Es hagelt Klagen gegen YouTube

Das Videoportal YouTube muss sich auch in Deutschland einer Klage stellen. Der Pay-TV-Sender Goldstar zieht wegen Urheberrechtsverletzungen gegen die Plattform vor Gericht und fordert Schadensersatzzahlungen im sechsstelligen Bereich.

 Das Videoportal YouTube muss sich auch in Deutschland einer Klage stellen. Der Pay-TV-Sender Goldstar zieht wegen Urheberrechtsverletzungen gegen die Plattform vor Gericht und fordert Schadensersatzzahlungen im sechsstelligen Bereich.  
«Wenn Sendematerial, das wir gegen Bezahlung anbieten, frei im Internet verfügbar ist, gefährdet das unsere Geschäftsgrundlage», sagte der Goldstar-Geschäftsführer Gottfried Zmeck gegenüber Pressetext. Er habe 500’000 Zugriffe über YouTube auf geschützte Inhalte des Unternehmens registriert. Der Videoplattform-Betreiber Google ist bemüht, den Schaden zu begrenzen und betont, betroffene Videos sofort von der Seite zu nehmen. Allerdings gibt es seit kurzem auch einen Service namens Delutube, der es ermöglicht gelöschte YouTube-Videos abzurufen. YouTube wurde erst vor wenigen Wochen in den USA auf Schadensersatz in Milliardenhöhe verklagt.

Neue Kräfte bei Toxic.fm

Philipp Bühler wird neuer Redaktionsleiter und Tobias Bolzern übernimmt neu die Moderationsleitung von Toxic.fm. Die beiden Radiomänner treten die Nachfolge von Nicole Besmer und Andi Rohrer an.

 Philipp Bühler wird neuer Redaktionsleiter und Tobias Bolzern übernimmt neu die Moderationsleitung von Toxic.fm. Die beiden Radiomänner treten die Nachfolge von Nicole Besmer und Andi Rohrer an.  
Wie der Sender in einer Medienmitteilung vom Freitag mitteilt, nimmt der 25-jährige Philipp Bühler seine Tätigkeit bei der Radiostation am 1. April auf. Nach einer Übergabephase wird er ab 1. Juni die Redaktionsleitung übernehmen. Bühler hat die ZHW als diplomierter Kommunikator FH abgeschlossen und Radioerfahrung bei DRS1 und Kanal K gesammelt. Zuletzt war er im IAM (Institut für Angewandte Medienwissenschaft) in Winterthur tätig.
 
Der 22-jährige Tobias Bolzern wird stösst ebenfalls am 1. April zu Toxic.fm. Er wird ab dem 1. Mai die Position als Moderationsleiter übernehmen. Tobias Bolzern stammt aus der eigenen Toxic.fm-Schule. Nachdem er das Ausbildungsprogramm im Ressort Moderation abgeschlossen hatte, arbeitete in der Redaktion des Gratisblatts 20 Minuten in St. Gallen. Gleichzeitig blieb er Toxic.fm während dieser Zeit als freier Mitarbeiter und als Sendungsmacher der Jazz-Sendung «Le Café Noir» erhalten.

Facts prämiert Nachwuchsjournalisten

Mit den Facts-Studentenpreis fördert das Nachrichtenmagazin jährlich junge journalistische Talente. Die diesjährige und zweite Preisverleihung fand am Donnerstag, 29. März, im Salon Rouge des Landesmuseums statt.

 Mit den Facts-Studentenpreis fördert das Nachrichtenmagazin jährlich junge journalistische Talente. Die diesjährige und zweite Preisverleihung fand am Donnerstag, 29. März, im Salon Rouge des Landesmuseums statt.  
Die namhafte Jury, der unter anderem Roger de Weck, Sylvia Egli von Matt, Peter Rothenbühler und 10 vor 10-Redaktionsleiter Hansjörg Utz angehörten, zeichnete fünf Texte aus: Den ersten Preis holt David Lätsch mit seinem Beitrag «Der Wille zur Bildung», ihn erwartet nun ein dreimonatiger, bezahlter Stage auf der Facts-Redaktion. Auf dem zweiten Platz folgt Paula Scheidt mit der Arbeit «Wie ausgekotzt muss es klingen». Den dritten Rang teilen sich Michael von Ledeburs Text «Wenn im Bilderbuch ein paar Seiten fehlen» und «Das Pendelbébé» von von Prisca Koller. David Bauer belegte mit seinem Beitrag «Generation Schnappschuss unter Beschuss» den fünften Platz.
 
Der Wettbewerb wurde im Herbst 2006 an deutschschweizer Universitäten und Fachhochschulen ausgeschrieben. Wie der Medienmitteilung von Facts vom Freitag zu entnehmen ist, wurden über 70 Beiträge eingereicht. Unterstützt wird der Preis von der Crédit Suisse, Grey DircetConcept, Studimedia und Tillate.

Erstes Zürcher Talentscouting für Texterschmiede abgeschlossen

Vor über 20 Interessierten präsentierte Texterschiede-Gründungsmitglied und freier Creative Director Jan Oliver Wurl das Ausbildungskonzept zum Texter.

 Vor über 20 Interessierten präsentierte Texterschiede-Gründungsmitglied und freier Creative Director Jan Oliver Wurl das Ausbildungskonzept zum Texter.  
Zudem berichtete Ralf Doller von Alex Schmid Direct über die vielfältigen Aufgabengebiete und Zielgruppen, mit der sich die Texter auseinander zu setzen haben. Alexander Fürer, Scholz & Friends, zeigte anhand eigener Erfahrungen, wie man zum erfolgreichen Texter wird. Danach gings zu einem Probe-Copytest und zum Einzelgespräch mit den drei Referenten – noch 12 Anwärter stellten sich der Aufgabe, darunter auffällig viele Quereinsteiger.
 
Insgesamt 40 junge Talente treten in Hamburg pro Jahr die einjährige Ausbildung zum Texter an. Die Praxis holen sich die Juniortexter tagsüber in Hamburger Agenturen on the job, die Theorie wird abends in der Schulbank gebüffelt. Auch dort wird das Schweizer Engagement allmählich spürbar, wie es im Communiqué von Alex Schmid Direct heisst: Am 18. April erhalten die Studenten des aktuellen Lehrgangs ein echtes Briefing aus der Schweiz und präsentieren die kreative Idee zwei Monate später. Ralf Doller und Alex Schmid werden während dieser Zeit die Text-Studenten begleiten.

Partyguide.ch und Trespass.ch spannen zusammen

Partyguide.ch, das älteste und meistbesuchte Freizeit- und Eventportal der Schweiz, vereinbart eine Zusammenarbeit mit Trespass, dem Infoportal für die Schweizer Musikszene.

 Partyguide.ch, das älteste und meistbesuchte Freizeit- und Eventportal der Schweiz, vereinbart eine Zusammenarbeit mit Trespass, dem Infoportal für die Schweizer Musikszene.  
Nebst den zahlreichen Fotoreports und Interviews, der grössten Schweizer Community mit Chat, Datingplattform, Clubverzeichnis und Eventkalender gibt es nun auch viel Schweizer Musik auf Partyguide.ch. Für diesen zusätzlichen Service arbeitet Partyguide ab sofort mit Trespass.ch zusammen. Das Portal hat sich seit nunmehr sechs Jahren der Schweizer Musikszene verschrieben. Seither haben sich die Macher Christoph Ramseyer, Marco Zysset und ihre Freelancer einen sicheren Platz im Schweizer Datenhighway gesichert. In ihrer Medienmitteilung versprechen die beiden Unternehmen spannende, tagesaktuelle Newsmeldungen, CD-Kritiken und Hintergrundstories zu Schweizer Bands und Musiker. 

Laut Datenschutz sind die «Bitte-melde-dich-Inserate» heikel

Der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte hält «Bitte-melde-dich-Inserate», wie sie im Migros-Magazin erscheinen, für heikel. Die Begründung: Zum Teil werden sehr persönliche Details über gesuchte Personen preisgegeben.

 Der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte hält «Bitte-melde-dich-Inserate», wie sie im Migros-Magazin erscheinen, für heikel. Die Begründung: Zum Teil werden sehr persönliche Details über gesuchte Personen preisgegeben.  
Der Datenschutzbeauftragte halte die Rubrik für einen Grenzfall, heisst es laut SDA in der neuesten Ausgabe von «Datum», dem Newsletter des Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten. Eine Einwilligung der gesuchten Person könne ja eben nicht vorliegen, und es könne kaum bei all diesen Inseraten ein überwiegendes Interesse geltend gemacht werden. Aus Sicht des Datenschutzes sei die Sache also «nicht ganz sauber
». Offensichtlich entspreche die Rubrik aber einem breiten Bedürfnis, so der Datenschutzbeauftragte weiter, und bisher seien kaum Beschwerden eingegangen. Deshalb appelliere der Datenschützer an Inserenten und Redaktion, über die gesuchte Person nicht mehr als absolut nötig bekannt zu geben.

Count down für Start-up

Ab dem 16. April stellen sich auf SF 1 die 100 besten Jungunternehmer einer hochkarätigen Jury vor.

  Ab dem 16. April stellen sich auf SF 1 die 100 besten Jungunternehmer einer hochkarätigen Jury vor.  
In der elfteiligen Doku-Serie «Start up – Der Weg zur eigenen Firma» begleitet das Schweizer Fernsehen zehn Jungunternehmer und Jungunternehmerinnen auf ihrem harten Weg in die berufliche Selbständigkeit und auf der Suche nach der Finanzierung ihrer Geschäftsidee. Über 900 Interessenten haben sich laut SF-Pressemitteilung für eine Teilnahme gemeldet. Die 100 Besten stellen sich in den ersten beiden Sendungen der Jury vor. Dieser gehören namhafte Persönlichkeiten aus der Schweizer Wirtschaft an, wie Nobel-Biocare-Chefin Heliane Canepa, McKinsey-Direktor Thomas Knecht oder Bäckerei-Unternehmer Fredy Hiestand.

In Flagranti baut Paläste mit DC Bank-Hypotheken

Die Lysser Werbeagentur In Flagranti wirbt mit einer integrierten Kampagne für die Hypotheken der DC Bank, der Bank der Berner Burgergemeinde.

Die Lysser Werbeagentur In Flagranti wirbt mit einer integrierten Kampagne für die Hypotheken der DC Bank, der Bank der Berner Burgergemeinde. Die Kampagne startet mit einem Plakataushang in der Stadt Bern, wie die Agentur in ihrer Medienmitteilung schreibt. Diese zeigt ein bayrisches Traumschloss an Berns Stadtrand und ist eine Fortführung der Imagekampagne, welche weltbekannte Bauwerke in die Berner Landschaft stellt. Zudem erhalten alle Bernburger ein Mailing und es werden im Berner Split des Schweizer Hauseigentümer Inserate geschaltet, welche zum Hypothekenwechsel auffordern.

Studie: Online-Artikel fesselnder als Print-Nachrichten

Das Vorurteil, Online-Texte seien Journalismus 2. Klasse, sei nicht zutreffend – sagt eine neue Studie aus den USA. Nachrichtenartikel werden online aufmerksamer gelesen als in Print-Medien.

 Das Vorurteil, Online-Texte seien Journalismus 2. Klasse, sei nicht zutreffend – sagt eine neue Studie aus den USA. Nachrichtenartikel werden online aufmerksamer gelesen als in Print-Medien.  
Dies besagt eine aktuelle Studie des Poynter Institute, welche das Leseverhalten von mehr als 600 Personen bei vier Zeitungen und zwei Online-Medien verglich. Entgegen der Vermutung, dass der schnelllebige Charakter des Internets auch zu flüchtigem und oberflächlichem Lesen von Nachrichten führt, wurde widerlegt. Das online präsentierte Textmaterial wurde mit 77 Prozent des Gesamttextes weitaus mehr gelesen als in grossformatigen Printzeitungen (62 Prozent), wie es auf Pressetext.at heisst. Die Online-Medien konnten zudem auch damit punkten, dass einmal angefangene Artikel in grösserer Zahl zu Ende gelesen wurden als im Print.

IP Multimedia verstärkt Radio-Bereich

Ab April verstärkt Raffael Huber als Account Manager die IP Multimedia im Bereich IP Radio. Der Fachbereich ist zuständig für die Vermittlung privater Radiosender in der Schweiz und im nahen Ausland.

 Ab April verstärkt Raffael Huber als Account Manager die IP Multimedia im Bereich IP Radio. Der Fachbereich ist zuständig für die Vermittlung privater Radiosender in der Schweiz und im nahen Ausland.  
Die Hauptaufgaben des 28-jährigen Huber wird die Verwaltung und Pflege der Promotionen und Sponsorings von IP Radio. Ebenso gehört die Akquisition von Neukunden in seinen Zuständigkeitsbereich. Zuvor war er im Zürcher Office von Europas grösstem Anbieter für Kundenbetreuungsmanagement in den Bereichen Customer Care, Telemarketing, Technical Helpdesk und Back Office tätig. Raffael Huber hat Publizistik, Wirtschaftswissenschaften und Soziologie an der Universität Zürich studiert. Wie IP Multimedia am Freitag mitteilte, investiert das Unternehmen damit weiter in den Ausbau des spezialisierten Radioteams, welches für professionelle Planung, Abwicklung und Controlling von Radiokampagnen zuständig ist.

Neues Anzeigen-Kombi für Medienschaffende lanciert

Das neue Anzeigen-Kombi für Medienschaffende umfasst Journalisten.ch? und das Medienmagazin Gazette.

 Das neue Anzeigen-Kombi für Medienschaffende umfasst Journalisten.ch? und das Medienmagazin Gazette.  
Wie es in der entsprechenden Medienmitteilung der Gazette heisst, erreichen die beiden Titel in der Deutschschweiz zusammen eine persönlich adressierte Auflage von 6’170 Medienschaffenden bei einer Druckauflage von total 9’400. Zudem würden sich die beiden Magazine ideal ergänzen: Mit der Gazette und dem Journalisten.ch wird eine breite Mehrheit der Medienschaffenden sowohl aus dem Print-Bereich wie auch aus den elektronischen Medien Radio und Fernsehen direkt angesprochen. Beide Titel erscheinen vierteljährlich, und sie bleiben sowohl verlegerisch wie redaktionell selbständig. Journalisten.ch bietet weiterhin einen Kombi-Tarif für ihre Ausgabe in der Westschweiz an. Bei Inserate-Aufträgen an beide Titel profitieren Auftraggeber von Kombi-Rabatten. Die Inserate-Acquisition fürs Anzeigen-Kombi läuft über MTL-Marketing in Bern.

«Café Bâle» wird wegen Fussball-EM eingestellt

Zwölf Jahre nach ihrem Start wird die laut Produzenten dienstälteste Schweizer Comedy-Serie abgesetzt. Kurz vor dem Ende von «Café Bâle» tritt in der Sendung als erster Bundesrat Christoph Blocher auf, dann verdrängt der «Fussballtalk» die Serie aus dem Programm.

 Zwölf Jahre nach ihrem Start wird die laut Produzenten dienstälteste Schweizer Comedy-Serie abgesetzt. Kurz vor dem Ende von «Café Bâle» tritt in der Sendung als erster Bundesrat Christoph Blocher auf, dann verdrängt der «Fussballtalk» die Serie aus dem Programm.  
Gemäss Basler Zeitung Medien (BZM) wolle Blocher im Comedy-Test beweisen, dass Bundesräte noch viel mehr können als bloggen oder ein Lied von Edith Piaf trällern. Zu sehen ist die Sendung auf SF2 sowie auf diversen Regional-TV-Stationen. Die Sendung mit Christoph Blocher wird am 22. April um 21.00 auf SF2 ausgestrahlt.
 
Eingestellt wird die Serie wegen der Fussball-EM 2008. Im Hinblick auf das Grossereignis will die BZM den von ihr für Presse TV produzierten und in unregelmässigen Abständen ausgestrahlten «Fussballtalk» ausbauen. Der Talk wird ab Ende August auf dem Sendeplatz von «Café Bale» 26 mal pro Jahr zu sehen sein. 
get_footer();