Schwarze und Schweizer Schafe

Kolumne Populismus, Polarisierung und das «hostile media phenomenon».

Kolumne Populismus, Polarisierung und das «hostile media phenomenon». Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten» – so steht es in jedem Journalismuslehrbuch. Wenn das zutrifft, dann sollte uns nachdenklich stimmen, wie viel Aufmerksamkeit die internationalen Medien zuletzt der Schweiz, der SVP und deren unseliger Schafekampagne geschenkt haben. Und dann liefert womöglich weniger der Wahlausgang selbst das Denkfutter für eine Nachwahlbetrachtung, sondern das, das vorher im Wahlkampf passiert ist.  
Zunächst irritiert, dass im Land des Rebellen Wilhelm Tell eine Partei hohe Zustimmung findet, deren Führung die eigene Gefolgschaft öffentlich als Schafherde blossstellt. Diese ja noch nicht einmal versteckte Botschaft des wohl umstrittensten Plakats aus der Wahlkampagne ist offenbar nicht bei den Schweizer Bürgern angekommen – sonst wären wohl weniger ihrem Herdentrieb gefolgt, an der Urne für die SVP zu stimmen.
 
Oberflächlich betrachtet ist die Schweiz in diesem Wahlkampf dorthin gelangt – insbesondere nach der Strassenschlacht von Bern –, wo andere Demokratien längst sind: In die Niederungen der Konkurrenzdemokratie. Dort gehören Schlachtgetöse in Vorwahlphasen, der alles andere als zimperliche Umgang von politischen Gegnern untereinander und gelegentlich eben leider auch Eruptionen von Gewalt zum Alltag.
 
Was allenthalben als Polarisierung gesehen wird, hat bei näherem Hinsehen indes wenig mit dem Links-rechts-Schema zu tun, das traditionell politische Auseinandersetzungen bestimmt. Vielmehr haben sich die gemässigten Parteien ins mediale Abseits manövriert, jedenfalls konnten sie sich vergleichsweise wenig Gehör verschaffen. Geldmangel für ihre Kampagnen und vor allem fehlende zündende Ideen mögen dies partiell erklären. Der Hauptgrund scheint mir indes ein anderer: Die rechten Populisten spielen gekonnt mit den Medien – und zwar gerade deshalb, weil diese ihrerseits auch populistisch agieren: So wie sie Nachrichten auswählen, sensationalisieren und vor allem personalisieren, wiegeln sich medialer Populismus und SVP-Populismus gegenseitig auf.
 
Und dann entsteht etwas, was die US-Forscher Robert Vallone, Lee Ross und Mark Lepper als das «hostile media phenomenon» bezeichnen. Wenn sich Fronten verhärten, nehmen die konkurrierenden Lager allesamt die Medien als «feindlich» wahr: Die Vertreter der gemässigten Parteien, weil sie zu wenig Aufmerksamkeit erhalten, und die SVP, weil nicht alle Journalisten, die ihr (womöglich viel zu viel) Aufmerksamkeit schenken, mit ihr sympathisieren und sie hofieren.
 
Das Zusammenspiel von politischem und medialem Populismus lässt befürchten, dass auch in der Schweiz, die vielen als Insel der Glückseligkeit und als Hort des Bildungsbürgertums gegolten hat, Entwicklungen Schubkraft gewinnen, welche ihre bislang einzigartige demokratische und multilinguale Kultur gefährden, ja aushebeln könnten. Gemeint ist eine Kultur der Zusammenarbeit und der Komprosmissbereitschaft über die Lager und Sprachgrenzen hinweg, die eigentlich das denkbar beste Vorbild für das zusammenwachsende Europa sein könnte.
 
Das ist fraglos eine schlechte Nachricht, aber sie ist zu kompliziert, als dass Massenmedien sie transportieren könnten. Zu hoffen bleibt immerhin, dass nach diesem Wahlkampf zumindest ein paar Journalisten ihre Unschuld verlieren und begreifen: Wann immer sie mit ihrem Finger auf Populisten zeigen, zeigt meist auch ein Finger auf sie zurück.
 
Stephan Russ-Mohl leitet das Europäische Journalismus-Observatorium der Universität Lugano.

P zieht bei der BaZ aus

Anzeigengeschäft Die BaZ geht 2008 in Eigenregie, die Publicitas verlässt das gemeinsame Haus.

Anzeigengeschäft Die BaZ geht 2008 in Eigenregie, P verlässt das gemeinsame Haus.Nach rund 80jähriger Partnerschaft trennen sich Publicitas Basel und Basler Zeitung Medien (BZM) – auch physisch. «Wir suchen geeignete Räumlichkeiten im Basler Stadtzentrum und werden voraussichtlich im Lauf des ersten Semesters 2008 das BZM-Gebäude am Wiese-Ufer verlassen», sagt Jürg Räber, seit sechs Monaten Leiter der P Basel. Hauptgrund für die Trennung sei der Entscheid der BZM, ab 2008 in die Eigenregie zu wechseln.  
Die Partner hatten erst vor drei Jahren entschieden, zusammenzuziehen. Ende 2004 dislozierten rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Publicitas, Publimedia, Publimag und P International zur BZM. Mit diesem Schritt wollten das Medienhaus und die Anzeigenverkäuferin ihre Beziehung festigen.
 
Lage spitzte sich zu Doch wie das Leben so spielt – seither kriselt es zwischen den beiden. Schon die damaligen Verhandlungen zum neuen Regievertrag gestalteten sich harzig, weil Mitte 2004 der Deal zwischen PubliGroupe und NZZ bei der BZM Unsicherheiten ausgelöst hatte. Dass sich dann die Basellandschaftliche Zeitung per September 2006 der Mittelland-Zeitung anschloss, führte vollends zum Bruch. Denn die MZ ist, wie die BaZ, in P-Regie.
 
Mit der MZ-Expansion ins Baselbiet wurden BaZ und MZ direkte Konkurrenten und die P geriet zwischen die Fronten. Sie änderte zwar ihre Strukturen und wechselte Personen aus. Doch die BZM blieb misstrauisch und begann trotz P-Pacht mit dem Aufbau eigener Anzeigenverkaufsorganisationen. Die vorzeitige Auflösung des neuen Regievertrages auf Ende 2007 war die logische Folge. Unterdessen laufen die BZM-Vorbereitungen für den Schritt in die Eigenregie auf Hochtouren (siehe Seite 20). Das Einzige, was die beiden noch verbindet, ist der 37-Prozent-Anteil, den die PubliGroupe an der BZM hält.
 
Markus Knöpfli

Kommerzielle Inserate trotz Wahlen im Rückgang

Das Volumen von kommerziellen Inseraten in der Tages- und der regionalen Wochenpresse hat im September um 7 Prozent abgenommen. Die Einnahmen aus Stelleninseraten haben hingegen um 4,2 Prozent zugenomnen, wie die aktuelle Wemf-Statistik zeigt.

Das Volumen von kommerziellen Inseraten in der Tages- und der regionalen Wochenpresse hat im September um 7 Prozent abgenommen. Die Einnahmen aus Stelleninseraten haben hingegen um 4,2 Prozent zugenomnen, wie die aktuelle Wemf-Statistik zeigt. Wieso die kommerziellen Inserate trotz der Parlamentswahlen zurückgegangen seien, könne nicht schlüssig erklärt werden, sagte Rolf Blum, Projektleiter Inseratestatistik bei der Wemf, gegenüber der SDA. Ein Grund könne sein, dass der September 2007 einen Werktag weniger hatte als der Vorjahresmonat. Ein Werktag mache ungefähr 4 Prozent des Inseratevolumens aus.
Bei der Sonntagspresse verzeichnete die Wemf dagegen ein Plus von 53,1 Prozent. Der September 2007 habe jedoch im Gegensatz zum Vormonat fünf Sonntage gehabt, teilte die Wemf der SDA mit. Ausserdem sei der Mitte September neu erschienen Titel Sonntag bereits in der Statistik enthalten. Die Finanz- und Wirtschaftspresse verzeichnet mit 0,8 Prozent eine leichte Zunahme von Inseraten, ebenso die Publikumspresse mit 4,8 Prozent. Bei der Spezialpresse nahm das Inserateseiten-Volumen um 11,6 Prozent ab, bei der Fachpresse um 6,8 Prozent.

Ikea hilft verzweifelten Hausfrauen

Möbel III

Möbel III ViznerBorel führt in einem Spot vor, wie man dank Ikea kreativ pingelig sein kann. 
Dass viele Frauen gern viele Schuhe kaufen, ist bekannt. Dass diese Schuhe auch die passenden Kleider – oder umgekehrt – verlangen, weiss man(n) ebenso. Und zu den verschiedenfarbigen Kostümen braucht es natürlich auch verschiedenen Schmuck. Kaufen kann man diesen noch nicht in der Ikea, obwohl das wohl viele Geldbeutel freuen dürfte. Dafür gibt es im günstigen Möbelhaus immer wieder neue und raffinierte Schrank- und Kommodensysteme. Pax zum Beispiel ist flexibel, modular und jederzeit ausbaubar. Pax als ein dem Beziehungsfrieden wohl gesinntes System bietet ein vielseitiges Innenleben. Vom Schuhständer über Ausziehstangen bis hin zum Sockenkörbchen gibt es alles, was das Leben leichter macht.  
Gezeigt wird das von ViznerBorel mit einem witzigen Spot, in welchem der Unordnung auf überzeugende Weise der Kampf angesagt wird. Botschaft: Ikea wartet immer wieder mit cleveren, qualitativen und günstigen Einrichtungslösungen auf und lässt dem Konsumenten dabei immer den Freiraum, seine eigene Individualität auszuleben.
 
Dramatisiert wird das mit einer Frau, deren Ähnlichkeit mit einer Hauptdarstellerin aus der Serie «Desperate Housewives» nicht zu übersehen ist. Sie lebt mit grosser Leidenschaft ihre Neigung zu einer fast schon neurotischen Ordnungslust aus. Gedreht wurde aber nicht in Los Angeles und auch nicht mit der original verzweifelten Hausfrau, wie Lajos Vizner und Guillaume Borel verraten. Trotzdem wirkt der von Reto Salimbeni und seiner Manifesto Films realisierte Spot auch in einem in Zürich gefundenen Set noch sehr kalifornisch gestylt.
 
Die während zwei Wochen breit angelegte TV-Spot-Kampagne wird durch eine Online-Kampagne und einen Wettbewerb begleitet.
 
Andreas Panzeri

Zu guter Letzt: Künstliche Bretter, die die Welt bedeuten

Es gibt sie, die Hallen und Arenen, die jeder Musiker gerne bespielen würde. Nun ist die Wunschliste aller grossen und kleinen Rockstars neben dem Madison Square Garden, der Royal Albert Hall, dem KKL in Luzern, der Mühle Hunziken und der atmosphärisch einzigartigen, von Sprossenwänden gesäumten Eulachhalle in Winterthur mit dem Namen eines weiteren Hot Spots ergänzt worden.

 Es gibt sie, die Hallen und Arenen, die jeder Musiker gerne bespielen würde. Nun ist die Wunschliste aller grossen und kleinen Rockstars neben dem Madison Square Garden, der Royal Albert Hall, dem KKL in Luzern, der Mühle Hunziken und der atmosphärisch einzigartigen, von Sprossenwänden gesäumten Eulachhalle in Winterthur mit dem Namen eines weiteren Hot Spots ergänzt worden. «Swiss Arena» heisst die neue Live Bühne für schweizerische und internationale Musik in der virtuellen Welt von Second Life. Seit letzten Samstag mobilisieren dort jedes Wochenende namhafte Bands wie Sojurn Rossini, das UKD Project, Marijkie Freenote und Azriahl Hax die virtuellen Massen. Alles live, wohlgemerkt. Auch hier wird die Haarpracht im Rhythmus der Musik geschüttelt, wird Bier getrunken und werden die Feuerzeuge in den Abendhimmel gestreckt. Ein bis zweimal im Monat DBC Radio/TV werden die Konzerte gar für jeden zugänglich im Internet übertragen. Ermöglicht haben dies die Künstlervermittlungsagentur Mediaculture und die Second Life-Spezialisten von Pedro Mey Marty. Kommunikativ betreut werden sie von der Ostschweizer Agentur Complecta.
Wer weiss, vielleicht gelangen die künstliche Bretter dereinst ja noch zu Bedeutung. Vorläufig bevorzugen wir noch immer die Eulachhalle. Echten Rock’n’Roll eben.

Verführung der Sinne

Fernsehen Die Markteinführung des Aurea von Philips ruft nach neuen Wegen in der Werbung für TV-Geräte.

Fernsehen Die Markteinführung des Aurea von Philips ruft nach neuen Wegen in der Werbung für TV-Geräte. 
Philips präsentiert mit Aurea eine neue Dimension in der innovativen Ambilight-Technologie. Das TV-Gerät Aurea erweckt Licht und Farbe eindrucksvoll zum Leben und lässt seine Betrachter tief in das emotionale Erlebnis eintauchen, das Ambilight erzeugt. «Mit Aurea beginnt eine neue Zeitrechnung in der Art des Fernsehens», ist Philips überzeugt.  
Das soll sich auch in der internationalen Kampagne spiegeln, die DDB London für mehr als 25 Länder von Spanien bis zur Ukraine gestaltet hat. In der Schweiz wird die Adaption von Carat Switzerland betreut.
 
Der neue Aurea von Philips «verführt die Sinne und verbindet die rationale Welt der Technik mit Emotionen, Luxus und einem Hauch von Sehnsucht», erklärt Raphael Wermuth von Corporate Communications bei Philips Schweiz das Konzept.
 
In die Kampagne «Verführung durch Licht» hat Philips rund 50 Millionen Euro investiert. Gezeigt werden sollte der Aurea in seiner gesamten Schönheit, für deren Gestaltung der besondere Einsatz von Licht in der Film- und Modewelt Vorbild war. Dazu haben der Fotograf Vincent Peters und Alber Elbaz, Chefdesigner für Lanvin, sowie der Pariser Schmuckdesigner Lorenz Baumer gemeinsam mit dem Filmregisseur Wong Kar Wai eine Kampagne geschaffen, deren zentrales Motiv die Verführung der Sinne durch Licht ist.
 
Der Modefotograf Vincent Peters ist berühmt für seine Bilder für Vogue, die für eine Reihe namhafter Modemarken entstanden sind. Auch seine Fotos für den Aurea tragen ganz deutlich diese Handschrift. Licht wird als verführerisches Kompositionsmittel genutzt. «Das Licht selbst ist es, das einen emotionalen Zugang zu dem schafft, was man sieht. Licht ist immer vorhanden, aber niemand denkt darüber nach oder nimmt es irgendwie wahr. Dem Licht kommt eine Schlüsselfunktion zu: Es zieht den Betrachter in das Bild hinein», meint Peters. Neben dem Philips Aurea spielt das internationale Topmodel Rianne Ten Haken auf den Fotos eine Hauptrolle.
 
Philips arbeitete für die Kampagne auch mit dem Modelabel House of Lanvin in Paris zusammen, um den Anspruch einer unkonventionellen, emotionalen und eindrucksvollen, aber auch modebewussten Kampagne zu unterstreichen. Die verwendete Kleidung wurde von Alber Elbaz für Lanvin entworfen. Er wird international als einer der innovativsten Modedesigner gefeiert. «Das Time-Magazin nahm ihn in diesem Jahr in die Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt auf», ist Philips stolz auf seinen neuen Botschafter. Ab September 2007 wird Aurea auch in den Boutiquen von Lanvin vorgestellt, um mit dem besonderen Spiel aus Farbe und Licht das Ambiente der exklusiven Geschäfte zu unterstreichen.
 
Auch die Kreativität des Pariser Schmuckdesigners Lorenz Baumer floss in die Kampagne ein. Sein Markenzeichen sind unverwechselbare, verführerische Kreationen. Deshalb entwarf Baumer den Schmuck für die Kampagne. Nachdem er Aurea selbst erlebt hat, sagt er: «Aurea ist ein Symbol für Innovation, etwas, nach dem alle Schöpfer mühsam streben. Sobald man beginnt, etwas auf dem Bildschirm zu sehen, taucht man völlig in das Geschehen ein.»
 
Um ein Erlebnis sinnlich und jenseits aller bisher gekannten Sehgewohnheiten zu schaffen, arbeitete Philips schliesslich mit dem Filmregisseur Wong Kar Wai zusammen. Sein Kurzfilm für Aurea ist ebenfalls inspiriert von der Idee einer «Verführung durch Licht». Das Werk feierte seine Premiere im August auf der internationalen Funkausstellung in Berlin.
 
In der Kampagne ist nie die Rede von Technik. Der Fernseher wird als Lifestyle-Ikone präsentiert. Die Kampagne richtet sich vor allem an Frauen – und wird dementsprechend in Frauenmagazinen geschaltet. Die exklusive Printkampagne wurde in den Septemberausgaben von Vogue in Grossbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien und Russland veröffentlicht. In der Schweiz werden es unter anderen Bolero und SI Style sein.
 
Andreas Panzeri

Riesenfrau wirbt für Musterhaus-Ausstellung

Die Aarauer Agentur Gutzwiller Kommunikation und Design liefert unter dem Aufhänger «So viel Haus haben Sie noch nie gefunden» die Kampagne zur Musterhaus-Ausstellung Home Expo in Suhr.

Die Aarauer Agentur Gutzwiller Kommunikation und Design liefert unter dem Aufhänger «So viel Haus haben Sie noch nie gefunden» die Kampagne zur Musterhaus-Ausstellung Home Expo in Suhr. Im Mittelpunkt der Kampagne stehen eine Riesenfrau und ein Riesenmann. Die Eröffnungskampagne umfasst neben einer Besucherbroschüre einen Eröffnungsflyer, Inserate, einen Radiospot und die Beschriftung von Häusern und Gelände, unter anderem mit einem Grossplakat.

Ein Katalog überrollt das Land

Möbel I Unikat macht vor, wie man sich mit Ikea für den nächsten Winter rüsten kann.

Möbel I Unikat macht vor, wie man sich mit Ikea für den nächsten Winter rüsten kann. 
Die Zeit der Gartenpartys ist vorbei, die Menschen stellen sich wieder mehr auf Cocooning in der warmen Wohnung ein. Damit geht auch für Ikea die auf verschiedene Wellen angelegte News-Kampagne 2007/08 in die zweite Runde. Im August hat die Agentur Unikat die Kampagne mit den Sommernews lanciert. Seit dieser Woche werden schweizweit einige der 600 Winterneuigkeiten von Ikea vorgestellt. Mit Plakaten, Megapostern, E-Boards in Bahnhöfen und Bannern macht Unikat darauf aufmerksam, dass beim schwedischen Möbelhaus jetzt wieder neue Artikel eingetroffen sind. Konzipiert und realisiert wurde dieser vielschichtige Auftritt mit insgesamt 15 verschiedenen Plakatmotiven.  
Ikea-Neuheiten, wohin das Auge schaut! Denn für den grössten öffentlichen Katalog der Schweiz sind von Mediacom und Séverine Hörler mehrere Tausend F12-, F200- und GF-Plakate aufgehängt worden. Ergänzend kommen Megaposters an Hot Spots in Zürich, St. Gallen, Luzern, Genf und Lugano dazu. Dass die Neuheiten auch bei den Einrichtungshäusern auf riesigen Fassadenplakaten und Parkplatzplakaten präsentiert werden, versteht sich für Unikat und ihren CD Daniel Meier «von selbst».
 
Andreas Panzeri

Future Connection konzipiert Webauftritt für Schweizer Anorexia Nervosa Stiftung

Die Zürcher Web- und Kommunikationsagentur Future Connection gewinnt die Schweizer Anorexia Nervosa Stiftung als Neukundin. Die neu gegründete Stiftung hat das Ziel, die wissenschaftliche Forschung im In- und Ausland zu fördern.

 Die Zürcher Web- und Kommunikationsagentur Future Connection gewinnt die Schweizer Anorexia Nervosa Stiftung als Neukundin. Die neu gegründete Stiftung hat das Ziel, die wissenschaftliche Forschung im In- und Ausland zu fördern. Ausserdem soll sie als Informationsplattform für Betroffene und ihre Familien dienen. Die Website und der Auftritt der Stiftung werden so gestaltet, dass sowohl Betroffene als auch medizinisches Fachpersonal angesprochen werden. Weitere Marketingmassnahmen, die ebenfalls von Future Connection umgesetzt werden, sollen zudem die Bekanntheit der Stiftung erhöhen.  
Verantwortlich bei Future Connection:
Nadine Straumann (Projektleitung) und Valérie Wirz (Design).

Unzulässige Sponsoren-Werbung mit Gründungsjahr

Die Luxusuhren-Firma Montres Breguet darf beim TV-Sponsoring nicht mit dem Zusatz «Depuis 1775» auftreten, wie die SDA berichtet. Laut Bundesverwaltungsgericht verstosse dieser Teil des Logos gegen das gesetzliche Werbeverbot beim TV-Sponsoring.

Die Luxusuhren-Firma Montres Breguet darf beimTV-Sponsoring nicht mit dem Zusatz «Depuis 1775» auftreten, wie die SDA berichtet. Laut Bundesverwaltungsgericht verstosse dieser Teil des Logos gegen das gesetzliche Werbeverbot beim TV-Sponsoring. Damit wird eine Verfügung des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom) bestätigt.
Die Swatch-Tochter aus dem waadtländischen L’Abbaye war bereits mehrfach als Sponsorin der TV-Übertragung des «Concours de musique de Genève» in Erscheinung getreten. Dabei wurde sie jeweils mit dem Logo Montres Breguet – Depuis 1775 ausgewiesen. 2006 wollte die Firma auch die Übertragung des «Finale Piano» auf TSR 2 sponsern. Das SRG-Tochterunternehmen Publisuisse wies die Sponsornennung jedoch zurück. Das Bakom bestätigte später die Auffassung von Publisuisse, wonach der Zusatz gegen das gesetzliche Werbeverbot beim TV-Sponsoring verstosse.
 
Die Firma hat laut SDA beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde eingereicht, welche jedoch abgewiesen wurde. Der Entscheid kann nun noch beim Bundesgericht angefochten werden.

.ch wird Medienpartner von MobileAct Unsigned

Die Gratiszeitungen .ch und Le Matin Bleu sowie Partyguide.ch sind die Medienpartner von MobileAct Unsigned. Die Casting-Show ist das erste grosse eigene Format von Pro7 Schweiz.

Die Gratiszeitungen .ch und Le Matin Bleu sowie Partyguide.ch sind die Medienpartner von MobileAct Unsigned. Die Casting-Show ist das erste grosse eigene Format von Pro7 Schweiz. Ab dem 29. Oktober präsentieren sich Newcomer-Bands mit Eigenkompositionen. Der Sieger gewinnt eine Single-Produktion, ein Videodreh und Auftritte an mehreren Konzerten und Events.MobileAct Unsigned wird in Kooperation mit Sony Ericsson und OrangeMusic produziert.
 

ADC-Zeitschrift im Nebelspalter-Look

Die alljährlich erscheinende Zeitschrift des Schweizer Art Directors Club (ADC) lehnt sich dieses Jahr formal eng an den Nebelspalter an und heisst daher «Werbespalter».

 «Bessere Wirkung durch bessere Qualität»: Das ist nicht mehr nur das Credo der Werbekreativen, sondern ein Thema für alle Marktpartner. Die alljährlich erscheinende Zeitschrift des Schweizer Art Directors Club (ADC) soll diese Öffnung inhaltlich unterstreichen.  
Ende Januar wird wie jedes Jahr die herausragende Werbung des vorangegangenen Jahrgangs ausgezeichnet. Dies anlässlich einer Gala, zu der aus langjähriger Tradition eine ADC-Zeitschrift erscheint. Dieses Jahr lehnt sich die Zeitschrift formal eng an den Nebelspalter an und heisst daher Werbespalter. Dieser Werbespalter soll halten, was der Name verspricht: nur wenig Nabelschau, dafür umso mehr Rundumschau, so der ADC. So werden die redaktionellen Beiträge für den Werbespalter nicht mehr nur wie bisher von führenden Schweizer Kreativen verfasst, sondern auch von Journalisten und Marketing-Fachleuten. Des Weiteren wird der Werbespalter erstmals von einem Chefredaktor (Roy Spring) und einem Herausgeber (Daniel Krieg) betreut sowie von der Redaktion des Nebelspalters. Herausgegeben wird das Blatt durch den Verlag des Nebelspalters, Engeli & Partner.
 
Die ersten 500 Exemplare des Werbespalters werden noch am Abend des ADC-Festes an die anwesenden Gäste verteilt. Zusätzliche 12’000 Exemplare gehen an die Mitglieder des ADC Schweiz, des ADC*Europe. Zudem wird der Werbespalter auch der WerbeWoche und Persönlich beigelegt.
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