SFLB: «Schreiendes» Mailing für IP Multimedia

Bei IP Multimedia können Spots für das Coop Instore Radio gebucht werden, die direkt am POS zu hören sind. Die Zürcher Agentur Spillmann/Felser/Leo Burnet hat ein Mailing kreiert, das den Product Managern die Wirkung des neuen Werbe-Mediums an ihren eigenen Produkten demonstrieren sollte.

Bei IP Multimedia können Spots für das Coop Instore Radio gebucht werden, die direkt am POS zu hören sind. So steht die Ware am Verkaufspunkt nicht einfach nur für sich – sie spricht auch für sich. Die Zürcher Agentur Spillmann/Felser/Leo Burnet hat ein Mailing kreiert, das den Product Managern die Wirkung des neuen Werbe-Mediums an ihren eigenen Produkten demonstrieren sollte, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Mit einem Klebeband wurden kleine Megafone an den Produkten befestigt. Die Auflösung zu den Marktschreiern stand direkt auf dem Klebeband: «Geben Sie ihrem Produkt eine Stimme – Coop Instore Radio». Zusätzlich wurden im beigelegten Brief ausführliche Informationen zu Coop Instore Radio erläutert.
 

Verantwortlich bei IP Mulitmedia:
Tanja Kretz (Projektmanagement).Verantwortlich bei SFLB:
Martin Spillmann (CD); Martin Arnold (Text); Reto Clement (AD); Andrea Staub, Sarah Laukemann (Beratung).

Künftig getrennte Wege von Jung von Matt/Limmat und Swiss

Nach sechs Jahren trennen sich die Agentur Jung von Matt/Limmat und die Airline Swiss. Die Zusammenarbeit endet im kommenden März. Die neue Agentur von Swiss ist noch nicht bestimmt.

 Nach sechs Jahren trennen sich die Wege der Agentur Jung von Matt/Limmat und der Airline Swiss. Jung von Matt/Limmat gewann das Mandat 2002 ein halbes Jahr nach dem Start der Fluggesellschaft. Mit der Etablierung einer klaren Markenidentität und der emotionalen Marken-Kampagne «Campari Soda» ende die Zusammenarbeit per Ende März 2008, heisst es in einer Mitteilung der Agentur. Über die Gründe der Trennung wurden keine Angaben gemacht. Die Nachfolgeagentur der Airline ist noch nicht bestimmt. Swiss will in den nächsten Wochen eine neue Agentur suchen, wie Mediensprecherin Andrea Kreuzer auf Anfrage der Werbewoche sagte.

Minim weniger Inserate im November

Die Werbeausgaben in der Tagespresse haben sich im November gegenüber dem Vormonat leicht abgeschwächt. Der Publicitas-Index nahm von 98,3 auf 98,2 um 0,1 Punkte ab.

 
Die Werbeausgaben in der Tagespresse haben sich im November gegenüber dem Vormonat leicht abgeschwächt. Der Publicitas-Index nahm von 98,3 auf 98,2 um 0,1 Punkte ab, wie Publicitas am Montag meldete. Sie sieht den Grund für den Rückgang im wegen der polititschen Inserate und Stelleninserate «sehr dynamischen» Oktober.Im Jahresvergleich gingen vor allem die kommerziellen Inserate zurück. Diese profitierten laut Mitteilung im letzten Jahr von beträchtlichen Werbeinvestitionen von Seiten der Automobil-Importeure und der Telekommunikations-Unternehmen. Die aktuellen Werbekampagnen würden in kleinerem Umfang durchgeführt. Ein kontinuierliches Wachstum der Finanzinserate und zunehmende Todesanzeigen würden jedoch die Rückgänge in diesen Kategorien ausgleichen.
Ebenfalls rückläufig entwickelten sich die Immobilien-Inserate. Der Index sank von 91,6 auf 90,3 Punkte. Betroffen seien vorwiegend Inserate für Mietobjekte. Der Index für die Stelleninserate jedoch behielt sein Wachstum bei: Er nahm von 192,7 auf 194,9 Punkte zu.

Ringier: Auszeichnungen für Charity-Projekt

Die Dariu-Stiftung, das Charity-Projekt von Ringier in Vietnam, wurde in Hanoi gleich dreifach ausgezeichnet.

 Die Dariu-Stiftung, das Charity-Projekt von Ringier in Vietnam, wurde in Hanoi gleich dreifach ausgezeichnet. Die Stiftung erhielt laut Mitteilung vom Montag die Awards in den von der Citibank gesponserten Kategorien der besten Mikrofinanz- Institute, der besten Mitarbeiter und der erfolgreichsten Kreditnehmer. Die Dariu-Stiftung mit Sitz in Zofingen baut in Vietnam Schulhäuser, vergibt Stipendien an arme Kinder und betreibt ein Mikrokredit-Programm für 3000 Familien.

Trauriger Rekord: 110 Journalisten in Krisengebieten getötet

Im Jahr 2007 wurden laut der Press Emblem Campaign (PEC) 110 Journalisten getötet, so viele wie noch nie zuvor. Im Vorjahr waren es noch 86. Dies entspricht einem Anstieg um 14 Prozent.

 Im Jahr 2007 wurden laut der Press Emblem Campaign (PEC) 110 Journalisten getötet,  so viele wie noch nie zuvor. Im Vorjahr waren es  noch 86. Dies entspricht einem Anstieg um 14 Prozent.Für die PEC geht die wachsende Anzahl Todesfälle mit einer steigenden Zahl von Menschenrechtsverletzungen einher. Zwei Drittel der Journalisten starben in den Krisengebieten von Irak, Somalia, Sri Lanka, Afghanistan und Kongo-Kinshasa.
Der Irak ist dabei bereits im fünften aufeinander folgenden Jahr das gefährlichste Arbeitsgebiet. Seit Beginn der US-geführten Invasion im März 2003 seien dort 250 Journalisten ums Leben gekommen, schreibt die in Genf ansässige PEC.
Die PEC möchte für den besseren Schutz von Journalisten in Krisengebieten eine internationale Konvention ins Leben rufen. Eine entsprechende Konsultation auf der ganzen Welt sei ins Leben gerufen worden. In der Nichtregierungsorganisation PEC sind Journalisten-Verbände vereinigt, deren Ziel mehr Sicherheit für Journalisten in Krisengebieten ist.

Aus Radio Aktuell und Radio Ri wird FM1

Nun ist bekannt, wie der neue Radiosender heissen wird, der aus der Verschmelzung der beiden Stationen Radio Aktuell und Radio Ri entsteht: Er trägt den Namen FM1 und soll im Mai 2008 auf Sendung gehen.

 Nun ist bekannt, wie der neue Radiosender heissen wird, der aus der Verschmelzung der beiden Stationen Radio Aktuell und Radio Ri entsteht: Er trägt den Namen FM1 und soll im Mai 2008 auf Sendung gehen. Derzeit arbeiten die beiden Teams von Radio Aktuell und Radio Ri am Detailkonzept des neuen Programms, wie es in einer Mitteilung heisst. In den kommenden Monaten ist zudem die komplette Erneuerung der technischen Infrastruktur geplant. Mit der optischen Umsetzung des neuen Auftritts und den Kommunikationsmassnahmen wurde die St. Galler Werbeagentur Kraftwerk beauftragt (siehe
). Zu einem Stellenabbau kommt es durch die Zusammenlegung nicht: Alle heutigen Mitarbeiter von Radio Aktuell und Radio Ri werden weiterbeschäftigt, wie André Moesch, Geschäftsleiter von Radio Aktuell, der Werbewoche erklärte. Der zur St. Galler Tagblatt AG gehörende Sender FM1 soll in den Kantonen St. Gallen, Thurgau, in beiden Appenzell und in Nordbünden rund 150’000 Hörer erreichen. Auf dem Programm steht gemäss Mitteilung ein Musikmix aus aktuellen und älteren Songs, lokale Informationen aus der Ostschweiz und Nachrichten aus der ganzen Welt. FM1 wird vom Hauptstandort St. Gallen sowie aus Buchs senden, wo auch lokale Programmfenster für das Rheintal und das Sarganserland produziert werden.
Die Zusammenlegung der Sender geht auf die Verschmelzung der beiden bisherigen Konzessionsgebiete zurück, welche im neuen RTVG festgehalten ist. Am 5. Dezember haben Radio aktuell und Radio Ri gemeinsam beim Bundesamt für Kommunikation ein Konzessionsgesuch eingereicht. Sie sind die einzigen Bewerber für das Gebiet «Ostschweiz Ost» und haben folglich gute Karten, den Zuschlag zu erhalten.

Maxomedia gestaltet Weihnachtssite für Bell

Die Agentur Maxomedia mit Sitz in Bern und Zürich hat für den Fleischproduzenten Bell eine Weihnachtsmicrosite entworfen und umgesetzt.

 Die Agentur Maxomedia mit Sitz in Bern und Zürich hat für den Fleischproduzenten Bell eine Weihnachtsmicrosite entworfen und umgesetzt. Die Microsite orientiere sich am Inhalt und Design der Bell Weihnachtskarte und der Festtagsbroschüre, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Klickt der Nutzer auf die an einem Cheminée hängenden Socken, gelangt er auf Untersites mit Rezepttipps, Dekorationsideen und E-Cards. Zudem erhält er Impressionen vom Bell-Stand am Basler Weihnachtsmarkt, kann die eine Geschenkboutique besuchen oder an einem Online-Game teilnehmen.

Meinungsverschiedenheiten in der ETH-Kommunikation

Nach nur eineinhalb Jahren gibt die Kommunikationschefin der ETH Zürich, Verena Schmid Bagdasarjanz, ihren Job wieder auf. Grund sind Meinungsverschiedenheiten mit der ETH-Leitung.

 Nach nur eineinhalb Jahren gibt die Kommunikationschefin der ETH Zürich, Verena Schmid Bagdasarjanz, ihren Job wieder auf. Grund sind Meinungsverschiedenheiten mit der ETH-Leitung über die Rolle und Ausrichtung der Kommunikation an der Hochschule. Der Abgang von Schmid Bagdasarjanz erfolgt hingegen im gegenseitigen Einvernehmen, wie ETH-Präsident Ralph Eichler am Montag mitteilte. Die 47-jährige PR-Beraterin trat ihr Amt Mitte 2006 an (siehe
). Die frühere Schaffhauser Kantonsrätin folgte damals auf den ehemaligen SF Tagesschau-Chef Rolf Probala, der gut fünf Jahre die ETH-Kommunikation geleitet hatte.

Der Spiegel öffnet sein Archiv für Wissensportal

Das deutsche Nachrichtenmagazin Spiegel ruft gemeinsam mit Bertelsmann ein Wissensportal namens Spiegel Wissen ins Leben und macht dafür sein ganzes Archiv kostenlos zugänglich.

 Das deutsche Nachrichtenmagazin Spiegel ruft ein Wissensportal namens Spiegel Wissen ins Leben und macht dafür sein ganzes Archiv kostenlos zugänglich. Träger des im kommenden Frühling startenden Portals ist ein Joint Venture von Spiegelnet und der Bertelsmann-Tochter Wissen Media Group. Das Angebot wird unter der Adresse Wissen.spiegel.de abrufbar sein. Dafür werden die bis anhin noch kostenpflichtigen Archivartikel des Spiegels geöffnet: Alle Artikel seit der Gründung des Blattes im Jahr 1947 und die Spiegel-Online-Beiträge stehen zur Verfügung. Kostenpflichtig bleibt die jeweils aktuelle Ausgabe. Daneben sind auf dem Wissensportal die Bertelsmann-Lexika und -Wörterbücher sowie die Einträge aus der freien Enzyklopädie Wikipedia abrufbar, wie es auf Spiegel.de heisst. Laut Spiegel-Verlagschef Mario Frank soll das Portal eine «intelligente Verknüpfung von redaktionellen und lexikalischen Informationen» bieten.

SVP: Auch negative Schlagzeilen können zum Erfolg führen

Die Medien haben erheblich zum Erfolg der SVP bei den eidgenössischen Wahlen beigetragen. Dies ist das Ergebnis einer am Montag herausgegebenen Studie des Forschungsbereiches Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich.

 Die Medien haben erheblich zum Erfolg der SVP bei den eidgenössischen Wahlen beigetragen. Dies ist das Ergebnis einer am Montag herausgegebenen Studie des Forschungsbereiches Öffentlichkeit  und Gesellschaft der Universität Zürich, wie die SDA am Montag meldete. Über die SVP wurde während des Wahlkampfs weitaus am häufigsten berichtet – beinahe ein Drittel der Berichte hatten die SVP zum Thema. Die Partei erhielt somit gleich viel Raum in den Medien wie die SP und die FDP zusammen. Von zentraler Bedeutung war dabei laut Studie die Roschacher-Blocher-Affäre, im Zuge dieser die SVP ihre Resonanz noch steigern konnte. Am meisten Beachtung fanden dabei Chrisoph Blocher, Christoph Mörgeli und Ueli Maurer.
Dass über die SVP oft negativ geschrieben wurde, hat ihr nicht geschadet. Im Gegenteil: Die Studie stützt die Vermutung, dass auch negative Schlagzeilen zum Erfolg führen können. Die Partei habe sich dank negativer Bewertungen in den Medien als oppositionelle Kraft ausserhalb des etablierten politischen Systems darstellen können. Die negativen Bewertungen hätten wegen der hohen Resonanz zu einer hohen Mobilisierung der SVP-Stammwählerschaft und zu einem Wählerzuwachs geführt.
Die Autoren halten jedoch fest, dass nicht jede negative Schlagzeile nützt: Werde eine Partei als profillos oder zerrissen beschrieben, könne ihr dies schaden. Im Fall der SVP hätten die Medien zwar deren Positionen negativ bewertet, schrieben der Partei aber Profil, Durchsetzungskraft und Erfolg zu.
Erfasst wurden alle Beiträge mit Bezug zu den Wahlen zwischen dem 1. August und dem 21. Oktober in den grossen Tages- und Wochenzeitungen. Ebenfalls berücksichtigt wurden Beiträge in Fernsehnachrichtensendungen der Deutschschweiz, der Romandie und des Tessins.

Peter Rettinghausen verlässt McCann Erickson

Nach dem CEO Curdin Janett verliert McCann Erickson auch den Texter und Creative Director Peter Rettinghausen. Er verlässt die Agentur per Ende Dezember. Rettinghausens Abgang stehe in Zusammenhang mit der «neuen, strammen Ausrichtung» der Agentur auf die Linie von McCann Erickson Frankfurt.

Nach dem CEO Curdin Janett verliert McCann Erickson auch den Texter und Creative Director Peter Rettinghausen. Er verlässt die Agentur per Ende Dezember. Rettinghausens Abgang stehe in Zusammenhang mit der «neuen, strammen Ausrichtung» der Agentur auf die Linie von McCann Erickson Frankfurt, heisst es in einer Mitteilung. Für seine weitere berufliche Zukunft prüfe der Kreative zur Zeit verschiedene Angebote. Mit Sicherheit werde er ab Januar 2008 auf dem neuen Freelancerportal zu finden sein.
Peter Rettinghausen arbeitete im Zürcher Büro von McCann Erickson unter anderem für Kunden wie Das Magazin, Credit Suisse, Amboss-Bier, XL-Capital, Stimorol, Cablecom, die Golfuhr von Jaermann & Stübi und zuletzt für Terre des hommes. Für das Kinderhilfswerk konzipierte er die aktuelle Märchen-Kampagne.
In seiner Laufbahn war Rettinghausen als Texter insgesamt zehn Jahre für Advico Young & Rubicam und fünf Jahre für Wirz tätig, als Creative Director die letzten drei Jahre für McCann Erickson. Er sammelte zahlreiche Creative-Awards.

Publisuisse: Roland Kopf wird Leiter Marketing Service

Publisuisse hat mit Roland Kopf einen neuen Leiter Marketing Service. Der 32-Jährige ist seit Anfang Dezember für die Erstellung und Weiterentwicklung von Analysen und Prognosen der Fernseh- und Hörerforschung verantwortlich.

Publisuisse hat mit Roland Kopf einen neuen Leiter Marketing Service. Der 32-Jährige ist seit Anfang Dezember zusammen mit seinem Team für die Entwicklung und Weiterentwicklung von Analysen und Prognosen der Fernseh- und Hörerforschung verantwortlich. Ausserdem gehört die Erarbeitung von Studien im Bereich der Mediaforschung zu seinen Aufgaben, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst.  
Der diplomierte Betriebswirt arbeitete in den letzten Jahren in verschiedenen Funktionen bei Media-Agenturen (OMD Germany, MPG Media Planning Group) und bei TV-Vermarktern (IP Deutschland, El Cartel Media), wo er für die Kommunikations- und Medienforschung verantwortlich zeichnete. Vorgängig studierte er Markt- und Kommunikationsforschung an der Fachhochschule Pforzheim.

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