Korrigendum zum Media Trend Journal

In der Ausgabe MACH-Special des Media Trend Journals zu den Zahlen der MACH Basic 2007-1, welche auch der aktuellen Werbewoche beigelegt ist, hat sich in der Druckvorstufe ein bedauerlicher Fehler eingeschlichen.

 In der Ausgabe MACH-Special des Media Trend Journals zu den Zahlen der MACH Basic 2007-1, welche auch der aktuellen Werbewoche beigelegt ist, hat sich in der Druckvorstufe ein bedauerlicher Fehler eingeschlichen.  
Im Artikel «Edipresse und Axel Springer verlieren» ab Seite 35 wurde ein (alter) Stehsatz-Text nicht gelöscht. Dadurch gelangte ein Textabsatz in den Artikel, welcher aus der letzten MACH-Ausgabe vom September 06 stammt. In diesem ist davon die Rede, «Gerhart Isler sei einer der beiden Hauptaktionäre des Verlages(…), es gäbe nach dem Auszug von Filippo Leutenegger immer noch drei Brandherde(…) und eine Kandidatur Leuteneggers im nachsten Frühjahr (also jetzt) könnte unter diesen Umständen verlockend wirken». Der geneigte Leser hat sicher schnell bemerkt, dass diese Angaben vom vergangen Herbst stammen, die nun eben aus Versehen noch einmal ins Heft gelangten und heute natürlich so nicht mehr stimmen. Redaktion und Verlag entschuldigen sich in aller Form bei den betroffenen Personen sowie beim Verlag Axel Springer für dieses ärgerliche Missgeschick.

Auffrischung für Tele Tell

Der Zentralschweizer Fernsehsender Tele Tell präsentiert sich ab dem 2. April in einem neuen Sendekleid und mit mehr Programmen. Ebenso wurde die abendliche Nachrichten-Sendung vorverlegt.

Der Zentralschweizer Fernsehsender Tele Tell präsentiert sich ab dem 2. April in einem neuen Sendekleid und mit mehr Programmen. Ebenso wurde die abendliche Nachrichten-Sendung vorverlegt.Anfangs April bekommt Tele Tell einen neuen Gesamtauftritt verpasst. Logos, Studioeinrichtungen, Werbetrenner und Programmsignete wurden komplett erneuert und modernisiert. Laut Pressemitteilung des Regionalsenders soll das neue Studiodesign mit Zentralschweizer Sujets den Zuschauern eine klare Identifikation mit der Region vermitteln.
Auch bei der Programmierung wurde einiges umgekrempelt: Die Nachrichten-Sendung «Aktuell» wird neu schon um 18 Uhr ausgestrahlt, damit Tele Tells 152’000 Zuschauer ihre News beim Heimkommen kochend heiss und brandaktuell serviert bekommen. Bei den Hauptprogrammen gibt es nebst den altbekannten Lifestyle- oder Swissdate-Sendungen einige Neuigkeiten. Darunter der Report, der aus Dokus und Reportagen besteht und «Sara macht’s», eine Talkshow mit Sara Bachmann. Die Sport-Sendung wurde bereits mit einer zusätzlichen Automobil-Revue erweitert.

Internationaler Quotenrenner «Rom» startet auf RTL

Ab Juli zeigt RTL II als erster deutsprachiger Free-TV-Sender die spektakuläre, zwölfteilige Serie «Rom». Mit über 100 Millionen Dollar, 3'000 Statisten und dem grössten je erbauten Filmset ist es die bisher teuerste Produktion des amerikanischen Serien-Giganten HBO.

 Ab Juli zeigt RTL II als erster deutsprachiger Free-TV-Sender die spektakuläre, zwölfteilige Serie «Rom». Mit über 100 Millionen Dollar, 3’000 Statisten und dem grössten je erbauten Filmset ist es die bisher teuerste Produktion des amerikanischen Serien-Giganten HBO.  
Sogar die nüchterne Frankfurter Allgemeine geriet ins Schwärmen: «Rom ist eines der grossen Fernsehexperimente dieser Tage.» Bildgewaltig, detailverliebt und vor allem authentisch taucht die Serie des Bond-Regisseurs Michael Apted («Die Welt ist nicht genug») in das alte Rom zur Zeit Caesars ein. Die Serie ist kein weiterer Sandalenschinken, sondern zeigt Rom wie man es noch nie gesehen hat: als ein überfüllter, lauter, pulsierender Ort, an dem grosser Reichtum neben erbärmlicher Armut existierte. HBO produzierte die Miniserie zusammen mit der BBC, RAI und EOS Entertainment – mit grossem Erfolg: In England lieferte «Rom» mit 27 Prozent Marktanteil zur Primetime eines der besten Ergebnisse in der Geschichte des Senders und auch in den USA erreichte sie ein Spitzenresultat. Nur die Italiener verschmähten die noble Fernsehkost, dort erreichte «Rom» gerade mal 10 Prozent Marktanteil.

Zu guter Letzt: Dirty Pitches

Der eben angelaufene Event-Pitch für die Feierlichkeiten zur Fussball- EM in Österreich und der Schweiz bringt ein unschönes Phänomen ans Tageslicht: Gratis-Pitches. So lehnt die Uefa Vergütungen für die Präsentationen ab, dennoch gehören ihr die Rechte an den vorgestellten Konzepten, auch wenn die jeweiligen Agenturen leer ausgehen. Nun wird Protest laut.

 Der eben angelaufene Event-Pitch für die Feierlichkeiten zur Fussball- EM in Österreich und der Schweiz bringt ein unschönes Phänomen ans Tageslicht: Gratis-Pitches. So lehnt die Uefa Vergütungen für die Präsentationen ab, dennoch gehören ihr die Rechte an den vorgestellten Konzepten, auch wenn die jeweiligen Agenturen leer ausgehen. Nun wird Protest laut.  
Wie das Handelsblatt am Donnerstag berichtet, werden Pitches wie jetzt bei der Uefa für die Eventagentur-Branche zum Problem. Im Schnitt gebe eine Eventagentur pro Jahr eine Million Euro für die Beteiligung an Ausschreibungen aus – bei einem durchschnittlichen Umsatz von rund 6,5 Millionen Euro ist das viel. In einem offenen Brief protestiert der Branchenverband Forum Marketing-Eventagenturen gegen die Uefa-Ausschreibung – doch die Angeschriebene rührt sich nicht.
 
Warum auch. Die stetig wachsende Zahl an Agenturen gibt den Auftraggebern ein Freipass zur Ideenwilderei zum Nulltarif. Markteinsteiger tun alles für einen Auftrag. Sich wehren und eine Entschädigung verlangen, käme einem Forfait gleich. Auch in der Werbebranche sind kostenlose Pitches gang und gäbe. Seriös ist das allerdings nicht, wie Lothar Leonhard, Chef der Werbeagentur Ogilvy & Mather gegenüber dem Handelsblatt bestätigt. Seine Agentur ginge nie in Gratis-Pitches, eine Kostenerstattung – im Schnitt 15 000 Euro – sei angebracht. Diese decke zwar nicht die tatsächlichen Kosten, aber unterstreiche die Ernsthaftigkeit der Ausschreibung. Ausserdem werde dadurch die Zahl der eingeladenen Agenturen automatisch begrenzt – optimal seien fünf Pitch-Teilnehmer. «Ein kostenloser Pitch geht immer auf Kosten der zahlenden Kunden einer Agentur», gibt Leonhard ausserdem zu bedenken.

Fussball-WM 2014 wird auch am Schweizer Fernsehen ausgetragen

Das Schweizer Fernsehen SF hat die Rechte für die Übertragung der 64 Spiele der Fussball-Weltmeisterschaften 2014 erworben. Den Preis für die Übertragungsrechte wollte die SRG SSR idée suisse am Donnerstag nicht bekanntgeben.

  Das Schweizer Fernsehen SF hat die Rechte für die Übertragung der 64 Spiele der Fussball-Weltmeisterschaften 2014 erworben. Den Preis für die Übertragungsrechte wollte die SRG SSR idée suisse am Donnerstag nicht bekanntgeben. Gemäss einem SRG-Communiqué bildet eine Vereinbarung zwischen dem Weltfussballverband FIFA und der European Broadcasting Union (EBU) die Grundlage für den Kauf der Fernsehrechte. Dieser Vertrag regelt die Zuteilung der Fernsehrechte der mittleren und kleinen EBU- Nationen, darunter die Schweiz. Die Vereinbarung gilt nicht nur für SF, sondern auch für die anderen SRG-Fernsehsender. Für die WM 2010 in Südafrika waren die FIFA und die EBU eine ähnliche Vereinbarung eingegangen. Die Schweiz hatte dabei ebenfalls die Exklusiv-Rechte zugeschlagen bekommen, wie die SDA schreibt.

Marc Walder ist Interim-Leiter der Sportredaktion

Der Chefredaktor des Sonntagsblicks übernimmt per sofort die Leitung der Sportredaktionen Blick und Sonntagsblick. Bisher konnte für den zurückgetretenen Sportchef Marcel Siegenthaler noch kein Nachfolger gefunden werden.

Der Chefredaktor des Sonntagsblicks übernimmt per sofort die Leitung der Sportredaktionen Blick und Sonntagsblick. Bisher konnte für den zurückgetretenen Sportchef Marcel Siegenthaler noch kein Nachfolger gefunden werden.Der Ringier Verlag gibt in einer Medienmitteilung vom 29. März bekannt, dass Marc Walder als Leiter der Sportredaktion der Blick-Zeitungen einspringt. In seiner neuen Tätigkeit wird der St Galler eine Neukonzeption der beiden Sportbünde von Blick und Sonntagsblick vornehmen. In dieser Interim-Zeit soll der 41-jährige seiner Tätigkeit als Chefredaktor des Sonntagsblicks weiterhin nachgehen.
Marcel Siegenthaler gibt die Leitung der Sportredaktionen auf eigenen Wunsch auf. Seit 1999 für den Blick tätig, steht der 39-jährige während eines Monats Walder zur Verfügung.

Fisch Meier Direkt heimst Marketingpreis ein

Die Zürcher Kommunikationsagentur konnte sich beim Deutschen Direktmarketing Preis 2007 behaupten und wurde mit Bronze für ihre Saab-Kampagne geehrt.

Die Zürcher Kommunikationsagentur konnte sich beim Deutschen Direktmarketing Preis 2007 behaupten und wurde mit Bronze für ihre Saab-Kampagne geehrt.Prämiert wurde eine Mailing-Kampagne im Auftrag von Saab, einem langjährigen Kunden der Agentur. Laut Pressemitteilung von Fisch Meier sollen die Mailings Empfänger dazu animieren, eine Probefahrt bei Saab zu machen. Sie beinhalten personalisierte Visitenkarten, welche den jeweiligen Empfänger als Testfahrer ausweisen. Fisch Meier, die auf dialogorientierte Kommunikation spezialisiert sind, zielen mit dieser Botschaft auf eine starke Einbindung des Empfängers ab.
Beim diesjährigen Deutschen Direktmarketing Preis wurden insgesamt 57 Marketing-Ideen ausgezeichnet, darunter 25 mit Bronze. Die Mailing-Kampagne von Fisch Meier Direkt ist die einzige prämierte ausländische Arbeit.

PR auf den arabischen Raum zugeschnitten

Die österreichische Agentur Skills gründet ein PR-Kompetenzzentrum, das auf arabische Länder ausgerichtet ist. Die Beratungsdienstleistungen umfassen Öffentlichkeitsarbeit, Lobbying, interkulturelle Kommunikation und Wirtschafts-Coaching – ein Zukunftsmodell?

Die österreichische Agentur Skills gründet ein PR-Kompetenzzentrum, das auf arabische Länder ausgerichtet ist. Die Beratungsdienstleistungen umfassen Öffentlichkeitsarbeit, Lobbying, interkulturelle Kommunikation und Wirtschafts-Coaching – ein Zukunftsmodell?Das Entwicklungstempo im arabischen Raum ist gewaltig.
Der Islamic oder Sharia Banking floriert, mitten in der Wüste ist Dubai die internationale wirtschaftliche Drehscheibe schlechthin und Al Jazeera wird irgendwann mal bald die Zuschauerzahlen von CNN überholen. Jeder will ein Stück vom Kuchen – die Negativschlagzeilen, welche die westliche Berichterstattung über die arabische Welt dominieren, ändern daran nichts.
Die PR-Agentur Skills ist neuen Trends und Bedürfnissen heiss auf die Spur. So hat sie laut SDA-Meldung vom Donnerstag ein Team zusammengesetzt, das auf Bedürfnisse in Bezug auf den boomenden arabischen Wirtschaftsraum spezialisiert ist. Unter dem Namen «Skills Center Arab World» bieten ein gebürtiger Ägypter und zwei Österreicher nebst strategischer PR-Beratung auch interkulturelle Kommunikations- und Verhandlungs-Coachings für Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik.
Zielgruppen sind Unternehmen aus dem deutschen Sprachraum, die im arabischen Raum tätig sind und arabische Institutionen, welche in Österreich aktiv sind. Skills-Berater Jürgen Gangoly beteuert: «Die gesamte Exportwirtschaft, die Tourismusbranche, aber auch öffentliche Einrichtungen und Institutionen können von unserem Know-How profitieren.» Derzeit betreut die Agentur unter anderem schon das Ägyptische Fremdenverkehrsamt und die in Ägypten und Marokko tätige Helnan International Hotels Gruppe.

Gebremste Euphorie über Handy-Tagesschau

Vier Monate nach der Einführung der 100-Sekunden-Tagesschau fürs Handy zählt die Swisscom rund 40’000 Abonnenten. Der Dienst war fulminant gestartet, inzwischen hat sich das Interesse aber abgeschwächt.

 Vier Monate nach der Einführung der 100-Sekunden-Tagesschau fürs Handy zählt die Swisscom rund 40’000 Abonnenten. Der Dienst war fulminant gestartet, inzwischen hat sich das Interesse aber abgeschwächt.  
So bestätigte Swisscom-Sprecher Carsten Roetz laut der Nachrichtenagentur SDA am Donnerstag eine Meldung des Wirtschaftsmagazins Bilanz, wonach die 40’000 Abonnements bereits innert eines Monates erreicht worden seien. Als Gründe für das deutlich verlangsamte Wachstum nannte Roetz einerseits den unerwarteten Run auf den Handy-Dienst. Andererseits seien einige Kunden abgesprungen, als der zu Beginn gratis offerierte Dienst kostenpflichtig wurde (neun Franken im Monat). Auch die Werbung sei rückläufig. Dennoch sei die Swisscom zufrieden und werde den Dienst weiterführen, sagte Roetz. Die Kurz-Tagesschau sendet von 7 bis 23 Uhr alle wichtigsten Meldungen sowie die Wetterprognosen. Sie wird vom Schweizer Fernsehen produziert und von Katja Stauber, Cornelia Boesch und Franz Fischlin moderiert.

Nischenmärkte – die neue Ökonomie des 21. Jahrhunderts

Dem Wissensmagazin GDI Impuls zufolge sollten Unternehmer heutzutage eher auf Nischenprodukte als auf Massenware setzen. Der Trend, der online begann, wird offline fortgesetzt und erfasst immer mehr Branchen.

Dem Wissensmagazin GDI Impuls zufolge sollten Unternehmer heutzutage eher auf Nischenprodukte als auf Massenware setzen. Der Trend, der online begann, wird offline fortgesetzt und erfasst immer mehr Branchen.In der neuen Ausgabe ihres GDI Impuls Magazins widmet sich das Gottlieb Duttweiler Institut dem Schwerpunkt «Züchtet Kleinvieh! – Warum Sie mit Nischenprodukten grösseren Erfolg haben als mit Massenware». Wie einer SDA-Meldung von Donnerstag zu entnehmen ist, gilt auf den spannenden Märkten der Zukunft laut GDI Impuls nicht mehr das 80/20 Pareto-Prinzip, sondern die Regel des Long Tail. Ersteres besagte, dass 80 Prozent des Markt-Umsatzes mit 20% der Ware erzielt werde. Doch mit dem Wandel vom langen Ende der Nachfragekurve – dem Long Tail – produziert nun das Kleinvieh der Nischenanbieter in der Summe mehr Gewinn als die Kassenschlager der grossen Konzerne.
Individuelle Ansprüche sind entscheidend
Die Massenware trifft die individuellen Ansprüche immer seltener, was eine Veränderung der strategischen Grundlagen des Handels zufolge hat. Als Wired-Chefredaktor diesen Sachverhalt im Online-Handel aufzeigte, sprach man von der Anderson-Regel. Als sich die Wendung darauf ebenfalls deutlich im Offline-Handel abzeichnete, entstand die Regel des Long Tail.
Der Long-Tail-Effekt bedeutet, dass Konsumenten sich nicht mehr an der Masse orientieren, sondern Angebote suchen, die tief in den Nischen schlummern, wo sie per Internet schnell und einfach gefunden werden können. Den Trend beleuchten international angesehene Autoren in der neuen Ausgabe des GDI Impuls Magazins.

Jung von Matt lässt die Pfunde auf der Piste purzeln

Übergewicht? Schnee von gestern. Im Rahmen einer Kampagne von Gesundheitsförderung Schweiz wurden in verschiedenen Skiregionen schlanke Schneemänner gebaut.

Übergewicht? Schnee von gestern. Im Rahmen einer Kampagne von Gesundheitsförderung Schweiz wurden in verschiedenen Skiregionen schlanke Schneemänner gebaut.An den letzten paar Wochenenden konnte man in Laax oder Klosters anstatt kugelrunde mal dünne Schneemänner bestaunen. Neben den entschlackten, winterlichen Gestalten verrieten Tafeln, dass man beim Bau eines Schneemannes die Energie von zwei Schokoriegeln verbrennt. Wie einer Pressemitteilung von Donnerstag zu entnehmen ist, sollen damit Ski- und Snowboardfahrer darauf aufmerksam gemacht werden, dass ein paar Talabfahrten kein fettiges Essen in der Bergbeiz wettmachten.
Die Zürcher Agentur Jung von Matt zeichnet verantwortlich für diese Aktion, welche Teil der Kampagne von Gesundheitsförderung Schweiz ist. Seit Anfang Jahr werden Schweizer aufordert, sich mehr zu bewegen und bewusster zu ernähren.

Jahresbericht 2006 der UBI veröffentlicht

Im vergangenen Jahr gingen bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz (UBI) 22 Beschwerden ein, wovon vier gutgeheissen wurden. Dies geht aus dem Jahresbericht der Behörde hervor.

 Im vergangenen Jahr gingen bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz (UBI) 22 Beschwerden ein, wovon vier gutgeheissen wurden. Dies geht aus dem Jahresbericht der Behörde hervor.  
Wie aus einer Meldung der SDA hervorgeht, betrafen drei Beschwerden Radiosendungen, die übrigen TV-Sendungen. Mit neun Reklamationen die weitaus meisten wandten sich gegen das Schweizer Fernsehen (SF). Aber auch die Radiostationen DRS 1 und 2, das Tessiner Fernsehen TSI, Tele Züri, Presse TV, U1 TV, Star TV und Swiss TXT gehören zu den Beklagten. Beanstandet wurden vorwiegend Informationssendungen, im Falle von U1 und Star TV ging es um Werbespots zum Herunterladen von Pornovideos auf das Mobiltelefon. 
 
Das neue Radio- und Fernsehgesetz, das am 1. April in Kraft tritt, wird für die UBI Änderungen bringen. Unter anderem sind juristische Personen neu zu Beschwerden befugt, wenn sie von einer Sendung im erforderlichen Mass tangiert sind. Die Beschwerdeinstanz wird weiterhin die Rechtmässigkeit des Inhalts von redaktionellen Ausstrahlungen zu prüfen haben, gegen die Beschwerde erhoben wird. Bei wiederholten Verstössen kann sie neu Bussen aussprechen. Für Werbespots ist die UBI dagegen nicht mehr zuständig.
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