«Best of Swiss Web»: Zehn Kandidaten für 1. Preis nominiert

Die Jury des Internet-Wettbewerbs «Best of Swiss Web» hat aus den zahlreichen Einsendungen die zehn herausragendsten Schweizer Webseiten für den Titel «Master of Swiss Web 2008» nominiert. Der Gewinner wird an der so genannten Award Night am Dienstag 11. März ermittelt.

 
Die Jury des Internet-Wettbewerbs «Best of Swiss Web» hat aus den zahlreichen Einsendungen die zehn herausragendsten Schweizer Webseiten für den Titel «Master of Swiss Web 2008» nominiert. Der Gewinner wird an der so genannten Award Night am Dienstag 11. März ermittelt. Eine Publikumswahl der Leserinnen und Leser der Netzwoche entscheidet zusammen mit den Stimmen des Publikums an der Award-Night über die Gewinner, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Die zehn nun ermittelten Kandidaten für den 1. Preis sind aus einer von Fachjurys bereits vor rund zwei Wochen zusammengestellten Shortlist hervorgegangen. Die Fachjurys bewerteten die Webseiten und Projekte in den verschiedenen Kategorien. Die Eingabefrist für die Kategorie Fussballwebseiten wurde bis zum 1. März verlängert, da aufgrund der erst im Sommer abgehaltenen Fussball-Euro noch viele erst vollendet werden. In dieser Kategorie wird ein Spezialpreis unter dem Motto «Das Web ist rund» vergeben. Die Preisverleihung für den «Master of Swiss Web 2008» wird am Dienstag, 11. März 2008, ab 18.00 Uhr im Kongresshaus Zürich stattfinden. Erwartet werden 500 Gäste aus der Web- und ICT-Branche sowie Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik.  
 
 
Die zehn Kandidaten
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/ Ausführung: Divio GmbHJury: «Bei 105tv.ch überzeugt das gute Zusammenspiel der Komponenten.»
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/ Ausführung: Cmsbox GmbHJury: Das Content Management System zeichnet sich durch «Benutzerfreundlichkeit» und «technische Reife» aus.
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/ Ausführung: Netvertising AGJury: Die Kampagne von KPT Versicherung vermag «den Kunden optimal zu involvieren».
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/ Ausführung: Unic AGJury: «Der überarbeitete Online-Auftritt von Freitag besticht durch die Stringenz des Designs und seine klare Struktur.»
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/ Ausführung: Liip AGJury: Die E-Learning Site der Schweizerischen Nationalbank ist «spielerisch leicht verständlich».
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/ Ausführung: Assai Interactive AGJury: «Die Site schafft es, sich von den üblichen Tourismusangeboten abzuheben.»
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/ Ausführung: Netvertising AGJury: «Diese Website macht Appetit aufs Essen und aufs Kochen.»
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/ Ausführung: oSkope Media GmbHJury: Online Suchassistent mit «Zeitgeist-Charme»
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/ Ausführung: Jung von Matt / LimmatJury: «Die Kampagne schafft es, unter innovativem Einsatz des Mediums Online einen echten viralen Effekt zu bewirken.»
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/ Ausführung: namics agJury: Der TV-Guide von sf.tv bietet «eine innovative Lösung. Sehr überzeugend.»

Kein Rauchstopp für Lesch+Frei in Deutschland

Die Zürcher Agentur Lesch+Frei hat in einem Pitch den Etat für die Unternehmenskampagne von British American Tobacco (BAT) Deutschland verteidigt.

 Die Zürcher Agentur Lesch+Frei hat in einem Pitch den Etat für die Unternehmenskampagne von British American Tobacco (BAT) Deutschland verteidigt. Die Agentur hatte den Tabakmulti in Deutschland bereits von 2000 bis 2006 mit einer Kampagne ums Thema Verantwortlichkeit positioniert. Damit habe sie dazu beigetragen, dass das Unternehmen zum glaubwürdigen Meinungsführer in der Diskussion rund ums Rauchen geworden sei, teilte Lesch+Frei mit. Nun kann die Agentur den neu definierten Etat nach einem Pitch halten. Zur Kampagne gehören neben der Verantwortungsthematik auch Handelsmassnahmen. Der neue Auftritt wird zunächst in Deutschland und England zu sehen sein, erste Motive sind ab März im Einsatz.

20minuten.ch integriert Videoclips von Cityguide

Das Gratiszeitungsportal 20minuten.ch hat sich mit dem Videostadtführer Cityguide zusammengetan und präsentiert dessen Videoclips auf der eigenen Webseite. Mit vielen Insidertipps für Outsider und umgekehrt.

 
Das Gratiszeitungsportal 20minuten.ch hat sich mit dem Videostadtführer Cityguide zusammengetan und präsentiert dessen Videoclips auf der eigenen Webseite. Bei Cityguide gibt es Tipps für sechzig Schweizer Städte und über tausend Vorschläge für internationale Metropolen. Die Cityguide-Videos seien die ideale Vorbereitung für den modernen Stadtnomaden, so die Mitteilung vom Dienstag. Schnell habe man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten einer neuen Stadt besucht und könne dann die Insidertipps einer Stadt entdecken. Pro Stadt gibt es Beiträge aus den verschiedensten Bereichen wie Gastronomie, Freizeit, Hobby, Sport, Wellness und Schönheit, Kunst und Kultur, Ausflugsziele, Hotels, Verkehrsmittel – und natürlich Nachtleben. Neben Adresse, Telefonnummern und Internetadresse ist immer auch eine Kartennavigation des präsentierten Orts beigefügt.

Glarner Regierung mit Tele Südostschweiz unzufrieden

Die Bewerbung von Tele Südostschweiz um eine Konzession zur Versorgung des Kantons Glarus erfüllt nach Ansicht der Glarner Regierung die Vorgaben nicht. Sie beantragt deshalb, die Ausschreibung neu vorzunehmen.

 Die Bewerbung von Tele Südostschweiz um eine Konzession zur Versorgung des Kantons Glarus erfüllt nach Ansicht der Glarner Regierung die Vorgaben nicht. Sie beantragt deshalb, die Ausschreibung neu vorzunehmen. Für das TV-Versorgungsgebiet, in welchem Glarus liegt, ist nur eine Bewerbung eingegangen, jene des in Chur domizilierten Tele Südostschweiz. Sie wird von der Glarner Regierung sehr kritisch beurteilt. Darum fordert die Kantonsexekutive vom Bakom die Neuauschreibung.
Im Leistungsauftrag der Konzession ist ein Programmfenster für Glarus vorgesehen. Dieses will Tele Südostschweiz, das zu Hanspeter Lebruments Südostschweiz Mediengruppe gehört, in die Nachrichtensendung des Gesamtgebietes integrieren. Es sei aber «schlicht falsch», dass die Bevölkerung damit gute Erfahrungen gemacht habe, schreibt die Regierung. Selbst über so wichtige Ereignisse wie die ausserordentliche Landsgemeinde vom letzten November werde nämlich erst nach Meldungen über kleine Verkehrsunfälle oder noch unbedeutendere Bündner Ereignisse berichtet.
Die Ausschreibung sei zudem falsch erfolgt. Klüger wäre es laut Regierung gewesen, ihrem Vorschlag zu folgen: Sie forderte eine Überlappung der Konzessionsregionen Zürich und Südostschweiz. Die Regierung beantragt beim Bakom, die Ausschreibung der Fernsehkonzessionen abzubrechen, die Überlappung vorzunehmen und sie in den beiden Regionen nochmals auszuschreiben.
Zufrieden zeigte sich die Exekutive dafür mit den Radios: Mit Radio Zürichsee und Radio Central verfüge Glarus über zwei starke, verwurzelte Regionalradios. Die besten Leistungen erbringe Radio Zürichsee.

Crossmedia Award 2008: Miteinbeziehung als grosse Herausforderung

Am 7. Mai 2008 wird der Crossmedia Award bereits zum vierten Mal vergeben. Ziel des Wettbewerbs ist die Auszeichnung innovativer und effizienter Kampagnen mit zielorientiertem Medieneinsatz. Einsendeschluss ist der 2. April 2008.

 
Am 7. Mai 2008 wird der Crossmedia Award bereits zum vierten Mal vergeben. Ziel des Wettbewerbs ist die Auszeichnung innovativer und effizienter Kampagnen, welche bei der Vermarktung von Produkten und Marken die Kommunikation über verschiedene Medien auf intelligente Weise miteinander verbinden. Wie der Werbevermarkter und Wettbewerbsveranstalter Goldbach Media schreibt, zeichnet insbesondere der Grad der Miteinbeziehung (Involvement) der anvisierten Zielgruppen eine crossmediale Kampagne aus. Der Empfänger muss die Möglichkeit haben, sich mit der Marke oder dem Produkt zu beschäftigen und sich einzubringen. Mit diesem Themenschwerpunkt sucht der diesjährige Crossmedia Award insbesondere nach Referenzprojekten, die gemäss Goldbach Media in der Schweiz noch weitgehend fehlen. Im Wettbewerb werden Kampagnen ausgezeichnet, die in der Zeit vom April 2007 bis zum März 2008 eingesetzt wurden. Die Ausschreibung richtet sich an Planerinnen und Planer, Beraterteams und Agenturen, aber auch an Kunden und Auftraggeber. Bei der Bewertung der eingereichten Arbeiten werden folgende Kriterien angewendet: 1. Strategie des crossmedialen Einsatzes, intelligente Vernetzung und zielorientierter Medieneinsatz. 2. Innovation durch Nutzung neuer Medien, neuer Formen. 3. Gestalterische Umsetzung, medien- und zielgruppengerechte Inszenierung und Markensprache. 4. Erfolgsausweise der Effektivität der gesamten Kampagne oder von Teilen davon. Und 5. Gesamteindruck. Einsendeschluss ist der 2. April 2008. Der Gewinner erhält ein Preisgeld von 10’000 Franken.

Ombudsstelle DRS: Wahlberichterstattung war sachgerecht

Die Ombudsstelle DRS hat 2007 keine signifikanten Veränderungen verzeichnet, auch wenn sich die Rahmenbedingungen aufgrund des neuen RTVGs geändert hatten. Die Anzahl Beschwerden war fast gleich hoch wie im Vorjahr. Zahlreiche davon betrafen die Wahlberichterstattung.

 Die Ombudsstelle DRS hat 2007 keine signifikanten Veränderungen verzeichnet, auch wenn sich die Rahmenbedingungen aufgrund des neuen RTVGs geändert hatten. Die Anzahl Beschwerden war fast gleich hoch wie im Vorjahr. Zahlreiche davon betrafen die Wahlberichterstattung. Der Ombudsmann Achille Casanova kommt in seinem Jahresbericht zum Schluss, dass die Wahlberichterstattung im Schweizer Fernsehen und auf Radio DRS im Wahljahr untendenziös und sachgerecht gewesen sei. Sämtliche Beanstandungen, die 2007 über Wahlsendungen in TV oder Radio eingegangen seien, hätten als unbegründet abgewiesen werden können, schreibt Casanova in der am Dienstag erschienenen neuesten Ausgabe von Link, dem Magazin des Publikumsrates und der Mitgliedgesellschaften der SRG Deutschschweiz.
Insgesamt gingen 2007 146 Beanstandungen bei Ombudsmann Casanova ein. Im Vorjahr waren es 150 gewesen. Serienreklamationen seien ausgeblieben, was bedeute, dass die Ombudsstelle nicht für Kampagnen missbraucht worden sei, schreibt Casanova weiter.
25 Prozent der Beanstandungen stufte Casanova als berechtigt ein. Dies ist praktisch gleich viel wie im Vorjahr mit 24 Prozent. Zwar seien in mehr Beiträgen als im Vorjahr journalistische Fehler festgestellt worden, so Casanova. Diese seien jedoch meistens nicht relevant genug gewesen, um als eine Verletzung der Programmbestimmungen eingestuft zu werden.
11 der Beanstandungen leitete Casanova an die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen weiter. Im Vorjahr waren es deren 9 gewesen.

Presserat gibt Politiker-Egos keine Nahrung

Der Schweizer Presserat hat sich mit einer Entscheidung über eine Ostschweizer Polit-Posse gegen das Streicheln von Politiker-Egos entschieden. Er hält fest, dass die Eröffnungsrede eines Politikers bei einer Veranstaltung von den Medien nicht zwingend erwähnt muss.

 Der Schweizer Presserat hat sich mit einer Entscheidung über eine Ostschweizer Polit-Posse gegen das Streicheln von Politiker-Egos entschieden. Er hält fest, dass die Eröffnungsrede eines Politikers bei einer Veranstaltung von den Medien nicht zwingend erwähnt muss. Das schreibt das Gremium in einer Stellungnahme zu einem Artikel des St. Galler Tagblatts über die Eröffnung einer Krippe. Die Tageszeitung hatte am 11. August 2007 über die Eröffnung einer Kinderkrippe im Stadtquartier Heiligkreuz berichtet. Nicht erwähnt wurde ein aus Wil SG angereister Kantonsrat, der die Eröffnungsrede hielt.
Am 10. September 2007 reichte ein Dritter Beschwerde beim Presserat ein. Er beanstandete, dass zwar etliche anwesende Gäste, nicht aber der Kantonsrat als Hauptredner erwähnt worden seien. Die Zeitung habe damit wichtige Informationen unterschlagen und auch gegen das Wahrheitsgebot verstossen.
Der Presserat wies diese Beschwerde aber mit der Begründung ab, dass die Auswahl der zu veröffentlichenden Informationen in das freie Ermessen der Redaktionen falle. In diesem Fall sei es gerade aus der Sicht der Leserschaft nachvollziehbar, dass der Bericht sich auf die Entstehungsgeschichte der Krippe fokussiere.

Astrid Gartenmann übernimmt Publicitas Zürich

Die Publicitas Zürich erhält eine neue Führung: Die neue Filialleiterin heisst Astrid Gartenmann. Sie tritt die Nachfolge von René Brunner an, der das Unternehmen verlässt. Der genaue Zeitpunkt der Geschäftsübernahme ist noch nicht bestimmt.

 Die Publicitas Zürich erhält eine neue Führung: Die neue Filialleiterin heisst Astrid Gartenmann. Sie tritt die Nachfolge von René Brunner an, der das Unternehmen verlässt. Der genaue Zeitpunkt der Geschäftsübernahme ist noch nicht bestimmt, wie es in einer Mitteilung heisst. Mit der 36-jährigen Astrid Gartenmann setzt Publicitas auf eine langjährige Mitarbeiterin: Sie begann ihre Karriere bei der Vermittlerin 1988 mit der Ausbildung zur kaufmännischen Angestellten. Nach Stationen bei Publicitas in Zürich und Wollerau wurde sie 2005 Account Director bei Publimedia. Die Marketingplanerin vermittelt ihr Wissen als Dozentin beim Sawi.
«Mit ihrer Nomination unterstreichen wir unsere Philosophie, die Führungspositionen der neuen Publicitas mit einer Mischung aus eigenem Nachwuchs und neuen, bewährten Köpfen aus dem Medienmarkt zu besetzen», kommentiert Thomas Bargetzi, CEO Sales Schweiz von Publicitas, die Wahl im Communiqué.

Lowe weckt süsse Emotionen für Cailler

Die Zürcher Agentur Lowe hat für Cailler eine neu Kampagne gestartet. Für eine Plakatkampagne hat sie den neuen Claim des Schokoladenherstellers «Pur Chocolat. Pure Emotion» visualisiert.

 
In Zusammenarbeit mit Lowe Paris hat die zur Draftfcb/Lowe Group gehörende Zürcher Agentur Lowe für Cailler eine neu Kampagne gestartet. Für eine Plakatkampagne hat sie den neuen Claim des Schokoladenherstellers «Pur Chocolat. Pure Emotion» visualisiert. Ziel ist eine weitere Emotionalisierung der Marke, bei den verschiedenen Sujets hervorgerufen durch die Platzierung einer aus dem Leben gegriffenen Botschaft auf Cailler-Schokolade. Die Plakatkampagne soll zudem die TV-Kampagne des letzten Jahres fortführen, welche bereits «das Besondere von Cailler erfolgreich in den Köpfen der Zielgruppe verankert hat», wie es in der Mitteilung vom Dienstag heisst. In einer kürzlich vom Kassensturz durchgeführten Umfrage wurde die Cailler Milch zur beliebtesten Milchschokolade der Schweiz gewählt, was Lowe als Erfolg der letztjährigen Bemühungen wertet.Sujets

Publisuisse nimmt Spots für «Free Internet» aus der Datenbank

Am Montag kam heraus, dass die Spots von «Free Internet» in der Spotdatenbank auf der Website der Publisuisse mit Sunrise angeschrieben sind. Mittlerweile wurden die Spots entfernt: Der Auftraggeber hat laut Publisuisse vom Recht Gebrauch gemacht, die Clips zu entfernen.

 Am Montag berichtete die Abendzeitung Heute, dass die Spots von «Free Internet» in der Spotdatenbank auf der Website der Publisuisse mit Sunrise angeschrieben sind. Damit ist das Rätsel der «Free Internet»-Kampagne wohl gelöst. Am Dienstag fiel allerdings dem Swiss Metablog auf, dass die Spots bei Publisuisse nicht mehr zu finden sind. Dazu sagt Peter Kaufmann von Publisuisse: «Jeder Auftraggeber hat das Recht uns zu sagen, ob seine TV-Spots in unserer Spotdatenbank erscheinen sollen oder nicht. Davon wird zwar kaum je Gebrauch gemacht. In diesem Fall war es jedoch so, dass der zuständige Auftraggeber nach dem Artikel in der Abendzeitung Heute dieses Recht in Anspruch nimmt. Aus diesem Grunde haben wir die Spots am Dienstag Vormittag aus der Datenbank entfernt.» Bei Sunrise nimmt man zum Thema «Free Internet» nach wie vor nicht Stellung: «Kein Kommentar» war alles, was Sprecherin Sevgi Gezici der Werbewoche sagte.

Felix Schneuwly löst Peter Marbet bei Santésuisse ab

Felix Schneuwly wird per 1. Februar neuer Leiter der Abteilung Politik und Kommunikation bei Santésuisse. Der Verwaltungsrat hat den 47-Jährigen zum Nachfolger von Peter Marbet bestimmt.

 
Felix Schneuwly wird per 1. Februar neuer Leiter der Abteilung Politik und Kommunikation bei Santésuisse. Der Verwaltungsrat hat den 47-Jährigen zum Nachfolger von Peter Marbet bestimmt, wie der Branchenverband der Krankenkassen am Dienstag gemäss SDA mitteilte. Der Freiburger Felix Schneuwly war zwischen 2001 und 2008 Zentralsekretär beim Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverband (SBV). Vorher amtete er als Generalsekretär bei der Föderation Schweizer Psychologinnen und Psychologen (FSP). Schneuwly hat Journalistik und Psychologie studiert und ein MBA im Management von gemeinnützigen Organisationen vorzuweisen. In seinen Tätigkeiten hat er sich neben Führungsaufgaben auch um Kommunikation und Interessenvertretung gekümmert, wie Santésuisse weiter schreibt.

Zu guter Letzt: Brockhaus’ physischer Tod und digitale Auferstehung

Der deutsche Brockhaus, seit 1805 Quelle gesicherten Wissens und Vorlage für unzählige weitere Enzyklopädien, stellt die Herausgabe seines Standardwerks in Buchform ein. Allerdings lebt der Brockhaus online weiter. Finanzieren wird sich die Online-Enzyklopädie durch Werbung.

 
Nach mehr als 200 Jahren und 21 Auflagen haben Internet und Wikipedia etwas geschafft, was weder napoleonische Verwüstungen, Einigungskriege, Weltwirtschaftskrise noch zwei Weltkriege geschafft haben: Der deutsche Brockhaus, Quelle gesicherten Wissens und Vorlage für unzählige weitere Enzyklopädien, stellt die Herausgabe seines Standardwerks in Buchform ein. Allerdings lebt der Brockhaus weiter: Am 15. April 2008 wird das Verlegerhaus Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG die Enzyklopädie als kostenloses Online-Lexikon weiterführen. Umgestellt wird dabei nicht nur die Herausgabe von primär physisch auf primär digital sondern auch das Geschäftsmodell von käuferfinanziert auf werbefinanziert. Mit der historisch bedeutsamen Veränderung reagiert der Traditionsverlag auf die Geschäftsentwicklung bei den gedruckten klassischen Lexika, wie es im Communiqué heisst. 2007 wurden die Umsatzziele insbesondere im Bereich der allgemeinen Lexika verfehlt, und dies nur zwei Jahre, nachdem der Verlag seine 30-bändige 21. Auflage veröffentlicht hat. Zudem hätten die Marktanalysen gezeigt, dass die Kunden künftig Sachinformationen in erster Linie online nachschlagen würden. Bereits 2007 wurde die Brockhaus-Redaktion in Leipzig deshalb in eine reine Online-Redaktion umgewandelt. Chefredaktorin von Brockhaus Online ist die Journalistin Sigrun Albert.
Dass die Zukunft für die teure Buch-Enzyklopädie nichts Gutes verhiess, war spätestens nach dem direkten Vergleich von Wikipedia und Brockhaus durch das Nachrichtenmagazin Stern im letzten Jahr offensichtlich geworden. Wikipedia schnitt qualitativ besser ab – wer zahlt da noch für den Brockhaus? Beim Schritt zum Onlineportal grenzt sich Brockhaus denn auch von den vom Publikum verfassten Lexika ab. «Der immer unübersichtlicher werdenden Flut von Informationen aus dem Internet stellen wir mit dem Brockhaus Online jetzt ein Wissensportal entgegen, das für Relevanz, Richtigkeit und Sicherheit steht», heisst es im Communiqué. Der Brockhaus wird also nicht nur als digitaler Geist seiner physischen Vorfahren weiterleben, weiterleben wird auch die Idee der präzisen Weltbeschreibung. Die Enzyklopädisten werden’s ihm danken.
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