Daniel Hanimann wird Wirtschafts-Teamleiter bei SF

Der 42-jährige Daniel Hanimann wird ab Sommer die neu geschaffene Stelle Teamleiter Wirtschaft beim Schweizer Fernsehen übernehmen. Zudem wird er die Sendung «SF Börse» moderieren.

 Der 42-jährige Daniel Hanimann wird ab Sommer die neu geschaffene Stelle Teamleiter Wirtschaft beim Schweizer Fernsehen übernehmen. Zudem wird er die Sendung «SF Börse» moderieren, wie die SDA meldete.Die Wirtschafts- und Börsenberichterstattung des Schweizer Fernsehens organisiert er zusammen mit Antonio Antoniazzi. Hanimann war früher Redaktor der «Tagesschau» und SF-Korrespondent in Brüssel. 2002 wechselte er als Redaktor und Moderator zu Ringiers «Cash-TV».

NZZ spielt einen Steilpass zur Euro 08

Die NZZ dribbelt sich warm für die kommende Euro 08 und bietet unter dem Motto «Intelligente Steilpässe» eine ganze Palette von Inhalten an. Dazu gehören eine Magazin-Beilage, eine Podiumsveranstaltung und ein täglicher Sonderbund während des Turniers.

 Die NZZ dribbelt sich warm für die kommende Euro 08 und bietet unter dem Motto «Intelligente Steilpässe» eine ganze Palette von Inhalten an. Bereits seit letztem Juni erscheint jeweils am ersten Donnerstag im Monat in der Neuen Zürcher Zeitung eine Euro-2008-Seite. Sie wird neu durch eine wöchentliche Sonderberichterstattung in der NZZ am Sonntag ergänzt.
Im Mai startet NZZ Online mit einem Tipp-Spiel und einem sogenannten Team-O-Mat, mit welchem der Nutzer interaktiv seine Lieblingsmannschaft ermitteln kann. Die Online-Sportredaktion stellt sich zudem Fragen «rund um den Ball». Eine Woche vor Anpfiff erscheint die 48-seitige Magazin-Beilage zum Grossereignis, welche in einer Gesamtauflage von über 300’000 Exemplaren der NZZ und der NZZ am Sonntag beigelegt wird.
Während des Tuniers erscheint vom 7. Juni bis zum 30. Juni in der Neuen Zürcher Zeitung ein täglicher Sonderbund, in dem das Thema aus verschiedensten Blickwinkeln behandelt werden soll, wie es in einer Mitteilung heisst. In der NZZ am Sonntag wird der Sport-Bund in ähnlicher Weise ausgebaut. Eine ressortübergreifende Redaktion produziert diese Berichterstattung.
Der eigentliche Kick-off für die Euro-Offensive soll schon am 24. April mit einer NZZ-Podium-Veranstaltung im Zürcher Kaufleuten-Festsaal stattfinden. Dann diskutieren Peter Sloterdijk, Sibylle Berg und Erich Vogel zum Thema «Brot und Spiele». Passend dazu erscheint im NZZ-Libro-Verlag das Buch «Millisekunden und Milliarden», welches Hintergrundinformationen über die Zusammenhänge von Sport und Ökonomie liefert.

Google baut nach Doubleclick-Übernahme Stellen ab

Google hat Ernst gemacht mit dem angekündigten Stellenabbau nach der Übernahme des Online-Werbeunternehmens Doubleclick: In einer ersten Welle sollen ungefähr 300 Angestellte bei Doubleclick entlassen werden.

 Google hat Ernst gemacht mit dem angekündigten Stellenabbau nach der Übernahme des Online-Werbeunternehmens Doubleclick: In einer ersten Welle sollen ungefähr 300 Angestellte bei Doubleclick entlassen werden. Dies entspricht etwa einem Viertel der Mitarbeiter in den USA. In Zukunft sollen weitere Entlassungen folgen, in und ausserhalb der Vereinigten Staaten.Google will sich so schnell wie möglich vom Geschäftsbereich Suchmaschinenmarketing von Doubleclick trennen, wie die Netzwoche berichtet. So will Google ein Aufeinandertreffen unterschiedlicher Geschäftsinteressen mit den Bereichen Suche und Werbung umgehen und weiter eine neutrale Position behalten. Ein Käufer stehe zwar noch nicht fest, dennoch hätten sich schon mehrere Interessenten gemeldet, teilte Google mit. Search Marketing soll bis zu einem Verkauf als separate Einheit weitergeführt werden.
Ausserdem kursiert das Gerücht, dass der Internetkonzern Interesse zeigen soll an einer Übernahme des Online-Telefondienstes Skype. Dies geht gemäss Pressetext.ch aus einem Bericht des Branchendienstes Techcrunch unter Berufung auf informierte Unternehmenskreise hervor. Der zum Online-Auktionshaus Ebay gehörende Service sei bereits Thema von Verhandlungsgesprächen mit Google. Abseits einer möglichen Komplett-Akquisition könne sich die Ebay-Spitze auch eine Zusammenarbeit mit dem Suchmaschinenanbieter vorstellen.

Bei Radio e Televisiun Rumantscha steht ein Chefwechsel an

Das rätoromanische Radio und Fernsehen muss bis kommendes Jahr einen neuen Leiter suchen: Direktor Bernard Cathomas erreicht heuer das Pensionsalter für SRG-Kadermitglieder und wird im April 2009 sein Amt übergeben. Das vergangene Jahr war für das SRG-Unternehmen laut eigenen Angaben erfolgreich.

 Das rätoromanische Radio und Fernsehen der SRG muss bis kommendes Jahr einen neuen Leiter suchen: Direktor Bernard Cathomas erreicht heuer das Pensionsalter für SRG-Kadermitglieder und wird im April 2009 sein Amt übergeben. Die Stelle wird zur Neubesetzung ausgeschrieben. Das vergangene Jahr war für Radio e Televisiun Rumantscha laut eigenen Angaben erfolgreich. Die Sendungen in der vierten Landessprache fanden grössere Beachtung. Radio Rumantsch verzeichnete 2007 unter den Romanischsprachigen gemäss Umfrage einen Rekordwert. Bei der allgemeinen Hörerschaft erreichte der Sender einen Anteil von 57 Prozent. Der Marktanteil für das Sendegebiet der rätoromanischen Schweiz stieg von 14 auf 18 Prozent.
Die Sendungen des rätoromanischen Fernsehens werden von 60 Prozent der romanischen Bevölkerung verfolgt. Gewachsen ist die Zahl jener Zuschauerinnen und Zuschauer, welche die Fernsehbeiträge auf dem SF-Info-Kanal schauen. Eine wichtige Neuerung erfolgte im Februar dieses Jahres: Erstmals seit der Einführung der vierten Sendekette für die Svizra Rumantscha vor rund 24 Jahren sendet Radio Rumantsch ein Programm rund um die Uhr.
Noch keine Lösung gefunden wurde für den Ausbau der Sendezeit der Televisiun Rumantscha, wie das Unternehmen in Chur am Donnerstag mitteilte. Der Plan mit Sendungen auf dem vorgesehenen neuen Kinderkanal scheiterte, weil SF diesen Kanal nicht realisiert.

Assai Dialog + Digital realisiert neues Gesicht für Annabelle.ch

Die Agentur Assai Dialog + Digital in Zürich hat für die Frauenzeitschrift Annabelle pünktlich zum 70. Geburtstag einen neuen Internetauftritt gestaltet. Die neue Website nimmt das Erscheinungsbild der Printausgabe auf und bildet auch inhaltlich Brücken zum Magazin.

 
Die Agentur Assai Dialog + Digital in Zürich hat für die Frauenzeitschrift Annabelle pünktlich zum 70. Geburtstag einen neuen Internetauftritt gestaltet. Die neue Website nimmt laut Mitteilung der Agentur das Erscheinungsbild der Printausgabe auf und bildet auch inhaltlich Brücken zum Magazin. Benutzerinnen können in der animierten Artikelvorschau stöbern sowie Kommentare und Bewertungen abgeben. Die «Now and Still Open» – Rubrik ist mit einer Verlinkung zu Google Maps erweitert worden. Ausserdem können sich die Frauen auf Annabelle.ch treffen und ihre Meinungen austauschen. Die Community bietet moderierte und Foren zu Themen wie Lifestyle oder «Frauen sind so».
Für die kommerzielle Vermarktung hat Assai die Website für moderne Werbeformate optimiert, was sie zu einer Plattform für Display-Werbung und Crossmedia-Partnerschaften macht.

Verleger und SRG rücken dem Presseratsbeitritt näher

Seit längerem gärt die Diskussion darüber, ob die SRG und die Zeitungsverleger in den Presserat einziehen können. Nun scheint es einen Schritt vorwärts zu gehen: Man habe sich mit den Parteien anfangs März über die Modalitäten geeinigt, teilte das Selbstkontrollorgan der Journalisten mit.

 Seit längerem gärt die Diskussion darüber, ob die SRG und die Zeitungsverleger in den Presserat einziehen können. Nun scheint es einen Schritt vorwärts zu gehen: Man habe sich mit den Parteien anfangs März über die Modalitäten geeinigt, teilte das Selbstkontrollorgan der Journalisten am Donnerstag mit. Die Zustimmung der Journalistenverbände steht allerdings noch aus. Verhandlungen zwischen dem Stiftungsrat des Schweizer Presserates und der SRG sowie dem Verband Schweizer Presse über deren Beitritt zur Presserat-Trägerschaft waren im vergangenen Herbst vorerst gescheitert: Man war sich nicht einig über die Abgrenzung zwischen dem Beschwerdeverfahren vor dem Presserat und den programmrechtlichen Verfahren bei Ombudsstellen sowie der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen. In der Zwischenzeit konnte man sich aber anscheinend auf eine gemeinsame Vereinbarung einigen.
Nun wird die Trägerschaftserweiterung bei den bisherigen Trägern, den vier Journalistenverbänden, noch einmal zur Diskussion gestellt. Diese hatten den Entscheid im vergangenen Herbst aufgeschoben (siehe
Der GAV als Faustpfand
). Der Stiftungsrat der Stiftung Schweizer Presserat wird anfangs Juni 2008 definitiv entscheiden. Bei einem Ja soll die Umsetzung der Trägerschaftserweiterung ab dem 1. Juli 2008 beginnen.

«Das kann nur ein Inserat»-Special

Special Sie haben viel gehirnt, bis in die Nacht hinein geschuftet und Unmengen Kaffee konsumiert, um die Vorzüge eines Zeitungsinserats kurz und knapp in Szene zu setzen. Die Rede ist von den Teilnehmern des diesjährigen Wettbewerbs «Das kann nur ein Inserat». Hier zeigen wir das 11-seitige Special.

 
Sie haben viel gehirnt, bis in die Nacht hinein geschuftet und Unmengen Kaffee konsumiert, um die Vorzüge eines Zeitungsinserats kurz und knapp in Szene zu setzen. Die Rede ist von den Teilnehmern des diesjährigen Wettbewerbs «Das kann nur ein Inserat». Zum dritten Mal setzt der Verband Schweizer Presse auf den Nachwuchs. In Sachen Kreativität muss sich die Jugend keinesfalls hinter Agenturprofis verstecken. Im Gegenteil. Es pfeift ein frischer Wind in der Denkfabrik Schweiz. Deshalb hat sich die Werbewoche die Werbejunioren näher angeschaut. Auf den elf Seiten finden Sie die Talente, ihre Geschichten und ihre Arbeiten. Und wir haben uns nicht nur mit den Prämierten des Wettbewerbs beschäftigt, sondern auch mit jenen, die für Schmunzler sorgten. Die Ausgabe demonstriert einmal mehr, wie aufregend das Thema Werbung ist. Und: Die Jungen fahren total darauf ab. Redaktion: Christian Lüscher

Absage an vergangene Zeiten

Erdgas I Die Berner Polyconsult wirbt mit den ausgestorbenen Dinos für das Fahren mit Erdgas.

 
Erdgas I Die Berner Polyconsult wirbt mit den ausgestorbenen Dinos für das Fahren mit Erdgas. 
 
Erdgas als Treibstoff für Autos muss noch um seine Akzeptanz kämpfen. Zwar wissen wir es alle – Erdgas ist eine umweltfreundliche Energie. Erdgasautos wären somit der zeitgemässe Ersatz für Benzin- und Dieselfahrzeuge. Sie sind nicht nur sauberer, auch ihr Triebstoffpreis ist deutlich tiefer. Trotzdem ist ihr Marktanteil heute noch verschwindend klein.In Bern und Umgebung propagiert Energie Wasser Bern als regionaler Erdgasversorger deshalb die neuen Möglichkeiten. Logistisch wird das Tankstellennetz in der Umgebung ausgebaut. Anreize für das Umstellen beim Kauf eines Neuwagens soll jetzt die Agentur Polyconsult liefern.
Für CD Jürg Tscharner muss die Botschaft in dieser Kampagne nicht nur die Ökofundis in ihrer Meinung bestätigen, sondern es sollen vor allem «technobewusste Autofahrer sowie Familien mit Kindern angesprochen werden». In diesem Sinn hat Polyconsult spielerische Sujets mit einem hohen Impact entwickelt.
Mit einer mittelfristig angelegten Recency-Strategie – die auf grosse Reichweiten abzielt – wird den Autofahrern im Grossraum Bern deutlich gemacht, dass Erdgasautos keine Ökokutschen sind, sondern die angesagte Alternative beim Neuwagenkauf. Die zentrale Botschaft heisst: Wer mit Erdgas fährt, geht mit der Zeit. Visualisiert wird das mit der Symbolkraft der schon lange ausgestorbenen Dinosaurier.
Für Präsenz sorgt eine Plakat- und Inseratkampagne. Dazu legt Energie Wasser Bern den Schwerpunkt in der Marktbearbeitung auf die Beziehungspflege mit Händlern und Grosskunden.    
Andreas Panzeri

Papiere mit Charakter

Papier II Antalis zeigt mit dem Buch «Papiere mit Charakter – für Menschen mit Charakter», dass jede Eigenschaft zu ihrer richtigen Form finden muss.

 
Papier II Antalis zeigt mit dem Buch «Papiere mit Charakter – für Menschen mit Charakter», dass jede Eigenschaft zu ihrer richtigen Form finden muss.
Gestrichene oder Naturpapiere werden zwar oft bedruckt, aber nicht immer veredelt. Für Prägungen, Duftlackierungen, Sonderfarben oder andere Formen und Effekte wird häufig nur auf Kreativpapiere gesetzt, also auf die so genannten Specials. Antalis zeigt nun in einem wunderschönen Buch, was alles mit Naturpapieren, Kartons und gestrichenen Papieren möglich ist. In «Papiere mit Charakter – für Menschen mit Charakter» kommen einmalige und herausragende Veredelungen auf ganz besondere Art zur Geltung. Ein kleines Ereignis im Papiergrosshandel.Highlights mit VeredelungenMit tollen Stanzungen sind zum Beispiel die grafischen Kartons «TruCard 1» und «Carta Integra» versehen. Die Möglichkeiten von Farbbrillanz zeigt ein Druck mit Sonderfarbe auf dem leicht gestrichenen «Novatech Easy Matt»-Papier. Wie sich mit einer Blindprägung eine ganz neue Optik und Haptik erzielen lässt, bringt «Aleo Silk», das neue FSC-zertifizierte, gestrichene Papier, dem Betrachter näher. Glanz und Lebendigkeit vermittelt das Beispiel von Relieflackierung im Flächengewicht von 280 g/m2 auf Euroset-Papier.  Weitere Rollen in der attraktiven Inszenierung von ungewöhnlichen Veredelungen übernehmen die Papiersorten Edixion, Zanders ikono silk, Chromolux 700, Black Label (satin und gloss) Novatech (satin und gloss) sowie Mega (silk und gloss).
Liebe zum DetailJedes einzelne Papier ist Ausdruck von unverwechselbarer Beschaffenheit und damit die Grundlage für eine grosse Gestaltungsfreiheit. Das Beraterbuch ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Es erweckt Bilder im sprichwörtlichen Sinne zum Leben, erfreut damit nicht nur das Auge, sondern animiert auch zum Anfassen. Mit «Papiere mit Charakter – für Menschen mit Charakter» steht den Antalis-Fachberatern ab sofort ein weiteres, anschauliches Argument für  den Einsatz von Standardpapieren zur Verfügung. Werbeagenturen und Marketingfachleuten sollen damit die vielfältigen Möglichkeiten, die diese Papiere bieten, aufgezeigt werden. «Nicht zuletzt deshalb, weil die Bedeutung von Offset- und Digitaldruck sowie Weiterverarbeitung in Kombination mit der richtigen Papierwahl zunimmt», so Yvonne Nievergelt, Leiterin PM & Marketingkommunikation, Antalis AG. Weitere Informationen gibt es bei [email protected]
Sabine Flachsmann

Beste Kartonverpackung

Karton Beim internationalen «Pro Carton Ecma Carton Award» werden jedes Jahr herausragende Verkaufsverpackungen aus Karton gesucht. Veranstalter des Wettbewerbs sind die europäischen Kartonorganisationen Pro Carton und Ecma.

 
Karton Beim internationalen «Pro Carton Ecma Carton Award» werden jedes Jahr herausragende Verkaufsverpackungen aus Karton gesucht. Veranstalter des Wettbewerbs, der dieses Jahr zum 12. Mal international ausgeschrieben wird, sind die europäischen Kartonorganisationen Pro Carton und Ecma. Bewerbungen sind in den acht Kategorien Getränke, Süsswaren, Kosmetik, Pharma, Tabak, Shelf Ready und Display Packaging, Food und Non Food möglich. Ausserdem werden drei Sonderpreise für die Faltschachtel des Jahres, innovativstes Design und Nachhaltigkeit vergeben. Teilnehmen können Faltschachtelhersteller, Kartonproduzenten, Markenartikler, Verpackungs- und Grafikdesigner. Einsendeschluss ist der 13. Juni 2008.

Gewinnrückgang

Unternehmen Mit 592,5 Millionen Franken verzeichnete die CPH Chemie + Papierholding in Perlen LU im letzten Jahr einen Rekordumsatz. Für die Firma ist es der bisher höchste Umsatz.

 Unternehmen Mit 592,5 Millionen Franken verzeichnete die CPH Chemie + Papierholding (CPH) in Perlen LU im letzten Jahr einen Rekordumsatz. Für die Firma, die mit Perlenpackaging auch im Pharmaverpackungsbereich tätig ist, ist es der bisher höchste Umsatz. Auf Grund der massiv gestiegenen Rohstoffpreise konnte das Betriebsergebnis damit jedoch nicht Schritt halten. Der Ebit lag bei 50,5 Millionen Franken, der Reingewinn sank auf 43,4 (Vorjahr 49,5) Millionen Franken.

Haldimann bloggt über «Nebelpetarden» und «gröberes Geschütz»

Ringier TV und SF haben zwar ihren Streit über den «Kassensturz»-Beitrag beigelegt – bei manchen Beteiligten scheint er aber noch nachzuwirken. SF-Chefredaktor Ueli Haldimann jedenfalls kann sich in einem Blog-Eintrag einige Seitenhiebe nicht verkneifen.

 Ringier TV und SF haben zwar in einer laut Ombudsmann Achille Casanova «konstruktiven Diskussion» ihren Streit über den «Kassensturz»-Beitrag beigelegt – bei manchen Beteiligten scheint er aber noch nachzuwirken. SF-Chefredaktor Ueli Haldimann jedenfalls kann sich in einem Blog-Eintrag einige Spitzen nicht verkneifen: Ringier TV habe damals vor der Kamera nicht Stellung nehmen wollen, dafür aber nachher «umso gröberes Geschütz» aufgefahren. Lautstark sei eine Klage angekündigt worden. Die «Nebelpetarde» habe gewirkt, findet Haldimann: Statt über die Verwendung von Spendengeldern hätten die bösen Medien über die angekündigte Klage berichtet. Aus der Klage sei ja dann nichts geworden und Ringier und Presse TV hätten «nur» eine Beanstandung beim Ombudsmann eingereicht. Die Beanstandung ist nun im Einvernehmen erledigt worden (siehe
). Haldimann gab eine Erklärung ab, wonach der Kassensturz nicht den Eindruck erwecken wollte, Ringier TV habe aus der Produktion der Krebsgala einen Gewinn erzielt. Er bedaure es, wenn dies doch geschehen sei. Der SF-Chefredaktor schreibt in seinem Blog weiter, diese Erklärung abzugeben sei nicht schwer gewesen. Denn der Kassensturz habe gar nie behauptet, dass Ringier mit der Sendung einen Gewinn erziele. Behauptet hat die Konsumentensendung dies wörtlich vielleicht nicht – aber immerhin fielen mehrmals Sätze wie «Was kaum jemand weiss: Ringier TV lässt sich für das Spendenspektakel von der Krebsliga bezahlen». Das allerdings verschweigt Haldimanns Blogeintrag – man wird den Eindruck nicht ganz los, der Chefredaktor habe an der abgegeben Entschuldigung ziemlich zu beissen, auch wenn er in saloppen Worten das Gegenteil vermitteln will.

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