Advico Y&R beim ADC NY im Rennen um Edelmetall

Die Zürcher Agentur Advico Y&R darf sich über Lorbeeren aus Übersee freuen: Ihre Leica-Kampagne wurde beim renommierten Award des ADC New York mit einem Platz auf der Shortlist ausgezeichnet.

Die Zürcher Agentur Advico Y&R darf sich über Lorbeeren aus Übersee freuen: Sie ist mit ihrer Leica-Kampagne bei den 87. Annual Awards des renommierten ADC New York im Rennen um Edelmetall dabei. Die Leica-Poster wurden mit einem Platz auf der Shortlist ausgezeichnet, wie die Agentur mitteilte. Die Gewinner der äusserst begehrten Gold- und Silber-Cubes werden im Mai bei einer Gala in New York gekürt.

Für Vielfalt in der Kommunikation

Kommunikation Die neue Römerturm-Kollektion ist ab sofort beim Grosshändler Sihl + Eika erhältlich. Darin befindet sich alles, was es für die ganze Vielfalt an gedruckter Unternehmenskommunikation braucht.

 
Kommunikation Die neue Römerturm-Kollektion ist ab sofort beim Grosshändler Sihl + Eika erhältlich.  
Darin befindet sich alles, was es für die ganze Vielfalt an gedruckter Unterneh-menskommunikation braucht. Für Broschüren, Geschäftsberichte und Mailings genauso wie für hochwertige Geschäftsausstattung bietet die rundum erneuerte Römerturm-Feinstpapierkollektion in jedem Fall das passende Papier. Neben den Klassikern wie Precioso und Colambo enthält die Kollektion auch das neue Allroundtalent unter den Geschäftsausstattungen, das preiswerte Funktional. Dank seiner Präsenz in verschiedenen Gewichtsklassen lassen sich mit Funktional vom Rechnungsbogen bis zur Visitenkarte sämtliche Disziplinen einer Geschäftsausstattung abdecken.
Ergänzt wurde die Römerturm-Kollektion um einige aussergewöhnliche Entwicklungen der Büttenpapierfabrik Gmund wie beispielsweise Bee!, der Alleskönner unter den Kreativpapieren. Zur Verfügung stehen 16 multifunktionale Farben mit einer dezenten Textur für Geschäftsausstattungen, Broschüren, Karten oder Couverts. Die brillante, seidig glänzende Steigerung zu Bee! ist Bee Brilliant!. Dank der gleichen Oberflächenstruktur und den korrespondierenden Farben bieten sich unzählige Kombinationsmöglichkeiten, die für einen Hauch von Luxus im Alltag sorgen. Ein weiteres Highlight in der Römerturm-Kollektion ist Mohair, ebenfalls eine Entwicklung von Gmund. Die softeste Oberfläche seit der Erfindung des Papiers ist weich wie ein Mohairpullover. Die fünf wärmenden Farben gehen durch das Papier, so dass auch die Rückseite gleichermassen wunderschön ist. Als weitere Besonderheit wurde zu jeder Farbe eine spezielle Prägung entwickelt. Mohair verfügt über eine sehr gute Bedruckbarkeit im Offsetdruck und eignet sich ebenso für Heissfolienprägung. Mögliche Anwendungen sind Buchdeckel, Bücher, Covermaterial, Einbände, Umschläge, Einladungen und vieles mehr.
Vervollständigt wird die Römerturm-Kollektion durch ein Couvertsortiment, welches in den gängigen Schweizer Normen erhältlich ist. Weitere Informationen unter
. Sabine Flachsmann

Sunrise: Neue Leiterin Marketing Kommunikation für Privatkunden

Priska Heger übernimmt per 1. Juni die Leitung Marketing Kommunikation für das Privatkundensegment. Sie wird damit Nachfolgerin von Elisabeth Baumgartner. Heger soll den Relaunch des Telekomunternehmens weiterführen und die neuen Kampagnen steuern.

Priska Heger übernimmt per 1. Juni die Leitung Marketing Kommunikation für das Privatkundensegment. Sie wird damit Nachfolgerin von Elisabeth Baumgartner. Heger soll den Relaunch des Telekomunternehmens weiterführen und die neuen Kampagnen steuern.
Die 35-Jährige wechselt von der Swiss ein. Dort übernahm sie nach dem Einstieg als Werbeleiterin im globalen Marketing 2005 die Funktion des Head of Marketing Communication. In dieser Position war sie mit ihrem Team verantwortlich für die weltweite Above-the-line-Kommunikation, für Online- und Dialog-Marketing sowie das Brand Management.
Vor dieser Zeit sammelte Priska Heger Erfahrung in verschiedenen Agenturen in der Zentralschweiz, in Zürich und Bern und absolvierte am Sawi die Weiterbildung zur Werbeleiterin.

RSR: Ehemaliger Kantonsrichter mit Untersuchung beauftragt

Beim Westschweizer Radio RSR schwellt derzeit die Affäre um kinderpornografische Bilder, die aus dem Internet herunterladen wurden. Der ehemalige Waadtländer Kantonsrichter Jacques Reymond ist nun mit der Untersuchung beauftragt worden. Er soll die Arbeit sofort aufnehmen.

 Beim Westschweizer Radio RSR schwellt derzeit die Affäre um kinderpornografische Bilder, die aus dem Internet herunterladen wurden. Der ehemalige Waadtländer Kantonsrichter Jacques Reymond ist nun mit der Untersuchung beauftragt worden. Er soll die Arbeit sofort aufnehmen. Das Mandat an Reymond erteilt haben Jean-Francois Roth, Verwaltungsratspräsident von RTSR, und SRG-Generaldirektor Armin Walpen. Während der Untersuchung werde keinerlei Information abgegeben, heisst es in einer Medienmitteilung vom Mittwoch. Der Verwaltungsrat von RTSR hält die Mandatserteilung an Reymond für einen wichtigen Schritt, um das Vertrauen wieder herzustellen sowie Mitarbeitenden und Kader von RSR zu ermöglichen, sich wieder voll auf ihre Arbeit zu konzentrieren.
Die Affäre war Anfang März geplatzt, als ein Informatiker, der die kinderpornografischen Bilder 2005 bei einem Kadermitglied entdeckt hatte, die Angelegenheit an die Öffentlichkeit trug. Das Kadermitglied wurde von der RSR bis zum Abschluss des Verfahrens suspendiert.
Die Angelegenheit rief am Mittwochnachmittag Demonstranten auf den Plan: Zwischen 120 und 150 Personen protestierten vor dem Gebäude des Westschweizer Radios in Lausanne. Sie verlangten die Wiedereinstellung des entlassenen Informatikers. Sollte dies nicht geschehen, wollen die Angestellten über einen allfälligen Streik beraten.
 

Selbst Tarzan ist verwundbar

Prävention Euro RSCG präsentiert mit Love Life «die heisseste Kampagne des Jahres» für die Aids-Hilfe Schweiz. Sie sorgte bereits für Aufsehen. Lesen Sie, warum der Werbeauftritt plakativer und lauter ist als die Vorgänger.

 
Prävention Euro RSCG präsentiert mit Love Life «die heisseste Kampagne des Jahres» für die Aids-Hilfe Schweiz.  
Die Reaktionen waren nicht nur vorhersehbar, sondern auch eingeplant. Seit dem 31. März ist die neue  Kampagne des Bundesamtes für Gesundheit in der ganzen Schweiz zu sehen und erregt Aufmerksamkeit. Nachdem für viele Menschen wieder die falsche Sicherheit «einmal ist keinmal» zum Tragen kommt, musste man «wieder plakativer und lauter werden», erklärt Frank Bodin, der Gesamtverantwortliche für die neue Kampagne bei Euro RSCG. In dieser stehen somit Ausnahmesituationen im Mittelpunkt, in denen sich Menschen oft nicht so rational und vernünftig verhalten, wie man sich das wünschen würde. «Viele vernachlässigen den nötigen Schutz in entsprechenden Ausnahmesituationen», weiss Beraterin Caroline Ronzani aus dem Briefing des BAG. Leichtsinnig handeln die Menschen zum Beispiel auf Ferien- und Geschäftsreisen in exotische Länder, bei One-Night-Stands, beim Sex in neuen Beziehungen, beim Sex an Grossereignissen wie wohl bald bei der Fussball-EM, aber auch beim Sex auf Partys und Betriebsfeiern oder bei Besuchen im Sexgewerbe.
Das Team um CD Claude Catsky hat diese Ausnahmesituationen in vier zusammenfassenden Sujets dramatisiert. Diese wurden vom schwedischen Fotografen Bisse Bengtsson in Szene gesetzt und von Jenny Gedda bei Adamsky Stockholm produziert. Die Bildbearbeitung stammt von Hayri Er, C2. Die vier Sujets drehen sich um homosexuelle Kontakte, Ferienbekanntschaften, Sex unter Alhoholeinfluss sowie bei einer Party.
Die Bilder sind auf drei Ebenen erarbeitet worden. Der Hintergrund ist Paint-Brush. Dazu wurde auf einer zweiten Ebene eine Fantasiewelt in Miniatur gebaut und schliesslich mit den Models im Computer zusammen gefahren.
Als «Love Advertising» deklarieren die Kreativen ihre Arbeit. Diese muss «eine schöne Umsetzung haben, um in dieser mit Bildern überladenen Welt trotzdem noch auffallen zu können». Bei der Agentur wird erwartet, dass viele Plakate auch von Schulen und Privaten bestellt werden. Deshalb hat man auch spezielle Kleinformate gedruckt. Auf die Wirkung dieser Kleinplakate muss auch gesetzt werden, weil sich die Kampagnenmacher beim BAG und Euro RSCG für 2008 ausserdem mit neuen Herausforderungen konfrontiert sehen. «Auf Grund eines reduzierten Media-Budgetrahmens war es nicht mehr möglich, den gleich hohen Werbedruck wie bisher zu erzeugen», erklärt Bodin. Dies erklärt auch, wieso durch eine Modifikation der Kampagnen-Tonalität versucht werden musste, «trotzdem den gleichen Impact zu erzeugen».
Während die bisherigen Kernwerte der Kommunikation – lebensbejahend, motivierend, lustvoll und aktuell – zwar weiter im Vordergrund stehen mussten, sollte sich die Kampagne jedoch ebenfalls durch mehr Schärfe und Deutlichkeit auszeichnen, um für hohes Involvement bei den Zielgruppen und grösste Aufmerksamkeit zu sorgen. Für 2008 war das Ziel somit klar: für mehr Diskussion und Gesprächsstoff sorgen. So entstand «eine der ungewöhnlichsten, frechs-ten und wohl auch heissesten Kampagnen des BAG überhaupt», wie Bodin meint.
Generell war die Aufgabe der Kampagne 2008, ein Dach für sämtliche Aktivitäten im Rahmen der Präventionsarbeit des Bundesamts für Gesundheit und der AidsHilfe Schweiz zu bieten. Um optimalen Impact zu gewährleisten, fächert sich die Kommunikation  über ein breites Spektrum von Kommunikationsmedien.
Neben einer breitenwirksamen Streuung über Inserate und Plakatierung trägt eine konsequente Online-Strategie auch zunehmend dem veränderten Mediennutzungsverhalten der Schweizer Bevölkerung Rechnung mit den Sites www.lovelife.ch und www.check-your-lovelife.ch. In neuen und aus Budgetgründen kurzen TV-Spots sowie als Viralspots auf der Website kommen kostengünstig rezyklierte Kurzspots mit den «Lovelips» in neuer Vertonung zum Einsatz. Diese dramatisieren ebenfalls die Extremsituationen – Sex bei feuchtfröhlichen Anlässen, auf Urlaubs- oder Geschäftsreisen sowie im Nachtleben.
Weiterhin wird in der Kampagne auch die Nähe zum Ort des Geschehens gesucht und starke, lokale Präsenz gezeigt, um interaktive Prozesse zwischen Marke und Zielgruppen anzuregen. Konzentrierte Präsenz in Red Light Districts,  Nightclubs und Bars schafft direkte Berührungspunkte und konfrontiert die Zielgruppen zur richtigen Zeit mit der Thematik.
Andreas Panzeri

Zu guter Letzt: Be.Bescheuerte Kampagnen

Die Imagekampagne «be Berlin» stösst in der deutschen Hauptstadt auf wenig Gegenliebe: In einer Umfrage zeigen 60 Prozent mit dem Daumen nach unten. Wie viel besser ist da doch der Claim «Wir leben Zürich» bei den Bewohnern der Limmatstadt verankert…

An dieser Stelle haben wir vor einiger Zeit über die Imagekampagne berichtet, die der Berliner Senat für die deutsche Hauptstadt in Auftrag gab (siehe ). Der Werbeauftritt ist seit einigen Wochen on air und stösst nicht allenorten auf Begeisterung. Blogger verhandelten über Plagiatsvorwürfe und Mauscheleien bei der Auftragsvergabe, andere apostrophierten den Claim «be Berlin» kurzerhand als «be Bescheuert». Nun hat eine Umfrage ergeben, dass die Nörgler nicht alleine sind: 60 Prozent der Hauptstädter finden die Kampagne schlecht, nur 34 Prozent heben den Daumen. Das ergab eine Umfrage der Berliner Zeitung. Die Mission der Werbeoffensive, die rund um die Website
die Identifikation der Bürger mit ihrer Metropole fördern will, ist also noch nicht erfüllt. Besser stehts wohl in der Limmatstadt. Der Slogan «Wir leben Zürich» scheint sich bei der Bevölkerung durchzusetzen, zumindest dessen radikale Ablehnung von Präpositionen. So belauschte die Werbewoche-Redaktion vor kurzem in der S-Bahn einen Teenager, der seinen Kumpel via Mobiltelefon wissen liess: «Ich bi grad Wollishofe, und nachhär chum ich Bahnhof Ängi».

Jedeles Rückkehr

SRG Markus Jedele, Leiter TV-Forschung bei der Mediapulse AG, wechselt in die SRG-Generaldirektion.

 
SRG Markus Jedele, Leiter TV-Forschung bei der Mediapulse AG, wechselt in die SRG-Generaldirektion.Markus Jedele war viele Jahre im ehemaligen SRG-Forschungsdienst zuständig für die Fernsehforschung und das Telecontrol-Panel. Als der Forschungsdienst aus der SRG Forschungsstiftung ausgegliedert und 2007 gemäss neuem RTVG in die neu gegründete Stiftung Mediapulse integriert wurde, ging auch Jedele mit. Nun kehrt er zurück zur SRG. Als Berater wird er direkt dem Generaldirektor unterstellt. 
Administrativ wird er in den Stabsbereich Strategie und Planung integriert. Dies teilte der stellvertretende SRG-Sprecher Daniel Steiner auf Anfrage mit. Als Medienreferent werde Jedele Generaldirektor Armin Walpen in strategischen Programmfragen beraten, im Strategieprozess programmbezogene Aspekte bearbeiten und nationale Forschungsfragen betreuen.
Jedele, der weitherum gelobt wird, wird auch in einer SRG-internen Mitteilung als «hervorragend qualifizierter Medienforscher» bezeichnet. Bei Mediapulse lässt man ihn nicht gern ziehen. Manuel Dähler, CEO der Mediapulse AG, hat sich ausbedungen, dass der Stellenwechsel erst stattfindet, wenn Jedeles Nachfolge bei Mediapulse geregelt ist. SRG-Sprecher Steiner geht jedoch davon aus, dass der Wechsel «spätestens am 1. Juni 2008» erfolgen wird.
Mit der Ernennung von Jedele zum Medienreferenten schliesst Armin Walpen eine Kompetenzlücke, die durch die Auslagerung des Forschungsdienstes in die Mediapulse AG entstanden ist. Die Geschäftsleitung SRG hatte 2006 den Grundsatzentscheid für ein Medienreferat in der GD gefällt. «Mit Jedele werden methodische Aspekte der Publikumsforschung und die Analyse der vielfältigen Entwicklungen in der Medienbranche wieder systematisch in die Strategiearbeit von Geschäftsleitung und Verwaltungsrat integriert», heisst es in der SRG-internen Mitteilung. Das Medienreferat bekomme durch die SRG-Konzession vom letzten November zusätzliche Bedeutung, weil darin unter anderem hohe Ansprüche an das quantitative und qualitative Programmcontrolling gestellt würden.
Markus Knöpfli

Agence Trio schickt Honda-Kunden auf Testfahrt

Die Lausanner Agentur Agence Trio hat für den Edel-Geländewagen CR-V von Honda eine nationale Verkaufskampagne lanciert. Das Herzstück ist ein Postversand an VIP-Kunden, der zu einer Testfahrt animieren will.

 
Die Lausanner Agentur Agence Trio hat für den Geländewagen CR-V von Honda eine nationale Verkaufskampagne lanciert, die sich an das weltweit laufende Crossmedia-Konzept für den CR-V anlehnt. Sie umfasst eine speziell für das Auto gemachte Webseite, eine Printkampagne sowie POS-Material für die 100 Honda-Vertreter in der Schweiz. Verbunden damit ist ein Postversand an VIP-Kunden der Marke. Diese erhalten eine Aluminiumbox mit einem Wettbewerb, einer DVD mit VIP-Test-Drive-Video (das eine Familie auf ihrer Testfahrt zeigt) sowie einen Routenführer mit attraktiven Fahrstrecken. Der Film und der Routenführer, den es für zehn unterschiedliche Schweizer Regionen in drei Sprachen gibt, sollen die Kunden für eine Testfahrt animieren.Verantwortlich bei Honda Automobiles (Suisse) SA:
Marie-Christine Vollmer (Communication Director) und Aksinja Berger-Paddock (Advertising Coordinator). Verantwortlich bei Agence Trio: Michael Kamm (Strategische Planung), Sébastien Aeschmann (AD), Christiane Sonney und Nathalie Langlois (Kundenberatung), Réa Christ (Grafik). Filmproduktion: Sapristi studio, Sabine Dufaux. Webseite: Laurent Huwyler.

UBI: 30 Beschwerden gegen Radio und TV

30 Beschwerden gegen Radio- und Fernsehsendungen sind 2007 bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) eingegangen. Das sind 10 mehr als im Jahr zuvor. Von 19 erledigten Fällen wurden fünf gutgeheissen.

 30 Beschwerden gegen Radio- und Fernsehsendungen sind 2007 bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) eingegangen. Das sind 10 mehr als im Jahr zuvor. Von 19 erledigten Fällen wurden fünf gutgeheissen. Neben einem von verschiedenen Radiostationen ausgestrahlten Werbespot von Santésuisse und einem Beitrag von Tele Züri zum Zürcher Tierschutzbund waren davon drei Sendungen von Schweizer Fernsehen SF betroffen, wie die UBI in ihrem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht schreibt. Gutgeheissen hat sie die Beschwerden gegen je einen Beitrag von «Schweiz aktuell» (Freiburger Original in der Regierung), «10vor10» (Schweizer Therapiestation «Fuente Alamo») und «Kassensturz» (Beitrag über Schönheitschirurgen).
Das Bundesgericht hat die Entscheide der UBI gegen die Beiträge von «Schweiz aktuell» und «10vor10» gestützt, das Verfahren zum «Kassensturz»-Beitrag ist noch hängig.
Gerügt hat die UBI insbesondere die Verletzung des Sachgerechtigkeitsgebots. Trotz Fehlern in beanstandeten Beiträgen habe sie aber einige Beschwerden abgewiesen, da sie keine eigentliche Fachaufsicht betreiben dürfe, schreibt die UBI. Die 2007 eingegangen Beschwerden betrafen in 25 Fällen Fernseh- und in 5 Fällen Radiosendungen. 19 betrafen deutschsprachige, 9 französischsprachige und 2 italienischsprachige Ausstrahlungen.

AYR macht Party mit Schweppes

Advico Young & Rubicam macht mit Kinospots Lust auf Schweppes-Mixgetränke. Die Botschaft dazu lautet «When the mind is ready». Sie bewirbt die Schweppes-Getränke mit Prosecco, Weisswein oder weissem Portwein.

 Advico Young & Rubicam macht mit Kinospots Lust auf Schweppes-Mixgetränke. Die Botschaft dazu lautet «When the mind is ready». Sie bewirbt die Schweppes-Getränke mit Prosecco, Weisswein oder weissem Portwein. AYR hat die Filme aufbauend auf der neuen Schweppes-Identität gezielt für den Schweizer Markt entwickelt. Zielgruppe sei das junge und kosmopolitsche Ausgehvolk, teilte die Agentur mit. Die Kinospots zeigen Animationen, die wie Musik-Clips daher kommen. Sie sollen die Partystimmung und die prickelnde Frische von Schweppes erlebbar machen. Die Spots sind Teil der aktuellen Kampagne von Feldschlösschen Getränke, die AYR bereits vor Weihnachten mit Printsujets und einem Instore-Spot lanciert hat.

Verantwortlich bei der Feldschlösschen Getränke AG:
Claudia Leuenberger (Brand Manager Schweppes), Femke Wesseling (Franchise Marketing Manager bei Schweppes International Ltd.). Verantwortlich bei AYR: Markus Gut (Gesamtverantwortung), Marietta Albinus, Emi Lehmann (AD), Andi Portmann (Text), Daniela Britt (Beratung), Daniela Berther (FFF-Producer), NJP (Animation, Postproduktion).

Zwei neue Köpfe in der NLZ-Geschäftsleitung

Die Neue Luzerner Zeitung AG erweitert ihre Geschäftsleitung von drei auf fünf Mitglieder. Neu dazu stossen Bruno Hegglin und Ueli Kaltenrieder. Neue Projekte wie die geplante Sonntagsausgabe, aber auch der Ausbau des Werbemarktes hätten zu diesem Schritt geführt, teilte die 100-prozentige Tochter der LZ Medien Holding mit.

 
Die Neue Luzerner Zeitung AG erweitert ihre Geschäftsleitung von drei auf fünf Mitglieder. Neu dazu stossen Bruno Hegglin und Ueli Kaltenrieder. Neue Projekte wie die geplante Sonntagsausgabe, aber auch der Ausbau des Werbemarktes hätten zu diesem Schritt geführt, teilte die 100-prozentige Tochter der LZ Medien Holding mit.
Bruno Hegglin wird ab 1. Mai 2008 neu als Leiter Werbemarkt in der Geschäftsleitung Einsitz nehmen. Er soll insbesondere Verlagsaufgaben für den Inseratemarkt übernehmen, den direkten Kontakt zu den Werbe-Auftraggebern pflegen und den Bereich Crossmedia-Angebote und Business Development führen. Bruno Hegglin war rund zwölf Jahre Filialdirektor bei der Publicitas Luzern und während gut acht Jahren zusätzlich Regionaldirektor der Publicitas Region Ost.
Gleichzeitig wird der bisherige Leiter Lesermarkt Ueli Kaltenrieder neu in die Geschäftsleitung aufgenommen. Kaltenrieder stiess 1996 zur Neuen LZ AG. Vorher war er während acht Jahren bei den damaligen Luzerner Neusten Nachrichten (LNN) als Vertriebsleiter und Leiter Lesermarkt tätig gewesen.
Schon bis anhin Teil der Geschäftsleitung waren Geschäftsleiter Jürg Weber, Chefredaktor Thomas Bornhauser und Anton Nussbaumer, Bereichsleiter Produktion und Technik.

April, April mit AutoBaz und Radio Bloch

Auch dieses Jahr schickten zahlreiche Zeitungen ihre Leser und Leserinnen mit wilden Geschichten in den April. Zu den Höhepunkten zählen eine angebliche Autofahrer-Pendlerzeitung der Baz, Toni Brunners Piraten-Radio und ein Bundesbier zur Euro 08.

 Auch dieses Jahr schickten zahlreiche Zeitungen ihre Leser und Leserinnen mit wilden Geschichten in den April. Zu den Höhepunkten zählen eine angebliche Autofahrer-Pendlerzeitung der Baz, Toni Brunners Piraten-Radio und ein Bundesbier zur Euro 08. Das Newsportal Onlinereports nimmt die Basler Zeitung Medien auf die Schippe: Das Verlagshaus plane die Lancierung einer AutoBaZ, eines Gratisblatts für automobile Pendler. ÖV-Pendler hätten je schon eine breite Auswahl an Gratiszeitungen, bei den Autofahrern hingegen gebe es noch Potential. Den Ausschlag gegeben hätte die grosse Autowerbung auf der Baz-Frontseite von Anfang Januar. Die hätte zwar bei den Lesern für Ärger gesorgt, bei den Auto-Verbänden aber Begeisterung ausgelöst. Die erste Ausgabe erscheine am 1. Juli – in der ersten Sommerferienwoche, hiess es. Entlang von Pendler-Stau-Strecken würden eigens 280 automatische Verteilkästen aufgestellt, sogenannte «Metallic Postmen».
Onlinereports untermauert die Geschichte mit zahlreichen fiktiven Zitaten. So habe beispielsweise AZ-Medien-Verleger Peter Wanner mit folgenden Worten auf die neue Konkurrenz reagiert: «Wir haben auch noch unsere Pfeile im Köcher und werden nächstens von uns hören lassen. Aber darüber rede ich heute noch nicht.» Beat Meyer, CEO Basler Zeitung Medien, nimmt den Scherz gelassen. Im Kommentarfeld auf Onlinereports lässt er verlauten, dass ein wichtiger Aspekt vergessen gegangen sei: Die metallenen Briefträger würden nämlich gewerkschaftlich protestieren und seien auch mit Gratis-Anti-Rostmittel nicht zu besänftigen.
Bundesbier soll Monopol knacken Die Basler Zeitung hat selbst natürlich einen eigenen Aprilscherz auf Lager: Die eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko) soll planen, in den Euro-Fanzonen das Biermonopol der Hauptsponsorin Carlsberg zu knacken. Die Baz beruft sich auf eine angebliche Weko-Empfehlung an den Bundesrat. Demnach soll der Bundesrat die marktverhindernde Monopolsituation beheben. Konkret solle er per Verordnung ein «Bundesbier Euro 2008» lancieren, dass angeblich vier unabhängige Schweizer Brauer im Mai aus der Taufe heben werden.
Toni Brunner startet Piratensender In der Ostschweiz wurde SVP-Präsident Toni Brunner in den April geschickt: Der Sarganserländer berichtet, dass es Brunner angesichts der Fusion der Radiosender Ri und Aktuell und den Diskussionen um die Volksmusik-Präsenz auf DRS 1 den Hut gelupft habe. Er wolle mit dem Piraten-Sender «Radio Bloch» auf Sendung gehen. Jeweils um 12 Uhr soll die Nationalhymne abgespielt werden. Weiter soll jeweils am Dienstag an eine Person aus dem öffentlichen Leben der wenig schmeichelhaft gemeinte Titel «Schlumpf der Woche» vergeben werden. Jetzt werden Moderatoren und Discjockeys gesucht. Anstellungsbedingungen: Schweizer Staatsbürgerschaft, 18 Jahre alt, gut verständliche Aussprache.
Marc Forster dreht in Winterthur Aus der Filmwelt stammt der Aprilscherz des Winterthurer Landboten: Er fordert Interessierte auf, sich als Statistinnen und Statisten für den neuen «James Bond»-Film von Regisseur Marc Forster zu melden. Dieser wolle eine Szene im Winterthurer Parkhaus Arch drehen. Im Film sei die Handlung jedoch in Panama-Stadt angesiedelt.

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