StudiVZ krebst nach Protesten zurück

Letzte Woche hat Holtzbrinck angekündigt, zielgerichtete Werbung an die User des Studentenportals StudiVz verschicken zu wollen. Daraufhin kam es zu heftigen Protesten der Nutzer. Nun krebst das Portal zurück.

 Letzte Woche hat Holtzbrinck angekündigt, zielgerichtete Werbung an die User des Studentenportals StudiVz verschicken zu wollen (siehe ). Daraufhin kam es zu heftigen Protesten der Nutzer. In Foren erklärten Mitglieder der Community massenweise ihren Austritt, und Datenschützer kritisierten die neuen Regelungen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtete. Nun rudert das Portal zurück und nimmt Abstand von der gezielten Werbung. In einer Mail wurde den Nutzern zugesagt, keine Werbung in Chats und via SMS zu posten. Auch in zwei weiteren Punkten sei man den Nutzern entgegen gekommen: Einträge von Usern, die ihre Mitgliedschaft kündigen, sollen gelöscht werden. Ursprünglich war vorgesehen, die Einträge weiterhin öffentlich zugänglich zu lassen. Zudem sollen die Mitglieder nun doch nicht sofort rausfliegen, wenn sie den neuen Geschäftsbedingungen nicht bis zum 9. Januar zustimmen. Die Profile bleiben laut Süddeutscher Zeitung bis zum 31. März für alle anderen Mitglieder sichtbar.

Zu guter Letzt: Spice Girls taufen Jumbo-Jet

Die Spice Girls sind zurück, die Wiedervereinigungstour in vollem Gange – das erste Mal seit fast zehn Jahren stehen Victoria und Co. wieder gemeinsam auf der Bühne. Als Werbegag für ihr grosses Comeback durften die Girls ihren eigenen Jumbo-Jet taufen.

 Die Spice Girls sind zurück, die Wiedervereinigungstour in vollem Gange – das erste Mal seit fast zehn Jahren stehen Victoria und Co. wieder gemeinsam auf der Bühne. Als Werbegag für ihr grosses Comeback durften die Girls ihren eigenen Jumbo-Jet taufen. Sie wählten drei Namen aus und liessen ihre Fans in einem Wettbewerb online über den Besten entscheiden, wie die SDA meldete. Und sie setzten der Fantasie bei der Kreation der Vorschläge keine Grenzen: Die Fans konnten wählen zwischen Spice Girl, Girl Power und Spice One. Bei soviel Kreativiät wird es den Groupies wohl nicht leicht gefallen sein, sich zu entscheiden. Doch nun sind die Würfel gefallen: Spice One soll die Boeing 747 der Fluglinie Virgin Atlantic heissen, Gewürz Eins. Girl Power wäre vielleicht origineller gewesen. Obwohl: Spice Girl regt dafür zum Nachdenken an. Na, hoffentlich wird die Tour für die Fünf trotzdem ein Erfolg.

Lovebumble: Meyer Werbung hilft bei der Partnersuche

Die neue Dating-Site Lovebumble hat ihre Kommunikation der Zürcher Agentur Meyer Werbung anvertraut. Zur Kampagne gehört ein Tramplakat und eine Postkarte für Schüchterne.

 Die neue Dating-Site Lovebumble hat ihre Kommunikation der Zürcher Agentur Meyer Werbung anvertraut. Diese hat ein Tramplakat konzipiert, auf welchem die Fahrgäste gefragt werden, ob sie eine Beziehung suchten, die ein bisschen länger dauere als diese Fahrt. Das Plakat werde in Kürze in den Zürcher Trams zu sehen sein, heisst es in einer Mitteilung. Ebenfalls zur Kampagne gehört eine Postkarte für Schüchterne, die in den Cards-for-free-Ständern erhältlich ist: Mit ihrer Hilfe kann man mit dem Mann oder der Frau seiner Träume Kontakt aufnehmen, wenn einem der Mut fehlt, diese Person direkt anzusprechen. Die Site Lovebumble wird von einem Team aus Sozialpsychologen und Coaches betrieben. Es gehe dabei um Verbindlichkeit, heisst es in der Mitteilung – man bekomme bloss drei Partnervorschläge, nämlich jene, die zu einem passten. Mit diesen stehe man dann auch sofort in Kontakt. Wolle man weitere Vorschläge, müsse man sich persönlich bei ihnen verabschieden.
 
 
Text und Konzept: Thomas Meyer

Rotor lanciert Russian Standard Vodka in der Schweiz

Die Zürcher Agentur Rotor führt den Russian Standard Vodka im Schweizer Markt ein und muss dabei den Spagat zwischen einer Image-Kampagne und der Kommunikation der Handelskanäle machen. Na dann Prost.

 
Die Zürcher Agentur Rotor führt den Russian Standard Vodka als Marke in der Schweiz ein. Die Einführungskampagne müsse dabei den Spagat zwischen Image-Auftritt und Kommunikation der Handelskanäle machen, heisst es in einer Mitteilung. Mit dem Spruch «Russlands Nr.1 Premium Wodka» beansprucht der Wodka hierzulande die Marktführerschaft im höheren Preissegment, wie das offenbar in Russland bereits der Fall ist.Die Kampagne umfasst Plakate in der deutschen und französischen Schweiz in den Wochen 51 und 52. Zudem wird an den Verkaufsstellen mittels Hängeetiketten an den Flaschen auf die Neuheit des Produkts aufmerksam gemacht. Flankierend werden in verschiedenen Printtiteln und Fachpublikationen bis auf weiteres Image-Inserate eingesetzt. Mit diversen Anlässen und Gastro-Massnahmen sollen weitere Absatzkanäle parallel bearbeitet werden.
Verantwortlich bei Campari Schweiz AG:
Christian Kauffmann (Marketing Director) und Daniel Roder (Brand Manager).Verantwortlich bei Rotor Agentur für Kommunikation:
Alexander Gessert (CD), Sascha Kieslinger (AD), Luca Santarossa (Beratung) und Martin Hauser (Media, Produktion).

SF profitierte auch von Teil 2 der Bundesratswahlen

Als am Donnerstagmorgen Eveline Widmer-Schlumpf ihre Wahl zur Bundesrätin annahm, erreichte SF 1 den höchsten je gemessenen Marktanteil von 91 Prozent. Es war also nicht nur in politischer Hinsicht ein Tag der Superlative.

 
So viele Menschen wie am Donnerstag stellten wohl schon lange nicht mehr um acht Uhr früh den Fernseher an: 528’000 Personen sahen am Donnerstagmorgen die eineinhalbstündige Direktübertragung der Bundesratswahlen auf SF 1. Der Personenmarktanteil betrug 88 Prozent. Das ist der höchste Wert, der seit Beginn der Marktanteilserhebung je verzeichnet wurde, wie SF mitteilte. Während der Wahlannahme von Eveline Widmer-Schlumpf lag der Wert noch höher: Kurz nach 8.00 Uhr informierten sich 749’000 Personen bei SF 1 über den Entscheid der neuen Bundesrätin. Das entsprach einem Marktanteil von 91,0 Prozent. Die SF-Website, wo die Sendungen live gezeigt wurden, registrierte total 301’122 Besuche. Auf Interesse stiessen auch drei bundesrätliche Pressekonferenzen. 114’000 Personen (45,9 Prozent) waren dabei, als sich die neue Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf den Medien stellte; 180’000 Zuschauerinnen und Zuschauer (46,4 Prozent) sahen Samuel Schmids Pressekonferenz und 178’000 Personen (42,2) jene von alt Bundesrat Christoph Blocher.

Google plant Attacke auf Wikipedia

Der Internetriese Google entwickelt derzeit eine eigene Online-Enzyklopädie. Im Unterschied zu Wikipedia gehört beim Google-Projekt Werbung zum Plan.

 Der Internetriese Google hat ein neues Geschäftsfeld gefunden, in dem er sich tummeln möchte. Damit will er Wikipedia vom Enzyklopädie-Thron stürzen. Im offiziellen Google-Blog Googleblog.blogspot.com hat Engineering-Vizechef Udi Manber angekündigt, dass der Suchmaschinenkonzern derzeit eine Plattform namens Knol entwickelt. Sie soll der Wissensverbreitung und als Informationsquelle im Internet dienen, wie Pressetext berichtet. Experten erhalten die Möglichkeit, Artikel zu bestimmten Begriffen und Stichworten zu verfassen. Anders als bei Wikipedia sollen sie ihren eigenen Namen darunter setzen. Änderungen anderer Nutzer werden nur dann ermöglicht, wenn der Verfasser diesen vorher zustimmt. Während bei Wikipedia Werbung immer noch ein Tabu ist, gehört sie beim Google-Projekt schon von Anfang an zum Plan. Die Verfasser sollen die Möglichkeit erhalten, Werbung auf ihren Beitragsseiten zu schalten und damit an den Einnahmen mitzuverdienen. Laut einem Google-Sprecher handelt es sich bei Knol zunächst um ein Projekt für die USA. Ein Starttermin wurde noch nicht genannt.

Axel Springer steckt vorerst kein Geld mehr in die PIN Group

Aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags in Sachen Mindestlohn für die Postbranche hat der Verlag Axel Springer beschlossen, keine weiteren Mittel mehr für die PIN Group bereit zu stellen. Der Verlag sieht die Wettbewerbsfähigkeit praktisch verunmöglicht.

 
Aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags in Sachen Mindestlohn für die Postbranche hat der Verlag Axel Springer beschlossen, keine weiteren Mittel mehr für die PIN Group bereit zu stellen. Der Verlag habe in den privaten Postdienstleister bisher rund 620 Millionen Euro investiert (siehe: ) und gemeinsam mit anderen Gesellschaftern mehr als 9’000 Arbeitsplätze aufgebaut, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Im Zuge der Postmarktliberalisierung bestand das Ziel darin, einen Konkurrenzbetrieb zur Deutschen Post aufzubauen.Das Unternehmen habe bis zum Einsetzen der Mindestlohndebatte ausserordentlich erfolgreich gewirtschaftet, berichtet Axel Springer. Durch den Entscheid des Bundestags sei nun aber die Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens in Frage gestellt. Umso mehr, als die Deutsche Post dauerhaft von der 19-Prozent-Mehrwertsteuer und den Unfallversicherungsgebühren (3 Prozent) befreit sei und somit einen krassen Vorteil hätte. Damit werde der Wettbewerb nicht nur massiv behindert, sondern praktisch unmöglich. Die Kritik der für Wettbewerb zuständigen EU-Kommissarin, des Präsidenten der Europäischen Zentralbank, des Ifo-Instituts sowie des Präsidenten des deutschen Kartellamtes bestätige diese Einschätzung, so der Verlag.
Axel Springer wäre nach eigenen Angaben bereit, die Mehrheit an der PIN Group abzugeben, wenn Minderheitsgesellschafter oder neue Investoren ausreichend Mittel zur Verfügung stellen, um eine wirtschaftliche Perspektive zu ermöglichen. Zusätzlich dürfe der gesetzliche Mindestlohn nicht über 7,50 Euro liegen und die Deutsche Post müsste zur vollen Zahlung der Mehrwertsteuer und der Unfallversicherung ab 1. Januar 2008 verpflichtet werden, damit der wettbewerbsverzerrende Kostenvorteil von bis zu 22 Prozent entfiele.

Seilerzürich liebt für Subaru den Winter

Die Agentur Seilerzürich zeigt, wie Autofahrern der Winter so richtig Freude machen kann.

Die Agentur Seilerzürich zeigt, wie Autofahrern der Winter so richtig Freude machen kann. Sie bewirbt mit einem neuen Inserat Subaru. Deren 4×4-Personenwagen bieten Allrad, womit für Bodenhaftung und Spurtreue bei jedem Wetter gesorgt sein sollte. Das verdeutlicht Seilerzürich mit einem Sticker, der die Liebe zur Frau Holle zum Ausdruck bringt. Verantwortlich bei Subaru Schweiz:
Werner Bärtschi (Director Marketing Communications). Verantwortlich bei Seilerzürich: Stefan Künzler, Bruno Zürcher (AD), Stefan Beck (Text/Konzept), Andy Amsler (Beratung).

StudiVZ vermarktet seine Nutzerdaten

Ein Jahr nach der Übernahme des Community-Portals StudiVZ will Holtzbrinck das grosse Geld machen: Ab Januar sollen die persönlichen Daten der vier Millionen Mitglieder vermarktet werden. Datenschützern ist das Vorgehen von StudiVZ ein Dorn im Auge.

 
Ein Jahr nach der Übernahme des Community-Portals StudiVZ will Holtzbrinck das grosse Geld machen: Ab Januar sollen die persönlichen Daten der vier Millionen Mitglieder vermarktet werden. Da die Nutzer des Netzwerkportals ihre persönlichen Interessen angegeben haben, kann ohne Streuverlust künftig gezielt personalisierte Werbung verschickt werden. Gemäss Wuv.de wird das durch eine Änderung in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen möglich. Datenschützern ist das Vorgehen von StudiVZ ein Dorn im Auge: «Wir haben immer davor gewarnt, sein Privatleben in den Internetportalen zu sehr zu präsentieren», sagte ein Sprecher des Bundesbeauftragten für Datenschutz zur Tageszeitung Welt. Hier werde «die Unbedarftheit der meist jungen Mitglieder ausgenutzt.» StudiVZ hält dagegen, dass die Änderung der Geschäftsbedingungen von jedem Nutzer bestätigt werden muss. Die entsprechenden E-Mails hat das Portal bereits verschickt. Zudem sei der Verkauf von Nutzerdaten an Dritte ausgeschlossen. Es gehe lediglich um Targeting.

Urs Hofmann ersetzt Felix H. Mende bei der SPR+

Der längjährige Geschäftsführer Felix H. Mende verlässt Swiss Poster Research Plus in Richtung Affichage Holding, bleibt dem Unternehmen aber als VR-Mitglied erhalten. Neuer Geschäftsführer wird Urs Hofmann.

 
Felix H. Mende, der langjährige Geschäftsführer der Swiss Poster Research Plus (SPR+), wechselt per 1. Januar 2008 zur Affichage Holding und übernimmt in der Organisationseinheit Affichage International eine neue Funktion. Gleichzeitig mit seinem Abgang wird er bei SPR+ in den Verwaltungsrat eintreten, um die Kontinuität im Unternehmen zu garantieren, wie es in einer Mitteilung heisst. Als Geschäftsführer abgelöst wird er von Urs Hofmann, der seit Oktober 2006 für die SPR+ tätig ist (siehe: ). Zuerst war er Leiter IT und Datenbanken beim Forschungsinstitut, dann Leiter Forschungsprojekte. Er bringt als diplomierter Wirtschaftsinformatiker FH ideale Voraussetzungen für die neue Aufgabe mit.

Neue Marketingleiterin bei Phonak Schweiz

Seit dem 1. Dezember leitet Kathrin Aebersold das Marketing bei Phonak Schweiz. Sie ist die Nachfolgerin von Anita Lösch.

Seit dem 1. Dezember leitet Kathrin Aebersold das Marketing bei Phonak Schweiz. Sie ist die Nachfolgerin von Anita Lösch. Zuvor war Aebersold während sechs Jahren in leitender Position bei McCann Erickson tätig, wo sie nebst ihrer Funktion als Chief Growth Officer auch für die Betreuung eines internationalen Kunden verantwortlich zeichnete. Sie ist eidgenössisch diplomierte Marketingleiterin und hat während eines mehrjährigen Auslandaufenthalts bereits erste Erfahrungen in der Hörgeräte-Industrie gesammelt, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist. In ihrer neuen Funktion wird sie direkt dem Geschäftsführer von Phonak Schweiz, Marcel Ubezio, unterstellt sein.

Schaffhauser Fernsehen setzt Teleblocher fort

Auch nach der Abwahl von Bundesrat Blocher will das Schaffhauser Fernsehen die wöchendlichen Gespräche von «Teleblocher» ausstrahlen.

 
Auch nach der Abwahl von Christoph Blocher als Bundesrat setzt das Schaffhauser Fernsehen die Ausstrahlung seiner Wochengespräche «Teleblocher» fort. Das Schaffhauser Fernsehen ist überzeugt, dass diese Gespräche ein wichtiger Beitrag zur politischen Meinungsbildung sind, wie die SDA mitteilt. Auch als Oppositionsführer werde Christoph Blocher das schweizerische politische Geschehen wesentlich mitprägen.
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