Döpfner sieht Gratiszeitungen als Übergangserscheinung

Gedruckte Zeitungen sind in den Augen von Axel-Springer-Vorstandsvorsitzendem Mathias Döpfner profitabler denn je. Sein Verlag macht aber auch Internet Profit. Gratiszeitungen gegenüber bleibt Döpfner skeptisch: Er betrachtet sie als «Übergangserscheinung».

 Gedruckte Zeitungen sind in den Augen des Axel-Springer-Vorstandsvorsitzenden Mathias Döpfner profitabler denn je. Sein Haus habe im vierten Jahr ein Rekord-Ergebnis erwirtschaftet, sagte er dem Sonntagsblick. Dass die Boulevardzeitung Bild trotz Auflagenverlust das betriebswirtschaftlich erfolgreichste Jahr überhaupt hinter sich hat, erklärt Döpfner mit einer «konsequenten Multimediastrategie»: Tageszeitung, Sonntagszeitung, Töchterblätter mit Spezialthemen, Online-Plattform und so weiter. Für Springer sei Internet nicht nur eine «Hoffnung auf die Zukunft, die vielleicht irgenwann mal Geld abwirft»: Von den zehn grössten Online-Aktivitäten Springers seien sieben bereits profitabel. Boulevard sei heute Mainstream, findet Döpfner weiter. Um sich als herkömmliches Boulevardmedium abzugrenzen, sei es falsch, «noch aggressiver, noch lauter» zu werden. Vielmehr müsse sich der Boulevard auf «alte Tugenden» besinnen: direkte Ansprache, Emotionalität und Authentizität. Gratiszeitungen gegenüber bleibt Döpfner skeptisch, was den nachhaltigen Erfolg betrifft: Er sieht Gratszeitungen als «Übergangserscheinung» auf dem Weg vom bezahlten Inhalt in einer gedruckten Zeitung zu dem durch Werbung finanzierten Inhalt im Internet. Dieser Transformationsprozess ist in den Augen des Springer-Vorstandschefs langfristig «eine gute Nachricht».
Für Axel Springer Schweiz findet Döpfner nur lobende Worte. Die Eigenständigkeit der Schweizer Tochter werde unter anderem dadurch gewahrt, dass es im Management des Verlags hierzulande kaum Deutsche gebe: «Landsleute machen Journalismus für Landsleute.» Die Schweizer Mitarbeiter sollen demnächst ausserdem über eine Erfolgsbeteiligung profitieren.

Schawinski will auch im Aargau Radio machen

Neben Radio 1 in Zürich hat Roger Schawinski nun auch im Kanton Aargau Pläne: Mit «Radio AG» plant er die Lancierung eines neuen Aargauer Lokalradios. Schawinski will sich damit für eine Konzession bewerben und greift so direkt Radio Argovia aus dem Hause AZ Medien an: Der ehemalige Radiopirat will Peter Wanners Medienmonopol knacken.

 Neben Radio 1 in Zürich will Roger Schawinski auch im Kanton Aargau auf Sendung gehen: Mit «Radio AG» plant er die Lancierung eines neuen Aargauer Lokalradios. Er bewirbt sich mit dem Sender um eine Konzession; das Gesuch muss bis kommenden Mittwoch beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) eingereicht werden. Mit der neuen Station soll eine Hörerschaft zwischen 14 und 60 Jahren angesprochen werden. Wortsendungen wie Talks, Hintergrundsendungen und Hörspiele werden bei Radio AG ein starkes Gewicht erhalten, wie Schawinski am Sonntag bekannt gab. An Bord bei Radio AG sind zwei Aargauer: Heinz Lang, ehemaliger Programmleiter von Tele M1 und Mitglied der Chefredaktion von RTL/ProSieben Schweiz, und Christoph Bürge. Letzter war Unterhaltungschef des Schweizer Fernsehens und von TV 3, heute ist er Leiter einer Radio- und Fernsehgruppe in Rumänien. Wie Bürge der Sonntagszeitung sagte, solle Radio AG kein «Zürcher Sender für Aargauer» sein. Schawinski wolle den Mitarbeitern von Radio Argovia ein Übernahmeangebot machen, sollte er die Konzession vom Bund erhalten.
Radio Argovia ist denn auch jener Sender, der durch Schawinskis neue Pläne direkt angegriffen wird. Laut eigenen Angaben des ehemaligen Radiopioniers ziele er direkt auf das Radio-, TV- und Zeitungsmonopol der AZ Medien Gruppe von Peter Wanner. «Im Aargau besteht weltweit eines der letzten multimedialen Monopole, das von einer einzigen Person kontrolliert wird», sagt Schawinski. Dieses will er nun knacken: «Ich habe mein ganzes Berufsleben dem Kampf gegen Monopole gewidmet», so der ehemalige Sat.1-Chef gegenüber der Sonntagszeitung.
Radio AG soll ein journalistisch unabhängiges und qualitativ besseres Produkt als Radio Argovia anbieten, gab Schawinski weiter bekannt. Dafür seien sowohl die finanziellen wie auch die professionellen und personellen Ressourcen vorhanden. Der Bund wird im Aargau nur eine Konzession vergeben. Dass sich Radio Argovia auch darum bewirbt, dürfte ausser Zweifel stehen. Laut dem neuen RTVG soll bei gleichwertigen Bewerbungen um eine Radiokonzession jener Anbieter zum Zuge kommen, der die Meinungs- und Angebotsvielfalt am meisten bereichert. Die Sonntagszeitung folgert daraus, dass der Bund die Konzession an Schawinski geben müsste, sollten Radio Argovia und Radio AG gleichwertige Gesuche einreichen.
Mit Schawinskis Angriff kommt Wanner weiter unter Druck: Ab kommendem Mittwoch muss er schon mit stärkerer Konkurrenz bei den Tageszeitungen leben: Dann lanciert Tamedia die Gratiszeitung News, die im Mittelland mit einer grossen Auflage erscheinen wird.

Zu guter Letzt: Walpen und die Wurst

Die Sonntagspresse, die ansonsten gerne über die SRG im Allgemeinen und das Schweizer Fernsehen im Besonderen herzieht, hielt sich dieses Wochenende auffällig bedeckt, was die neue SRG-Konzession angeht.

Die Sonntagspresse, die ansonsten gerne über die SRG im Allgemeinen und das Schweizer Fernsehen im Besonderen herzieht, hielt sich dieses Wochenende auffällig bedeckt, was die neue SRG-Konzession angeht. Im Mittellandblatt Sonntag immerhin nimmt sich mit Ex-Fernsehboss Peter Schellenberg eine prominente Stimme der Thematik an. Er beglückt uns mit der Einsicht, dass «der Berg SRG zum Zentralstaatsmassiv» geht und impliziert, die hiesigen Zustände würden andernorts Staatsfernsehen genannt. Die NZZ am Sonntag dagegen begnügt sich mit einem 15-zeiligen Kommentar, zieht dort aber ordentlich vom Leder: Die Salami-Taktik der SRG müsse gestoppt werden, heisst es. SRG-Chef Armin Walpen, den die Sonntagsausgabe der NZZ an anderer Stelle schon als «Spesenritter von der gebührenfinanzierten Gestalt» tituliert hatte, baue sein Unternehmen scheibchenweise aus. Und die mediale Öffentlichkeit reagiere darauf auch noch «wenig besorgt»! Seltsam bloss, dass sich die NZZ am Sonntag nicht selbst ein bisschen mehr Raum gelassen hat, um uns zu erklären, wie Walpens Wursttechnik denn genau funktioniert.

Crbasel wirbt weihnächtlich für gesundes Körpergewicht

Die Kampagne «gesundes Körpergewicht» des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt (GBS) findet im Dezember eine saisonal abgestimmte Fortsetzung mit festlich-heiteren Akzenten. Dafür hat Crbasel gesorgt.

 
Die Kampagne «gesundes Körpergewicht» des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt (GBS) findet im Dezember eine saisonal abgestimmte Fortsetzung mit festlich-heiteren Akzenten: Auf F200 und F12 Plakaten wünscht das GBS der Bevölkerung in ganz Basel mit Gesundheitstipps für die Festtage und die winterliche Jahreszeit alles Gute. Die von Crbasel entwickelte Kampagne mit acht verschiedenen Motiven umfasst nebst Plakaten auch Weihnachtskarten, Couvert-Kleber und Rotairs für Marronistände, die auf die gesundheitlichen Vorzüge der heissen Winterspezialität aufmerksam machen.Plakatsujets:
/ / / / / / / Verantwortlich beim Gesundheitsdepartement Basel-Stadt:
Dr. med. Thomas Steffen (Leiter FMH für Prävention und Gesundheitswesen), Jan Kirchhofer und Caroline Guggisberg (Akademische Mitarbeiter).Verantwortlich bei Crbasel:
Gabriel Heuberger (CD), Philipp Schweizer (Text), Roger Horvath (AD/Illustration), Thomas Fux und Raphaela Brühlmeier (Beratung).

Valora-Präsident Ammann tritt per sofort zurück

Fritz Ammann, Verwaltungsratspräsident des Berner Konsumgüterkonzerns Valora, tritt per sofort zurück. Seine Nachfolge übernimmt interimistisch Beatrice Tschanz-Kramel.

 
Fritz Ammann, Verwaltungsratspräsident des Berner Konsumgüterkonzerns Valora, tritt per sofort zurück. Seine Nachfolge übernimmt bis am 29. April 2008 interimistisch Beatrice Tschanz-Kramel, die als Kommunikationschefin der Swissair bekannt geworden war. Der Abgang Ammanns war die Forderung einer Gruppe von Aktionären um Adriano Agosti, der im Unternehmen grösseren Reformbedarf sieht, wie es in der Mitteilung der SDA heisst. Nach Bekanntgabe von Ammanns Rücktritt legte die Valora-Aktie leicht zu. Zur Valora gehört die Kioskkette K Kiosk.

Waadtländer Justiz lässt Blog schliessen

Die Waadtländer Justiz liess auf Drängen der Regierung eine Internetseite schliessen. Anonyme Angestellte des kantonalen Informatikdienstes hatten dessen Leitung harsch kritisiert. Ein Blogschreiber spottet über die «Effizienz» der Schliessung (der Blog ist bereits wieder online), gibt sich aber auch konziliant.

 
Die Waadtländer Justiz lässt vorsorglich eine Internetseite von Staatsangestellten blockieren. In dem Austauschforum hatten anonyme Autoren die Leitung des kantonalen Informatikdienstes DSI harsch kritisiert, wie die SDA vermeldet. Auch Staatsrat François Marthaler (Grüne) wurde in dem Blog passives Verhalten vorgeworfen. Die Regierung entschied darauf, über die Justiz die Schliessung der Web-Seite zu erwirken. Baudirektor Marthaler hatte insbesondere die Anonymität und den rufschädigenden Charakter der Äusserungen im Blog angeprangert, die drei Verantwortliche des DSI betreffen. Der Blog Parolesdecafe.net, der am Donnerstag rund 20 anonyme Beiträge aufweist, zeugt vom Unmut über die hierarchischen Verhältnisse im DSI. Der Initiant spricht von Vertrauensbruch, Demotivierung und genereller Unzufriedenheit. François Marthaler zeigte sich schockiert. Seine Mitarbeiter hätten Möglichkeiten, sich Gehör zu verschaffen und mit ihm in direkten Kontakt zu treten. «Ich habe die Zuschriften immer beantwortet, ausser sie sind anonym.»
Ein unter dem Namen Arthur publizierender Autor des Internetforums bedauerte am Donnerstag, dass die Öffentlichkeit via Medien vom Blog erfahren habe. Das Forum sei Angestellten der Informatikabteilung vorbehalten. Gleichzeitig spottete er aber auch über die Überreaktion der Behörden und die Ineffizienz einer Schliessung eines Blogs, weil der sofort wieder woanders aufgehe. Letztlich geht es dem Schreiber jedoch darum, die zur Sprache gebrachten Probleme intern zu lösen, wie auf dem Blog zu lesen ist.

Federer setzt sich für Unicef gegen AIDS ein

Der Unicef-Botschafter Roger Federer macht sich anlässlich des Welt-AIDS-Tages vom 1. Dezember in einer Videobotschaft stark für Kinder. Die Nummer eins im Tennis weist darauf hin, dass die Kleinsten im Kampf gegen AIDS nicht vergessen werden dürfen.

Der Unicef-Botschafter Roger Federer macht sich anlässlich des Welt-AIDS-Tages vom 1. Dezember in einer Videobotschaft stark für Kinder. Die Nummer eins im Tennis weist darauf hin, dass die Kleinsten im Kampf gegen AIDS nicht vergessen werden dürfen: «Jede Minute wird ein Kind mit HIV geboren», lautet die besorgniserregende Botschaft. Federer ist seit 2006 Botschafter der Hilfsorganisation und besuchte seither verschiedene Regionen in Afrika und Indien, wo er auf AIDS-kranke Kinder traf. Weltweit stieg die Zahl der HIV-infizierten Kinder in den letzten sechs Jahren um rund eine Million auf schätzungsweise 2,5 Millionen, wie Unicef mitteilte. Täglich stecken sich 1’100 Kinder mit HIV an. Dagegen kämpft die Hilfsorganisation an: Sie will eine Übertragung des Virus von Müttern auf Kinder verhindern, die medizinische Behandlung gewährleisten, präventiv aufklären und betroffene Kinder angemessen betreuen.

Schweizer Presse gegen Gratis-Politwerbung

Im Zuge der Vernehmlassung der Parlamentarischen Initiative ergreift nun auch der Verband Schweizer Presse das Wort. Er stellt sich gegen die Gratiswerbung, fordert aber einmal mehr politische Werbung auf privaten Radio- und Fernsehstationen.

 
Im Zuge der Vernehmlassung der Parlamentarischen Initiative ergreift nun auch der Verband Schweizer Presse das Wort. Er wendet sich gegen die Idee, Gratiswerbung für Parteien sowie Initiativ- und Referendumskomitees auf privaten Radio- und Fernsehstationen mit Gebührenanteil zu betreiben. Der Vorschlag sei staatspolitisch äusserst bedenklich, heisst es in der Mitteilung. Der staatliche Zwang zu Gratiswerbung käme einer indirekten Parteienfinanzierung gefährlich nahe und führe zu Wettbewerbsverzerrungen.Dahingegen bekräftigt er seine Forderung nach einer generellen Aufhebung der Werbeverbote, insbesondere für bezahlte politische Werbung. Diese wird vom neuen RTVG noch immer verboten. Die Vorschriften sollen den europäischen Minimalstandards angepasst werden. Dies, so heisst es weiter, würde auch notwendig werden, wenn die Schweiz weiterhin am Media-Abkommen der EU teilhaben wolle.

Edelmetall für fünf Schweizer Agenturen bei Eurobest-Awards

Die Gewinner der Eurobest-Awards 2007 sind gekürt. In die Schweiz geht zweimal Gold, fünfmal Silber und dreimal Bronze. Awards holten Walker, Ruf Lanz, Draftfcb/Lowe, Advico Young & Rubicam und Jung von Matt/Limmat.

 Die Gewinner der Eurobest-Awards 2007 sind gekürt. In die Schweiz geht zweimal Gold, fünfmal Silber und dreimal Bronze. Meistdekoriert unter den helvetischen Kreativen ist die Walker Werbeagentur: Sie erhält Gold für Amnesty International, je einen Silber-Award für Maxiprint und Fleurop sowie einmal Bronze für Fleurop. Gold erhält auch Draftfcb/Lowe für Artesanos Camiseros. Ruf Lanz holt zwei Silber-Awards für Energy Zürich und Bronze für die Kampagne für Sport Factory Outlet. Advico Young & Rubicam strich Silber für die Leica-Kampagne ein, und Jung von Matt/Limmat kann sich Bronze für Beach Mountain in die Vitrine stellen.
Insgesamt verliehen die Eurobest-Juroren 277 Awards: 46 in Gold, 81 in Silber und 144 in Bronze. Die Grand Prix gingen an Nordpol+ Hamburg in der Kategorie «TV/Cinema», DDB London in «Outdoor», Hjaltelin, Stahl & Co. Kopenhagen in «Direct & Sales Promotion», DDB Berlin in «Media» und Jung von Matt/Neckar in Stuttgart in «Interactive». Contrapunto Madrid sicherte sich den Campaign-Grand Prix.
Die Schweizer Gewinne im Detail: Walker Werbeagentur:
Gold in Kategorie Media: «Not here but now» für Amnesty International
Silber in Kategorie Media: «Newsweek» für Maxiprint.com
Silber in Kategorie TV/Cinema «Anniversary» für Fleurop
Bronze in Kategorie TV/Cinema: «Tent» für Fleurop
Draftfcb/Lowe:
Gold in Kategorie Alternative Media & Field Marketing: «Any Shape» für Artesanos Camiseros
Ruf Lanz:
Silber in Kategorie Direct & Sales Promotion (Unterkategorie Business to Business: Advertising & Media): «Letters of Application» für Energy Zürich
Silber in Kategorie Direct & Sales Promotion (Unterkategorie Flat Mailing): «Letters of Application» für Energy Zürich
Bronze-Kampagne in Kategorie Print: Kampagne «George W. Bush» für Sport Factory Outlet
Advico Young & Rubicam:
Silber-Kampagne in Kategorie Outdoor: Kampagne «Zoom» für Leica
Jung von Matt/Limmat:
Bronze in Kategorie Outdoor: «Wave» für Beach Mountain

Radio Emme erhöht Aktienkapital

Die Aktionärinnen und Aktionäre der Radio Emme AG haben der Erhöhung des Aktienkapitals um maximal 480'000 Franken zugestimmt. Im Vorfeld der Versammlung kam es im Emmental zu heftiger Kritik an der Unternehmensführung.

 
An einer ausserordentlichen Generalversammlung haben die Aktionärinnen und Aktionäre der Radio Emme AG der Erhöhung des Aktienkapitals um maximal 480’000 Franken zugestimmt. Gemäss Mitteilung betrachtet der Verwaltungsrat diese Zustimmung als Vertrauenserklärung an die derzeitige Führungsgruppe. Die Kapitalerhöhung erfolgt nur rund dreieinhalb Wochen nach der Neuausrichtung des Senders (), welche aufgrund des mässigen Erfolgs der letzten zehn Jahre, der schwindenden Hörerzahlen und der schlechten finanziellen Basis beschlossen wurde. Wurde bereits damals Kritik laut, kam es nun offenbar auch im Vorfeld der GV zu sehr emotionalen Reaktionen aus der Bevölkerung. Drei Viertel der Kritiker hätten sich klar destruktiv und sogar persönlich beleidigend und unanständig gegenüber der momentanen Unternehmensführung geäussert, heisst es in der Mitteilung weiter. Dennoch wurde die Aktienkapitalerhöhung letztlich angenommen.

Aargau und Graubünden gegen Gratis-Politspots

Im Vernehmlassungsverfahren zur Parlamentarischen Initiative «Faire Abstimmungskampagnen» haben sich nun auch die Regierungen der Kantone Aargau und Graubünden ablehnend geäussert. Der Aargau fordert gar eine Aufhebung des Verbots politischer Werbung in elektronischen Medien.

 
Im Vernehmlassungsverfahren zur Parlamentarischen Initiative «Faire Abstimmungskampagnen» haben sich nun auch die Regierungen der Kantone Aargau und Graubünden ablehnend geäussert. Fairness könne nicht gesetzlich vorgeschrieben werden, sagten die Bündner. Der Aargau lehnt eine staatliche Regulierung von politischen Werbespots ebenfalls ab, geht aber noch einen Schritt weiter: Er spricht sich für die grundsätzliche Aufhebung des Verbots politischer Werbung in den elektronischen Medien aus. Sie ist momentan verboten. Die Initiative will kostenlose Sendezeiten in Radio und Fernsehen für politische Werbespots vor den eidgenössischen Volksabstimmungen schaffen. Alle als Fraktionen der Bundesversammlung organisierten Parteien sowie Initiativ- oder Referendumskomitees sollen davon profitieren.

Christian Haberbeck folgt auf Uli Rubner

Der neue Leiter Zeitschriften bei Tamedia steht fest: Christian Haberbeck übernimmt diese Position im neuen Unternehmensbereich Medien Schweiz. Der derzeitige Geschäftsführer von Huber & Co. tritt am 1. Mai 2008 die Nachfolge von Uli Rubner an, welche die Tamedia verlässt.

Der neue Leiter Zeitschriften bei Tamedia steht fest: Christian Haberbeck übernimmt diese Position im neuen Unternehmensbereich Medien Schweiz. Er tritt am 1. Mai 2008 die Nachfolge von Uli Rubner an, die das Unternehmen verlässt (siehe ). Haberbeck ist seit vergangenem Juni Geschäftsführer von Huber & Co. in Frauenfeld. In seiner neuen Funktion wird er die Verantwortung für Annabelle, Automobil Revue und Moto Sport Schweiz, Das Magazin, Schweizer Familie, TVtäglich sowie Zeitschriften-Online übernehmen. Er ist Christoph Tonini, dem Leiter des Unternehmensbereichs Medien Schweiz, unterstellt.
Vor seinem Wechsel zu Huber & Co. war Haberbeck während drei Jahren Geschäftsführer des deutschen Druckhauses Haberbeck. Zwischen 2001 und 2003 leitete er den slowakischen Zeitschriftenverlag Euroskop Ringier in Bratislava. Von 1997 bis 2001 übte der studierte Betriebswirtschafter verschiedene Funktionen bei Ringier aus.

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