King of Spam

Weil er jahrelang unerlaubte Werbe-Mails verschickt hat, droht einem 27-Jährigen über ein halbes Jahrhundert im Gefängnis.

Weil er jahrelang unerlaubte Werbe-Mails verschickt hat, droht einem 27-Jährigen über ein halbes Jahrhundert im Gefängnis.In den USA muss der Besitzer einer Marketingfirma mit bis zu 65 Jahren Haft und einer Geldbusse von bis zu 25’000 Dollar rechnen. Der junge Mann hat jahrelang massenhaft Werbe-Mails im Internet verbreitet und muss sich nun der Justiz stellen. Wie aus einer SDA-Meldung hervorgeht, klagen die US-Ermittler den «König des Spams» wegen Betrugs, Geldwäscherei und Annahme falscher Identität an. Ausserdem will die Justiz versuchen, Schadenersatz geltend zu machen, denn Spams seien eine «Plage des Internets» und der 27-jährige eine ihrer schlimmsten Quellen.
Der Angeklagte soll zwischen Herbst 2003 und Mai dieses Jahres Abermillionen unerwünschte Mails versendet haben, um für Internet-Seiten zu werben, für die seine Firma arbeitete. Um unentdeckt zu bleiben, soll der Mann regelmässig seine E-Mail-Adressen gewechselt und dafür auch Internetprovider in China benutzt haben. Im Daten-Kopf der Spams habe er Adressaten anderer Firmen eingesetzt, um selber nicht belangt zu werden.

Neue Berner Galerie

Anfangs Mai ging die Galerie Madonna#Fust in der Berner Altstadt auf. Verantwortlich für den Gesamtauftritt zeichnet die Agentur Cosmic Bern.

Anfangs Mai ging die Galerie Madonna#Fust in der Berner Altstadt auf. Verantwortlich für den Gesamtauftritt zeichnet die Agentur Cosmic Bern.Laut Medienmitteilung vom Donnerstag wurde Madonna#Fust an der Eröffnungsvernissage völlig überrannt. Die neue Berner Galerie betraut Cosmic Bern mit ihrem gesamten visuellen Auftritt. Die Werbeagentur gestaltet demzufolge alles vom Logo über die Aussen- und Innenbeschriftungen bis hin zu Werbemitteln wie Flyer, Einladungskarten und Website.

Aus für die Uster Nachrichten

Mit der Ausgabe vom Donnerstag, 31. Mai endet die 27-jährige Geschichte der Uster Nachrichten. Der Grund für die Einstellung des seit 2005 zur Tamedia gehörenden Gratisanzeigers sei die «unbefriedigende Ertragslage», wie das Blatt am Mittwoch mitteilte.

 Mit der Ausgabe vom Donnerstag, 31. Mai endet die 27-jährige Geschichte der Uster Nachrichten. Der Grund für die Einstellung des seit 2005 zur Tamedia gehörenden Gratisanzeigers sei die «unbefriedigende Ertragslage», wie das Blatt am Mittwoch mitteilte.  
Zuletzt erschienen die Uster Nachrichten mit einer Auflage von 64’000 Exemplaren in den Gemeinden Uster, Hinwil und Pfäffikon. Die zu geringen Werbeeinnahmen bewogen den Verwaltungsrat nun zur Aufgabe. Zusätzlich verschlechtert wurden die wirtschaftlichen Perspektiven der Uster Nachrichten durch die anhaltende Verlagerung Rubrikeninserate ins Online-Geschäft. Wie es in der Medienmitteilung heisst, können Werbekunden bereits gebuchte Inserate für das laufende Jahr zu gleichen Konditionen in der Grossauflage der Tages-Anzeiger Regionalausgabe Zürcher Oberland veröffentlichen. Diese erscheint dienstags in einer Auflage von 103’390 Exemplaren. Als Folge der Einstellung des Gratisanzeigers werden 3.2 Stellen abgebaut. Für die Betroffenen wird nach anderen Stellen innerhalb der Tamedia gesucht. Falls es doch zu Kündigungen kommen sollte, verspricht die Tamedia ergänzende Leistungen.

Einreichrekord bei Cannes Lions

Bei den Cannes Lions sind 3,2 Prozent mehr Arbeiten ins Rennen gestiegen als letztes Jahr. In Zahlen: Insgesamt 25’660 Einreichungen buhlen um die 54. Cannes Lions.

 Bei den Cannes Lions sind 3,2 Prozent mehr Arbeiten ins Rennen gestiegen als letztes Jahr. In Zahlen: Insgesamt 25’660 Einreichungen buhlen um die 54. Cannes Lions.  
Das ist Rekord: Noch nie konkurrierten so viele Eingaben um die begehrten Cannes Lions, die vom 17. bis 23. Juni vergeben werden. Den grössten Zuwachs verzeichneten die Eingaben bei den Titan Lions mit einem Plus von 60,4 Prozent gefolgt von den Promo Lions, wo 26,4 Prozent mehr Arbeiten eingereicht wurden als letztes Jahr. Wie der österreichische Standard meldete, wurden zu den Titanium & Integrated Lions 324 Kreativarbeiten eingereicht (202 im Vorjahr), bei den Promo Lions waren es 786 gegenüber 622. Drittstärkste Kategorie bei den Zuwächsen waren die Radio Lions mit 1’273 Spots, einem Plus von 23,4 Prozent. In absoluten Zahlen liegen traditionell die Kategorien Press (6’984) und Outdoor (5’758) in Führung, gefolgt von Film (4’474) und Cyber (2’711).

Die WOZ fordert per SMS zum Sprayen auf

Die Zürcher Werbeagentur Spillmann/Felser/Leo Burnett lädt für die linke Wochenzeitung WOZ unter dem Motto «Leiste dir eine eigene Meinung» zum Sprayen ein - per SMS.

Die Zürcher Werbeagentur Spillmann/Felser/Leo Burnett lädt für die linke Wochenzeitung WOZ zum Sprayen ein – per SMS. Seit Mitttwoch hängt an der Bushaltestelle der Zürcher Rosengartenstrasse ein WOZ-Plakat, das Vorbeigehende auffordert, ihre Meinung kundzutun. Die Sprüche können per SMS eingeschickt werden, der beste wird täglich an die Wand gesprayt – unter dem WOZ-Motto «Leiste dir eine eigene Meinung.» Wer seinen Spruch auf dem Plakat sehen möchte, der sende ein SMS mit dem Stichwort WOZ und seinem Sprayspruch an die Nummer 9988. Ein SMS kostet 20 Rappen. Das aktuelle und alle anderen bis zum jeweiligen Tag erschienenen Plakate kann man ab dem 1. Juni unter ansehen.

Samuel Reber ist neuer Leiter von Blick-Online

Samuel Reber ist ab sofort neuer Redaktionsleiter von Blick Online. Reber leitete die Redaktion bereits ad interim seit dem Austritt seines Vorgängers Martin Baumgartner im vergangenen Februar.

 Samuel Reber ist ab sofort neuer Redaktionsleiter von Blick Online. Reber leitete die Redaktion bereits ad interim seit dem Austritt seines Vorgängers Martin Baumgartner im vergangenen Februar. Der 35-jährige Reber stiess im Oktober 2002 zu Blick-Onlie, der nach Angaben von Ringier meist besuchten Mediensite des Landes. Zuvor war der MAZ-Absolvent als Leiter Community Communications bei Bluewin, als Projektleiter und Channel Manager bei Tages-Anzeiger Online und bei der Luzerner Zeitung tätig.

Mit Three Way und der «Klubschule Business» auf die Karriereleiter

Am 1. Mai wurde die «Klubschule Business» der Migros lanciert. Der dazugehörige Internetauftritt wurde vom Aargauer Webdienstleister Three Way erstellt.

 Am 1. Mai wurde die «Klubschule Business» der Migros lanciert. Der dazugehörige Internetauftritt wurde vom Aargauer Webdienstleister Three Way erstellt.  
Um die Angebote rund um die berufliche Aus- und Weiterbildung stärker zu profilieren, wird das Karriere-Angebot der Klubschule seit Anfang Mai unter der neuen Submarke «Klubschule Business» kommuniziert. Three Way realisierte den kompletten Internetauftritt für die deutsche, französische und italienische Schweiz innert nur zwei Monaten. Die Aargauer Webspezialisten sind schon seit 1999 für den Internetauftritt der Klubschule aktiv und haben schon mehrere Redesigns durchgeführt. Die Webseite der «Klubschule Business» wurde nun nicht nur grafisch sondern auch strukturell überarbeitet und um wesentliche Funktionen erweitert. Wie Three Way am Mittwoch mitteilte, ist die Webseite der Klubschule Migros mit rund 100’000 Online-Anmeldungen im 2006 einer der erfolgreichsten Online-Shops der Migros.

3+ erneuert Informationsangebot

Nachdem die Publikumsresonanz auf die bisherigen moderierten Kurznews unbefriedigend war, stellt der Privatsender 3+ sein Informationsangebot um. Ab dem 1. Juni sollen die täglichen Nachrichten neu in Textform, als Lauftexte und im Teletext angeboten werden.

 Nachdem die Publikumsresonanz auf die bisherigen moderierten Kurznews unbefriedigend war, stellt der Privatsender 3+ sein Informationsangebot um. Ab dem 1. Juni sollen die täglichen Nachrichten neu in Textform, als Lauftexte und im Teletext angeboten werden.  
Wie Geschäftsführer Dominik Kaiser in einer Medienmitteilung beteuert, seien dem Sender ein mit dem Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) abgestimmtes und konzessionskonformes Newsangebot wichtig. Mit dem neuen Informationsangebot erfülle das junge Schweizer Fernsehen die im Rahmen seines Programmauftrages geforderte Berichterstattung über das Tagesgeschehen im In- und Ausland nach wie vor, so die Medienmitteilung von 3+ weiter.

England: Rekordstrafe für Musikhändler CD Wow

Die britische Musikindustrie hat einen millionenschweren Rechtsstreit gegen einen asiatischen CD-Händler gewonnen. Das Hong Konger Unternehmen CD Wow muss rund 59 Millionen Euro Schadensersatz an mehrere Labels bezahlen.

 Die britische Musikindustrie hat einen millionenschweren Rechtsstreit gegen einen asiatischen CD-Händler gewonnen. Das Hong Konger Unternehmen CD Wow muss rund 59 Millionen Euro Schadensersatz an mehrere Labels bezahlen, denn die asiatische Firma hatte aus internationalen Preisschwankungen unrechtmässig Profit geschlagen, lautet die Urteilsbegründung. Der Sieg über den CD-Händler ist einer der grössten Erfolge für die britische Musikindustrie in den vergangenen sechs Jahren, in denen die Labels immer wieder wegen Copyright-Verletzungen vor Gericht gezogen sind. Die Strafe ist auch eine der höchsten, die jemals in einem Rechtsstreit mit der Musikindustrie verhängt worden ist.

eAd verstärkt Verkaufsteam

Die auf elektronische Werbung spezialisierte APG Vermarktungseinheit eAd hat im Hinblick auf die Erschliessung weiterer eBoard-Standorte in den nächsten Monaten ihr Verkaufsteam verstärkt und neu organisiert.

 Die auf elektronische Werbung spezialisierte APG Vermarktungseinheit eAd hat im Hinblick auf die Erschliessung weiterer eBoard-Standorte in den nächsten Monaten ihr Verkaufsteam verstärkt und neu organisiert. Seit Anfang April neu mit dabei ist Chris Mühlemann, der zuvor während über drei Jahren bei B,G,Media/Optimedia in den Bereichen Print und Aussenwerbung tätig gewesen war. André Reichenbach, bei eAd seit 2005, ist auf den gleichen Zeitpunkt zum Leiter des Verkaufs bei e-advertising ernannt worden.

Burson-Marsteller Schweiz gewinnt Gold bei den Sabre Awards

Das Genfer Team der Public Relations- und Kommunikationsagentur Burson-Marsteller hat mit dem Projekt «Thinking Big Campaign» für SAP Gold bei den Sabre Awards gewonnen, die letzte Woche in Barcelona zum dritten Mal verliehen wurden.

 Das Genfer Team der Public Relations- und Kommunikationsagentur Burson-Marsteller hat mit dem Projekt «Thinking Big Campaign» für SAP Gold bei den Sabre Awards gewonnen, die letzte Woche in Barcelona zum dritten Mal verliehen wurden. Insgesamt gewinnt Burson-Marsteller Europa vier Gold Auszeichnungen.  
Burson-Marsteller gehört zum zum Young & Rubicam- Agenturnetzwerk und ist eines der führenden Unternehmen für Public Relations und Kommunikationsberatung in der Schweiz mit Niederlassungen in Zürich, Bern und Genf und bietet Dienstleistungen in den Bereichen Unternehmenskommunikation, Financial Communications, Public Affairs, Health Care and Science Communications, Media Relations sowie in spezifischen Werbebereichen an.
 
Die Sabre (Superior Achievement in Branding and Reputation) Awards zeichnen herausragende Leistungen im Branding- und Reputationsbereich aus. Sie werden jährlich von «The Holmes Group» verliehen, die den Trends und Entwicklungen in der Public Relations Industrie nachgeht.

Reine Musik mit Blastfm.ch

Keine Moderation, keine Werbung, nur Musik. Und wie sagte einst Blueslegende Muddy Waters? «Es gibt nur zwei Arten von Musik: Gute und schlechte». Bei Blastfm.ch will man auf erstere setzen und dem musikalischen Einheitsbrei der Schweizer Radiolandschaft mit einem Mix aus Dub, Downbeat, Funkybreaks, House und einer Prise Latin ein Ende bereiten.

 Keine Moderation, keine Werbung, nur Musik. Und wie sagte einst Blueslegende Muddy Waters? «Es gibt nur zwei Arten von Musik: Gute und schlechte». Bei Blastfm.ch will man auf erstere setzen und dem musikalischen Einheitsbrei der Schweizer Radiolandschaft mit einem Mix aus Dub, Downbeat, Funkybreaks, House und einer Prise Latin ein Ende bereiten.  
Die Initiatoren aus Bern um Rolf Blaser alias DJ Blaster begnügten sich nicht mit Gejammer über die gähnende Langeweile im Schweizer Äther, sondern wollten lieber selbst aktiv werden. Da es mit Radiokonzessionen hierzulande so eine Sache ist, stand bald fest: ein Internetradio muss her. Das bedeutete zunächst viel Fleissarbeit: Aus einem Fundus von 4’000 Vynil-Platten wurden die Perlen aussortiert, digitalisiert und als Mp3-Dateien gespeichert. Dann wurden die Titel in einer Datenbank erfasst, ein Streamserver aufgesetzt, Domains, Firewalls und Webserver errichtet, Playlists erstellt, dann erst konnte es losgehen. Der weitere Weg, so schreiben die Macher in ihrer Medienmitteilung, sei aber steinig, denn die Urheberrechtshüterinnen IFPI und SUISA versuchten der musikalischen Vielfalt mit hohen Gebühren im Weg zu stehen. Nichtsdestotrotz ist Blastfm.ch ab sofort online zu hören, mit Sets von namhaften DJs, die auch herunter geladen werden können. Eine in der Schweiz einmalige Albumcover-Gallerie für elektronische Musik vervollständigtdas Angebot.
get_footer();