Zürcher Tagblatt verkauft Die Vorstadt

Die bis anhin dem Tagblatt der Stadt Zürich gehörende Wochenzeitung Die Vorstadt ist neu im Besitz des Echo-Verlags, Herausgeber des Quartierecho. Als Folge des Verkaufs komme es zu einer Kündigung, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

 Die bis anhin dem Tagblatt der Stadt Zürich gehörende Wochenzeitung Die Vorstadt ist neu im Besitz des Echo-Verlags, Herausgeber des Quartierecho. Als Folge des Verkaufs komme es zu einer Kündigung, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Wie es im ensprechenden Communiqué heisst, sei mit dem Verkauf die Zukunft der Quartierzeitung gesichert und die publizistische Vielfalt in Zürich-Nord erhalten. Die Vorstadt erscheint jeweils mittwochs in den Stadtkreisen 11 und 12 in einer Auflage von 35’800 Exemplaren als Beilage des Tagblatts der Stadt Zürich, das mehrheitlich der Tamedia
gehört. Auch das Quartierecho erscheint 14-täglich als Tagblatt-Beilage in den Stadtkreisen 1, 3, 4, 5 und 9. Die beiden Titel werden ab Mitte August zusammen in einer Auflage von 85’500 Exemplaren erscheinen. Die Vorstadt blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Sie wurde 1957 von Ernst E. Büchi gegründet und vom Büry-Verlag bis 1996 herausgegeben, dann vom Zürcher SVP-Parteisekretär Karl Schroeder übernommen, 1999 an die Zürcher Unterland Medien verkauft, schliesslich 2005 im Besitz des Tagblatt der Stadt Zürich gelangt und hat jetzt beim Echo Verlag ein neues Zuhause gefunden.
 
 

Zu guter Letzt: Street Parade auf der grünen Welle

Am 11. August rollen die Love Mobiles zum 16. Mal um das Zürcher Seebecken. Dass die Street Parade keine Intellektuellen-Veranstaltung ist, versteht sich von selbst. Doch mit dem diesjährigen Motto «Respect!» übertrifft sich das Veranstaltungskomitee in Sachen Plattheit selbst.

 Am 11. August rollen die Love Mobiles zum 16. Mal um das Zürcher Seebecken. Dass die Street Parade keine Intellektuellen-Veranstaltung ist, versteht sich von selbst. Doch mit dem diesjährigen Motto «Respect!» übertrifft sich das Veranstaltungskomitee in Sachen Plattheit selbst. Techno hatte immer schon einfache Antworten auf komplexe Fragen parat. Dennoch sind die Paradenmottos ein jährlicher Höhepunkt der Dumpfheit. Diffus wird da in der Medienmitteilung, pardon: Predigt, drauflos geschwurbelt. Respekt, one word fits all: Ihrer Tradition als Demonstration für Friede, Freude, Eierkuchen verpflichtet, plädiert man ganz originell für Respekt gegenüber seinen Mitmenschen auf – gewaltfreies Miteinander für mehr Lebensqualität. Aber genauso gut lässt sich der Slogan auch auf den Zeitgeist des Individualismus münzen: Respekt vor sich selbst, seinen Träumen und seiner inneren Stimme – ein Bisschen Esoterik kommt immer gut – und Respekt vor der eigenen Gesundheit. Dann, ausbuchstabierend, heisst es, dass es um den Missbrauch von Drogen und Alkohol gehe, die Parade sei viel zu schön, um sie einfach zu ertränken oder verspicken. Kampftrinker und Pillenschmeisser go home! Dass viele den Tag nur auf Alk aushalten und oder durch psychadelische Drogen den tieferen Sinn des Slogans erkennen, davon schreiben die Paradenmacher nichts – aber ok, Enthaltung ist wohl ratsamer. Zu guter Letzt inszeniert sich die Parade dann als grüner Event und fordert Respekt vor der Natur. Und das ist dann wirklich der blanke Hohn, aber zum Glück können die Vertreter der Fauna im verpissten Zürichsee genauso wenig lesen wie die tauben Tauben und verstörten Ratten.

Salami im Joghurt weist die Zukunft

Grey präsentiert die erste Anzeige für Läser. Der Verpackungsproduzent geht mit einer Print-Kampagne in die Offensive.

In der grafischen Industrie hat nur eine Chance, wer neben perfekten Service-Leistungen technisch mit den Anforderungen der Zeit mithalten kann. Als noch bessere Wahl muss einem da natürlich der Anbieter erscheinen, der schon heute über den Tellerrand der Gegenwart hinausschaut, schreibt Grey in einer Mitteilung. Genau in dieser innovativen Ausrichtung sehe sich die Bogenoffsetdruckerei Läser AG, die in der Schweiz zu den führenden Verpackungsproduzenten gehöre. Grey entwickelte eine Print-Kampagne, die diese zukunftsorientierte Positionierung mit einer plakativen Umsetztungsidee verbindet. Was die Kampagnen-Schlagzeile dann so zusammenfasst: Was die Zukunft auch bringt, wir drucken und verpacken es.Der fiktive Blick in die Zukunft bringt im ersten Print-Motiv ein Salami-Joghurt. Das Motiv wird in ausgesuchten Titeln der Fachpresse (Druck und Kommunikation) eingesetzt. Weitere Anzeigen werden folgen.

Hop Sviz

Die FDP und Glamour Engineering möchten die Schweiz mit 4 Projekten bewegen. Die Partei lanciert eine öffentliche Wertedebatte und steigt damit als erste Bundesratspartei auch werblich in den Wahlkampf.

Was bedeuten für die Schweizerinnen und Schweizer Freiheit, Verantwortung, Gerechtigkeit, Toleranz, Glück und Erfolg? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt, wenn die FDP Schweiz ihre Bewegung für eine intelligente, offene, wachsende und gerechte Schweiz präsentiere, ist einer Mitteilung zu entnehmen. Umgesetzt hat die vier Projekte der Schweiz die Zürcher Agentur Glamour Engineering, in einer breit angelegten Plakatkampagne und einer Broschüre, die auch eine starke Präsenz im Internet-Auftritt der FDP Schweiz erhalte.

Online sieben Tage die Woche

Unter Stadt24.ch kann man sich ab sofort über Ereignisse in Stadt und Region St.Gallen informieren. Die Online-Zeitung berichtet von Montag bis Sonntag laufend aktualisiert über Themen aus Politik und Wirtschaft, Sport und Kultur, Gesellschaft und Vereinsleben.

Unter Stadt24.ch kann man sich ab sofort über Ereignisse in Stadt und Region St.Gallen informieren. Die Online-Zeitung berichtet von Montag bis Sonntag laufend aktualisiert über Themen aus Politik und Wirtschaft, Sport und Kultur, Gesellschaft und Vereinsleben.
Wortwerk Medien lanciert und betreibt die Online Zeitung. Die Agentur hat mit Appenzell24.ch bereits seit acht Monaten eine regionale Internet-Zeitung geführt. Der Erfolg im Appenzellerland habe die Medienagentur zum Ausbauschritt in St.Gallen bewogen, schreibt die Wortwerk Medien in einer Mitteilung. Betreut werden neben dem Stadtgebiet auch die Gemeinden der Agglomeration.
Für Stadt24.ch ist eine sechsköpfige Redaktion zuständig. Diese recherchiert, bearbeitet und publiziert eingehende Meldungen, führt Interviews und holt Stimmen und Reaktionen ein. Die Online-Zeitung soll sich auf diese Weise zu einer vollständigen, vollwertigen Tageszeitung für die Region St.Gallen entwickeln. Dem Medium entsprechend, wird Stadt24.ch vor allem auf Tempo und Aktualität setzen: Ereignisse werden sofort nach Bekannt werden publiziert, nachfolgende Recherchen sorgen für vertiefte Information.Um die Vorteile des Internets voll auszunutzen, setzt stadt24.ch auf Interaktivität und den Dialog mit Lesern, Vereinen, Organisationen und Verbänden. Diese können der Redaktion Berichte, Veranstaltungshinweise und Bilder zusenden, die danach veröffentlicht werden. Stadt24.ch ist für die Leserschaft kostenlos. Das Angebot finanziert sich durch den Verkauf von Werbebannern. Die Betreiber wollen mit Stadt24.ch zehn Jahre nach dem Ende der Tageszeitung «Die Ostschweiz» nicht zuletzt auch für eine Erweiterung der Medienvielfalt in der Region St.Gallen sorgen.

Teppich mähen für Neue Ideen

Hasenfeld kreierte für das Magazin Neue Ideen einen Werbespot. Das Magazin soll für neue Ideen im Haushalt werben.

 Neue Ideen, das Magazin rund ums Haus, erscheint erstmals nächsten Freitag in einer Auflage von 722’000 Exemplaren und geht per Post an alle Bewohner von Einfamilienhäusern in der deutschen Schweiz. Hasenfeld hat dazu einen 7-sekündigen Spot kreiert. Er wird Dienstag bis Donnerstag zur besten Sendezeit ausgestrahlt, zwischen Tagesschau und Meteo auf SF1, sowie auf verschiedenen Privat- und Regionalsendern.

Marianne Weibel ist neu bei Mrg

Seit April unterstützt Marianne Weibel als Client Service Director ein Beratungsteam von Mrg. Weibel gehört der Geschäftsleitung der Agentur an.

Marianne Weibel ist neuer Client Service Director bei Mrg. Wie der Mitteilung der Agentur zu entnehmen ist, sei Weibel ein erfahrener Neuzugang in der Geschäftsleitung von Mrg. Sie habe sich Erfahrung als Beraterin in namhaften Schweizer Agenturen, später als Mitinhaberin einer 5-köpfigen angeeignet. Weibel war von 1996 bis 1999 Werbeberaterin bei Lang Gysi Knoll in Bern. Anschliessend leitete sie bis 2001 bei der Zürcher Werbeagentur Honegger von Matt ein vierköpfiges Team. 2001 gründete sie mit einem Partner in Bern die Agentur01. Hier war sie über fünf Jahre lang verantwortlich für den Bereich Beratung und zahlreiche unternehmerische Aufgaben.

Verstösst Google vielleicht doch gegen das Kartellrecht?

Die US-Bundesbehörde Federal Trade Commission hat kartellrechtliche Voruntersuchungen gegen die Übernahme von Doubleclick durch Google eingeleitet. Die Untersuchung begann bereits Ende vergangener Woche.

 Die US-Bundesbehörde Federal Trade Commission hat kartellrechtliche Voruntersuchungen gegen die Übernahme von Doubleclick durch Google eingeleitet. Die Untersuchung begann bereits Ende vergangener Woche. Kartellrechts-Experten rechnen in wenigen Wochen mit einer Entscheidung der Federal Trade Commission (FTC), ob die Untersuchungen weiter vertieft werden, ist einer Mitteilung von Pressetext Schweiz zu entnehmen. Google ist davon überzeugt, dass der Deal klappen wird.
Der DoubleClick-Kauf Mitte April hat sowohl Datenschützer als auch Mitbewerber wie Microsoft auf den Plan gerufen, die gegen den Deal Beschwerde bei der FTC einreichten. Google speichert die eingegebenen Suchbegriffe der Nutzer, während DoubleClick verfolgt, welche Webseiten User besuchen. Eine Kombination dieser Daten würde einem Unternehmen mehr als jedem anderen den Zugang zu mehr Information über die Internetaktivitäten von Verbrauchern geben, lautet die Begründung der Beschwerdeführer.

3+ steht zum Verkauf

Weniger als ein Jahr nach der Gründung steht der Privatfernsehsender 3+ zum Verkauf. Dem Unternehmen liegen mehrere Angebote vor, der Sender hat mit dem Verkauf aber keine Eile.

 Kurz vor dem Geburtstag steht der Schweizer Privatfernsehsender 3+ bereits zum Verkauf. Wie die Nachrichtenagentur SDA in einer Meldung schreibt, sagte der Verwaltungsrat und Programmleiter Torsten Prenter, dass 3+ nicht aktiv nach einem Käufer suche und dass sie allerdings keine Eile zum Verkauf hätten. 3+ sei ein gesundes Unternehmen gab Prenter weiter preis. 3+ hat am 31. August 2006 den Betrieb aufgenommen. Nach Angaben des Unternehmens erreichte der Sender im vergangenen Monat in der für die Werbeindustrie wichtigen Zielgruppe der 15- bis 49-Jährigen einen Marktanteil von 3,2 Prozent. In den ersten Monaten verbuchte der Sender durchschnittlich einen Marktanteil von 2,1 Prozent. In Schlieren beschäftigt der Sender 30 Mitarbeitende. Der Sender schreibe gemäss Prenter keine grössen Verluste. Die Erlöse sollen in einem zweistelligen Millionenbereich liegen. Prenter ist mit zehn Prozent am Unternehmen beteiligt, mit 89 Prozent ist der Grossteil des Senders in den Händen des Gründers und Geschäftsführers Dominik Kaiser.

Presserat schützt Jugendliche

Der Schweizer Presserat kommt zum Schluss, dass Journalisten Jugendlich auch ohne Einwilligung der Eltern befragen dürfen. Journalisten sollten diese Aussagen aber mit Vorsicht verwenden.

 Der Presserat beurteilte zwei Fälle von Recherchen bei Jugendlichen. Den einen veröffentlichte der Tagesanzeiger im November, dabei ging es um sechs namentlich genannte und mit Foto abgebildete Jugendliche, die über ihren Alkoholkonsum berichteten. Die Mutter eines erwähnten Jugendlich reichte beim Presserat Beschwerde ein. Sie rügte eine Verletzung der Privatsphäre und die Lauterkeit der Recherche. Der Tagesanzeiger begründete mit der Urteilsfähigkeit des Schülers und dass dieser der Veröffentlichung zugestimmt habe. Der Presserat hiess die Beschwerde teilweise gut. Zwar sei die Befragung ohne weiteres zulässig gewesen. Aber weil das Thema und die Umstände der Befragung offenbar bei den Jugendlichen die Lust geschürt hätten, zu provozieren, wäre Zurückhaltung angebracht gewesen. Der Presserat kommt zum Schluss, dass der Tagesanzeiger die Statements ohne Foto und Namen hätte veröffentlich sollen. In einem weiteren Fall rief ein Journalist von Radio 24 im letzten November eine Jugendliche aufs Handy an, um sie zu den sexuellen Misshandlungen an einer Schule in Seebach zu befragen. Sie lehnte es aber ab, Auskunft zu erteilen. Einen Tag später erhielt sie wieder ein Telefon von Radio 24, da sie die Nummer gespeichert hatte, nahm sie das Telefon aber nicht ab. Ihre Mutter reichte Beschwerde ein und rügte eine Verletzung der Privatsphäre. Auch in diesem Fall hiess der Presserat die Beschwerde teilweise gut. Zwar stelle ein einzelner Anruf noch keine unzulässige Belästigung dar, aber das Radio hätte den klaren Willen der Schülerin respektieren müssen.

Schlangen häuten sich

Aus den Schweizer Apotheken sollen Fachapotheken werden. Um auch gegen aussen verändert aufzutreten beauftragte der Trägerverband Pharma Suisse die Werbeanstalt ein neues Logo zu kreieren.

Die Werbeanstalt hat für den Schweizer Apothekenverband ein neues Logo kreiert. Sie habe das Logo dynamisiert und aufgefrischt, so liess sie die berühmte Schlange verschwinden. Wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt, habe sie für die Pharma Suisse neue Kommunikationsmassnahmen konzipiert, die zum Ziel hätten, die strategische Neuausrichtung des Verbandes und dessen Mitgliedern gegen aussen zu kommunizieren. Pharma Suisse Fachapotheken seien kompetent Dienstleister im Gesundheitsmarkt. Die Werbeanstalt hat die im neuen Logo verschwundene Schlange zum Thema gemacht. Wie sie sich aufgrund der heutigen Marktsituation selbst gehäutet hat mit dem grossen Ziel: Altes abzulegen, um Platz für neues zu schaffen.

Zu guter Letzt: Der Brief – ein Zeichen von Persönlichkeit und Schönheit

Die Post kämpft um die Schreiberlinge des Briefes. Wie eine neuste Studie der Post herausfand, werde der Brief nie ganz verschwinden.

 Die Zeiten für die Post sind nicht einfach. So waren früher Briefträger täglich mit Anhängern voll Briefen unterwegs, während dem sie heute immer weniger Briefe auszutragen haben. Schuld daran sind die SMS und die Emails. Immer mehr Menschen verschicken Emails und drängen dadurch die Wichtigkeit des Briefes in den Hintergrund. Briefe werden immer mehr verschwinden, denkt man sich. Doch die neuste Studie der Post kommt zum Schluss, dass sie nie ganz verschwinden werden. Denn Persönlichkeit ist mit Brief gleichzusetzen und ein Brief sei alle mal schöner und persönlicher als eine Email. Zumindest sahen das drei Viertel der Befragten Personen so. Womit der Briefträger wohl noch lange seinen Namen behalten kann, zumindest solange die Leute auf Persönlichkeit und Schönheit setzen.
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