Urs Flückiger wechselt zu Adlink Media Schweiz

Urs Flückiger wird bei der Goldbach-Media-Tochter Adlink Media ab Mai 2008 die neu geschaffene Geschäftsleitungsfunktion als Director PM & Site Relations inne haben. Flückiger war zuvor stellvertretender Verlagsleiter bei IDG.

 Urs Flückiger wird bei der Goldbach-Media-Tochter Adlink Media ab Mai 2008 die neu geschaffene Geschäftsleitungsfunktion als Director PM & Site Relations inne haben. Als stellvertretender Geschäftsleiter vertritt er Stephan Sutter in allen Geschäften des Unternehmens. Nach dem Führungswechsel bei Adlink Media Anfang Jahr vollziehe sich nun dank der Besetzung einer zweiten Direktorenstelle die Reorganisation der Geschäftsleitungsstruktur, heisst es in einer Mitteilung. Die Vermarkterin setzt verstärkt auf die zentralen Online-Geschäftsfelder Product Management und Site Relations und holt mit Flückiger einen Online-Fachmann der ersten Stunde. Der eidg. dipl. Verlagsmanager war zuvor über 12 Jahren bei IDG Communications tätig, zuletzt als Leiter der neu geschaffenen Online-Unit und als stellvertretender Verlagsleiter. Flückiger soll sich bei Adlink Media dem Auf- und Ausbau sowie der qualitativen Pflege des Website-Netzwerkes widmen. Die Weiterführung und -entwicklung der verschiedenen Produkte wird ebenfalls Schwerpunkt seines Schaffens sein.

Werbemarktleiter des neuen Online-Newsportals bestimmt

Das gemeinsame Online-Newsnetzwerk des Tages-Anzeigers, der Berner Zeitung und der Basler Zeitung hat den Posten des Werbemarktleiters besetzt. Der 26-jährige Dominik Lämmler tritt seinen Posten am 1. März dieses Jahres an.

 Das gemeinsame Online-Newsnetzwerk des Tages-Anzeigers, der Berner Zeitung und der Basler Zeitung hat den Posten des Werbemarktleiters besetzt. Der 26-jährige Dominik Lämmler tritt seinen Posten am 1. März dieses Jahres an. Lämmler absolvierte bis im Jahr 2000 eine kaufmännische Verlagslehre im Verkauftsteam von Tamedia Online. Anschliessend war der ausgebildete Marketingplaner unter anderem für Adlink und die Firma Pro&motion tätig. 2003 stiess er zu 20 Minuten, wo er von 2006 bis 2007 den Verkauf Online und Crossmedia leitete. Nun wechselt Lämmler vom Zuger Unternehmen Uphighmedia zum Newsnetzwerk.

Ideart läutet Jubiläum der Ladengasse Ebikon ein

Die Luzerner Design- und Werbeagentur Ideart feiert mit dem Einkaufszentrum Ladengasse im luzernischen Ebikon das 30. Jubiläum. Die Agentur hat die Federführung bei der Eventorganisation und -koordination.

Die Luzerner Design- und Werbeagentur Ideart feiert mit dem Einkaufszentrum Ladengasse im luzernischen Ebikon das 30. Jubiläum. Zu diesem Anlass wird der Bevölkerung jeden Monat ein spezielles Programm geboten und zusätzlich im November das Jubiläum gefeiert. Auftakt bot im Januar die «Guggenmusig Rüssgusler». Auch die weiteren Events werden von Vereinen aus Ebikon gestaltet, ganz unter dem Motto «von Ebiker für Ebiker». Ideart hat die Federführung bei der Eventorganisation und -koordination sowie den dazu gehörenden Werbemitteln. Verantwortlich bei Centervereinigung EKZ Ladengasse, Ebikon:
Fritz Mettler. Verantworlich bei Ideart Design- und Werbeagentur, Luzern: Ludek Martschini (Kreation / Beratung), Jeannette Fürthaler (Marketing / Beratung), Peter Martschini (Produktion / Organisation).

Urs Schrepfer wird Kreativchef bei TBWA

Der ehemalige Kreativchef von Advico Young & Rubicam Urs Schrepfer wird Executive Creative Director bei TBWA. Er tritt seinen Posten am 1. April an. Frederick Rossmann, derzeit Art Director bei Contexta, steigt bei der Agentur als CD ein.

Der ehemalige Kreativchef von Advico Young & Rubicam Urs Schrepfer wird Executive Creative Director bei TBWA. Frederick Rossmann, derzeit Art Director bei Contexta, steigt bei der Agentur als CD ein.
Urs Schrepfer verfügt über lange Erfahrung in der Branche: Er war Executive Creative Director bei Advico Young & Rubicam und Jung von Matt/Limmat. Nach der Bildung der neuen Young & Rubicam Gruppe im vergangenen Jahr verliess er das Unternehmen. Nun wird der mit vielen Preisen ausgezeichnete Kreative bei TBWA wirken, wo er am 1. April anfängt. Die Agentur wolle «massiv in die Kreation investieren», teilte sie am Montag mit. Dieser Schritt erfolgt, nachdem im Herbst 07 Andy Hostettler als CEO die Leitung der Agenturgruppe übernommen, die Strategie festgelegt und die Strukturen angepasst hat.
Unterstützung wird Schrepfer von Frederick Rossmann erhalten, der am 1. Juni als CD dazustösst. Er hat seine Lehrjahre bei JWT+H+F absolviert und ist bis Ende Mai noch Art Director bei Contexta. Er wird nun CD bei TBWA\ und gilt als junger Wilder in der Szene.
Mit den beiden Neubestzungen zeige die Agentur die Richtung an, die es in nächster Zeit noch weiter zu entwickeln gelte, sagt Andy Hostettler im Communiqué. Das Investment in die Kreation unterstütze die Strategie eines modernen Business-Partners für unkonventionelle Lösungen.

Sandoz für Marketingpreis 2008 nominiert

Der Schweizer Generikaanbieter Sandoz und die für dessen Kommunikation zuständige Agentur Werbeanstalt Schweiz freuen sich über den erfolgreichen Relaunch der Marke.

 Der Schweizer Generikaanbieter Sandoz und die für dessen Kommunikation zuständige Agentur Werbeanstalt Schweiz freuen sich über den erfolgreichen Relaunch der Marke. Sandoz ist die Nr. 2 im hiesigen Generika-Geschäft und im letzten Jahr um 8,9 Prozent gewachsen. Seit 2006 arbeitet das in Cham bei Zug ansässige Unternehmen in allen kommunikativen Belangen mit der Zürcher Werbeanstalt zusammen. Sandoz habe es geschafft, sich nicht nur als Generikaanbieter zu positionieren und die Bekanntheit entsprechend zu erhöhen, sondern eben auch Vertrauen gegenüber dem Fachpersonal und den Konsumenten aufzubauen, vermeldet die Werbeanstalt in einer Mitteilung vom Montag und weist gleichzeitig stolz darauf hin, dass Sandoz soeben für die Marketing-Trophy 2008 nominiert worden ist. Dieser bedeutendste Marketingpreis der Schweiz wird alle Jahre von Swiss Marketing (SMC) verliehen. Die Sieger der vier Kategorien werden anlässlich des Schweizerischen Marketing-Tages am 4. März 2008 im KKL Luzern bekannt gegeben.

Comedia wirft Ringier Zensur vor

Nachdem bekannt wurde, dass der Blick ein Inserat des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) abgelehnt hatte, doppelt die Gewerkschaft Comedia nach und wirft Ringier «Zensur» vor: Ein kritischer Artikel sei gekippt worden. Ausserdem sei Autoimporteur Walter Frey nach einer Inserateboykott-Drohung die Beilegung von Differenzen zugesichert worden. Ringier dementiert, dass es Repressionsversuche gegeben habe.

 Am Wochenende machte die Zeitung Sonntag bekannt, dass der Blick ein Inserat des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) zur Unternehmenssteuerreform abgelehnt hatte. Nun doppelt die Gewerkschaft Comedia nach und schreibt in einem Communiqué, dass es bei Blick und Sonntagsblick zu «Zensur» gekommen sei. Die Redaktion des Blick, die in den vergangenen Wochen ausgewogen und objektiv über die Unternehmenssteuerreform berichtet habe, sei «Zielscheibe offener Repressionsversuche mächtiger Steuergeschenk-Befürworter» gewesen, schreibt die Gewerkschaft. Neben dem abgelehnten SGB-Inserat sei beim Sonntagsblick kurzfristig ein Artikel gekippt worden. Dieser hätte eine Reihe Unternehmen mit Milliardenumsätzen zum Thema gehabt, deren Grossaktionäre bei einem Ja zur Unternehmenssteuerreform massiv weniger Steuern zahlen müssten. Das erschienene Interview mit Economiesuisse-Direktor Pascal Gentinetta bezeichnet Comedia als «Gefälligkeits-Interview». Des weiteren schreibt die Gewerkschaft, dass Autoimporteur Walter Frey, Besitzer der Emil-Frey-Gruppe und künftiger SVP-Vizepräsident, dem Ringier-Verlag mit einem Inserateboykott gedroht hätte, nachdem er im Blick als grosser Profiteur der Steuerreform erschienen sei. Walter Frey sei erst wenige Tage zuvor «an einem Versöhnungsgipfel mit Verleger Michael Ringier» die Beilegung der bisherigen Differenzen zugesichert worden, so Comedia weiter.
Die Gewerkschaft wertet die angeblichen Vorfälle als Zensur und einen Verstoss gegen die Erklärung des Presserates zu den Pflichten und Rechten der Journalistinnen und Journalisten. Die Nichtveröffentlichung von Inseraten aus rein politischen Gründen sieht sie als «unhaltbaren Versuch», relevante Fakten und die freie Meinungsbildung zu unterdrücken. Comedia ersucht den Presserat, die Vorgänge zu untersuchen.
Ringier nimmt zu den Vorwürfen gemäss Konzernsprecher Marco Castellaneta folgendermassen Stellung: «Der Blick berichtet seinen publizistischen Grundsätzen entsprechend frei von wirtschaftlichen, politischen, gesellschaftlichen oder persönlichen Interessenbindungen. Dies zeigt auch die Berichterstattung des Blick, bei der alle Seiten ausführlich zu Wort kommen. Die von der Comedia beschriebenen Vorgänge bezüglich Repressionsversuchen können wir daher nicht bestätigen.» Auf die Frage, ob sich Walter Frey und Michael Ringier tatsächlich getroffen hätten, antwortete Castellaneta: «Fragen, welche die Privatsphäre der Ringier-Mitarbeiter (und auch der Eigentümer) betreffen, kommentieren wir nicht.»
Bestätigt wurde von Ringier aber, dass der Blick das Inserat des SGB abgelehnt habe. Die Anzeigenabteilung lege Anzeigen mit Inhalten zu politischen Themen, persönlichkeitsverletzendem Inhalt oder anderen heiklen Themen der Rechtsabteilung zur Prüfung vor. Dies sei auch mit der erwähnten Anzeige geschehen. Der Rechtsberater habe nach Prüfung von einer Veröffentlichung der Anzeige abgeraten, da sie persönlichkeitsverletzend sein könnte.

Zu guter Letzt: Eben noch im Sägemehl, jetzt schon auf der Showbühne

Die Leistungen des Abderhalden Jörg sind beeindruckend. Er gilt als der beste Schwinger aller Zeiten. Deshalb – nur logisch eigentlich – setzt sich für den 28-jährigen Ostschweizer nun die grosse Vermarktungsmaschine in Gang.

 Die Leistungen des Abderhalden Jörg sind beeindruckend. Er gilt als der beste Schwinger aller Zeiten. Deshalb – nur logisch eigentlich – setzt sich für den 28-jährigen Ostschweizer die grosse Vermarktungsmaschine in Gang: Der eidgenössische Schwingerkönig der Jahre 1998, 2004 und 2007 und Schweizer des Jahres 2007 wird ab sofort von der weltweit führenden Sportmarketing-Agentur IMG vermarktet. Dort wird Abderhalden ab sofort neben Sportlern wie Roger Federer, Fabian Cancellara, Tiger Woods oder Skispringer Andreas Küttel intensiv betreut. Abderhalden wird damit nicht nur als Pfundskerl, sondern auch als erster professionell vermarkteter Schwinger in die Geschichte eingehen. Im Hause IMG hat man mit dem Ausnahmehoselüpfer laut Managing Director Armin Meier einiges vor: «Unser Ziel ist die erfolgreiche Akquise von Sponsoren sowie der Ausbau der PR-Arbeit bis zum nächsten Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest im Jahr 2010. Des Weiteren garantieren wir Jörg eine lange und intensive Zusammenarbeit, die eine kompetent betreute Nachkarriereplanung beinhaltet.»  
In Abderhaldens Heimatort Nesslau im Toggenburg hat die Vermarktung längst eingesetzt: Bereits vor Jahren konnte man in der Pizzeria gegenüber des Gasthauses Sternen eine «Pizza Abderhalden» bestellen. Doch keine Angst: Besagte Pizza war nicht mit Sägemehl oder den Überresten von Muni Adrian, Abderhaldens Hauptgewinn am Eidgenössischen 1998, sondern mit Ananas und Schinken belegt.

Blick lehnt Inserat des Gewerkschaftsbunds ab

Wie die Zeitung Sonntag berichtet, hat der Blick angeblich ein bereits gebuchtes und bestätigtes Inserat des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes wieder abgelehnt.

 Wie die Zeitung Sonntag berichtet, hat der Blick angeblich ein bereits gebuchtes und bestätigtes Inserat des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes wieder abgelehnt. In dem ursprünglich für eine Veröffentlichung am 1. Februar vorgesehenen Inserat zeigt der SGB im Hinblick auf die Abstimmung über die Unternehmenssteuerreform auf, wie der Media-Markt, dessen Slogan («Ich bin doch nicht blöd») benutzt wird, doppelt von der Unternehmenssteuerreform II profitiert: Erstens über die Geschäftsführer, die alle mit mindestens zehn Prozent an ihren Filialen beteiligt seien, und zweitens über den in Baar wohnhaften Mulitmilliardär Otto Beisheim. Er besitzt bedeutende Anteile der in Düsseldorf ansässigen Firma Metro, zu der auch der Media-Markt gehört. Nun spricht SBG-Kampagnenleiter Pietro Cavadini von einem «Medienskandal». Es sei aufgefallen, dass der Blick in der Unternehmenssteuerreform II seinen politischen Kurs in den letzten Wochen «feststellbar geändert» habe. «Das gehört zu Pressefreiheit», sagte Cavadini gegenüber Sonntag. «Wird aber zusätzlich der gekaufte Raum für die Gegner beschränkt, ist das ein demokratie- und medienpolitisch heikler Vorgang.» Laut Cavadini habe Blick Angst den Media Markt als Anzeigenkunden zu verlieren. Das bezeichnete Blick-Chefredakteur Bernhard Weissberg jedoch als «völlig absurd». «Es gibt kein Recht, Inserate zu publizieren, die den Verlag in rechtliche Schwierigkeiten bringen.» Der Rechtsberater der Zeitung habe von einer Veröffentlichung abgeraten, «da sie persönlichkeitsverletzend sein könnte», sagte Weissberg, ebenfalls gegenüber Sonntag. Keine Kenntnisse vom Vorfall hatte man beim Media Markt.

Yahoo plant Microsoft-Offerte als zu niedrig zurückzuweisen

Laut dem Wall Street Journal will der Suchmaschinenriese Yahoo das Kaufangebot von Softwaregigant Microsoft als zu niedrig zurückweisen. Nach Ansicht des Yahoo-Verwaltungsrats sei das Unternehmen mit der Offerte über 45 Milliarden Dollar «massiv unterbewertet».

 Laut dem Wall Street Journal will der Suchmaschinenriese Yahoo das Kaufangebot von Softwaregigant Microsoft als zu niedrig zurückweisen. Nach Ansicht des Yahoo-Verwaltungsrats sei das Unternehmen mit der Offerte über 45 Milliarden Dollar «massiv unterbewertet», vermeldete die Zeitung am Samstag in ihrer Online-Ausgabe. So könnte es in den nächsten Wochen und Monaten zu einem langen Übernahmekampf um den schwächelnden Internet-Konzern kommen.  
Microsoft hatte vor gut einer Woche 31 Dollar pro Aktie geboten. Yahoo sei nicht gewillt auf Angebote unter 40 Dollar pro Aktie einzugehen, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Personen.
 
Am Montag werde sich der Verwaltungsrat postalisch an Microsoft wenden und seine Haltung erläutern. Yahoo kann nach einer Ablehnung des Angebots auf Nachbesserung oder auf eine Zusammenarbeit mit Marktführer und Konkurrent Google setzen.
 
Siehe auch:
 
 
 
 
 
 

Gedenkstätte Buchenwald empört über Schweizer Fernsehen und Mörgeli

Die Affäre Couchepin versus Mörgeli hat eine neue Komponente erhalten. Nachdem Christoph Mörgeli ausgerechnet auf dem Gelände der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Buchenwald gegenüber dem Schweizer Fernsehen zu dem Fall Stellung genommen hat, sorgt er bei den dortigen Verantwortlichen für grosse Verärgerung.

 Die Affäre Couchepin versus Mörgeli hat eine neue Komponente erhalten. Nachdem Christoph Mörgeli ausgerechnet auf dem Gelände der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Buchenwald gegenüber dem Schweizer Fernsehen zu dem Fall Stellung genommen hat, sorgte er gemäss Berichten von NZZ am Sonntag bei den dortigen Verantwortlichen für grosse Verärgerung. In einer Stellungnahme verwahrte die Gedenkstätte sich gegen eine Instrumentalisierung des KZ und forderte Mörgeli und das Schweizer Fernsehen auf, «sich bei den Opfern für diese politische Funktionalisierung ihrer Geschichte zu entschuldigen». Dazu sagten Mörgeli und SF-Sprecher laut NZZ am Sonntag übereinstimmend, man habe die KZ-Opfer nicht beleidigen wollen. Eine Entschuldigung gegenüber der Gedenkstätte lehnen beide ab, weil man – so Affentranger – «keinen Regelverstoss» begangen habe. Das Fernsehen habe nur auf dem Besucherparkplatz vor dem KZ gefilmt. Diese Erklärung wies Rikola Lüttgenau, der stellvertretende Direktor der Gedenkstätte, als «absurd» zurück. Man habe «gegen ein explizit ausgesprochenes Drehverbot verstossen». Die Bilder zeigten, dass nicht nur auf dem Parkplatz gefilmt worden sei. Zudem gehöre auch dieser zum Gelände. Das Ganze sei eine «zynische Instrumentierung der Opfer von Buchenwald, angeregt durch Herrn Mörgeli». Dies werde man nicht einfach so hinnehmen, sagte Lüttgenau. Die Gedenkstätte behalte sich rechtliche Schritte vor. Laut eigenen Angaben hielt sich Mörgeli übrigens zufällig in der Nähe des KZ Buchenwald auf.

Helvepharm gewinnt Designpreis für Verpackungen

Das Frauenfelder Unternehmen Helvepharm ist für seine speziellen Verpackungen ausgezeichnet worden. Der Schweizer Generika-Anbieter hat beim offiziellen Designpreis der Bundesrepublik Deutschland für Erzeugnisse aus den Bereichen Produkt- und Kommunikationsdesign eine silberne Auszeichnung erhalten.

 Das Frauenfelder Unternehmen Helvepharm ist für seine speziellen Verpackungen ausgezeichnet worden. Der Schweizer Generika-Anbieter hat beim offiziellen Designpreis der Bundesrepublik Deutschland für Erzeugnisse aus den Bereichen Produkt- und Kommunikationsdesign eine silberne Auszeichnung erhalten.Aus 1023 Anmeldungen wurden 25 Auszeichnungen in Gold und Silber vergeben, teilte Helvepharm am Freitag mit. Um den vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie verliehenen Designpreis können sich Unternehmen nicht bewerben. Sie müssen von den Wirtschaftsministerien der Länder oder direkt vom Bundesministerium nominiert werden. Voraussetzung hierfür ist, dass ein Produkt bereits mit einem nationalen oder internationalen Preis ausgezeichnet wurde.

Euro 08: Zeitungen der Host Cities feiern mit

In Basel, Bern, Genf und Zürich werden die Fussballfans während der Fussball-EM etwas zu lesen haben: Die Zeitungen in den Austragungsorten planen Sonderausgaben und Beilagen.

 In Basel, Bern, Genf und Zürich werden die Fussballfans während der Fussball-EM etwas zu lesen haben: Die Zeitungen in den Austragungsorten planen Sonderausgaben und Beilagen. Die Stadt Bern kooperiert laut Marcel Brühlhart, Stadtberner Projektleiter der Euro 2008, mit der Espace Media Groupe. Vier Beilagen in Bund, Berner Zeitung und anderen Espace-Titeln sollen laut Beni Hofer, Leiter des technischen Kundendienstes der Espace Media Groupe, auf den Event einstimmen.
Zürich verhandelt laut dem Projektleiter der Euro 2008, Daniel Rupf, zur Zeit mit verschiedenen Verlagen. Es sei noch zu früh, darüber zu informieren. Der Tages-Anzeiger liefert gemäss der Redaktion Anfang Juni eine Sonderbeilage. Ebenfalls Anfang Juni wartet die Neue Zürcher Zeitung mit einem EM-Magazin auf. Der Blick und der Sonntagsblick planen je drei Sonderbeilagen.
In Genf ist die Zusammenarbeit mit der ansässigen Presse besonders eng. So wird es eine eigentliche Euro-Zeitung geben, die von der Tribune de Genève im Auftrag des Kantons Genf produziert wird. Die «Tribune de l’Uefa Euro 2008» soll vom 7. bis 29. Juni täglich, auch am Sonntag, gratis in den Fanzonen verteilt werden. Sie wird einen Teil der Euro-Berichterstattung aus dem Stammblatt enthalten, wie Fabrice Schoch, Marketing-Leiter der Genfer Tageszeitung, am Freitag der SDA sagte.
Die Basler Zeitung widmet dem Turnier während der Austragung jeweils den ersten Bund. Laut dem Projektleiter für die Euro 2008, Jürg Lehmann, wird sie ausserdem mit der österreichischen Tageszeitung Standard Artikel austauschen.
Auch die Pendlerblätter bleiben nicht aussen vor. 20 Minuten erscheint nach Angaben der Redaktion während der Fussball-EM zusätzlich an drei Samstagen in Basel, Bern und Zürich. Und die Gratiszeitung Heute wird gemäss Ringier-Marketingleiter Oliver Bernheim an Spieltagen mit Sonderseiten über die Spiele vom Abend informieren.
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