Mit neuem Auftritt neue Autos locken

Wirz Corporate hat für das Bündner Unternehmen Polycontact den Gesamtauftritt überarbeitet und erweitert.

 Wirz Corporate hat für das Bündner Unternehmen Polycontact den Gesamtauftritt überarbeitet und erweitert. Wirz modernisierte das Logo des Hightech-Unternehmens, konzipierte eine neue Unternehmensbroschüre sowie die Unternehmenspräsentation und passte die Website dem neuen Auftritt an. Polycontact ist ein innovatives Schweizer Technologieunternehmen, das kundenspezifische Applikationen in den Bereichen Micromechanik und Sensorik entwirft und produziert. Wie der Mitteilung zu entnehmen ist, sind unter anderem Audi, Porsche, VW, Ferrari und Ford Kunden des Unternehmens.

Der Presserat rügt Heute und Blick

Heute und Blick haben nach der Meinung des Schweizer Presserats bei der Berichterstattung über einen mehrfachen Vergewaltiger eine Anhörungspflicht verletzt.

 Der Schweizer Presserat kritisiert die Berichterstattung von Heute und Blick im Falle eines Vergewaltigers, der während eines Hafturlaubs Callgirls sexuell zu nötigen versuchte. Die beiden Zeitungen hätten es versäumt, vom Betroffenen eine Stellungnahmen einzuholen, ist einer Meldung der Nachrichtenagentur SDA zu entnehmen. Für den Presserat wären sie dazu verpflichtet gewesen, weil der Betroffene aufgrund der Berichterstattung zumindest für sein näheres Umfeld erkennbar gewesen sei. Dazu habe Heute auch noch die Wahrheitspflicht verletzt. Sie hatte geschrieben, der Mann habe sich im Hafturlaub der Vergewaltigung statt der versuchten sexuellen Nötigung schuldig gemacht. Heute verteidigte sich mit dem Argument, dass der juristische Unterschied für die Leser irrelevant sei. Der Presserat liess dies nicht gelten. Für ihn ist es gerade bei strafrechtlichen Vorwürfen wichtig, dass Journalisten präzise Begriffe verwenden. 

Die Gewerkschaft kämpft für die Drucker

Comedia verlangt Verhandlungen über den Erhalt von Stellen beim Druckstandort Zofingen. Sie verwahrt sich gegen jeden Versuch, den Gesamtarbeitsvertrag auszuhöhlen.

 Nachdem am Dienstagmorgen bekannt wurde, dass Ringier am Druckstandort Zofingen 74 Stellen streichen wird und 65 zusätzlich auslagern werde, gab die Mediengewerkschaft Comedia am Nachmittag eine Stellungnahme heraus. In dieser Mitteilung gibt sie bekannt, dass sie Verhandlungen über den Erhalt von Stellen durch Arbeitszeitmodelle sowie Verhandlungen über einen Sozialplan verlange und sich gegen jeden Versuch verwahre, den Gesamtarbeitsvertrag auszuhöhlen beziehungsweise Arbeitsbedingungen durch Auslagerung zu verschlechtern. Comedia befürchtet, dass der angekündigte Abbau in Zofingen eine negative Signalwirkung für die gesamte Druckbranche haben könnte. Wenn Ringier im Bereich Kundendruck durch massiven Stellenabbau und Auslagerungen die Produktionskosten senkt, werde dies unweigerlich dazu führen, dass andere Druckereien diesen Schritt ebenfalls vollziehen würden. Aus diesem Grund fordert die Gewerkschaft den Erhalt der Arbeitsplätze in Zofingen.

Erste Klage eines europäischen Senders gegen Videotauschbörsen

Der grösste Europäische Privatsender TF1 klagt gegen die Videotauschbörse Dailymotion.com und möchte in einer zweiten Phase auch Youtube.com an den Kragen.

 Auf vielen Videotauschbörsen können User Ausschnitte von TV-Sendungen und Filme anschauen. Dass dies ein Dorn im Auge der Produzenten und Medienhäuser ist, war wohl schon seit längerem bekannt. Doch nun soll TF1, Europas grösster Privatsender, der Kragen geplatzt sein und klagt deshalb das französische Pendant zu Youtube Dailymotion.com an. Über die Internetplattform werden zahlreiche Produktionen, die TF1 gehören und dem Autorenrecht unterstehen, gratis und massenhaft vertrieben. Die Seite verbucht bis zu 15 Millionen User pro Monat. Für Daylimotion liege kein illegaler Tatbestand da. Das vor zwei Jahren gegründete Unternehmen verteidigt sich mit der Begründung, dass man lediglich die technische Infrastruktur zur Verfügung stelle, mit dem Inhalt aber nichts zu tun habe. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt, hat TF1 eine Zivilklage eingereicht, der sich andere Sender anschliessen könnten. Der französische Sender möchte einen hohen Schadenersatz erstreiten. Einen schlechten Beigeschmack hat die Klage, denn bis vor kurzem war der Sender gar an einem Kauf der Videotauschbörse interessiert und einige Programme des Senders arbeiteten mit der Tauschbörse zusammen. Der Deal platze aber und eine eigene Plattform des Senders mit der gleichen Technologie scheiterte, so dass sich TF1 wohl zur Zivilklage entschied.

Weissberg erhält Aufwind für Blick-Chefposten

Seit der ehemalige Blick-Chefredaktor Werner De Schepper seinen Sessel räumte, kocht die Gerüchteküche über die Nachfolge heftig. Nun hat Daniel Pillard, der neue Geschäftsleiter des Ringier Verlags Schweiz, den Spekulationen weiter Antrieb gegeben. Gut informierten Quellen zufolge sagte er an einem Kaderanlass, dass Bernhard Weissberg als Kandidat für die Chefredaktion der Boulevardzeitung gesetzt sei.

Seit der ehemalige Blick-Chefredaktor Werner De Schepper seinen Sessel räumte, kocht die Gerüchteküche über die Nachfolge heftig. Nun hat Daniel Pillard, der neue Geschäftsleiter des Ringier Verlags Schweiz, den Spekulationen weiter Antrieb gegeben: Wie aus gut unterrichteten Quellen zu vernehmen ist, meinte der ehemalige Ringier-Romandie-Chef an einem Anlass vor Kaderleuten des Verlagshauses, dass Bernhard Weissberg als Kandidat für die Chefredaktion der Boulevardzeitung gesetzt sei. Weissberg leitet gegenwärtig die Abendzeitung Heute, steht aber schon seit 1990 in verschiedenen Positionen im Dienste Ringiers. Er war von 1997 bis 2002 Chefredaktor des Sonntagsblicks. Neben seinen Aufgaben bei Heute leitet er das Projekt «Blick 2010», das dem Boulevardblatt eine neue Perspektive geben soll. Offiziell bestätigt Ringier allerdings das Gerücht nicht, dass Weissberg auf den Blick-Chefsessel gehievt werden könnte: Sprecher Marco Castellaneta sagte lediglich, dass Spekulationen nicht kommentiert würden.

Sunrise ist bald ein Strich in der Landschaft

Ab Oktober 2007 kommt die Sunrise im neuen Outfit daher. Der neue visuelle Auftritt der Telekomfirma wird von einer Streifenkombination in allen Farben des Sonnenaufgangs unterstrichen. Verantwortlich zeichnet die Branding Agentur Lambie-Nairn.

 
Ab Oktober 2007 kommt die Sunrise im neuen Outfit daher. Der neue visuelle Auftritt der Telekomfirma wird von einer Streifenkombination in allen Farben des Sonnenaufgangs unterstrichen. Verantwortlich zeichnet die Branding Agentur Lambie-Nairn.Im Rahmen einer Mitarbeiterveranstaltung hat
der Telekom-Anbieter seine neue Unternehmensidentität vorgestellt. In deren Zentrum stehen die Eigenschaften, welche laut Communiqué die Sunrise in Zukunft auszeichnen sollen: Mutig, einfach, aufrichtig und voller Vitalität.Als neues Logo dient schlicht der Namenszug Sunrise, der neu grossgeschrieben wird. Die warmen und freundlichen Farben des Sonnenaufgangs – Gelb, Orange, Rot und Purpur – sollen positive Emotionen wecken. Sie werden in einer Kombination von Streifen dargestellt. Als Unternehmensschrift kommt Frutiger zum Zug, was die schweizerische Verankerung der Sunrise unterstreichen soll.
Die Umsetzung des neuen visuellen Auftrittes wird voraussichtlich von Oktober 2007 bis Mitte 2008 dauern. Für Kunden wird die neue Identität ab Herbst sichtbar, wenn Sunrise mit dem Umbau der ersten Shops beginnt. Bis dann arbeitet das Unternehmen an inhaltlichen Details zum Auftritt sowie an den neuen Produkten und Dienstleistungen, mit besonderem Augenmerk auf den Kundendienst. Damit setzt der Telekom-Anbieter den Weg fort, der im Februar 2007 mit der Reorganisation nach Kundensegmenten eingeschlagen wurde.
Nachdem die Branding Agentur Lambie-Nairn den visuellen Auftritt der Sunrise entworfen hat, steht noch nicht fest, welche Agentur für die neuen Werbekampagnen zuständig sein wird. Zum Auswahlverfahren und zu potentiellen Kandidaten für die Nachfolge von Advico Young & Rubicam wollte sich der Telekom-Anbieter gegenüber der Werbewoche nicht äussern.

Zu guter Letzt: Der Gott in Weiss

Saure-Gurken-Zeit sind die Sommerferien üblicherweise für die Medien. Heuer profitieren sie aber von den sportlichen Glanzleistungen der helvetischen Sportler. Sportredaktionen geizen selten mit Superlativen, nun haben sie aber gleich auch einen neuen Gott geschaffen.

 Saure-Gurken-Zeit sind die Sommerferien üblicherweise für die Medien. Heuer profitieren sie aber von den sportlichen Glanzleistungen der helvetischen Sportler – oder zumindest von Sportlern, die unter Schweizer Flagge aktiv sind. Nachdem schon die Alinghi der Medienwelt Jubelschreie entlockte (siehe ), ist nun Tennis-Ass Roger Federer dran. Pardon, Tennis-Gott! So nämlich heisst er laut dem Blick ab heute: «Roger, God of Tennis». Zwar ist man sich ja schon gewohnt, dass der Basler einen Pokal nach dem anderen holt. Dass Federer nun aber auch Björn Borgs Wimbledon-Rekord egalisierte, füllte wieder zahlreiche Spalten in der Presse, obwohl es auch kurz und prägnant ginge, wie das St. Galler Tagblatt zeigt: «Federer wie Borg». Und auch das Fernsehen mag den allmächtigen Roger: Das Finalspiel verhalf SF 2 nämlich zu rund einer halben Million Zuschauer und einem Marktanteil von 41,1 Prozent. Nun bleibt zu hoffen, dass die Welle des Erfolgs auch unsere Wintersportler mitreisst. Dann haben die Blattmacher und Programmdirektoren nämlich auch in der kalten Jahreszeit ausgesorgt.

Stefan Aust verlässt Spiegel TV-Geschäftsleitung

Spiegel-Chefredaktor Stefan Aust tritt von seiner Funktion als Geschäftsführer von Spiegel TV zurück. Der 61-Jährige wird dort mit sofortiger Wirkung Herausgeber.

Spiegel-Chefredaktor Stefan Aust tritt von seiner Funktion als Geschäftsführer von Spiegel TV zurück. Der 61-Jährige wird dort mit sofortiger Wirkung Herausgeber. Spiegel-TV wird künftig von den bisherigen Geschäftsführern Fried von Bismarck, Dirk Pommer und Cassian von Salomon geleitet, nur Stefan Aust tritt zurück. Der 61-Jährige hat sich laut new-business.de in den letzten Monaten vehement gegen die Neuordnungspläne von Spiegel-Verlag-Geschäftsführer Mario Frank gewehrt. Frank und der Spiegel TV-Geschäftsführer Fried von Bismarck wollen für die TV-Sparte eine Holding-Struktur einführen. Austs Vertrag reichte noch bis Ende 2008.
Aust gründete 1988 Spiegel TV und leitete es als Chefredaktor, bis er Ende 1994 die Chefredaktion des Nachrichtenmagazins Spiegel übernahm. Seit Mitte 1995 war er Geschäftsführer von Spiegel-TV.

Klaus J. Stöhlker betreut Information Bilders

Das US-Softwareunternehmen Information Builders hat sich in der Schweiz für die Unterstützung von Klaus J. Stoehlker entschieden. Die Zolliker PR-Agentur steht der amerikanischen Firma beim Aufbau der nationalen Kommunikation bei und wirkt als Sparring-Partner für die Unternehmensleitung.

 
Das US-Softwareunternehmen Information Builders hat sich in der Schweiz für die Unterstützung von Klaus J. Stoehlker entschieden. Die Zolliker PR-Agentur steht der amerikanischen Firma beim Aufbau der nationalen Kommunikation bei und wirkt als Sparring-Partner für die Unternehmensleitung.Information Builders, einer der 20 grössten unabhängigen Software-Anbieter in den USA, hat viele Konkurrenten in der Schweiz. Aber der Markt ist laut Medienmitteilung der Stöhlker gross genug, sodass die Lösungen des erfolgreichen Unternehmens auch hierzulande Kunden zu vermehrter Effizienz verhelfen werden. Die Agentur werde Information Builders nicht nur pressetechnisch begleiten, sondern auch bei der Positionierung in den angestrebten Unternehmensfeldern unterstützen.
 

Marc Höchli erster Zuger Regierungssprecher

Der ehemalige Journalist und PR-Berater Marc Höchli wird erster Kommunikationsbeauftragter des Zuger Regierungsrates. Der 49-jährige Zuger tritt sein Amt im September an.

 Der ehemalige Journalist und PR-Berater Marc Höchli wird erster Kommunikationsbeauftragter des Zuger Regierungsrates. Der 49-jährige Zuger tritt sein Amt im September an, wie die Staatskanzlei am Montag mitteilte. Höchli war Journalist bei den Zuger Nachrichten und bei Radio DRS. Seit Beginn der 90er-Jahre ist er als selbständiger Berater tätig. Der Zuger Regierungsrat hatte die Kommunikationsstelle gemäss SDA im April geschaffen. Zug war der letzte Zentralschweizer Kanton, der nicht über eine solche Stelle verfügte.

Sinkender Marktanteil für SF im Mai

Das Schweizer Fernsehen erreichte im Mai 2007 im Ganztagesschnitt einen Marktanteil von 32,2 Prozent. Im Vergleich zum Mai 2006 liegt SF im Monatsschnitt 3,5 Prozentpunkte zurück.

 
Das Schweizer Fernsehen erreichte im Mai 2007 im Ganztagesschnitt einen Marktanteil von 32,2 Prozent. Im Vergleich zum Mai 2006 liegt SF im Monatsschnitt 3,5 Prozentpunkte zurück.Im Mai 2007 erreichte das Schweizer Fernsehen mit SF1, SF2 und SF Info im Ganztagesschnitt einen Marktanteil von 32,2 Prozent. Im Vergleich zum Mai 2006 entspricht dies einem Rückgang um 3,5 Prozentpunkte. Der Mai 2006 war nach den «Sportmonaten» Februar (Olympische Winterspiele) und Juni (Fussball-Weltmeisterschaft) drittstärkster Monat des Vergleichsjahres. Der dritte Platz in der Jahresranglist ist gemäss Medienmitteilung vor allem der Berichterstattung im Vorfeld zur Fussball-Weltmeisterschaft zuzuschreiben. Ausserdem hat SF im April 2007 mehrere neue Formate lanciert. Diese bräuchten erfahrungsgemäss Zeit, bis sie ihr Publikum gefunden hätten.
Im Vergleich zum Jahresmittelwert 2006 – der geprägt war von den Sportgrossereignissen Olympische Winterspiele und Fussball-Weltmeisterschaft – liegt SF in den Monaten Januar bis Mai 2007 um 0,8 Prozentpunkte zurück.

Bertelsmann setzt auf China

Der deutsche Medienkonzern Bertelsmann plant 10 bis 15 neue Joint-Venture-Projekte in China. Die Tochtergesellschaft RTL soll zurzeit einen Einstieg in den chinesischen Markt prüfen.

Der deutsche Medienkonzern Bertelsmann plant 10 bis 15 neue Joint-Venture-Projekte in China. Die Tochtergesellschaft RTL soll zurzeit einen Einstieg in den chinesischen Markt prüfen.Der chinesische Markt steht bei Bertelsmann hoch im Kurs. In einigen Jahren sollen laut Medienmitteilung rund zehn Prozent seines weltweiten Umsatzes in China generiert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, plant der in Gütersloh beheimatete Medienkonzern für die kommenden Jahre 10 bis 15 Joint-Venture-Projekte.
Derzeit sind vier Bertelsmann-Unternehmenssparten in China aktiv: Grüner & Jahr, Avato, der Musik-Bereich BMG sowie die Direct Group. Gemäss News Business erwägen Konzern-Töchter Random House und die RTL-Group einen Einstieg in den chinesischen Markt. Bei RTL soll nicht der TV-Sektor, sondern der Produktionsbereich im Vordergrund stehen.
Aus einem anderen Bereich hat sich die Bertelsmann zurückgezogen. Sie hat ihre zuletzt sechsprozentige Beteiligung an der Pixelpark verkauft. Die Anteile des Medienkonzerns an dem Internet-Dienstleister hatten sich seit 2002 bereits schrittweise verringert.

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