Wechsel in der Geschäftsleitung der TBWA

Ab dem 1. Oktober hat TBWA Schweiz einen neuen CEO: Andy Hostettler wechselt von der Spitze von JWT+Hostettler+Fabrikant zu TBWA. Er löst dort die scheidende Direktorin Madeleine von Arx ab, welche die Agentur per Ende Jahr verlässt.

 Ab dem 1. Oktober hat TBWA Schweiz einen neuen CEO: Andy Hostettler wechselt von der Spitze von JWT+Hostettler+Fabrikant zu TBWA. Er löst dort die scheidende Direktorin Madeleine von Arx ab, welche die Agentur per Ende Jahr verlässt. Der 47-jährige Andy Hostettler ist seit 25 Jahren in der Marketing- und Kommunikationsbranche tätig. Davon verbrachte er sechs Jahre auf Kundenseite als Werbeleiter von Franz Carl Weber und als Brand Manager bei Coca-Cola, wie es in der Pressemitteilung von TBWA heisst. Weiter bekleidete er leitende Funktionen bei GGK Basel, Weber Hodel Schmid Zürich, und Schmid&Hostettler&Fabrikant Arlesheim. Seit 1997 ist Andy Hostettler CEO der Agentur JWT+H+F im Maag-Areal. Christian Lainer, Regional President TBWA Europe, meint zum Neuzugang: «Ich freue mich besonders, dass ein derart erfahrener Fachmann für unsere Agenturgruppe in der Schweiz gewonnen werden konnte.» Die Freude beruht auf Gegenseitigkeit, wie die Worte des designierten CEO von TBWA Switzerland zeigen: « Ich freue mich darauf, schon bald viele neue Kunden mit frischen Ideen beliefern dürfen!» Die TBWA sei das kreativste Netzwerk mit herausragendem weltweiten Potential, so Hostettler weiter.
Madeleine von Arx, bisher Managing Director von TBWA Zürich, wird die Agentur per Ende Jahr zu verlassen, um sich ganz auf ihr im vergangenen Jahr gegründeten Start-up-Unternehmen im Wellness-Bereich zu konzentrieren. So wird die Geschäftsleitung von TBWA künftig wie folgt zusammengesetzt sein: Andy Hostettler (Vorsitz), Matthias Kiess (Beratung und TBWA\Health), Armin Korf (Kreation) und Dr. Urs Strukov (CFO).
Bild v.l.n.r.: Andy Hostettler, Urs Strukov, Armin Korf, Matthias Kiess

Radio 32 punktete mit «Goldies»

Der Mittellandsender Radio 32 konnte nach eigenen Angaben seine Reichweite in der Deutschen Schweiz mit 141'000 täglichen Hörern knapp halten. Mit einer durchschnittlichen Hördauer von 53,9 Minuten pro Tag ist Radio 32 in dieser Disziplin unter den Regionalradios bei der landesweiten Spitze dabei.

 Der Mittellandsender Radio 32 konnte nach eigenen Angaben seine Reichweite in der Deutschen Schweiz mit 141’000 täglichen Hörern knapp halten. Mit einer durchschnittlichen Hördauer von 53,9 Minuten pro Tag ist Radio 32 in dieser Disziplin unter den Regionalradios bei der landesweiten Spitze dabei. Wie Radio 32 in einer Mitteilung schreibt, sei der Sender in seinem eigentlichen Verbreitungsgebiet zwischen Aarau, Solothurn und Bern weiterhin der meistgehörte Sender in der Zielgruppe der 15 bis 49-Jährigen. Aus dieser Zielgruppe schalteten im ersten Halbjahr 2007 täglich 71’700 Personen ein, während 54’600 15 bis 49-Jährige jeden Tag DRS 3 hörten. Besonders positiv entwickelte sich das über Kabel gesendete Oldiesprogramm «Goldies», das einen Hörerzuwachs um 51 Prozent verzeichnete, von 23’200 auf 35’100 Personen.

Radio Aktuell mit historischen Höchstwerten

Rund 91'000 Menschen täglich schalteten im ersten Halbjahr 2007 den privaten St. Galler Radiosender Aktuell ein. Dies seien die höchsten Hörerzahlen seit der Gründung des Senders vor 23 Jahren.

 Rund 91’000 Menschen täglich schalteten im ersten Halbjahr 2007 den privaten St. Galler Radiosender Aktuell ein. Dies seien die höchsten Hörerzahlen seit der Gründung des Senders vor 23 Jahren. Die Nachrichtenagentur SDA meldet für das Radio Aktuell einen Hörerzuwachs von 20 Prozent gegenüber dem zweiten Semester 2006. Der Schnitt von 91’000 Hörern pro Tag im ersten Halbjahr 2007 entspreche einem Marktanteil von 11,7 Prozent. Mit einer täglichen Hördauer von durchschnittlich 50 Minuten gehöre zu den schweizweit längsten.

Hörerzahlen von Radio DRS stabil

In der Tendenz ist die Entwicklung der Sender von Schweizer Radio DRS verhalten positiv. Sie gewinnen dank guten Zahlen von DRS 3 und Musigwälle insgesamt ein knappes Prozent Marktanteil hinzu. Auch bei den Reichweiten meldet DRS insgesamt eine leichte Zunahme.

 In der Tendenz ist die Entwicklung der Sender von Schweizer Radio DRS verhalten positiv. Sie gewinnen dank guten Zahlen von DRS 3 und Musigwälle insgesamt ein knappes Prozent Marktanteil hinzu. Auch bei den Reichweiten meldet DRS insgesamt eine leichte Zunahme. Im ersten Semester 2007 erreichte die Programmfamilie von SR DRS insgesamt 63,8 Prozent (siehe
). Wie einer Medienmitteilung von DRS zu entnehmen ist, verschieben sich dabei die Marktanteile von DRS 1 (- 1,3 Prozent) zu Gunsten von DRS 3 (+ 1,4 Prozent). DRS führt diese Verlagerung auf die nun greifende Programmstrategie zurück. Bei Radio DRS 2 und dem Jugendsender Virus zeigen sich nur äusserst geringfügige Veränderungen der Marktanteile. Hinsichtlich der Reichweiten, also der Anzahl Personen, die täglich ein SR-Programm einschalteten, verloren DRS 1 und 2 marginal, während man sich bei DRS Musigwälle, Virus und DRS 3 über einen minimalen Zuwachs freuen darf.

Metzgerlehner macht Bell musikalisch

Passend zur Grillsaison lanciert die Agentur Metzgerlehner Worldwide Partners einen Radiospot für Bell. Vielfältige Musikgeschmäcker kommen darin mit schnellen Wechseln verschiedener Stilrichtungen zum Zuge.

 Passend zur Grillsaison lanciert die Agentur Metzgerlehner Worldwide Partners einen Radiospot für Bell. Vielfältige Musikgeschmäcker kommen darin mit schnellen Wechseln verschiedener Stilrichtungen zum Zuge. Denn die musikalische Unterhaltung mag verschieden sein – für alle gehört jedoch zu einer guten Grillparty die Produkte von Bell dazu, wie Metzgerlehner im Communiqué findet. Der Spot wird aufgelöst mit dem Claim «Denn mit Bell wird jeder zum Grillchef». Er läuft seit Anfang Juli auf Radio Energy.

Marketingkommunikation bei Prime Communications wächst

Matthias Städeli verstärkt bei der Kommunikationsagentur Prime Communications als Senior Berater und Beratungsgruppenleiter die Marketingkommunikation. Der 35-Jährige leitete diesen Bereich bei der Zürcher Agentur bereits vor rund vier Jahren.

 Matthias Städeli verstärkt bei der Kommunikationsagentur Prime Communications die Marketingkommunikation. Als Senior Berater und Beratungsgruppenleiter führt er seit Juli ein interdisziplinäres Beratungsteam mit Schwerpunkt Werbung und Marketingkommunikation. Städeli leitete diesen Bereich bei der Zürcher Agentur bereits vor rund vier Jahren, bevor er auf Kundenseite zur UBS wechselte. Während den vergangenen beiden Jahre war Städeli als Beratungsgruppenleiter bei Spillmann/Felser/Leo Burnett tätig, wo er Kunden wie Swiss Life, Mammut Sports Group, Migros Mode oder Goldbach Media betreute. Zu den beruflichen Stationen des 35-Jährigen zählen ausserdem Advico Young & Rubicam, Weber Hodel Schmid, Publicis, Ruf Lanz und Frame Eleven. Ausbildungsseitig verfügt Städeli über Diplome als Planer Marketingkommunikation, Multimedia Producer und Marketingleiter.

PR-Frau muss Busse wegen Medikamentenwerbung zahlen

Die Kommunikationsverantwortliche einer Pharmafirma muss laut Bundesgericht eine Busse von 7500 Franken zahlen, weil sie gegen das Verbot der Publikumswerbung für rezeptpflichtige Arzneimittel verstossen hat. Sie hatte Artikel über ein Präparat gegen Neurodermitis an Zeitschriften und Zeitungen verschickt.

 Die Kommunikationsverantwortliche einer Pharmafirma muss laut Bundsgericht eine Busse von 7500 Franken zahlen, weil sie gegen das Verbot der Publikumswerbung für rezeptpflichtige Arzneimittel verstossen hat.Die Kommunikationsfachfrau hatte im Frühjahr 2003 PR-Artikel über ein rezeptpflichtiges Präparat gegen Neurodermitis an Zeitschriften und Zeitungen zur Veröffentlichung verschickt. In den redaktionellen Beiträgen, die in drei Tageszeitungen und einem Gesundheitsmagazin erschienen, wurde der Markenname des Medikaments ausdrücklich genannt. Die Salbe wurde als der «neue Stern am Neurodermitis-Himmel» bezeichnet und der Wirkstoff des Medikaments als «die neue kortisonfreie Wunderwaffe gegen Neurodermitis» angepriesen. Daraufhin klagte das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic gegen die Pharmafirma. Das Bundesgericht stützte nun das Urteil des Zürcher Obergerichts, das die Frau der eventualvorsätzlichen Tatbegehung schuldig gesprochen hatte.
Die Texte, welche die Kommunikationsfachfrau verschickt hatte und die Begriffe «neue Hoffnung», «bahnbrechende Wirkung» und «Lichtblick für Patienten» verwendet wurden, sind gemäss Bundesgericht «eindeutig subjektiv gefärbt und geeignet, bei der Leserschaft Anreize zum Kauf des Produkts zu schaffen». Ausserdem seien verschiedene Nebenwirkungen verschwiegen worden.
Gemäss Heilmittelgesetz ist so genannte Publikumswerbung für Medikamente, die nur auf ärztliche Verschreibung abgegeben werden dürfen, unzulässig. Strafbar ist sie sowohl bei Vorsatz wie bei Fahrlässigkeit. Das Verbot wird mit dem Argument begründet, dass Patienten ihren Arzt derart beeinflussen können, dass er nicht mehr gestützt auf sein Fachwissen entscheidet. Er soll nicht als Folge der Publikumswerbung irgendeinem Druck seiner Patienten, das beworbene Präparat zu verschreiben, ausgesetzt werden.

Beastie Boys kriegen von EMI und Fast Track eins geklebt

Die Publicis-Tochter Fast Track und der Musikkonzern EMI haben für die Beastie Boys einen schweizweiten Plakat-Aushang realisiert, der die Gesangsabsenz des neuen Albums der Rapper dramatisiert.

Die Publicis-Tochter Fast Track und der Musikkonzern EMI haben für die Beastie Boys einen schweizweiten Plakat-Aushang realisiert. Das «Instrumental only»-Sujet dramatisiert, dass das neue Album The Mix-Up der Rapper gänzlich frei von Gesang ist. Rapper, die auch mal die Schnauze halten können, haben laut Mitteilung von Fast Track eine spezielle Realease-Kampagne verdient. Bei den Plakaten wurde nicht nur für das Aufhängen reger Gebrauch von Klebestreifen gemacht. Sie sind ab sofort in Zürich, Genf, Basel, Bern, Locarno und Montreux zu sehen. EMI Music Switzerland zeichnet für die Produktion und Mediaplanung verantwortlich, Fast Track für die Kreation.

Verleger der Jungfrau Zeitung übernimmt auch Chefredaktion

Urs Gossweiler, der Verleger Jungfrau Zeitung, wird per 1. September 2007 auch Chefredaktor des Blatts. Er wolle sein liberales Gedankengut in die Redaktion einfliessen lassen, ohne aber die gleichberechtigte Existenz der verschiedenen Meinungen im Blatt einzugrenzen, heisst es in einer Mitteilung.

 Urs Gossweiler, der Verleger Jungfrau Zeitung, wird per 1. September 2007 auch Chefredaktor des Blatts. Er werde damit künftig nicht mehr nur repräsentative und strategische Aufgaben als Verleger wahrnehmen, sondern operativ tätig sein, heisst es in einer Mitteilung der Herausgeberin Gossweiler Media. In seiner Doppelrolle werde er aber klare Prioritäten setzen: «Im Zweifelsfall entscheiden wir uns immer für die Publizistik», wird Gossweiler im Communiqué zitiert. Die Chefredaktion der sogenannten Mikrozeitung war in den letzten Jahren in verschiedenen Händen. Seit Februar diesen Jahres leitet Annette Marti die Redaktion ad interim (siehe
). Gossweiler hat sich für seinen neuen Posten einiges vorgenommen: Einerseits wolle er sein liberales Gedankengut in die Redaktion einfliessen lassen, ohne aber die gleichberechtigte Existenz der verschiedenen Meinungen im Blatt einzugrenzen. Andererseits strebt er ein Wachstum bei den Lesern an: Der Anteil der Leser im Verbreitungsgebiet soll von 67 auf 70 Prozent steigen.
Mit der Tamedia, die die Berner Espace Media übernommen hat, habe die Jungfrau Zeitung einen neuen, direkten Konkurrenten erhalten. Für Gossweiler sei es deshalb in dieser umkämpften Marktsituation entscheidend, dass seien Firma Publizistik, Design und Technologie auch in Zukunft Inhouse und medienübergreifend weiterentwickle.

Samuel Reber gibt Leitung von Blick Online ab

Der Leiter der Blick-Online-Redaktion, Samuel Reber tritt aus persönlichen Gründen schon wieder von seiner Funktion zurück, wie Ringier am Donnerstag mitteilte. Er wolle wieder vermehrt journalistisch tätig sein. Interimistisch übernimmt Marcel Zulauf die Leitung.

 Der Leiter der Blick-Online-Redaktion, Samuel Reber tritt aus persönlichen Gründen von seiner Funktion zurück, wie Ringier am Donnerstag mitteilte. Er wolle beim Zürcher Verlagshaus in Zukunft wieder vermehrt journalistisch tätig sein. Reber hatte seinen Posten erst Ende Mai angetreten, davor war er seit Februar interimistischer Leiter. Sein Stellvertreter Marcel Zulauf übernimmt ab sofort die interimistische Leitung. Die Position wird in den nächsten Tagen neu ausgeschrieben.

Ruf Lanz lockt Umweltbewusste in Bus und Tram

Ruf Lanz beweist mit einer neuen Kampagne, wie umweltfreundlich die Fahrzeuge der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) sind. Inserate und Plakate zeigen von Greenpeace zur Verfügung gestellte Originalbilder von Umweltaktivisten.

 Ruf Lanz beweist mit einer neuen Kampagne, wie umweltfreundlich die Fahrzeuge der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) sind. Inserate und Plakate zeigen von Greenpeace zur Verfügung gestellte Originalbilder von Umweltaktivisten, die Flugzeuge und Lastwagen blockieren. Sie sollen dem Publikum demonstrieren, dass man sich als Umweltschützer entweder vor grosse Fahrzeuge setzen kann – oder täglich hinein. Denn wer mit den VBZ fahre, belaste die Umwelt weniger, heisst es in einer Mitteilung von Ruf Lanz. Das gelte nicht nur für die Trams, sondern auch für die Busse. Neben den elektronisch angetriebenen Trolleybussen fahren die VBZ seit 1989 mit Partikelfiltern und praktisch schwefelfreiem Diesel. Auch bei der Wartung der Fahrzeuge bleibt die Umwelt nicht auf der Strecke: dank schonenden Pflegemitteln und Waschstrassen mit Wiederaufbereitungsanlagen.

Radio in der Schweiz weiterhin populär

Die Halbjahreszahlen der Publica Data zeigen für das Medium Radio ein freundliches Bild: Insgesamt erreichten die öffentlich rechtlichen Stationen und die Privatradios mehr Hörer als in der Vorjahresperiode. Total hörten 91,2 Prozent der über 15-Jährigen in der Deutschschweiz im ersten Halbjahr jeden Tag Radio.

 Die Halbjahreszahlen der Publica Data zeigen für das Medium Radio ein freundliches Bild: Insgesamt erreichten die öffentlich rechtlichen Stationen und die Privatradios mehr Hörer als in der Vorjahresperiode. Total hörten 91,2 Prozent der über 15-Jährigen in der Deutschschweiz im ersten Halbjahr jeden Tag Radio. DRS wie auch die Privaten vermochten ihre Hörerzahlen gegenüber dem vergangenen Semester zu steigern, wie die SDA meldet. Der Marktanteil aller DRS-Sender sei um 0,8 auf 63,8 Prozent gestiegen, jener der Privaten um 0,5 Prozent auf insgesamt 26,3 Prozent. Letztere verzeichneten eine Reichweite von 54,8 Prozent. Auch dieser Wert liegt mit einem Prozentpunkt im Plus. Der Aufwärtstrend beim inländischen Radioangebot geht auf Kosten der ausländischen Sender, deren Marktanteil um 1,4 Prozent auf sechs Prozent sank.
In der Deutschschweiz bleibt DRS 1 trotz einer Einbusse von 1,3 Prozent beim Marktanteil das meistgehörte Radio. Spitzenreiter bei den 28 privaten Sendern ist gemäss SDA-Meldung wiederum Radio 24 mit einem Marktanteil von 2,8 Prozent (siehe
). In der Romandie, wo die Zahl der Radiohörer um 0,8 Prozent auf 1,325 Millionen anstieg, war Radio Suisse Romand (RSR) die meistgehörte Station, büsste aber 0,4 Prozent Marktanteil ein. Der Marktanteil aller RSR-Sender betrug laut SDA 56,4 Prozent. Im Tessin sank der Marktanteil von Radio Italiana von 71,3 auf 69,3 Prozent.
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