Das Goldene Ohr bald für ganz Europa

Ab Mitte September sucht die Zürcher Firma Das Goldene Ohr zum 10. Mal die besten Radiospots aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ab nächstem Jahr soll das Wettbewerbsgebiet dann auf ganz Europa ausgedehnt werden.

 Ab Mitte September sucht die Zürcher Firma Das Goldene Ohr zum 10. Mal die besten Radiospots aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für die neue Wettbewerbsrunde des seit 1998 in Zürich verliehenen Awards, können dieses Jahr vom 17. September bis 26. Oktober Beiträge eingereicht werden. Die Preisverleihung findet am Donnerstag, dem 15. November im Zürcher Kammerorchester Haus in Zürich statt.Ab nächstem Jahr soll das Wettbewerbsgebiet dann auf ganz Europa ausgedehnt werden. Die Zahl der Wettbewerbungseinsendungen nehme Jahr für Jahr zu, sagte Geschäftsführer Frank Bienenfeld. «Das nimmt uns in die Verantwortung. Macht aber auch deutlich, dass die harte Jurierung und die Unabhängigkeit gegenüber Werbezeitvermarktern wichtige Kriterien für die Akzeptanz des Wettbewerbs sind.»
19 Juroren aus allen Teilnehmerländern entscheiden über die Qualität der Spots. Die Schweizer Juroren für dieses Jahr heissen Heiko Drewanowski (Geschäftsführer, Creative Director, Sevenseas GmbH, Zürich), Simone Fennel (Art Director, Zürich), Matthias Freuler (Executive Creative Director, Wirz Werbung AG, Zürich), Stephanie Hugentobler (Präsidentin script, Schweizer Texterinnen- und Texterverband, Zürich), Alexander Jaggy (Geschäftsführer Kreation, Jung von Matt/Limmat AG, Zürich), Daniel Kunz (Geschäftsführer, Producer, Cheese & Chocolate Filmproduktion, Zürich), Philipp Skrabal (Creative Director, Publicis Werbeagentur AG, Zürich), Markus Ruf (Geschäftsführer, Creative Director, Ruf Lanz Werbeagentur AG, Zürich), Pius Walker (Geschäftsführer, Creative Director, Walker Werbeagentur, Zürich).

Gratis-Boom im Internet geht weiter

Immer mehr Medien stellen ihre Online-Inhalte kostenlos zur Verfügung. Seit einigen Wochen können die Benutzer umsonst auf die Inhalte der britischen Wochenzeitung Economist zugreifen. Ebenso hat sich CNN inzwischen von seiner Gebührenstrategie verabschiedet.

 Immer mehr Medien stellen ihre Online-Inhalte kostenlos zur Verfügung. Seit einigen Wochen können die Benutzer umsonst auf die vorher kostenpflichtigen Inhalte der britischen Wochenzeitung Economist zugreifen. Ebenso hat sich CNN inzwischen von seiner Gebührenstrategie verabschiedet und bietet seine Filmbeiträge kostenfrei an. Auch bei den renommierten Blättern New York Times und Wall Street Journal sind Überlegungen im Gange, das Online-Angebot kostenlos zu machen (siehe und ). Laut Focus könnte der Wandel bei diesen Medienunternehmen einen Umbruch im Web oder gar das Ende der Bezahlkultur exklusiver Inhalte einläuten. Denn Medien werden im Netz stärker wahrgenommen, wenn ihre Angebote im Web kostenlos zu haben sind. Sie werden verlinkt, sie werden in Blogs erwähnt und sie tauchen in der Google-News-Suche auf. Ein weiterer Grund für das Aufgeben der Bezahlinhalte liegt darin, dass die Leser zur Konkurrenz abwandern, wenn Inhalte Geld kosten sollen.
Eine Studie des Frankfurter Medienberatungsunternehmens Timelab rechnet damit, dass bezahlte Inhalte auch in Deutschland keine Zukunft haben. Der Hauptgrund besteht laut der Studie darin, dass es den meisten Medien an Inhalten mangele, die die Leser nicht anderswo im Web umsonst finden könnten.

TeleZüri mit guten Quoten dank Street Parade

Fast eine halbe Million Zuschauerinnen und Zuschauer haben sich am Samstag auf dem Lokalsender TeleZüri über die Street Parade informiert. Die Live-Übertragung der 16. Street Parade rund um das Zürcher Seebecken verfolgten etwa 200’000 Personen, gab der Sender am Montag in einer Medienmitteilung bekannt.

 Fast eine halbe Million Zuschauerinnen und Zuschauer haben sich am Samstag auf dem Lokalsender TeleZüri über die Street Parade informiert. Die Live-Übertragung der 16. Street Parade rund um das Zürcher Seebecken verfolgten etwa 200’000 Personen, gab der Sender am Montag in einer Medienmitteilung bekannt.Der höchste Marktanteil wurde am Samstagnachmittag um 15.30 Uhr mit 46,6 Prozent aller Zuschauer der werberelevanten Zielgruppe der 15- bis 49-Jährigen erreicht. Im Durchschnitt schauten die Zuschauerinnen und Zuschauer während etwa 38 Minuten die Übertragung, im Vorjahr lag die durchschnittliche Sehdauer bei 28 Minuten. Damit konnte TeleZüri eine Steigerung von 35,4 Prozent verzeichnen.
 

Chefwechsel: Kofler verlässt den Sender Premiere

Überraschend hat der deutsche Bezahlsender Premiere am Montag den Abgang seines Chefs Georg Kofler bekannt gegeben. Zu seinem Nachfolger wurde der bisherige Finanzchef Michael Börnicke ernannt.

 Überraschend hat der deutsche Bezahlsender Premiere am Montag den Abgang seines Chefs Georg Kofler bekannt gegeben. Zu seinem Nachfolger wurde der bisherige Finanzchef Michael Börnicke ernannt.Aus Gründen der «persönlichen Lebensplanung» bat Kofler den Verwaltungsrat des Unternehmens um die vorzeitige Aufösung seines Vertrags auf Ende August. Er wolle als führender Gesellschafter ausserhalb der Medienbranche eine Unternehmensgruppe aufbauen, die sich in ausgewählten Wachstumsmärkten positioniert, sagte Kofler. Es sei Zeit für einen «Themenwechsel». Wie das Unternehmen weiter mitteilte, habe er bereits vergangene Woche  seine Firmenanteile in Höhe von 1,25 Prozent des Grundkapitals abgestossen.

Besitzstreit um Website Swissinfo.org

Der zur SRG gehörige Auslanddienst Swissinfo streitet sich mit einem seiner ehemaligen Mitarbeiter um die Internetseite swissinfo.org. Der frühere Manager hatte sich die Website auf seinen Namen registrieren lassen und möchte sie nach seiner Entlassung nun gewinnbringend verkaufen.

 Der zur SRG gehörige Auslanddienst Swissinfo streitet sich mit einem seiner ehemaligen Mitarbeiter um die Internetseite swissinfo.org. Der frühere Manager hatte sich die Website auf seinen Namen registrieren lassen und möchte sie nach seiner Freistellung nun gewinnbringend verkaufen. Wie Sprecher Daniel Steiner am Montag gegenüber der SDA bestätigte, hat die SRG einen allfälligen Verkauf der Domain mittels einer superprovisorischen Verfügung zu verhindern versucht. Ein Berner Gericht habe dies zwar abgelehnt und den Mann angehört. Bis Ende des Jahres dürfe er nun die Adresse allerdings nicht zu eigenen Zwecken verwenden.
 
Aus dem Urteil geht hervor, dass sich der Besitzer der Domain von sich aus verpflichtet hat, bis zum Ablauf seines Arbeitsverhältnisses Ende 2007 die unentgeltliche Nutzung des Domainnamens durch die SRG zu dulden.
 
Die SRG wolle sich die Rechte an Swissinfo.org sichern, betonte Steiner. Priorität habe eine Einigung mit dem Besitzer. Falls dies nicht gelinge, sei auch ein rechtliches Vorgehen nicht ausgeschlossen.
Swissinfo.org ist nicht die erste Internetseite, um die ein Rechtsstreit entbrennt: Die Adresse Schweiz.ch etwa hatte sich ebenfalls eine Privatperson gesichert. Nach einem langen Zwist bezahlte der Bund ihr 50’000 Franken für die Domain.

Deutschland: Ministerium stoppt umstrittene Kampagne

Das deutsche Wirtschaftsministerium hat die Werbeagentur Flaskamp von der umstrittenen Anzeigenkampagne zur Mittelstandsförderung abgezogen und die betreffende PR-Veranstaltungsreihe vorerst ausgesetzt.

 Das deutsche Wirtschaftsministerium hat die Werbeagentur Flaskamp von der umstrittenen Anzeigenkampagne zur Mittelstandsförderung abgezogen und die betreffende PR-Veranstaltungsreihe vorerst ausgesetzt. Das Ministerium war in die Kritik gekommen, weil es offenbar Zeitungen die Schaltung von Anzeigen angeboten hatte, wenn sie im Gegenzug politische Veranstaltungen mitorganisieren und darüber berichten (siehe ). Wie ein Sprecher des Ministeriums am Montag laut Süddeutscher Zeitung sagte, werde das Konzept der Veranstaltungsreihe nochmals überprüft. Er betonte, dass die kritisierten Gegengeschäfte «absolut unzulässig» seien. Sie seien auch nie Teil des Konzeptes der Kampagne gewesen. «In dem Konzept, das der Ausschreibung zugrunde lag, war keine Rede von diesen Umständen», so der Sprecher.
Ein Mitinhaber der PR-Agentur, Jan Flaskamp, erklärte gemäss dem Handelsblatt, dass das Ministerium keine Schuld treffe: «Das war ein Fehler unserer Agentur und mit dem Wirtschaftsministerium nicht abgestimmt.» In einem Gespräch mit einem Verlagsmitarbeiter des Kölner Stadt-Anzeigers seien sowohl die redaktionelle Berichterstattung als auch die Anzeigen angesprochen worden. «Das Wirtschaftsministerium hat davon nichts gewusst. Ich kann nur um Verzeihung bitten», sagte Flaskamp dem Kölner Stadtanzeiger.

Zu guter Letzt: Karriereorientierten Männern wird der Spass genommen

Mit einer für sein Segment völlig neuen Strategie steigt das Männermagazin Short List demnächst in den englischen Zeitschriftenmarkt ein. Statt viel nackter Haut und deutlichem Pin-up Charakter wie bei der Konkurrenz von GQ, Esquire und Konsorten, will sich Short List ganz bewusst korrekt und anständig geben.

 Mit einer für sein Segment völlig neuen Strategie steigt das Männermagazin Short List demnächst in den englischen Zeitschriftenmarkt ein. Statt viel nackter Haut und deutlichem Pin-up Charakter wie bei der Konkurrenz von GQ, Esquire und Konsorten, will sich Short List ganz bewusst korrekt und anständig geben. «Wir wollen unsere Leser nicht in Verlegenheit bringen», betont der Hauptinvestor Mike Soutar. Nackte Tatsachen und Fluchwörter werden in dem an karrierenorientierte Männer zwischen zwanzig und vierzig gerichteten Magazin konsequent vermieden.Eigenwillig ist auch das Verteilungskonzept: Ähnlich wie die hierzulande erfolgreichen Pendlerzeitungen, soll das brave Männerblatt öffentlich verteilt werden. Wie die New York Times berichtet, orientiert sich das neue Magazin dabei am Erfolg der französischen Zeitschrift Sport, die sich als Pendlerblatt in nur drei Jahren grosse Teile des französischen und englischen Anzeigenmarkts unter den Nagel gerissen hat und deren Auflage bald Millionenstärke erreichen wird.
Ob der Bruch mit der Männermagazin-Tradition der richtige Schritt ist, um in dem arg rückläufigen Marktsegment Erfolg zu haben, darf stark bezweifelt werden.
Für die Werbenden werde entscheidend sein, ob das Heft mit seinem Inhalt die verschenkte Wirkung des Covers wettmachen kann, schreibt die New York Times weiter. Erfahrungsgemäss entscheide dessen Qualität nämlich zu dreissig bis vierzig Prozent über den Erfolg eines Hochglanzmagazins. Was Soutar auf dem Cover von Short List zum Glänzen bringt, will er noch nicht verraten. Und was drinsteht, interessiert wohl keinen.

Zu guter Letzt: Ein König kehrt zurück

Die Marketingschlacht und Medienekstase zu Elvis' 30. Todestag stehen an. Da werden Robert Redfords 70. Geburtstag und der 60. Unabhängigkeitstag allerhöchstens Nebenschauplätze sein. Denn nur einer kann der King, übermenschliches Kombinat aus Rhythmus, Geld und Libido, sein.

 Die Marketingschlacht und Medienekstase zu Elvis‘ 30. Todestag stehen an. Da werden Robert Redfords 70. Geburtstag und der 60. Unabhängigkeitstag allerhöchstens Nebenschauplätze sein. Denn nur einer kann der King, übermenschliches Kombinat aus Rhythmus, Geld und Libido, sein. Zudem hat er Redford gegenüber einen entscheidenden Marketingvorteil: Er ist tot. Höchstwahrscheinlich… Dass sich das Gedenken an den Lastwagenfahrer mit Hüftschwung mit Vorliebe in Skurrilitäten entlädt, liegt nicht nur am «Love Me Tender» und «In The Ghetto», sondern auch am unschuldigen Charme eines Südstaaten-Unterschichtlers, der gepaart mit wahnwitzigem Reichtum zum wunderbarsten Königsdrama der Popkultur beitrug. Dass auf den Skurrilwert des Elvis-Gedenkens Verlass ist, beweist der Blick ins TV-Programm: Nicht nur die Hochzeitstorte des King wird nachgebacken, seine Kleidung analysiert und der jüngste Elvis-Fan gesucht, auch Theologen, «Sexperten» und Köche dürfen ihre Theorien über den Kult des zuletzt weiß gekleideten Kotelettenmanns stülpen. Bestimmt findet sich auch noch der eine oder andere Leber- oder Schweissfleck in Form des Königsanlitzes. Dass den Hauptanteil des heimischen Elvis-Gedenkens eine Hannes-Rossacher-Doku (Elvis-O-Rama, Donnerstag, ORF und Arte) ausmacht, wundert ebenfalls keinen. Auch wenn das ständige Aufkochen anlässlich diverser Jahres-, Todes- und Geburtstage mitunter gezwungen und uninspiriert wirkt – das institutionelle Erinnern gehört zur medialen Retrogesellschaft. Sich selbst erinnern ist viel anstrengender.

Deutschland: Ministerium bietet Anzeigen gegen PR

Das deutsche Wirtschaftsministerium hat offenbar Zeitungen die Schaltung von Anzeigen angeboten, wenn sie im Gegenzug politische Veranstaltungen mitorganisieren und darüber berichten.

 Das deutsche Wirtschaftsministerium hat offenbar Zeitungen die Schaltung von Anzeigen angeboten, wenn sie im Gegenzug politische Veranstaltungen mitorganisieren und darüber berichten. Dabei geht es um Anzeigen im Rahmen der Kampagne «Dialogtour, Impulse für Wachstum» im Wert von zwischen 30’000 und 40’000 Euro. Wirtschaftsminister Michael Glos distanzierte sich in der Bild am Sonntag umgehend von einer solchen möglichen Praxis. Weiter hiess es im Kölner Stadtanzeiger, dass nach Angaben des Ministeriums bereits 140’000 Euro in die Kampagne geflossen seien. Die zuständige PR-Agentur mache den Zeitungen genaue Vorgaben zum Umfang der Berichterstattung über die Veranstaltungen und zur Moderation durch den Chefredaktor. Ein Ministeriumssprecher sagte laut SDA es gebe «keine Einflussnahme auf die Berichterstattung». Von einer angebotenen «Gegenfinanzierung» wisse er nichts.

Fernsehlegende Merv Griffin tot

Es ist kein Name, der den Menschen hierzulande geläufig wäre, dennoch haben sich einige seiner TV-Erfindungen auch hier in adaptierter Fassung etabliert. So etwa die Quizsendungen «Jeopardy» und «Glücksrad», die in ganz Europa viele Anhänger haben. Merv Griffin erlag am Sonntag 82-jährig den Folgen eines Krebsleidens.

 Es ist kein Name, der den Menschen hierzulande geläufig wäre, dennoch haben sich einige seiner TV-Erfindungen auch hier in adaptierter Fassung etabliert. So etwa die Quizsendungen «Jeopardy» und «Glücksrad», die in ganz Europa viele Anhänger haben. Merv Griffin erlag am Sonntag 82-jährig den Folgen eines Krebsleidens. Es ist eine dieser schönen amerikanischen Tellerwäschergeschichten: Griffin versuchte erst sein Glück als Sänger bei einer Radiostation, wo er für einen Hungerlohn trällerte. Dann erfand er die beiden Quiz-Shows, die sein Leben veränderten und zu den erfolgreichsten Sendungen in der Geschichte des Fernsehens wurden. Im Rahmen seiner «Merv Griffin Show» interviewte der Entertainer innerhalb von 23 Jahren 25’000 Gäste. Er gewann 17 Emmys und wurde 32 Mal für den renommierten Fernsehpreis nominiert, wie die SDA berichtet. 1986 verkaufte Griffin die Rechte an seinen Sendungen an Columbia Pictures und wurde über Nacht zu Hollywoods reichstem Unterhalter. In den letzten Jahren hatte er sich überwiegend der Einrichtung von Stiftungen, unter anderem für junge Musiker und misshandelte Kinder, gewidmet.

Dank Nokia klingeln bei JWT die Kassen

Frohe Nachrichten für die JWT: Ab Januar nächsten Jahres übernimmt die Agenturgruppe den weltweiten, auf 150 Millionen Euro geschätzten Etat von Nokia. Dabei setzte sich JWT in einem Pitch gegen die internationalen Netzwerke DDB und Grey durch.

 
Frohe Nachrichten für die JWT: Ab Januar nächsten Jahres übernimmt die Agenturgruppe den weltweiten, auf 150 Millionen Euro geschätzten Etat von Nokia. Dabei setzte sich JWT in einem Pitch gegen die internationalen Netzwerke DDB und Grey durch.
Wie es bei Horizont.net heisst, hatte der Kommunikationsdienstleister Nokia schon Anfang Juli Wieden + Kennedy als weltweite kreative Leadagentur für die Kernsparte Mobile Phones beauftragt. Mit der veränderten Agentur-Konstellation erhofft sich Nokia unter anderem eine international abgestimmte und damit effizientere Gestaltung der weltweiten Marketingaktivitäten. Die Marketingspezialisten von JWT werden die kreativen Agenturen bei der Implementierung und Lokalisierung der weltweiten Kommunikationsmassnahmen unterstützen. Zudem wird JWT als globaler strategischer Partner die lokalen Marketingaktivitäten in über 80 Märkten steuern.

Deutschland: Neue Geschäftsmodelle von IP und Seven-One

Nachdem sie ins Visier der deutschen Kartellbehörde geraten sind, fordern nun die beiden Fernsehvermarkter IP und Seven One selbst mehr Transparenz im TV-Geschäft und schlagen neue Modelle vor.

 Nachdem sie ins Visier der deutschen Kartellbehörde geraten sind, fordern nun die beiden Fernsehvermarkter IP und Seven One selbst mehr Transparenz im TV-Geschäft und schlagen neue Modelle vor. Wie der Chef von IP Deutschland, Martin Krapf, in einem Bericht von Horizont.net bestätigte, will man die Marktsystematik grundsätzlich verändern. Demnach sollen Kunden künftig festlegen, ob ihre Mediaagentur als Treuhänder oder Broker fungiert. Dabei sind die Brokertarife höher, doch in diesem Deal können die Pool-Rabatte genutzt werden. Treuhänder hingegen handeln im Auftrag des Kunden und geben Nachlässe eins zu eins weiter, sind günstiger, doch deren Kunden können nicht von Pool-Vorteilen profitieren. SevenOne stösst ins gleiche Horn, und auch der ProSiebenSat1-Vorstand ist offen für neue Lösungen. Mit dieser Offensive reagieren die TV-Vermarkter auf den Verdacht des deutschen Kartellamtes auf unerlaubte Absprachen (siehe
durchsucht). Nun wollen die Unternehmen für ihr neues Modell werben, denn radikale Veränderungen seien nur konsensual möglich.
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