SR DRS zufrieden mit Start von DRS 4 und Musikwelle
Die fünf Programme von Radio DRS haben letztes Jahr einen Marktanteil von 64,5 Prozent erzielt. Mit dem Start von DRS 4 und Musikwelle sind die Verantwortlichen zufrieden. Nicht aber mit den Gebühren, da diese real tiefer seien als vor einigen Jahren.
Die fünf Programme von Radio DRS haben letztes Jahr mit 64,5 Prozent den höchsten Marktanteil erzielt, seit 2001 die heutige Nutzungsstatistik eingeführt worden ist. Das gab Radiodirektor Walter Rüegg am Donnerstag vor den Medien bekannt. Auf «hohem Niveau» gestartet ist laut DRS-Chefredaktor Rudolf Matter im November 2007 das neue Programm DRS 4. Das 24-Stunden-Informationsangebot erreiche derzeit 330’000 Hörerinnen und Hörer. Diese Hörerzahl sei in so kurzer Zeit nicht erwartet worden.
Gut gestartet sind nach Programmleiter Christoph Gebel Anfang März auch DRS 1 mit dem umgestalteten Programm und die Musikwelle. Gehört wird die Musikwelle hauptsächlich über DAB-Digitalradio. Die Zahl der verkauften Geräte sei im letzten Halbjahr namhaft angestiegen, stellte Rüegg fest. In den Agglomerationen sei der Ausbau des DAB-Netzes abgeschlossen. Seiner Einschätzung zufolge dürfte DAB in 10 bis 15 Jahren das UKW-Netz vollständig ablösen.
Weiter investieren will Radio DRS trotz des engen finanziellen Korsetts in den Online-Bereich. Das Internet sei zu einem wichtigen Komplementärmedium geworden, auf das man nicht mehr verzichten könne, betonte Rüegg.
Gebührenfrage soll auf den Tisch kommen Finanziell resultierte im vergangenen Jahr ein Defizit von 2,3 Millionen Franken. Auch im laufenden Jahr wird mit einem Verlust gerechnet. Radio DRS erbringe substanzielle Mehrleistungen, obwohl das Radiohören seit 1995 günstiger geworden sei, so der Radiodirektor. Weil die Gebühren seit 13 Jahren nicht an die Teuerung angepasst wurden, müsse Radio DRS real mit 4 Prozent weniger Mittel auskommen, sagte Rüegg. Für ihn ist deshalb klar, dass eine Gebührenfrage innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahren «auf den Tisch kommen» muss.
Gut gestartet sind nach Programmleiter Christoph Gebel Anfang März auch DRS 1 mit dem umgestalteten Programm und die Musikwelle. Gehört wird die Musikwelle hauptsächlich über DAB-Digitalradio. Die Zahl der verkauften Geräte sei im letzten Halbjahr namhaft angestiegen, stellte Rüegg fest. In den Agglomerationen sei der Ausbau des DAB-Netzes abgeschlossen. Seiner Einschätzung zufolge dürfte DAB in 10 bis 15 Jahren das UKW-Netz vollständig ablösen.
Weiter investieren will Radio DRS trotz des engen finanziellen Korsetts in den Online-Bereich. Das Internet sei zu einem wichtigen Komplementärmedium geworden, auf das man nicht mehr verzichten könne, betonte Rüegg.
Gebührenfrage soll auf den Tisch kommen Finanziell resultierte im vergangenen Jahr ein Defizit von 2,3 Millionen Franken. Auch im laufenden Jahr wird mit einem Verlust gerechnet. Radio DRS erbringe substanzielle Mehrleistungen, obwohl das Radiohören seit 1995 günstiger geworden sei, so der Radiodirektor. Weil die Gebühren seit 13 Jahren nicht an die Teuerung angepasst wurden, müsse Radio DRS real mit 4 Prozent weniger Mittel auskommen, sagte Rüegg. Für ihn ist deshalb klar, dass eine Gebührenfrage innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahren «auf den Tisch kommen» muss.
