Prepaid-Mobilfunkangebot von Bild startet erfolgreich

Mit einem Paket-Vertrag rührt die Bild-Zeitung derzeit die Werbetrommel für ihr neues Handy-Informationsangebot. Für knapp zehn Euro bietet die Tageszeitung neuerdings eine Handy-Prepaid-Karte an, die den Nutzern neben den Telefondiensten auch Zugang zu vielfältigen Informationen aus den Bereichen News, Sport und Gesellschaft ermöglicht.

 Mit einem Paket-Vertrag rührt die Bild-Zeitung derzeit die Werbetrommel für ihr neues Handy-Informationsangebot. Für knapp zehn Euro bietet die Tageszeitung neuerdings eine Handy-Prepaid-Karte an, die den Nutzern neben den Telefondiensten auch Zugang zu vielfältigen Informationen aus den Bereichen News, Sport und Gesellschaft ermöglicht.  Wie der Axel Springer Verlag, das Mutterhaus der Bild-Zeitung am Freitag vermeldete, wurden in den ersten beiden Tagen bereits 40’000 Stück der neuen Prepaid-Karte abgesetzt. Aufgrund des grossen Ansturms kam es kurzzeitig gar zu Engpässen bei der Freischaltung der SIM-Karten.

Zanox mit weltweit neuem Internet-Auftritt

Das Multichannel-Commerce-Unternehmen Zanox, an dem die Publigroup beteiligt ist, hat seine neuen Websites weltweit in 13 Sprachen online geschaltet. Die Nutzer erhalten Zugang zu dem globalen Netzwerk, Angeboten und Know-how von Zanox. Damit sollen sowohl Advertiser als auch Publisher höhere Online-Einnahmen erzielen und neue Einnahmequellen erschließen können.

Zanox, ein weltweit tätiges Multichannel-Commerce-Unternehmen, an dem die Publigroup beteiligt ist, hat seinen Internet-Auftritt benutzerfreundlicher und übersichtlicher gestaltetet. Die neuen Websites wurden bereits weltweit in 13 Sprachen online geschaltet, wie es in einem Communiqué heisst.Mit dem neuen Zanox Web sollen sowohl Advertiser als auch Publisher ab sofort höhere Online-Einnahmen erzielen und neue Einnahmequellen erschließen können. Die Nutzer erhalten Zugang zu dem globalen Netzwerk, Angeboten und Know-how von Zanox und sollen das Internet als kontinuierlichen Profitgenerator etablieren können.
Nebst einem neu eingerichteten Einsteigerbereich schaffte Zanox Platz für Video-Content auf seinen Websites. Ausserdem beinhaltet das neue Zanox Web vier Segmente für professionelle Publisher, welche Search Engine Marketing, GAP (Global Alliance Partners), Portals & Content-Sites sowie E-Mail & Incentivised Offers heissen, und vier neue Advertiser-Websites, welche in die vier Branchen T.I.M.E.S (Telekommunikations- und Entertainment-Branche), Travel, Retail & Shopping und Financial Services unterteilt sind.
Seit Juli 2007 gehört Zanox zu Axel Springer und der Publigroup. Das Berliner Unternehmen kooperiert mit über einer Million Vertriebspartnern in mehr als 190 Ländern.

SFLB bringt Obst an den Mann

Auf der Website Freshbox.ch können Schweizer Unternehmen Päckchen voller Schweizer Obst bestellen. SFLB verbildlicht den Claim «Eben noch auf dem Baum, bald im Büro.» mit einem neuen Sujet.

Auf der Website Freshbox.ch können Schweizer Unternehmen Päckchen voller Schweizer Obst bestellen. SFLB verbildlicht den Claim «Eben noch auf dem Baum, bald im Büro.» mit einem neuen Sujet.Das neueste von SFLB entwickelte Sujet soll zeigen, dass die von Freshbox.ch gelieferten Früchte «so frisch sind, als ob sie direkt in der Box landen, bevor sie überhaupt geerntet werden.» Deswegen entschied sich SFLB, den Claim «Eben noch auf dem Baum, bald im Büro.» mit Bäumen zu verbildlichen, die mit Vitamin-Boxen anstatt mit Früchten behängt sind. Laut Communiqué soll Freshbox.ch mit ihren saisonalen Obst- und Früchte-Boxinhalten in Schweizer Unternehmen für Vitamin C statt Vitamin B sorgen.
Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett
: Martin Spillmann (Creative Director), Raul Serrat (Art Director), Diana Rossi (Text), Martina Glaser (Beratung), Andrea Vedovo (Fotografie), Rohner Retouche (Bildbearbeitung)Verantwortlich bei Freshbox.ch
: Georg Twerenbold (Geschäftsführer)

Pressebericht: Neue Grossaktionäre bei Valora

Bei der Kiosk-Betreiberin Valora sind laut einem Pressebericht neue Grossaktionäre eingestiegen – es handelt sich dabei aber nicht um Axel Springer, wie bis anhin gemunkelt wurde. Gemäss Informationen des Wirtschaftsmagazins Bilanz hat eine Gruppe um Adriano Agosti einen Anteil von 11,01 Prozent erworben.

 Bei der Kiosk-Betreiberin Valora sind laut einem Pressebericht neue Grossaktionäre eingestiegen – es handelt sich dabei aber nicht um Axel Springer, wie bis anhin gemunkelt wurde. Gemäss Informationen des Wirtschaftsmagazins Bilanz hat eine Gruppe um Adriano Agosti einen Anteil von 11,01 Prozent erworben. Der Investoren-Gruppe gehören Agostis Finanzgesellschaft GoldenPeaks Capital Partners in Zug, die beiden Privatbanken Lombard Odier Darier Hentsch und Pictet sowie die Nebenwertespezialisten 3V Asset Management an, wie Agosti gegenüber Bilanz bestätigt. Nicht mit dabei ist gemäss den Informationen des Wirtschaftsmagazins der Tessiner Investor Tito Tettamanti, der unter anderem bei der SIG mit Agosti gemeinsam aktiv war und dort eine Übernahme des Verpackungskonzerns bewirkte. Auch bei Valora dürften die neuen Grossaktionäre letztlich eine Übernahme anstreben, heisst es in einer Medienmitteilung des Magazins, das selber von Axel Springer herausgegeben wird. Die Tamedia-Zeitung Finanz und Wirtschaft hatte vor kurzem berichtet, dass Axel Springer Valora übernehmen wolle; diese Vermutung hat sich bis anhin nicht bestätigt. Ende August publizierte Valora ein überraschend schwaches Halbjahresresultat, wobei vor allem das bisher stabile Kioskgeschäft enttäuschte. Nachdem sich der Aktienkurs seit Jahresbeginn halbiert hatte, hat er sich in den letzten Tagen bei auffällig hohen Volumen erholt.

Politwerbung verhalf im September zu Werbehoch

Der September war laut den aktuellen Zahlen von Media Focus ein sehr guter Werbemonat: Der Werbedruck stieg im September 2007 um 11,6 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Erwartungsgemäss verbuchte der Schlüsselmarkt «Politische Kampagnen» den stärksten Monatszuwachs.

 Der September war laut den aktuellen Zahlen von Media Focus ein sehr guter Werbemonat: Der Werbedruck stieg im September 2007 um 11,6 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Das kumulierte Plus seit Jahresbeginn beträgt 8,5 Prozent. Erwartungsgemäss verbuchte der Schlüsselmarkt «Politische Kampagnen» mit einem Plus von 139,3 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode im Wahlendspurt den stärksten Monatszuwachs. Mit einem Werbedruck von total 10,7 Millionen Franken kommunizierten im vergangenen Monat die Parteien ihre politischen Ansichten und warben für ihre Kandidaten.
Mit einem Plus von 32,1 Prozent, beziehungsweise 12,1 Millionen Franken, im Vergleich zur Vorjahresperiode machte auch der Schlüsselmarkt Finanzen einen starken Werbemonat aus dem September. Produktmarktübergreifend gehört auch die Imagewerbung zu den Monatsgewinnern. Mit einem Zuwachs von 27,3 Prozent wurden im September 17,5 Millionen Franken für Werbung ohne Produktbezug ausgegeben.
Leicht rückläufig waren dagegen die Ausgaben für die gedruckte Werbung etwa für Getränke (-1,0 Prozent), für Möbel, Haus und Garten (-0,5 Prozent) oder für Pharma/Gesundheit (-0,5 Prozent). Die Ausgaben für Tabakwerbung sanken um weitere 16,8 Prozent auf noch 1,7 Mio. Franken: Im Gesamtjahr liegen sie nun fast zwei Drittel unter dem Vorjahr.

Das Werbeverhalten der Bundesratsparteien

Insgesamt gaben die Parteien laut Media Focus im September 10,7 Millionen Franken für die Werbung aus. Interessantes ergibt ein Vergleich des Werbeanteils der Bundesratsparteien mit der aktuellen politischen Verteilung im Nationalrat.

 Der Werbedruck legte im vergangen Monat kräftig zu, vor allem dank der Politwerbung, wie die Zahlen von Media Focus zeigen (siehe ). Insgesamt gaben die Parteien im September 10,7 Millionen Franken für die Werbung aus. Interessant ist ein Vergleich des Werbeanteils der Bundesratsparteien mit der aktuellen politischen Verteilung im Nationalrat: Der Werbeanteil der SVP liegt 25 Prozentpunkte höher als der prozentuale Anteil im Nationalrat. Bei der SP verhält sich dieser Vergleich konträr: Ihr Anteil an der Werbung liegt 13 Prozentpunkte tiefer als die prozentuale Stärke im Nationalrat. Bei den restlichen Bundesratsparteien ist dieser Vergleichswert gemäss ihrer politischen Ausrichtung eher in der Mitte anzusiedeln. Die FDP gibt prozentual mehr für die Kommunikation aus, als sie im Nationalrat vertreten ist (plus 10 Prozentpunkte) und die CVP erreicht einen höheren Prozentsatz im Nationalrat als bei der Wahlwerbung (minus 4 Prozentpunkte).

Exxtra: Flauschige Tierchen am stillen Örtchen

Exxtra Kommunikation lanciert eine Printkampagne und einen Plakat-Aushang für Soft Deluxe WC-Papier von der Migros. Dass die Produkte von Soft Deluxe besonders flauschig sind, soll mit dem Bild eines Kaninchens, einer Katze oder eines Lamms auf dem WC-Papierhalter gezeigt werden.

Exxtra Kommunikation lanciert eine Printkampagne und einen Plakat-Aushang für Soft Deluxe WC-Papier von der Migros. Von der Grossverteilerin gibt es nun für das kleine und grosse Geschäft ein neues Luxus-Toilettenpapier: Das sechslagige Soft Deluxe Velvet, das dank der Behandlung mit Jojoba-Lotion auch noch sanft pflegend wirke, heisst es in einer Mitteilung. Bereits davor hat sich die Migros durch die Soft-Deluxe-Reihe mit WC-Papier für den gehobenen Anspruch hervorgetan. Um auf das neuste Kind aus der Produktlinie und auf das bisherige Angebot aufmerksam zu machen, kreierte Exxtra Kommunikation eine Inseratekampagne und einen dazu gehörigen Plakataushang. Dass die Produkte von Soft Deluxe besonders flauschig sind, soll mit dem Bild eines Kaninchens, einer Katze oder eines Lamms auf dem WC-Papierhalter gezeigt werden. Dass die Kampagne damit einen gewissen «Jöö-Effekt» auslöst, kalkuliert die Agentur mit ein – schliesslich sei er in diesem Marktsegment ein viel verwendetes Hilfsmittel. Als Nebenbotschaft galt es zu kommunizieren, dass die Produkte von Soft Deluxe mit dem FSCLabel zertifiziert sind und das Papier somit aus einer nachhaltigen Waldwirtschaft stammt.
Verantwortlich bei Migros-Genossenschaftsbund, Zürich:
Beat Mühlemann (Leiter Marketing-Kommunikation), Marcel Frauchiger (Leiter Category-Management), Katja Lehner (Category Manager). Verantwortlich bei Exxtra Kommunikation, Zürich: Dieter Hofmann (CD), Andrea Dübendorfer (Art Director), Nina Treml (Text), Désirée Strassmann, Kathrin Steiger (Beratung).

Rom verbietet Schock-Kampagne gegen Magersucht

In Italien wird die Schock-Werbung des Fotografen Oliviero Toscani zur Bekämpfung der Magersucht gestoppt. Das verfügte die Behörde zur Kontrolle der Werbung, obwohl die «No Anoressia»-Kampagne vom Gesundheitsministerium unterstützt wird.

Die Kampagne «No Anoressia», die vom Gesundheitsministerium unterstützt wird, zeigt Bilder des französischen Models Isabelle Caro, das seit 15 Jahren an Magersucht leidet und nur noch 31 Kilo wiegt. Die Plakate, auf denen die rothaarige Magersüchtige nackt und mit verlorenem Blick in die Kamera schaut, sollen entfernt werden, beschloss die italienische Behörde zur Kontrolle der Werbung, wie einer SDA-Meldung zu entnehm,en ist. Die Bilder von Toscani dürfen nicht mehr von den Zeitungen und Zeitschriften gedruckt werden.Die Behörde begründete ihren Beschluss damit, dass Toscanis Fotos Artikel 10 des Kodex zur Selbstdisziplinierung der Werbung widerspreche. Dieser Artikel sieht vor, dass Werbung «die Würde der menschlichen Person in all ihren Formen und Ausdrücken respektieren muss».
Der Präsident der Behörde, Giorgio Floridia, ist der Meinung, dass das Bild schockierend sei, vor allem für Kranke und dass Isabelle Caro zu kommerziellen Zwecken instrumentalisiert werde. Toscani klagte über Zensur.

Matthias Luchsinger verlässt die sich wandelnde Publigroupe

Die Publigroupe gab weitere Schritte bei der Restrukturierung der Allmedia-Verkaufsorganisation unter dem Namen Publicitas bekannt und verriet mehr Details über die neuen Strukturen der Stabseinheiten und der Verkaufsorganisation in der Schweiz. Cinecom-CEO Matthias Luchsinger wird das Unternehmen verlassen.

Die Publigroupe gab weitere Schritte bei der Restrukturierung der Allmedia-Verkaufsorganisation unter dem Namen Publicitas bekannt und verriet mehr Details über die neuen Strukturen der Stabseinheiten und der Verkaufsorganisation in der Schweiz. Cinecom-CEO Matthias Luchsinger wird das Unternehmen verlassen.Auf dem Weg zur weltweiten Verkaufsorganisation der «neuen Publicitas» will sich das Unternehmen laut Communiqué auf drei Themen fokussieren: «Einen starken Verkauf über alle Mediagattungen, effektive Prozesse und einen grundlegenden Kulturwandel», wie es der künftige Publicitas CEO Robert Schmidli im Communiqué erläutert.
Die Verkaufsorganisation in der Schweiz vereinigt unter der Führung von Thomas Bargetzi die bisherigen Einheiten Publicitas, Publimedia, Publimag, Mosse, Publiconnect, Radiotele, Cinecom und web2com. Durch die Zusammenführung unter einem Dach sollen die einzelnen Einheiten noch stärker auf ihre Marktperformance getrimmt werden, ohne dabei ihre Fachkompetenz zu verlieren.
Die beiden Regionen in der Westschweiz werden wie bis anhin von Urs Donatsch und Patrick Cuénoud geführt. Die Region Mittelland umfasst unter der Leitung von Moreno Cavaliere neu die Gebiete Aargau, Solothurn, Bern und Biel, nicht mehr aber das Tessin. Die Verantwortlichen übernehmen selber auch operative Aufgaben. So wird die Region Zürich, St. Gallen, Luzern neu von Thomas Bargetzi geführt. Der Werbemarkt Basel wird von Jürg Räber geführt, der bis auf weiteres direkt an Thomas Bargetzi rapportiert. Auch Media Sales CEO Robert Schmidli übernimmt eine Aufgabe an der Verkaufsfront: Er führt die Südostschweiz und das Tessin.
Mit Daniel Strobel (Publimedia), Ueli Weber (Electronic and Interactive), Markus Bucher (Publiconnect) und Hansruedi Bichsel (Publimag & Mosse) konnten bewährte Fachleute innerhalb der Gruppe gewonnen werden. Cinecom-CEO Matthias Luchsinger wird das Unternehmen per Ende Jahr verlassen, um eine neue Herausforderung anzunehmen.
Die Aufgaben der Support-Einheit ?Business Engineering & Operations? lassen sich mit Prozessen und Systemen über alle Medien und für alle Länder zusammenfassen. Unter Leitung von Markus Bieri stellen über 130 Mitarbeitende die heutigen Prozesse sicher, und begleiten die Einheiten mit ihrem jeweiligen Geschäft technologisch.
Media Partner Relations & Marketing befasst sich unter der Leitung von Christian Gartmann mit den Beziehungen zu Medieneignern in der ganzen Welt (Alexandra Kasper), Marketing Services (Michael Schaefer) sowie PR und Interner Kommunikation. Die Leitung der Abteilung Market Development ist noch vakant.
Auch Human Ressources und Finance & Controlling richten sich in ihren neuen Strukturen auf die weltweiten Bedürfnisse genau so aus, wie auf das nationale und regionale Geschäft in der Schweiz. Hierbei sollen die Personalausbildung und -Entwicklung ebenfalls eine zentrale Rolle spielen.
Tim Dührkoop leitet die Support-Einheit Strategy Development. Er koordiniert die Arbeit der neuen Geschäftsleitung sowie deren Projekte und verantwortet Mergers & Acquisitions und Schwerpunktprojekte wie beispielsweise die Incentivierung der weltweit rund 1900 Mitarbeitenden.

Intel will freitags ohne E-Mail sein

Ausgerechnet der weltgrösste Chiphersteller Intel setzt auf eine unkonventionelle Lösung, um die interne Kommunikation zu verbessern: der E-Mail-freie Freitag.

 Ausgerechnet der weltgrösste Chiphersteller Intel setzt auf eine unkonventionelle Lösung, um die interne Kommunikation zu verbessern: der E-Mail-freie Freitag. 150 Ingenieure des weltgrössten Chipherstellers haben das Pilotprojekt «Zero E-mail Fridays» gestartet. Durch den Verzicht auf die elektronische Post wollen die Techniker des IT-Konzerns die hausinterne Kommunikation verbessern, wie die Zeitung USA Today berichtet.
Es gilt zwar kein absolutes E-Mail-Verbot. Doch wer sich der Initiative anschliesst, sollte auf E-Mails wenn möglich verzichten und seine Kommunikation an diesem Tag im persönlichen Kontakt oder per Telefon erledigen.
Durch die direktere Kommunikation soll der Austausch von Ideen verbessert werden. Auch die Konzentration auf die eigentliche Arbeit soll steigen: Wer häufig seine Mails checkt, braucht bei jeder Unterbrechung bis zu vier Minuten, um sich wieder auf die ursprüngliche Tätigkeit konzentrieren zu können.
Grund für die Initiative ist die wachsende E-Mail-Flut: Weltweit werden täglich 39,7 Milliarden E-Mails von Person zu Person verschickt, dazu kommen 17,1 Milliarden automatisch generierte Meldungen und 40,5 Milliarden Spam-Mails, zitiert die Zeitung den Marktforscher IDC. Die Bewältigung dieser Kommunikationsmasse kostet Unternehmen Unsummen an Geld.

Fernsehdirektorin Deltenre übt sanfte Selbstkritik

Ingrid Deltenre, die Direktorin des Schweizer Fernsehens, ist vom Programm ihres Senders überzeugt. Das Schweizer Fernsehen sei auf gutem Weg sich in der neuen Fernsehwelt erfolgreich zu behaupten, sagte sie am Donnerstag in einem Interview mit der Mittelland Zeitung.

 Ingrid Deltenre, die Direktorin des Schweizer Fernsehens, ist vom Programm ihres Senders überzeugt. Das Schweizer Fernsehen sei auf gutem Weg sich in der neuen Fernsehwelt erfolgreich zu behaupten, sagte sie am Donnerstag in einem Interview mit der Mittelland Zeitung. Trotz aller Überzeugung und trotz den Traumquoten vom letzten Wochenende, übte sie vor allem in punkto Programmgestaltung auch Selbstkritik. «Wir haben ein zu hohes Tempo vorgelegt. Eine etwas langsamere Vorgehensweise wäre besser gewesen, sodass wir etwas mehr Zeit für die Entwicklung der Sendungen gehabt hätten.»Zudem unterstrich sie, dass es dem Schweizer Fernsehen nie ausschliesslich um eine hohe Quote gehe. «Wir sind nicht nur werbe-, sondern auch gebührenfinanziert. Das ist ein Privileg, aber auch eine Verpflichtung: Wir machen ein Programm für alle, für Mehrheiten wie für Minderheiten, die sich für ein differenziertes Informations- und Kulturangebot interessieren.»

Walker holt Gold bei Golden Drums

Die Zürcher Walker Werbeagentur darf sich über Auszeichnungen beim Golden Drum Festival freuen. Preise holte die Kampagne «Not here but now» für Amnesty International.

Die Zürcher Walker Werbeagentur darf sich über Auszeichnungen beim Golden Drum Festival freuen. In der Kategorie «Media» ist gemäss den Festivalorganisatoren die Kampagne «Not here but now» für Amnesty International mit einem Golden Drum ausgezeichnet worden. Die gleiche Kampagne holte ausserdem eine «Golden Watch» in der Kategorie «Advertising campaigns».
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