Schweizer Illustrierte mit neuem Web-TV

Die Website der People-Zeitschrift Schweizer Illustrierte wurde sanft überarbeitet. Zudem hat die Web-TV-Applikation eine Aufwertung erfahren.


Die Website der People-Zeitschrift Schweizer Illustrierte wurde sanft überarbeitet. Zudem hat die Web-TV-Applikation eine Aufwertung erfahren. Dort publiziert die Redaktion neu aktuelle und exklusive Beiträge aus der Welt der Schweizer Prominenz. In Ergänzung zum Heft sind Interviews, Making-Ofs und Reportagen zu sehen. Die Videos können direkt auf der Website angeschaut oder als Vodcast kostenlos heruntergeladen werden.
 
Auch auf die Bedürfnisse der Werbekunden wurde im Zuge des Relaunches besser eingegangen. Im Rahmen von Lifestyle-Videoreportagen und Webspots erhalten diese neu die Gelegenheit sich beim SI-Web-TV einzubringen.
 
Der Relaunch wurde von SI-Web-Chefin Edna Lisak in Zusammenarbeit mit dem Technologie-Unternehmen Xtendx realisiert.

Stiftung Buchenwald wirft SF Missachtung von Drehverbot vor

Rund um die Ausseinandersetzung zwischen Bundespräsident Pascal Couchepin und Christoph Mörgeli geraten nun auch der SVP-Nationalrat selber und das Schweizer Fernsehen (SF) in die Kritik. Für ein Interview mit Mörgeli im ehemaligen KZ Buchenwald hat SF nämlich laut der Stiftung Buchenwald keine Dreherlaubnis gehabt.

 Rund um die Ausseinandersetzung zwischen Bundespräsident Pascal Couchepin und Christoph Mörgeli geraten nun auch der SVP-Nationalrat selber und das Schweizer Fernsehen (SF) in die Kritik. Für ein Interview mit Mörgeli im ehemaligen KZ Buchenwald habe SF nämlich keine Dreherlaubnis gehabt, kritisierte die Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora am Freitag. Die Stiftung schreibt in einem Communiqué, das ehemalige KZ habe «ganz offensichtlich im Sinne von Herrn Mörgeli für eine innerschweizerische parteipolitische Auseinandersetzung funktionalisiert» werden sollen.
Laut der Stiftung habe ein SF-Mitarbeiter den Eindruck vermittelt, dass er das Drehverbot akzeptiere, als er darauf hingewiesen worden sei, dass die Filmaufnahmen nicht gestattet seien.
In bisher einzigartiger Weise hätten sich aber ein Fernsehteam und ein Politiker über die Regeln der Stiftung zum Schutz der Würde des Ortes und der Opfer hinweggesetzt, wird Volkhard Knigge, Direktor der Stiftung, zitiert.
Knigge forderte SF auf, an prominenter Stelle richtig zu stellen, dass die Filmarbeiten gegen den ausdrücklich erklärten Willen der Stiftung erfolgt sind.

Sonnige Marktanteile bei Tele Ticino

Der Tessiner Privatsender Tele Ticino konnte in den beiden vergangenen Monaten den Zuschauermarktanteil steigern. Das teilte die Vermarkterin Radiotele mit, die den Sender exklusiv vermarktet.

 Der Tessiner Privatsender Tele Ticino konnte in den beiden vergangenen Monaten den Zuschauermarktanteil steigern. Das teilte die Vermarkterin Radiotele mit, die den Sender exklusiv vermarktet. Im Januar 2008 erzielte die TV-Station bei den Personen ab 3 Jahren einen Anteil von 1,8 Prozent; im Januar des vergangenen Jahres waren es 1,5 Prozent. Im vergangenen Dezember betrug die Quote gemäss Telecontrol ebenfalls 1,8 Prozent gegenüber 1,6 Prozent im Vorjahresmonat. Gemäss Mitteilung ist mit den in den beiden letzten Monaten gemessen Anteilen eine neue Rekordmarke in der Geschichte von Tele Ticino erzielt worden.

StudiVZ lässt sich von deutschem Facebook nicht beeindrucken

Das amerikanische Community-Netzwerk Facebook hat angekündigt seine Aktivitäten bald in Form von lokalen Sprachversionen stark auszubauen. Neusten Umfragen nach zu urteilen haben deutsche Konkurrenz-Netzwerke wie StudiVZ dadurch jedoch nichts zu befürchten.

 Das amerikanische Community-Netzwerk Facebook hat angekündigt, seine Aktivitäten bald in Form von lokalen Sprachversionen stark auszubauen. Neusten Umfragen nach zu urteilen haben deutsche Konkurrenz-Netzwerke wie StudiVZ dadurch jedoch nichts zu befürchten. 46 Prozent der 1000 Teilnehmer einer Befragung des Online-Mundpropagandanetzwerkes TRND gaben an sich gar nicht für eine deutsche Version von Facebook zu interessieren. Sie gaben stattdessen an, auch nach dem Start weiterhin der deutschen Online-Community die Treue halten zu wollen, berichtet Pressetext. Das deutsche Studentenportal Studivz.net zählt mittlerweile bereits 3,45 Millionen Unique User und nimmt damit in Deutschland den ersten Rang unter den Social-Community-Websites ein. Bereits haben die Macher mit Schülervz.net und einem weder auf Schüler noch auf Studenten ausgerichteten Netzwerk weitere Projekte lanciert. Von Angst vor dem amerikanischen Konkurrenten ist dort nichts zu spüren. «Wir haben festgestellt: Wer sich einmal für uns entschieden hat, bleibt uns in der Regel auch treu», erläuterte StudiVZ-Sprecher Dirk Hansen gegenüber Pressetext. Wichtig sei es vor allem, den direkten Kontakt mit den deutschen Nutzern zu pflegen.
Facebook hat inzwischen mehr User im Ausland als in den USA. Während im September 2006 noch 93 Prozent der Anwender aus den USA kamen, sind es aktuell nur noch 37 Prozent. Weltweit zählt die Facebook-Community nach eigenen Angaben an die 61 Millionen Mitglieder, in Deutschland sollen es 600’000, in der Schweiz gut 100’000 sein.
Der Start der lokalen Sprachversionen wird demnächst erwartet. Wie er sich schliesslich auf die Entwicklung der anderen Community-Websites auswirken wird, ist weiterhin unklar.

Sportjournalist Zaugg neuer Weltwoche-Kolumnist

Die Weltwoche hat einen neuen Kolumnisten. Neu wird der 51-jährige Sportjournalist Klaus Zaugg wöchentlich ein einseitiges Sportlerporträt verfassen.


Die Weltwoche hat einen neuen Kolumnisten. Neu wird der 51-jährige Sportjournalist Klaus Zaugg wöchentlich ein einseitiges Sportlerporträt für das polarisierende Zürcher Wochenblatt verfassen. Chefredaktor Roger Köppel bestätigte gegenüber Persönlich.com die Verpflichtung des Eishockey-Experten. Nach seiner Vorstellung sollen auf der ab März erscheinenden Seite prominente Sportler im Stil von Mark van Huisselings früherer Kolumne porträtiert werden.Ende August letzten Jahres war Zaugg wegen unterschiedlicher Auffassungen mit der Chefredaktion aus dem Dienst des Medienhauses Ringier ausgeschieden (siehe
). Neben der Weltwoche wird er in Zukunft auch für die Mittellandzeitung und deren Sonntagsausgabe über Sportgeschehnisse berichten.

Lesermarkt-Leiter Kurt Blum verlässt die NZZ

Kurt Blum, der Leiter Lesermarkt beim NZZ Verlag, verlässt das Medienhaus. Blum war knapp zehn Jahre an der Falkenstrasse tätig. Über den Nachfolger machte die NZZ keine Angaben.

 Kurt Blum, der Leiter Lesermarkt beim NZZ Verlag, verlässt das Medienhaus. Blum war knapp zehn Jahre an der Falkenstrasse tätig: 1999 startete er als Leiter Rubrikenmarkt und übernahm die Aufgabe, dieses Marktsegment in Bezug auf Internetplattformen neu auszurichten. Anschliessend habe er einen bedeutenden Beitrag bei der verlagsseitigen Planung und Lancierung der NZZ am Sonntag geleistet, heisst es in einer Mitteilung des Medienhauses. Später wurden ihm diverse Projektaufgaben übertragen. Dazu gehörten etwa Planungsarbeiten beim Outsourcing des Anzeigenverkaufs an die Publicitas, bei der Lancierung des Stellenbundes NZZ executive und der Optimierungen bei der Internationalen Ausgabe der NZZ. Den Bereich Lesermarketing leitete Blum während den letzten beiden Jahren. Er hat dort gemäss Mitteilung diverse Effizienzsteigerungsmassnahmen implementierte. Über den Nachfolger machte die NZZ keine Angaben.

Die Neue LGK preist die Kartoffel

Millionen von Menschen ernähren sich weltweit von Kartoffeln. Grund genug für die Uno das Jahr 2008 zum Internationalen Jahr der Kartoffel zu erklären.

Millionen von Menschen ernähren sich weltweit von Kartoffeln. Grund genug für die Uno das Jahr 2008 zum Internationalen Jahr der Kartoffel zu erklären. In der Schweiz macht der Branchenverband der Schweizer Kartoffelwirtschaft Swisspatat darauf mit Unterstützung der Werbeagentur Neue LGK aufmerksam.Damit setzt die Agentur ihre bereits seit 2002 laufende Dachkampagne für Kartoffeln fort. Nach wie vor weisen die Sujets auf die umfangreiche Rezeptsammlung auf der Swisspatat-Homepage Kartoffel.ch hin. Neu tun sie dies aber saisonal: Die Zielgruppe wird zu bestimmten Anlässen zu einem Kartoffelgericht animiert. Zurzeit ist das Sujet «Valentinstag» im Einsatz. Zu Ostern, dem 1. August und Weihnachten werden weitere Plakate folgen. Die Kampagne ist rund um diese Termine in allen grösseren Schweizer Städten zu sehen und wird durch eine speziell auf das Kartoffeljahr abgestimmte Website, Banner und eine Branchenbroschüre unterstützt.
Verantwortlich bei Swisspatat:
Ernst König, Geschäftsführer. Verantwortlich bei der Neuen LGK: André Benker (CD), Andreas Szentkuti (Text), Reto Schild, Sam Diehl (Art Direction), Silvano Spezia, Claudia Chryselius (Beratung).

Goldbach Media kauft OnEmotion

Die Werbevermarktungsgruppe Goldbach Media erwirbt OnEmotion und stärkt damit ihre Rolle in der mobilen Kommunikation. OnEmotion entwickelt und realisiert Marketingkonzepte für Anwendungen auf Mobiltelefonen und Handhelds.

Die Werbevermarktungsgruppe Goldbach Media erwirbt OnEmotion und stärkt damit seine Rolle in der mobilen Kommunikation. OnEmotion entwickelt und realisiert Marketingkonzepte für Anwendungen auf Mobiltelefonen und Handhelds. Darüber hinaus stellt es für Direktkunden und Agenturen im In- und Ausland technische Plattformen für mobile Anwendungen bereit. 
 
Das 2006 von Mark Forster gegründete Unternehmen beschäftigt derzeit 15 Mitarbeiter. Es veröffentlicht noch keine Umsatzzahlen, sei aber rentabel, sagte Goldbach-Marketingchef Paul Riesen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. 
 
«Das Internet und das Mobiltelefon wachsen zusammen. Immer mehr Kunden nutzen interaktive Medien mobil», sagte Goldbach-CEO Klaus Kappeler in einer Mitteilung vom Freitag. Die Gruppe erhofft sich Synergien zwischen der neu erworbene Firma OnEmotion und der eigenen Tochter Activemobile, die ebenfalls in der mobilen Werbekommunikation tätig ist.

GFS Communications und IFU suchen Brandingstars

Das Institut für Unternehmensführung IFU der FHS St. Gallen initiiert zusammen mit der St. Galler Kommunikatonsagentur GFS Communications das Forschungsprojekt Brandingstar. Es werden noch KMU als Praxispartner gesucht.

 Das Institut für Unternehmensführung IFU der FHS St. Gallen initiiert zusammen mit der St. Galler Kommunikatonsagentur GFS Communications das Forschungsprojekt Brandingstar. Es handle sich dabei um eine praxisorientierte Methodik zur Markenentwicklung und -führung von KMU, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.  
Das Forschungsprojekt führe von der Analyse der Ist-Situation über die Soll-Position bis hin zu konkreten Handlungsempfehlungen für einen optimierten Marketing-Mix. Die Entwicklung von Brandingstar werde dabei in fünf Phasen realisiert: Theoretische Entwicklung, Markt- und Markenanalyse, Markenplanung und -positionierung, operative Integration und Aufarbeitung des Projekts
 
Um das Projekt zu durchzuführen seien vier bis sechs mittelgrosse KMU notwendig, heisst es in der Mitteilung weiter. Mit jedem ausgewählten Unternehmen erarbeiten IFU und GFS Communications zwischen Oktober 2008 und Mai 2009 eine umfassende Markenkonzeption. Interessierte können sich bis 31.März 2008 bei GFS Communications, Andreas Felder, Tel. 071 228 40 50 melden.

Cyrill Treptow erhält bei Tamedia eine neue Aufgabe

Im Unternehmensbereich Medien Schweiz des Medienkonzerns Tamedia wird Cyrill Treptow per 1. März Projektleiter in der Abteilung Online-Entwicklung und Neue Medien.

 Im Unternehmensbereich Medien Schweiz des Medienkonzerns Tamedia wird Cyrill Treptow per 1. März Projektleiter in der Abteilung Online-Entwicklung und Neue Medien. Treptow betreute bis anhin als Leiter Werbemarkt Online beim Tages-Anzeiger das Projekt Newsnetzwerk. In seiner neuen Funktion wird er unter anderem für den Online-Relaunch von Annabelle.ch verantwortlich sein und anschliessend weitere Projekte übernehmen, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist. Treptow ist seit 2004 bei Tamedia tätig. Vor seinem Wechsel zum Tages-Anzeiger war der 33-Jährige bei der Handelskammer im kanadischen Whistler sowie im E-Commerce-Bereich bei Telekurs tätig.

DJ Radio zieht vors Bundesverwaltungsgericht

Der Kampf um eine Jugendkonzession in Zürich geht in die nächste Runde: Nun legt Egon Blatter vom Zürcher Internetradio DJ Radio Beschwerde vor dem Bundesverwaltungsgericht ein. Music First-Betreiber Guiseppe Scaglione bezeichnete die Beschwerde als hilflose Aktion.

 Der Kampf um eine Jugendkonzession in Zürich geht in die nächste Runde: Nun fechtet Egon Blatter vom Zürcher Internetradio DJ Radio den Entscheid des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) vor dem Bundesverwaltungsgericht an. Nach jahrelangem Seilziehen hatte das Uvek im Dezember der Music First GmbH von Giuseppe Scaglione die Konzession für ein Jugendradio in Zürich erteilt. Damit kippte es seinen früheren Entscheid aus dem Jahre 2004. Damals hatte es die Konzession dem Konkurrenten DJ Radio zugesprochen, worauf sich Scaglione beim Bundesrat wehrte. Nun werden die Gerichte weiter mit dem Fall beschäftigt sein. Mit der Beschwerde verhindert Blatter ausserdem vorläufig, dass Music First auf Sendung gehen kann. Blatter erhebt verschiedene Vorwürfe gegen den Entscheid. Unter anderem ist er der Ansicht, dass «die ausländische Beherrschung von Radio 105 und somit von Music First» im Entscheid des Uvek völlig «verharmlost worden sei» und wirft den Behörden vor, nicht alle Abklärungen unternommen zu haben.
Beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) hiess es auf Anfrage der SDA, man habe bei der Prüfung des Konzessionsgesuchs selbstverständlich auch die Frage der ausländischen Beteiligung mitberücksichtigt. Ein italienisches Unternehmen sei zwar an Music First beteiligt, beherrsche den Sender aber nicht, sagte Bakom-Sprecher Roberto Rivola.
Blatter findet ausserdem, dass sein Sender besser geeignet sei, die Angebot- und Meinungsvielfalt zu gewährleisten. Sein Ansinnen untermauert er mit einer
. Diese «enthülle» die «wahren Gründe» des Konzessionsentscheids, verspricht Blatter. In der einer Regional-TV-Talkshow nachempfundenen Sendung, aufgezeichnet im Zürcher Palavrion, wirft Blatter den Behörden vor, dass sie Music First die Konzession verliehen hätten, um deren Betreiber Scaglione ruhigzustellen. Scaglione hat sich nämlich mit anderen Projekten für zwei weitere Konzessionen in Zürich beworben. Da es um diese auch ein Gerangel geben werde, solle nun Scaglione, der den Behörden seit Jahren zusetze, mit dem Jugendradio beruhigt werden, argwöhnt Blatter. DJ Radio dagegen hat in den kommenden Konzessionskämpfen das Nachsehen: Weil man nicht auf mehreren Hochzeiten tanzen wolle, habe man sich in der grossen Ausschreibung vom vergangenen Jahr nicht beworben, erklärt Blatter auf Yotube. Seitens des Uvek siganalisierte man im Dezember Verständnis für Blatters Enttäuschung. Den Vorwurf, man habe Music First mit der Konzession ruhig stellen wollen, nannte das Departement gegenüber der Werbewoche schlicht lächerlich. Scagliones Gesuch sei einfach «einen Tick besser» gewesen.
Blatter wird nun also rechtliche Schritte einleiten. Das habe man mit «mehreren Anwälten lange und seriös geprüft», sagt er auf Yotube. Genugtuung scheint ihm zu bereiten, dass Music First nun vorläufig gestoppt ist. Mit einem Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts sei kaum vor Ende Jahr zu rechnen, schreibt Blatter im Communiqué.
 
Scaglione betonte, dass sein Radio nicht von einem italienischen Unternehmen finanziert werde. Es handle sich vielmehr schlicht um eine Minderheitsbeteiligung eines italienischen Partners. Dieses bestehe bereits seit zehn Jahren.
 
Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Beschwerde abgewiesen wird. Es handle sich um eine 
«hilflose Aktion», mit der man Music First eins auswischen wolle.

Thomas Matter erhebt Millionenklage gegen NZZ

Der ehemalige Swissfirst-Chef Thomas Matter klagt gegen den NZZ Verlag und zwei Journalisten der NZZ am Sonntag wegen der Berichterstattung um die Fusion der Bank Swissfirst mit der Bank am Bellevue. Er verlangt einen Schadenersatz von 10 Millionen Franken.

 Der ehemalige Swissfirst-Chef Thomas Matter klagt gegen den NZZ Verlag und zwei Journalisten der NZZ am Sonntag wegen der Berichterstattung um die Fusion der Bank Swissfirst mit der Bank am Bellevue. Er verlangt einen Schadenersatz von 10 Millionen Franken. Die Klage sei bereits im letzten Jahr beim Handelsgericht Zürich eingereicht worden, bestätigte Matters Sprecherin Karin Rhomberg am Donnerstag gegenüber der SDA einen vorab veröffentlichten Bericht des Wirtschaftsmagazins Bilanz. Matter erachte die Summe von 10 Millionen Franken als einen «angemessenen Teil des Schadens», der ihm entstanden sei.
Auch das Handelsgericht bestätigte am Donnerstag den Eingang der Klage. Noch nicht klar sei allerdings, ob die Klage gegen den NZZ-Verlag und die Journalisten im gleichen Verfahren behandelt werden können.
Matter hat sich stets vehement gegen die Vorwürfe gewehrt, dass andere Aktionäre und insbesondere auch Pensionskassen bei der Fusion von Swissfirst und der Bank am Bellevue im Jahr 2005 Geld verloren hätten. Die NZZ am Sonntag hatte ab Mitte 2006 breit über die «Swissfirst-Affäre» berichtet.
Gegen andere Medien seien keine rechtlichen Schritte eingeleitet worden, sagte Rhomberg. Die Zeitungen Blick und Sonntagsblick hatten sich für ihre Berichterstattung bei Matter explizit entschuldigt und dem ehemaligen Bankier mit Interviews Gelegenheit gegeben, seine Sicht darzulegen.
get_footer();