Admazing: Catrin Rubenson tritt als CEO zurück

Catrin Rubenson, bisher CEO der Schweizer Online-Mediaagentur Admazing, verlässt das Unternehmen, um sich beruflich und privat neu zu orientieren. Ab September übernimmt Leonardo Kopp, Head of Business Development & Marketing, interimistisch die Geschäftsleitung.

Catrin Rubenson bleibt allerdings in den kommenden Monaten externe Beraterin. Sie übernahm 2013 die Leitung von Admazing, nachdem sie zuvor die Schweizer Niederlassung des Affiliate-Anbieters Tradedoubler aufgebaute hatte. Catrin Rubenson verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch, um sich beruflich und privat neu zu orientieren. «Nach über 10 Jahren als Geschäftsführerin verschiedener Unternehmen der Online-Branche, ist es Zeit für eine Veränderung», erklärt Rubenson. «Wir bedauern den Weggang von Catrin Rubenson. Sie hat erfolgreich die Repositionierung von Admazing umgesetzt und die Integration in die DQ&A Media Group vorangetrieben», so Rick van Boeckel, CEO DQ&A Media Group, in einer Mitteilung.

Ab Anfang September übernimmt Leonardo Kopp, der bisher bereits als stellvertretender Geschäftsführer amtete, interimistisch alle Aufgaben von Catrin Rubenson. Gleichzeitig verstärkt Admazing sich personell in den Bereichen Sales, Business Development und Account Management. Damit wird auch die Positionierung als Digital-Mediaagentur gefestigt und ausgebaut.

 

Privatradios erhalten ab 2016 mehr Mittel

Ab Mitte 2016 sollen die privaten Radiostationen mehr Geld aus dem Gebührentopf erhalten. Das hat Bunderätin Doris Leuthard am Donnerstag am Swiss Radio Day 15 angekündigt. Ihr Departement werde dem Bundesrat einen entsprechenden Antrag unterbreiten.

Am Swiss Radio Day 15 wagte Bundesrätin Doris Leuthard einen Blick in die Zukunft der Radiolandschaft. An dieser Zukunft könne nun definitiv gebaut werden, nachdem das Bundesgericht den Ausgang der Abstimmung über das neue Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) vergangene Woche bestätigt habe. Jetzt gehe es darum, die Verordnung zu erarbeiten und die notwendigen Vorarbeiten zu tätigen, sagte Leuthard. Sie geht davon aus, dass die neue Haushaltabgabe ab 2018 erhoben werden kann. Zur Höhe wollte sich Leuthard nicht festlegen. «Das macht der Bundesrat erst kurz vor dem Inkrafttreten». Aber sie gehe davon aus, dass die Abgabe nicht mehr als die im Abstimmungskampf erwähnten 400 Franken pro Jahr betragen werde. Der Bundersrat werde aber nicht bis 2018 warten, um den konzessionierten Privatradios stärker unter die Arme zu greifen. Dies soll vielmehr bereits ab Mitte nächsten Jahres geschehen. Damit wolle der Bund den Stationen, die teils unter einer angespannten Finanzlage leiden würden, helfen.

Lob an die Branche

Leuthard sparte nicht mit Lob an die Radiobranche. Sie begrüsse es sehr, dass im Radiobereich die privaten Anbieter und die SRG eng zusammenarbeiteten. Als erfolgreiches Beispiel dieser Zusammenarbeit erwähnte sie die Umstellung von UKW auf DAB+. Da sich hier alle Player zusammengetan hätten, werde es vermutlich möglich sein, die Umstellung 2020 abzuschliessen. Allerdings zeichne sich die nächste Herausforderung bereits ab. Das Internet  bringe völlig neue Möglichkeiten, aber auch völlig neue Konkurrenz. Hier sei es  wieder an den Radios, gute Lösungen zu finden, damit sie ihren Service Public Auftrag auch erfüllen könnten. Leuthard ist aber überzeugt, dass die Radios den globalen Konkurrenten mit  einer grossen Portion Swissness die Stirne bieten können. «Das Publikum sucht das», sagte sie und betonte die hohe Glaubwürdigkeit, die das Medium Radio nach wie vor geniesst.

Nach 2020 alles offen

Wie es nach 2020 und dem Ablauf der aktuellen Konzessionen weiter gehen werde, ist laut Leuthard völlig offen. Nach der Umstellung auf DAB+ seien keine Konzessionen mehr notwendig. Ob und wie stark der Staat dann noch regulatorisch tätig sein müsse, werde zurzeit geprüft. «Vielleicht kann man alles dem Markt überlassen, vielleicht braucht es aber für die wichtigen Service-Public-Leistungen immer noch gewisse Regeln und Vorgaben und damit einen Leistungsauftrag», sagte die Medienministerin. (SDA)

FCB Zürich/IPG: Zurich zelebriert die Familie

Anfang Juli kündigte der emotionale Online-Film «The Kinderviews» von FCB Zürich die Familienkampagne der Zurich Versicherung an. Nach dem grossem Erfolg des Clips und rund 2 Millionen Views folgt nun der zweite Teil der Kommunikation.

Die Zurich Versicherung bietet mit ihren Produkten extra für Familien die besten Lösungen für Eltern und deren Kinder. Wie zum Beispiel mit der Zurich Kinderkrippenversicherung, der Kinderversicherung «Zurich Junior» oder der Beratung für Familien durch die Zurich Experten. Deshalb dreht sich auch in der aktuellen Kampagne aus einem TV-Spot, einem Kino-Spot, Plakaten, Printmassnahmen und Web-Bannern alles rund um den Schutz für die Liebsten.

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https://www.youtube.com/watch?v=F3Eja2oLHpE

Begleitet wird die Familienkampagne in Lausanne, Luzern und Lugano mit einer sympathischen Aktion: An einer Installation schweben rund hundert blaue Regenschirme über den Köpfen der Fussgänger und schützen sie vor dem Wetter. Die Kleinsten werden ausserdem mit Kinderregenschirmen beschenkt.

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Verantwortlich bei Zurich Versicherung: Marie-Sophie Teyssier, Tania Moghrabi Cook (Group Brand Marketing); Gian Gartmann, Priska Kaspar, Petra Mosberger (Marketing Communication & Brand Management Zurich Schweiz); Andreea Prange, Philipp von Schulthess (Digital Business & Portals Zurich Schweiz). Verantwortlich bei IPG / FCB Zürich: Dennis Lück (Creative Direction); Hanja Baruschke, Flavio Meroni (Art Direction); Kelsang Gope, Marietta Mügge (Text); Carmen Köll, Annika Hofmeester, Stephanie Schmutterer (Beratung). Film: Fish Film (Filmproduktion); John Cheesemore (Producer); Salmon (Regie). Foto: David Oxberry. Verantwortlich bei UM Media: Cici Steinmetz (Client Service Director); Tina Lixfeld (Media Planner); Martin Osen (Head of Online).
 

Swiss Radioworld feiert die Gattung Radio

Am Mittwoch fand im Haus am See die von Swiss Radioworld veranstaltete Radio Night statt. Der Schweizer Networking und Know-how Event der Radiobranche erfolgte zum fünften Mal und zog rund 230 Gäste an.

Die Radiobranche versammelte sich an der diesjährigen Radio Night im Haus am See in Zürich-Wollishofen, um das Medium Radio gebührend zu feiern. Der Schweizer Networking Event für die Entscheidungsträger aus dem Werbe- und Radiosektor stand ganz im Zeichen der Gattungswerbung. Durch das abwechslungsreiche Abendprogramm führte Radio 24 Moderator Dominik Widmer. Dieser kommentierte ebenfalls den Verlauf des hart umkämpften Töggeli-Turniers, das vor der Seekulisse stattfand und bei welchem acht Teams gegeneinander antraten. Erfolgreich hervorging schlussendlich das Radio Pilatus Team.

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Treffpunkt für Schweizer Prominenz

Unter den Gästen befanden sich mehrere prominente Vertreter der Schweizer Musikszene. So plauderten die Musikerkollegen Baschi und Dodo, Anna Rossinelli unterhielt sich mit Noah Veraguth und auch die Bandmitglieder von The Bullet, 77 Bombay Street und Dabu Fantastic hatten zusammen sichtlich Spass. Ausserdem in der Menge aufgefallen sind einige weitere Schweizer Persönlichkeiten wie Ex Miss Schweiz Kerstin Cook, Musikproduzent Roman Camenzind und Roger Schawinski. Nicht fehlen durften natürlich die Stimmen der Nation Fabienne Wernly, Sascha Wanner und Joel von Mutzenbecher.

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Glamouröse Unterhaltung

Die Gäste erfreuten sich an einem kurzweiligen Veranstaltungsangebot und einer anregenden Soirée. Für die musikalische Unterhaltung sorgte der Luzerner Singer-Songwriter Jan Oliver. Er stellte in einem entspannten Rahmen seine neuen Songs vor. Anschliessend führte DJ Wheel durch den Abend. Für Entertainment sorgte auch Swiss Casinos mit einem Black Jack Tisch vor Ort, wo die Gäste mit ihrem spielerischen Talent brillieren konnten.

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Nebst einigen bekannten Gesichter aus der Musik- und Radiobranche bot der Event eine ideale Plattform für all jene, denen das Medium ans Herz gewachsen ist. Starke Marken, Werbeauftraggeber, Media- und Kreativ-Agenturen, Radio-Sender und -Vermarkter.

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Festland/Seed: Immer da, wo Erklärvideos sind

Festland und Seed haben für die Raiffeisen Gruppe neue Video-Guidelines konzipiert und bereits ein erstes Projekt umgesetzt.

Erklärvideos liegen aus gutem Grund im Trend. Audiovisuelles Storytelling erlaubt es, komplexe Themen spannend zu inszenieren und einprägsam zu vermitteln. Doch mit der Verbreitung des Mediums wachsen auch die Ansprüche der Zuschauer. Für Unternehmen stellt sich zudem die Frage, wie sich individuelle Story und einheitlicher Markenauftritt verbinden lassen.

Der Rote Platz als roter Faden

Um eine hohe filmische Qualität, eine effiziente Produktion sowie ein konsistentes Branding sicherzustellen, wurden Festland und Seed von Raiffeisen beauftragt, markenweite Guidelines für Erklärvideos zu erarbeiten. Das Konzept liefert Vorgaben für Erzählform, Tonalität, Bild- und Farbwelt, Animation, Sprecher, Sound und andere Parameter.

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Auf der Suche nach einem eigenständigen Videostil wurden die Entwickler der Guidelines direkt vor der Haustüre von Raiffeisen fündig: Die Szenerie ist vom Roten Platz inspiriert, der in St.Gallen den Hauptsitz der Bankengruppe umgibt und zum national bekannten Markenzeichen geworden ist. Die Kornstruktur des Platzes verleiht den Erklärvideos einen charakteristischen Hintergrund, und die weissen Markierungen werden als Figuren und Objekte zum Leben erweckt. 3D-Effekte, eingebettete Realbilder und ein CI/CD-gerechtes Farbkonzept reichern das Design an.

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Filmpremiere an der Ladenkasse

Der erste Film, der auf den neuen Guidelines basiert, ist das Erklärvideo «Kontaktlos bezahlen», das mit einem Augenzwinkern zeigt, wie man mit den Raiffeisen-Karten besonders schnell, einfach und sicher bezahlen kann. In Konzept und Umsetzung arbeiteten Festland und Seed mit Adrian Wisard zusammen. Weitere Videos sind in Arbeit und werden demnächst zu sehen sein.

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Leo Burnett für die Post: Paketboten bringen Freude

Der Versandhandel boomt und die Post braucht deshalb zusätzliche Paketboten. Leo Burnett Schweiz entwickelte im Auftrag von PostLogistics eine Online-Kampagne, die neue Wege einschlägt, um potenzielle Mitarbeiter anzusprechen.

Ein Webfilm zeigt ganz verschiedene Menschen, die ihre Haustür öffnen und sich dann aus einem Grund freuen, der erst am Ende der Story klar wird: Es war der Paketbote. Alle Kampagnenelemente basieren auf dem Insight «Pakete bringen heisst Freude bringen».

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https://www.youtube.com/watch?v=ovWVuyY84fM

In Form von Pre-Rolls und Streaming Ads führt eine Kurzversion des Films zur Microsite Freude-bringen.ch. Hier können Interessierte eine auf das Wichtigste reduzierte Schnellbewerbung hinterlegen oder den Job einem Freund empfehlen. Bereits in der ersten Woche des Kampagnen-Launches gingen über 500 Bewerbungen ein. Zudem entsteht auf der Microsite nach und nach eine Sammlung kurzer Storys aus dem Berufsalltag echter Paketboten.

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Damit sich die Rekrutierungskampagne in den Sozialen Netzwerken noch weiter verbreitet, gibt es zusätzlich ein Gewinnspiel, mit dem das Gefühl, anderen Freude zu bringen, schon vor Stellenantritt erlebt werden kann. Dazu wird ein Text, Foto oder Video in einem virtuellen Paket platziert und mit Freunden geteilt. Je grösser das Paket, desto grösser der Gewinn, der unter allen Teilnehmern verlost wird. Sollte die Marke von 10'000 Mitpackern geknackt werden, winkt ein exklusives Action-Weekend.

Verantwortlich bei der Post CH, Post Logistics: Ruth Mathias (Leiterin Kommunikation), Martin Gonzenbach (Leiter Marketing- und Onlinekommunikation), Monika Dellenbach (Online Managerin Marketing-Kommunikation). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Axel Eckstein (ECD), Christian Bircher (CD), Bastian Otter, Patrick Suter (Text), Ilija Gautschi (Art Direction), Alexandru Popescu (Grafik), Michael Gassler, Dominic Siegrist, Sebastian Zeuner (Beratung), Suzana Kovacevic (Art Buying). Filmproduktion: Sabotage Films; Mathias Hovgaard (Regie). Musik: Spacetrain. Web-Development: Marc Leuzinger, Smly.ch

 

Bakom prüft neue Vermarktungsfirma von Swisscom, SRG und Ringier

Die neue gemeinsame Vermarktungsfirma von Swisscom, SRG und Ringier wird nicht nur von der Wettbewerbskommission geprüft, sondern auch vom Bundesamt für Kommunikation (Bakom). Das erklärte Bakom-Vizedirektorin Roberta Cattaneo am Swiss Radio Day 15.

«Wir arbeiten intensiv daran, denn das ist etwas völlig Neues», sagte sie. Der Zeitdruck sei gross, aber es müsse geprüft werden, was diese neue Konstruktion genau bedeute und ob gewisse Vorgaben gemacht werden müssten. Sie geht aber davon aus, dass das neue Unternehmen Anfang 2016 starten kann. Letzte Woche hatten die Swisscom, die SRG und das Verlagshaus Ringier bekannt gegeben, dass sie ihre Vermarktungsaktivitäten für das digitale Geschäft zusammenlegen würden (Werbewoche.ch berichtete). Das löste bei einzelnen Verlegern starke Irritationen aus. Ringier war darauf aus dem Verband Schweizer Medien ausgetreten (Werbewoche.ch berichtete). (SDA)

Studie zeigt: Die Schweiz hört zunehmend digital

Am Swiss Radio Day hat die Arbeitsgruppe «Digitale Migration» (Digimig) ein neues Forschungsprojekt zur digitalen Radionutzung in der Schweiz vorgestellt. Die Resultate der Pilotstudie wurden am Donnerstag präsentiert.

In der Schweiz soll ab 2020 die analoge UKW-Radioverbreitung dem digitalen DAB+ Platz machen. Die Forschungsarbeit «Digitale Radionutzung», die heute vorgestellt wurde, begleitet diesen Umstieg: Die Marktforscher führen in den kommenden Jahren zweimal jährlich eine Befragung über die digitale Radionutzung durch. Die Umfrage liefert Angaben, wie viel Radio in der Schweiz über digitale Empfangswege gehört wird.

 

Erste Resultate

Die Arbeitsgruppe «Digimig» hat am Donnerstag die Resultate der Pilotstudie präsentiert. Danach wird Radio in der Schweiz zu 45 Prozent digital gehört. In anderen Worten: Von 100 Minuten  Radioprogramm kommen 45 Minuten auf digitalem Weg bei den Hörern an. Etwas mehr als die Hälfte davon fällt auf DAB+.

Weitere Erkenntnisse der Pilotstudie:
 

  • Die beiden digitalen Empfangswege (DAB+ und Internet) werden fast gleich stark genutzt.
  • In der italienischsprachigen Schweiz wird am wenigsten digital gehört. Die Deutschschweiz und die Romandie sind ausgeglichen.
  • Jüngere Personen nutzen mehr digitales Radio als ältere, dies vor allem aufgrund der deutlich erhöhten Internetradionutzung der jüngeren.
  • Über ein Viertel der Radionutzung zu Hause und bei der Arbeit läuft via DAB+.
  • Im Auto überwiegt die analoge Radionutzung deutlich.

Unter digitaler Radionutzung versteht man Radiohören mit einem DAB+-Gerät, einem Internet-Radio, über einen Computer, ein Tablet, ein Smartphone oder ein TV-Gerät. GfK Switzerland führt die Studie im Auftrag der Arbeitsgruppe «DigiMig» durch. Die Marktforscher haben rund 2400 Personen aus den verschiedenen Sprachregionen der Schweiz telefonisch oder online befragt.

Arbeitsgruppe «Digitale Migration»

Im Frühjahr 2013 hat die Radiobranche zusammen mit dem Bakom die Arbeitsgruppe «Digitale Migration» (AG Digimig) gebildet. In der Arbeitsgruppe sind der Verband Schweizer Privatradios (VSP), die UnionRomande des Radios Régionales (RRR), die Union der nicht kommerzorientierten Lokalradios (Unikom), die SRG SSR, das Bakom, das Automobilgewerbe und weitere Branchenkreise vertreten. Der Bericht der Arbeitsgruppe will den Behörden und den Radioveranstaltern als Grundlage zur Definition der Schweizer Radiolandschaft von morgen dienen. Er führt die Strategie für die digitale Radioverbreitung aus, welche der Bundesrat bereits 2006 formuliert hat. Darin wurde festgestellt, dass UKW als letztes analoges Glied in der sonst durchgehend digitalisierten Radiowelt die Kapazitätsgrenzen erreicht hat. Die technischen Möglichkeiten sind ausgereizt; in der Schweiz gibt schon seit Längerem keine freien, nutzbaren UKW-Frequenzen mehr. Alle Radioprogramme der SRG und gut die Hälfte der Privatprogramme sind heute parallel zu UKW auch digital über DAB+ zu empfangen – einige sogar ausschliesslich digital. (SDA)

Und wie hören Sie Radio? Umfrage rechts!

TBWA\Zürich: BBQ Around The World

Mit McDonald’s auf Entdeckungstour rund um die Welt: Die drei neuen BBQ Around the World Kreationen und deshalb auch die Kampagne, sind inspiriert von einer Weltreise durch Australien, Südafrika und Argentinien.

Für die TV-Spots wurden Reiseimpressionen auf eine ganz besondere Art eingefangen: Von einem Tüftlerteam mit einer selbstgebauten Kamera, bestehend aus 6 synchronisierten GoPro Kameras, welche zu einem Bild zusammengefügt wurden, sodass rund um den Reisenden eine faszinierende Welt entsteht. Diese Technik wurde zum ersten Mal TV-tauglich gemacht und feiert als Spot für McDonald’s eine kleine Weltpremiere.

Erster Halt Australien:

zweiter Stopp Argentinien:

dritte und letzte Station der Reise um die Welt South Africa:

Begleitet wird die ganze Kampagne von einem Reiseblog, verfasst vom glücklichen Gewinner des entsprechenden Wettbewerbs, Xavier Alfonso aus Vevey im Kanton Waadt. Für den der ATL Kampagne vorausgehenden Wettbewerb konnte sich die Internetgemeinde mit einem Video bewerben (Link zum Gewinnervideo von Xavier) und ihre Qualitäten als Blogger unter Beweis stellen. Xavier reist vom 10. – 29. August um die Welt und teilt seine Erlebnisse (Link zu Reisevideo) mit der sozialen Netzgemeinde in den verschiedenen sozialen Medien Facebook Instagram.

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Online-Banner leiten auf die Landingpage. Hier werden alle Aktivitäten von Xavier gesammelt und in Echtzeit veröffentlicht. Die Community kann über die verschiedenen sozialen Medien mit Xavier in Kontakt treten und so die gesamte Reise online miterleben.

Verantwortlich bei McDonald’s Schweiz: Thomas Truttmann (VP Marketing, Communications, Public Affairs, Supply Chain), Leonie Bringold (Marketing Manager), Severine Caspard (Marketing Consultant). Verantwortlich bei TBWA\Zürich: Bruce Roberts, Cyrill Wirz, Angelo Sciullo, Conrad Malcher (Kreation), Simon Rehsche (Strategie), Stephan Lanz, Katalin Bertyak (Beratung), Tobias Jean, Serge Meierhofer (Digital). Verantwortlich bei Tuna Production: Tufan Tuna (Executive Producer), Derya Tuna (Producer), Daniel Schmidt, Jonas Ginter (360° Kameratechnik), Südlich-t (Postproduction), Jingle Jungle (Musik).

 

Erfolgreicher 1. Mobile Day in Zürich

Am 25. August 2015 fand zum ersten Mal der von IQ mobile und Dentsu Aegis Network veranstaltete Mobile Day im EPI Park Seminar-Zentrum in Zürich statt.

Der Mobile Day ist eine internationale Eventreihe rund um das Thema Mobile Marketing mit bisherigen Stopps in London, Hamburg, Düsseldorf, Wiesbaden und Wien. Die Idee dahinter ist, Kunden aus dem Dentsu Aegis Network über aktuelle mobile Trends und Fallstudien auf dem Laufenden zu halten und miteinander zu vernetzen.

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Die Vortragenden am Mobile Day Zürich (v.l.n.r.): Harald Winkelhofer (IQ Mobile), Oliver Schönfeld (Clear Channel Schweiz), Francois Roloff (Madvertise Media)

Eröffnet wurde der Tag von Herbert Pratter, Digital Chief Officer von Dentsu Aegis Network, der kurzfristig für den CEO von Dentsu Aegis Network Switzerland, Thomas Spiegel, einsprang. Er bezeichnete Mobile als das Schweizer Taschenmesser der Kommunikation und gab einen kurzen Überblick zu mobilen Nutzungszahlen in der Schweiz. So gibt es aktuell 3,8 Millionen Smartphone-User.

Die Vorträge boten ein breites Spektrum an Themen. Harald Winkelhofer, CEO von IQ mobile und Präsident der Mobile Marketing Association Austria, präsentierte den Einsatz von Mobile Marketing zur Kundenbindung bei Ikea. Von der Ikea Family App über eine mobile Website bis hin zu mobil optimierten Newslettern unternimmt das Unternehmen in der Schweiz alles, um seine Kundschaft auch am Natel und Tablet zu erreichen. Der neueste Trend im Handel sind Beacons, die den Kunden durch die Filiale begleiten und mit nützlichen Informationen wie z.B. Nachrichten zu Aktionsangeboten versorgen. Diesen Service gibt es bereits in Österreich im Ikea Store Graz.

Francois Roloff, Managing Director Madvertise Media, referierte über Interaktion und Branding und zeigte erfolgreichen Mobile Advertising Kampagnen. Ausserdem erfuhr das Publikum, dass Banner Ads, Interstitials, Video und Native Ads zu den beliebtesten mobilen Werbeformaten zählen und dass die Ausgaben für mobile Werbung weltweit kontinuierlich steigen werden. Bis 2018 sollen es 94,91 Milliarden US Dollar sein.

Zum Abschluss erklärte Oliver Schönfeld, Marketing Director Clear Channel Schweiz AG und Mitglied der Geschäftsleitung, die neue Rolle von Out-of-Home (OOH) im mobilen Zeitalter. Aussenwerbung sei längst nicht mehr das alte Papier- und Kleister-Medium. Laut Schönfeld erlebt OOH gegenwärtig eine Renaissance und entwickelt sich immer stärker zum Engagement- und Interaktionsmedium. 40 Prozent der urbanen Konsumenten haben schon mal Informationen aufgrund einer OOH-Kampagne online gesucht. 78 Prozent der mobilen Suchanfragen für ein lokales Business resultierten in einem Kauf.

«Die Schweiz ist einer der Top-Märkte Europas hinsichtlich mobiler Nutzung. Das haben wir auch am Publikum gemerkt. Viele interessierte Fragen und engagiertes Networken zeichneten den 1. Mobile Day in Zürich aus und wir freuen uns schon aufs nächste Mal!», zeigte sich Harald Winkelhofer, Initiator der Mobile Day Eventreihe, begeistert.
 

Studie zu Unboxing-Videos auf Youtube

Eine aktuelle, internationale Vergleichsstudie von InstantlyTM beleuchtet das Youtube-Phänomen der Unboxing Videos – Clips in denen zumeist elektronische Produkte oder Spielzeuge ausgepackt und vorgestellt werden.

Was die deutschen, britischen und amerikanischen Verbraucher davon halten, ob ein direkter Zusammenhang zwischen Unboxing Video und Kauf eines Produktes besteht, und wie die Rangliste der beliebtesten Youtube Unboxing Kanäle aussieht, wurde im Juni und Juli von InstantlyTM in einer Umfrage mit weltweit knapp 10’000 Teilnehmern untersucht.

Beispielvideo Unboxing: Apple Watch Sport

Demografischer Vergleich Mobile und Online Panel

Die Teilnehmer des Mobile Panel sind jünger als die Teilnehmer des Online Panels: das Durchschnittsalter des Mobile Publikums liegt bei 30 Jahren, wohingegen das Durchschnittsalter der Online Teilnehmer 39 Jahre beträgt.

Bekanntheit und Rezeption

Im Vergleich zum Online Publikum (17 Prozent) haben mehr als doppelt so viele Teilnehmer des Mobile Panels (36 Prozent) bereits von dem Unboxing Video Trend gehört.

42 Prozent der Mobile Teilnehmer würden sich in Zukunft Unboxing Videos anschauen. Dagegen wollen nur 36 Prozent der Online Teilnehmer dies tun.

Nur jeweils drei Prozent beider Teilnehmergruppen halten die Videos für eine Marketing-Masche, hinter der grosse Unternehmen stecken.

Bei den Befragten, die mit dem Genre vertraut sind, ist die Bereitwilligkeit sich ein solches Video anzuschauen gross. Insgesamt 86 Prozent der Teilnehmer sehen sich die Videos gelegentlich bis selten, manchmal oder sogar häufig an, da sie die Videos informativ (71 Prozent Mobile / 55 Prozent Online) und unterhaltsam (45 Prozent Mobile / 52 Prozent Online) finden.

Die Mehrheit beider Umfragegruppen gab an, die Videos oftmals zufällig, zum Beispiel bei der Suche nach Produktbewertungen, gefunden zu haben (71 Prozent Mobile / 67 Prozent Online).

Sowohl Mobile als auch Online Panel-Teilnehmer sind überzeugt, dass es sich bei den Unboxing-Videos um ein eigenständiges Genre mit Zukunft handelt und nicht nur um einen kurzlebigen Hype (74 Prozent Mobile / 66 Prozent Online).

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Produkte

Hinsichtlich der in den Videos präsentierten Produkte hält die Mehrheit der Befragten Elektroartikel und Zubehör für am besten geeignet (76 Prozent Mobile / 69 Prozent Online), dicht gefolgt von Mode und Kosmetik (36 Prozent Mobile / 42 Prozent Online), Essen und Getränken (16 Prozent Mobile / 30 Prozent Online), Spielzeug (20 Prozent Mobile / 29 Prozent Online) und Überraschungseiern (9 Prozent Mobile / 16 Prozent Online).
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Conversion – Auswirkung auf das Kaufverhalten

Bei den Mobile Umfrageteilnehmern lässt sich eine höhere Umwandlungsquote feststellen: 57 Prozent gaben an, ein Produkt eher zu kaufen, weil sie es in einem Unboxing-Video gesehen haben – im Vergleich zu 41 Prozent der Online Teilnehmer.

Bekanntheit von Unboxing Kanälen

Keiner der in dem Fragebogen genannten Unboxing-Kanäle stach in seiner Bekanntheit überdurchschnittlich hervor: Der Youtube Kanal «Unbox Therapy» führt die Rangfolge der bekanntesten Kanäle mit 26 Prozent Mobile bzw. 23 Prozent Online an, dicht gefolgt von «Miss Glamorazzi» (21 Prozent Mobile / 20 Prozent Online) und dem deutschen Kanal «Sammlungswahn» (17 Prozent Mobile / 19 Prozent Online).

Zusammenfassung Deutschland

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die deutschen Umfrageteilnehmer dem Thema «Unboxing» durchaus aufgeschlossen gegenüberstehen: Sie halten die Clips für authentisch, von «ganz normalen Menschen» gefilmt und vermuten keine plumpe Werbe-Masche dahinter. Das Genre wird von den Umfrageteilnehmern durchaus ernst genommen und dient ihnen als Entscheidungshilfe vor einem Kauf eines Produktes.

Vergleich mit UK

Bei der Befragung in Grossbritannien ergab sich eine deutlich grössere Alterspanne zwischen den Kanälen Mobile und Online in Deutschland. Im Durchschnitt liegt das Alter der Mobile Teilnehmer bei 29 Jahren, bei den Online Usern bei 49 Jahren.

In Bezug auf die Bekanntheit der Unboxing Videos unterscheiden sich die Antworten der Umfragegruppen bei der britischen Studie stärker als bei der deutschen Studie: 42 Prozent der Mobile Teilnehmer kennen Unboxing-Videos bereits (Vgl. 36 Prozent in Deutschland), während nur 14 Prozent der Onliner schon einmal von dem Trend gehört haben (Vgl. 17 Prozent in Deutschland). Unter den UK Umfrageteilnehmern herrscht eine deutlich geringere Bereitschaft sich ein Unboxing Video anzuschauen: Nur 34 Prozent der Mobile (Vgl. 42 Prozent in Deutschland) und 23 Prozent der Online Befragten (Vgl. 36 Prozent in Deutschland) haben Interesse an dem Trend.

Vergleich mit USA

Der Altersunterschied zwischen den Mobile und Online Umfragegruppen ist mit einem Durchschnittsalter von 32 Jahren bei den Mobile und einem Durchschnittsalter von 46 Jahren bei den Online Teilnehmern grösser als bei den deutschen Panels.

Die Zahl der Online Umfrageteilnehmer, denen Unboxing-Videos ein Begriff ist (16 Prozent), ist vergleichbar mit den Ergebnissen aus Deutschland und Grossbritannien. Auffällig ist, dass deutlich weniger Mobile Panelisten (28 Prozent) in den USA die Unboxing Videos kennen als in Deutschland (36 Prozent) oder in Grossbritannien (42 Prozent). Analog zu den deutschen und britischen Umfrageergebnissen glaubt nur eine kleine Gruppe von zwei Prozent der Mobile und fünf Prozent der Online Teilnehmer, dass Unternehmen hinter den Unboxing Videos stecken.

Zur Studie

Die Studie wurde zwischen dem 22.06.2015 und dem 06.07.2015 in Deutschland, Grossbritannien und den USA durchgeführt, wobei jeweils sowohl ein Online als auch ein Mobile Panel befragt wurde. In Deutschland nahmen insgesamt 3244 Befragte an der Studie teil, in UK 3363 Teilnehmer und in den USA 3226 Personen über 18 Jahren.

Instantly ist die weltweit grösste Plattform für Umfragen und Marktforschungserkenntnisse. Der unmittelbare Zugriff auf Kundenrückmeldungen sowie automatisierte Einblicke ermöglichen es Marktforschern und Vermarktern, schnellere und bessere Entscheidungen zu treffen. Der Hauptsitz von Instantly ist in Los Angeles, mit weiteren Büros in den USA, Europa und Asien.
 

Schaffhauser Nachrichten: Neue Führung übernimmt

Stefan Gasser wird neuer Vorsitzender der Unternehmensleitung von Meier + Cie Schaffhausen, Robin Blanck neuer Chefredaktor der Schaffhauser Nachrichten.

Der Verwaltungsrat hat Stefan Gasser (Jahrgang 1958), seit 2013 Finanzchef des Unternehmens, zum neuen Vorsitzenden der Unternehmensleitung ernannt. Gasser verfügt über eine Ausbildung als diplomierter Experte für Rechnungslegung und Controlling. Er bringt Erfahrungen aus leitender Stellung in der Industrie mit. Stefan Gasser hat sich laut Mitteilung als Finanzchef und seit dem Hinschied von Norbert Neininger als operativer Unternehmensleiter a. i. verdient gemacht. Unterstützt wird er von Stefan Wabel, Verlagsleiter und Beat Rechsteiner, Leiter Lokales.

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Stefan Gasser

Im Weiteren hat der Verwaltungsrat Robin Blanck (Jahrgang 1975), seit 2000 Mitglied der Redaktion und seit 2007 Leiter der Regionalredaktion, zum Chefredaktor der Schaffhauser Nachrichten ernannt. Er hat sein Studium der Geschichte und der Linguistik an der Universität Zürich abgeschlossen. Er hat sich insbesondere durch seine Kommentare zu Themen der Region einen Namen gemacht. Der Verwaltungsrat ist überzeugt davon, mit Robin Blanck einen Chefredaktor ernennen zu können, der die im Redaktionsstatut verankerten Werte einer freiheitlichen Ordnung und der sozialen Marktwirtschaft in idealer Weise vertreten wird.
Sandro Stoll wird weiterhin als Stellvertretender Chefredaktor zentrale Aufgaben in der Redaktionslei-tung wahrnehmen und insbesondere für die Leitung der Regionalredaktion verantwortlich zeichnen.

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Robin Blanck

«Mit Robin Blanck als Chefredaktor, Sandro Stoll als Stellvertreter und Sidonia Küpfer als Leiterin des ersten Bundes verfügen wir über eine sich ideal ergänzende Redaktionsleitung», so Gerold Bührer, Präsident des Verwaltungsrates. Mit Stefan Gasser, der für die kommerzielle Führung verantwortlich sein wird, und mit Robin Blanck als Chefredaktor bestehen gute Voraussetzungen zur erfolgreichen Weiterführung von Meier + Cie Schaffhausen als unabhängiges Unternehmen und Herausgeberin der Schaffhauser Nachrichten.
 

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