Jan Leube geht bei Scholz & Friends Zürich von Bord

Der Geschäftsführer Kreation von Scholz & Friends Zürich, Jan Leube, verlässt die Limmatstadt und übernimmt im Laufe des ersten Halbjahres 2008 als Chief Creative Officer die kreative Führung von BBDO Berlin. Die Nachfolge in Zürich ist noch offen.

Der Geschäftsführer Kreation von Scholz & Friends Zürich, Jan Leube, verlässt die Limmatstadt und übernimmt im Laufe des ersten Halbjahres 2008 als Chief Creative Officer die kreative Führung von BBDO Berlin. Leube war während den letzten beiden Jahren in der Geschäftsleitung des Zürcher Ablegers von Scholz & Friends tätig. Sein Nachfolger ist noch nicht bestimmt. Man führe Gespräche mit möglichen Kandidaten, sagte Leube der Werbewoche: «Innert der ersten beiden Monaten 2008 soll entschieden werden, wer die Nachfolge übernimmt». Leube wird während des ersten Halbjahres noch in Zürich tätig sein. Er kehre aus rein privaten Gründen nach Berlin zurück, erklärte Leube weiter. Der Weggang falle ihm nicht leicht, auch wenn er sich auf die neue Herausforderung freue: «Scholz & Friends Zürich ist innert gut zwei Jahren auf 22 Mitarbeitende angewachsen und steht nun an einem sehr guten Ort. Da fällt der Abschied schwer.»
Leube stieg 1998 als Texter bei Scholz & Friends ein. Die ersten zwei Jahre arbeitete er in Hamburg, von 2000 bis 2006 war er Creative Director in Berlin. Vor seinem Wechsel in die Werbung schrieb der studierte Anglist als Wirtschaftsredaktor für das deutsche Börsenjournal Wertpapier. Der 37-jährige Deutsche ist Mitglied im ADC Deutschland, ADC Schweiz und im D&AD. Bei BBDO Berlin wird er sich die Führungsverantwortung mit den beiden Geschäftsführern Franziska Hollmann und Florian Schindler teilen, wie die Agentur mitteilte.

Euro RSCG erzeugt mit dem Kammerorchester «Grosse Gefühle»

Kammerorchester gelten unter jungen Leuten nicht eben als die trendigsten Musikgruppen der Gegenwart. Natürlich sind aber auch sie erpicht darauf, neben grauen Häuptern auch junges Blut in ihrem Publikum begrüssen zu dürfen.

 Kammerorchester gelten unter jungen Leuten nicht eben als die trendigsten Musikgruppen der Gegenwart. Natürlich sind aber auch sie erpicht darauf, neben grauen Häuptern auch junges Blut in ihrem Publikum begrüssen zu dürfen. Aus diesem Grund hat das auf die Wiener Klassik mit Komponisten wie Mozart, Beethoven und Hayden spezialisierte Zürcher Kammerorchester die Werbeagentur Euro RSCG angeheuert. Diese entwickelte den auf dem grossen emotionalen Spektrum der klassischen Musik basierenden Grundgedanken «Grosse Gefühle». Diese Botschaft wurde von Euro RSCG Zürich zu einem Paket geschnürt, das aus Plakaten, Anzeigen, Flyern, Webinhalten sowie einem
besteht. Zur dramatischen Musik des Komponisten Ferdinand Ries zeigt der einen virtuellen Ritt über Notenlinien, die eine Achterbahn formen. Er läuft im Dezember 2007 und Januar/Februar 2008 im TV und in 85 Kinos in der Region Zürich.Auf Seiten des Orchesters bilden Abende mit jungen Künstlern, Apérokonzerte und weitere innovative Konzertreihen den Auftakt einer entsprechenden Neuausrichtung.
Verantwortlich beim Zürcher Kammerorchester:
Dr. Aviel Cahn (Gesamtverantwortung), Nicole Sandmeier (Kommunikation), Carola Fischer (PR). Verantwortlich bei Euro RSCG: Axel Eckstein (CD), Nemanja Gajic (Text), Isabelle Bühler (Grafik), Andreas Sedmak (Beratung), Sarah Gianesi (Beratung), Frank Bodin (Gesamtverantwortung). 
 
 

Kommunikationschef einziger Schuldiger im Fall Fierz

Die ehemalige Zürcher Regierungsrätin Dorothée Fierz hat im Frühjahr 2006 das Amtsgeheimnis nicht verletzt. Das Bezirksgericht Zürich sprach sie und drei seinerzeitige Mitarbeiter am Donnerstag frei. Dagegen wurde der damalige Kommunikationschef verurteilt.

 Die ehemalige Zürcher Regierungsrätin Dorothée Fierz hat im Frühjahr 2006 das Amtsgeheimnis nicht verletzt. Das Bezirksgericht Zürich sprach sie und drei seinerzeitige Mitarbeiter am Donnerstag frei. Dagegen wurde der damalige Kommunikationschef verurteilt. Die Gerichtsverhandlung drehte sich um die Herausgabe von vertraulichen Dokumenten aus der Baudirektion an den Tages Anzeiger und die Neue Zürcher Zeitung am 27. April 2006. Hintergrund war ein öffentlich ausgetragener Streit um das Tiefbauamt zwischen Baudirektorin Fierz (FDP) und Volkswirtschaftsdirektorin Rita Fuhrer (SVP).
Der Freispruch für Fierz und ihre Mitarbeiter erfolgte nach dem Grundsatz «im Zweifel für den Angeklagten», wie der Einzelrichter in der kurzen mündlichen Urteilsbegründung ausführte. Fierz und den drei Mitangeklagten wurden Prozessentschädigungen zwischen rund 29’000 und 34’000 Franken zugesprochen.
Einziger Schuldiger bleibt damit ein fünfter Angeschuldigter, der damalige Kommunikationschef der Baudirektion. Er hatte vertrauliche Unterlagen einzelnen Medien überbracht. Er hatte sich selbst angezeigt und ein Geständnis abgelegt. Per Strafbefehl der Staatsanwaltschaft wurde er zu einer bedingten Geldstrafe von 45 Tagessätzen à 120 Franken und einer unbedingten Busse von 1’000 Franken verurteilt.
Der Kommunikationschef sagte aus, er habe an einer Sitzung darauf hingewiesen, dass die Presse anderes über den Streit von Fierz und Fuhrer berichten würde, wenn sie gewisse Dokumente sehen könnte. Sein Vorschlag, Dokumente an ausgewählte Medien abzugeben, sei von Fierz und den anderen gutgeheissen worden. Die einhellige Antwort sei gewesen: «Mach das, ich weiss einfach nichts davon».
Fierz und ihre drei Mitangeklagten bestritten diesen Sachverhalt entschieden. Laut dem Richter wirkten die Aussagen der vier nicht abgesprochen und glaubhaft. Dagegen hätten die Aussagen des Kommunikationschefs einen «stereotypen, konstruierten und eingeübten Eindruck» gemacht, was das Gericht als «Lügensignale» wertete.

Bakom lässt U1 TV fallen

Die Cablecom darf U1 TV aus dem Angebot nehmen. Das Programm des Zürcher Privatfernsehsenders erfüllt laut Auffassung des Bundesamtes für Kommunikation nicht die Bedingungen für eine Aufschaltpflicht.

 Die Cablecom darf U1 TV aus dem Angebot nehmen. Das Programm des Zürcher Privatfernsehsenders erfüllt laut Auffassung des Bundesamtes für Kommunikation nicht die Bedingungen für eine Aufschaltpflicht. Dies gab das Bakom am Mittwoch in einer Pressemitteilung bekannt. Damit das Bakom einen Kabelnetzbetreiber verpflichten kann, ein Programm unentgeltlich zu verbreiten, muss es in besonderem Mass zur Erfüllung des verfassungsrechtlichen Auftrags beitragen. Die Verfassung fordere Beiträge zur Meinungsbildung, Information und Bildung, die Förderung des schweizerischen Kulturschaffens sowie die Berücksichtigung der föderalistischen Vielfalt, schreibt das Bakom. U1 TV habe nicht darlegen können, dass das Programm die geforderten Leistungen erbringe. Sowohl beim Hauptsender, wie auch beim neu lancierten Sportkanal bestünden zu viele Unbekannte. Darüber hinaus strahle U1 zahlreiche Sendungen aus, die durch kostenpflichtige Telefondienste finanziert würden und teilweise dem verfassungsrechtlichen Leistungsauftrag geradezu widersprächen.
U1 TV kündigte gegen den Entscheid des Bakom Rekurs an. «Wir haben auf Beanstandung des Bakom die Verträge mit den Erotik-Anbietern per Ende Jahr gekündigt. Dasselbe hätten wir auch mit den telefonischen Mehrwertdiensten gemacht, wenn wir gewusst hätten, dass sich das Bakom an diesen stört», sagte U1-Sprecher Peter Heeb gegenüber der Presse. Auch die erfolgreiche Sendung des Kartenlegers Mike Shiva würde man nötigenfalls kündigen, falls diese das Weiterleben des Senders gefährde.

Pendlerzeitung News ist ähnlich beliebt wie .ch

Die neue Gratiszeitung News ist in ihrer Startphase ebenso bekannt wie es das Gratisblatt .ch kurz nach seiner Lancierung war und findet ähnlich mässigen Anklang. Dies ergab eine vom Meinungsforschungsinstitut Demoscope durchgeführte repräsentative Befragung von 762 Deutschschweizern.

 Die neue Gratiszeitung News ist in ihrer Startphase ebenso bekannt wie es das Gratisblatt .ch kurz nach seiner Lancierung war und findet ähnlich mässigen Anklang. Dies ergab eine vom Meinungsforschungsinstitut Demoscope durchgeführte repräsentative Befragung von 762 Deutschschweizern. Bereits 42 Prozent der befragten Deutschschweizer Bevölkerung kennt das Gratisblatt ungefähr eine Woche nach der Lancierung spontan mit Namen, schreibt Demoscope am Mittwoch. Dieser Bekanntheitsgrad liege auf vergleichbarem Niveau mit jenem vom Blatt .ch kurz nach dessen Lancierung im September (38 Prozent).
Ein gutes Drittel der Befragten hat das Pendlerblatt schon gesehen oder gelesen. Im Gesamturteil jener, denen News bekannt ist, schneidet es wie .ch mässig ab: Die Durchschnittsnote von News liegt auf einer Skala von eins bis sechs bei 3,7 – jene von .ch lag kurz nach dem Markteintritt bei 3,5.
Weiter zeigt die Studie, dass die rasante Vermehrung der Gratisblätter einen Viertel der befragten Personen freut. Einen weiteren Viertel jedoch ärgert sich darüber. Die restliche Hälfte der Befragten lässt die zunehmende Gratiszeitungs-Dichte kalt.

Saatchi & Saatchi Simko: Nationale Kampagne für Make-A-Wish

Seit Anfang Dezember läuft eine nationale Werbekampagne der Genfer Agentur Saatchi & Saatchi Simko für die Stiftung Make-A-Wish, welche schwerkranken Kindern Wünsche erfüllt.

 Seit Anfang Dezember läuft eine nationale Werbekampagne der Genfer Agentur Saatchi & Saatchi Simko für die Stiftung Make-A-Wish, welche schwerkranken Kindern Wünsche erfüllt. Realisiert wurden Plakate, Radio-Spots sowie TV-Spots im «stand by» -Status und Anzeigen für Printmedien. Diese sollen in verschiedenen Medien und verschiedenen Zeiträumen während des Monats Dezember zu sehen und zu hören sein. Das Sujet der Kampagne zeigt ein Elektrokardiogramm, das die Monotonie des Tagesablaufs eines schwerkranken Kindes symbolisieren soll. Bei einer Wunscherfüllung verändert sich die Kurve, auf dem Diagramm wird dies mit einem Delfin dargestellt.

Radio 24: Patrick Hässig steigt bei der Morgenshow ein

Ab 1. April 2008 führt Patrick Hässig durch die Morgenshow «Ufsteller» auf Radio 24. Der 28-Jährige moderierte seit 2005 die Hitparade auf DRS 3 und Virus, wo er zudem als Musikmoderator arbeitet.

 Ab 1. April 2008 führt Patrick Hässig durch die Morgenshow «Ufsteller» auf Radio 24. Der 28-Jährige hat seit 2005 die Hitparade auf DRS 3 und Virus moderiert, wo er zudem als Musikredaktor arbeitet.Vor seinem Wechsel zu DRS 3 war Hässig bei Radio Sunshine und Radio Energy Zürich zu hören. Seit 2006 betreut er die Hitparadenseite in der Pendlerzeitung 20 Minuten. Seit 2007 moderiert er ausserdem die Sendung Gameshow auf SF 2.

Anmeldefrist für Xaver Awards läuft

Das Online-Eingabeportal für die Xaver Awards ist seit kurzem eröffnet. Auf vielfachen Wunsch von interessierten Teilnehmern, die sich derzeit unter erhöhtem Advents- und Jahresenddruck stehen, hat das Organisationskomitee des Xaver entschieden, die Eingabefrist bis zum 20. Januar 2008 zu verlängern.

 Das Online-Eingabeportal für die Xaver Awards ist seit kurzem eröffnet. Auf vielfachen Wunsch von interessierten Teilnehmern, die sich derzeit unter erhöhtem Advents- und Jahresenddruck stehen, hat das Organisationskomitee des Xaver entschieden, die Eingabefrist bis zum 20. Januar 2008 zu verlängern. Der Xaver Award, mit dem seit 1999 herausragende Leistungen in der Schweizer Live Communication ausgezeichnet werden, kehrt nun als The Swiss Live Communication Award zurück. Neben dem neuen Namen hat der Preis auch inhaltliche Neuerungen erfahren. So stossen zu den bisherigen Kategorien Best Expo und Best Event gleich drei neue hinzu: Best Live Communication Campaign, Best Promotion sowie Best Supplier. Die Beurteilungskriterien werden von der Jury neu in zwei Durchgängen gewertet – in einem ersten Schritt werden allgemeine Kriterien wie Ausgangslage, Zielsetzungen oder Umsetzungskontrolle bewertet. Im Falle einer Nomination kommen dann Kriterien wie Materialmix, Funktionalität, Kreativität oder Originalität dazu. Auch bewertet wird das zeitgemässe Kriterium Klimaschutz.
Die Preisverleihung des Xaver.08 findet am 9. April im Saal des Kaufleuten in Zürich statt.

Zukunft von Presse TV noch offen

Der Vertrag des Verlegerfernsehens Presse TV mit der SRG läuft Ende 2008 ab. Für den neuen Vertrag werden Verhandlungen aufgenommen, entschieden ist aber noch nichts. Auch für Fibo Deutsch, Geschäftsführer von Presse TV, ist noch offen, was die Verhandlungen bringen werden.

 Der Vertrag des Verlegerfernsehens Presse TV mit der SRG läuft Ende 2008 ab. Für den neuen Vertrag werden Verhandlungen aufgenommen, entschieden ist aber noch nichts. Klar ist immerhin, dass Presse TV nicht auf SF info ausgelagert werden kann. «Eine Verlagerung auf SF info ist nicht möglich, das erlaubt die neue SRG-Konzession nicht», sagte SRG-Sprecher Daniel Steiner der Werbewoche. «Auf SF info dürfen zwar neu auch bestimmte Erstaustrahlungen stattfinden, aber nur unter sehr strengen Bedingungen». Laut Steiner will die SRG nun, da die neue Konzession unter Dach und Fach ist, die Verhandlungen mit den Verlegern aufnehmen: «Im Laufe des nächsten Jahres wird entschieden, ob und in welcher Form Presse TV weiter auf dem Schweizer Fernsehen zu sehen sein wird.» Die Klage, welche Presse TV und Ringier gegen die Sendung «Kassensturz» eingereicht haben, sollte auf die Verhandlungen keinen Einfluss haben, so Steiner.Laut Fibo Deutsch, Geschäftsführer von Presse TV, haben bis anhin gute Beziehungen zwischen dem Schweizer Fernsehen und dem Verlegerfernsehen bestanden. Was die Vertragsverhandlungen mit der SRG bringen werden, ist für ihn aber auch noch offen: «Der Bundesrat hat in seiner neuen Konzession signalisiert, dass er eine Zusammenarbeit der SRG mit privaten Anbietern wie Presse TV begrüsst. Ich gehe deshalb davon aus, dass der Vertrag in irgendeiner Form weitergeführt wird». Er führt aus, dass sich die Rahmenbedingungen in den zwölf Jahren des Bestehens von Presse TV geändert haben: «Die Digitalisierung hat für Veränderungen gesorgt, es gibt für das Fernsehen viel mehr Plattformen als früher». Der jetzige Sendeplatz des Verlegerfernsehens am Samstagabend auf SF 2 könnte sich in den Verhandlungen ändern: «Wir möchten gerne auf SF 2 bleiben; für manche Sendegefässe von Presse TV gibt es aber vielleicht optimalere Sendeplätze». Dass die eingereichte Klage Auswirkungen auf die Vertragsverhandlungen hat, glaubt Deutsch nicht: «Und selbst wenn, das muss ich in Kauf nehmen.» Es sei ihm ein Anliegen, sich gegen die Berichterstattung des «Kassensturz», die er als unsachgemäss empfand, zu wehren.

Klapproth und Thurnheer sind die beliebtesten Moderatoren

Wie bereits letztes Jahr heissen die beliebtesten Moderatoren Stephan Klapproth und Bernhard Thurnheer. Dies ergab eine Umfrage im Rahmen einer Studie von UPC Broadband, der europäischen Dachgesellschaft der Cablecom. Die Studie untersuchte auch das Fernsehverhalten von Kindern.

 Wie bereits letztes Jahr sind die beliebtesten Moderatoren Stephan Klapproth («10 vor 10») und Bernhard Thurnheer (Sport). Dies ergab eine Umfrage im Rahmen einer Studie von UPC Broadband, der europäischen Dachgesellschaft der Cablecom. Im Bereich News folgen Susanne Wille und Katja Stauber auf den Rängen zwei und drei, beim Sport Matthias Hüppi und Rainer Maria Salzgeber.Die Daten zu den beliebtesten Moderatoren wurden am Rande einer europaweiten Studie zum Fernsehverhalten von Kindern erhoben. Es zeigte sich, dass 42 Prozent der Kinder und Jugendlichen in der Schweiz mindestens eineinhalb Stunden pro Tag fern schauen. Mit diesem Wert liegt die Schweiz klar unter dem europäischen Schnitt von 60 Prozent. Auch das Eintrittsalter liegt in der Schweiz tiefer: 32 Prozent der Eltern erlauben ihren Kindern das Fernsehen erst ab dem fünften Altersjahr, während in den übrigen Ländern diese Altersgrenze nur noch für 18 Prozent gilt.
Dennoch glauben die Eltern laut Studie in der Schweiz vergleichsweise stark an die Bildungskraft des Fernsehens. Drei von vier Eltern geben an, dass der TV-Konsum das Allgemeinwissen verbessere (im Ausland nur 68 Prozent), und 60 Prozent finden, dass es auch das Sprachverständnis erhöhe.
Restriktiver sind die Schweizer Eltern, was den Konsum von Filmen mit Gewaltinhalten betrifft: Während im Ausland nur 55 Prozent solche Sendungen ihren Kindern verbieten, sind es hierzulande 67 Prozent.

Cablecom erweitert HDTV-Angebot

Nach dem Entscheid des Bakom, dass für den Kanal U1 TV keine Aufschaltpflicht besteht, hat der Kabelnetzbetreiber Cablecom nun Platz, um wie angekündigt sein HDTV-Angebot auszubauen. Mit dem britischen Sender BBC HD wird ab dem 22. Januar schon der vierte Kanal in hochauflösender Qualität ins Programm der Cablecom aufgenommen.

 Nach dem Entscheid des Bakom, dass für den Kanal U1 TV keine Aufschaltpflicht besteht, hat der Kabelnetzbetreiber Cablecom nun Platz, um wie angekündigt sein HDTV-Angebot auszubauen. Mit dem britischen Sender BBC HD wird ab dem 22. Januar schon der vierte Kanal in hochauflösender Qualität ins Programm der Cablecom aufgenommen. Er ergänzt die Sender HD suisse, Sat.1 HB und Pro7 HD, die schon seit Anfang dieses Monats über die Dienste der Cablecom verbreitet werden.Die ursprünglich bereits auf Ende August 2007 vorgesehene Einstellung von U1 TV im analogen Programm, wird nach dem heutigen Entscheid des Bakom nun am kommenden Freitag vollzogen. Laut einer Mitteilung vom Mittwoch ist die Cablecom jedoch weiterhin bereit den Sender digital zu verbreiten.
Das HDTV-Angebot stösst bei den Cablecom-Kundinnen und Kunden angeblich auf grosses Interesse. Seit der Lancierung seien bereits mehrere tausend HD-Boxen ausgeliefert worden, schreibt die Cablecom in ihrer Mitteilung weiter. Das HD-Angebot soll im ersten Halbjahr 2008 weiter ausgebaut werden.

Baz: René Sollberger wird Ressortleiter Wirtschaft

Der Nachfolger von Felix Erbacher als Ressortleiter Wirtschaft der Basler Zeitung steht fest: Am 1. Januar tritt der 50-jährige René Sollberger seine neue Stelle bei der Baz an.

 Der Nachfolger von Felix Erbacher als Ressortleiter Wirtschaft der Basler Zeitung steht fest: Am 1. Januar tritt der 50-jährige René Sollberger seine neue Stelle bei der Baz an, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Der effektive Wechsel in der Ressortleitung erfolge per 1. Februar. Erbacher bleibe der Redaktion als Autor mit einem reduzierten Pensum erhalten.Der studierte Physiker war zuletzt bei Cash als Leiter und Redaktor des Ressorts Märkte (Politik und Volkswirtschaft) tätig. Zuvor war er stellvertretender Ressortleiter Wirtschaft bei der Berner Zeitung.

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