Zu guter Letzt: Erleuchtendes Plakat

In Brüssel hat Audi ein Billboard mit Scheinwerfern ausgerüstet und Fussgängern den Weg erhellt.

Die neue Audi Matrix LED-Technologie denkt auch an die schwächsten Verkehrsteilnehmer: Sobald sich ein Fussgänger in einem kritischen Bereich vor dem Fahrzeug befindet, blinken ihn einzelne LEDs als Warnung dreimal hintereinander kurz an. Er wird damit für den Fahrer deutlich sichtbar. Diese Steigerung der Sicherheit der in der Dunkelheit einem erhöhten Risiko ausgesetzten Fussgänger demonstrierte DDB für Audi in Brüssel: Ein Plakat mit Scheinwerfern leuchtete den Menschen den Weg. Ob die Passanten wirklich erfreut über die Lichtkegel waren? Vielleicht. Ganz sicher aber besser sichtbar im Abendverkehr. (hae)

 

 
 

Mediapulse: Franz Bürgi wird neuer Geschäftsleiter

Franz Bürgi wird neuer Geschäftsleiter von Mediapulse. Der 53-jährige, führungserfahrene Elektroingenieur übernimmt die Geschäftsleitung der nationalen Institution für Radio- und TV-Forschung per 01. November 2015.

Der Verwaltungsrat von Mediapulse beauftragt Franz Bürgi mit der Geschäftsleitung des Unternehmens. Der diplomierte Elektroingenieur ETH mit Executive MBA der Hochschule St. Gallen tritt per 01. November 2015 in das Unternehmen ein. Bis zu seinem Stellenantritt führt Franziska von Weissenfluh Stäheli, Verwaltungsratspräsidentin der Mediapulse AG, als Delegierte des Verwaltungsrates die Geschäftsleitung.

Franz Bürgi verfügt laut Mitteilung über ein breites Spektrum an Management-Erfahrung in den Bereichen IT, Telekommunikation, Medien und Energie. Zu den beruflichen Stationen des gebürtigen Berners aus Oppligen im Aaretal gehören unter anderen die Swisscom (Sparte Multinational Corporations), Espace Media Groupe (CIO, Mitglied der Unternehmensleitung) sowie die BKW, wo Bürgi als Mitglied der Geschäftsbereichsleitung Energie Schweiz und Geschäftsführer der BKW-Tochter für neue erneuerbare Energien, Sol-E Suisse, tätig war. Aktuell führt der leidenschaftliche Segler und Hobbymusiker den Geschäftsbereich Energy der Schneider Electric Schweiz.

Verwaltungsrats-Präsidentin Franziska von Weissenfluh Stäheli legt grosse Erwartungen in Bürgis Engagement: «Mediapulse muss sich jetzt den Herausforderungen der digitalen Transformation sowie den erhöhten Ansprüchen unserer Kundschaft stellen. Hierfür haben wir in den letzten Monaten sowohl unsere Strategie als auch unsere Strukturen und Prozesse überarbeitet und optimiert. Mit Franz Bürgi haben wir eine ausgewiesene Führungspersönlichkeit als Geschäftsleiter von Mediapulse gewählt, der unser Unternehmen als kommunikationsstarker Ansprechpartner nach aussen vertreten und intern die erforderlichen Innovationsprozesse mit Besonnenheit und Weitsicht vorantreiben wird.»

Dass Franz Bürgi nur bedingt Branchenerfahrung im Bereich TV und Radio vorweisen kann, sieht von Weissenfluh Stäheli nicht als Nachteil: «Mediapulse benötigt keinen Branchen- Intimus, sondern einen analysestarken und technologie-affinen Teamleader mit unternehmerischen Fähigkeiten und grosser Erfahrung im Management komplexer Projekte. Mit Franz Bürgi stärken wir die Vertrauensbasis zu unseren zahlreichen Anspruchsgruppen und Kunden und unterstreichen damit auch unsere Eigenständigkeit im Bereich der modernen Nutzungsforschung!»
 

Roaming-Streit geht in die nächste Runde

In der EU gehören die Roaminggebühren bald der Vergangenheit an. In der Schweiz aber kassieren die grossen Telekomunternehmen weiterhin jährlich rund 800 Millionen Franken für die Mobiltelefonie im Ausland. Konsumenten können nur auf die nächste Gesetzesrevision hoffen.

Das Thema Roaminggebühren kommt regelmässig im Parlament aufs Tapet. Zuletzt hat der Ständerat im März aber gleich zwei Motionen abgelehnt, mit welchen der Nationalrat die Tarife für die Handynutzung im Ausland deckeln wollte. Die Ständeräte argumentierten, die Branche habe die Tarife in den letzten Jahren bereits stark gesenkt. Auch dieses Jahr haben die grossen Anbieter in der Schweiz ihre Roaminggebühren angepasst. «Es ist jedes Mal dasselbe», bedauert Florence Bettschart, Verantwortliche der Sektion Politik und Recht der Westschweizer Konsumentenorganisation Fédération romande des consommateurs (FRC). Wenn es eine Debatte im Parlament gebe, bewegten sich die Anbieter ein wenig. Aber das sei Augenwischerei. Eine Regulierung der Roamingkosten sei weiterhin notwendig, auch wenn die Anbieter die Gebühren senken wollten, hiess es nach dem Entscheid des Ständerates auch von der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS).

Lukrative Dienstleistung

Die Schweizer reisten viel und seien für die Anbieter eine kaufkräftige Kundschaft, stellt Bettschart fest. Nach den letzten verfügbaren Zahlen des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom) nahmen die drei grossen Telekomanbieter Swissom, Salt (vormals Orange) und Sunrise 2013 rund 790 Millionen Franken an Roaminggebühren ein. In einem Bericht vom November 2014 anerkennt das Bakom, dass die Preise für Anrufe und SMS noch immer höher seien als in der EU üblich. Schätzungen zufolge zahlt ein Schweizer im Schnitt drei Mal so viel für ausgehende Anrufe wie ein Europäer höchstens zahlt. Für eingehende Anrufe ist es sogar sechs Mal so viel.

Gesetzesrevision ab 2016

Laut der Zürcher SVP-Nationalrätin Natalie Rickli, die eine der beiden Motionen im Parlament eingereicht hat, fehlt es vor allem an der Transparenz über die erzielten Margen der Anbieter. Die Telekomanbieter sollten ihrer Ansicht nach ebenso wie das Bakom alle Zahlen und Daten zum Roaming offen legen. Die Nationalrätin will die Problematik bei der nächsten Gesetzesrevision wieder aufgreifen. Zu einem früheren Zeitpunkt habe ein solcher Versuch im Parlament aber wenig Chancen, sagt sie. Die angestrebte Revision des Fernmeldegesetzes kommt voraussichtlich 2016 auf den Tisch. Das Projekt des Bundesrates soll Ende 2015 in die Konsultationsphase kommen. Auch das Thema Roaming soll im neuen Gesetz eine Rolle spielen. Die FRC ihrerseits hofft, dass damit das Ende oder zumindest eine Höchstgrenze der Tarife einläutet wird. Der Paradigmenwandel in der EU dürfte etwas Bewegung in die Sache bringen. Die Frage sei aber, ob der Wandel in der Schweiz in fünf, zehn oder zwanzig Jahren komme, sagt Bettschart.

Keine Lösung mit EU in Sichtweite

Im eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation von Doris Leuthard rechnet man damit, dass die Schweizer Anbieter dem Trend der EU-Länder folgen und fortlaufend attraktivere Konditionen anbieten. Deswegen sei eine Regulation des Preises nicht erforderlich. Die Schweiz sei zudem nicht Mitglied der EU, die Anbieter müssten deshalb die Preise aushandeln, sagte Leuthard während der Ständeratsdebatte zum Thema. Dieses Problem liesse sich mit einem neuen bilateralen Abkommen lösen. Wegen der unbeantworteten institutionellen Fragen sei ein solches politisch aber nicht in Reichweite. Die grossen Anbieter machen dasselbe Argument geltend. Die Schweizer Unternehmen profitierten nicht von regulierten Einkaufspreisen und müssten diese individuell mit jedem ausländischen Anbieter aushandeln, erklärt die Swisscom. Sunrise versichert, dass ein Preisvergleich zwischen den Roamingdienstleistungen mit jenen aus der EU kaum Sinn mache, da die Preise durch den Gesetzgeber gesenkt wurden. Im Gegenteil kompensierten die europäischen Anbieter in der Schweiz die Verluste in anderen Märkten. (SDA)

Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne

Mediaschneider, Ruf Lanz und Open Up freuen sich über Zuwachs im Kundenportfolio.

Die Mobiliar ab 2016 neu bei Mediaschneider

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In einem dreimonatigen Auswahlverfahren hat Die Mobiliar verschiedene Agenturen in Bezug auf Buying, Strategie und gegenseitiger Chemie getestet und sich für eine Zusammenarbeit mit Mediaschneider entschieden. Manfred Strobl, CEO Mediaschneider: «Die Freude bei Mediaschneider ist riesig und dieser Kundengewinn ist ein grosser Erfolg für uns. Die Mobiliar ist ein toller Partner unter den Schweizer Werbeauftraggebern und wir freuen uns auf eine langjährige, leistungsorientierte und transparente Zusammenarbeit.»

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Kultgeschäft Sibler wirbt neu mit Ruf Lanz

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Sibler am Münsterhof gehört zu Zürich wie das Grossmünster und der Zürisee. In seiner 180-jährigen Geschichte ist Sibler stets am Puls der Zeit geblieben. Rund 7'000 Artikel laden zum lustvollen Entdecken und Stöbern ein: von Haushaltswaren über Wohnbedarf bis zu Designobjekten. Rund 1'500 Artikel werden jährlich neu ins Sortiment aufgenommen. Nach einer umfassenden Präsentation hat sich Sibler für Ruf Lanz als neue Werbeagentur entschieden. Gemäss Geschäftsführer Manuel Wiesendanger überzeugte die Kreativagentur «mit einem Konzept, das unser Angebot auf sehr überraschende und stilvolle Art ins Gespräch bringt». Die neue Kampagne wird noch dieses Jahr zu sehen sein.

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Open Up informiert für ECDL Switzerland

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Im Rahmen einer Agenturevaluation hat sich ECDL Switzerland für Open Up entschieden. Die Zürcher Kommunikationsagentur berät und unterstützt das in Basel ansässige Unternehmen bei der Öffentlichkeitsarbeit rund um eine aktuelle Studie zu den Computer-Anwenderkenntnissen der Schweizer Bevölkerung. ECDL Switzerland setzt in der Schweiz das international anerkannte Zertifikat für Computer-Anwender – den ECDL (European Computer Driving Licence) – um. Das Unternehmen führte dieses Jahr erstmals eine repräsentative Studie zum Stand der Anwenderkenntnisse von PC-Nutzern in der Schweiz durch. Um die Studienresultate vorzustellen, wurde Open Up mit der Medienarbeit beauftragt. Die Zürcher Kommunikations- und PR-Agentur verantwortet die Kommunikation gegenüber Publikums- und Fachmedien als auch die Vermittlung von Interviews und Fachartikeln.

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Hackdays zu virtueller Realität im Journalismus

Die NZZ organsisiert mit der Unterstützung von Google sogenannte Hackdays zum Thema Virtual Reality. Die Teilnehmenden haben 48 Stunden Zeit, Virtual-Reality-Applikationen für das Medienunternehmen zu entwickeln. 

«Storytelling mit Google Cardboards» – unter diesem Motto organisiert die NZZ vom 6. bis 8. November 2015 «Virtual Reality Hackdays» an der Zürcher Falkenstrasse. Bei den «Virtual Reality Hackdays» steht die Frage im Vordergrund, wie virtuelle Realitäten genutzt werden können, um journalistische Inhalte zu erzählen.

Unterstützt wird die Veranstaltung von Google, wobei Google-Entwickler den Hackern vor Ort bei der Konzeptionierung und Programmierung helfen werden. Die Teilnehmenden haben 48 Stunden Zeit, in Teams von zwei bis vier Personen App-Prototypen zu entwickeln.

Ziel der Veranstaltung ist es, junge Talente zu fördern, gemeinsam Ideen für die digitale Zukunft des Journalismus zu entwickeln und mehr über das Geschichtenerzählen mit Mitteln der virtuellen Realität zu erfahren, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Am Ende prämiert eine Fachjury, der unter anderem Anita Zielina, NZZ-Chefredaktorin Neue Produkte angehört, die innovativsten und vielversprechendsten App-Prototypen.

Technologie- und Journalismus-Interessierte sowie Medienschaffende können sich noch bis zum 5. November unter Hackdays.nzz.ch für die «Virtual Reality Hackdays» anmelden – entweder als Einzelperson oder als Team von zwei bis vier Personen. Wer sich nicht bereits als Team angemeldet hat, kann vor Ort ein Team bilden. Die Teilnahme sowie Essen und Getränke während der Hackdays sind kostenlos. 

Radio Pilatus sendet nun aus dem LZ-Medienhaus

Radio Pilatus ist nach 28 Jahren vom Löwen-Center in Luzern ins LZ-Medienzentrum im Maihof umgezogen. Der Sender will künftig enger mit den Redaktionen der Neuen Luzerner Zeitung und von Tele 1 zusammenarbeiten.

Der Sendestart aus den neuen Redaktionsräumen erfolgte um fünf Uhr in der Früh. Als erste Produktion am neuen Standort ging die Morgenshow über den Äther. Der Start verlief nach Angaben des Zentralschweizer Senders ohne grössere Probleme.

Die neuen Studios von Pilatus befinden sich im zweiten Stock an der Maihofstrasse 76. Unter dem Dach des LZ-Medienhauses am Stadtrand befinden sich bereits die Redaktionen der Neuen Luzerner Zeitung und des TV-Regionalsenders Tele 1. Die drei Medien sind Töchter der LZ Medien Holding, die zur NZZ-Gruppe gehört.

Nach dem Umzug soll die Radiostation im redaktionellen Bereich Synergien mit den übrigen LZ-Medientiteln nutzen, wie Radio Pilatus-CEO Joachim Freiberg auf Anfrage der SDA sagte. Wie die engere Zusammenarbeit konkret aussieht, werde im Verlauf von 2016 festgelegt.

Der strategische Umzug sei bereits seit Längerem geplant gewesen, sagte Freiberg. In den Bereichen Personal, Informatik und Controlling werde innerhalb der NZZ-Gruppe bereits eng zusammengearbeitet. Umziehen mussten über 40 Mitarbeiter. Stellen wurden keine abgebaut. In die neuen Redaktionsräume wurden laut Freiberg 2,5 Millionen Franken investiert. Diese umfassen unter anderem drei neue Produktionsstudios. (SDA)
 

Zu guter Letzt: Planfreudige Schweiz

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Allgemein

Axel Springer will Adblocker technisch aushebeln

Im Kampf der deutschen Medienbranche gegen Anti-Reklame-Software im Internet will Axel Springer deren Anbieter mit ihren eigenen Mitteln schlagen. Für Nutzer der Adblocker werden ab sofort auch die redaktionellen Inhalte des Portals Bild.de automatisch gesperrt.

Wer die normalerweise frei zugänglichen, werbefinanzierten Berichte und Videos trotzdem ohne Reklame sehen wolle, müsse dafür ein gesondertes Abo abschliessen. Wer den Adblocker nicht ausschaltete oder nicht zahle, könne ab sofort keine Inhalte mehr auf Bild.de nutzen, erklärte der Medienkonzern am Dienstag.

Der Preis für diesen Teil des Online-Auftritts beträgt pro Monat 2,99 Euro. Unabhängig davon bietet der Verlag den Nutzern bereits seit gut zwei Jahren einen erweiterten Online-Zugang zu Preisen ab 4,99 im Monat an.

«Auch im Netz müssen sich journalistische Angebote über die beiden bekannten Erlössäulen, nämlich Werbe- und Vertriebseinnahmen, finanzieren, um weiterhin unabhängigen Journalismus zu bieten», erklärte Bild-Geschäftsführerin Donata Hopfen.

Medienbranche wehrt sich

Zahlreiche Online-Medien laufen Sturm gegen die Werbeblocker, weil sie dadurch ihre wichtigste Erlösquelle in Gefahr sehen. Denn wenn Leser und Zuschauer die Anzeigen und Werbespots auf ihren Computern und Smartphones systematisch ausblenden, seien die Werbekunden nicht mehr zahlungswillig, lautet das Argument.

Die meisten Online-Medien finanzieren sich zum grössten Teil oder sogar ausschliesslich durch Werbung. Nach Angaben von Axel Springer verwenden 23 Prozent der Bild.de-Nutzer Werbeblocker. In den vergangenen Jahren seien es stets rund 20 Prozent oder knapp darüber gewesen.

In Deutschland hat besonders der Werbeblocker-Anbieter Eyeo den Zorn der Branche auf sich gezogen. Doch in mehreren Prozessen scheiterten Medienkonzerne wie Springer, ProSiebenSat.1 und RTL vorläufig mit dem Versuch, Eyeo das Geschäft verbieten zu lassen. Gerichte wollten in erster Instanz kein illegales Treiben erkennen.

Springer hat bereits angekündigt, den juristischen Kampf gegen das Kölner Startup-Unternehmen fortzusetzen. Doch nach Einschätzung von Beteiligten dürften bis zu einer finalen Entscheidung durch den Bundesgerichtshof Jahre vergehen. (SDA)
 

Muba verliert Chefin und Kommunikationsleiter

Die Muba, als Mustermesse einst Basler Messe-Aushängeschild, braucht wieder eine neue Leitung: Messeleiterin Kay Schmid wirft nach knapp drei Jahren das Handtuch, wie die Messe Schweiz (MCH) am Dienstag mitteilte. Auch Muba-Kommunikationsleiter Simon Dürrenberger geht.

Schmid wolle sich beruflich neu orientieren, und Dürrenberger wolle sich nach 15 Jahren bei MCH neuen Herausforderungen stellen, hiess es mit Bedauern seitens MCH. Die Suche nach Nachfolgenden beginne jetzt. Beide Abgänge betreffen neben der jeweils Anfang Jahr stattfindenden Muba auch die kleinere Basler Herbstwarenmesse.

Die nächste Muba, die etwas später als zuletzt auf den 15. bis 24. April 2016 angesetzt ist, wird die 100. Ausgabe werden. Schmid wird gemäss der Messe-Medienstelle wohl vor der Eröffnung abgelöst, Dürrenberger hingegen nach dem grossen Jubiläum. Die genauen Übergabemodalitäten seien noch zu regeln.

Im Übrigen läuft derzeit eine Studie zur Zukunft der Muba als grosse Publikumsmesse, wie weiter zu erfahren war. Das Umfeld für solcherlei hat sich – nicht zuletzt wegen des Internets – gegenüber den Gründerjahren sowohl aussteller- als auch besucherseits erheblich verändert. (SDA)

Wein-Selfie-Kampagne für Denner

Vizner Borel fordert für Denner die Wein-Kunden auf, mit ihrem Lieblingswein zu posieren.

Die seit 2013 laufende Kampagne von Vizner Borel für Denner Wein (Werbewoche.ch berichtete) wird auch im Herbst 2015 weitergeführt. Im Zentrum steht eine Online-Promotion, bei der die Denner Wein-Kunden aufgefordert werden, ein Selfie mit ihrem Lieblingswein und einem Kommentar auf die Webseite Dennerselfie zu posten.

Zur Bekanntmachung der Promotion werden Plakate, Banner sowie POS-Massnahmen eingesetzt. Auch zwei bestehende TV-/Kino-Spots sind für Denner Weine wieder im Einsatz.

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Verantwortlich bei Denner: Petra Gayko (Leitung Marketingkommunikation), Sabine Gassmann (Projektleitung Marketingkommunikation). Verantwortlich bei Vizner Borel: Lajos Vizner, Guillaume Borel (Gesamtverantwortung), Hanna Zimmermann (CD), Jürg Waeber (Text), Irene Stutz (Beratung), Michael à Porta (wetalkwithyou), Nina Rolle (JBW Media). 

Zwei Schweizer Callcenter schliessen sich zusammen

Die beiden Schweizer Callcenter Callpoint und Tempobrain bündeln ihre komplementären Kräfte und schliessen sich per 15. Oktober 2015 zusammen. Die gemeinsame Gruppe beschäftigt 510 Mitarbeitende. Es ist kein Stellenabbau vorgesehen.

Die beiden Unternehmen werden auch künftig unter ihren bisherigen Namen in Erscheinung treten, wie eine Mitteilung vom Dienstag bekannt gibt. Die Kunden würden von einem erweiterten Dienstleistungsangebot profitieren. Der Hauptsitz der Firmengruppe wird Baden. 

Kontinuität und Wachstumsaussichten

Die bisherige Unternehmensleitung wird weiterhin die strategische und operative Führung innehaben. Mit Markus Buser, heute CEO von Tempobrain, als CEO und Derek Bollag, heute CEO von Callpoint, als Verwaltungsratspräsident der Unternehmensgruppe ist die Kontinuität gesichert.

Gegründet im Jahr 2007 steht Callpoint für verkaufsorientiertes Dialogmarketing und 7/24 Customer Care Services sowie Digital Solutions. Mit über 270 Mitarbeitenden am Hauptsitz in Baden sowie in Niederlassungen in Basel und Genf betreut das Unternehmen rund 350 Kunden.

Tempobrain startete im Jahr 1998 und beschäftigt heute rund 240 Fachkräfte. Das Angebot der Firma mit heutigem Hauptsitz in Zürich umfasst den Verleih von Kundendienst- und Callcenter-Mitarbeitenden, ein eigenes Callcenter mit 130 Arbeitsstationen in Niederwangen bei Bern und 60 «work at home»-Arbeitsplätzen sowie den Verkaufs- und Promotionssupport bei Einsätzen am Point of Sale.

 

Bewegendes Storytelling für Hotel-Wiedereröffnung

Zur Wiedereröffnung des Hotel Rotary Geneva konzipierte Jung von Matt/Limmat einen Gala-Event mit Hotelführungen der besonderen Art.

Umfassende Renovationsarbeiten lassen das Traditionshaus Hotel Rotary Geneva in neuem Glanz erstrahlen. Im Rahmen eines Gala-Abends feierte Accor Hotels Schweiz am 8. Oktober mit geladenen Gästen die Wiedereröffnung.

Als Kernstück der Veranstaltung entwickelte Jung von Matt eine Storytelling-Tour durch die neuen Räumlichkeiten. Vier Schauspieler schlüpften dabei in die Rollen und Kostüme illustrer Persönlichkeiten aus drei Jahrhunderten: Ein Tavernen-Besitzer und eine Kurtisane aus dem 19. Jahrhundert, ein Receptionist aus den 1970er-Jahren und eine Gastrokritikerin aus der Gegenwart. In emotionalen Monologen vermischten sie spielerisch Geschichte, Drama sowie Komödie mit Markenkommunikation und erweckten den Brand in den Köpfen der Gäste zum Leben.

Anfang 2015 wurde Jung von Matt für Corporate Communications, Brand-PR und Influencer Marketing-Massnahmen beauftragt.

Verantwortlich bei Accor Hotels Services Schweiz: Steeve Chatelain (Brand Marketing Manager). Verantwortlich bei Jung von Matt: Cyrill Hauser (Executive PR Director), Joël Frey und Daniela Chiani (Konzeption, Beratung, Media & Influencer Relations).

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