RBB macht Ernst mit rechtlichen Schritten gegen Radio 1

Das juristische Hickhack um Radio 1 geht weiter: Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) hat definitiv beschlossen, Klage gegen den Zürcher Sender von Roger Schawinski einzureichen.

 Das juristische Hickhack um Radio 1 geht weiter: Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) hat definitiv beschlossen, Klage gegen den Zürcher Sender von Roger Schawinski einzureichen. Der Streit dreht sich um die Benutzung des Sendernamens und des Slogans «Nur für Erwachsene». Der RBB will, dass Schawinski sein Radio entweder umbenennt oder nicht mehr über das Internet verbreitet. RBB-Sprecher Ralph Kotsch bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA, dass das deutsche öffentlich-rechtliche Medienhaus vor Gericht ziehen will. Schawinski habe die ihm gesetzte Frist verstreichen lassen. Voraussichtlich werde die Klage in ein bis zwei Wochen eingereicht. Gleichzeitig hat Schawinski die RBB-Intendantin um ein Treffen gebeten. Dieses findet am 30. Mai in Berlin statt (siehe ).

ZipMedia gewinnt Mediabudget von Emmi

Die Zürcher Mediaagentur ZipMedia hat sich nach einer Konkurrenzpräsentation das gesamte Mediabudget der Luzerner Emmi AG gesichert.

 Die Zürcher Mediaagentur ZipMedia hat sich das gesamte Mediabudget der Luzerner Emmi AG gesichert. Den Etat gewann die Agentur nach einer Konkurrenzpräsentation. Die Zusammenarbeit startet bereits diesen Sommer mit der Relaunch-Kampagne von Toni im Glas, wie ZipMedia mitteilte.

Sat.1 dribbelt mit «KickOff» in zwei Ländern

Sat.1 spielt den Ball zur Euro 08 hin zwischen den Gastgebernationen hin und her: Sat. 1 Österreich und Sat.1 Schweiz lancieren ein gemeinsames Fussball-Magazin. «KickOff» ist ab dem 9. Mai in beiden Ländern zeitgleich auf Sendung.

 Sat.1 spielt den Ball zur Euro 08 hin zwischen den Gastgebernationen hin und her: Sat. 1 Österreich und Sat.1 Schweiz lancieren ein gemeinsames Fussball-Magazin. «KickOff» ist ab dem 9. Mai in beiden Ländern zeitgleich auf Sendung. Die Sendung wird von einem binationalen Moderatoren-Duo präsentiert, bestehend aus Norbert Oberhauser und Claudia Lässer und kümmert sich um alles, was neben dem grünen Rasen geschieht. Die Moderatoren besuchen die Frauen der Nationalspieler, fühlen den Protagonisten der EM 2008 an intimen Orten auf den Zahn und lassen sich natürlich nicht die Möglichkeit nehmen, österreichische Prominenz im direkten Quiz-Duell gegen das schweizerische Pendant antreten zu lassen: Miss Schweiz gegen Miss Österreich oder Jörg Stiel gegen Toni Polster. Dafür setzt Sat.1 auf Länderaustausch: Der 31-jährige Österreicher Norbert Oberhauser, Moderator des Frühstücksfernsehen «Café Puls», wird ab dem 9. Mai für acht Wochen hautnah von seinen Erlebnissen aus der Schweiz berichten. Und die gleichaltrige Schweizerin Claudia Lässer, Moderatorin von «Faces TV» und auf Energy Zürich, reist für die gleiche Zeit in das östliche Nachbarland. Produziert wird die Sendung von Claudia Lässer (Trendscout GmbH) in Zusammenarbeit mit Norbert Oberhauser.

SFLB macht Treppe zum Mount Everest

Am 6. Mai ist Welt-Asthma-Tag. Die Lungenliga nutzt diesen Tag in Zusammenarbeit mit AstraZeneca, um auch in der Schweiz auf die Atemwegserkrankung aufmerksam zu machen. SFLB hat dafür eine Treppe in den Mount Everest verwandelt.

Am 6. Mai ist Welt-Asthma-Tag. Die Lungenliga nutzt diesen Tag in Zusammenarbeit mit dem Pharmaunternehmen AstraZeneca, um auch in der Schweiz auf die Atemwegserkrankung aufmerksam zu machen. Im Fokus der Aktivitäten steht dabei, dass für Asthmatiker eine kleine Anstrengung eine grosse ist. Diesen Aspekt der Erkrankung hat die Werbeagentur Spillmann/Felser/Leo Burnett so umgesetzt, dass jeder Nicht-Asthmatiker am eigenen Leib erfährt, wie es den Erkrankten ergeht. Eine der Treppen des Zürcher HB, die vom Shopville auf die Bahnhofstrasse führen, wurde in der Nacht vom 4./5. Mai zum Mount Everest Massiv umgewandelt. Wer sie hinaufgeht, versteht, dass diese im Grunde genommen leichte Anstrengung für Asthmatiker zum wahren Kraftakt werden kann, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Treppe behält ihr neues Gewand noch bis zum 11. Mai. Den Welt-Asthma-Tag selbst begleitet die Lungenliga zusätzlich mit einem Informations-Stand im Bahnhof.
Verantwortlich bei AstraZeneca:
Maria-Teresa Fernandez; verantwortlich bei der Lungenliga: Ursula Luder. Verantwortlich bei Spillmann/Felser/Leo Burnett: Barbara Hutter (Text), Matthias Babst (AD), Martin Spillmann (CD), Pam Hügli, Isabelle Meier, Tatjana Meichtry (Beratung).

Véronique Gigon neue stellvertretende Direktorin im Bakom

Der Bundesrat hat die bisherige Vizedirektorin Véronique Gigon zur stellvertretenden Direktorin im Bundesamt für Kommunikation ernannt. Die 44-jährige bisherige Vizedirektorin und Leiterin der Abteilung Aufsicht und Funkkonzessionen war massgeblich am Aufbau des Amtes beteiligt.

 
Der Bundesrat hat die bisherige Vizedirektorin Véronique Gigon zur stellvertretenden Direktorin im Bundesamt für Kommunikation ernannt. Sie ist seit der Gründung im Bakom tätig und war laut einer Pressemitteilung vom Montag massgeblich am Aufbau des Amtes beteiligt.Die 44-jährige bisherige Vizedirektorin und Leiterin der Abteilung Aufsicht und Funkkonzessionen hat während ihrer Ausbildung ein Lizenziat in Rechtswissenschaften der Universität Neuenburg, ein Anwaltspatent des Kantons Neuenburg und ein MBA der Universität Genf mit Schwerpunkt E-Business erworben.
Ihre berufliche Laufbahn führte Gigon zuerst in eine Anwaltskanzlei und ans Obergericht Neuenburg. Im Jahr 1992 wechselte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin ins Bakom, 1998 wurde sie dort zur Vizedirektorin ernannt. Neben ihrer Tätigkeit beim Bund ist sie für das juristische Modul des Nachdiplomstudiums «Certificat Stratégie Marketing, Communication & E-Business» an der Universität Genf verantwortlich.

Cornelia Harder neue CEO der Draftfcb/Lowe Group

Die Draftfcb/Lowe Group gibt per Anfang Juni einen Führungswechsel bekannt. An der Spitze steht ab 1. Juni Cornelia Harder. Die beiden bisherigen Managing Partner Peter Leutenegger und Kurt Schmid wollen mit der Übergabe die langfristige Zukunft der Agenturgruppe sichern.

 
Die Draftfcb/Lowe Group gibt per Anfang Juni einen Führungswechsel bekannt. Die Kommunikationsagentur mit Sitz in Wallisellen, die im Markt unter den Namen Draftfcb und Lowe auftritt, will damit laut einer Pressemitteilung vom Montag die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen. Die beiden bisherigen Managing Partner Peter Leutenegger und Kurt Schmid übergeben nach dem vollzogenen Zusammenschluss der Draftfcb und Lowe in der Schweiz die Führung der Agenturgruppe aus strategischen Gründen. Neue CEO wird die 46-jährige Cornelia Harder.Die ausgebildete Werbemanagerin durchlief in ihrer bisherigen Karriere Stationen in der Investitions- und Konsumgüterindustrie auf Kunden- sowie auf Agenturseite und verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung im Agenturmanagement. Beim Dachverband der Schweizer Milchproduzenten (SMP) war sie verantwortlich für die Marketingkommunikation und gilt als Geburtshelferin von Werbemilchkuh Lovely. Im Jahre 1995 überquerte Cornelia Harder den Röstigraben und betreute bei der Publicis in Lausanne nationale Kunden, wie Nestlé, L’Oréal oder SwissLotto. Nach sechs Jahren wurde sie zurück nach Zürich, auf den Posten des Managing Director beordert. In dieser Zeit war Cornelia Harder zudem in den Branchenverbänden BSW Leading Swiss Agencies als Präsidentin und Vorstandsmitglied sowie in der SW Schweizer Werbung im Vorstand tätig. Im Herbst 2005 wechselte sie in die Medienvermaktung zur Publigroupe.
Ihre beiden Vorgänger bleiben eng mit der Agenturgruppe verbunden. Gründer Peter Leutenegger bleibt Verwaltungsratspräsident, Kurt Schmid wird neue Aufgaben ausserhalb der Draftfcb/Lowe Group übernehmen, der Agentur aber weiterhin verbunden bleiben. Beide sorgen in den nächsten Monaten gemeinsam für eine reibungslose Stabsübergabe.
Die Draftfcb/Lowe Group verzeichnete laut der Pressemitteilung im Jahre 2007 in der Schweiz ein Wachstum der Honorareinnahmen von über 140 Prozent und verdoppelte in dieser Zeit den Personalbestand auf über 60 Mitarbeitende.

Microsoft zieht Angebot für Yahoo zurück

Nach einem drei Monate langen Tauziehen hat der Softwareriese Microsoft sein milliardenschweres Übernahmeangebot für den Internet-Konzern Yahoo zurückgezogen. Auch eine feindliche Übernahme wird nun ausgeschlossen.

 
Nach einem drei Monate langen Tauziehen hat der Softwareriese Microsoft sein milliardenschweres Übernahmeangebot für den Internet-Konzern Yahoo zurückgezogen. Beide Seiten konnten sich nicht auf einen Kaufpreis einigen. Yahoo habe sich trotz eines zuletzt nochmals erhöhten Angebots nicht bewegt, teilte Microsoft gemäss SDA mit. Mit dem Kauf für ursprünglich angebotene 45 Milliarden Dollar wollte der weltgrösste Softwareanbieter die Dominanz des Rivalen Google bei Online-Suche und Internet-Werbung brechen. Yahoo! verlangte aber weit mehr als 50 Milliarden Dollar. Auch eine mehrfach angedrohte feindliche Übernahme von Yahoo gegen den Widerstand des Managements schloss Microsoft in der Absage nun definitiv aus.
 

SF verletzt Sponsoringbestimmungen bei Alinghi-Berichterstattung

Nun hat das Bakom entschieden: Schweizer Fernsehen SF hat bei der Berichterstattung über die Segelregatta America's Cup Sponsoringbestimmungen verletzt. Die SRG muss nun die erzielten Einnahmen an die Bundeskasse abliefern. Der Betrag bleibt ungenannt.

 
Schweizer Fernsehen SF hat bei der Berichterstattung über die Segelregatta America’s Cup Sponsoringbestimmungen verletzt. Das ist einer Verfügung des Bundesamts für Kommunikation Bakom zu entnehmen, welche die «NZZ am Sonntag» veröffentlichte. Gemäss der im Internet aufgeschalteten Verfügung muss die SRG die erzielten Einnahmen an die Bundeskasse abliefern. Der Betrag bleibt ungenannt. Konkret bemängelt das Bakom, dass die Sponsoring-Signete auf SF sowohl auf das finanzielle Engagement der Grossbank an Alinghi und am America’s Cup als auch auf das UBS-Sponsoring der Spezialsendungen hinwiesen. SF hätte gemäss RTVG jedoch lediglich deklarieren dürfen, dass die Bank die Spezialsendungen unterstützt. SF habe werbende Aussagen zum Sponsor gemacht. Die Rekursfrist läuft bis am 24. Mai.
Im Rahmen der Berichterstattung über den America’s Cup musste SF bereits eine Rüge der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) einstecken. Das Fernsehen habe Schleichwerbung betrieben, da das Alinghi-Logo auf dem Mikrofon des Moderators prangte. Die UBI bemängelte die Glaubwürdigkeit des Moderators und wollte die Entstehung eines Präjudiz’ verhindern.
 

Ronaldo verliert millionenschweren Werbevertrag nach Sexskandal

Wegen eines Sexskandals mit Transvestiten hat Brasiliens Fussball-Idol Ronaldo einen Millionen-Werbevertrag verloren. Die Vertragspartner-Firma kündigte die Zusammenarbeit aufgrund «imageschädigenden Verhaltens».

 
Wegen eines in den brasilianischen Medien abgehandelten Sexskandals mit Transvestiten hat Brasiliens Fussball-Idol und Stürmer des AC Mailand Ronaldo einen Millionen-Werbevertrag und dazu auch noch seine Freundin verloren. Wie die Zeitung O Globo unter Berufung auf den brasilianischen Mobilfunkanbieter Tim berichtete, wurde der Vertrag von Tim einseitig gekündigt. Der Weltmeister von 2002 werde allein bis Dezember drei Millionen US-Dollar verlieren. Der Vertrag sei mit 4,8 Millionen Dollar jährlich dotiert gewesen. Tim habe eine Klausel des Vertrags geltend gemacht, die ein Ende der Zusammenarbeit bei «imageschädigendem Verhalten» vorgesehen habe. Nach Berichten brasilianischer Medien läuft Ronaldo nun auch Gefahr, Millionenverträge unter anderem mit Sportartikel- und Bierunternehmen zu verlieren. Die Kündigung des Vertrags mit Tim ist gemäss SDA für den 31-Jährigen die erste «geschäftliche» Folge des Skandals von vergangener Woche in Rio de Janeiro. Eine private Konsequenz hatte er bereits erlitten, als ihm seine Freundin Bia Antony nach den Medienberichten den Laufpass gegeben hat.

40’000 iPhones sind in der Schweiz in Betrieb

Obwohl iPhones in der Schweiz eigentlich nicht verkauft werden dürfen, sind insgesamt bereits 40'000 Geräte bei verschiedenen Telefongesellschaften in Betrieb. Wie in «Sonntag» zu lesen war, telefonieren allein bei der Swisscom 20'000 Personen mit dem neuen Apple-Telefon.

 
Obwohl iPhones in der Schweiz eigentlich nicht verkauft werden dürfen, weil Hersteller Apple noch keinen offiziellen Händler bestimmt hat, sind insgesamt bereits 40’000 Geräte bei verschiedenen Telefongesellschaften in Betrieb. Wie in einem Artikel der Sonntagszeitung Sonntag zu lesen war, telefonieren allein bei der Swisscom 20’000 Personen mit dem neuen Apple-Telefon. Verkauft werden die Geräte durch Händler in der Schweiz, und alle Telefongesellschaften bieten beim Lösen eines Abonnements einen reduzierten Verkaufspreis an. Gemäss «Sonntag» ist Apple über den Verkauf im gesetzlichen Graubereich nicht gerade erfreut. Das Unternehmen warnt davor, dass durch die unautorisierten Änderungen am Gerät die Garantie hinfällig werden kann. Mit den «unautorisierten Änderungen» ist die Entsperrung (oder das «Hacken») der Geräte gemeint, damit sie in der Schweiz gebraucht werden können. Gemäss Juristen könnte der Konzern die nicht durch einen offiziellen Partner in der Schweiz verkauften Geräte beschlagnahmen. Wohl auch aus Imagegründen wird aber davon abgesehen.
Wann das Telefon hierzulande endlich offiziell erhältlich sein wird, lässt Apple offen. Marktführerin Swisscom ist nach wie vor Favoritin für den Zuschlag als offizielle Verkäuferin in der Schweiz. Das iPhone ist bisher offiziell in den USA, Frankreich, Deutschland, Österreich, England und Irland erhältlich.
 

Zu guter Letzt: PR-Berater polierte Image auf

Die Wahlen um das Bürgermeisteramt in London sind gelaufen. Sieger ist der konservative Herausforderer Boris Johnson, und «Red» Ken Livingstone von der Labour-Partei muss abtreten. Eines war die Wahl auf jeden Fall: grosses Theater.

 
Die Wahlen um das Bürgermeisteramt in London sind gelaufen. Sieger ist der konservative Herausforderer Boris Johnson, und «Red» Ken Livingstone von der Labour-Partei muss abtreten. Überraschend ist das Resultat nicht, wie eigentlich vielleicht gar nichts im Zusammenhang mit diesem eher dekorativen Amt, das nach acht Jahren Existenz keinen anderen Zweck zu haben scheint als die Erheiterung der Bevölkerung von Greater London. Denn an die Stelle eines in letzter Zeit immer öfter verbal ausfällig gewordenen Livingstone tritt nun mit Johnson ein mindestens ebenso burlesker Politclown. Und obwohl das, siehe Livingstone, geradezu die Vorbedingung für eine erfolgreiche Wahl zu sein scheint, hat Tory-Parteichef Cameron Johnson einen PR-Berater verschrieben, weil ihm dessen Image dann doch etwas zu ramponiert erschien. Der PR-Berater Lynton Crosby, der bereits dem konservativen australischen Politiker John Howard zu mehreren Wahlsiegen verholfen hatte, hatte dann auch alle Hände voll zu tun mit dem Mann mit den ausserehelichen Verhältnissen und den etwas veralteten Völkerkenntnissen (er brachte Neu Guinea mit Kannibalismus und Häuptlingstötung in Verbindung). Er musste aus ihm, der auf leicht aristokratische Weise nie pünktlich war, zielsicher in jedes politisch unkorrekte Fettnäpfchen trat und manchmal fast trottelig abwesend wirkte, einen ruhigen und seriösen Staatsmann machen. Dies nebst einer Schmutzkampagne gegen Livingstone, versteht sich.
Gewählt wurde Johnson nun jedenfalls. Ob jetzt wegen oder trotz des Imageberaters, lässt sich nicht sagen. Vielleicht hat ihn London auch nur deshalb gewählt, weil er seinen bisherigen Darbietungen auch noch diesen lächerlichen Versuch einer in seinem Fall völlig aussichtslosen Imageaufbesserung hinzugefügt hatte. Die Stadt Shakespeares weiss gutes Theater eben nach wie vor zu schätzen.

Printbasel zeigt Druckgraphiken der grossen Meister

An der zum zweiten Mal stattfindenden Printbasel werden auch dieses Jahr Druckgraphiken verschiedener bekannter Maler präsentiert. Aussteller zeigen Werke von Pablo Picasso, David Hockney, Francis Bacon, Alexander Calder, Louise Bourgeois und Damien Hirst.

 
An der zum zweiten Mal stattfindenden Printbasel werden auch dieses Jahr Druckgraphiken verschiedener bekannter Maler präsentiert. Aussteller zeigen Werke von Pablo Picasso, David Hockney, Francis Bacon, Alexander Calder, Louise Bourgeois und Damien Hirst. Zugelassen sind die klassischen druckgraphischen Techniken des Hoch-, Tief-, Flach- und Siebdrucks, Monotypien, von Hand überarbeitete druckgraphische Blätter und Druckgraphiken, die mit digitalen Mitteln und in kleiner Auflage hergestellt wurden. Im Zentrum der Printbasel steht die hohe künstlerische Qualität, wie es in der Mitteilung heisst. Sie bewegt sich denn auch zwischen Handwerks- und Kunstausstellung. Gemäss Basellandschaftlicher Zeitung ist sie ein kleines Schmuckstück unter den zahlreichen Messen, die inzwischen die Art Basel flankieren. Zum Ausstellen ist sie für Kunsthändler, Galeristen, Verleger und Drucker offen. Veranstaltet wird sie von den zwei Baslern Robert Schiess, Kunstkritiker und Ausstellungsmacher, und Armin Vogt, Galerist und Grafiker. Die Printbasel findet vom 3. bis am 8. Juni 2008 statt.
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