 30 TCS-Reiseagenturen ihre jeweiligen Kunden einzeln oder alle zusammen auf dem Handy ansprechen. Jede Reiseagentur besitzt ein eigenes Login, mit dem sie autonom ihre Kommunikationsbedürfnisse bearbeiten kann.

Mabero gewinnt Pitch um Römerfest

Die Full-Service Marketing Agentur Mabero aus Rheinfelden gewann einen Etatkampf gegen zwei andere Mitstreiter. Sie überzeugten mit ihrer Wettbewerbspräsentation für ein neues Corporate Design des Römerfestes.

 Die Full-Service Marketing Agentur Mabero aus Rheinfelden gewann einen Etatkampf gegen zwei andere Mitstreiter. Sie überzeugten mit ihrer Wettbewerbspräsentation für ein neues Corporate Design des Römerfestes. Zusätzlich zum Corporate Design hat die Agentur neue Marketingmassnahmen kreiert. Unter anderem hat Mabero empfohlen, das Römerfest als Marke aufzubauen. Mabero ist eine junge Agentur, welche die Marketingfrau Andrea Roth im September 2006 gründete.

Maxomedia realisiert die Berner Euro 08 Website

Maxomedia erhält den Auftrag die offizielle Website der Euro 08 Bern zu gestalten. Die Crossmedia Agentur, die in der Hauptstadt angesiedelt ist, setzte sich in der Ausschreibung gegen drei weitere Bewerber durch.

 Maxomedia erhält den Auftrag die offizielle Website der Euro 08 Bern zu gestalten. Die Crossmedia Agentur, die in der Hauptstadt angesiedelt ist, setzte sich in der Ausschreibung gegen drei weitere Bewerber durch. Mit der Website möchte die Agentur die Begeisterung der Bevölkerung für die kommende Europameisterschaft wecken. Echte Berner Urgesteine, Prominente und junge Leute bekennen sich auf der Website zu Bern. Die Website ist als interaktives Forum geplant, für die Bewohner und Hotels Berns, aber auch für die Fussballbegeisterten aus der ganzen Welt. Die Lancierung der Website ist auf Mai 2007 geplant. 

Hotelplan bekommt neuen Kommunikationsleiter

Peter Schmidli ist ab dem 1. Juli bei Hotelplan Schweiz verantwortlich für die Unternehmenskommunikation und die Medien. Der Tourismusexperte schliesst diesen Herbst sein Studium in Wirtschaftskommunikation ab.

 Peter Schmidli ist ab dem 1. Juli bei Hotelplan Schweiz verantwortlich für die Unternehmenskommunikation und die Medien. Der Tourismusexperte schliesst diesen Herbst sein Studium in Wirtschaftskommunikation ab. Zurzeit arbeitet er als Dozent für Tourismusmarketing an der Internationalen Schule für Touristik in Zürich und als Ausbildner bei der Unternehmensberatung Lötscher & Renggli in Sursee (LU). Davor war er drei Jahre lang als Verkaufsleiter der Bergbahnen Titlis Rotair, Engelberg für weltweite Märkte verantwortlich. 

Channelmedia trennt sich auch von Word

Nach dem sich Channelmedia in der letzten Woche von den Pocketguides getrennt hat, bricht sie nun auch die Zusammenarbeit mit dem Magazin Word. Sie baut damit die Konzentration auf Leaderprodukte weiter aus.

 Nach dem sich Channelmedia in der letzten Woche von den Pocketguides (siehe ) getrennt hat, bricht sie nun auch die Zusammenarbeit mit dem Magazin Word. Die Vermarkterin von Printprodukten und Ambient Medien setzt damit die letzte Woche kommunizierte strategische Neuorientierung und damit verbundene Konzentration auf Leaderprodukte weiter. Für den Geschäftsführer der Channelmedia Stefan Berger sei der Entscheid nicht leicht gefallen, denn das Word sei ein mit sehr viel Enthusiasmus und Herzblut gemachtes Heft für die urbane Strassenkultur. Jedoch verfolge das Unternehmen eine Wachstumsstrategie und konzentriere sich auf die Produkte mit dem grössten Potential, schreibt Channelmedia in einer Mitteilung.

Zu guter Letzt: Bescheiden gebildete Journalisten sind Schafe, die Wirtschaft der Hirt

Beim Privatrundfunk würden hauptsächlich ausbildungstechnisch und finanziell minderbemittelte Journalisten wüten - von Qualitätssicherung keine Spur. Aus wichtigen Zusammenhängen herausgerissen lösen die Ergebnisse zweier Studien einen Sturm in der Schweizer Medienlandschaft aus.

Beim Privatrundfunk würden hauptsächlich ausbildungstechnisch und finanziell minderbemittelte Journalisten wüten – von Qualitätssicherung keine Spur. Aus wichtigen Zusammenhängen herausgerissen lösen die Ergebnisse zweier Studien einen Sturm in der Schweizer Medienlandschaft aus.
Die Ergebnisse zweier vom Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) verordneten Studien sind niederschmetternd. Seit Herbst 2006 wurden Medienschaffende und Qualitätssicherung in Privatradios und Privatfernsehen unter die Lupe genommen. Laut einer Mitteilung des BAKOM kommt einerseits die Uni Zürich zum Schluss, Privatrundfunk-Journalisten seien jung, beruflich unerfahren und schlecht entlöhnt, sie würden ein verhältnismässig tiefes Bildungsniveau vorweisen und seien berufsspezifisch schlecht ausgebildet. Andererseits behauptet die Winterthurer Fachhochschule, Qualitätssicherungs-Instrumente seien zwar vorhanden, würden aber nicht gross angewendet. Zudem sei eine geringe Sensibilität für die Möglichkeit der Profilierung über Qualität auszumachen und eine starke Orientierung an betriebswirtschaftlichen Anliegen und Empfängerinteresse sorge für einen diffusen Qualitätsbegriff.
Das BAKOM will sich auf die Ergebnisse stützen, um die Leistungsaufträge für die Neuverteilung der Privatrundfunk-Konzessionen umzuformulieren. Die Reaktionen seitens der Medien lassen nicht auf sich warten. Gemäss dem Verband Schweizer Privatradios (VSP) sei die Datenerhebung methodisch fragwürdig und die Ergebnisse wenig aussagekräftig. Ausserdem macht die Gazette in einer Mitteilung darauf aufmerksam, dass nur die Produktionsstruktur und die Arbeitsbedingungen untersucht wurden. Das eigentliche Programm der Rundfunksender sei absolut nicht erfasst worden.
Tatsache ist: Seit eh und je bilden Regionalsender junge Journalisten aus, welche «grössere» Ziele haben. Die wenigsten begnügen sich mit einer Karriere beim Hinterwäldler-Stadtblatt. Die Mehrheit ist aber froh, wenn ein regionaler Sender den Einstieg ermöglicht. Medien können nicht aus dem wirtschaftlichen Zusammenhang betrachtet werden und müssen wie bei klassischen Unternehmen auf billigere, unerfahrene aber doch gescheite und lernwillige Arbeitskräfte setzen. Das Resultat lässt sich sehen, denn die Medienvielfalt, wie wir sie kennen, wäre ohne unvoreingenommene, kreative Einsteiger nicht denkbar. Generation Praktikum, ahoi!

GeneralMedia lanciert ein neues Ausflugsmagazin für Familien

Loisirs.ch ist das neue Print- und Online-Magazin der GeneralMedia. Die Westschweizer Publikation setzt sich zum Ziel, Familien ein breites Spektrum von Freizeitaktivitäten anzubieten.

Loisirs.ch ist das neue Print- und Online-Magazin der GeneralMedia. Die Westschweizer Publikation setzt sich zum Ziel, Familien ein breites Spektrum von Freizeitaktivitäten anzubieten.Am 30. Mai kommt laut Pressemitteilung der GeneralMedia die erste Ausgabe ihres neuen Magazins Loisir.ch heraus. Gleichzeitig wird die dazugehörige Website mit aktuellen Tipps für Freizeitaktivitäten aufgeschaltet. Die Print-Version wird zweimal im Jahr mit einer Auflage von 25’000 Exemplaren erscheinen.
Die Publikation ist ab Juni in Tourismusbüros, Kiosken und bei Orten mit Freizeitangeboten in der Westschweiz zu beziehen.

Medien profitieren dank Bund weiterhin von Post-Spezialtarifen

Der Nationalrat hat sich für die Weiterführung der indirekten Presseförderung entschieden. Zur Vergünstigung von ihren Transportpreisen erhält die Post jährlich Beiträge vom Staat in Höhe von 80 Millionen Franken.

Der Nationalrat hat sich für die Weiterführung der indirekten Presseförderung entschieden. Zur Vergünstigung von ihren Transportpreisen erhält die Post jährlich Beiträge vom Staat in Höhe von 80 Millionen Franken.Der Verband Schweizer Presse zeigt sich in seiner Pressemitteilung vom 22. März sehr erfreut über den Entscheid des Nationalrates, vor allem in Hinsicht auf die Zeitungen und Zeitschriften mit kleiner Auflage. Die Zustimmung zur indirekten Presseförderung sei als klares Votum für die Weiterexistenz der Pressevielfalt in der Schweiz zu werten.
Die Post soll vom Bund jährlich 60 Millionen Franken zur Gewährung von distanzunabhängigen Vorzugspreisen erhalten und weitere 20 Millionen werden für zusätzliche Vergünstigungen zur Beförderung kleinauflagiger Publikationen gewährt. Dabei sollen nach dem Willen des Nationalrates die 60 Millionen auf sieben Jahre befristet sein, die Sonderförderung über 20 Millionen hingegen unbefristet gelten. Der Ständerat behandelt die Vorlage voraussichtlich in der Sommersession.

NZZ Online und IMG Media verstärken Zusammenarbeit

Nach der Kooperation zur Fussball-WM 2006 haben sich NZZ Online und IMG Media auf eine Weiterführung der Zusammenarbeit geeinigt. So produziert und entwickelt IMG Media fortan Sportspecials für die Onlineausgabe der NZZ.

 Nach der Kooperation zur Fussball-WM 2006 haben sich NZZ Online und IMG Media auf eine Weiterführung der Zusammenarbeit geeinigt. So produziert und entwickelt IMG Media fortan Sportspecials samt Liveberichterstattung für die Onlineausgabe der NZZ. Dazu kommt die gemeinsame Vermarktung im Schweizer Werbemarkt. Nach Blick Online, Sportal.ch und Sport.ch ist NZZ Online das vierte Sportangebot der IMG Media. Insgesamt generiert das Sportnetzwerk über 12 Millionen Page Impressions und 1.5 Millionen Visits pro Monat, wie IMG in einem Schreiben mitteilt.  IMG Media ist in der Schweiz Marktführer im New Media Bereich Sport und fokussiert sich in der Vermarktung auf Presenterformate und Media-Sponsorships. Nebst den bereits erwähnten Kunden arbeitet IMG unter anderem mit Swisscom, Sunrise und Ringier zusammen.

Cannes Lions gibt Film und Presse Jury bekannt

Das Internationale Werbefestival in Cannes veröffentlichte am Mittwoch die Mitglieder der Film und Presse Jury. Bob Scarpelli übernimmt die Leitung beider Lions Gremien.

 Das Internationale Werbefestival in Cannes veröffentlichte am Mittwoch die Mitglieder der Film und Presse Jury. Bob Scarpelli, Vorsitzender und Chief Creative Officer von DDB Worldwide übernimmt die Leitung beider Lions Gremien. Die Gewinner der Presse Beiträge werden am 20. Juni bekannt gegeben. Die begehrten Lions für die besten Werbefilme werden am 23. Juni verliehen. 

Blick bereit Ringier Sorgen

Das Medienhaus sorgt sich um die ehemaligen Verkaufsschlager Blick und Sonntagsblick. Zurzeit laufen Projekte, welche die negative Auflagenentwicklung zumindest stoppen sollen.

 Das Medienhaus sorgt sich um die ehemaligen Verkaufsschlager Blick und Sonntagsblick. Zurzeit laufen Projekte, welche die negative Auflagenentwicklung zumindest stoppen sollen. An der Jahresmedienkonferenz am Donnerstag gab der CEO Martin Werfeli zu, dass er mit den Auflagenzahlen der beiden Titel nicht zufrieden sei, wie die SDA in einer Meldung schreibt. Im letzten Jahr ging die Auflage des Blicks von 262’262 auf 254’657 und die des Sonntagsblicks von 280’280 auf 272’425 Exemplaren zurück. Bereits führe das Unternehmen Gespräche und startete Projekte, welche die Blicks stark verändern würden. Eine dieser Arbeitsgruppen leitet der gestern Mittwoch zurückgetretene Chefredaktor Werner de Schepper. Erste Entscheide fällt der Verwaltungsrat im Frühsommer.
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