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Rekordbeteiligung beim Edi
Awards Die Shortlist des Schweizer Auftrags- und Werbefilmpreises Edi 07 ist ziemlich lang.
Der Schweizer Auftrags- und Werbefilmpreis kann sich über einen aussergewöhnlichen Jahrgang freuen: Es wurde rund ein Drittel mehr Filme wie letztes Jahr angemeldet. Mit 264 Filmen verzeichnet der Edi einen neuen Rekord (Siehe: )
Das und die überzeugende Qualität der Filmproduktionen ergibt die umfangreichste Shortlist-Nomination in der achtjährigen Geschichte des Edi. Statt 17 wie im letzten Jahr finden sich 30 Commercials auf der Shortlist. Dazu kommen 17 Anwärter auf einen Edi in der Kategorie Clips & Trailers und 10 bei den Corporate-Filmen.
Die eingereichten Produktionen wurden pro Kategorie von unabhängigen Jury-Teams bewertet. Die Teams sind zusammengesetzt aus je sieben Fachpersonen der Sparten Film, Auftraggeber und Werbebranche. Die Namen der Jury sowie ihre Kriterien sind im Detail auf www.werbewoche.ch zu finden, ebenso weitere Infos zu den drei Shortlists Commercials, Corporate sowie Clips & Trailers.
Vorführung der Shortlist Einen Überblick über die Filmarbeiten 2007 in allen Kategorien kann man sich bei der Vorführung der Shortlist verschaffen. «Es gibt kaum eine bessere Gelegenheit, das Beste aus dem Schweizer Filmschaffen zu sehen», meint dazu die Swissfilm Association.
Die Show findet am Dienstag, 20. November, im Kino Abaton in Zürich statt. 12.30 Uhr Corporate Filme; 15.00 Uhr Clips & Trailers, 16.00 Uhr Commercials. Die Vorführung ist öffentlich und kostenlos. Publisuisse offeriert Kaffee und Kuchen.
Shortlist Clips & Trailers
UBS Prix du Public (Absolutturnus) / The Bruno Bondi Show 024 (Contexta, Peek) / The Bruno Bondi Show 028 (Contexta) / The Bruno Bondi Show 030 (Contexta) / Red Head Speedskater (Sahrathan Records) / Delikatessen (SF Redaktion Film, Filmstyler Pictures) / Endlich Nichtschwimmer (Yo Mama Records, Kompost Productions) / Stunthero (SF, Encore Pictures) Tarzan (Schweizerische Mobiliar, Wirz Werbung) Titanic (Mobiliar) / Parkbank (Arte, Encore Pictures) / Wippe (Arte) / Dutti der Riese (Frenetic Films, Plan B) / Alphorn (Kuoni, Wirz Werbung) / One Way (Universal Pictures, Manifesto) SF ECO (SF Gestaltung) / St. Helvetia (Musikvertrieb, Das Kollektiv).
Shortlist Corporate
SPHAIR – live your dream (Schweizer Luftwaffe, Zentrum elektronische Medien) / It’s all in you (Völkl, Condor) / Da Vinci (IWC Schaffhausen, Futurecom) / Idyllerosion (Stiftung Bergwaldprojekt, Andy Ruf) / Destination Kuoni (Kuoni, Absoloutturnus) / Avanti Brava (Schule für Blindenführhunde, MAX Films) / Zwischenspiel (SBB, Blush Films) / Selma (EIP, Base-Court) / 24 Stunden Meteo Schweiz (Meteo Schweiz, Baerbel Zierl) / The solution behind the solution (Bühler AG, New Identity).
Jura erhält GFM-Marketingpreis
Am Dienstag wurde der Elektroapparate-Hersteller Jura anlässlich der 66. Generalversammlung der Schweizerischen Gesellschaft für Marketing (GFM) mit dem GFM-Marketingpreis 2007 geehrt.
Alles zum Edi.07: Shortlists und Juroren, Bewertungskriterien und Programm
Soeben wurden die Nominierten der Shortlist des Edi.07 bekannt gegeben. Es wird ein aussergewöhnliches Jahr für den Schweizer Auftrags- und Werbefilmpreis: Die Eingänge waren rund ein Drittel höher als letztes Jahr. Die Vorführung der Shortlist findet am 20. November im Kino Abaton in Zürich statt.
Der Schweizer Auftrags- und Werbefilmpreis Edi. ist die offizielle Auszeichnung für das schweizerische Auftragsfilmschaffen. Unter dem Patronat vom Eidgenössischen Departement des Innern wird alljährlich den Auftraggebenden Firmen, Produktionsgesellschaften und Regisseuren/innen für die besten im Laufe des Vorjahres gestalteten Auftragsproduktionen ein Edi. mit Anerkennungsurkunde verliehen. Ziel ist die Förderung der gestalterischen Qualität der schweizerischen Auftragsproduktionen. Mit dem Edi. wird das hohe filmische Schaffen ausgezeichnet, ein Gewinnerfilm muss in allen Filmdisziplinen absolute Bestleistungen ausweisen, «nur» eine gute Idee reicht nicht.
Jury Die eingereichten Produktionen werden pro Kategorie von unabhängigen Jury-Teams bewertet. Die Teams sind zusammengesetzt aus je sieben Fachpersonen der Sparten Film, Auftraggeber und Werbebranche. Die Juroren visionieren sämtliche eingereichten Produktionen und nominieren in einer ersten Jurierungsrunde eine Shortlist, in einer zweiten Jurierungsrunde zeichnen die Juroren die drei besten Produktionen mit je einem Gold-, einem Silber- und einem Bronze-Edi. aus. Eine zusätzliche Fachjury, bestehend aus Spezialisten der Filmbranche, vergibt Spezial-Edi’s in einzelnen filmischen Disziplinen.
Bewertungskriterien Filme können in drei Kategorien (Commercials, Corporate und Clips&Trailers) eingereicht werden. In allen drei Kategorien werden dieselben filmischen Disziplinen bewertet. Wichtigstes Beurteilungskriterium ist die audiovisuell überzeugende Umsetzung des Kommunikationsauftrages. Buch, Regie, Bild, Ton und Montage müssen künstlerisch eine Einheit bilden, welche dem vermittelten Inhalt gerecht wird und die gestellte Aufgabe des Auftraggebers an die Produktion sinngemäss umsetzt.
In jeder Kategorie werden folgende filmischen Disziplinen bewertet:
Gesamteindruck Beurteilt wird das Werk als Ganzes, also die Harmonie der einzelnen Disziplinen.
Idee / Konzept / Drehbuch
Wird beurteilt im Kontext mit der Kommunikationsaufgabe.
Regie
Beurteilt wird die Regieleistung, die dramaturgische Umsetzung der Story, Schauspielerführung sowie der Einsatz von Bild und Ton.
Kamera
Beurteilt wird die fotografische Qualität, bestehend aus Bildgestaltung, Lichtführung und Bilddramaturgie.
Postproduktion Schnitt
Beurteilt wird die Qualität des Schnitts und der Montage sowie die Dramaturgie von Bild und Ton.
Postproduktion Visuelle Effekte
Beurteilt werden visuelle Effekte wie 2D-, 3D-Animationen, Compositing, Grafik und Titel.
Postproduktion Musik & Sounddesign
Beurteilt werden die Musik und das Sounddesign, die Qualität der Komposition, der Einsatz von Geräuschen und Effekten sowie deren Zusammenspiel. Ausnahme: Bei Musikvideos in der Kategorie Clips & Trailers wird die Musik nicht bewertet.
Vorführung der Shortlist Einen Überblick über die Filmarbeiten 2007 in den Kategorien Corporate, Commercials sowie Clips & Trailers kann man sich bei der Vorführung der Shortlist verschaffen. Es gibt kaum eine bessere Gelegenheit, das Beste aus dem Schweizer Filmschaffen zu sehen.
Dienstag, 20. November 2007
Kino Abaton, Saal a, Heinrichstrasse 267/269, 8005 Zürich
12:30 Uhr Corporate Filme
15:00 Uhr Clips & Trailers
16:00 Uhr Commercials
Die Vorführung ist öffentlich und kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. publisuisse offeriert ein Kaffee- und Kuchenbuffet.
Der Dialogmacher
Remo Bachmann hat sich mit Daniel Brüngger gefunden und will bei Brüngger Bachmann wieder mehr gestalten als verwalten.
Als Bachmann zufällig hörte, dass Daniel Brüngger sich selbstständig macht, hat er mit dem früheren Geschäftsführer von TBWA/Tequila, Lowe Direct und OgilvyOne ein Nachtessen verabredet. «Wir kannten uns nur flüchtig und haben uns noch nie vorher privat getroffen. Es wurde ein sehr langer Abend.»
Brüngger und Bachmann diskutierten intensiv, stellten gemeinsame Ziele fest und fanden sich auch einig in Dingen, welche beide hinter sich lassen wollten. Zum Beispiel grosse Netzwerke. «Man hat dort zwar mehr oder weniger gesicherte Verhältnisse, kann aber Dinge nur schwer und langsam bewegen. Eine kleine, flexible und inhabergeführte Agentur hingegen kann schnell reagieren und schlagkräftig handeln.»
Vier Jahre hat sich Remo Bachmann zum Ziel gesetzt, in denen er als CD beim Schweizer Leader für Dialogmarketing die Kreation leiten wollte. «Spannende Geschichten und Budgets, unter anderen für Kuoni, Pfister, Bluewin und NZZ, führten dazu, dass es an Herausforderungen nicht mangelte und die Zeit-spanne schlussendlich acht Jahre betrug. Zudem wurde ich 2004 in die Jury von Cannes berufen und konnte mich auch mit internationalen Arbeiten und Leuten austauschen.»
Dann kam der Umzug von Adliswil in die Werbefabrik beim Zürcher Stadelhofen. «Ich bin immer offen für Veränderungen, denn plötzlich erschliessen sich neue Chancen. Also freute ich mich auf die Herausforderungen.» Aber oft kommt es anders als man denkt.
Nach mehreren Wochen lockerem Kontakt mit Brüngger hat Bachmann in seinen Ferien den Weg für die Zukunft gefunden und seinem heutigen Kompagnon während einer Fahrt auf der holländischen Autobahn angerufen: «Ich steige ein.»
Nach über zwanzig Jahren im Job fühlt er sich noch einmal bereit für einen spannenden Neubeginn.
Remo Bachmann hat schon als Kind gern kreativ gewirkt und wollte «lieber basteln als mit dem Töffli Runden drehen». 1979 machte er den Vorkurs an der Zürcher Schule für Gestaltung und entschied sich für eine vierjährige Lehre als Grafiker bei Zogg Kettiger Gasser. Bei einer kleinen, aber feinen Agentur im Fabrik-Atelier am Wasser merkte er später schnell, «dass man mit einer herkömmlichen Gestalterausbildung gar nicht so weit kommt. Bachmann entschied sich, an der Höheren Schule für Gestaltung, Zürich, der heutigen Fachhochschule, das Studienfeld Visuelle Kommunikation zu belegen, und konnte dort sein Wissen auch theoretisch ausbauen. «Noch einmal drei Jahre Ausbildung statt arbeiten war ein herrliches Leben.» Mit gesundem Selbstbewusstsein und «dickem Rucksack» wollte er selbstständig als Freelancer arbeiten und tolle Sachen machen.
Die nächsten paar Jahre wurden tatsächlich nicht schlecht. Allerdings hätte er mehr Kataloge geklebt und Prospekte gepappt als Corporate Design gestaltet. «So kommt man nirgends hin.» Remo Bachmann merkte auch: «Als Freelancer kann ich mir nicht wirklich einen Namen machen.»
Um das zu ändern, hat er 1997 ein Bewerbungsschreiben an mehrere grosse Agenturen verfasst. Zur Überraschung des jahrelang Ausgebildeten befanden allerdings alle, dass ein Freelancer «zu wenig Agenturerfahrung» vorweisen könne.
So rutschte Bachmann bei der Dr. Marc Rutschmann AG per Zufall in die Welt des Dialogmarketings – «und war schnell einmal von dieser Disziplin fasziniert. Zu dieser Zeit wusste man eigentlich gar nicht genau, was das war.» Bachmann realisierte, dass sich seine Ausbildung ideal mit den mehr rationalen Methoden der Zielgruppenanalysen und Verhaltensstudien kombinieren lässt. Seine erfolgreichen Arbeiten blieben auch Gilbert Fisch nicht verborgen. 1999 wurde er abgeworben. «Fisch Meier Direkt überzeugte mich sofort als Agentur. Die waren zudem sehr im Boom und haben schon in meinem ersten Jahr 33 neue Leute eingestellt.» Man arbeitete für Kunden wie Deutsche Post, SBB, Blick Swisscard und realisierte neben «vielen Verlagsgeschichten» auch das «Joker»-Programm für die Swisscom. Als die Agentur «förmlich explodierte» und schliesslich auf über 70 Leute anwuchs, wurde auch Bachmann vom AD zum CD befördert.
Als Gilbert Fisch die Agentur verliess und diese 2005 auch physisch unter das Dach der Publicis zügelte, spürte Bachmann immer mehr Veränderungen. «Zwei Firmenkulturen prallten aufeinander. Es brauchte einen Findungsprozess. Eine Dialog-Agentur und eine klassische sind von der Denke her immer noch völlig verschieden.» Auch wenn sie in der Epoche des Crossmedia schon lange nicht mehr den Hauch von «Schmuddelgrafik und Schweinebauchwerbung» hat, vermisste Bachmann die Bereitschaft, dass man voneinander etwas lernen wollte.
Das soll jetzt bei Brüngger Bachmann anders werden. Die beiden Partner ergänzen sich ideal. Bachmann ist für das Kreative zuständig und will in Zukunft «wieder mehr entwickeln und gestalten als nur verwalten». Daniel Brüngger für Konzeption, Beratung und das Agentur-Management sowie für Datenbanken und Kundenstammanalysen.
Positioniert ist Brüngger Bachmann als Kommunikationsagentur mit dem Schwergewicht Dialog. «Wir stehen für nachhaltige Kommunikationswirkung in Consumer- und Business-Märkten, dialogorientierte Strategien und Konzepte – unabhängig von der Kommunikationsdisziplin. In Business-to-Business-Märkten arbeiten wir als Fullservice-Kommunikationsagentur mit Spezial-Know-how im Bereich Direktmarketing/Dialogmarketing und bieten ganzheitliche, integrierte Kommunikationslösungen. In Business-to-Consumer-Märkten arbeiten wir als Direkt- bzw. Dialogmarketing-Agentur mit umfangreichem Verständnis für integrierte Kommunikation. Das heisst, wir arbeiten mit klassischen Agenturen zusammen und bieten ein umfassendes Know-how in der Entwicklung von kreativen und wirkungsvollen Direkt- bzw. Dialogmarketing-Programmen und lösen dialogorientierte Spezialaufgaben.»
Daniel Brüngger und Remo Bachmann sind gleichberechtigte Partner. Zurzeit arbeitet Brüngger Bachmann mit 5 Leuten. Aber schon bald will die eben gegründete Agentur bereits in grössere Büros umziehen. Ein erstes Ziel für das Wachstum sind 15 Leute. Mit dieser Kapazität sieht man sich auch für komplexe Budgets gut aufgestellt.
Privat geniesst er am liebsten die Zeit mit seiner zweijährigen Tochter. Seine Frau ist als Marketingleiterin im Bildungswesen auch in der Kommunikationsbranche tätig. «Man versteht gegenseitig die Jobs, aber zu Hause wollen wir über etwas anderes reden. Als Kreativer braucht man Pausen», erinnert sich Bachmann immer noch an seine prägenden Zeiten an der Schule für Gestaltung.
Andreas Panzeri
Reminder
Radiospots Der deutschsprachige Radiospotpreis Das Goldene Ohr feiert das 10-Jahre-Jubiläum.
Schlafen fördert Bartwuchs
Möbel IIWirz Werbung zeigt für Micasa, was nachts in einem Bett so alles passieren kann.
Micasa, das Möbelhaus der Migros, hat nicht nur eine der grössten, sondern vor allem auch «eine der besten Bettenabteilungen der Schweiz», wie man im Hause Micasa meint. Um diese noch bekannter zu machen, hat Wirz jetzt einen Spot kreiert, der auf überraschende Art zeigt, dass man in einem Bett von Micasa gern etwas länger liegen bleibt. Wenn es sein darf, sogar viel, viel länger. Mit anderen Worten. In einem Bett von Micasa kann man alt werden. Oder zumindest so lange liegen, bis dem Schläfer ein veritabler Vollbart gewachsen ist.
Wirz Werbung arbeitet bereits im vierten Jahr für ihren Kunden Micasa. Das Konzept wollte bis jetzt eine thematische Werbung für den Brand Micasa machen und weniger auf die individuellen Produkte eingehen. So lautete der Claim beim letzten Film zum Beispiel «Bleiben Sie doch besser zu Hause» – nämlich in der schönen Einrichtung von Micasa. Dazu wurde gezeigt, wie sich eine ältere Dame beim Warten vor einem Fussgängerstreifen derart ärgert, dass sie auf ein vorbeifahrendes Auto eindrischt und damit die Explosion eines Airbags auslöst – worauf der ganze Verkehr zusammenbricht. Diesmal verläuft die Action mit dem voll schlafenden Mann ein bisschen ruhiger. Dabei soll neu auch für ein konkretes Produkt aus dem grossen Sortiment von Micasa geworben werden.
Die etwas schräge «Dornröschen»-Version ist von Pumpkin unter der Regie von Frieder Wittich realisiert worden.
Der Spot wird demnächst in der ganzen Schweiz zu sehen sein.
Andreas Panzeri
Das Kino ist tot…
Gastkommentar Viele Stimmen wollen das Kino totreden. Zu Unrecht, meint Jean-Claude Bruhin.
Fakt ist, dass das Kinojahr 2007 in der Schweiz mit voraussichtlich «nur» 15 Millionen Zuschauern zwar tatsächlich weniger Eintritte verbuchen wird als im erfolgreichen Vorjahr, doch dieser Wert wird noch immer deutlich über dem Durchschnitt der 90er-Jahre liegen. Fakt ist aber auch, dass international gesehen das laufende Jahr bis jetzt sogar ein herausragendes, ja teilweise ein absolutes Rekordjahr war. Die USA legten gegenüber dem Vorjahr 30 Prozent an Kinobesuchern zu und in Grossbritannien konnte der beste Kinosommer seit 40 Jahren gefeiert werden. Grund dafür ist einerseits das schlechte Sommerwetter – es war der am meisten verregnete Sommer seit Beginn der Statistik im Jahr 1914 – andererseits aber auch die sensationellen Erfolge der Blockbuster «Harry Potter 5» oder «Pirates of the Caribbean 3». Diese zwei Filme sowie «The Simpsons», «Shrek der Dritte» und «Spider-Man 3» schafften alle den Einzug in die Liste der 50 erfolgreichsten Filme der Kinogeschichte.
Kino ist ein zyklisches Geschäft, bei dem es immer wieder Auf- und Abwärtsbewegungen gibt. Die Pessimisten der hiesigen Kinobranche verweisen denn auch zu Unrecht auf die angeblich fehlenden Kassenschlager aus den USA. Denn die internationalen Kinoumsätze strafen die Kritiker Lügen, auch was die Zukunft der Schweizer Kinos anbelangt. Vielfach wird vergessen: Von den Erfolgen internationaler Blockbuster profitieren schlussendlich nicht nur die grossen Studios und somit die Filmindustrie, sondern auch die Kinobranche kleiner Länder wie der Schweiz. Somit werden die hohen Einspielergebnisse dazu führen, dass die Filmindustrie noch lange Zeit über genügend Mittel verfügen wird, um die Zuschauer auch hierzulande mit hervorragenden Produkten ins Kino locken zu können.
In diesem Sinne: Das Kino ist tot – es lebe das Kino!
Jean-Claude Bruhin, COO Cinecom
Schluss mit Rechnen
Telefonieren Inhalt & Form hat für die Migros eine Kampagne realisiert, die auf die ausserordentliche Tarifreduktion von M-Budget Mobile aufmerksam macht.
Cooles Waschmittel
Energiesparen Mit dem neuen Total Cool Active lassen sich beim Waschen bis zu 70 Prozent Energie einsparen.
Wahlengeprägter September
Mediafocus Politik und Wirtschaft dominierten im vergangenen Monat das Anzeigengeschäft. Der Werbedruck stieg markant.
Der Werbedruck stieg im September 2007 um 11,6 Prozent im Vorjahresvergleich. Das kumulierte Plus seit Jahresbeginn beträgt 8,5 Prozent.Mit plus 139,3 Prozent verbuchten die politischen Kampagnen im Wahlendspurt erwartungsgemäss den stärksten Monatszuwachs. Mit einem Werbedruck von total 10,7 Mio. Franken kommunizierten die Parteien ihre politischen Ansichten und Kandidaten.
Ein Vergleich des Share of Advertising der Bundesratsparteien mit der aktuellen politischen Verteilung (in Prozent) im Nationalrat bestätigt Bekanntes, mag aber auch überraschen. Der Share of Advertising der SVP liegt 25 Prozentpunkte höher als der prozentuale Anteil im Nationalrat. Bei der SP verhält sich dieser Vergleich konträr: Der Share of Advertising liegt 13 Prozentpunkte tiefer als der prozentuale Anteil im Nationalrat. Bei den restlichen Bundesratsparteien ist dieser Vergleichswert gemäss ihrer politischen Ausrichtung eher in der Mitte anzusiedeln. Die FDP gibt prozentual mehr für die Kommunikation aus, als sie im Nationalrat vertreten ist (plus 10 Prozentpunkte), und die CVP erreicht einen höheren Prozentsatz im Nationalrat als bei der Wahlwerbung (minus 4 Prozentpunkte). Was die Wahlwerbung gebracht hat, sieht man aber erst bei Bekanntgabe der neuen politischen Verteilung im Nationalrat.
Mit einem Plus von 32,1 Prozent (plus 12,1 Mio. Franken) verbuchte auch der Schlüsselmarkt Finanzen einen starken Werbemonat. Ein Blick in die Produktgruppenentwicklungen offenbart, welche Bereiche der Finanzbranche sich für den Positivtrend hauptverantwortlich zeigen: Die Produktgruppen Versicherungen (+43,5%; 4,8 Mio. Franken), Anlageprodukte (+43,9%; 3,4 Mio. Franken) und Basisprodukte (+135,6%; 1,8 Mio. Franken) verzeichneten die grössten Veränderungen im Vorjahresvergleich. Von den Top-5-Firmen im Monat September legte die Raiffeisenbank am stärksten zu (plus 408,5%).
Produktmarktübergreifend gehört auch die Image-Werbung zu den Monatsgewinnern. Mit einem Zuwachs von 27,3 Prozent wurden im September 17,5 Mio. Franken für Werbung ohne Produktbezug ausgegeben. Die Werbemärkte Dienstleistungen (+19,4%), Telekommunikation (+14,8%), Uhren/Schmuck (+14,6%) sowie Unterhaltungselektronik/Foto/Filme (+14,5%) zeigten im September ebenfalls ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahresmonat.
Über dem Wachstumsdurchschnitt konnten für diesen Monat die Mediengruppen Teletext, Fernsehen, Plakat und Kino zulegen. Kumuliert auf die bisher erfassten Datenmonate Januar bis September 2007 gesehen hat die Mediengruppe Fernsehen über dem Wachstumsdurchschnitt zugelegt.
Goldbach Media
Dominic Geisseler wird Chefredaktor der Schweizer Illustrierten
Dominic Geisseler übernimmt per 1. Januar 2008 die Chefredaktion der Schweizer Illustrierten. Die Stelle war seit dem Abgang von Marc Walder im Februar 2007 vakant. Geisseler ist seit 2005 Chefredaktor der Programmzeitschriften Tele, TV2 und TV4.
Am 1. Januar 2008 übernimmt Dominic Geisseler die Chefredaktion der Schweizer Illustrierten. Der 46-jährige studierte Germanistik, Publizistik und Literaturkritik in Zürich und war bereits von 1989 bis 2000 für die Schweizer Illustrierte tätig, davon die letzten fünf Jahre als stellvertretender Chefredaktor. Anschliessend war Geisseler Chefredaktor der Coop Zeitung. Seit 2005 ist er, ebenfalls als Chefredaktor, für die Programmzeitschriften Tele, TV2 und TV4 verantwortlich, wie es in der Mitteilung vom Mittwoch heisst.Die Chefredaktoren-Stelle war seit dem Wechsel von Marc Walder zum SonntagsBlick im Februar 2007 vakant. Die Gesamtleitung übernahm für diese Zeit der Verlagsdirektor der Schweizer Illustrierten Urs Heller. Heller bleibt weiterhin Chefredaktor von Schweizer Illustrierte Style und ist zuständig für alle Lifestyle-Magazine der Schweizer Illustrierten.
