Die Migros lässt sich nicht nur essen
Zeitschriften Spillmann Felser Leo Burnett zeigt mit einer Leser- und Inserentenkampagne, dass die Migros auch zum Lesen ist – nämlich im Magazin. Ziel ist es, mit dem Titel auch ausserhalb der Migros-welt präsent zu sein.
Zeitschriften Spillmann Felser Leo Burnett zeigt mit einer Leser- und Inserentenkampagne, dass die Migros auch zum Lesen ist – nämlich im Magazin.
Stell dir vor, es ist Zeitungskrieg und keiner schaut hin! Tatsächlich herrscht aktuell zumindest in der Fachpresse ein kaum mehr übersehbarer Kampf um neue Leserinnen und Leser für gleich mehrere neue Zeitungsprojekte. Da ist es zwar nicht zwingend, aber auch nicht abwegig, dass sich bei ihrem Publikum bereits bestens verwurzelte Publikationen im Blätterwald nicht einfach verstecken wollen.
Eines dieser Produkte, das eigentlich gar keine Werbung braucht – weil man auch ohne Kolporteure und Boxen bereits fast drei Millionen Leserinnen und Leser pro Woche erreicht – ist das Migros-Magazin (MM). Die Kampagne soll einfach wieder einmal Präsenz markieren und den Namen Migros-Magazin stärken und noch besser verankern. Und: «Mit dem Titel auch ausserhalb der Migros-Welt präsent sein», umschreibt Verlagsleiter Bernt Maulaz.
Menschen aus dem AlltagMehr als 60 Jahre lang hat die Schweiz das Druckorgan aus dem Unternehmen Migros unter dem Titel Wir Brückenbauer wahrgenommen. Erst vor drei Jahren wurde dieser auf Migros-Magazin geändert. Die schon immer journalistisch attraktiv aufgemachte Zeitung rückte unter dem neuen Chefredaktor Hans Schneeberger noch mehr «Geschichten interessanter, aber nicht prominenter Menschen» in den Mittelpunkt. Dazu gibt es auch mehr Service in Bereichen wie zum Beispiel Gesundheit, Reisen oder Erziehung.
Kommuniziert wurde das bis jetzt vorwiegend in der Fachpresse. Auch dass die Titelseite vor 18 Monaten einem Relaunch unterzogen wurde, hat das MM nicht als werberische Massnahme, sondern als Dienst am Leser empfunden. Im Verlauf all dieser leserfreundlichen Modernisierungen hat auch die Unterhaltung im Migros-Magazin einen immer wichtigeren Platz eingenommen.
«Das Magazin ist eine echt spannende und unterhaltende Zeitung – was man ruhig etwas lauter sagen darf», meinten auch die Kreativen bei Spillmann Felser Leo Burnett. «Diese Nutzung wird unterschätzt. Das Migros-Magazin bietet deutlich mehr Werthaltung als Produkteinfos», sind CD Martin Spillmann und Beraterin Pam Hügli überzeugt. Diese Attribute «unterhaltsam» und «menschlich» hat die Agentur in der Folge auch konsequent als Grundaussage ihrer neuen Kampagne genommen.
Nach erfolgreich lancierten Arbeiten für Migros-Do-it und Migros-Mode folgt also jetzt der bereits dritte Auftritt für den Grossverteiler aus dem Hause Spillmann Felser Leo Burnett. Beworben wird das Migros-Magazin mit dem Claim «Die Migros zum Lesen».
Denn die Migros hat weit mehr zu bieten als Jogurt, Katzenfutter und Teigwaren: nämlich auch interessante Lektüre. Dass damit nicht der Text auf den Verpackungen von diesem Jogurt, Katzenfutter oder jenen Teigwaren gemeint ist, illustriert die augenzwinkernde Kampagne ab dem 10. September in der Tages- und Sonntagspresse, in Publikumszeitschriften sowie natürlich auch im Migros-Magazin selbst.
Fast drei Millionen LeserWas viele Werber und Mediaplaner übersehen und deshalb nicht wissen: Das Migros-Magazin ist die zweitgrösste Zeitung der Schweiz. Kein Wunder, bei fast drei Millionen Leserinnen und Lesern. Trotzdem verzichten viele auf das konsumentenafine Magazin in ihrem Media-Mix. «Sie scheinen gegenüber den für sich sprechenden Zahlen wohl blind zu sein», wundert sich die Marketingleiterin Jrene Shirazi. Wer trotzdem hinschauen will, kann dies ebenfalls ab Mitte September in der Marketing- und Kommunikationsfachpresse.
Bei SFLB will man auch diese Inserentenkampagne mit Humor, aber ziemlich deutlich verstanden wissen. Die Agentur hat für die Sujets vorgängig aber Vertreter von Blindenorganisationen konsultiert, wo man nichts Anstössiges in den Anzeigen sehen wollte. Die Blindenhunde können deshalb inskünftig auch für ausgewählte Events bei Mediaplanern eingesetzt werden.
Andreas Panzeri
Stell dir vor, es ist Zeitungskrieg und keiner schaut hin! Tatsächlich herrscht aktuell zumindest in der Fachpresse ein kaum mehr übersehbarer Kampf um neue Leserinnen und Leser für gleich mehrere neue Zeitungsprojekte. Da ist es zwar nicht zwingend, aber auch nicht abwegig, dass sich bei ihrem Publikum bereits bestens verwurzelte Publikationen im Blätterwald nicht einfach verstecken wollen.
Eines dieser Produkte, das eigentlich gar keine Werbung braucht – weil man auch ohne Kolporteure und Boxen bereits fast drei Millionen Leserinnen und Leser pro Woche erreicht – ist das Migros-Magazin (MM). Die Kampagne soll einfach wieder einmal Präsenz markieren und den Namen Migros-Magazin stärken und noch besser verankern. Und: «Mit dem Titel auch ausserhalb der Migros-Welt präsent sein», umschreibt Verlagsleiter Bernt Maulaz.
Menschen aus dem AlltagMehr als 60 Jahre lang hat die Schweiz das Druckorgan aus dem Unternehmen Migros unter dem Titel Wir Brückenbauer wahrgenommen. Erst vor drei Jahren wurde dieser auf Migros-Magazin geändert. Die schon immer journalistisch attraktiv aufgemachte Zeitung rückte unter dem neuen Chefredaktor Hans Schneeberger noch mehr «Geschichten interessanter, aber nicht prominenter Menschen» in den Mittelpunkt. Dazu gibt es auch mehr Service in Bereichen wie zum Beispiel Gesundheit, Reisen oder Erziehung.
Kommuniziert wurde das bis jetzt vorwiegend in der Fachpresse. Auch dass die Titelseite vor 18 Monaten einem Relaunch unterzogen wurde, hat das MM nicht als werberische Massnahme, sondern als Dienst am Leser empfunden. Im Verlauf all dieser leserfreundlichen Modernisierungen hat auch die Unterhaltung im Migros-Magazin einen immer wichtigeren Platz eingenommen.
«Das Magazin ist eine echt spannende und unterhaltende Zeitung – was man ruhig etwas lauter sagen darf», meinten auch die Kreativen bei Spillmann Felser Leo Burnett. «Diese Nutzung wird unterschätzt. Das Migros-Magazin bietet deutlich mehr Werthaltung als Produkteinfos», sind CD Martin Spillmann und Beraterin Pam Hügli überzeugt. Diese Attribute «unterhaltsam» und «menschlich» hat die Agentur in der Folge auch konsequent als Grundaussage ihrer neuen Kampagne genommen.
Nach erfolgreich lancierten Arbeiten für Migros-Do-it und Migros-Mode folgt also jetzt der bereits dritte Auftritt für den Grossverteiler aus dem Hause Spillmann Felser Leo Burnett. Beworben wird das Migros-Magazin mit dem Claim «Die Migros zum Lesen».
Denn die Migros hat weit mehr zu bieten als Jogurt, Katzenfutter und Teigwaren: nämlich auch interessante Lektüre. Dass damit nicht der Text auf den Verpackungen von diesem Jogurt, Katzenfutter oder jenen Teigwaren gemeint ist, illustriert die augenzwinkernde Kampagne ab dem 10. September in der Tages- und Sonntagspresse, in Publikumszeitschriften sowie natürlich auch im Migros-Magazin selbst.
Fast drei Millionen LeserWas viele Werber und Mediaplaner übersehen und deshalb nicht wissen: Das Migros-Magazin ist die zweitgrösste Zeitung der Schweiz. Kein Wunder, bei fast drei Millionen Leserinnen und Lesern. Trotzdem verzichten viele auf das konsumentenafine Magazin in ihrem Media-Mix. «Sie scheinen gegenüber den für sich sprechenden Zahlen wohl blind zu sein», wundert sich die Marketingleiterin Jrene Shirazi. Wer trotzdem hinschauen will, kann dies ebenfalls ab Mitte September in der Marketing- und Kommunikationsfachpresse.
Bei SFLB will man auch diese Inserentenkampagne mit Humor, aber ziemlich deutlich verstanden wissen. Die Agentur hat für die Sujets vorgängig aber Vertreter von Blindenorganisationen konsultiert, wo man nichts Anstössiges in den Anzeigen sehen wollte. Die Blindenhunde können deshalb inskünftig auch für ausgewählte Events bei Mediaplanern eingesetzt werden.
Andreas Panzeri
