Tamedia steigerte im ersten Halbjahr den Umsatz
Der Zürcher Medienkonzern Tamedia hat im ersten Halbjahr 2007 trotz Umsatzwachstum weniger verdient als im Vorjahr. Investitionen in neue Publikationen und Aufwendungen für das eingestellte Magazin Facts führten zu einem Gewinnrückgang. Das stärkste Wachstum verzeichnete Tamedia im elektronischen Bereich.
Der Zürcher Medienkonzern Tamedia hat im ersten Halbjahr 2007 trotz Umsatzwachstum weniger verdient als im Vorjahr. Investitionen in neue Publikationen und Aufwendungen für das eingestellte Magazin Facts führten zu einem Gewinnrückgang. Das stärkste Wachstum verzeichnete Tamedia im elektronischen Bereich. Das Verlagshaus unterscheidet in der Rechnung zwischen weitergeführten und nicht weitergeführten Aktivitäten. Zu letzteren gehören Facts und Radio Basilisk.
Der Reingewinn inklusive nicht weitergeführte Aktivitäten lag bei 51,2 Millionen Franken und damit 2,1 Prozent tiefer als vor Jahresfrist, wie Tamedia am Donnerstag mitteilte. Ohne Facts und Radio Basilisk, das bis Ende Jahr verkauft werden soll, stieg der Gewinn um 8,3 Prozent auf 57 Millionen Franken.
Der Umsatz legte dank der guten Konjunktur um 5,5 Prozent auf 373 Millionen Franken zu. Das Betriebsergebnis (Ebit) verbesserte sich um 2,5 Prozent auf 64,4 Mio. Franken.
Die Konjunktur wirkte sich positiv auf das Geschäft aus. Die Print-Werbeausgaben profitierten im Januar und Februar vom kräftigen Wirtschaftswachstum und legten markant zu. Nach einem Rückgang im April fiel das Wachstum im zweiten Quartal 2007 jedoch deutlich schwächer aus. Die Umsätze mit Stellenanzeigen nahmen dank der weiterhin sinkenden Arbeitslosenquote erneut zu.
Online-Plattformen wachsen Das stärkste Umsatzwachstum verzeichnete die Tamedia, früher ein klassisches Printverlagshaus, im elektronischen Bereich: Hier stieg der Umsatz in den weitergeführten Bereichen in erster Linie dank eines starken Wachstums der Online-Aktivitäten um 15,8 Prozent auf 28,0 Millionen Franken. Dazu beigetragen haben laut Tamedia hauptsächlich Alpha.ch und Jobwinner.ch. Die Investitionen in die Online-Plattformen 20minuten.ch, 20minutes.ch sowie Piazza.ch führten zu einem Anstieg des Betriebsaufwandes. Radio 24 konnte im ersten Halbjahr 2007 seinen Umsatz steigern, während sich mit einem gleich bleibenden Umsatz zufrieden geben. Für Radio Basilisk sucht Tamedia einen Käufer. Der Sender wird deshalb als nicht weitergeführter Bereich gefasst.
Umsatz dank Gratiszeitungen steigend Im Bereich Zeitungen, der wichtigsten Sparte des Medienhauses, stieg der Umsatz um 7,1 Prozent auf 269,9 Millionen Franken. Die Tamedia führt die Steigerung in ihrer Mitteilung auf den Zuwachs bei den Stellenanzeigen, der Finanz und Wirtschaft sowie bei 20 Minuten und 20 minutes zurück. Die Gratiszeitungen scheinen also weiterhin gut zu funktionieren. Die erstmals während sechs Monaten enthaltenen Kosten für die Pendlerzeitung 20 minutes und die Investitionen in die Regionalausgaben des Tages-Anzeigers führten gleichzeitig zu einer erheblichen Zunahme des Betriebsaufwandes. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) nahm deshalb um 0,2 Prozent auf 51,6 Millionen Franken ab. Der Tages-Anzeiger konnte dagegen dank den Regionalausgaben ein leichtes Umsatzwachstum verzeichnen.
Annabelle verzeichnete Ergebnisrückgang Der Bereich Zeitschriften steigerte seinen Umsatz um 4,6 Prozent auf 39,8 Millionen Franken. Während die Frauenzeitschrift Annabelle einen Gewinnrückgang verzeichnete, weist die Schweizer Familie erneut eine Verbesserung auf. Die Programmzeitschrift TVtäglich musste einen leichten Umsatz- und Gewinnrückgang hinnehmen. Das Ebitda des Bereichs Zeitschriften sank um 0,7 Millionen Franken auf 5,5 Millionen Franken. Das eingestellte Nachrichtenmagazin Facts weist Tamedia unter den sogenannt nicht weitergeführten Bereichen aus.
Services Der Bereich Services verzeichnete einen Umsatzwachstum des um 5,0 Prozent auf 127,3 Millionen Franken. Zur positiven Entwicklung beigetragen haben gemäss Tamedia das Druckzentrum Bubenberg und die Zustellorganisation Zuvo, die sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich steigerten. Einen Umsatzrückgang muss dagegen der Akzidenzdruck hinnehmen.
Der Reingewinn inklusive nicht weitergeführte Aktivitäten lag bei 51,2 Millionen Franken und damit 2,1 Prozent tiefer als vor Jahresfrist, wie Tamedia am Donnerstag mitteilte. Ohne Facts und Radio Basilisk, das bis Ende Jahr verkauft werden soll, stieg der Gewinn um 8,3 Prozent auf 57 Millionen Franken.
Der Umsatz legte dank der guten Konjunktur um 5,5 Prozent auf 373 Millionen Franken zu. Das Betriebsergebnis (Ebit) verbesserte sich um 2,5 Prozent auf 64,4 Mio. Franken.
Die Konjunktur wirkte sich positiv auf das Geschäft aus. Die Print-Werbeausgaben profitierten im Januar und Februar vom kräftigen Wirtschaftswachstum und legten markant zu. Nach einem Rückgang im April fiel das Wachstum im zweiten Quartal 2007 jedoch deutlich schwächer aus. Die Umsätze mit Stellenanzeigen nahmen dank der weiterhin sinkenden Arbeitslosenquote erneut zu.
Online-Plattformen wachsen Das stärkste Umsatzwachstum verzeichnete die Tamedia, früher ein klassisches Printverlagshaus, im elektronischen Bereich: Hier stieg der Umsatz in den weitergeführten Bereichen in erster Linie dank eines starken Wachstums der Online-Aktivitäten um 15,8 Prozent auf 28,0 Millionen Franken. Dazu beigetragen haben laut Tamedia hauptsächlich Alpha.ch und Jobwinner.ch. Die Investitionen in die Online-Plattformen 20minuten.ch, 20minutes.ch sowie Piazza.ch führten zu einem Anstieg des Betriebsaufwandes. Radio 24 konnte im ersten Halbjahr 2007 seinen Umsatz steigern, während sich mit einem gleich bleibenden Umsatz zufrieden geben. Für Radio Basilisk sucht Tamedia einen Käufer. Der Sender wird deshalb als nicht weitergeführter Bereich gefasst.
Umsatz dank Gratiszeitungen steigend Im Bereich Zeitungen, der wichtigsten Sparte des Medienhauses, stieg der Umsatz um 7,1 Prozent auf 269,9 Millionen Franken. Die Tamedia führt die Steigerung in ihrer Mitteilung auf den Zuwachs bei den Stellenanzeigen, der Finanz und Wirtschaft sowie bei 20 Minuten und 20 minutes zurück. Die Gratiszeitungen scheinen also weiterhin gut zu funktionieren. Die erstmals während sechs Monaten enthaltenen Kosten für die Pendlerzeitung 20 minutes und die Investitionen in die Regionalausgaben des Tages-Anzeigers führten gleichzeitig zu einer erheblichen Zunahme des Betriebsaufwandes. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) nahm deshalb um 0,2 Prozent auf 51,6 Millionen Franken ab. Der Tages-Anzeiger konnte dagegen dank den Regionalausgaben ein leichtes Umsatzwachstum verzeichnen.
Annabelle verzeichnete Ergebnisrückgang Der Bereich Zeitschriften steigerte seinen Umsatz um 4,6 Prozent auf 39,8 Millionen Franken. Während die Frauenzeitschrift Annabelle einen Gewinnrückgang verzeichnete, weist die Schweizer Familie erneut eine Verbesserung auf. Die Programmzeitschrift TVtäglich musste einen leichten Umsatz- und Gewinnrückgang hinnehmen. Das Ebitda des Bereichs Zeitschriften sank um 0,7 Millionen Franken auf 5,5 Millionen Franken. Das eingestellte Nachrichtenmagazin Facts weist Tamedia unter den sogenannt nicht weitergeführten Bereichen aus.
Services Der Bereich Services verzeichnete einen Umsatzwachstum des um 5,0 Prozent auf 127,3 Millionen Franken. Zur positiven Entwicklung beigetragen haben gemäss Tamedia das Druckzentrum Bubenberg und die Zustellorganisation Zuvo, die sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich steigerten. Einen Umsatzrückgang muss dagegen der Akzidenzdruck hinnehmen.
