Kurt W. Zimmermann wird Verleger

Der Kolumnist, Medien- und Unternehmensberater und Kurt W. Zimmermann hat zusammen mit dem Wiener Anwalt Stefan Weber die Mehrheit am Südtiroler ff-Verlag übernommen. Die Ziele der dazu neu gegründeten Gesellschaft sollen am 1. Januar 2008 bekannt geacht werden.

 
Der Kolumnist, Medien- und Unternehmensberater und Kurt W. Zimmermann steigt nun auch ins Verlegergeschäft ein. Gemäss einem Bericht in Cash Daily hat der Ex-Tamedia-Manager zusammen mit dem Wiener Anwalt Stefan Weber die Mehrheit am Südtiroler ff-Verlag übernommen. Zimmermann ist mit der Südtirolerin Uli Rubner verheiratet, noch bis im April 2008 Chefin Zeitschriften bei Tamedia. Zudem besitzt er das Stimmrecht in der Südtiroler Gemeinde Kiens, wie die zum ff-Verlag gehörende Wochenzeitschrift ff schrieb. Am 1. Januar 2008 sollen die weiteren Ziele des Verlegerduos bekannt gemacht werden.

Assai Dialog + Digital verstärkt die Geschäftsleitung

Die Wirz-Tochter Assai Dialog + Digital verstärkt das Team mit Anika Hirsch. Sie ist seit dem 1. Dezember 2007 in der Geschäftsleitung und verantwortet den Bereich Digital. In dieser Funktion übernimmt sie die strategische Beratung und die Betreuung von Schlüsselkunden.

 Die Wirz-Tochter Assai Dialog + Digital verstärkt das Team mit Anika Hirsch. Sie ist seit dem 1. Dezember 2007 in der Geschäftsleitung und verantwortet den Bereich Digital. In dieser Funktion übernimmt sie die strategische Beratung und die Betreuung von Schlüsselkunden. Sie ergänzt das bestehende Geschäftsleitungsteam, bestehend aus Michel Juhasz, CEO von Assai Dialog + Digital und Mitglied der Wirz-Gruppenleitung und Karin Lang, Leitung Dialog. Hirsch verfügt laut Mitteilung über langjährige Erfahrung in der Führung von integrierten Kommunikationsmandaten und in der strategischen Planung. Während den letzten sieben Jahren arbeitete Hirsch bei Scholz&Friends in Hamburg, wo sie als Account Director und Beratungsgruppenleiterin an der digitalen Zukunft von Unternehmen, Marken und Produkten mitarbeitete.

Assai beugt für die Mobiliar schmerzhaften Löchern vor

Die Wirz-Tochter Assai hat für die Mobiliar ein Mailing rund um das Thema private Vorsorge realisiert: Eine Zahnbürste macht darauf aufmerksam, dass frühzeitige Vorsorge spätere Löcher verhindert.

Die Wirz-Tochter Assai hat für die Mobiliar ein Mailing rund um das Thema private Vorsorge realisiert. Es soll darauf hinweisen, dass für das Rentenalter eine dritte Säule von Vorteil ist, wenn diese Zeit im gewohnten Standard genossen werden soll. Die Schweizerische Mobiliar bietet ergänzend zur obligatorischen Vorsorge mit «MobiLife» die entsprechende Produktepalette für die dritte Säule an, damit in der privaten Vorsorge keine Löcher entstehen. Assai schuf eine Analogie zur persönlichen Zahnpflege und realisierte ein 3-D-Mailing. Der Zielgruppe wurde eine Box mit einer Reisezahnbürste- und einer Reisezahnpaste zugestellt. Damit unterstreicht das Mailing das Thema «Wer vorsorgt, hat später keine schmerzhaften Lücken». Teil der Box ist eine Broschüre, die das Vorsorgesystem erklärt und die Zielgruppe zu einem kostenlosen Beratungsgespräch einlädt. In einem Wettbewerb wurden schliesslich mit dem Partner Kuoni fünf Reisegutscheine verlost. Verantwortlich bei Schweizerische Mobiliar:
Marco Fioroni (Leiter Werbung Marketingkommunikation), Nicole Müller (Projektleitung). Verantwortlich bei Assai Interactive: Stefan Dätwyler (Creative Direction), Stefan Frey (Art Direction), Sämi Weber (Text/Konzept), Andrea Mahler (Produktion), Karin Lang, Beat Enderlin, Marlene Flück (Beratung).

JWT+H+F brachte den Chlaus in die Apotheke

Die Kreativen von JWT+H+F haben für das Magenmedikament Rennie ein Apothekendisplay entwickelt – und fragten sich dabei, was dem Samichlaus auf den Magen geschlagen hat.

Die Kreativen von JWT+H+F haben für das Magenmedikament Rennie ein Apothekendisplay entwickelt – und fragten sich dabei, was dem Samichlaus auf den Magen geschlagen hat. Vielleicht waren es die Guetzli, Mandarinen oder Nüssen, die eigentlich nicht für ihn bestimmt waren. Jedenfalls habe der Samichlaus an Magenbrennen gelitten, teilt die Agentur mit. Da Rennie bei Magenbrennen helfe, sei er in die nächste Apotheke gegangen. Und da stehe er noch immer, nämlich als Apothekendisplay. Verantwortlich bei Bayer:
Luca De Vito (Group Brand Manager). Verantwortlich bei JWT+H+F: Remy Fabrikant (Gesamtverantwortung), Mike Krüll (Creative Director), Isa McInnes (Art Direction), Rainer Bühler (Strategic Planing), Petra Nigg, Cyprian Suter (Beratung), Sebastian Day, Christian Wirz (Grafik), Chr. Kitzmüller (Illustration).

Amnesty Deutschland wirbt in der Youtube-Schmuddelecke

Beim Filmportal Youtube ist es Praxis, mit Verweisen auf Sex höhere Zugriffszahlen für Clips zu erzielen. Dieser Venusfalle hat sich nun auch Amnesty Deutschland bedient. Umgesetzt wurde der Clip von Saatchi & Saatchi Frankfurt.

 
Beim Filmportal Youtube ist es Praxis, mit Verweisen auf Sex höhere Zugriffszahlen für Clips zu erzielen. So kann man einem Clip Begriffe wie «porn», «xxx» oder «hot» zuordnen oder «sexy»-Vorschaubilder ins Netz hängen, um Benutzer anzulocken. Dieser Venusfalle hat sich nun auch Amnesty Deutschland bedient. Umgesetzt wurde die Idee von Saatchi & Saatchi Frankfurt. Im neuen, englischsprachigen Image-Spot «The Trojan Girl», zu finden in der Schmuddelecke von Youtube, lockt Amnesty den unwissenden Nutzer seit bereits 10. Dezember mit rotem Schmollmund auf einem Vorschaubild. Kaum läuft der Film, verschwindet jedoch das Vorschaubild und es erscheint ein gutgekleideter Herr mit Krawatte, der dem verdutzten Zuschauer Ziel und Zweck von Amnesty erklärt. Ob der Clip deswegen mehr gesehen wird, ist zweifelhaft. Bisher wurde der Film rund 5000 Mal abgespielt. Georg Felser, Professor für Konsumentenpsychologie an der Hochschule Harz, gab gegenüber der Süddeutschen zu bedenken, die Enttäuschung des Zuschauers, doch keinen Sex gefunden zu haben, könnte hinderlich sein.

In Flagranti inszeniert Bodenständigkeit der Berner DC Bank

Die DC Bank steht als Bank der Berner Burger für solide Werte. Dies will die aktuelle Plakat- und Onlinekampagne kommunizieren, die zurzeit in und um Bern sowie auf der Internetseite von Espace Media zu sehen ist.

 
Die DC Bank steht als Bank der Berner Burger für solide Werte. Einerseits weil die Burgergemeinde für die Bank bürgt, andererseits weil die DC Bank solide und seriös seit 1825 arbeitet und damit Werte schafft, wie es in der Mitteilung heisst. Dies will die aktuelle Plakat- und Onlinekampagne kommunizieren, die zurzeit in und um Bern sowie auf der Internetseite von Espace Media zu sehen ist. Zudem wurden Anzeigen auf Internet-Suchmaschinen für bankenspezifische Begriffe aufgeschaltet.Verantwortlich bei DC Bank:
Rudolf Brunner (Vorsitzender der Geschäftsleitung) und Bruno Tanner (Mitglied der Geschäftsleitung). Verantwortlich bei In Flagranti Werbeagentur BSW: Michael Hählen und Regula Cajacob (Beratung), Michael Holzgang (Media), Melanie Brandel und Simon Matz (Grafik), Simon Kümin (Text/Konzept). Foto: Rolf Siegenthaler, Bern.

Zu guter Letzt: SMC-Gründer Gaston Friedländer ist 100 Jahre alt

Am 16. Dezember feierte Gaston Friedländer, Gründer von Swiss Marketing (SMC), in Zürich seinen 100. Geburtstag. Mit ihm hat die Geschichte von SMC vor rund 50 Jahren als Erfa-Gruppe mit 25 Leuten begonnen.

 
Am 16. Dezember feierte Gaston Friedländer, Gründer von Swiss Marketing (SMC), in Zürich seinen 100. Geburtstag. Mit ihm hat die Geschichte von SMC vor rund 50 Jahren als Erfa-Gruppe mit 25 Leuten begonnen. Heute ist es mit 2’500 Mitgliedern der grösste Schweizer Fachverband für Führungskräfte im Marketing und Verkauf. Aus der Erfa-Gruppe ist ein etabliertes Forum für Marketingleute geworden, eine Plattform für berufliches Weiterkommen, die mit dem hohen Wissens- und Erfahrungsstand ihrer Mitglieder arbeitet und den Erfahrungsaustausch nach 50 Jahren immer noch fördert. Gaston Friedländer wohnt im «Sydefädeli» in Zürich-Höngg, wo er sich nach wie vor guter Gesundheit erfreut. Wir gratulieren.

Sebastian Ramspeck stösst zur Sonntagszeitung

Sebastian Ramspeck, Neffe des Blick-Kolumnisten und früheren Weltwoche-Chefs Jürg Ramspeck, wechselt zur Sonntagszeitung. Deren Chefredaktor Andreas Durisch bestätigte am Dienstag entsprechende Informationen der Werbewoche.

 Sebastian Ramspeck wechselt zur Sonntagszeitung. Deren Chefredaktor Andreas Durisch bestätigte am Dienstag entsprechende Informationen der Werbewoche. «Wir freuen uns sehr auf ihn», erklärte Durisch. Ramspeck, Neffe des Blick-Kolumnisten und früheren Weltwoche-Chefs Jürg Ramspeck, tritt seinen Dienst im Nachrichtenressort der Sonntagszeitung am 1. März 2008 an. Der studierte Politologe hat zwei Jahre im Düsseldorfer Aussenbüro des deutschen Nachrichtenmagazins Spiegel gearbeitet, davor hatte er die renommierte Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg absolviert.

PIN-Chef Günther Thiel tritt zurück

Nach dem Geldstopp des Axel-Springer-Verlags für seine Tochter PIN Group war von einem möglichen Management-Buyout durch Leute um PIN-Geschäftsführer Thiel die Rede. Dieser hat sich jetzt aber zurückgezogen, und dem deutschen Briefzusteller droht die Insolvenz.

 
Der Geschäftsführer des privaten deutschen Briefzustellers PIN, Günther Thiel, hat am Dienstag seinen Rücktritt bekannt gegeben. Gleichzeitig zog er sein Angebot zurück, den vom Axel-Springer-Verlag gehaltenen 64-Prozent-Anteil an PIN zu übernehmen. Als Grund gab Thiel das «kommunikative Verhalten» des Axel-Springer-Verlags an, wie Financial Times Deutschland meldete. Hintergrund der Krise ist die Entscheidung des Springer-Verlags vor wenigen Tagen, sämtliche Zahlungen an sein Tochterunternehmen einzustellen (siehe: Axel Springer steckt vorerst kein Geld mehr in die PIN Group /  http://www.werbewoche.ch/newsmail071214_springer.werbewoche). Thiel hatte nachher angeboten, den Springer-Anteil am maroden Unternehmen für einen Euro zu übernehmen, was Verlags-Chef Matthias Döpfner wiederum als Provokation zurückwies. Thiel hält mit seiner Beteiligungsfirma Rosalia 10 Prozent am Aktienkapital und ist somit einer von mehreren Minderheitsaktionären. Wenn weder er noch andere Aktionäre Geld in das Unternehmen stecken, wird PIN in den nächsten Tagen Insolvenz anmelden müssen. Damit wäre in Deutschland der erste Versuch, einen bundesweit agierenden, privaten Briefzusteller aufzubauen, gescheitert.

Y&R-Gruppe kommuniziert Spass für die Geschmacksnerven

Die Y&R-Gruppe wirbt für die Leckereien der Süssigkeitenkette Lolipop in der Schweiz und in Süddeutschland. Die Botschaft ist Spass, visuell bewegen sich die zwei Sujets im Playmobil-Kinderparadies.

 
Den Lolipop 1st Candy Store gibt’s 21 Mal in der Schweiz und Süddeutschland und er führt über 900 verschiedene Süssigkeiten im Regal. Die Angebotsvielfalt für Schleckmäuler hat die Y&R-Gruppe als «Spass für die Geschmacksnerven» thematisiert und visualisiert. In zwei Print-Sujets soll gezeigt werden, dass man seiner Zunge mit einem kleinen Trip zu Lolipop grosse Freude bereiten könnte, so die Mitteilung. Die Motive werden als Plakate, Anzeigen und Tramhänger eingesetzt.Verantwortlich bei Lolipop:
Alexandra Bisaz und Nicole Reolon-Mächler. Verantwortlich bei der Y&R-Gruppe: Christian Bobst, Dominik Oberwiler (CD), Rob Hartmann (AD), Martin Stulz (Text), Kathrin Gerber (Art Buying), Pablo Koerfer (Beratung) und Patrick Rohner (Bildbearbeitung).

Landesmuseum zeigt Swiss Press Photo 2007

Am 29. November 2007 wurde zum 17. Mal der Espace-Media-Preis für Pressefotografie verliehen. Das Schweizerische Landesmuseum in Zürich zeigt in einer Ausstellung vom 18. Dezember bis 24. Februar die Siegesbilder und weitere ausgewählte Fotos.

Am 29. November 2007 wurde zum 17. Mal der Espace-Media-Preis für Pressefotografie verliehen. Das Schweizerische Landesmuseum in Zürich zeigt in einer Ausstellung vom 18. Dezember bis 24. Februar die Siegesbilder und weitere ausgewählte Fotos. Darin werden die wichtigsten Ereignisse des zu Ende gehenden Jahres festgehalten. 134 Fotografinnen und Fotografen haben 1841 Bilder eingereicht, die vom September 2006 bis August 2007 in Schweizer Printmedien publiziert worden sind. Der Hauptpreis und der 1. Preis der Kategorie Kunst und Kultur ging an Michael Würtenberg aus Zürich. Sein Bild hält die Greenpeace-Aktion mit 600 nackten Körpern auf dem Aletschgletscher fest. Das Bild erschien in der NZZ am Sonntag.
Nach der Station im Landesmuseum geht die Ausstellung auf eine Reise durch die Schweiz. Sie wird im März im Forum der Schweizer Geschichte in Schwyz, ab Ende April im Salon du Livre in Genf und ab August im Käfigturm in Bern zu sehen sein.

Zu guter Letzt: Bambini mit Telefonitis

Rapper Greis kommt zur Erkenntnis, dass Mobiltelefone die Menschen unzuverlässig machen. Und italienische Psychologen schlagen Alarm, weil schon vierjährige Bambini ihre Telefonini in den Chindsgi mitschleppen.

 Verschiedene Berichte zum Thema Handy und die Auswirkungen auf das menschliche Seelenheil machten am Montag die Runde. So erzählte Rapper Greis der Aargauer Zeitung, sein Mobiltelefon habe ihn unzuverlässiger gemacht: «Die Möglichkeit, jederzeit und überall Termine verschieben zu können, macht die Handys weniger verbindlich», ist seine beeindruckende Schlussfolgerung. Wenn Greis ein paar Jahre jünger wäre und weiter südlich leben würde, so könnte ihm die italienische Psychologen-Gilde vielleicht noch helfen. Die schlägt nämlich Alarm, weil eine Studie gezeigt hat, dass sogar vierjährige Knöpfe ihre Mobiltelefone in den Chindsgi mitnehmen. Die Psychologen warnen davor, dass die Bambini von den Telefonini abhängig werden, statt persönliche Kontakte zu entwickeln. Diese bahnbrechenden Überlegungen kommen für Greis natürlich zu spät. Er schlug sich in seiner Jugend laut Interview nicht mit einem Handy herum, sondern beneidete einen Freund um dessen durchsichtigblauen Motorola-Pager. Welche Auswirkungen der frühkindliche Pager-Gebrauch auf spätere Rapper haben könnte, darüber schweigen sich die Seelenklempner natürlich wieder aus.
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