StudiVZ krebst nach Protesten zurück
Letzte Woche hat Holtzbrinck angekündigt, zielgerichtete Werbung an die User des Studentenportals StudiVz verschicken zu wollen. Daraufhin kam es zu heftigen Protesten der Nutzer. Nun krebst das Portal zurück.
Letzte Woche hat Holtzbrinck angekündigt, zielgerichtete Werbung an die User des Studentenportals StudiVz verschicken zu wollen (siehe ). Daraufhin kam es zu heftigen Protesten der Nutzer. In Foren erklärten Mitglieder der Community massenweise ihren Austritt, und Datenschützer kritisierten die neuen Regelungen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtete. Nun rudert das Portal zurück und nimmt Abstand von der gezielten Werbung. In einer Mail wurde den Nutzern zugesagt, keine Werbung in Chats und via SMS zu posten. Auch in zwei weiteren Punkten sei man den Nutzern entgegen gekommen: Einträge von Usern, die ihre Mitgliedschaft kündigen, sollen gelöscht werden. Ursprünglich war vorgesehen, die Einträge weiterhin öffentlich zugänglich zu lassen. Zudem sollen die Mitglieder nun doch nicht sofort rausfliegen, wenn sie den neuen Geschäftsbedingungen nicht bis zum 9. Januar zustimmen. Die Profile bleiben laut Süddeutscher Zeitung bis zum 31. März für alle anderen Mitglieder sichtbar.
