Neue Struktur und neue Gesichter bei Publicis

Die Publicis Gruppe vereinfacht Strukturen, integriert alle Disziplinen und ernennt ein neues Management-Team: Christian Siegrist, Senior Brand Director Publicis Werbeagentur, und Curdin Janett, bisheriger CEO von McCann Erickson Schweiz, werden Managing Partner.

 Die Publicis Gruppe vereinfacht Strukturen, integriert alle Disziplinen und ernennt ein neues Management-Team: Christian Siegrist, Senior Brand Director Publicis Werbeagentur, und Curdin Janett, bisheriger CEO von McCann Erickson Schweiz, werden Managing Partner. Gleichzeitig wird Fisch.Meier.Direkt in Publicis Dialog umbenannt und vollständig integriert. Damit schliesse Publicis die laufende Integration aller Kommunikationsdisziplinen und die Vereinfachung der Führungsstrukturen per 1. Januar 2008 ab, heisst es in einer Mitteilung. Grundlegend sei das Prinzip der partnerschaftlichen Führung sowie der einheitlichen Geschäftsleitung für die Publicis Werbeagentur und die neue Publicis Dialog.
Die Agenturgruppe gab zeitgleich weitere personelle Wechsel bekannt: Marion Marxer, Senior Brand Director, wird Geschäftsleitungsmitglied und verantwortlich für Publicis Modem, in der sämtliche Online-Kompetenzen der Agenturgruppe zusammengeführt werden.
Achill Prakash, seit drei Jahren Strategischer Planer bei Publicis, wird nach Abschluss der Miami Ad School zum Director Strategic Planning ernannt und ist zusammen mit drei MitarbeiterInnen verantwortlich für die strategische Planung.
Rolf Hefti kehrt nach zweijährigem Unterbruch und einer Zusatzaus¬bildung zum Diplomierten Projektmanager zurück als Leiter von Publicis Production.
Noch nicht besetzt ist die Leitung der Kreation, wo durch den Abgang von Markus Gut eine Lücke entsteht: «Dieser Joker wird später ausgespielt», wird CEO und Delegierter des Verwaltungsrates Fredy Collioud in einer Mitteilung zitiert.
Nach der 2005 erfolgten Übernahme der Geschäftsführung von Fisch.Meier.Direkt durch Christian Hansen und der anschliessenden Fusion mit der Publicis tritt nun die letzte Phase der Zusammenführung ein. Christian Hansen, der für die Integration des rund 40köpfigen Dialog-Teams verantwortlich zeichnet, wird das Rebranding von Fisch.Meier.Direkt zu Publicis Dialog bis zum Frühjahr 2008 sicherstellen, dann aber das Unternehmen verlassen.
Mit diesen Schritten schliesst die Publicis Gruppe ihren Kurs der Integration aller Kommunikations¬disziplinen ab. «Ich freue mich darauf, zusammen mit den beiden Managing Partners und den bisherigen, bewährten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Publicis und Publicis Dialog die Leader-Position von Publicis in der Schweiz weiter auszubauen. Unser konsequent umgesetztes Branding, die vollständige Integration aller Disziplinen unter einem Dach, unsere kundenorientierten Prozesse und das dynamische Wachstum im Online-Bereich schaffen beste Voraussetzungen dafür», gibt Collioud bekannt.

Schweizer Familie baut auf Festland

Mit einem auf ganzer Linie aufpolierten Bild präsentiert sich die Schweizer Familie seit Ende September der Öffentlichkeit. Nicht nur das Layout des Magazins, sondern auch den Werbeauftritt, hat die Schweizer Familie jüngst erneuert.

Mit einem auf ganzer Linie aufpolierten Bild präsentiert sich die Schweizer Familie seit Ende September der Öffentlichkeit. Nicht nur das Layout des Magazins, sondern auch den Werbeauftritt hat die Schweizer Familie jüngst erneuert. Die von der Zürcher Kommunikationsagentur Festland gestaltete Imagekampagne zeigt Leserinnen und Leser, die anhand von Buchstaben aus dem neuen Schweizer Familie Schriftzug ihr Lieblingsthema aufzeigen. Damit positioniert sich die «Schweizer Familie» als Zeitschrift für die ganze Familie. Basierend auf dem Claim «Interessant von A bis Z» hat Festland ausserdem Füllerinserate für die verlagseigenen Titel, sowie weitere Abo generierende Massnahmen im Print- und Online-Bereich entwickelt. 

IP Deutschland gewährt Agenturen weiter Rabatte

Nachdem bereits Seven-One Media in Deutschland eine neue Angebotsstruktur vorstellte, legt nun auch IP Deutschland sein künftiges Modell vor.

 Nachdem bereits Seven-One Media in Deutschland eine neue Angebotsstruktur vorstellte, legt nun auch IP Deutschland sein künftiges Modell vor (siehe ). IP Deutschland, Vermarkter von Sendern wie RTL, Vox und n-tv, unterscheidet nun laut Horizont.net zwischen Direkt- und Agenturkunden. Schliesst der Kunde unmittelbar mit IP einen Vertrag über die Werbebuchung ab, gehen alle erzielten Rabatte direkt an ihn. Ist die Agentur Vertragspartner, kommen die Vorteile zunächst ihr zugute. Beispielsweise durch das Poolen von Etats können sie Rabatte einstreichen. IP überlässt es den Agenturen, die Verteilung mit den werbetreibenden Unternehmen selbst zu regeln. Die bisherigen Preislistenrabatte entfallen allerdings ebenso wie eine rückwirkende Rabattierung. Mit den neuen Preis- und Rabattmodellen reagieren die Vermarkter auf die Vorgaben des Kartellamts.

Aegis Media erhält Verstärkung durch Andrea Schön

Andrea Schön bekleidet neu die Rolle der Head of TV bei Aegis Media Group Switzerland. Sie ist damit zusammen mit ihrem Team für die TV-Budgets der Kunden von Carat und Vizeum verantwortlich.

Andrea Schön bekleidet neu die Rolle der Head of TV bei Aegis Media Group Switzerland. Sie ist damit zusammen mit ihrem Team für die TV-Budgets der Kunden von Carat und Vizeum verantwortlich. Schön lernte vor neun Jahren das Mediahandwerk bei HMS Carat in Wien. Nach einem Wechsel zu Mediacom Wien führte der Weg der gebürtigen Wienerin in die Schweiz zu Mediacom Zürich, wo sie die letzten Jahre tätig war.

SFLB: Vom Hey-Easy-Mann bis zur Powermum-Familie

Spillmann/Felser/Leo Burnett zeigt in neuen Sujets, dass IP Multimedia sogar die speziellste Spezies unter den Zielgruppen erwischt.

 Spillmann/Felser/Leo Burnett zeigt in neuen Sujets, dass IP Multimedia sogar die speziellste Spezies unter den Zielgruppen erwischt. Zum Beispiel den «Wo-ist-der-Haken-Mann», ein gutaussehender Mitte 30er, der infolge seines guten Aussehens und guten Verdienstes irgendwo anders einen Haken haben muss. Oder der «Hey-Easy-Mann», der nicht viel mehr als «Hey, easy Mann!» von sich gibt und dessen Statur aufgrund weiter Kleidung nicht bekannt ist. Oder auch die «Fernbedienungs-Diktatorin», die nach der Herrschaft über die eigene Familie nun auch die Weltherrschaft plant. Die Sujets sind ab sofort in der Werbefachpresse zu sehen. Auf Energy Zürich sind die Abhandlungen über die verschiedenen Spezies zu hören – zum Beispiel über den «weiblichen Paniksingle», den «Wo-ist-der-Haken-Mann» und die «Powermum-Familie».
Verantwortlich bei IP Multimedia:
Marcel Bosshard, Tanja Kretz, Franca Mathes Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Martin Spillmann, Peter Brönnimann (Creative Direction), Diana Rossi (Text), Annika Ramer (Art Direction), Bettina Sorg (Art Buying), Andrea Staub/Sarah Laukemann (Beratung); Jingle Jungle (Produktion Radiospots); Oliver Lang (Fotografie), Werner Bauman (Styling).

Ringier lanciert Frauenzeitschrift in China

Das Verlagshaus Ringier lanciert in Zusammenarbeit mit der Shanghaier Wenxin-Gruppe die erste wöchentliche Frauenzeitschrift in China.

 Das Verlagshaus Ringier lanciert in Zusammenarbeit mit der Shanghaier Wenxin-Gruppe die erste wöchentliche Frauenzeitschrift in China. Das Magazin namens Xinmin Bella erscheint in einer Auflage von rund 150’000 Exemplaren. Es soll dem Konzept von Frauenzeitschriften folgen, wie sie Ringier in Europa bereits in mehreren Ländern lanciert hat.
Ringier ist mit Wenhui Xinmin United Press Group eine strategische Partnerschaft eingegangen, um neue Printprodukte sowie Produkte im Bereich Neue Medien zu entwickeln. Das chinesische Unternehmen gibt fünf Tageszeitungen, sechs Wochenzeitungen und sechs Magazine heraus. Ringier ist seit rund zehn Jahren in China tätig und betreibt dort gegenwärtig mehr als 30 Magazine, drei Web-Plattformen, eine TV-Sendung und zwei Druckereien.

Jung von Matt/Limmat und die SBB laden zur Entdeckungsreise ein

Jung von Matt/Limmat zeigt die Schweiz in einem neuen Licht. Für die SBB hat sich die Zürcher Agentur dem Thema Schweiz mit viel Fantasiereichtum genähert.

Jung von Matt/Limmat zeigt die Schweiz in einem neuen Licht. Für die grösste Werbeaktion in der langen Geschichte der Schweizerischen Bundesbahnen, hat sich die Zürcher Agentur dem Thema Schweiz mit viel Fantasiereichtum genähert. Auf den als Plakate, Anzeigen, E-Board-Spots und Broschüren aufgemachten Werbungen erheben sich Saurier aus dem Vierwaldstättersee, kippt ein Containerschiff über die Erdkante in Basel oder bekommt Zürich hohen, haarigen Besuch. Alle Sujets haben das Entdecken zum Thema. Insgesamt soll die von Oktober bis Dezember gezeigte Kampagne 12 verschiedene Sujets zeigen. 
Verantwortlich bei der SBB:
Reto Meissner (Gesamtverantwortung), Petra Thomann (Projektleitung).Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat:
Alexander Jaggy (CD), Livio Dainese (Text), Lukas Frei (AD), Yves Gerteis (Grafik), Rolf Helfenstein, Fabian Röthlisberger, Simone Jehle, Jonas Brändli (Beratung).

Stimmen von der Screen-up & Congress 2007

Das Regionalfernsehen-Werbekombi Tele News Combi war Partner der Screen-up & Congress 2007 und mit Videojournalisten vor Ort präsent. Am TV-Branchentreffen entstanden so die «Screen-up & Congress News».

 Das Regionalfernsehen-Werbekombi Tele News Combi war Partner der Screen-up & Congress 2007 und mit Videojournalisten vor Ort präsent. Am TV-Branchentreffen entstanden so die «Screen-up & Congress News». Sie beinhalten Statements der Insider aus Marketing und Werbung zum Thema Regionalfernsehen. Was diese zu sagen hatten, ist in einer Online-Kurzsendung auf der Website des Tele News Combi unter dem Menüpunkt «Screen-up & Congress» abrufbar.

Rosskur bei der BBC: Sender streicht 2’500 Stellen

Da sich die britische Regierung gegen eine Anhebung der Radiogebühren entschieden hat, sieht sich der öffentlich-rechtliche Radio- und Fernsehsender BBC zu harten Sparmassnahmen gezwungen. Der Sender, der sich hauptsächlich durch Gebühren finanziert, will 2500 Stellen streichen und seine Londoner Fernsehzentrale verkaufen.

 Da sich die britische Regierung gegen eine Anhebung der Radiogebühren entschieden hat, sieht sich der öffentlich-rechtliche Radio- und Fernsehsender BBC zu harten Sparmassnahmen gezwungen. Der Sender, der sich hauptsächlich durch Gebühren finanziert, will 2’500 Stellen streichen und seine Londoner Fernsehzentrale verkaufen. Grund für den Abbau ist eine Finanzierungslücke in der Höhe von zwei Milliarden Pfund (4,8 Milliarden Franken). 
Es werde eine kleinere BBC mit einer grösseren Ausrichtung auf Qualität geben, sagte Generaldirektor Mark Thompson laut einer in London veröffentlichten Erklärung. In den kommenden sechs Jahren soll zehn Prozent weniger Programm erstellt werden. Ausserdem würden die weitgehend getrennt arbeitenden Radio-, Fernseh- und Online-Dienste in einem gemeinsamen Newsroom zusammengeschlossen. 
 
Weil zugleich neue Arbeitsplätze geschaffen werden, gehen unter dem Strich rund 1’800 Stellen verloren, teilte die BBC am Donnerstag mit. Die Gewerkschaften kündigten für die kommenden Wochen Streiks an. Insgesamt beschäftigt die BBC derzeit gut 23’000 Mitarbeiter.

Zu guter Letzt: Joints sollen Wahlkampf beruhigen

Schwarze Schafe, nackte Haut, überklebte Plakate, frisch gepflückte Sonnenblumen, und nun auch weiche Drogen – im diesjährigen Wahlkampf setzen alle Akteure auf ungewöhnliche Mittel. Um auf den aggressiven Wahlkampf der SVP aufmerksam zu machen, hat die Juso des Kantons Schwyz nun eine spezielle Fingerübung durchgeführt.

 Schwarze Schafe, nackte Haut, überklebte Plakate, frisch gepflückte Sonnenblumen, und nun auch weiche Drogen – im diesjährigen Wahlkampf setzen alle Akteure auf ungewöhnliche Mittel. Um auf den aggressiven Wahlkampf der SVP aufmerksam zu machen, hat die Juso des Kantons Schwyz nun eine spezielle Fingerübung durchgeführt.  Sie hat den acht Nationalratskandidaten des Kantons Schwyz handgefertigte Joints zugeschickt. «Wir verstehen unsere Aktion als Anregung zur Diskussion über den aggressiven Wahlkampf», sagte Juso-Ständeratskandidat Patrick Nauer gegenüber 20minuten.ch. Politik dürfe nicht gewalttätig sein, sondern solle Lösungsvorschläge und Inhalte bieten, sagte er weiter. Was die Juso in ihren selbst präparierten Geschenken für Inhalte bietet, will Nauer allerdings nicht verraten. Er wisse, dass der Versand von THC-haltigen Joints strafbar wäre. Aber auch das sei Teil der Provokation. Man verstehe die Aktion als Reaktion auf die umstrittene SVP-Kampagne mit den schwarzen Schafen. «Wir wollen die Frage aufwerfen, ob politische Werbung illegal sein darf oder nicht. Wir finden: Nein!» Das heisst wohl, dass sich in den vermeintlichen Wundertüten kaum berauschende Substanzen befinden. Aber allemal eine gute Portion starker Tobak.

NZZ druckt neu die WOZ

Der WOZ steht ein Druckereiwechsel bevor. Nach einer vierjährigen Partnerschaft mit der Firma Solprint im solothurnischen Subingen, hat sich das Zeitungskollektiv nun für die NZZ Print in Schlieren entschieden.

 Der WOZ steht ein Druckereiwechsel bevor. Nach einer vierjährigen Partnerschaft mit der Firma Solprint im solothurnischen Subingen,  hat sich das Zeitungskollektiv nun für die NZZ Print in Schlieren entschieden. Ausschlaggebend für die Wahl der neuen Druckerei waren die Faktoren Preis, Qualität und Distanz, wie die WOZ mitteilte. Das durch den Wechsel eingesparte Geld soll dem Inhalt der linken und unabhängigen Wochenzeitung zu Gute kommen. Der Kooperationsvertrag tritt im Januar 2008 in Kraft.  

Robert Frick stösst zu Tourmedia

Bei der NZZ-Tochtergesellschaft Tourmedia wird Robert Frick ab 1. November 2007 als Gebietsverkaufsleiter in den Bereichen Tourismus und Ausbildung aktiv sein.

 Bei der NZZ-Tochtergesellschaft Tourmedia wird Robert Frick ab 1. November 2007 als Gebietsverkaufsleiter in den Bereichen Tourismus und Ausbildung aktiv sein. Frick war zuletzt zuständig für den Verkauf von Inseraten, Verlags- und Onlineprodukten für die Fachmedien Mobil bei Büchler Grafino. Er war mitbeteiligt am Relaunch der Fachzeitschriften Automobil-Revue und Revue automobile.
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