Zwei weitere Journalisten stossen zur Sonntagsausgabe der Mittelland Zeitung

Die Sonntagausgabe der Mittelland Zeitung verstärkt sich weiter. Yves Carpy und Gregor Waser stossen zur Sonntagsausgabe.

 Yves Carpy stösst voraussichtlich Anfang September zur Redaktion der Mittelland Zeitungs-Sonntagausgabe und wird als Reporter und Koordinator für den Wirtschaftsteil verantwortlich sein. Er ist derzeit Ressortleiter Wirtschaft beim «Blick» und schrieb davor fünf Jahre für die «SonntagsZeitung». Der zweite Neuzugang wird das Foyer-Team im Hinblick auf die Sonntagausgabe verstärken und für Tourismus/Reisen und Multimedia zuständig sein. Gregor Waser war im Reisegeschäft tätig und wechselte 1994 in den Journalismus: Zuerst arbeitete er vier Jahre als Redaktor bei «Travel Inside», seither ist er freier Reisejournalist für Fachzeitschriften, aber auch für Zeitungen, darunter die «Aargauer Zeitung» und die «SonntagsZeitung».

Auch gelbe Schreiber können Medaillen sein

3000 Plakate-Einsendungen aus aller Welt jurierte das britische D&AD dieses Jahr. Drei Plakate kamen in die engere Auswahl. Aber nur eine Plakatkampagne zeichnete die Jury aus. Walker gewann mit der Plakatserie für Amnesty International den begehrten Pencil.

Seit seiner Gründung 1962 gilt der Britische D&AD als der wahrscheinlich strengste Hüter weltweiter Kreativqualiät. Nur wenige Arbeiten schaffen es jährlich in das D&AD-Annual und noch weniger erhalten einen Pencil. Walker gehört zu den wenigen, die mit einem Pencil aus London zurückkehrten. Für die Kampagne «It’s not happening here. But it is happening now» für Amnesty International bekam die Schweizer Agentur einen gelben Pencil. Der glückliche Gewinner aus der Schweiz, Pius Walker, meinte dazu: «Einen Yellow Pencil zu gewinnen ist ziemlich aufregend. Spätestens wenn man damit aus England ausreisen will und bei der strengen Londoner Sicherheitskontrolle am Flughafen festsitzt, weil einem niemand glaubt, dass so eine Medaille aussieht. Nach 30 Minuten hatten wir uns dann darauf geeinigt, dass es sich hier um einen harmlosen Papierbeschwerer handelt.»

Werbedruck weiter am Wachsen

Der April war ein guter Monat für die Werbebranche. Der Werbedruck nahm um 6,9 Prozent zu.

 Wie das Marktforschungsunternehmen Media Focus in einer Mitteilung meldet, stieg der Werbedruck im April um 6,9 Prozent auf 355.8 Millionen Franken. Das kumulierte Plus seit Jahresbeginn beträgt 10,2 Prozent auf 1.235 Milliarden Franken. Gegenüber dem Vorjahr verdoppelten sich die politischen Kampagnen, dies aufgrund der zunehmenden Parteienwerbung und der Abstimmung über die Einheitskasse, auf 15 Millionen Franken. Auch die gemeinnützigen Kampagnen mit Themen wie Gesundheitsförderung, sozialen Diensten und Umweltschutz wuchsen mit einem Plus von 60 Prozent ebenfalls ausserordentlich. Der volumenmässig wichtigste Werbemarkt, die Autoindustrie, kommt auf ein Plus von 9,2 Prozent auf 136.6 Millionen Franken. Alleine im April nahm dieser Zweig um 13,8 Prozent zu.

Ungewöhnliche Werbung aus Baden

Die Werbeagentur S&W hat den Geschäftsbericht der AZ Mediengruppe mit Mikroskop-Bildern verziert. Die verschiedenen Aspekte des Unternehmens sollen durch abgebildete biologische Vorgänge illustriert werden.

Die Werbeagentur S&W hat den Geschäftsbericht der AZ Mediengruppe mit Mikroskop-Bildern verziert. Die verschiedenen Aspekte des Unternehmens sollen durch abgebildete biologische Vorgänge illustriert werden.
Im neuen Geschäftsbericht der AZ Mediengruppe widerspiegelt jede Abbildung das auf der gegenüber liegenden Seite behandelte Thema. Laut Pressemitteilung der beauftragten Werbeagentur weisen Unternehmen und lebendige Organismen viele Ähnlichkeiten vor, denn beide würden am besten funktionieren, wenn jede kleinste Einheit ihre Aufgabe kennt und beherrscht und so dem Ganzen optimal dient. So würden die Einblicke in die mikroskopische Welt der Zellen und Nerven überraschende Analogien zu Funktionen, Tätigkeiten, Aufgaben, Produkten und Dienstleistungen in den verschiedenen Geschäftsbereichen des Medienunternehmens offenbaren.

Gratis-Zeitung am Nachmittag auch in der Westschweiz

Seit April produzieren die Edipresse-Titel 24 heures und Tribune de Genève eine kleine Nachmittagszeitung, die unter der Woche ab 16h30 gratis auf dem Internet heruntergeladen werden kann. Am Freitag 25. wird zum ersten Mal eine Print-Ausgabe davon in mehreren grösseren Städten verteilt.

Seit April produzieren die Edipresse-Titel 24 heures und Tribune de Genève eine kleine Nachmittagszeitung, die unter der Woche ab 16h30 gratis auf dem Internet heruntergeladen werden kann. Am Freitag 25. wird zum ersten Mal eine Print-Ausgabe davon in mehreren grösseren Städten verteilt. Wer schon am Nachmittag wissen will, was am nächsten Tag in der Zeitung steht, der greife nach Le Monde (erscheint bereits um 13Uhr) oder lade sich den 16:30 vom 24 heures und der Tribune de Genève herunter, wenn die Lesezeit knapp ist. Die zweite Variante ist eine Ansammlung von leichten News wie man es vom Heute kennt, aber im Gegensatz zum deutschsprachigen Vorreiter ist der 16:30 bislang nur als Online-Newsletter zu finden gewesen. Nun wird das kostenlose Nachmittagsblatt für einmal in öffentlichen Verkehrsmitteln verteilt. Ob es den Lesern gefällt und die Zeitung in Zukunft vermehrt auf Print setzen will, bleibt noch abzuwarten.
Der 16:30 fasst die aktuellsten regionalen, nationalen und internationalen News auf vier Seiten zusammen und behandelt zusätzlich unterhaltende Themen wie Blogs und seltsame Meldungen, bietet Ausgangstipps und Spiele und preist Lieblingsbücher oder –Gadgets an.

Multimedia im Werbeaufwind

Das Wachstum der Werbung in elektronischen Medien nimmt gemäss Goldbach Electronic Media Index weiterhin überproportional zu.

Das Wachstum der Werbung in elektronischen Medien nimmt gemäss Goldbach Electronic Media Index weiterhin überproportional zu. Während das Total aller Medien um einen Indexpunkt auf 186 wächst, steigen die elektronischen Medien um 4 Indexpunkte auf 369 (365). Gemäss Goldbach Electronic Media Index (GEMI) beträgt das gesamthafte Wachstum der elektronischen Medien im April 4 Indexpunkte und steigt damit auf 369. Dies obwohl manche Datenlieferungen bei der Internet-Werbung ausblieben. Weiter ist der GEMI-Medienmitteilung vom Freitag zu entnehmen, dass TV den Werbedruck um 6 Index-punkte auf 375 steigert, Radio mit einem Minus um einen Indexpunkt auf 261 leicht schwächelt, und Teletext um 4 Indexpunkte auf 140 sinkt. Der Gesamtmarkt der erfassten Medien weist ein leichtes Wachstum um einen Indexpunkt auf 186 auf.
Der Goldbach Electronic Media Index (GEMI) basiert auf den publizierten Daten von Media Focus für erschienene Werbung und Werbedruck. Weil die Werbeaufwandstatistik AIS nicht weitergeführt wird, können keine aktuellen Adscreen-Daten integriert werden.

Crossmotion mit mehr kreativen Köpfen

Die Agentur Crossmotion Media Engineering zieht um und erweitert ihr Kompetenzzentrum für medienübergreifende Kommunikationstools um drei Mitarbeiter.

Die Agentur Crossmotion Media Engineering zieht um und erweitert ihr Kompetenzzentrum für medienübergreifende Kommunikationstools um drei Mitarbeiter. Seit April verstärken Eduardo Santana und Moritz Zimmer das Team. Eduardo, Grafikdesigner, arbeitet als Spezialist für die Konzeption und die Realisation von 3-D-Animationen für Crossmotion. Moritz verstärkt das Team als Spezialist für Neue Medien mit Schwerpunkt auf der Programmierung. Er wird bei Crossmotion als Projektverantwortlicher und Programmierer Projekte im Bereich von onlinebasierten Bewegtbildmedien entwickeln und betreuen. Alexandra D’Incau, Fotografin, ergänzt seit Januar das Team als Mediendesignerin und Projektassistentin. Sie ist für die Konzeption und die Realisation von Projekten in den Bereichen Corporate Communications und Information/Schulung mit interaktiven Bewegtbildmedien verantwortlich.
Die Crossmotion Media Engineering ist auf die Entwicklung von Bewegtbildern für audiovisuelle Medien, für Corporate- und Marketing-Kommunikation, für Informations- und Schulungszwecke, für die Visualisierung von Prozessen mit 2-D- und 3-D-Animation, für Internetauftritte sowie für komplexe interaktive Webanwendungen spezialisiert. Das nun erweiterte Team zieht um und empfängt ab dem 1. Juli 2007 neu an der Walchestrasse 30 in Zürich.

Zu guter Letzt: 2 hours in hell

Julie Delpy bietet mit ihrem Film «2 days in Paris» eine seichte Komödie, die nur so von Klischees und Vorurteilen lebt. Wahrhaftig eine Zelebrierung des filmischen Scheiterns.

Julie Delpy bietet mit ihrem Film «2 days in Paris» eine seichte Komödie, die nur so von Klischees und Vorurteilen lebt. Wahrhaftig eine Zelebrierung des filmischen Scheiterns.
Marion (Julie Delpy) und Jack (Adam Goldberg) – Sie ist Französin und er stammt aus den USA – sind am Schlusspunkt einer längeren Europareise für 2 Tage in Marions Heimatstadt Paris. Jack ist ein Hypochonder, der es schafft, während der ganzen vermeintlichen romantischen Europareise so pseudokrank zu sein, dass sie nicht einmal Sex haben können und er benutzt Schwarzenegger-Filme als Referenz. Marions Eltern servieren dem engstirnigen Freund aus den USA Kaninchen mitsamt Kopf, brüllen einander an, beschimpfen sich in den gröbsten Worten und zeigen ihm ein Nackt-Foto, das Töchterchen mal von ihm machte und sofort heimlich nach Hause schickte. All das in etwa 10 Minuten. Marion ist so hysterisch, dass sie aus Restaurant, Taxi und fast aus der Beziehung rausgeschmissen wird. All das in weniger als 24 Stunden.
Weder der dümmste Ami noch die albernste Französin könnten sich dermassen blöd benehmen. Aber wenn man schon den Inhalt auf Klischees begrenzt, dann könnte man annehmen, dass der Film dadurch witzig würde. Nein, denn Delpy versucht hie und da ein paar «echte» Gefühle hineinzuflechten und scheitert kläglich dabei. Es hat tatsächlich schon manch ein Filmkritiker behauptet, der Film sei klug und habe Tiefe. Ja, das haben Germany’s Next Topmodel und der Kleinkinderschwimmbecken auch…

Neuer Fernsehsender für Gamer

Ab Juni startet ein neuer Schweizer Sender, der sich exklusiv dem Thema Computer- und Videogames widmet. Game TV, eine Tochtergesellschaft der Firma Star TV, setzt sich zum Ziel, Gaming nicht nur salonfähig, sondern zu einem neuen Lifestyle zu machen.

Ab Juni startet ein neuer Schweizer Sender, der sich exklusiv dem Thema Computer- und Videogames widmet. Game TV, eine Tochtergesellschaft der Firma Star TV, setzt sich zum Ziel, Gaming nicht nur salonfähig, sondern zu einem neuen Lifestyle zu machen. Game TV hat es weit gebracht. Was bis vor kurzem eine Sendung auf Star TV war, soll laut Medienmitteilung ab dem 1. Juni ein eigener Sender werden, der über Bluewin TV zu empfangen ist. Game TV zielt nicht nur auf Gamefreaks, sondern auch auf so genannte Casual Gamers, deshalb wartet der Sender mit einer breiten Programmpalette auf. Nebst Game-Trends und Highlights aus der Welt der virtuellen Spiele bietet Game TV auch verschiedene Serien und Spielfilme, die dem multimedialen Bereich nahe stehen. Kinder sollen ebenfalls auf ihre Kosten kommen, darum entwickelte Game TV Sendungen, die speziell auf Erziehungsberechtigte zugeschnitten sind. Die Zuschauer bekommen die Möglichkeit, sich live mit Moderatoren und Prominenten von zu Hause aus online zu messen oder in verschiedenen Contests ihr Können vor Ort unter Beweis zu stellen.
Hinsichtlich der Lancierung zeigt sich der Game-Sender zuversichtlich. Er liege im Trend und habe vor, nach der anfänglichen Eroberung der Schweiz sehr schnell den ganzen deutschen Raum abzudecken.

Neues Churer Büro für die Freicom

Die Freicom Beziehungsmanagement und Kommunikation eröffnet im August eine neue Niederlassung in Chur. Reto Küng, Gründer und Mitinhaber der Churer PR- und Event-Agentur Dettofatto, betreut das neue Freicom-Büro und tritt ausserdem eine führende Position in der Freicom-Gruppe an.

Die Freicom Beziehungsmanagement und Kommunikation eröffnet im August eine neue Niederlassung in Chur. Reto Küng, Gründer und Mitinhaber der Churer PR- und Event-Agentur Dettofatto, betreut das neue Freicom-Büro und tritt ausserdem eine führende Position in der Freicom-Gruppe an.
Nebst der Betreuung der neuen Freicom-Niederlassung in Chur wird der 41-jährige Reto Küng ab August alle Hände voll zu tun haben. Laut Medienmitteilung vom Freitag übernimmt der lizenzierte Ökonom bei der Freicom-Gruppe die Leitung des Bereichs Event-Management und wird Mitglied der Geschäftsleitung. Küng ist seit sieben Jahren Mitinhaber der Dettofatto Media und war vorher bei Graubünden Ferien und als Direktor Chur Tourismus tätig. Die Freicom, die bereits 3 Agenturen in St.Gallen, Zürich und Balgach hat, möchte damit eine erhöhte Präsenz in der Ostschweiz markieren und ihre Tätigkeit auf dem Gebiet des Event-Managements verstärken.

Beflügelte Werbung von Ruf Lanz

Die Kreativen von Ruf Lanz haben ein neues Plakat für den Flughafen Zürich kreiert. Die Werbung erfreut sich bereits solcher Beliebtheit, dass eine Extra-Auflage geplant ist.

Die Kreativen von Ruf Lanz haben ein neues Plakat für den Flughafen Zürich kreiert. Die Werbung erfreut sich bereits solcher Beliebtheit, dass eine Extra-Auflage geplant ist.
Wie eine Ente mit ihrem Küken watscheln ein grosses und ein kleines Swiss-Flugzeug über die Rollbahn. Das Plakat soll laut Pressemitteilung vom Freitag das grosse Angebot des Airport-Outlets veranschaulichen. So soll die breite Warenauswahl im Flughafen so verlockend sein, dass eine einzige Maschine nicht genug Stauraum für die betätigten Einkäufe bietet, sondern mit einem Anhänger ergänzt werden muss.
Das Plakat ist gemäss Peter Wider, Geschäftsführer des Airport Outlet, so gut eingefahren, dass sich bereits mehrere Aviatik-Fans bei ihm erkundigt haben, ob sie das Motiv kaufen könnten. Agentur und Kunde planen nun den Druck einer Extra-Auflage. Das letzte Ruf Lanz Plakat – mit Prinz Charles, der seit 20 Jahren den gleichen Skianzug trägt – steht derzeit im Final der New York Festivals.

Berufsverband Impressum besorgt über Aufkauf der Espace Media Group

Kaskadenartig melden sich die Gewerkschaften hinsichtlich der Elefantenhochzeit in den CH-Medien zu Wort. Auch der Verband der Schweizer Medienschaffenden Impressum befürchtet, dass der Kauf der Espace Media Group durch die Tamedia einen Zusammenschluss von Bund und Berner Zeitung zur Folge haben wird.

Kaskadenartig melden sich die Gewerkschaften hinsichtlich der Elefantenhochzeit in den CH-Medien zu Wort. Auch der Verband der Schweizer Medienschaffenden Impressum befürchtet, dass der Kauf der Espace Media Group durch die Tamedia einen Zusammenschluss von Bund und Berner Zeitung zur Folge haben wird.Obwohl die neuen Partner Tamedia und Espace Media Group versichern, die Zeitungen Bund und Berner Zeitung würden keiner Fusion unterzogen, scheinen es ihnen die Gewerkschaften nicht wirklich abzukaufen. In ihrer Stellungnahme vom Donnerstag mahnt die Mediengewerkschaft Impressum vor der ausdrücklich angekündigten Nutzung von Synergien. Der Verband befürchtet, dass Einsparungen vorgenommen würden, die eine Entlassung von Medienschaffenden und Einschränkungen der redaktionellen Unabhängigkeit mit sich bringen könnten.
Impressum macht darauf aufmerksam, dass die Pressevielfalt ganz besonders in der Bundeshauptstadt extrem wichtig ist und nicht nur aus ökonomischer Sicht beurteilt werden kann. Ausserdem setzt sich der Verband dafür ein, dass die Veräusserung der Radiosender Baslilisk (Basel) und Canal3 (Biel) sich nicht negativ auf die personelle Dotierung, die Arbeitsbedingungen und die inhaltliche Gestaltung auswirkt.

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