«Wir bieten nicht alles, sondern nur was wir beherrschen»

Daniel Brüngger will mit der eigenen Agentur durchstarten: Am 29. Juni gründete er in Zürich die Brüngger Dialog Werbeagentur. Die Brüngger Dialog versteht sich als Full-Service Werbeagentur mit Spezialgebiet Dialogmarketing im Offline- und Online-Bereich.

Daniel Brüngger will mit der eigenen Agentur durchstarten: Am 29. Juni gründete er in Zürich die Brüngger Dialog Werbeagentur. Die Brüngger Dialog versteht sich als Full-Service Werbeagentur mit Spezialgebiet Dialogmarketing im Offline- und Online-Bereich.  
Die Startformation der Agentur zählt fünf kreative Köpfe: Geschäftsführer Daniel Brüngger (Konzeption und Beratung), Liv Bianchet und Noëmi Fretz (Beratung), Manuela Eigenmann (Grafik und Online-Programmierung), sowie Christoph Bohn als Freelance Creative Director. Im Verwaltungsrat sind neben Daniel Brüngger mit Martin Steiner und Guido Giacchino zwei weitere ausgewiesene Kommunikations-Profis vertreten. Im Oktober stösst Remo Bachmann als Partner und CD zur jungen Agentur. Bachmann ist ein Weggefährte des Branchen-Doyens Gilbert Fisch und ist derzeit Creative Director bei Fisch.Meier.Direkt, der führenden Dialog-Agentur der Schweiz. Sein Leistungsausweis umfasst alle Legierungen von metallenen Awards in der Schweiz und zahlreiche Auszeichnungen ausländischer Werbe-Festivals.
 
Wie es in einem Communiqué vom Freitag heisst, will sich die Brüngger Dialog in der Schweizer Dialogmarketing-Szene rasch einen Platz in den vorderen Rängen sichern. Um dieses Ziel zu erreichen, will die Agentur strategisch abgestützte Kreativ-Konzepte entwickeln, die sich in allen Medien umsetzen lassen und die Marken- und Marktbearbeitungsziele der Kunden ins Zentrum aller Überlegungen stellen. Dabei werden Sorgfalt und Stil in jeder Hinsicht hochgehalten: «Wir bieten nicht alles, sondern nur was wir beherrschen», fasst Brüngger die Maxime seiner Agentur zusammen.
Bild: Liv Bianchet (Beratung), Christoph Bohn (Creative Director freelance), Noëmi Fretz (Beratung), Daniel Brüngger (Geschäftsleitung)

Am Freitag liessen Walker und Maxiprint das Heute verblassen

Schneller als Walker denkt derzeit keiner: Am Freitag in der Früh, um 2.15 Uhr, wurde bekannt, dass bei der UBS Konzernchef Peter Wuffli durch dessen Vize Marcel Rohner ersetzt wird. Bereits gegen 15.00 Uhr am selben Tag hatte eine Sonderequipe der APG diese News auf Geheiss der Kreativen von Walker plakatiert – das heisst die Werber waren dank den Druckern von Maxiprint schneller als die Redaktoren vom Heute.

 Schneller als Walker denkt derzeit keiner: Am Freitag in der Früh, um 2.15 Uhr, wurde bekannt, dass bei der UBS Konzernchef Peter Wuffli durch dessen Vize Marcel Rohner ersetzt wird. Bereits gegen 15.00 Uhr am selben Tag hatte eine Sonderequipe der APG diese News auf Geheiss der Kreativen von Walker plakatiert – das heisst die Werber waren dank den Druckern von Maxiprint schneller als die Redaktoren vom Heute. Mit der Aktion veranschaulicht und belegt die Zürcher Agentur den Claim «Schneller als Maxiprint druckt keiner». Die Resonanz sei hervorragend, meinte ein bestens gelaunter und gar nicht durchnächtigter Pius Walker am Freitagmittag am Telefon. Dies bestätigten nicht nur die Berichterstattung über die Plakate im Tagesanzeiger und im Blick, sondern auch stetig steigende Klickraten auf der Homepage von Maxiprint. Für die Aktion verantwortlich war als Art Director Marianne Friedli, die Grafik besorgte Christian Bachofer und für den Text und die Creative Direction war Pius Walker zuständig, dessen Respekt vor der Arbeit der Journalisten mit dieser Aktion stark angewachsen ist, wie er meinte.

Der passende Grabstein für das globale Internet-Zeitalter

Respectance heiss eine neue Social Networking Plattform. Es ist eine Art MySpace für Verstorbene, wo Hinterbliebene gemeinsam online trauern können.

 Respectance heiss eine neue Social Networking Plattform. Es ist eine Art MySpace für Verstorbene, wo Hinterbliebene gemeinsam online trauern können.  
Wie bei MySpcace können auch auf dem virtuellen Friedhof Profile angelegt werden. Die Portraitierten sind aber Tote, denen mit Texten, Bildern und Videos gedenkt wird. Die Betreiber des Dienstes finden, dass gerade in einer Zeit, in der die Gesellschaft immer älter wird, es wichtig sei, Menschen bei der Trauerarbeit zu helfen. Man müsse die Möglichkeit bekommen, seine Gefühle gegenüber anderen auszudrücken. Das Angebot richte sich auch an Menschen, die einfach nicht zur jeweiligen Beerdigung kommen können. Wie Pressetext berichtet, erinnern Nutzer nicht nur an persönliche Angehörige, sondern auch an ihre Idole. Eines der meistbesuchten Profile ist jenes vom verstorbenen Grunge-Held Kurt Cobain. Aber auch unbekannte Personen werden durch ein Fenster, das Neuzugänge zeigt, prominent auf der Startseite präsentiert. Das Angebot ist bislang kostenlos, zudem verzichtet Respectance auf Werbung

Cash-Medienverbund mit neuem Chefredaktor

Rüdi Steiner heisst der neue Chefredaktor des Cash-Medienverbundes. In dieser Funktion ist er verantwortlich für die journalistischen Inhalte von Cash daily, Cash.ch und Cash Mobile. Weiter wurde Patrick Baumberger zum neuen Leiter Werbemarkt ernannt, und Manuela Schranz ist neu Leiterin des Verlagsservices.

 Rüdi Steiner heisst der neue Chefredaktor des Cash-Medienverbundes. In dieser Funktion ist er verantwortlich für die journalistischen Inhalte von Cash daily, Cash.ch und Cash Mobile. Weiter wurde Patrick Baumberger zum neuen Leiter Werbemarkt ernannt, und Manuela Schranz ist neu Leiterin des Verlagsservices. Rüdi Steiner leitete bis im September 2006 das Ressort Wirtschaft beim Blick, dann wurde er Redaktionsleiter von Cash daily. Sein Stellvertreter beim Cash Medienverbund ist Daniel Hügli, bisher stellvertretender Chefredaktor von Cash daily. Die beiden haben mit ihrem Team in den letzten Monaten das Gratisblatt Cash daily aufgebaut. Cash daily zählt gemäss Medienmitteilung von Ringier über 100’000 verteilte Zeitungen und 27’000 Livepaper-Nutzer. Damit ist er die leserstärkste Wirtschaftszeitung des Landes.
Der neue Leiter Werbemarkt, Patrick Baumberger ist in seiner neuen Funktion für alle Aktivitäten im Werbemarkt des Cash-Medienverbundes zuständig. Baumberger ist seit Mai 2005 für die Cash Gruppe tätig, seit Juli 2006 bekleidete er die Funktion des Leiter Multichannel Management. Zuvor war er Marketingleiter bei Mövenpick Schweiz.
Manuela Schranz, die neue Leiterin Verlagsservices, ist neu verantwortlich für die Bereiche Marketing, Vertrieb und Verkaufssupport für die gesamte Cash Gruppe. Schranz ist seit 1998 für Cash tätig, zuletzt als Marketingleiterin. Zuvor war sie zuständig für das Direktmarking der Zeitschriften bei Tamedia.
 

Namics Neue Medien-Kunstpreis vergeben

Der diesjährige Namics-Kunstpreis für Neue Medien geht an die Schweizer Künstlerin Elodie Pong für ihr bisheriges Videoschaffen. Die Gewinnerin wurde im Rahmen der Art Basel juriert und holte sich den mit 20'000 Franken dotierte Preis.

 Der diesjährige Namics-Kunstpreis für Neue Medien geht an die Schweizer Künstlerin Elodie Pong für ihr bisheriges Videoschaffen. Die Gewinnerin wurde im Rahmen der Art Basel juriert und holte sich den mit 20’000 Franken dotierte PreisDie 41-jährige Elodie Pong beschäftigt sich in ihren Werken mit zwischenmenschlichen Tönen, psychologischen Phänomenen und dem Frauenbild in der modernen Gesellschaft. Wie die Veranstalterin der Jurierung, das PubliGroup-Unternehmen Namics, am Donnerstag meldete, stach Pong vor allem mit ihrem Werk «Secrets for Sale» hervor. In dessen Rahmen sammelte sie über mehrere Jahre hinweg einige hundert Geheimnisse, die sie den jeweiligen Trägern für einen vereinbarten Preis abkaufte. Mit dem Preis fördert die IT- und Web-Dienstleisterin Namics Schweizer Medienkünstler, deren Schaffen sich durch hohe künstlerische Qualität, Innovation und inhaltliche Aussagekraft auszeichnet. Dabei hat der Kunstpreis schon bei etlichen Kunstschaffenden am Anfang eines international erfolgreichen Wirkens gestanden, wie etwa bei Etoy.

Philipp Metzger leitet neu die Telecomdienste im BAKOM

Bundesrat Moritz Leuenberger hat Philipp Metzger zum Vizedirektor und neuen Leiter der Abteilung Telecomdienste im Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) ernannt. Der 43-jährige Jurist und bisherige Direktor für Handelsbeziehungen bei der EFTA in Genf tritt seine neue Funktion am 1. November 2007 an.

Bundesrat Moritz Leuenberger hat Philipp Metzger zum Vizedirektor und neuen Leiter der Abteilung Telecomdienste im Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) ernannt. Der 43-jährige Jurist und bisherige Direktor für Handelsbeziehungen bei der EFTA in Genf tritt seine neue Funktion am 1. November 2007 an. Die Abteilung Telecomdienste betreut im BAKOM die parlamentarischen, die bundesrätlichen sowie die departementalen Geschäfte ihres Fachbereichs. In der Abteilung werden ferner die Entscheide der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) vorbereitet bzw. umgesetzt, so zum Beispiel die Konzessionierung von Mobilfunkanbietern, die Interkonnektion sowie in der nächsten Zeit die Entbündelung der letzten Meile.
Nach dem Erwerb des bernischen Fürsprecherpatentes war Metzger zuerst in einer Genfer und dann in einer Londoner Anwaltskanzlei tätig. Seit 1996 arbeitete er als Jurist und dann als Direktor für Handelsbeziehungen bei der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) in Brüssel und Genf, mit einem kurzem Unterbruch im 2002, als er für ein Jahr bei einem amerikanischen IT-Konzern in Amsterdam tätig war. Metzger hat am Collège d’Europe in Brügge und Warschau den Titel eines Master of Arts in European Studies erworben.

Initiative noch für CS Schweiz zuständig

Nachdem die Agentur Initiative in der ersten Runde des Pitches ausschied, bekam die Media Planning Group den Auftrag, den globalen Credit Suisse Etat zu betreuen. Initiative Schweiz betreut aber weiterhin die Schweizer CS.

Nachdem die Agentur Initiative in der ersten Runde des Pitches ausschied, bekam die Media Planning Group den Auftrag, den globalen Credit Suisse Etat zu betreuen. Initiative Schweiz betreut aber weiterhin die Schweizer CS. Die Media Planning Group hat einen grossen Fisch an Land gezogen. Nun betreut das Agenturnetz laut dem Magazin Campaign weltweit die Credit Suisse, ausser in der Schweiz. Der Etat beinhaltet sowohl die Werbung für die Marke First Boston als auch für die Credit Suisse-Sparten Investment Banking, Private Banking und Asset Management. Federführend für die Betreuung des CS-Etats ist die Londoner Filiale der Media Planning Group. Nach Auskunft der Credit Suisse ändert das jedoch nichts an der Situation in der Schweiz. Die Beziehung des 180-Mann starken Marketing-Teams zu Initiative sei hervorragend und man wolle der guten Zusammenarbeit kein Ende setzen. So bleibt die Schweiz ein Einzelfall. Laut der Credit Suisse werden sich die Buchungen der Media Planning Group für die CS weltweit und diejenigen der Initiative für CS Schweiz nicht überschneiden.

Assai mailte für Naxoo

Die Zürcher Agentur Assai realisierte für Kabel-TV-Anbieter Naxoo ein Mailing, das die Haushaltungen mit Kabelanschluss in Genf und Umgebung über die bevorstehenden Arbeiten am Kabelnetz zu informierte.

 Die Zürcher Agentur Assai realisierte für Kabel-TV-Anbieter Naxoo ein Mailing, das die Haushaltungen mit Kabelanschluss in Genf und Umgebung über die bevorstehenden Arbeiten am Kabelnetz zu informierte. Darüber hinaus nutzte Assai die Gelegenheit, um potentiellen Kunden attraktive Angebote zu unterbreiten. Mit Erfolg, wie Assai in einer Medienmitteilung am Donnerstag schreibt. Bereits seien dank dem Kombi-Mailing in jugendlich frischem Erscheinungsbild zahlreiche Bestellungen eingegangen. Denjenigen, die über die Vorteile des Naxoo-Angebots bereits im Bild waren, wurde mittels des Mailings erörtert, welche Umprogrammierungen des Netzes und Analogabschaltungen weshalb und wann vorgenommen werden mussten. Für den Auftrag arbeitete Assai mit Label Communications zusammen.

Bürgerliche hoffen auf erneuten Wahlsieg dank Goal

Die Dübendorfer Goal AG für Werbung und Public Relation half schon beim Wahlsieg der FDP und SVP bei den Regierungsratswahlen im Kanton Zürich mit. Deshalb war Goals Gewinn des Pitch um die Werbekampagne der beiden Parteien für die Zürcher Ständeratswahlen keine Überraschung.

 Die Dübendorfer Goal AG für Werbung und Public Relation half schon beim Wahlsieg der FDP und SVP bei den Regierungsratswahlen im Kanton Zürich mit. Deshalb war Goals Gewinn des Pitch um die Werbekampagne der beiden Parteien für die Zürcher Ständeratswahlen keine Überraschung. Im Bereich der politischen Kommunikation hat die Goal mächtig Aufwind: Wie die Agentur mitteilt, wird sie die SVP für die Nationalratswahlen sowohl auf eidgenössischer Ebene als auch von verschiedenen Kantonalparteien mit der Betreuung der Wahlkampagnen beauftragt. Für das erhöhte Pensum  zu bewältigen, hat Goal sein Team erweitert: Im Bereich PR-Beratung ist neu Rebecca de Silva an Bord, den Bereich Produktion verstärkt Christine Wiedmer.

Zu guter Letzt: Und ewig reizt BB

Weil einem mit BB (Bundesrat Blocher) die Aufmerksamkeit gewiss ist, nutzten viele Medienschaffende egal welcher Gesinnung die Reizfigur noch so gerne für eine Headline. Aktuell wird der Justizminister in einer Anzeige für Annemarie Wildeisen’s Zeitschrift Kochen verwurstet.

 Weil einem mit BB (Bundesrat Blocher) die Aufmerksamkeit gewiss ist, nutzten viele Medienschaffende egal welcher Gesinnung die Reizfigur noch so gerne für eine Headline. Aktuell wird der Justizminister in einer Anzeige für Annemarie Wildeisen’s Zeitschrift Kochen verwurstet.Das Sujet nimmt Bezug auf eine von BB höchst selbst verbreitete Anekdote, wonach er vor kurzem mal seine Spiegeleier dermassen anbrennen liess, dass der Feuermelder seiner Berner Wohnung Alarm schlug. Wohl hat jedermann und –frau in seinem oder ihrem Leben mal etwas anbrennen lassen, aber wenn BB seine Eier verbrennt, dann muss dass genutzt werden. Zugegeben, das Phänomen nervend, es hat aber auch so seine versteckten Reize. Beispielsweise lassen sich so tolle Analogien erdenken wie: BB ist gleich nackte Frau, denn zumindest medientechnisch hat er die gleiche Wirkung. Will man Aufmerksamkeit, dann zeig Titten auf dem Cover – oder schreib «Das Blocher-Prinzip» auf deine Kochzeitung-Abowerbung. Das Phänomen beinhaltet auch so faszinierende Paradoxien, dass BB zwar für den miesepetrigen, rassistischen, hässlichen Urschweizer Mann steht wie kein zweiter, aber trotzdem der unschweizerischste bekannte Schweizer darstellt, weil er so überhaupt nicht durchschnittlich ist. Alle lästern und stänkern drauflos, doch ohne ihn wärs halt doch nicht ganz so unterhaltsam. So ist BB am Ende etwas wie der Eminem der Schweizer Politszene. Denn wie rappte der Slim Shady nämlich mal: «Everybody just follow me, because we need a little controversy, because it feels so empty without me.»

Pressepolitischen Kall- und Kahlschlag

Die Tamedia/Espace Media Group gerät unter Beschuss. Nur wenige Wochen nachdem die Zürcher Tamedia die Berner Espace Media Groupe übernommen hat, sind die ersten Auswirkungen des Zusammenschlusses auf dem Schweizer Pressemarkt spürbar. Der Verlag Vogt-Schild Medien weist auf das Preis-Dumping im Kanton Solothurn hin.

Die Tamedia/Espace Media Group gerät unter Beschuss. Nur wenige Wochen nachdem die Zürcher Tamedia die Berner Espace Media Groupe übernommen hat, sind die ersten Auswirkungen des Zusammenschlusses auf dem Schweizer Pressemarkt spürbar. Der Verlag Vogt-Schild Medien weist auf das Preis-Dumping im Kanton Solothurn hin. Die Verleger von Vogt-Schild Medien sind empört. In ihrer Stellungnahme machen sie darauf aufmerksam, dass Teile des Kantons mit einem Werbe-Mail abgedeckt wurden, in dem ein Kombi-Abo von Solothurner Tagblatt (Espace Media Group) und Sonntagszeitung (Tamedia) für 100 Franken im Jahr angeboten wird. Beide Abos zusammen kosten nach Original-Abo-Preisen aber Fr. 501.-!
Vogt-Schild Medien zufolge dümple das Solothurner Tagblatt seit seiner Lancierung vor bald sechs Jahren durch die Espace Media Groupe erfolglos vor sich hin. Das Sonderangebot zeige, dass das Vertrauen in die redaktionelle Leistung dieser Zeitung offensichtlich gründlich zerstört sei. Nun werde mit der Geld-Kanone geschossen: Die 100 Franken für das Kombi-Abo reichten nicht einmal für das Papier der beiden Zeitungen, geschweige denn für den zusätzlichen Aufwand in der Sonntagsdistribution, wettern die Vogt-Schild Medien in ihrem Statement, das die Medien am Donnerstag erreichte. Man nehme in Bern und Zürich also mit jedem solchen Abo einen zusätzlichen Verlust in Kauf, nur um der Solothurner Zeitung und dem Grenchner Tagblatt Abonnenten abzunehmen. Das sei typisch für Martin Kall: Wo der Geist nicht funktioniere, versuche man es mit Geld! Und dies trotz den negativen Erfahrungen mit Facts, wo man Unsummen in Marketing investiert habe, aber nie ein erfolgreiches Produkt zu gestalten in der Lage gewesen sei.
Dass die Weko der Fusion von Tamedia und Espace Media Groupe noch kein grünes Licht gegeben hat, sei für Vogt-Schild Medien ein Grund zur Hoffnung. Der Verlag sieht darin eine Möglichkeit, die drohende Einverleibung des Berner Bund in den Tamedia/Espace Media Group-Riese zu stoppen, um dem «pressepolitischen Kall- und Kahlschlag» Einhalt zu gebieten.

Bei LeShop klingeln die Kassen

Soll noch einer sagen, E-Commerce funktioniert nicht: Der Onlinesupermarkt LeShop von Migros meldet zum siebten Mal in Folge Wachstumsraten von über 40 Prozent. Ebenso zieht man eine positive Bilanz bei der im Mai eingeführten Produktebewertung für Kunden.

 Soll noch einer sagen, E-Commerce funktioniert nicht: Der Onlinesupermarkt LeShop von Migros meldet zum siebten Mal in Folge Wachstumsraten von über 40 Prozent. Ebenso zieht man eine positive Bilanz bei der im Mai eingeführten Produktebewertung für Kunden.Seit sieben Semestern befindet sich der Marktführer des Schweizer Online-Lebensmittelhandels LeShop in einem wahren Wachstumsrausch. Wie LeShop am Donnerstag mitteilt, verzeichnet man im letzten Semester ein Plus von 45.3 Prozent und erzielte einen Umsatz von 47.5 Millionen Franken. Noch stärker war der Zuwachs bei den Neukunden: 24’000 Personen kauften neu bei LeShop ein, das entspricht einem Plus von 53.8 Prozent. Das Sortiment wurde in dieser Zeit mit den Linien SportXX, Globus Delicatessa und Boots Kosmetika ergänzt. Die LeShop-Kunden kauften im Schnitt für 225 Franken pro Bestellung ein.
Europaweit erstmalig konnten die LeShop-Kunden seit Mai die über 8’000 Produkte online beurteilen. Damit kam LeShop «dem wachsenden Bedürfnis nach Meinungsvernetzung» entgegen, wie Dominique Locher, Direktor Marketing und Verkauf in der Meldung zitiert wird. Die Kundschaft könne nun ihre Erlebnisse und Empfehlungen, ob positiv oder negativ, den Mit-Shoppern schnell und unkompliziert mitteilen. Das habe auch Vorteile für das Unternehmen, vor allem in Bezug auf die Qualitätssicherung und die Kenntnisse über Kundenwünsche.

get_footer();