Goldbach Media übernimmt Online-Vermarkter in Südosteuropa

Die Goldbach Media Gruppe übernimmt in Kroatien und Slowenien zwei Online-Vermarkter. Die Beteiligungen sollen den Startschuss zu weiterem Wachstum in der Region bilden.

 Die Goldbach Media Gruppe übernimmt in Kroatien und Slowenien zwei Online-Vermarkter. Die Vermarkterin steigt mit 70 Prozent bei der kroatischen Holding A.D.Projekti ein. Diese hält 50 Prozent an der kroatischen AdOn Internet Medijski Servisi und 100 Prozent an der slowenischen I Media d.o.o. Die beiden Gesellschaften seien profitabel und hätten 2007 einen Umsatz von rund 2,7 Millionen Franken erzielt, teilte Goldbach Media am Montag mit. Mit der Übernahme ergänze Goldbach ihr bestehendes internationales Portfolio in Österreich und Deutschland mit einer starken Basis in Südosteuropa, von der aus weiteres Wachstum im adriatischen Wirtschaftsraum geplant sei. Der Vollzug der Akquisition wird in den nächsten Wochen erwartet.
Die beiden Gesellschaften verfügten in ihren Heimmärkten in der Online-Vermarktung über eine führende Marktposition und würden unter der Marke Adlink das europäische Adlink-Netzwerk verstärken.
Die Beteiligung soll laut Goldbach den Startschuss zu weiterem Wachstum in der Region bilden. «Mit Kooperationen wollen wir auf diesem starken Fundament den gesamten adriatischen Wirtschaftsraum in Mazedonien, Bosnien-Herzegowina und Serbien erschliessen», wird Goldbach-Chef Klaus Kappeler zitiert.

Draftfcb warnt vor Powernewz

Die zur Draftfcb/Lowe Group gehörende Walliseller Werbeagentur Draftfcb entwickelte die Lancierungskampagne für Powernewz, das Online-Dialogmagazin von EWZ. Warnschilder machen auf das Dialogmagazin aufmerksam.

Die zur Draftfcb/Lowe Group gehörende Walliseller Werbeagentur Draftfcb entwickelte die Lancierungskampagne für Powernewz, das Online-Dialogmagazin von EWZ. Schilder, welche auf den ersten Blick wie echte Warnschilder aussehen, spielen mit der Aussage und machen auf das neue Online-Dialogmagazin aufmerksam. Mittels Monsterboards, Rectangles und Floating Ads im Internet, aber auch überall dort, wo die Warnhinweise im täglichen Leben für zweimaliges Hingucken sorgen. Die Onlinekampagne wird ergänzt durch eine Kleberaktion in Toiletten sowie Sticker-Cards in Bars und Restaurants der Stadt Zürich. Das Dialogmagazin bietet Interviews, Reportagen, Tipps und Unterhaltung zum Lesen, Hören und Schauen. Es erscheint im März, Juli und November als Magazin und alle 14 Tage mit einem neuen Artikel, dem Zwischenstrom. Die erste Ausgabe bietet ein Porträt von Bertrand Piccard, ein Video von Beat Schlatter und Anet Corti als Energieberater und einer Reportage über das neue Breitbandnetz der Stadt Zürich.
Verantwortlich bei EWZ:
Jacqueline Verjee / Claudia Pfister. Verantwortlich bei Draftfcb: Nicolas Vontobel (CD), Roland Jäggi (AD), Boris Beuckmann (Text), Christoph Bögli, Aline Litchenhaus (Beratung), Pixelprinz (Bildbearbeitung).  

Schweizer Milchproduzenten kommunizieren mit Maxomedia

Die Berner Agentur Maxomedia konnte sich im Wettbewerb um ein neues Dialog-Programm der Schweizer Milchproduzenten SMP gegen zwei Mitbewerber durchsetzen. Künftig kümmert sich das Büro für Crossmedia-Kommunikation um den Dialog zum Thema «Milch und gesunde Ernährung».

 Die Berner Agentur Maxomedia konnte sich im Wettbewerb um ein neues Dialog-Programm der Schweizer Milchproduzenten SMP gegen zwei Mitbewerber durchsetzen. Künftig kümmert sich das Büro für Crossmedia-Kommunikation um den Dialog zum Thema «Milch und gesunde Ernährung». Das mehrteilige Dialog-Programm soll genau auf die verschiedenen Bedürfnisse der aus Twens und jungen Familien bestehenden Zielgruppe eingehen. Geplant sind zwei neue Magazine sowie diverse Online-Massnahmen. Erste Ergebnisse werden im Herbst 2008 erwartet. Die Zusammenarbeit zwischen Maxomedia und SMP soll mindestens zwei Jahre dauern.

Edipresse schaltet neue Internet-Tageszeitung auf

Seit Montag ist die Schweiz um eine Zeitung reicher. Die beiden Westschweizer Tageszeitungen Tribune de Genève und 24 Heures produzieren neuerdings gemeinsam eine englischsprachige Internetzeitung.

 Seit Montag ist die Schweiz um eine Zeitung reicher.  Die beiden Westschweizer Tageszeitungen Tribune de Genève und 24 Heures produzieren neuerdings gemeinsam eine englischsprachige Internetzeitung. Nach der russischsprachigen Webzeitung Nashagazeta.ch, richtet sich das neuste Produkt des Edipresse-Verlagshauses an die englischsprachigen Bewohnerinnen und Bewohner der Westschweiz. Die Seite soll in Zukunft fünfmal pro Woche aktualisiert werden und besteht aus einem frei zugänglichen und einem gebührenpflichtigen Teil.

Spruchband von Young & Rubicam soll Nati bestärken

Das EM-Fieber wurde letzte Woche merklich gedämpft: Unsere Nationalmannschaft bezog in Basel eine deutliche Schlappe gegen Deutschland. Doch von dem 0:4 gegen den grossen Nachbarn darf sich die Nati nun keinesfalls beirren lassen

 
Das EM-Fieber wurde letzte Woche merklich gedämpft: Unsere Nationalmannschaft bezog in Basel eine deutliche Schlappe gegen Deutschland. Doch von dem 0:4 gegen den grossen Nachbarn darf sich die Nati nun keinesfalls beirren lassen. Um die Mannen von Köbi Kuhn daran zu erinnern, hat die Agentur Advico Young & Rubicam nun die Kampagne Kopf-hoch-nati.ch ins Leben gerufen. Auf einem virtuellen Spruchband können dort alle unserem Nationalteam einen aufmunternden Spruch hinterlassen. «S’chunnt scho guet, Köbi», «Zeigt’s Europa jetzt», «Lichtsteiner, du Lichtgestalt!!!» oder «Toi, toi, toi» heisst es dort zum Beispiel schon. Ziel ist es, das Band zum längsten Spruchband der Welt anwachsen zu lassen und es schliesslich den Kickern in physischer Form beim Start der EM zu überreichen.

Erfreuliches Geschäftsjahr 2007 für LZ Medien

Die LZ Medien Holding, die unter anderem die neue Luzerner Zeitung herausgibt, hat 2007 Umsatz und Ertrag gesteigert. Der Umsatz nahm um 7,7 Prozent auf 149,1 Millionen Franken zu, der Gewinn um 6,2 Prozent auf 14,9 Millionen Franken. Alle operativen Segmente trugen zum Konzernergebnis bei.

 Die LZ Medien Holding, die unter anderem die neue Luzerner Zeitung herausgibt, hat 2007 Umsatz und Ertrag gesteigert. Der Umsatz nahm um 7,7 Prozent auf 149,1 Millionen Franken zu, der Gewinn um 6,2 Prozent auf 14,9 Millionen Franken. Das Unternehmen erklärte am Montag in einer Mitteilung, dass alle operativen Segmente zu dem sehr guten Konzernergebnis beigetragen hätten. Das Wachstum führt es in erster Linie auf die höheren Anzeigenerträge und die volle Konsolidierung des Segments Radio zurück. Das gute konjunkturelle Umfeld habe die Anzeigenerträge beeinflusst.
Die Anzeigenerträge nahmen um 1,6 Millionen Franken auf 49,8 Millionen Franken zu. Eine leichte Zunahme ist auch beim Abo- und Kioskertrag zu verzeichnen: Er legte um 0,4 Millionen Franken beziehungsweise 1,2 Prozent auf gesamthaft 39,2 Millionen Franken zu. Auch in den hart umkämpften Geschäftssegmenten Druck und Kalender stiegen die Erträge. Der Umsatz beläuft sich in diesen Bereichen auf 44,7 Millionen Franken, was gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 0,5 Millionen Franken oder 1,2 Prozent ergibt.
Die übrigen Erträge und die Erträge aus elektronischen Medien stiegen um 8,1 Millionen Franken auf 15,4 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis Ebita beziffert die LZ Medien Holding auf 16,3 Millionen Franken, was einer Zunahme von 1,7 Millionen Franken gleichkommt.
Ende 2007 beschäftigte LZ Medien 518 Personen, die sich 433 Stellen teilten. Das Unternehmen gehört mehrheitlich zur NZZ-Gruppe.

Bewegung in der Welt der Plakate

Das Design-Haus Mobitare hat zusammen mit Bemberg, Gedenk, Media und APG die Chance ergriffen, erstmals ein durch Lichteffekte animiertes Plakat für eine anrollende Kampagne einzusetzen. Die neue Technik «Promotion Light» ermöglicht die Animation des Plakatmotivs.

Das Design-Haus Mobitare hat zusammen mit Bemberg, Gedenk, Media und APG die Chance ergriffen, erstmals ein durch Lichteffekte animiertes Plakat für eine anrollende Kampagne einzusetzen. Die neue Technik «Promotion Light» ermöglicht die Animation des Plakatmotivs: Eine Lichtquelle bringt eine fluoreszierende Folie zum Leuchten. Dank geringen Energieverbrauches ist die Entwicklung kosteneffizient, wie die drei Unternehmen mitteilten. Durch punktuelle Stromzufuhr können beliebige Elemente auf dem Träger angesteuert werden. So lassen sich zum Beispiel einzelne Objekte oder ganze Hindergründe aufleuchten oder blinkende Schriftzüge kreieren. Im Ausland wurde die «Promotion Light»-Technik für erste Umsetzungen bereits eingesetzt. In der Schweiz übernimmt Mobitare die Vorreiterrolle. Zu sehen sind Motive, die von Sulzer, Sutter entwickelt wurden. Die Plakate hängen seit 25. März auf F12- und F200-Plakatflächen der APG im Hauptbahnhof Zürich.
Verantwortlich bei Möbel Pfister AG (Mobitare):
Christine Roth (Leiterin Kommunikation). Verantwortlich bei Bemberg, Gedenk, Media: Thomas Koller, Andrea Hafner (Beratung), Matthias Lenke (Unit Aussenwerbung). Verantwortlich bei APG: Marcel Baumann (Key Account). Verantwortlich bei Promotion Belt Marketing & Sales GmbH (Österreich): Kurt Knappinger.

Cinergy mit neuem Head of Sales

Eine neue Kraft regelt ab sofort die Verkaufsgeschäfte der Cinergy. Sandor Laczko übernimmt die Position des Head of Sales & New Business des Unternehmens, das unter anderem das Kinoportal Cineman und den Online-TV-Guide Teleboy publiziert.

 
Eine neue Kraft regelt ab sofort die Verkaufsgeschäfte der Cinergy. Sandor Laczko übernimmt die Position des Head of Sales & New Business des Unternehmens, das unter anderem das Kinoportal Cineman und den Online-TV-Guide Teleboy publiziert. 
Der Betriebsökonom und Medienwissenschafter war zuvor in der Promotionsabteilung des Tonträgervertriebs RecRec und während 30 Monaten als Artist & Promotion Manager bei Sony BMG tätig. Bei Cinergy soll der 34-Jährige die Verkaufsabteilung koordinieren und seine Erfahrung in die Entwicklung und den Ausbau von innovativen und crossmedialen Konzepten einbringen.
 
Cinergy-Mitbegründer Tobias Asch, der die Sales-Abteilung bisher geleitet hat, wird sich weiterhin um Finance, Controlling und den neu strukturierten Content-Vertrieb kümmern und auch verstärkt wieder im Business Development tätig sein.

Publisuisse ernennt neuen Key Account Manager

Neue Herausforderung für Andreas Hediger von der Publisuisse: Vom 1. April an hat er neu den Posten des Key Account Manager und Leiters des Direktkunden-Teams inne.

 Neue Herausforderung für Andreas Hediger von der Publisuisse: Vom 1. April an hat er neu den Posten des Key Account Manager und Leiters des Direktkunden-Teams inne. Er arbeitet bereits seit 2003 in wechselnder Funktion bei der Publisuisse. Zuerst als Account Manager Sponsoring, dann als Account Manager Direktkunden im Bereich TV. Laut Peter Kaufmann, Leiter PR und Sponsoring, verfügt Hediger dank seiner grossen Erfahrung an der Verkaufsfront und seinen Kenntnissen im Bereich der elektronischen Medien über beste Voraussetzungen für seine neue Aufgabe.

Zeitschrift Word wird eingestellt

Die Zürcher Zeitschrift Word hat ein schleichender Tod ereilt. Im letzten Ausgust erschien mit Nummer 45 die letzte Ausgabe, doch erst jetzt informierte Chefredaktor Fideljus Berger seine freischaffenden Mitarbeiter über die Einstellung des Magazins für urbane Kultur.

 
Die Zürcher Zeitschrift Word hat ein schleichender Tod ereilt. Im letzten Ausgust erschien mit Nummer 45 die letzte Ausgabe, doch erst jetzt informierte Chefredaktor Fideljus Berger seine freischaffenden Mitarbeiter über die Einstellung des Magazins für urbane Kultur. «An einer Sitzung mit der Geschäftsleitung mussten wir feststellen, dass die Weiterführung des Magazins Word – trotz allen Anstrengungen und Neuerungen in der Vergangenheit – in der bisherigen Form leider nicht mehr zu realisieren ist», schrieb Berger, zu dessen Vorgängern auch die heutige Viva-Musikchefin Jubaira Bachmann gehört, in einem knappen Mail. Noch offen liess er, ob Word in einer anderen Form als Informations- und Unterhaltungsgefäss erhalten bleibt.Einst erfolgreich gestartet, fand das Magazin mit einer Auflage von 50’000 Exemplaren im In- und Ausland schnell etliche Anhänger und Bewunderer. Waghalsige Gestaltung und flockige Texte machten das Magazin zu einem visuellen Ereignis. Durch eine Vielzahl von Wechseln in der Redaktions- und Geschäftsleitung, sowie Verschiebungen der Besitzverhältnisse erstanden über die Jahre allerdings immer wieder grosse Unschlüssigkeiten über die konzeptionelle Ausrichtung des Hefts. Grundsätzlich scheiterte das Heft mit Beiträgen aus den Bereichen Musik, Mode, Trendsport, Grafik und Nischenkultur daher wahrscheinlich an der unzulänglichen Positionierung.
Die Gestaltung des Hefts wurde bis zuletzt vom Zürcher Gestaltungsbüro Raffinerie übernommen, das unter anderem auch das Inboard-Magazin der Swiss und neuerdings die Word nicht unähnliche Zeitschrift Kinki grafisch umsetzt. Die Raffinerie war zuletzt auch Haupteigentümer von Word.

MS Mail Service bringt Agenda zur Euro 08 aufs Handy

Das Direktmarketingunternehmen MS Mail Service lanciert die Handy-Agenda für die Euro 08. Damit kann jedermann den Überblick über das Fussballturnier behalten.

 Das Direktmarketingunternehmen MS Mail Service lanciert die Handy-Agenda für die Euro 08. Damit kann jedermann den Überblick über das Fussballturnier behalten. Ob das Eröffnungsspiel in Basel oder Wien ist, die Schweiz auch an der EM gegen Deutschland spielen könnte und wann welches Spiel stattfindet, soll sich mit einem Blick auf das Mobiltelefon beantworten lassen. Wer schon mal alle Spiele durchtippen möchte, erhält hier die möglichen Konstellationen für die Hauptrunde bis hin zum Endspiel. Während der EM können die Nutzer die Tabelle mit den tatsächlichen Ergebnissen aktualisieren. Wer die Handy-Agenda beziehen möchte, sendet eine SMS mit «msagenda 08» an die Nummer 977. Der Dienst ist kostenlos, wird allerdings nur von neueren Handy-Modellen unterstützt. Laut Milo Stössel von MS Mail Service lanciert seine Firma das Tool als aussergewöhnliches Werbegeschenk. Unternehmen, die die Agenda im eigenen Branding anbieten möchten, bietet MS Mail Service auch die Möglichkeit, das Tool zu personalisieren.

Neuer Key Account Manager bei der Edipub

Ab Mitte April hat die Edipub einen neuen Key Account Manager. Der 40-jährige Michael Zweifel wird in der Vermarktungsorganisation der Edipresse-Zeitschriften die Direktkunden und die Mediaagenturen in der Deutschschweiz betreuen.

 Ab Mitte April hat die Edipub einen neuen Key Account Manager. Der 40-jährige Michael Zweifel wird in der Vermarktungsorganisation der Edipresse-Zeitschriften Bilan, Femina, Télétop Matin und TVGuide  die Direktkunden und die Mediaagenturen in der Deutschschweiz betreuen. Zuvor war er als Kundenberater bei TeleZüri tätig, wo er zuletzt die Sponsoring-Abteilung leitete.
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