TVtäglich führt online durch den Fernsehdschungel

Die von Ringier und Tamedia gemeinsam herausgegebene Programmzeitschrift TVtäglich lanciert einen eigenen TV-Guide im Internet. Er bietet täglich eine Auswahl an Fernsehtipps, eine TV-Senderübersicht sowie eine Such- und Spartenfunktion.

 Die von Ringier und Tamedia gemeinsam herausgegebene Programmzeitschrift TVtäglich lanciert einen eigenen TV-Guide im Internet. Er bietet täglich eine Auswahl an Fernsehtipps, eine TV-Senderübersicht sowie eine Such- und Spartenfunktion, wie die beiden Verlagshäuser mitteilten. Der TV-Guide führt auf die reichweitenstärksten TV-Sender aus der Printausgabe auf. Fernsehzuschauer, die bereits Digitalfernsehen empfangen, können 30 zusätzliche TV-Sender zuschalten. Total sind rund 70 TV-Sender abrufbar. Aktuelle Filmbewertungen ergänzen das Angebot. Die Programmzeitschrift TVtäglich erscheint einmal pro Woche und liegt zwölf Trägertiteln bei. Sie erreicht nach Angaben der Herausgeber rund eine Million Leser.

Erneut Quotenrückgang beim Schweizer Fernsehen

Das Schweizer Fernsehen weist für den März einen Marktanteil von 32,2 Prozent aus. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahresmonat einem Minus von 1,6 Prozentpunkten. Dem steht die steigende Nutzung des Angebots auf dem Portal Sf.tv gegenüber.

 Das Schweizer Fernsehen muss auch im März einen Marktanteilsverlust gegenüber dem Vorjahr hinnehmen: Es weist im Ganztagesschnitt einen Anteil von 32,2 Prozent aus. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahresmonat einem Minus von 1,6 Prozentpunkten. Im Zeitabschnitt Hauptabend habe SF gegenüber dem Vorjahrsmonat der publikumsstarke «MusicStar»-Final gefehlt, heisst es als Erklärung in einer Mitteilung. Am Spätabend habe dank der Eishockey-Play-Off-Spiele und dem Fussballländerspiel Schweiz – Deutschland der Marktanteil von 29,3 Prozent gehalten werden können. Auch im Jahresmittelwert verliert SF gegenüber 2007: Von Januar bis März 2008 liegt es mit einem Mittelwert von 32,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Prozentpunkte zurück.
Den sinkenden Zahlen beim traditionellen TV-Konsum steht die steigende Nutzung des Angebots auf dem Portal Sf.tv gegenüber. SF weist erstmals die Videozugriffe auf Sf.tv und Youtube.de/schweizerfernsehen aus. Im März 2008 wurden rund 1,9 Millionen Videos abgerufen, was gegenüber dem März 2007 einer Zunahme von über 64 Prozent entspricht. Bei den Podcasts verdoppelten sich die Downloads im gleichen Zeitraum: Rund 363’000 Downloads verzeichnete SF im März 2008. «SF Meteo» war im März mit 1’810’100 Visits das meistbesuchte Angebot auf Sf.tv.

Blue Spirit mit neuer Filiale und erweitertem Auftrag

Die Agentur Blue Spirit Communications hat gleich zwei wichtige Neuerungen mitzuteilen. Zum einen baut das Unternehmen für Advertising, Trade und Marketing aus Schlieren seine Tätigkeiten aus und eröffnet per sofort eine Zweitfiliale in Lausanne.

 
Die Agentur Blue Spirit Communications hat gleich zwei wichtige Neuerungen mitzuteilen. Zum einen baut das Unternehmen für Advertising, Trade und Marketing aus Schlieren seine Tätigkeiten aus und eröffnet per sofort eine Zweitfiliale in Lausanne. Die Erweiterung in die Westschweiz sei Teil einer sukzessiven Ausbaustrategie und mit aktuellen Projektmandaten in der Region verbunden, teilte Blue Spirit am Montag mit. Geführt wird die Filiale von Olivier Tekinli-Grangier. Dieser war zuletzt bei der Firma Nestlé für Trade Marketing zuständig und zuvor Key Account Manager bei Dell. 
Zum anderen wird Blue Spirit zur Lead Agentur der Parfümerie-Kette Marionnaud. Die Agentur ist neu für die gesamte Marketing-Kommunikation des Unternehmens in der Schweiz verantwortlich und betreut in Zusammenarbeit mit dem Altavia Agentur Netzwerk auch internationale Projekte. Marionnaud Parfumeries Schweiz ist mit 115 Filialen der grösste Anbieter von hochwertigen Duft- und Pflegeprodukten in der Schweiz.

Yahoo schliesst Übereinkunft mit Microsoft nicht mehr aus

Der intensiv umworbene Suchmaschinenbetreiber Yahoo nähert sich zumindest verbal dem hartnäckigen Bieter Microsoft an. Man stelle sich nicht gegen ein Geschäft mit dem Softwareriesen, wenn dies im besten Interesse ihrer Anteilseigner sei, schrieb die Yahoo-Spitze in einem Brief an Microsoft-Chef Steve Ballmer.

 Der intensiv umworbene Suchmaschinenbetreiber Yahoo nähert sich zumindest verbal dem hartnäckigen Bieter Microsoft an. Man stelle sich nicht gegen ein Geschäft mit dem Softwareriesen, wenn dies im besten Interesse ihrer Anteilseigner sei, schrieb die Yahoo-Spitze in einem Brief an Microsoft-Chef Steve Ballmer. Der Preis müsse jedoch den Wert Yahoos widerspiegeln. Microsoft hatte am Wochenende seinen Druck erhöht und der Geschäftsleitung von Yahoo ein dreiwöchiges Ultimatum gestellt, um die Offerte in Höhe von 31 Dollar je Aktie anzunehmen. Andernfalls werde man sich direkt an die Yahoo-Aktionäre wenden, um die grösste Übernahme in der Branche über die Bühne zu bringen.
Zuletzt hatte Microsoft zugesichert, dass bei einer allfälligen Übernahme die meisten Stellen sowie auch der Hauptsitz von Yahoo in Sunnyvale erhalten bleibe (siehe
).

Angelink schenkt sich Feldschlösschen Fresca ein

Die Zürcher Agentur Angelink hat sich das Mandat für die Online-Kommunikation von Feldschlösschen Fresca gesichert und für das neue Produkt bereits eine Microsite realisiert.

 Die Zürcher Agentur Angelink hat sich das Mandat für die Online-Kommunikation von Feldschlösschen Fresca gesichert. Diese Getränke-Innovation will mit Yuzu-Lemon- bzw. Grapefruit-Cranberry-Fruchtsaft junge und jung gebliebene Menschen erfrischen, die den Geschmack von Hopfen und Malz weniger mögen, wie die Agentur mitteilte. Als erste Kommunikationsmassnahme für das neue Produkt hat Angelink eine Flash-Microsite realisiert. Die Site Feldschloesschen-fresca.ch soll auch als Drehscheibe für weitere Promotions-Aktivitäten dienen.

ADC Europe sucht preiswürdige Eingaben

Die Einreichfrist für die diesjährigen Awards des ADC of Europe läuft bis zum 30. April. Teilnehmen kann, wer bereits im nationalen ADC-Wettbewerb erfolgreich war.

 Die Einreichfrist für die diesjährigen Awards des ADC of Europe läuft. Arbeiten können noch bis zum 30. April eingereicht werden. Teilnahmeberechtigt sind alle Kreationen, die bereits in den nationalen ADC-Wettbewerben ausgezeichnet wurden. Die Jury wird am 7. Juni in Barcelona die Gewinner der insgesamt 22 Kategorien küren. Weitere Informationen und die Richtlinien zur Anmeldung sind auf Adceurope.org erhältlich

Zu guter Letzt: Annabelle ungeschminkt

Klatschmagazine haben sie schon lange entdeckt, die Bilder von ungeschminkten Stars und Sternchen. Ohne Make-up kann Pamela Anderson schon mal aussehen wie Keith Richards blonde Schwester. Auf ungeschönte Tatsachen setzt auch die Frauenzeitschrift Annabelle.

Klatschmagazine haben sie schon lange entdeckt, die Bilder von ungeschminkten Stars und Sternchen. Zur Erbauung der Betrachter, denn ohne Make-up kann Pamela Anderson schon mal aussehen wie Keith Richards blonde Schwester. Auf ungeschönte Tatsachen setzt auch die Frauenzeitschrift Annabelle in ihrer neuen Ausgabe. Statt verwackelter Paparazzi-Fotos druckt sie Bilder von Fotograf Martin Schoeller, der gewöhnlich Menschen wie Bill Clinton, George Clooney oder Cate Blanchett ablichtet. Für die Annabelle fotografierte er prominente Schweizerinnen, darunter Christine Egerszegi, Maria Becker, Fiona Hefti oder Stéphanie Berger. Bis ihm diese Damen vor die Linse kamen, musste die Redaktion allerdings gewaltige Überzeugungsarbeit leisten, schreibt Chefredaktorin Lisa Feldmann im Editorial (in dem sie übrigens nicht vergisst, Sponsor Vichy zu erwähnen). Doch das Ergebnis der Fotoaktion kann sich sehen lassen. Bloss Unternehmerin Golmar Abivardi scheint geschummelt zu haben: Sie trägt nämlich ein so genanntes Permanent Make-up und ist damit nie ganz ohne Bemalung. Dafür sieht Nadine Strittmatter ohne Lidstrich und Lippenstift besser aus als unsereins nach einer mehrstündigen Schminksession. Was ist das Leben doch ungerecht.

Sven Sarbach wird Nachfolger von SF-Showchef Toni Wachter

Toni Wachter, der Showchef des Schweizer Fernsehens, geht in Pension. Er war 38 Jahre beim Fernsehen tätig. Sein Nachfolger heisst Sven Sarbach.

Toni Wachter, der Showchef des Schweizer Fernsehens, geht in Pension. Er war 38 Jahre beim Fernsehen tätig. Sein Nachfolger heisst Sven Sarbach, wie die Zeitung Sonntag berichtete. Sarbach war beruflich in den letzten Monaten zwar immer wieder an der Seite von Wachter zu sehen, aber so richtig kennen sollen ihn selbst am Leutschenbach nur wenige. Bekannt sei, dass Sarbach als Produzent von grossen Fernsehkisten ordentliche Arbeit abgeliefert hat, ist im Sonntag weiter zu lesen. Als Beispiele werden die Sendungen «Pisa – Kampf der Kantone», «Music Star» oder die Mister-Schweiz -Wahl genannt. Der gelernte Werbeassistent Toni Wachter, der Ende Jahr 62 Jahre alt wird, zeichnete als Redaktionsleiter für einige der erfolgreichsten Unterhaltungssendungen des Schweizer Fernsehens verantwortlich, zum Beispiel für «Die grossen Schweizer Hits» oder den «Swiss Award». Seit Jahren ist er auch für den Grand Prix der Volksmusik und den Eurovision Song Contest zuständig.

Bern und EU: Lösungen im Streit um Werbeverbote gesucht

Beim Streit zwischen der EU und der Schweiz um die Schweizer Werbeverbote für Alkohol, Politik und Religion ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Beide Seiten suchen nach einer Lösung. Dies ist das Resultat eines Treffens zum Media-Abkommen am Freitag in Brüssel.

Beim Streit zwischen der EU und der Schweiz um die Schweizer Werbeverbote für Alkohol, Politik und Religion ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Beide Seiten suchen nach einer Lösung, die Gespräche zwischen Bern und Brüssel gehen weiter. Dies ist das Resultat eines Treffens zum Media-Abkommen am Freitag in Brüssel. Vereinbart wurden Treffen zwischen Rundfunkrechtsexperten aus der Schweiz und der EU, wie der Delegationsleiter und stellvertretende Direktor des Bundesamtes Kulter (Bak), Marc Wehrlin, gegenüber der SDA sagte. Die Gespräche sollen «sehr rasch» beginnen. Wehrlin betonte, dass es keine Neuverhandlungen seien. EU-Kommission und die EU-Mitgliedstatten hätten beim Thema Neuverhandlungen abgewinkt. Wehrlin schliesst nicht aus, dass es ein gewisser Interpretationsspielraum innerhalb des EU-Rahmengesetzes «Fernsehen ohne Grenzen» gibt, das mit dem Media-Abkommen verknüpft ist.
Wegen dieser Richtlinie, die ab 2009 gelten soll, hatten National- und Ständerat das Abkommen im Dezember vergangenen Jahres zurückgewiesen und den Bundesrat beauftragt, mit Brüssel Lösungen zu suchen, um die schweizerischen Werbeverbote zu retten. Bei der Werbung gelten in der EU ab diesem Zeitpunkt die Vorschriften des Herkunftlandes und nicht mehr jene des Empfängerlandes. Auf die Schweiz gerichtete Fernseh-Werbefenster dürfen dann für Alkohol und Co. werben.
 

Swiss: Entscheid für neue Lead-Agentur erst im Mai

Die Airline Swiss und Jung von Matt/Limmat hatten im Dezember angekündigt, dass sie ihre Zusammenarbeit per Ende März 2008 beenden. Die Fluggesellschaft lässt sich bei der Suche nach einer neuen Kreativwerkstatt Zeit: Der Entscheid ist bis Mitte Mai vertagt worden.

Die Airline Swiss und Jung von Matt/Limmat hatten im Dezember angekündigt, dass sie ihre Zusammenarbeit per Ende März 2008 beenden. Seither ist die Fluggesellschaft mittels eines Pitchs auf der Suche nach einer neuen Agentur. Ende letzten Jahres wollte Swiss innert einiger Wochen bekannt geben, welche Kreativwerkstatt den Zuschlag erhält. Nun lässt sie sich aber offenbar Zeit: Der Entscheid ist bis Mitte Mai vertagt worden. «Verschiedene Agenturen haben uns ihr Konzept präsentiert. Daraus hatten wir in einem ersten Schritt fünf ausgewählt. Gegenwärtig sind wir daran, diese Shortlist nochmals zu verkleinern», erklärte Swiss-Sprecher Jean-Claude Donzel auf Anfrage der Werbewoche. Wer sich den Etat schnappen kann, soll Mitte Mai kommuniziert werden. Gerüchten zufolge stehen Wirz, Publicis, Draftfcb/Lowe, Spillmann/Felser/Leo Burnett und Advico Y&R auf der Shortlist.

Zu guter Letzt: Wie bringe ich mein Kind zum Lachen?

Nun ist sie wohl endgültig vorbei, die Zeit des Tamagotchis. Denn wer will sich schon mit dem Hätscheln eines Küken abgeben, wenn er ein kleines niedliches Baby pflegen kann? Dies hat sich wohl auch der Verlag Dtp Young gedacht und ein Nintendo-Game kreiert, bei dem es genau darum geht.

Nun ist sie wohl endgültig vorbei, die Zeit des Tamagotchis. Denn wer will sich schon mit dem Hätscheln eines Küken abgeben, wenn er ein kleines niedliches Baby pflegen kann? Dies hat sich wohl auch der Verlag Dtp Young gedacht und ein Nintendo-Game kreiert, bei dem es genau darum geht: In «My little Baby» können sich «grosse Schwestern, Babysitterinnen, Schwangere und alle anderen Frauen jeden Alters liebevoll um ein süsses Baby kümmern», wird der Hersteller in der Sonntagszeitung zitiert. Und wie das Leben so spielt, kann das Geschlecht des Babys nicht gewählt werden – es kommt halt wie’s kommt. Immerhin: Wie in einer Samenbank kann das Aussehen der Eltern bestimmt werden – so können dann auch Babies mit unterschiedlicher Haut- , Haar-  und Augenfarbe entstehen. Und es will gefüttert werden, sprechen lernen und in den Schlaf gewiegt werden. Wie im richtigen Leben eben auch. «Aber vor allem musst du ihm natürlich Liebe schenken, denn nur so wird es richtig glücklich: Streichle dein Baby, spiele mit ihm und sprich mit ihm, damit es deine Stimme wahrnimmt.», ist in der Produktbeschreibung zu lesen. Andere Dinge funktionieren jedoch nur begrenzt wie im wahren Leben: «Wenn du es zum Lachen bringen willst, kannst du es auch kitzeln oder den NDS kurz zuklappen, wieder aufklappen und dann Kuckuck rufen». Na, so brutal aber auch. Wenn das keine Strategie ist, einem Kind auch im richtigen Leben ein Lachen aufs Mäulchen zu zaubern – eine echte Schule fürs Leben für grosse Schwestern, Babysitterinnen, Schwangere und so.

Bakom: Aufsichtsverfahren gegen SRG eröffnet

In der Sendung «Swiss Awards» des Schweizer Fernsehens vom 12. Januar sollen Autos von VW und Uhren von Omega unzulässig angepriesen und die Sponsoren ungenügend deklariert worden sein. Nun hat das Bakom ein Aufsichtsverfahren gegen die SRG eröffnet.

 In der Sendung «Swiss Awards» des Schweizer Fernsehens vom 12. Januar sollen Autos von VW und Uhren von Omega unzulässig angepriesen und die Sponsoren ungenügend deklariert worden sein. Das Bakom war deswegen der SRG auf den Fersen (siehe ). Nun hat das Bakom nach Prüfung der Sponsorenverträge ein Aufsichtsverfahren gegen die SRG eröffnet. Die SRG hat bis Ende April Zeit, sich zu äussern, wie die Sonntagszeitung berichtete. Mögliche Sanktionen könnten laut Bakom-Sprecher Bernhard Bürki sein, dass die SRG Massnahmen trifft, damit sich Rechtsverletzungen nicht wiederholen, oder sie liefert die Einnahmen an die Bundeskasse ab.
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