Brand-Trust-Studie: Victorinox ist die widerstandsfähigste Marke der Schweiz

Mit hoher Unverzichtbarkeit, einem markanten Preispremium, Innovation und treuen Markenfans ist Victorinox laut Brand-Trust-Studie die aktuell widerstandsfähigste Marke der Schweiz, gefolgt von Lindt, Ricola, Swatch und der Migros.

Frankenstärke und Margenerosion machen vielen Schweizer Unternehmen zu schaffen. Welche Handlungsspielräume – jenseits von Kostensenkungen – haben CEOs und Unternehmer in diesen schwierigen Zeiten? Woher kommt die Widerstandskraft der Unternehmen, die ihnen hilft, ihr Unternehmen umzubauen, Preise durchzusetzen und die Mitarbeiter an Bord zu halten? Die Antwort: aus der Marke. Die Marke, verstanden als Managementsystem für Wertschätzung und Wertschöpfung und nicht als kosmetische Oberfläche, macht Schweizer Unternehmen robust.

Victorinox – ein echtes Stehaufmännchen

Bestes Beispiel dafür ist Victorinox. Der Familienbetrieb aus Ibach SZ liegt in der erstmals durchgeführten Markenresilienz-Studie von Brandtrust auf Platz 1. Victorinox hat sich als echtes Stehaufmännchen erwiesen: Nach schwierigen Jahren hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren zur globalen Marke für Uhren, Bekleidung und Reisegepäck gewandelt. Mit hoher Unverzichtbarkeit, einem markanten Preispremium, Innovation und treuen Markenfans ist Victorinox die aktuell widerstandsfähigste Marke der Schweiz, gefolgt von Lindt, Ricola, Swatch und der Migros.

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Grafik: Die Top 10 der widerstandsfähigsten Schweizer Marken

Schutzschild gegen Preiserosion

Marken erhöhen die Preisdurchsetzungsfähigkeit, Kundentreue und Weiterempfehlungsbereitschaft. «Dadurch wirken sie wie ein Schutzschild gegen Frankenstärke und Preiserosion», sagt Studienautor Achim Feige, Partner bei Brand Trust. Welche Ingredienzen dazu notwendig sind, zeigt die Studie auf: echte Schweizer Werte wie Genossenschaft, Familie, Authentizität, Nähe zum Menschen, Exzellenz in der Leistung aber auch Innovation und die Idee der ‹eigensinnigen› Widerstandskraft gegenüber Gefahren von aussen. «Unverzichtbar im Leben der Kunden zu sein, dadurch ein Preis-Premium zu erzielen und ‹gut› für die Schweiz zu sein, das sind die grossen Optimierungspotenziale für CEOs und Markenmanager, die ihre Unternehmen resilienter machen wollen», so die Bilanz von Feige. «Neue Namen oder hohle kreative Imagekampagnen ohne Substanz, werden als Kosmetik wahrgenommen und treiben die Kunden ins Euroland.»

Anmerkung: Als Schweizer Marke gilt dabei eine Marke, die im Schweizer Markt Endkunden bedient und in ihrer Branche relevant ist – unabhängig vom Sitz des Eigentümers. Aus diesem Grund wurden auch wichtige globale Herausforderer wie Google in die Studie integriert.

Über die Studie Brand Trust Resilienz Index

In den letzten zwölf Monaten hat Brand Trust in der Schweiz, Deutschland und Österreich über 150 CEOs und Top-Entscheider aus 40 Branchen interviewt. Dies bildete die Grundlage zur Ermittlung der Kriterien des BrandTrust Resilienz Index. Auf dieser Basis wurden insgesamt 20‘000 Kunden und Käufer zur Resilienz von 223 Marken befragt, davon rund 5600 Kunden sowie 65 führende Marken aus 14 Marktsegmenten in der Schweiz. Ausgewählt wurden sie nicht allein aufgrund ihrer Markenstärke. Wichtige Kriterien waren auch Resilienzfaktoren wie Zukunftsfähigkeit oder Preispremium. Geleitet wurde die Studie von Achim Feige, Partner bei Brand Trust.

 

Hug & Dorfmüller: Welovefootball.ch für Raiffeisen

Hug & Dorfmüller entwickelte das Kommunikationskonzept «Welovefootball.ch» um auf die umfangreichen Engagements von Raiffeisen im Schweizer Fussball aufmerksam zu machen.

Zentrales Element dieses Kommunikationkonzeptes ist der gleichnamige Fussball Hub Welovefootball.ch. Auf dieser Online Plattform dreht sich alles um das Thema Fussball und zwar von Spitzensport, Breitensport und Nachwuchsförderung bis zum Behindertensport. Sie vereint exklusive Hintergrundstories aus der Raiffeisen Super League, vermittelt attraktive Ticketangebote sowie einzigartige Fussballerlebnisse und bietet Tips und Tricks für den Nachwuchs.
Das Leitthema «Welovefootball.ch» wird dementsprechend konsequent durch die entsprechenden Medien getragen. Es werden TV-Spots und Billboards mit Verweis auf den Hub und auf den Mitgliedervorteil in den fussballaffinen Medien und Sendeformaten geschaltet. Hier setzt die Agentur bei der kreativen Idee auf Humor: Das emotionale Thema Fussball mit dessen so einzigartigen Leidenschaft soll für einmal mit Leichtigkeit und einer Prise Humor umgesetzt und transportiert werden. Printinserate und Online Banners flankieren die Massnahmen, Big Screen und LED-Banden bringen die Message ins Stadion.

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Verantwortlich bei Raiffeisen: Monika Schäfli, Anja Lapcevic, Dieter Graf, André Stöckli. Verantwortlich bei Hug & Dorfmüller: Thomas Hug, Christian Dorfmüller, Sämi Roos, Mario Mühlemann, Spot/Film Produktion: Encore Pictures. Regie: LeMob. Musik/Komponist: Michael Ricar
Fotografie: Fotosolar. Redaktion: Mämä Sykora. Illustration/Comics: Andreas Lori. Video Produktion: Sportal Group. Web Programmierung: Prime Digital.
 

Renzen: Erste Hilfe im Alltag

Vom 24. August bis 5. September stellen die rund 1000 Samaritervereine des Schweizerischen Samariterbunds ihre nationale Jahressammlung unter das Thema «Erste Hilfe im Alltag». Renzen kreierte die Sammlungsunterlagen.

Eine kurze Unachtsamkeit, ein kleines Missgeschick kann rasch zum medizinischen Notfall werden. Gut, wenn dann eine/einer der rund 30’000 Samariterinnen oder Samariter zugegen ist und mit fundiertem Know-how Erste Hilfe leisten kann. Die Einnahmen aus der Sammlung fliessen in die Aus- und Weiterbildung sowie in die Beschaffung von Erste-Hilfe-Materialien. Drei Viertel der Sammlungseinnahmen bleiben bei den Samaritervereinen und Kantonalverbänden, wo weitgehend ehrenamtlich gearbeitet wird.

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Die Aarauer Kommunikationsagentur Renzen konzipierte und gestaltete die Sammlungsunterlagen. Dazu gehören im Wesentlichen ein Plakatauftritt, Informationsflyer und ein Erste-Hilfe-Booklet zur Abgabe an die Spenderinnen und Spender sowie weitere unterstützende Werbemittel.

Verantwortlich beim Schweizerischen Samariterbund: Stephan Hoenner (Leitung Marketing und Kommunikation), Sarah Berchtold (Projekt SamSam). Verantwortlich bei Renzen Communications: Achim Kaufmann (AD), Patricia Belser (Grafik), Dieter Zobrist (Beratung), Roland Marti (Text).
 

Farner lanciert Swiss Campaigning Network

Gemeinsam mit namhaften Partneragenturen in den Kantonen spinnt Farner ein neues nationales Kampagnennetzwerk, welches für politische Kampagnen wie auch im Bereich Campaigning für Unternehmen zum Einsatz kommen soll.

Kunden profitieren dabei von zusätzlichem lokalem Know-how und Netzwerken und somit von effektiver geführten Kampagnen.

Die Anforderungen an eine gute Kampagne nehmen immer mehr zu. Zeitgemässe Kampagnen müssen heute schnell und agil wirken. Der Trend zu digitalen Kommunikationsmassnahmen und Social Media setzt neue Massstäbe und verlangt breit abgestützte und integrierte Kampagnenkonzepte. Nach wie vor entscheidend ist die Interaktion mit den definierten Zielgruppen – oftmals vor Ort.

Lokales Know-how wirkt zielführender

Mit einem neuen Ansatz stärkt die Agentur Farner diesen Grundsatz. Erfolgreiche Kampagnen fokussieren auf regionale und lokale Gegebenheiten und integrieren diese in eine Gesamtstrategie. Dank regionalen, professionellen Strukturen können Bedürfnisse in der Meinungsbildung besser erkannt und relevante Anspruchsgruppen vor Ort gezielter informiert werden. Veränderungen, die Anpassungen des Kampagnenkonzeptes erfordern, werden schneller registriert. Regionale Stützpunkte ermöglichen rasche und effektive Reaktionen.

Farner setzt auf regionale Stützpunkte

Gemeinsam mit professionellen Partner-Agenturen in den Kantonen geht die bewährteste Kampagnenagentur Farner neue Wege und baut ein eigenes nationales Campaigning-Netzwerk auf. Roman Geiser, CEO der Agentur Farner, freut sich ob der neuen Partnerschaften: «Ziel unseres Campaigning-Netzwerkes ist es, gemeinsam mit unseren Partnern ein professionelles, konstantes Netzwerk anbieten zu können, das in der Kampagnenarbeit gezielt und jederzeit eingesetzt werden kann. Dabei wollen wir Prozesse in der Kampagnenarbeit noch effektiver umsetzen und mit massgeschneiderten Produkten und Dienstleistungen auf die Kundenwünsche und Zielgruppen eingehen.»

Gesamtschweizerische Abdeckung garantiert

Das Swiss Campaigning Network startet dieses Sommer. Beteiligt sind professionelle Kommunikations-Dienstleister aus der ganzen Schweiz Campaigning.farner.ch (von Farner auf Standards/Prozesse geprüft), welche eng mit den regionalen Campaigning Hubs der Agentur Farner in Zürich, Bern, Lausanne und Genf zusammen arbeiten werden. Für Roman Geiser ist klar: «Das Swiss Campaigning Network ermöglicht Kampagnen, die da wirken, wo Entscheide tatsächlich getroffen werden: Lokal, im Dialog und somit nah bei den Menschen!»

«Share your Style»: Die neue Zalando-Kampagne

Am 30. August lanciert Zalando die von Jonas Åkerlund umgesetzte Herbst/Winter-Kampagne «Share Your Style». Gesichter wie Christina Hendricks (bekannt aus «Mad Men»), Noah Becker, Caroline de Maigret, Binx Walton oder Lucky Blue Smith teilen ihren persönlichen Stil.

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Prominente von links nach rechts: Pia Grønning, Christina Hendricks, Oliver Russel, Lucky Blue Smith, Noah Becker, Binx Walton, Caroline de Maigret

Mit Beginn des Herbstes, wechselt auch die Garderobe – hin zu Kleidung, die viele grossartige Seiten des Teilens und Weitergebens mit sich bringt. Vielleicht kaufen wir uns den gleichen Pullover wie unsere beste Freundin, empfehlen einem Freund eine besondere Jacke oder leihen jemandem wildfremden unsere Handschuhe, da seine Hände kälter sind als unsere. Mit diesem Gedanken im Kopf interagiert die Share Your Style-Kampagne mit den Kunden, angetrieben von einem eigenen Manifest:

Share.
Show us who you are.
Pick your signature style and make your mark.
Wear your favourites and let friends wear them.
Go ahead post an outfit pic or post a million.
Be an inspiration.
#shareyourstyle

Der ungewöhnliche Mix verschiedenster bekannter Gesichter der Kampagne, bringt eine inspirierende Vielfalt von Persönlichkeiten mit sich und soll damit die vielen verschiedenen Styles, die Zalando zu bieten hat, zeigen. Die Schauspielerin Christina Hendricks, Musiker und Künstler Noah Becker, Model und Instagram-Star Lucky Blue Smith, das französische Model und Autorin Caroline de Maigret und charakterstarke Models wie Pia Grønning, Oliver Russel, Werner Schreyner, Chin Hsi und Binx Walton teilen ihren individuellen Stil.

https://www.youtube.com/watch?v=rjXj2kGHOUw

«Gemeinsam mit Kampagnendirektor Jonas Åkerlund wollten wir die Freude an Mode und am Teilen einfangen. In der Kampagne zeigen wir, dass Fashion für jeden da ist, von klein zu gross, von edel bis schwangerschaftstauglich, von Trenditems zu Basics – für Jung und Alt. Und all diese Styles können bei Zalando entdeckt werden!», so Carsten Hendrich, VP Brand Marketing Zalando.

https://www.youtube.com/watch?v=HaTtkWXQBcg

Die Zalando Share Your Style Kampagne launcht am 30. August 2015 in der Schweiz, in Deutschland, Frankreich, Belgien, Luxemburg, in den Niederlanden, UK, Schweden, Dänemark, Norwegen und Finnland. Sie wird auf globalen Plattformen zu sehen sein, Printanzeigen und Billboards sind ebenfalls geplant. Auf Zalando.de erwartet die Kunden eine digital erweiterte Kampagne auf der kontinuierlich kreativer, wirkungsvoller Content zu finden ist und damit zum Teilen einlädt.

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Ein besonderes Feature der Plattform ist die Instant Feedback App. Sie ist für die Momente gemacht, in denen die Freunde gerade nicht erreichbar sind, um ihre Meinung zu einem bestimmten Kleidungsstück zu äussern. Kaufen oder nicht kaufen? Einfach das Bild in der Share Your Style Community teilen und sofort Feedback bekommen.

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Art Direction: Zalando
Creative Director: Chang Lin (Zalando)
Film Director: Jonas Åkerlund
D.O.P: Pӓr Ekberg
Music: Junip –  «Howl»
Styling: Susie Coulthard
Executive Producer: Alexander Schild
Post Production: Slaughterhouse
Photographer Stills: Alex Reyes Knight
 

Schwindl und Schär machen gemeinsame Sache

Neuer Schweizer Ableger von Pro Sieben Sat.1 startet am 8. Oktober

Die deutsche Mediengruppe Pro Sieben Sat.1 baut ihr Angebot  aus. Ab dem 8. Oktober bringt der neue Free-TV-Sender Puls 8 in der Deutschschweiz Hollywood-Blockbuster und Serien auf den Bildschirm.

Der Sender ist als Vollsender mit einem 24-stündigen Programm aus Filmen, US-Serien und Telenovelas geplant, wie die Pro Sieben Sat.1-Tochter Seven One Media Schweiz am Mittwoch mitteilte. Teleshopping soll es explizit nicht geben. Die Primetime beginnt dafür täglich bereits um 20.00 Uhr. Künftig will der Sender auch auf Schweizer Produktionen setzen. «Wir verfügen  jetzt schon über ein grosses Produktions-Knowhow und eine Vielzahl von  Formaten, die erfolgreich auf Sat.1 oder ProSieben Schweiz laufen», lässt sich die Geschäftsführerin von Seven One Media Schweiz, Andrea Haemmerli, in der Mitteilung zitieren. Puls 8 positioniere sich als «modern, smart und urban», heisst es weiter. Kernzielgruppe sind die 20- bis 49-jährigen Frauen und Männer, die den Haushalt führen. Für die Mediengruppe ist die Lancierung des Fernsehsenders der nächste logische Schritt beim Ausbau der Marktanteile, wie sie schreibt. Puls 8 sei auch inhaltlich eine gute Ergänzung der Senderfamilie. (SDA)

Zu guter Letzt: Der Anti-Spot

Banksy erföffnete mit «Dismaland» den verstörendsten Freizeitpark aller Zeiten. Jetzt hat der anonyme Streetart-Star den dazugehörigen Werbespot veröffentlicht.

Er ist bitterböse, verstörend und deprimierend – und er hält der Gesellschaft Banksy-like den Spiegel vor die Nase: Der Anti-Vergnügungspark Dismaland. «Dismal» steht im im Englischen für bedrückend, düster, trostlos. Das Kunstprojekt hat der Streetartist am 21. Augst im englischen Ferienort Weston-super-Mare in einem ehemaligen Erlebnisbad eröffnet. Die Ausstellung läuft bis am 27. September und zeigt nebst Eigenkreationen Werke von 58 Künstlern, darunter Jenny Holzer und Damien Hirst.

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Der Park hat weltweites Medienecho ausgelöst und wird im Internet gefeiert. Wie immer, wenn Banksy irgendwas macht. Entsprechend gross der Ansturm auf die Tickets – 4000 Menschen soll Dismaland pro Tag ein trostloses Vergnüngen bieten. Wer Tickets kaufen wollte, musste Online mit langen Wartezeiten rechnen – im Vorfeld wurde gemutmasst, die langsame Website sei Teil des Ausstellung-Konzepts. Der August ist restlos ausverkauft, was bei Ticketpreisen von 3 Pfund ohnehin nicht verwundert. Werbung wäre also längst nicht mehr nötig. Dennoch hat Banksy am Dienstag einen astreinen Werbespot auf seinem Youtube-Kanal veröffentlicht. Man möchte hin. (hae)

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Gewinneinbruch bei der NZZ-Mediengruppe

Der Gewinn der NZZ-Mediengruppe ist im ersten Halbjahr 2015 mit 4,3 Millionen Franken nicht einmal mehr halb so hoch ausgefallen wie noch vor einem Jahr. Gründe dafür sind der anhaltende Rückgang im Print-Werbemarkt sowie die Investitionen in die Publizistik und neue Produkte.

So ist das operative Ergebnis (EBIT) um deutlich über 30 Prozent auf 8,5 Millionen Franken zurück, wie aus einer Mitteilung der NZZ-Mediengruppe vom Mittwoch hervorgeht. Der Umsatz sank um 2,7 Prozent auf 227,5 Millionen Franken, vor allem als Folge tieferer Druckerträge. Neben dem anhaltend schwierigen Umfeld im Akzidenzdruck hat auch der Verkauf der Appenzeller Druckerei zum Umsatzrückgang beigetragen. Dazu kommt die Schliessung des Druckzentrums Schlieren, die bereits dazu geführt hat, dass weniger Drittaufträge abgewickelt wurden.

Im Lesermarkt blieb der Umsatz mit 77,5 Millionen Franken stabil. Da sich die Zahl der Digitalabonnemente gemäss Mitteilung erfreulich entwickelten, konnte der Rückgang bei den Printabonnementen nahezu kompensiert werden. Der Ertrag aus dem Werbemarkt ging um 1 Prozent auf 97,8 Millionen Franken zurück. Im Print-Werbemarkt hat insbesondere die Aufhebung des Euro-Mindestkurses zu einem Auftragsrückgang geführt. Dank der zunehmenden Bedeutung  des Konferenzgeschäfts stiegen die übrigen Erträge um 2 Prozent auf 27,6 Millionen Franken.

Der Gesamtaufwand nahm gegenüber der Vorjahresperiode um 1 Prozent auf 219,0 Millionen Franken ab. Zur Abnahme führten vor allem die tieferen Druckkosten, die in diesem Fall positiven Auswirkungen des Euro-Kurses und der geringere Abschreibungsbedarf als Folge der Schliessung des Druckzentrums Schlieren.

Da die NZZ-Mediengruppe annimmt, dass sich der Print-Werbemarkt weiterhin rückläufig entwickelt, will sie sich auf ihre publizistischen Stärken konzentrieren, wie es weiter heisst. Dazu gehört die Lancierung neuer Produkte wie jüngst NZZ Geschichte, der App NZZ Selekt, der Jugendzeitung NZZ Toolbox sowie NZZ.at, dem digitalen Bezahlangebot in Österreich. (SDA)

Blick-Gruppe: Neuer Managing Editor

Michael Ludewig, derzeit Stellvertretender Chefredaktor und Auslandchef der Deutschen Presse-Agentur DPA, wird Managing Editor der Blick-Gruppe. Ludewig wird seine Aufgabe im Newsroom in Zürich per 1. Januar 2016 übernehmen.

In seiner neu geschaffenen Funktion wird Michael Ludewig die Führung der Abteilungen Administration, Layout, Produzenten, Bild, Infografik, iPad übernehmen und deren Einsatz im Newsroom der Blick-Gruppe koordinieren. Die Verpflichtung ist Teil der momentan laufenden Reorganisation des Newsrooms. Der 58-Jährige wird eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung der konvergenten Workflows sowie der Organisation der laufenden Change-Prozesse einnehmen.

Wolfgang Büchner, Geschäftsführer der Blick-Gruppe, in einer Mitteilung: «Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Michael Ludewig. Mit ihm gewinnt die Blick-Gruppe für ihre digitale Offensive einen der versiertesten Redaktionsmanager. In seinen Funktionen als Landesbüroleiter, Inlandschef und Auslandschef der Deutschen Presse-Agentur hat sich Ludewig immer wieder als exzellenter Organisator von Modernisierungs-Prozessen ausgezeichnet. Als Geschäftsführender Redaktor im Blick-Newsroom ist er für mich die Idealbesetzung.»

Michael Ludewig ist seit 1997 bei der dpa tätig, seit 2006 als Mitglied der Chefredaktion. Er absolvierte die Henri-Nannen-Schule und war danach für diverse Publikationen in Deutschland tätig, so unter anderem auch für den Stern. Er ist verheiratet und Vater einer Tochter.

Neue Internet-Domain .swiss: Rechte sichern?

Ab dem 7. September 2015 gibt es die neue Domain .swiss. Braucht man eine solche? Was passiert mit der bisherigen Domain .ch? Wie sichert man sich die neue Domain? Wenn man nichts tut, wird einem dann die eigene Marke von Domain-Grabbern geklaut? Die Werbewoche klärt auf.

Ab dem 7. September 2015 gibt es eine neue auf die Schweiz bezogene Internet-Domain: .swiss (z.B. www.werbewoche.swiss). Die bisherige Länder-Domain .ch bleibt jedoch unverändert bestehen. Wer also bereits eine .ch-Adresse hat, muss nichts unternehmen. Wofür braucht es denn auch noch eine .swiss-Adresse?

Das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) ist der Meinung, dass die Domain .swiss, im Gegensatz zur Domain .ch, eindeutig der Schweiz zugeordnet werde. Die Domain .ch werde oft mit China verwechselt, weshalb .swiss ein geeigneteres Marketinginstrument bzw. Label für die Schweizer Community sei.

Um insbesondere das missbräuchliche Domain-Grabbing mindestens bei der Einführung der neuen Domain .swiss zu verhindern, können in einer ersten Phase vom 7. September 2015 bis zum 9. November 2015 lediglich Inhaber von Schweizer Marken und anderen in der Schweiz gesetzlich geschützten Kennzeichen, insbesondere Firmen, Inhaber ausländischer Marken, die sich im Trademark Clearinghouse registriert haben sowie öffentliche Körperschaften, insbesondere Städte und Gemeinden, einen Antrag auf Registrierung einer .swiss-Domain stellen, und zwar für ihre Marke, ihre Firma, ihren Gemeindenamen usw. Dabei gilt während dieser ersten Phase das bei Domain-Namen sonst übliche Prinzip «first come, first served» nicht. Es gilt das nach Gesetz und Verordnung bessere Recht. Das bedeutet, dass während dieser ersten Phase für diese erste Gruppe keine besondere Eile besteht. Jedoch ist zu beachten, dass, sollten mehrere Gesuche für den gleichen Domain-Namen gleichzeitig bestehen, eine im Trademark Clearinghouse eingeschriebene Marke bevorzugt wird. Dies gilt aber nur für die erste Phase bis zum 9. November 2015. Darüber hinaus hat aber ein Eintrag einer Marke im Trademark Clearinghouse auch den Vorteil, dass man von dort eine Information erhält, wenn irgendwo auf der Welt jemand die eigene Marke als generischen Domain-Namen registrieren will, wie z.B. unter .com, .org, .net, aber auch neuen wie .web, .sport, .marketing usw.

Ab dem 11. Januar 2016 soll es dann jedermann möglich sein, seine Internet-Adresse unter der neuen Domain .swiss registrieren zu lassen. Jedoch ist noch offen, wie zu diesem Zeitpunkt Privatpersonen und nicht im Handelsregister registrierte Einzelunternehmen zu einer Domain .swiss kommen werden und welche Kriterien das Bakom anwenden wird. Da scheint die Planung offenbar rollend zu sein…

Aber auch sonst sind die Antworten auf wichtige Fragen kurz vor dem Start der Vergabe der neuen Domain .swiss noch nicht öffentlich bekannt. So wird erst kurz vor dem 7. September 2015 auf der entsprechenden Website des Bakom Dot.swiss bekannt gegeben, bei welchen akkreditierten Registraren (z.B. Switchplus.ch) eine Internet-Adresse unter der Domain .swiss beantragt werden kann und was die Reservierung der Adresse überhaupt kosten wird.

Immerhin lässt sich im Moment sagen, dass die Gebühren basierend auf dem Grossistenpreis des Bakom von 90 Franken pro Jahr wohl im Verhältnis zu allfälligen späteren Rechtsstreitigkeiten mit Domain-Grabbern oder anderen, die sich die eigene Marke oder Firma unter den Nagel reissen, bedeutend günstiger sein werden, sodass es sich lohnt, in der Sache aktiv zu werden, allenfalls mit dem eigenen Rechtsdienst oder mit einem externen Markenanwalt Kontakt aufzunehmen und sich die Rechte zu sichern, auch wenn ein Unternehmen aktuell keine konkrete Verwendung für die neue Domain .swiss hat.

Ueli Grüter, LL.M., Rechtsanwalt, Grüter Schneider & Partner AG, Zürich/Luzern, ist Dozent für Kommunikationsrecht an der Hochschule Luzern (www.hslu.ch) sowie Co-Herausgeber des Buches kommunikationsrecht.ch. Gsplaw.ch

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Neue Leiterin Infografik beim Tages-Anzeiger und bei der Sonntagszeitung»

Die Infografikerin Marina Bräm übernimmt per 1. Januar 2016 das konvergente Infografikteam beim Tages-Anzeiger und der Sonntagszeitung.

Bräm bringt langjährige Erfahrung mit: Sie arbeitete bei der «NZZ am Sonntag», war nebenbei als selbstständige Infografikerin für verschiedene Medien tätig und doziert an der Zürcher Hochschule der Künste.

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Marina Bräm lebt und arbeitet in Zürich und Sargans. Nach dem Abschluss der Fachklasse für Grafik in Biel absolvierte sie den Bachelor und Master an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) in den Vertiefungen «Scientific Visualization» und «Erkenntnis-Visualisierung». Dort wurde sie für den ZHdK-Förderpreis mit der Arbeit «Sektion am Rind» nominiert.

Nachdem sie als Grafikerin in verschiedenen Werbeagenturen arbeitete, spezialisierte sie sich nach dem Master auf die Bereiche Informations-visualisierung und Wissensvermittlung. Ab 2011 war Bräm zwei Jahre beim Beobachter und Beobachter Natur als Infografikerin tätig und gewann in dieser Phase den 2. Platz am DPA-Infografik-Award mit der Infografik «Eis unter Tag».

Im Januar 2013 wechselte Bräm zur NZZ am Sonntag und war zuständig für die Konzeption und Umsetzung grosser Infografiken. Im selben Jahr mentorierte sie als Fachexpertin an der Zürcher Hochschule der Künste und unterrichtete als Fachreferentin an der Höheren Fachschule für Gestaltung Bern-Biel und an der Höheren Fachschule für Künste, Gestaltung und Design in St. Gallen in den Fächern Informationsgrafik/Visual Storytelling. Im April 2013 machte sich Bräm zusätzlich selbstständig. Die Kunden waren Firmen und Institutionen aus den Bereichen Medien, Corporate Design, NGOs, Online-Marketing, Lehre, Forschung und Wissenschaft.

Beim Tages-Anzeiger und der Sonntagszeitung stehen laut Mitteilung in einem ersten Schritt drei Herausforderungen für Marina Bräm und ihr Team an: einen täglichen Infografik-Schwerpunkt für Print und Online erstellen, konvergente Workflows definieren und die Mitarbeiter dafür ausbilden sowie die Überarbeitung von Formen, Fonts und Farben als Grundlage für sämtliche Infografiken.

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