Roger Federer bittet zum gemeinsamen Foto

Wer am Zürich Flughafen ankommt, wird seit neustem von Roger Federer begrüsst - und zum gemeinsamen Foto eingeladen. Die Idee und die Umsetzung stammt aus der Feder der Filmgerberei in Zusammenarbeit mit der Credit Suisse.

Im Namen der Credit Suisse strahlt Roger Federer in wahrheitsgetreuer Grösse die ankommenden Passagiere an. Und nicht nur das, er spricht sie auch an. Heisst sie willkommen, witzelt mit ihnen und bittet sie gar, ein Foto mit ihm zu machen. Die Passagiere selbst haben dann die Möglichkeit, im vorgegebenen Bereich neben Roger Federer zu stehen und ein gemeinsames Foto zu schiessen. Mit #RFandME versehen und in den sozialen Medien geteilt, lassen sich alle Bilder mit dem Tennisstar einfach finden und bestaunen.
 

Verantwortlich bei Filmgerberei: Flavio Gerber (Idee, Regie), Alexander Wyssling (Produktion), Silvio Gerber (Kamera), Alessandro Biffi (Edit), Benoit Barraud (Sound). Verantwortlich bei Credit Suisse: Michael Schmid.

Ogilvy One lässt für Sanagate die Sparsau raus

Lass die Sparsau raus! Unter diesem Motto hat Ogilvy One die aktuelle Herbstkampagne für die Krankenversicherung Sanagate lanciert.

Um die Vorzüge des Sparens einprägsam in Szene zu setzen, wurde die Sparsau zum Leben erweckt, die dank günstiger Prämien mehr Geld für die Freizeit übrig hat. Auf Sparsau.ch sieht man in Videos die Sparsäue in Action.

https://www.youtube.com/watch?v=QYkQ1pCLYpg

Weitere On- und Offlinemassnahmen zielen darauf ab, Mobile-User in die Kampagne zu involvieren. Am Olma-Wochenende zum Beispiel werden in St. Gallen Schweinenasen verteilt, damit die Besucher im Rahmen eines Wettbewerbs mit #sparsau zeigen können, wie sie die Sparsau rauslassen. Eine hohe Dichte an Shareable Content auf Social Media trägt zusätzlich zum Involvement bei. Prämienrechner und Gewinnspiel liefern weitere Anreize, bei Sanagate eine Offerte anzufordern.

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Begleitend dazu erhöhen klassische Printmassnahmen, Radiospots, regional gestreute Direct Mailings und Plakate die Reichweite der Kampagne und sorgen für zusätzlichen Traffic auf Landingpage und Prämienrechner. Für die Mediaplanung zeigt sich Neo@Ogilvy verantwortlich.

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Verantwortlich bei Sanagate: Antonia Lepore (Leiterin Marketing & Services),
Désirée Seuret (Fachspezialistin Marketing & Kommunikation). Verantwortlich bei Ogilvy One: Benjamin Franken (CD), Frank Engelhaupt (Text), Karl Badde (Art Director Digital), Christoph Perner (Art Director), Sandra Pally und Petra Weber (Beratung), Nadine Wolf (Social Media), Yvan Piccinno (Media). Verantwortlich bei Zweihund (Filmproduktion): Jonas Maier (Regie),
Niels Vije (Produzent).

 

Neue App: Tamedia kuratiert eigene Inhalte

Mit der App #12 (ausgesprochen: 12-App) bringt das Medienhaus Tamedia sein erstes digitales Repackaging-Produkt auf den Deutschschweizer Markt. Die App bietet täglich die zwölf relevantesten Geschichten, ausgewählt aus Zeitungen und Zeitschriften des Verlagshauses.

Veröffentlicht werden die zwölf Artikel um die Mittagszeit. Die 12-App ist laut Mitteilung eine Antwort auf die massive Informationsflut, die uns täglich über alle Medien erreicht. Michael Marti, Leiter Digitalentwicklung: «Die 12-App bietet Orientierung. Sie bietet nicht alles, nur das Relevanteste. Userinnen und User erhalten dank der App täglich kuratierte Inhalte, um sich in ihren Pausen fokussiert zu informieren – und zwar genussvoll und ohne davor nach passenden Inhalten suchen zu müssen. Schön finde ich persönlich, dass die 12-App eine solche journalistische Vielfalt bietet. Benutzerinnen und Benutzer der App finden täglich eine Auswahl an Geschichten aus unterschiedlichen Genres und können zudem Autorinnen und Autoren von Titeln kennenlernen, die sie nicht regelmässig lesen.»

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Bezüglich Design wird bei der 12-App auf das gesetzt, was das Produkt ausmacht: Übersichtlich und kompakt kommen die Editionen daher. In der App gibt es keinen Button oder keine Funktion, die es nicht wirklich braucht. Die einzelnen Artikel werden in Form von Karten präsentiert, durch welche Userinnen und User täglich stöbern können. Nebst den aktuellen Editionen können jederzeit ältere Ausgaben aufgerufen oder gespeicherte Artikel gelesen werden. Ausserdem können die Leserinnen und Leser einzelne Artikel mit ihren Freunden teilen.

Die 12-App ist vorerst nur fürs iPhone verfügbar und kann im App Store heruntergeladen werden. Pro Monat sind zwölf Artikel frei zugänglich. Für 6 Franken pro Monat erhalten die Leserinnen und Leser freien Zugang zu allen Inhalten. Für Personen, die bereits Abonnenten von Tages-Anzeiger, Der Bund und BZ Berner Zeitung sind, ist das Abonnement der App inklusive. Im ersten Monat nach dem Start sind sämtliche Inhalte für alle User gratis.

«Marke Deutschland» als Folge des VW-Skandals um 191 Milliarden US-Dollar abgewertet

Der VW-Skandal wirkt sich negativ auf das nationale Image Deutschlands aus. Das Land hat seine Position als stärkste Staatsmarke verloren. Eine Studie zeigt, dass Deutschlands langfristiges Finanzpotential um 191 Milliarden US-Dollar gesunken ist.

Die Schweiz ist zweitstärkste Staatsmarke. In der Liste der 100 wertvollsten Staatsmarken verbessert sie sich von Platz 16 auf Platz 14 (siehe Tabellen unten).

Kürzliche Enthüllungen über 11 Millionen Dieselfahrzeuge in die eine Software zur Manipulation von Abgasmessungen eingebaut wurde, kratzen nicht nur am guten Ruf von VW, sondern wirkt sich negativ auf die gesamte deutsche Staatsmarke aus. Brand Finance zufolge hat Deutschland dadurch seine Stellung als stärkste Staatsmarke verloren. Das Markenbewertungs- und Strategieberatungsunternehmen bewertet für die 100 erfolgreichsten Länder, welchen finanziellen Einfluss Image und Ruf auf den Wert der Staatsmarke haben. Die Ergebnisse werden in ihrer jährlichen Studie, dem Brand Finance Nation Brands Bericht, veröffentlicht. Der Bericht zeigt messbare Schäden am langfristigen Finanzpotential der «Marke Deutschland», deren Wert um 191 Milliarden US-Dollar auf 4,2 Billionen US-Dollar gefallen ist, 4 Prozent niedriger als noch im Jahr 2014.

«Die deutsche Industrie wird für ihre Effizienz und Zuverlässigkeit gelobt und die Deutschen werden für hart arbeitend, ehrlich und gesetzestreu gehalten. Dass eine solche deutsche Kultmarke sich derart zu verhalten vermag, macht über Jahrzehnte angesammelten Goodwill zunichte, verleumdet die deutsche Industrie und lässt den Bestechungsskandal um Siemens weniger wie einen Einzelfall aussehen, als einen weiteren Beweis für einen weitgreifenden Missstand in der deutschen Unternehmenskultur», sagt David Haigh, CEO von Brand Finance.

2015 war bis zu diesem Vorfall eigentlich ein recht gutes Jahr für Deutschlands internationale Wahrnehmung gewesen und die Erfolgsaussichten auf eine gute Platzierung seiner Staatsmarke standen gut. Vor allem durch seine Bereitschaft syrische Flüchtlinge aufzunehmen, sammelte Deutschland weltweit Bewunderung. Auch wenn dieser Zustrom, der weitestgehend aus Jugendlichen und Familien besteht, die deutsche Wirtschaft belebt, wird der durch das gezeigte Mitgefühl erarbeitete Goodwill vom VW-Skandal überschattet.

Singapur stösst Deutschland von seiner Spitzenposition (neu: Platz 13) und ist in diesem Jahr die weltweit stärkste Staatsmarke. Da der Stadtstaat im gleichen Atemzug sein 50-Jahre Gründungsjubiläum feiert, können seine Bürger wahrhaft stolz auf die Nation sein, die sie geschaffen haben. Hauptverantwortlicher für diese Erfolgsgeschichte ist kein anderer als Staatsgründer Lee Kuan Yew. Seine Vision, sein Pragmatismus, seine Intoleranz wenn es um das Thema Korruption geht und seine Güte werden von vielen als Hauptfaktoren für Singapurs Erfolg gesehen.

Haigh fährt fort, «Obwohl der Tod von Singapurs Gründervater Lee Kuan Yew im März diesen Jahres ein trauriger Verlust ist, hinterlässt er ein Vermächtnis das kaum jemand zu übertreffen vermag. Er verwandelte Singapur in eine moderne, innovative und tüchtige Stadt, in der Auswärtige willkommen sind und die zunehmend an kulturellem Reichtum gewinnt. Dadurch lässt es seine Nachbarn, einschliesslich Malaysia, wovon Singapur vor 50 Jahren ausgeschlossen wurde, weit hinter sich.»

Die zehn stärksten Staatsmarken 2015
 

  Nation Punkte (/100) Markenst.
Rating 2015
Nationaler Markenw 2015 (in Mrd. USD) Änderung
(in %)
Nationaler Markenw. 2014 (in Mrd. USD)
1 Singapore 88.0 AAA 412 10% 374
2 Switzerland 85.9 AAA 1024 6% 970
3 United Arab Emirates 85.9 AAA 403 7% 376
4 Finland 85.7 AAA 289 -6% 307
5 New Zealand 85.6 AAA 200 4% 191
6 Hong Kong SAR 85.4 AAA 325 15% 284
7 Netherlands 84.5 AAA- 1000 -3% 1026
8 Luxembourg 83.5 AAA- 60 7% 56
9 Qatar 82.7 AAA- 235 -8% 256
10 Norway 82.6 AAA- 388 -2% 396

Auch wenn es noch ein weiter Weg bis zur Spitzenposition ist, ist die in diesem Jahr am schnellsten wachsende Staatsmarke der Iran. Sein Markenwert ist um 59 Prozent auf 159 Milliarden US-Dollar gestiegen. Dieses Ergebnis ist vor allem dem iranischen Präsidenten Hassan Rohani zuzuschreiben, unter dessen moderatem Ansatz sich die internationale Wahrnehmung des Landes langsam aber stetig verbessert und Sanktionen gelockert werden. Das angespannte Verhältnis zu den sunnitischen Staaten wird jedoch weiterhin ein Hindernis für den lokalen Handel und für Investitionen darstellen, aber mit einer Marktgrösse von 77 Millionen Menschen, enormen Kohlenwasserstoffreserven und einer gut ausgebildeten Bevölkerung ist der Iran global gesehen gut aufgestellt.

«Der Iran muss die Kommunikation mit seinen neugewonnenen Befürwortern gewissenhaft handhaben. Hierbei ist eine sorgfältig durchdachte Saatsvermarktungsstrategie fast genauso wichtig wie Diplomatie im traditionellen Sinn. Richtig verwaltet, könnte der Iran seine alten Schätze, seine gebildete Bevölkerung sowie seine strategisch günstige Lage und natürlichen Ressourcen dafür nutzen, seinen Ruf zu transformieren», kommentiert David Haigh.
Wenngleich Singapur die stärkste Marke ist und mehr als jede andere Nation sein volles Potenzial ausschöpft, behält, rein wertmässig gesehen, die USA die Nase vorne. Es ist die wertvollste Staatsmarke, mit einem nationalen Markenwert von 19,7 Billionen US-Dollar.

Die USA ist zweifellos eine starke Marke mit einem einladenden Wirtschaftsklima. Der Wert ergibt sich jedoch überwiegend aus der reinen Grössenordnung der Wirtschaft. Neben einem grossen und kapitalkräftigen Absatzmarkt, der ganz dem Motto «Buy American» folgt, gibt es dort eine unübertroffene Anzahl an etablierten Unternehmen und Organisationen, deren amerikanische Wurzeln einen mehr oder weniger grossen Teil ihrer Anziehungskraft ausmachen und die ihre Produkte weltweit exportieren.

Ein weltweit führendes Hochschulsystem und «Soft Power», die aus der Vormachtstellung in der Musik- und Unterhaltungsindustrie herrührt, sind weitere signifikante Faktoren, die zum Erfolg der USA beitragen. Diese «Soft Power» wird den USA dabei helfen, ihren Titel als wertvollste Staatsmarke noch für einige Zeit zu verteidigen, zumindest bis China die USA als grösste Wirtschaftsmacht der Welt ablöst.

Die 100 wertvollsten Staatsmarken der Welt
 

Rang 2015 Rang 2014 Nation Nationaler Markenwert 2015  (in Mrd. USD) Änderung
(in %)
Rating 2015 Rating 2014 (neu basiert)
1 1 United States 19,703 2% AAA- AAA-
2 2 China 6,314 -1% AA- A+
3 3 Germany 4,166 -4% AAA- AAA-
4 4 United Kingdom 3,010 6% AAA- AAA-
5 5 Japan 2,541 3% AAA- AA+
6 7 France 2,158 4% AA AA
7 8 India 2,136 32% A+ A+
8 6 Canada 2,040 -8% AAA- AAA-
9 11 Italy 1,445 12% A A
10 9 Australia 1,404 -10% AA+ AA+
11 10 Brazil 1,171 -17% A- A
12 15 South Korea 1,092 10% AA- AA-
13 13 Mexico 1,091 6% A A
14 16 Switzerland 1,024 6% AAA AAA
15 14 Netherlands 1,000 -3% AAA- AAA-
16 18 Spain 872 9% AA- AA-
17 17 Sweden 814 2% AAA- AAA-
18 12 Russia 810 -31% A A-
19 19 Turkey 668 -11% A+ A+
20 20 Poland 566 -6% A+ A
21 21 Indonesia 564 10% A+ A+
22 23 Saudi Arabia 506 9% AA AA
23 24 Belgium 500 11% AA+ AA+
24 25 Taiwan 450 9% AA+ AA+
25 22 Austria 438 -7% AA+ AA+
26 31 Singapore 412 10% AAA AAA
27 28 Denmark 410 4% AAA- AA+
28 29 Malaysia 407 5% AAA- AA+
29 30 United Arab Emirates 403 7% AAA AAA-
30 27 Norway 388 -2% AAA- AAA-
31 26 Thailand 347 -15% AA- A+
32 33 Hong Kong SAR 325 15% AAA AAA
33 32 Finland 289 -6% AAA AAA
34 39 Ireland 287 15% AAA- AAA-
35 35 Philippines 267 3% A+ A
36 37 Qatar 235 -8% AAA- AAA-
37 36 South Africa 225 -12% AA- A+
38 38 Chile 218 -13% AA AA
39 34 Argentina 208 -22% BB BB
40 40 New Zealand 200 4% AAA AAA-
41 42 Nigeria 189 6% BBB BBB
42 41 Czech Republic 187 4% AA- A+
43 47 Israel 181 19% AA- AA-
44 45 Kazakhstan 175 6% A+ A
45 46 Colombia 166 5% A A-
46 NA Iran 159 59% A- A-
47 49 Bangladesh 144 25% A- BBB
48 48 Romania 141 11% A A-
49 43 Vietnam 140 -19% A A
50 50 Portugal 137 20% AA AA-
51 51 Kuwait 124 24% A+ A
52 44 Peru 114 -33% A A-
53 52 Hungary 94 15% A A
54 55 Pakistan 93 29% A A-
55 54 Egypt 81 8% A- BBB
56 56 Algeria 74 12% BBB B
57 58 Sri Lanka 68 11% A+ A+
58 61 Luxembourg 60 7% AAA- AAA-
59 59 Greece 59 -3% A+ A-
60 57 Slovakia 59 -9% A A
61 63 Dominican Republic 55 4% A- A-
62 60 Slovenia 53 -6% A A
63 67 Lithuania 50 15% AA- A+
64 65 Bulgaria 50 12% A- A-
65 62 Oman 48 -9% AA AA
66 68 Costa Rica 46 7% A+ A+
67 NA Venezuela 46   CCC CCC
68 53 Ukraine 44 -45% A- BBB
69 64 Morocco 44 -8% A A
70 72 Guatemala 42 14% A A-
71 70 Azerbaijan 41 4% A A
72 69 Panama 40 0% A+ A+
73 71 Jordan 37 -2% A+ A+
74 76 Uruguay 37 14% A A
75 75 Latvia 35 7% AA- A+
76 73 Croatia 32 -12% A A-
77 79 Kenya 31 43% A A-
78 74 Serbia 31 -11% A- BBB
79 77 Bahrain 30 7% AA AA
80 81 Ghana 23 12% A- A-
81 85 Tanzania 23 44% BBB BBB
82 83 Ethiopia 22 26% BBB BB
83 78 Lebanon 22 1% A A-
84 84 Bolivia 19 11% BBB BBB
85 82 Estonia 17 -7% AA AA
86 88 Cambodia 16 9% A- A-
87 96 Cameroon 14 50% A- BBB
88 92 Uganda 14 16% A- BBB
89 98 Zambia 13 39% A A-
90 93 Iceland 13 14% AA+ AA
91 87 Cyprus 13 -16% AA- AA-
92 94 Nepal 13 18% A- BBB
93 91 Georgia 12 -7% A+ A
94 90 Honduras 11 -26% A- BBB
95 NA Mozambique 10   BBB BB
96 99 Albania 9 8% A- A-
97 NA Senegal 9   A- A-
98 97 Botswana 9 -7% A A
99 NA Mauritius 8   AA- A+
100 100 Jamaica 8 0% A A

Die vollständigen Ergebnisse und Analysen finden Sie im 2015 Brand Finance Nation Brands Bericht.
 

Wirz: Hunde-Viral war ein Fake

Seit zwei Wochen sorgt im Internet ein Film für Furore, in dem ein Hund auf der Suche nach einem Ball die Einrichtung eines Wohnzimmers zerstört.

Wie sich nun herausstellt, handelte es sich bei diesem Film um einen vorproduzierten Einspieler für die Sendung «Wer’s glaubt», der Quizshow rund um die unglaublichsten Schadenfälle. In der Sendung, die von Wirz zusammen mit Joiz und der Mobiliar Versicherung entwickelt wurde, müssen die Kandidaten unter anderem erraten, ob es sich bei einem Youtube-Clip um einen echten Schadenfall handelt, oder ob alles ein grosser Fake ist. Der Hunde-Viral war ein Fake.

Der von Wirz und Joiz gemeinsam produzierte Film ging vor Sendestart tatsächlich viral, wurde über unzählige Blogs und Nachrichtenportale verbreitet und erzielte innerhalb weniger Tage über 200'000 Views. In der ersten Live-Sendung wurde der Schwindel aufgelöst:

«Wer’s glaubt» läuft noch bis zum 10. November, jeden Dienstag um 18:30 live auf Joiz und auf Joiz.ch/live
 

Fachklasse Grafik Luzern droht das Aus

Aus Spargründen will der Kanton Luzern die Fachklasse Grafik schliessen. Die Empörung ist gross, eine Petition läuft.

Die 140-jährige Fachklasse Grafik Luzern bildet im Vollzeit-Studium zur Grafikerin, zum Grafiker mit gestalterischer Berufsmatura aus und garantiert beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben im grafischen Bereich – oder für ein weiterführendes Studium. Durch die geplante Schliessung will der Kanton drei Millionen Franken einsparen. Dies berichtete die Neue Luzerner Zeitung vergangene Woche. Susann Mäusli, Geschäftsführerin des Schweizer Grafiker Verbandes, zeigt sich gegenüber der Zeitung entsetzt über die Pläne: «Das ist eine Katastrophe für die ganze Branche!» Der Verband will sich nun an die Kantonsräte wenden und so für den Verbleib der Schule kämpfen.

Rückendeckung erhält der Verband von den linken Parteien. Für SP-Präsident David Roth zeige die Schliessung von 140 Jahre verankerten und funktionierenden Strukturen, wohin «die Steuerdumpingspolitik der Bürgerlichen» geführt habe. Und für die grüne Kantonsrätin Katharina Meile sind die Pläne «ein Signal, dass junge, kreative Köpfe der Regierung nicht so willkommen sind wie Briefkastenfirmen».

Eine Online-Petition des Fördervereins wehrt sich nun gegen die geplanten Massnahmen. Dabei wird auf die Wichtigkeit der Schule für Lernende und die gesamte Wirtschaft hingewiesen. Zudem nähme durch eine Schliessung auch die Reputation des Kulturstandortes Luzern Schaden – gingen doch von der Schule immer wieder wichtige Impulse aus wie zum Beispiel die Gründung des Plakatfestivals Weltformat. Ausserdem machen sich die Initianten generell gegen Sparmassnahmen auf Kosten der Bildung stark: «Die Schliessung von Schulen muss ein Tabu bleiben. Ein Kahlschlag folgt einer kurzfristigen Finanzoptik. Diese blendet längerfristige Folgekosten vollständig aus und schadet dem nationalen Ruf des Kantons Luzern.» (hae)

 

Zu guter Letzt: Care dank Scare

Eine belgische Agentur zwingt Sie mit Schockbildern, zumindest ab und zu Ihre Augen vom Computer-Bildschirm zu lassen. Es ist nur zu Ihrem Besten.

Acht Stunden pro Tag starren die meisten von uns offenbar täglich in den Bildschirm. Für die Augen ist das nicht allzu gesund. Besser wäre es, ab und zu den Blick vom Computer in die Ferne schweifen zu lassen – die Abwechslung macht's. Das klingt gut, ist in der Praxis aber schwierig – denn einmal in die Arbeit versunken vergisst man die guten Vorsätze schnell. Abhilfe schafft eine Software, die die Agentur Famous für den belgischen Optikerverband entwickelt hat. Einmal installiert, erinnert «Eyescare» nach 20 Minuten daran, dass die Augen eine Pause nötig haben. Mit Bildern, die man nicht sehen möchte. Also schaut man weg. Ziel erreicht. Es gibt Kampagnen, bei denen man nicht so recht weiss, ob man sie mögen soll oder nicht. Aber zumindest ist es mal ein neuer Ansatz. Jetzt fehlt nur noch eine Lösung, mit der man einmal pro halbe Stunde vom Stuhl verjagt wird – Dauersitzen ist bekanntlich mindestens so ungesund wie Dauerstarren. (hae)

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Schawinski: Somm wird Köppels Nachfolger

Einen Tag nach den National- und Ständeratswahlen feiert Roger Schawinskis Diskussionssendung bei Radio 1 ihr Comeback. «Roger gegen Markus» wird am Montag, 19. Oktober um 18:05 Uhr zum ersten Mal ausgestrahlt.

Neuer Diskussionspartner von Radio 1-CEO und Besitzer Roger Schawinski wird jeden Montag Markus Somm sein. Während wöchentlich 30 Minuten werden die beiden kontrovers debattieren – über die spannendsten Themen der vergangenen Woche, und zwar nach dem bewährten Prinzip: «Zwei Standpunkte, zwei Meinungen, zwei Welten». Markus Somm gehört als Verleger und Chefredaktor der Basler Zeitung zu den profiliertesten Journalisten und Buchautoren der Schweiz. «Eine Radiosendung mit Roger Schawinski zu machen, das ist eine äusserst spannende Herausforderung für mich, auf die ich mich sehr freue!», so Somm in einer Mitteilung.

Roger Schawinski ist überzeugt, dass die Neulancierung der Sendung mit einem anderen Protagonisten schnell die frühere Flughöhe erreichen wird: «Wir haben sehr unterschiedliche politische und weltanschauliche Positionen, das ist das Salz in der Suppe. Nachdem Roger Köppel in die Politik eingestiegen ist, war der Vollblutjournalist Markus Somm mein absoluter Wunschkandidat für dieses in der gesamten schweizerischen Radiolandschaft einmalige Format.» Das Ende der Sendung «Roger gegen Roger» wurde im September 2015 bekannt (Werbewoche.ch berichtete).

Markus Steinbach verstärkt die Webagentur INM

Am 1. Oktober 2015 ist Markus Steinbach als Leiter Online Marketing bei der INM AG angetreten. Er kümmert sich in erster Linie um Suchmaschinenoptimierung (SEO), Content Marketing und betreut Kunden mit Google Analytics und Web-Analyse.

Zudem koordiniert er mit den Partnern der Agentur Kampagnen. INM freut sich in einer Mitteilung, eine Fachkraft gewonnen zu haben, die sich bereits ihr ganzes Berufsleben lang im Internetbereich bewegt. Bei einer grossen Schweizer Versicherung war Steinbach für die Unternehmenskommunikation Online und den Relaunch der Webseite verantwortlich. Zuvor arbeitete er viele Jahre in einer namhaften Webagentur. Steinbach kennt also sowohl die Kundenseite wie auch das Tätigkeitsfeld einer Webagentur aus dem ff. Wie für INM gilt auch für Steinbach: Internetmarketing seit 1996.

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Maybaum Film inszeniert für die BFU ein Wechselbad der Gefühle

Neulenkende verunfallen in den ersten drei Jahren drei bis viermal häufiger als erfahrene PW-Lenkende. Deshalb sollten sie bis zur Fahrprüfung schon mal 3'000 Kilometer zurücklegen. Um die Empfehlung der BFU zu kommunizieren, wurden zwei Webfilme produziert.

Ein Schrei. Eine Vollbremsung. Panik im Auto. So beginnt der Film «Aller Anfang ist Parkplatz». Zusammen mit dem Film «Üben, üben, üben» zeigen die Web-Zweiteiler auf, warum es für Lernfahrende besonders wichtig ist, auch privat viel zu üben. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) empfiehlt, dass Lernfahrende jede Gelegenheit nutzen sollten, um Routine zu gewinnen, ohne dabei die wichtige Ausbildung in der Fahrschule zu vernachlässigen (Kampagnenseite).

Die Badener Produktionsfirma Maybaum Film durfte die beiden Geschichten um Vater und Tochter sowohl entwickeln wie auch produzieren. Besonders charmant und unterhaltsam zeigen sich dabei die Darsteller Camilla Toman und Oliver Koch. Auf dem Weg zur nötigen Fahrpraxis durchleben sie Freude, Panik und Enttäuschung – natürlich mit dem nötigen Happy End.

 

Verantwortlich bei der BFU: Claudia Schär (Projektleitung) und Thomas Kramer (Wissenschaftliche Beratung). Verantwortlich bei Maybaum Film: Michel Alraun (Regie/Drehbuch), Michel Frutig (Produktionsleitung/Drehbuch), Laurent Ulrich (DoP), Daniel Wyss (Schnitt), Somm (Color Grading), Bluebox Tonstudios (Mix- und Mastering).

Goldbach Media: Patrick Zanello wird neuer Sales Director DOOH

Patrick Zanello ist ab dem 12. Oktober 2015 als neuer Sales Director DOOH bei Goldbach Media für den Bereich Digital out of Home zuständig.

Der 48-Jährige bringt über 20 Jahre Erfahrung im Vermarktungsgeschäft mit. Zuletzt betreute er als Head of TV bei Publicitas den Aufbau des TV Portfolios. Im Jahr 2013 gründete er die News & Sport Factory, eine Vermarktungsagentur für elektronische und digitale Medien aus den Bereichen Nachrichten, Sport und Kultur. Zuvor arbeitete Patrick Zanello als Werbedirektor bei der Publicitas Léman und war Marketingleiter der Agefi Groupe. «Wir freuen uns, mit Patrick Zanello einen erfahrenen und vernetzten Profi des Vermarktungsgeschäfts gewinnen zu können», sagt Gabriel Blume, Sales Director bei Goldbach Media, und ergänzt: «Mit der Verpflichtung von Patrick Zanello tragen wir der konsequenten Ausbaustrategie für den Bereich DOOH Rechnung.»

Patrick-Zanello
 

Franz & René: Neuer Spot für Sel des Alpes

Franz & René enthüllt den neuen Spot von Sel des Alpes. Er stützt ganzheitlich die Kampagne, die von der Agentur vor mehr als zwei Jahren ins Leben gerufen wurde.

Der Imagespot fördert die Werte der Reinheit und Authentizität der Schweizer Marke und wird während zwei Wochen durch einen nationalen Medienplan verbreitet.

https://vimeo.com/141894678

Bereits seit über zwei Jahren arbeitet die Agentur mit Saline de Bex, welche das berühmte weisse Gold aus dem Kanton Waadt herstellen. Während in den ersten beiden Jahren der Fokus auf die Bekanntheit der Marke gelegt wurde und der Erfolg nicht lange ausblieb, wurde der Schwerpunkt in der zweiten Jahreshälfte von 2015 auf die Verbreitung von starken emotionalen Werten, die Betonung auf Swissness, Authentizität und… einen Hauch von Spezialeffekten ausgelegt.

Über eine Dauer von 20 Sekunden stellt der TV-Spot die imposanten Landschaften der Waadtländer Alpen in Szene. Zudem wird der Imagespot durch Erzählstimme und epische Musik ergänzt. Die Echtheit und die Reinheit des Produktes ist durch die Transformation von einem Stück Salzstein aus den Alpen… in Sel des Alpes klar zu erkennen! Der 14-tägige Medienplan startete am 5. Oktober auf allen Schweizer und privaten Sendern.

Verantwortlich bei Saline de Bex/Schweizer Salinen, Bex: Annick Foretay (Marketing Manager). Verantwortlich bei Franz & René: Valérie Pecalvel (Strategic Direction), Luciano Gerber (Client Service Direction ), Vincent Eichenberger (Campaign Manager), Marco De Albuquerque (Art Director). Film: Ramon + Pedro, Lausanne.
 

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