Öko-Turbo für Mr. Bond

Erdgas II Startbahnwest gibt Gas für den Roadster PGO Cayenne Turbo-CNG.

 
Erdgas II Startbahnwest gibt Gas für den Roadster PGO Cayenne Turbo-CNG. 
 
Auch am 78. Internationalen Genfer Automobilsalon zeigte der Erdgasstand eine Auswahl der neuesten Erdgasfahrzeuge. Als Highlight wurde der Roadster PGO Cayenne Turbo-CNG mit 150 PS-Turbo-Erdgasmotor präsentiert. Der Prototyp wurde unter Federführung der Gasverbund Mittelland AG aus Arlesheim entwickelt. Dabei lieferte der französische Kleinserienhersteller PGO Automobiles das Fahrzeug und die bayerische Innovationsschmiede BRA den Motor. Unterstützt wurde das Projekt zudem von Swiss Energy. Kommunikativ wurde der Erdgas-Roadster von Startbahnwest für den Autosalon ins Rampenlicht gerückt. Diese Agentur soll das Projekt jetzt auch weiterhin kommunikativ betreuen.
Die Idee der Werbung basiert auf einem Zitat von James Bond. Dieses wurde abgewandelt in «Erdgas – Sag niemals nie». Stilgerecht wurde das Erdgasfahrzeug auf den Strassen von Nizza in Szene gesetzt. Der Retro-Look des Fahrzeugs wurde in Broschüren, DVDs und einem Animatic umgesetzt. Entscheidend war, dass dabei klar zum Ausdruck kommt, dass das Fahrzeug zu den Saubermännern am Autosalon gehört.
Die Resonanz am Autosalon in Genf war sehr positiv. Und so kann es gut sein, dass der klimafreundliche Sportwagen bald käuflich zu erwerben ist.
Nach dem Autosalon werden Fahrzeug sowie die begleitenden Kommunikationsmassnahmen weiterhin eingesetzt.
Andreas Panzeri

Der Sturm hat sich gelegt

Die Mach Basic 2008-1 weist für das Kino stabile Reichweitenzahlen aus, allerdings weiterhin auf historisch tiefem Niveau. Auch die Reichweiten der Gratiskinozeitschriften nehmen noch einmal drastisch ab.

 
Kinoreichweiten Die Mach Basic 2008-1 weist für das Kino stabile Zahlen aus, allerdings weiterhin auf historisch tiefem Niveau. 
Dass es beim Medium Kino letztes Jahr nicht rund lief, weiss man spätestens seit der Präsentation der PubliGroupe-Bilanz am 19. März: Der Umsatz der Kinovermarkterin Cinecom ist bekanntlich regelrecht eingebrochen. Die Kinoreichweiten der Mach Basic 2008-1 bestätigen das gesunkene Interesse nun aus der Besucherperspektive – auch wenn die aktuellen Wemf-Zahlen nicht das ganze 2007 widerspiegeln. So viel wird aber aus der Reichweitenerhebung klar: Nach dem signifikanten Besuchereinbruch bei der Mach Basic 2007-2 bleiben die wöchentlichen Kinoreichweiten nun ungefähr auf ihrem Tiefststand stehen. Kurz: Sie sind auf historisch tiefem Niveau praktisch stabil. Ein schwacher Trost bleibt der Branche: Der erneut verzeichnete Rückgang ist mit 0,7 Prozent so gering wie noch nie seit dem Reichweitenhöhepunkt 2003, als die Wemf schweizweit noch 486’000 wöchentliche Kinogänger auswies. Aktuell kommt das Kino nur noch auf 381’000 Wochenreichweiten. Auf zwölf Monate hochgerechnet, nämlich auf die Periode Oktober 2006 bis September 2007, sind das 19,8 Millionen Kinobesucher.Gemäss Mach Basic 2008-1 waren folgende Kinoregionen die stabilsten: Zum einen die gesamte Westschweiz, insbesondere Lausanne, dann die Regionen Zürich und Schaffhausen/St.Gallen. Eher enttäuschend sind die Zahlen in Basel: Dort wurde im Herbst 2006 das bisher erste Multiplexkino eröffnet, das nun fast vollständig in den Wemf-Zahlen enthalten ist. Dennoch zeigt der Trend am Rheinknie eher abwärts. Eine leichte Aufwärtsbewegung findet sich übrigens einzig in Luzern mit + 8,7 Prozent.
Eine gewisse Entwarnung gibt es bei den Jugendlichen. Während die Mach Basic 2007-2 bei dieser Zielgruppe noch einen besonders dramatischen Reichweiteneinbruch auswies, sind jetzt die Zahlen weitgehend stabil, in der Deutschschweiz sogar leicht steigend. Schwache Verluste sind einzig noch in der Romandie zu verzeichnen.
Kinomagazine: Avant Première mit grösserem MarktanteilAnders als bei den Kinobesuchen nehmen die Reichweiten der Gratiskinozeitschriften noch einmal drastisch ab. Gegenüber der Mach Basic 2007-2 bleiben zwar alle Titel im Vertrauensbereich, im Vergleich über zwölf Monate aber ist der Leserverlust bei Film demnächst und Avant Première signifikant. Einzig Close-up verliert nur moderat. Weil aber Ende September 2007 die Genfer Quorum-Gruppe das Westschweizer Kinomagazin Live einstellte, weisen die Kinotitel insgesamt nun knapp 100’000 monatliche Kontakte weniger aus als noch vor einem halben Jahr. Doch das spiegelt die aktuelle Situation kaum wider. Denn Live ist nicht einfach weggefallen: In seine Lücke sprang Avant Première, das ebenfalls von der Quorum-Gruppe herausgegeben wird und seine Auflage um 20 Prozent erhöhte. Avant Première, das in der Westschweiz aktuell auf eine Reichweite von 12,2 Prozent kommt, dürfte also schon jetzt über höhere Werte verfügen. Alle drei Gratiskinomagazine werden übrigens seit letztem Dezember von der Lausanner Agentur Mediapresse vermarktet, auch Close-up, das zuvor von der Cinecom betreut worden war.
Pro Cinema verkaufte 16 Prozent weniger Tickets Pro Cinema, der Schweizerische Verband für Kino und Filmverleih, weist wie gewohnt ganz andere Zahlen aus. Für das Kalenderjahr 2007, das von der Mach Basic 2008-1 nur zu drei Vierteln abgedeckt wird, kommt der Verband auf total 14,187 Millionen verkaufte Tickets, 15,8 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Gemäss Pro Cinema mögen die Zürcher das Medium Kino offenbar besonders. 4,6 Prozent der Stadtbevölkerung war 2007 einmal im Kino. In Aarau und Baden hingegen waren es je bloss 0,2 Prozent.
Markus Knöpfli
 
 
 

Hewlett-Packard setzt neue Akzente

Drucktechnologie An der Predrupa-Pressekonferenz stellte HP Produkteneuheiten vor. Aus der Sicht der grafischen Industrie ist die Indigo 7000 wohl die interessanteste Neuheit.

 
Drucktechnologie An der Predrupa-Pressekonferenz stellte HP Produkteneuheiten vor. Aus der Sicht der grafischen Industrie ist die Indigo 7000 wohl die interessanteste Neuheit.  
Bereits an der Drupa 2004 war Hewlett-Packard (HP) mit dem Anspruch angetreten, innerhalb weniger Jahre zu einem der weltweit grössten Anbieter von Drucksystemen für die grafische Welt aufzusteigen. Das musste man ernst nehmen, hatte doch HP zuvor den Highend-Digitaldruckpionier Indigo aufgekauft und integriert. Heute, vier Jahre später, ist HP dem gesetzten Ziel deutlich näher gekommen: Durch organisches Wachstum, Betonung der Innovation und gezielte Firmenaufkäufe hat man die eigene Position verstärkt. Auf Grund der vorliegenden Zahlen ist es für einen Aussenstehenden schwierig, die einzelnen Bereiche detailliert aufzuschlüsseln. Doch diejenigen Zahlen, welche HP bekannt gibt, vermögen zu beeindrucken: So seien weltweit rund 5’000 HP-Indigo-Systeme im Einsatz, welche immer mehr Seiten produzieren. Alleine 2007 sei, gemäss HP, die Anzahl auf Indigos gedruckter Seiten um 45 Prozent gestiegen. Auch im Grossformat-Inkjet kann HP mit hohen Wachstumsraten aufwarten, das letztjährige Wachstum betrug 25 Prozent. So sieht sich HP heute als Marktführer in verschiedenen Marktsegmenten:– Digitale High-End-Drucksysteme
– Grossformat-Inkjet-Systeme
– Direktmailing-Adressierung
– Digitaler Etikettendruck
– Grossformatplotter für technische Anwendungen
– OEM-Inkjet-Druckköpfe
Dies alles ist das Ergebnis einer Strategie, die sich «HP Print 2.0» nennt. Die Schlüsselelemente der Strategie sind: die Entwicklung von digitalen Druckplattformen neuester Generation, die Vereinfachung des Druckens via Web und die zunehmende Verbreitung von digitalen Inhalten.
Der KlassikerSeit der Vorstellung von digitalen High-End-Drucksystemen beschäftigt sich die Fachwelt und damit natürlich auch die Druckereien, welche wissen wollen, in welche Technologien sie investieren sollen, mit folgenden Fragen: Wird der Digitaldruck den klassischen Offsetdruck ablösen, und wenn ja, wann? Stephen Nigro, Senior Vice President der IPG Graphics and Imaging-Business-Division von HP, hatte an der Predrupa-Pressekonferenz klare Antworten darauf: «Ja, wir von HP sind davon überzeugt, dass der Digitaldruck den Offsetdruck ablösen wird. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sich die Dinge im Druckbereich anders entwickeln als beispielsweise in der Fotografie. Allerdings weiss heute niemand, wann dies geschehen wird – in zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahren?» Und genau das ist das Problem für die vielen Offsetdrucker. Dass diese nicht im grossen Stil in den Digitaldruck investieren, hat nichts mit Begriffsstutzigkeit zu tun, sondern mit den betriebswirtschaftlichen Realitäten. Und da ist nun mal der Offsetdruck das nach wie vor billigste Druckverfahren. Wessen Geschäft das Herstellen von Druckprodukten zum bestmöglichen Preis ist, kann nicht Jahre warten, bis die Prognose des Digitaldrucks wahr wird. Diverse Hersteller von Digitaldrucksystemen haben dies erkannt und arbeiten an Systemen, welche nicht nur neue Märkte wie Personalisierung oder Web-to-Print erschliessen sollen, sondern sowohl bei der Druckqualität wie auch bei der Produktivität zumindest mit den A3-Offsetmaschinen mithalten sollen. Genau dieses Massengeschäft ist auch für die Hersteller attraktiv. HP untermauerte dies mit Zahlen: 2007 sind gemäss einer Schätzung aller im industriellen Bereich hergestellten A4-Seiten 2 Prozent auf Digitaldrucksystemen produziert worden, der Rest erfolgte in den klassischen Druckverfahren. Aber: Der Wert der im Digitaldruck hergestellten Drucksachen betrug 16 Prozent des Kuchens. Das kann für einen Hersteller wie HP nur eines heissen:  Warum soll man das eine tun (Personalisierung, Individualisierung, Spezialitäten, Web-to-Print) und das andere lassen (Herstellung von konventionellen Druckprodukten)?
Die HP Indigo 7000Genau diese Philosophie verfolgt HP Indigo bereits seit einigen Jahren gezielt. Wenn sich eine Druckerei heute für ein Digitaldrucksystem entscheidet, muss sie auch in der Lage sein, nicht nur personalisierte oder individualisierte Drucksachen, sondern auch so genannte «08/15-Jobs» produzieren zu können. Mit der HP Indigo 3500 und der erst letztes Jahr im Markt eingeführten HP Indigo 5500 hat HP Systeme auf den Markt gebracht, die diesen Ansprüchen bereits weitgehend gerecht werden. Mit der HP Indigo 7000 will HP die Leistungsfähigkeit der Indigo-Baureihe nochmals deutlich erhöhen. An der Pressekonferenz sprach man von einer Verdoppelung der reinen Druckgeschwindigkeit gegenüber dem Vorgängermodell, und bei der Gesamtproduktivität rechnet man mit einer Zunahme von einem Drittel. Interessant: Von der Qualität redet heute niemand mehr. Das ist immer ein Zeichen dafür, dass eine Technologie als tauglich genug empfunden wird. Was die Drucktechnologie betrifft, basiert die HP Indigo 7000 auf dem Vorgängermodell, der HP Indigo 5500. Allerdings wurde das so genannte Printengine zahlreichen kleineren und grösseren Verbesserungen unterzogen, um eine deutlich schnellere Druckgeschwindigkeit zu erzielen. Die Spezifikationen der HP Indigo 7000 auf einen Blick:
– 7200 A4 4/0 pro Stunde
– Bildgrössen von 317 x 464 mm möglich
– Verbesserte Wartungsfähigkeit und erhöhte Betriebszeit mit Diagnose und Fehlerbehebungsfunktionen in der Maschine
– Schneller Austausch von Druckfarben, um Änderungen der 5., 6. und 7. Farbe noch in der Maschine und nahezu ohne Unterbrechung zu ermöglichen
– Medienformat: 330,2 x 482,6 mm
– Grammaturen von 60 bis 350 g/m2 verdruckbar
Zusammen mit der Vorstellung der für den kommerziellen Drucker gedachten HP Indigo 7000 (die Maschine soll bereits in diesem Jahr lieferbar sein) soll zu einem späteren Zeitpunkt (Mitte 2009) eine neue Rollendruckmaschine, die W7200, auf den Markt gebracht werden. Interessant: Im Gegensatz zur aktuell vertriebenen w3250, wo die beiden Druckeinheiten direkt miteinander gekoppelt sind, erfolgt die Papierbahnübergabe bei der W7000 über eine so genannte Bufferkonstruktion.
HP SmartStreamBislang fehlte bei HP ein plattformübergreifender digitaler Workflow für die verschiedenen Printsysteme. Dies soll sich nun mit der Vorstellung der HP-SmartStream-Workflows ändern. HP SmartStream ist ein Portfolio mit diversen Workflow-Komponenten, welche es erlauben, die Kunden bei der Entwicklung von Lösungen für die digitale Druckproduktion zu unterstützen. HP-SmartStream-Workflow wurde, laut Herstellerangaben, als offene Umgebung konzipiert. Dies erlaubt die Integration von Fremdapplikationen. Die wichtigsten Vorteile der Lösung sind:
– Verarbeitung von umfangreichen Dateien, Verwaltung variabler Daten, Ausschiessen und Bildverwaltung, sowohl für kommerzielle Drucker wie auch für das Direktmarketing, den Fotobücherdruck, das Etikettensegment und die Verpackung
– Gemeinsame Datennutzung und Rückmeldungen zwischen den Workflow-Komponenten von der Aufbereitung der Druckjobs bis zu deren Abwicklung.
– Ein zentrales Element von HP SmartStream ist die Partnerschaft von HP mit diversen Partnern – HP nennt diese «HP Smart-Stream Partners». Bei den Prepress-Workflows werden derzeit Agfa Apogee X, PODS Creo-Prinergy, Heidelberg Prinect und Screen Trueflow unterstützt. Wie bereits erwähnt, soll HP SmartStream der digitale Workflow für die gesamte Produktpalette von HP (HP Indigo, HP Inkjet Webpress, HP Designjet und Scitex) werden. Einzig ausgenommen sind davon die Steuerungen für die Plottersysteme im technischen Bereich und die Nischenmarktdrucksysteme (spezielle Direktmailinganwendungen und CD/DVD-Drucksysteme).
Latex und High-SpeedNeben bereits kurz vor der Serienreife stehenden Produkten stellte HP auch neue Technologien und Systeme vor, die erst an der Drupa 2008 in voller Konfiguration zu sehen sind. Nichtsdestotrotz handelt es sich dabei um aufregende Technologien, welche die jeweiligen Märkte aufmischen könnten. Faszinosum Nummer 1 ist die HP-Latex-Drucktechnologie. Entwickelt wurde diese Tinte für den Grossformat-Inkjetdruck. Dies sowohl im Innen- wie auch im Aussenbereich. Der Clou: Die Latex-Tinte ist wasserbasierend, soll aber dank der speziell entwickelten Latex-Technologie weitgehend die Vorteile von lösemittelbasierenden Tinten aufweisen. Gemäss HP geben die mit Latex-Tinte erstellten Ausdrucke flüchtige organische Verbindungen nur in sehr kleinen Mengen ab. Dadurch erübrigen sich die beim Einsatz von lösemittelbasierenden Tinten nötigen Belüftungen. Trotzdem sollen die Latex-Tinten auch auf schwierigen Bedruckstoffen beste Resultate erzielen. HP verspricht seinen Kunden, dass solche Drucke, unlaminiert, eine Haltbarkeit im Aussenbereich von rund drei Jahren aufweisen werden. Während der Predrupa-Demonstration konnte die anwesende Fachpresse noch kein einsatzfähiges Drucksystem mit Latex-Tinte begutachten. Allerdings wurden Druckmuster abgegeben, welche die Resultate der Technologie demonstrieren sollten. Neben der Latex-Technologie fesselte noch eine andere Ankündigung die Fachpressevertreter: Es ist die neue HP Inkjet High-Speed-Webpress. Gemäss HP soll die Endlosmaschine mit einer Papierbahnbreite von bis zu 762 mm neue Massstäbe setzen. Im CMYKModus soll die Maschine eine Druckgeschwindigkeit von 122 Metern pro Sekunde aufweisen (das macht rund 2600 4/0-A4 pro Minute). Gedacht ist die Maschine für Anwendungen mit rund 70 Millionen so genannten Impressions pro Monat. Dank der «Bonding Agent»-Technologie soll das System nicht auf spezielle Druckmedien angewiesen sein. Wann dieses System auf dem Markt erhältlich sein wird, kann man bei HP noch nicht genau sagen, man rechnet im Moment mit der zweiten Jahreshälfte 2009. Wie ernst es HP mit diesem System ist, erkennt man daran, dass man bereits in einer frühen Phase Angaben zum Preis macht: Die neue Maschine soll nicht teurer als 2,5 Millionen US-Dollar sein.
Paul Fischer

Werbebranche blickt verhalten optimistisch in die Zukunft

Die Werbebranche schaut zwar zuversichtlich in die Zukunft, die Erwartungen sind aber gedämpfter als im vergangenen Jahr. Und die Finanzkrise macht auch den Werbern zu schaffen. Das ergibt die von der Handelszeitung herausgegebene Studie «Werbetrends 2008».

 Die Werbebranche schaut zwar zuversichtlich in die Zukunft, die Erwartungen sind aber gedämpfter als im vergangenen Jahr. Und die Finanzkrise macht auch den Werbern zu schaffen. Das ergibt die von der Handelszeitung herausgegebene Studie «Werbetrends 2008». Für das laufende Jahr rechnet noch gut jede zweite Agentur (57,4 Prozent) mit steigenden Billings. Im Vergleich zu 2007 macht sich aber eine Abkühlung bemerkbar: Damals gingen acht von zehn Agenturen von einer Steigerung aus. Bei den Werbeauftraggebern verfügen unter den 500 befragten Unternehmen 30,5 Prozent über ein zunehmendes Kommunikationsbudget. Der Anteil jener Auftraggeber, die mit einem kleineren Budget auskommen müssen, stieg gegenüber dem Vorjahr von 15,7 auf 22,1 Prozent. Rund die Hälfte (47,5 Prozent) hat etwa gleich viel Geld für die Kommunikation zur Verfügung wie bisher. Gedämpft sind die Erwartungen insbesondere für das zweite Halbjahr.
Bei der Finanzindustrie ist ein Einbruch spürbar: Letztes Jahr rechneten noch 52,2 Prozent der befragten Finanzdienstleister mit einem steigenden Budget. Dieses Jahr sind es gerade noch 23,8 Prozent, also etwa die Hälfte. Bei den Banken sinkt der Anteil der Unternehmen mit mehr als 5 Millionen Franken Budget, jener mit weniger als 1 Million Franken wächst.
Verschiebungen gibt es auch im Medienmix zu beobachten: Während die Zeitungen ihren Anteil 2007 noch auf 32,6 Prozent steigern konnten, müssen sie dieses Jahr mit einem Rückgang um 6 Prozent rechnen. Für das Jahr 2013 schätzen die Werbeauftraggeber den Anteil der Zeitungen auf 23,1 Prozent. Verloren hat auch die TV-Werbung, die in den Prognosen für 2008 einen Rückgang um 1,6 Prozent hinnehmen muss. Gewinner dieser Verschiebung ist die Kategorie Online- und Mobile-Medien: Sie legt gemessen am Werbekuchen um 4,9 Prozent zu. Dieses Bild zeigt sich gemäss Handelszeitung nicht nur bei den befragten Werbeauftraggebern, sondern auch die befragten rund 60 Werbeagenturen kommen zu diesem Schluss. Leicht zulegen kann ebenfalls die Plakatwerbung.

«Hopp Schwiiz» mit Polo National

Fussball Wirz, Mars und Polo Hofer wollen gemeinsam die Kräfte unserer Fussballnati-Fans steigern. Hopp Mars, äh, Schwiiz.

 
Fussball  Wirz, Mars und Polo Hofer wollen gemeinsam die Kräfte unserer Fussballnati-Fans steigern. 
In einer einmaligen Aktion, die ab sofort bis zum Ende der Europameisterschaft dauert, benennt Mars seinen Energieriegel in «Hopp» um. Die Aktion ist von Wirz Werbung ausgeheckt worden, die seit zwei Jahren das Budget von Mars betreut. Bis jetzt mussten dabei vor allem Adaptionsarbeiten geleistet werden. Jetzt durfte die Agentur erstmals eine grössere «lokale Aktion» lancieren, wie CD Thomas Kurzmeyer erklärt.In der Schweiz ist es das erste Mal, dass der Verkaufsschlager Mars unter einem neuen Namen angeboten wird. In England wurde der Riegel im Sommer 2006 bereits einmal mit dem Aufdruck «Believe» verkauft – weil die englischen Fans damals mit Mars «im Glauben bestärkt» werden sollten, dass ihre Mannschaft Weltmeister wird. In der Schweiz möchte Mars mit dieser Aktion und einer etwas anderen Taktik «die Begeisterung für die Europameisterschaft im eigenen Land widerspiegeln», wie Group Account Director Petra Dreyfus erklärt. Der Energieriegel soll den Fans die nötige Power geben, um die Nati mit einer neuen Fanhymne «Hopp Schwiiz 08» zum Sieg zu singen.
Diese Hymne ist von Polo Hofer im Auftrag von Mars neu aufgenommen worden. Polo National hat dazu einen Song von 1984 mit einem neuen Text versehen. In diesem besingt er die kämpferische Schweizer Nati und die Fans, die der Mannschaft zum Sieg verhelfen. Der Song «Hopp Schwiiz» sei schon einmal mit neuen Worten auch für eine Skiweltmeisterschaft adaptiert worden, wie Polo Hofer am Kick-off der Aktion erklärte.
Dieser Auftakt ging am Donnerstag, 27. März vor dem Zürcher Bahnhof Stadelhofen über eine improvisierte Bühne. Diese wurde auf einem Lastwagen vorgefahren, auf welchem Polo mitsamt Band in einem Spontankonzert die neue Hymne vorstellte. «Die Fanhymne hat das Potenzial zum inoffiziellen EM-Song», waren sich die ebenso «spontan» und in grossem Umfang aufgebotenen Medienleute beim Bahnhof Stadelhofen einig. Die Single findet man ab sofort auf jedem Mars- Hopp-5-Pack und anderen Grosspackungen, die in speziellen Displays am POS erhältlich sind. Die Fanhymne kann zudem gratis auf www.marshoppschwiiz.ch heruntergeladen werden.
Um möglichst viele Fans für die Nati zu begeistern, organisierte Wirz für Mars auch eine Tournée. Polo Hofer wird dazu in einem knallroten «Hopp Schwiiz 08»-Bus durch die Schweiz tingeln. Der VW aus dem Jahre 1974 ist mit einer Karaoke-Anlage ausgerüstet und wird nach der Tour unter den Fans verlost.
Beworben wird die Idee mit einem TV-Spot von Markenfilm Schweiz, verschiedenen Massnahmen «below the line» und natürlich viel Medienarbeit.
Andreas Panzeri

SW kürt Andy Hostettler zum Kommunikator des Monats

Schweizer Werbung SW hat den TBWA-CEO Andy Hostettler zum Kommunikator des Monats April gekürt. Die Ehre ereilt den Werber für eine eher aussergewöhnliche Kommunikationsleistung: Er will die vielen Singles unter den Werberinnen und Werbern verkuppeln.

 
Schweizer Werbung SW hat den TBWA-CEO Andy Hostettler zum Kommunikator des Monats April gekürt. Die Ehre ereilt den Werber für eine eher aussergewöhnliche Kommunikationsleistung: Er hat zusammen mit der Sendung Swissdate Werberinnen und Werber gesucht, die genug haben vom traurigen Single-Dasein und die sich vor dem Bildschirm zusammenbringen lassen wollen.Gründe für die branchenzentrierte Verkupplungsoffensive gibt es gemäss Mitteilung deren zwei. Einerseits dachte Hostettler dabei an einsame Werberherzen, denen geholfen werden müsste. Gemäss einer Umfrage und Schätzung der Werbewoche leben zirka 40 Prozent der Werberinnen und Werber allein. Andererseits konnte er als neues Vorstandsmitglied im Zürcher Werbeclub auch gleich für dessen gesellschaftliche Branchentreffs werben, die durchaus als Podium für Kontaktsuchende fungieren können.
Die Aktion wurde anhand von Leaflets, Inseraten und redaktionellen Beiträgen in der Fachpresse lanciert. Die Interessenten – und der Rücklauf soll beachtlich sein – erhalten eine Gratis-Mitgliedschaft des Zürcher Werbeclubs für drei Monate. Aber selbst wenn sich beim Swissdate-Werberspecial kein bindungswilliges Paar finden lassen sollte: Die Aktion, die Hostettler zusammen mit dem neuen Präsidenten des Werbeclubs, Carlo Steiner, durchgeführt hat, hat zu reden gegeben. Und deshalb, so SW, ist Hostettler Kommunikator des Monats.

JvM/Limmat macht Schweiz zum Europameister – im Zugfahren

Die SBB und die beiden Nati-Stars Magnin und Philippe Senderos spielten ein Verwirrspiel darum, ob die Schweiz schon als Europameister feststeht. Sie ist es: Im Zugfahren.

«Die Schweiz ist Europameister». Diese Botschaft verkündeten vor einigen Wochen die Schweizer Nati-Stars Ludovic Magnin und Philippe Senderos selbstbewusst und etwas verfrüht von Plakatwänden in der ganzen Schweiz. Die Portraits zeigen die beiden im roten Dress inmitten schönster Schweizer Landschaft. Erst die Auflösungsphase verändert den Fokus und verriet den Absender der Plakat-Aktion. Hinter den jetzt unscharf portraitierten Fussballstars zu sehen ist nun eine Komposition der SBB. Die Schlagzeile «Die Schweiz ist Europameister.» wird ergänzt mit dem Zusatz «Im Zugfahren». Mit dem von Jung von Matt/Limmat realisierten Verwirrspiel präsentiert sich die SBB als Partner der Euro 08 und macht auf ihre vielen Zusatzleistungen und Spezialangebote im Rahmen der Spiele aufmerksam.
Verantwortlich bei Schweizerische Bundesbahnen SBB:
Reto Meissner (Gesamtverantwortung), Eliane Tschudi (Projektleitung), Franziska Pasqua (Media). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Lukas Frei, Alexander Jaggy (CD), Livio Dainese (Text), Inken Rohweder (AD), Rolf Helfenstein, Fabian Röthlisberger, Simone Jehle, Jonas Brändli (Beratung), Noë Flum (Fotografie), Didi Knall, Erasmo Palomba (Art Buying). Süsstrunk & Jericke (Bildbearbeitung).

vv

Trendiges für Kreative 

Papier I Einen bunten Frühlingsstrauss, bestehend aus verschiedenen Papierqualitäten, bindet Antalis für ihre Kunden.

 
Papier I Einen bunten Frühlingsstrauss, bestehend aus verschiedenen Papierqualitäten, bindet Antalis für ihre Kunden. 
Zur neuen Angebotspalette von Antalis zählt die bekannte und bewährte Papierqualität Magno, ein gestrichenes Papier, das mit matter oder glänzender Oberfläche erhältlich ist. Das grosse Sortiment, bestehend aus verschiedenen Flächengewichten von 90 bis 400 g/m2 ist ab Lager Lupfig lieferbar. Magno Satin ist zudem ohne Aufpreis als FSC-zertifizierte Qualität ebenfalls ab Lager erhältlich. Zu den Highlights im Kartonbereich zählt Trucard Ice, ein neuer, hochwertiger und hochweisser Chromosulfatkarton von Antalis. Die FSC-zertifizierte Qualität verfügt über die Glätte und Optik eines gussgestrichenen Kartons. Trucard Ice punktet zudem durch sein optimales Preis-/Leistungsverhältnis. Er ist in den Flächengewichten 240, 280, 300 und 350 g/m2 erhältlich.Anfassen erwünschtEinen ganz besonderen Edelstein bietet Antalis mit Gmund Stone, die dritte Papierqualität von Gmund, die Antalis exklusiv in der Schweiz lanciert. Gmund Stone ist ein charaktervolles Papier für starke Beanspruchung und viele neugierige Hände. Die neueste Produktentwicklung aus dem Labor der Büttenpapierfabrik Gmund heisst Stone Robust und besitzt eine magische Papieroberfläche, die flüssige oder fettige Substanzen nicht sofort ins Papier eindringen lässt. Dennoch ist es ein echtes Papier mit einladender Griffigkeit, ohne Plastifizierung oder Laminierung. Zur aussergewöhnlichen Haptik gesellen sich harmonische Papierfarben und eine steinähnliche Struktur, die zusammen ein sinnliches Gesamterlebnis bieten. So verleiht das magentafarbene «Ruby» der Kollektion einen frischen Akzent, mit Brillant und Diamond lässt sich im wahrsten Sinne des Wortes glänzen. Klassisches Grau und Schwarz sowie elegantes Dunkelblau runden das Farbspektrum ab. Gmund Stone eignet sich für Präsentationsmappen, Speisekarten, Umschläge, Urkunden bis hin zu luxuriösen Verpackungen.
Attraktiv und ökologischDas Angebot und die Nachfrage nach ökologischen Papieren sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. Auf diese Entwicklung hat sich auch Antalis eingestellt. So wurde vor allem das Sortiment der FSC-zertifizierten Sorten in den letzten Wochen und Monaten stetig vergrössert. Zu den FSC-Neuheiten gehören u. a. Edixion, Novatech Satin, Magno Satin und viele andere. Speziell im Bereich der Kreativpapiere baut Antalis das Sortiment an FSC-zertifizierten Papieren kontinuierlich aus. So werden alle Gmund-Papiere, das ganze Sortiment von Arjo Wiggins wie Conqueror, Curious Collection Skin, Curious Transluscent und andere Kreativpapiere, innerhalb der nächsten Monate auf FSC-zertifizierte Qualitäten umgestellt. Einen aktuellen Überblick verschafft die neueste Sortimentsbroschüre «Die ökologische Produktpalette von Antalis».
 
Sabine Flachsmann

Wie Hund und Stöckchen

Kolumne Die Vernehmlassung zur Verteilung der Radio- und Fernsehkonzessionen ist eine reine Machtfrage. Gegenwärtig wird sie vor und hinter den Kulissen ausexerziert.

 
Kolumne Die Vernehmlassung zur Verteilung der Radio- und Fernsehkonzessionen ist eine reine Machtfrage, die gegenwärtig vor und hinter den Kulissen ausexerziert wird. 
Das verkrampfte Verhältnis vieler Politiker zu den Medien ist wieder einmal exemplarisch vorgeführt worden, dieses Mal aus Anlass der Vernehmlassungen zur Verteilung der Radio- und Fernsehkonzessionen. Eigentlich ist es ja schon ein Unding, dass in einem demokratischen Staat, in dem die Medien die Mächtigen kontrollieren sollen, diese Mächtigen gleich auch über die Verteilung der Kontrollmandate befinden. Das wäre wie eine Euro 08, an der die Schiedsrichter während des Matchs die Regeln ändern, damit sie selber Tore schiessen können. Aber das nur am Rande.Auffallend war, wie schlecht in diesem Vernehmlassungs-Konzert die Sender der Grossverlage Ringier (Energy) und Tamedia (Tele Züri, vor allem aber das hoch rentable und marktführende Radio 24) weggekommen sind und wer dafür Kredit und Belobigung erfahren hat: das noch unbescholtene Radio 1 von Roger Schawinski (wahrscheinlich auf künftiges Wohlverhalten hin) und die Winterthurer Top-Gruppe (für bewiesenes Wohlverhalten, wie man annehmen muss.) Im Hintergrund dieser Stellungnahmen spürt man die beiden Wirkkräfte, die immer wieder auffallen, wenn Politiker sich mit Medien befassen: Angst und Neid.
Unter Zürcher Politikern gilt Markus Gilli längst als der mächtigste Mann, denn er bestimmt den Zugang zum «SonnTalk» und damit zu einer der wirksamsten Selbstdarstellungsbühnen für alle, die gewählt werden wollen. Eifersüchtige Parteistrategen haben die Proporzrechnungen längst angestellt, aber es ist nichts Zählbares dabei herausgekommen. Nur gerade der CVP-Kantonalpräsident hat sich bisher aus dem Fenster gelehnt und dem Zürcher Fernsehsender Parteilichkeit vorgeworfen. Gilli konnte locker kontern, es gibt, bei Lichte besehen, keinen Zweifel an seinem journalistischen, effektbetonten Ansatz und damit an seiner Integrität. Gilli zieht selbstbewusst und unbeirrt seinen Kurs durch und traktandiert interessante Themen mit polarisierenden Gesprächspartnern. Ihm geht es um seine Quote, den Politikern geht es um die ihre – der Rest ist eine Machtfrage, und genau die wird jetzt vor und hinter den Kulissen ausexerziert.
Eigentlich müssten Politiker aller Farben ja wissen, wie Kommunikation läuft und wie sie wirkt, denn ihr Job ist definitionsgemäss Kommunikation. Sie müssen für ihre Projekte, auch für ihre Person Mehrheiten finden. Dies bedeutet in unseren Verhältnissen auch immer den Zwang, Andersgläubige von sich und seinen Projekten zu überzeugen. Wie man so etwas machen kann, haben im Vorfeld der Nationalratswahlen die SP-Politiker Chantal Galladé und Daniel Jositsch sehr schön und erfolgreich vorgeführt. Ihre spektakuläre Pirouette in Sachen Jugendgewalt hat sich direkt ausbezahlt. Sie haben sich souverän der Medien bedient: haben Unerwartetes gesagt, haben damit Nachrichtenwert geschaffen und ihre Namen in Verbindung mit Inhalten gebracht, die von einer starken Mehrheit positiv konnotiert werden.
Es ist nicht das Problem von Tele Züri, von Radio 24 oder von irgendwelchen Zeitungen, dass nur wenige Politiker ihren Kommunikations-Job mit einer ähnlichen Mischung aus Opportunismus und Professionalität beherrschen und ihre Inhalte medial marktgängig zu machen verstehen. Die meisten probieren es immer noch mit der alten, aus den längst vergangenen Zeiten der Parteipresse sowie aus der Hundedressur bekannten Methode mit Leckerli und Stöckchen: Anreiz und Drohung zwecks Vereinnahmung. Der Politiker ist das Herrchen: Er ruft, er lockt und füttert – und wenn das Hündchen nicht pariert, wird ihm gedroht, oder es gibt einen Chlapf.
In erster Linie geht es natürlich um die rentablen Radiofrequenzen im Grossraum Zürich, weniger um das Fernsehen, das unter den gegebenen Umständen nie ein grosses Geschäft sein wird. Nun kann ja die weitgehend entpolitisierte Programmleistung von Radio 24 und Energy nicht der wahre Grund für den magistralen Strafakt sein. Man will den dahinter stehenden Konzernen – der in Zürich allmächtigen Tamedia und dem grossen Ringier mit seiner unberechenbaren Blick-Gruppe – einfach wieder einmal mit der Rute demonstrieren, wer die Macht besitzt.
Es wird amüsant sein zu verfolgen, wie Medienminister Leuenberger entscheidet. Er ist bekanntermassen ein empfindlicher Herr, der nicht nur rhetorisch gern zum Stöckchen greift. Die Zuhörerinnen und Zuschauer werden hier nicht gefragt; dabei haben sie längst entschieden, mit Fernbedienung und Senderwahl.
Karl Lüönd ist freier Publizist und Buchautor

Namenlose Glacefee

Food Im Detailhandel wirbt Emmi für seine Glacesorten. Hierzu dient eine allein für Emmi Ice Cream gecastete Glacefee. Doch wie heisst sie?

 
Food Im Detailhandel wirbt Emmi für seine Glacesorten. Hierzu dient eine allein für Emmi Ice Cream gecastete Glacefee. Die junge Frau mit dem kecken Augenaufschlag und im modischen Retrolook trägt die Botschaft «Die Glace aus reiner Schweizer Milch» ins ganze Land. Sie taucht auf Flyern, POS-Plakaten und Inseraten auf. Doch wie heisst sie? Auf können bis zum 7. April Namensvorschläge eingereicht werden. Und das wird eifrig getan: Bereits nach drei Tagen sind über 3’000 Ideen eingegangen.

Unic sucht für Mammut Unterwäschetester

Der Schweizer Bergsportausrüster Mammut sucht freiwillige Tester für einen Unterwäschetest mit Foto-Shooting in den Schweizer Bergen. Unic Internet Solutions hat dazu eine virale Kampagne realisiert.

 
Der Schweizer Bergsportausrüster Mammut sucht freiwillige Tester für einen Unterwäschetest mit Foto-Shooting in den Schweizer Bergen und startet ein Qualifikationsverfahren im Internet. Auf der Microsite Testevent.mammut.ch können sich Interessierte für die Teilnahme bewerben. Die Agentur Unic Internet Solutions mit Sitz in Zürich und Bern hat dazu eine virale Kampagne realisiert, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst.Um ihre Teilnahmechance zu erhöhen, können sich die Bewerber über Blogs, Flickr, Youtube und Co. direkt in das Geschehen einklinken. Diese virale Kampagne ist integriert in die klassische Kommunikation mit Inseraten und Beihefter sowie am POS. Am Fotoshooting werden dann auch die Bilder für die nächste klassische Kampagne gesammelt.

Korrigendum

Mach Basic In der Übersicht zu den Reichweitenzahlen mit den Veränderungen zu 2007-2 sind uns zwei Fehler unterlaufen.

 
Mach Basic In der Übersicht zu den Reichweitenzahlen mit den Veränderungen zu 2007-2 sind uns zwei Fehler unterlaufen: Erstens sind Titel aus der deutschen und französischen Schweiz gemischt aufgeführt, was den Zwischentitel «Deutsche Schweiz» eigentlich überflüssig macht. Zweitens wurden beim Gratisabendblatt heute die Werte für 2008-1 und 2007-2 vertauscht. Dadurch ist der Index negativ (89) statt positiv (113). Wir bitten um Entschuldigung für das Versehen. Die Redaktion
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