Michael Gut neu an Bord von Schellenberg Druck

Schellenberg Druck meldet personelle Verstärkung an der Verkaufsfront: Seit 1. Juni 2008 ist Michael Gut mit an Bord.

 
Seit 1. Juni 2008 verstärkt Michael Gut die Verkaufsfront von Schellenberg Druck. Nach einer Lehre als Offset-Andrucker und mehrjähriger Weiterbildung im Digitaldruck sei er die richtige Ansprechperson in allen Bereichen des Drucks, der Druckvorstufe und der gesamten Weiterverarbeitung, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Zurzeit ist Gut in der Weiterbildung zum Verkaufsfachmann.

Lowe beschwört den rebellischen Geist aus der Flasche

Lowe zeichnet in der neuen Kampagne «Bad Enough» für den Energydrink Burn ein rebellisches Image. Damit nähert die zur Draftcb/Lowe Group gehörende Werbeagentur die Kampagne an jenes Image an, welches der Drink gemäss einer Marktstudie unter dem Zielpublikum bereits hat.

 
Die zur Draftcb/Lowe Group gehörende Werbeagentur Lowe zeichnet in der neuen Kampagne Bad Enough für den Energydrink Burn ein rebellisches Image. Damit decke sich die Kampagne mit jenem Image, die der Drink unter Jugendlichen bereits habe, so die Mitteilung vom Dienstag. Denn gemäss einer vorabklärenden Marktstudie, welche die Marketingverantwortlichen von Burn zusammen mit Lowe und H,T,P,Concept durchführten, wird das Getränk aus dem Hause Coca Cola mysteriöser, «stylisher» und rebellischer wahrgenommen als die Konkurrenzprodukte. Wenn die Konkurrenz den Leuten engelhafte Flügel verleihe, mache ihr Energydrink sie zu himmlischen Schlitzohren, so Henk-Jan Menger, Brandmanager von Burn. Die medienübergreifende Kampagne läuft von Mai bis Juni übers Fernsehen, über Printmedien sowie im Internet. Kernstück der Aktionen ist die Webseite . Verantwortlich bei Coca Cola:
Henk-Jan Menger (Brandmanager Burn). Verantwortlich bei Lowe: Nicolas Vontobel (CD), Sebastian Hugelshofer und Jean-Marc Grubenmann (AD), Ivan Madeo (Text/Konzept), Patricia Harzenmoser (Grafik), Nicole Cannabona (DTP), Melanie J. Auerbach (Art Buying), Kurt Schmid, Stefan Naef und Gabrielle Lommel (Strategie/Beratung). Roger Schneider (Fotografie); [kju:] Wien (Website). Ultra Images (Produktion). Jingle Jungle (Sound). Mediacom (Media). Verantwortlich bei Agentur Helvetica: Milija Kovacevic (Promotion: Kreation & Konzept); Nic Liotta (Promotion: Projektleitung & Umsetzung).

Weitere Verstärkung für das Newsnetz

Das für Anfang August angekündigte Online-Newsnetz von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Basler Zeitung vermeldet sechs personelle Neuzugänge: Anatol Heib (Community), Roman Weber (Video), Felix Schindler (Lokal), Monique Brunner (News), Philippe Zweifel (Kultur) und Walter Niederberger (USofA).

 
Zuzug beim Newsnetz von Basler Zeitung, Berner Zeitung und Tages-Anzeiger: Anatol Heib stösst als Community-Crossmedia-Redaktor zum Team an der Werdstrasse. Vorher arbeitete er als Online-Redaktor beim Bieler Tagblatt und schrieb Beiträge für den Multimedia-Bund der Sonntagszeitung. Der diplomierte TV-Journalist Roman Weber wird Video-Redaktor beim Newsnetz. Der 36-Jährige arbeitete in den letzten Jahren auf verschiedenen TV-Redaktionen als Cutter und VJ und realisierte Filme für Werbung, Unternehmen und für Theater-, Kunst- und Kinoproduktionen.Felix Schindler
, Absolvent der Schule für Angewandte Linguistik Zürich, ist seit 2006 beim Zürcher Oberländer als Blattmacher, Redaktor und Reporter im Einsatz. Der 35-Jährige wird die Funktion eines Lokalreporters für Tagesanzeiger.ch übernehmen. Monique Brunner wird News-Redaktorin beim Newsnetz. Die 32-jährige ist derzeit als Redaktorin bei Swiss TXT tätig, schreibt für cineman.ch und ist Co-Leiterin des Verlages Scharfe Stiefel. Philippe Zweifel
wird beim neuen Newsnetz das Ressort Kultur betreuen. Der China- und Musikexperte arbeitete von 2000 bis 2002 als Online-Redaktor bei 20 Minuten und ist nach einem Unterbruch heute wieder bei 20 Minuten als Redaktor tätig. Mit Walter Niederberger, der von 2002 bis 2008 als Wirtschafts-Korrespondent in New York für den Tages-Anzeiger tätig war, übernimmt eine Experte die Berichterstattung aus den Vereinigten Staaten. Seit 2008 arbeitet der 54-Jährige als Tagi-Korrespondent für Wirtschaftsfragen aus San Francisco. 

Keine Friedenspfeife bei Radio 1 und RBB

Vor rund zehn Tagen sah es noch nach einer gütlichen Einigung im Streit zwischen dem Zürcher Radio 1 und dem deutschen RBB aus – doch das Gespräch zwischen Roger Schawinski und RBB-Intendantin Dagmar Reim brachte kein Ergebnis.

 Vor rund zehn Tagen sah es noch danach aus, als ob der fortwährende Streit zwischen dem Zürcher Radio 1 und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) gütlich beigelegt werden könne. Nun aber teilte Roger Schawinskis Sender mit, dass sein Gespräch mit RBB-Intendantin Dagmar Reim kein Ergebnis gebracht habe. Die vorgelegten Vermittlungsvorschläge seien als unzureichend zurückgewiesen worden (siehe ). Die Auseinandersetzung dreht sich um Namen und Claim, denn unter dem Dach des RBB gibt es seit 1997 ein Radio eins, das ebenfalls mit dem Slogan «Nur für Erwachsene» wirbt. RBB bestreite zwar nicht mehr, dass Radio 1 den Sendernamen nutzen dürfe, schreibt Schawinskis Sender weiter. Das deutsche Medienhaus bestehe aber weiterhin darauf, dass die Zürcher Radiostation den Claim «Nur für Erwachsene» nicht nutze. RBB wolle sich damit davor schützen, dass andere Radiosender diesen Claim ebenfalls einsetzen. Das Zürcher Radio 1 hat die Bezeichnung «Radio 1 – Nur für Erwachsene» in der Schweiz markenrechtlich schützen lassen. Schawinski stellt sich ausserdem auf den Standpunkt, dass der Gründer des deutschen Radio eins, Helmut Lehnert, ihm den Claim kostenlos überlassen habe. RBB ist dagegen der Ansicht, dass Lehnert mittlerweile Unterhaltungschef beim RBB-Fernsehen und in keiner Weise berechtigt sei, den Claim oder Namen zu verschenken (siehe
). Sollte es in dieser Sache nun vor Gericht gehen, sehe dem Schawinski gelassen entgegen, heisst es in der Mitteilung weiter. Er hoffe, dass die Angelegenheit endlich geklärt werden könne.

Y&R Gruppe macht für Zweifel Guitar Hero bekannt

Die Young & Rubicam Gruppe Schweiz hat für Zweifel einen Online-Banner und eine Zeitungsanzeige realisiert. Bekannt gemacht werden soll das Online-Game «Guitar Hero».

 
Die Young & Rubicam Gruppe hat für Zweifel einen Online-Banner und eine Zeitungsanzeige realisiert. Bekannt gemacht werden soll das Online-Game «Guitar Hero», welches der Chipshersteller im Vorfeld der grossen Openairfestivals lanciert. Der bekannte Gitarrist Slash wird dabei von zwei eigens dafür illustrierten Chips-Experten bei seinem Gitarrensolo unterstützt. Zu gewinnen gibt es unter anderem Openair-VIP-Tickets. 

Verantwortlich bei Zweifel:
Sylvia Petrick (Sponsoring & Event- /Internet Magnager), Christoph Ernst (Group Product Manager / Media). Verantwortlich bei Young & Rubicam Gruppe Schweiz: Christian Bobst (CD), Daniela Britt (Beratung), Pascal Deville (AD), Patrick Bucher (Text).

SFH: Migranten punkten für die Schweiz

Mit der Kampagne «Ich punkte für die Schweiz.» rückt die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH zum diesjährigen Flüchtlingstag vier Migranten und Migrantinnen aus Eritrea, Tibet, Tunesien und Iran und ihren persönlichen Werdegang in den Mittelpunkt.

An der Euro 2008 stehen Fussballer im Rampenlicht, unabhängig davon, woher sie ursprünglich stammen. Zum diesjährigen Tag des Flüchtlings, welcher am 21. Juni stattfindet, macht die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH darauf aufmerksam, dass es auch andere Heldinnen und Helden gibt: Personen mit Migrationshintergrund, die in der Schweiz gut integriert sind und im Alltag für die Schweiz punkten. Stellvertretend für diese Menschen rückt die SFH in ihrer Kampagne «Ich punkte für die Schweiz.» vier Flüchtlinge aus Eritrea, Tibet, Tunesien und Iran und ihren persönlichen Werdegang in den Mittelpunkt, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Kampagne entstand bei der SFH inhouse. Verantwortlich bei Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH:
Charlotte Schläpfer (Leiterin Kommunikation), Rahel Trechsel, Michael Fankhauser (Text, Konzept). Grafik: Bernd Konrad, Bern. Foto: Caspar Martig, Bern.

Crossmedia-Agentur Inform stockt personell auf

Die Unternehmens- und Marketingkommunikationsagentur Inform stockt ihren Personalbestand auf. Neu stossen die beiden Designerinnen Andreïna Trachsel und Patricia Bissig sowie die Texterin Helen Frieden zum Team.

 Die Unternehmens- und Marketingkommunikationsagentur Inform stockt ihren Personalbestand auf. Neu stossen die beiden Designerinnen Andreïna Trachsel und Patricia Bissig sowie die Texterin Helen Frieden zum Team. Andreïna Trachsel arbeitete unter anderem bei Code und Department, aber auch als Freelancerin für Tamedia und Migros. Patricia Bissig gestaltete zuletzt bei der Agentur Musqueteers mit und war am Forschungsprojekt «Migration Design» an der Zürcher Hochschule der Künste beteiligt. Helen Frieden war als Freelancerin schon bislang für Inform tätig. Ausserdem textete sie für die ehemalige Fisch.Meier.Direkt, CB’a Design Solutions, Open Up und weitere Agenturen.
Mit den drei Neuzugängen zählt die 2002 gegründete Agentur neu 12 Mitarbeitende. Inform zählt sowohl Grossunternehmen als auch KMU aus verschiedenen Branchen zu ihren Kunden.

Mediamarkt-Chef im Prozess um Killergame freigesprochen

Im schweizweit ersten Strafverfahren gegen den Verkauf von gewalttätigen Computerspielen ist es am Montag in Bern zu einem Freispruch gekommen. Das fragliche Spiel sei weder grausam noch seien die Grausamkeiten eindringlich geschildert, findet das Gericht.

 Im schweizweit ersten Strafverfahren gegen den Verkauf von gewalttätigen Computerspielen ist es am Montag in Bern zu einem Freispruch gekommen. Das fragliche Spiel sei weder grausam noch seien die Grausamkeiten eindringlich geschildert, urteilte die Richterin. Das Verfahren richtete sich gegen den Chef einer Mediamarkt-Filiale im Raum Bern. Die Strafverfolgung ins Rollen gebracht hatte SP-Grossrat Roland Naef. Seine Anzeige richtete sich nicht primär gegen den Geschäftsführer, sondern war grundsätzlicher Natur. Naef wollte damit seine Ansicht untermauern, wonach der massgebende Artikel 135 im Strafgesetzbuch zu wenig griffig sei.
Für eine Verurteilung reichte der Paragraf auf alle Fälle nicht: Die gezeigten Grausamkeiten im Spiel «Stranglehold» würden die Menschenwürde nicht verletzen, lautete die Argumentation des erstinstanzlichen Gerichts. Zwar handle es sich um ein sogenanntes «Killergame», aber nicht um ein verbotenes.

Neuer Anzeigenverantwortlicher bei Schweizer Versicherung

Die monatlich erscheinende Zeitschrift Schweizer Versicherung hat mit Pascal Hendriksen einen neuen Product Manager. Seit Anfang Juni hat der 38-Jährige die Verantwortung für den Anzeigenmarkt.

 
Die monatlich erscheinende Zeitschrift Schweizer Versicherung hat mit Pascal Hendriksen einen neuen Product Manager. Seit Anfang Juni hat der 38-Jährige die Verantwortung für den Anzeigenmarkt. Zuletzt war Hendriksen bei der Publicitas als Verkaufs- und Medienberater tätig. Nebst der Verkaufsverantwortung für die Schweizer Versicherung wird Hendriksen zudem den Anzeigenleiter des Handelszeitung Fachverlags, den 39-jährigen Christian Santa, bei der nationalen Vermarktung der TopFinanzkombi unterstützen.Die TopFinanzkombi besteht aus den drei Q-zertifizierten Finanzpublikationen Schweizer Bank, Schweizer Versicherung und Private Banking und erreicht laut Statistik insgesamt 25’000 Top-Leader-Leser (Quelle MA Leader 2007).

Zwei Mal Silber für Jung von Matt/Limmat in New York

Die Zürcher Agentur Jung von Matt/Limmat darf sich über zwei Silbermedaillen an den New York Festivals freuen: Edelmetall gab es in beiden Fällen für Smart.

 Die Zürcher Agentur Jung von Matt/Limmat darf sich über zwei Silbermedaillen an den New York Festivals freuen: Edelmetall gab es für den Film «Gas Can Blues» für Smart in der Kategorie «Original Music» und für Smart «Slim-poster» in der Kategorie «Automobiles».

Winterthurer Stadtblatt wird eingestellt

Das Winterthurer Stadtblatt wird per sofort eingestellt. Das hat der Verwaltungsrat der Zeitung am Montag beschlossen. Dem Verlag, der das Blatt anfangs Jahr zur Gratis-Sonntagszeitung umgewandelt hatte, ist das Geld ausgegangen. Die Leser haben das Konzept laut Verleger Guido Blumer gut aufgenommen, der Inseratemarkt machte aber nicht mit.

 Das Winterthurer Stadtblatt wird per sofort eingestellt. Das hat der Verwaltungsrat der Zeitung am Montag beschlossen. Dem Verlag, der das Blatt anfangs Jahr zur Gratis-Sonntagszeitung umgewandelt hatte, ist das Geld ausgegangen. Verleger Guido Blumer hält zwar das von der Leserschaft gut aufgenommene Konzept für nach wie vor für richtig, wie er auf Anfrage der SDA sagte. Um das Blatt nach der Neulancierung zum Erfolg zu bringen, habe aber das nötige Kapital gefehlt. Die seit anfangs Jahr aufgelaufene Schuldensummer in Höhe von rund 350’000 Franken will Blumer auf privatem Weg zusammenbringen, um alle offenen Rechnungen zu bezahlen. Zwölf mehrheitlich Teilzeit-Angestellte erhalten die Kündigung.
Am Inseratenmarkt gescheitert Anfangs Jahr wurde aus dem früheren Winterthurer Stadtblatt mit einer Auflage von 4400 Exemplaren eine Gratis-Sonntagszeitung mit 46’000 Exemplaren, die in alle Haushalte verteilt wurden. Laut dem Verlag wurden trotz des Gratis-Angebots 1000 Abos bezahlt, jedoch seien die Budget-Zahlen im nationalen Inseratenmarkt bei weitem nicht erreicht worden.
Ebenfalls zerschlug sich im letzten halben Jahr die Hoffnung, über Firmenpartner das nötige Geld aufzutreiben. Bis Ende Jahr hätte die Weiterführung des ersten Gratis-Sonntagsblattes in der Deutschschweiz laut Blumer zu einem Defizit von’700 000 Franken geführt, weshalb man jetzt das Projekt eingestellt habe.
Das Stadtblatt, das jetzt ganz verschwindet, hat eine bewegte Geschichte hinter sich: Es ging 1997 aus der linken Winterthurer AZ hervor, als diese nicht mehr täglich, sondern nur noch drei Mal wöchentlich herausgegeben wurde. Parteipolitisch ist die Publikation längst unabhängig.

Belegschaft der Lausanner Druckerei Marsens streikt

Die Belegschaft der Druckerei Marsens in Lausanne ist am Montagmorgen mit Unterstützung der Mediengewerkschaft Comedia in den Streik getreten. Mit der eintägigen Arbeitsniederlegung fordern die 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Ende März die Kündigung erhalten haben, Verhandlungen über einen angemessenen Sozialplan.

 Die Belegschaft der Druckerei Marsens in Lausanne ist am Montagmorgen mit Unterstützung der Mediengewerkschaft Comedia in den Streik getreten. Mit der eintägigen Arbeitsniederlegung fordern die 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Ende März die Kündigung erhalten haben, Verhandlungen über einen angemessenen Sozialplan.Die Druckerei wurde von der französischen Autajon-Gruppe aufgekauft, in deren Besitz bereits die Druckerei Säuberlin & Pfeiffer in Châtel-St-Denis ist. Der Zusammenschluss vereint die beiden Namen unter einem Dach.  Im Zuge dieser Fusion haben sechs Frauen und zehn Männer am 28. März 2008 die Kündigung erhalten. Die flankierenden Massnahmen, welche ihnen zur Vermeidung von Widerstand angeboten wurden, seien «lächerlich» gewesen, schreibt die Comedia in einer Mitteilung vom Montag. Das aktuelle Vorgehen des Managements, das sich der Angestellten ohne jede Rücksicht und ungeachtet ihrer Fachkenntnisse zu entledigen versuche, verursache Kosten, unter denen die Gesellschaft zunehmend leide, heisst es.

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