Neue Mandate für Walder, Werber

Die Agentur Walder, Werber kann den Gewinn von vier neuen Gesamtmandaten vermelden. Mit den Firmen Jaislin-Xamax und Lerch sowie der Fritz Keller AG und der Agosti Gruppe kommen die neuen Kunden aus den verschiedensten Bereichen.

 
Die Agentur Walder, Werber kann den Gewinn von vier neuen Gesamtmandaten vermelden. Mit den Firmen Jaislin-Xamax und Lerch sowie der Fritz Keller AG und der Agosti Gruppe kommen die neuen Kunden aus den verschiedensten Bereichen: Jaislin-Xamax hat sich auf den Bau von Elektroanlagen, Schaltanlagen und Telematik spezialisiert. Die Firma Lerch ist Experte für Laser- und Wasserstrahlschneiden. Die Fritz Keller AG hat sich der Produktion von chemisch-technischen und kosmetischen Produkten verschrieben. Und die Agnosti Gruppe ist in den Bereichen Malen, Gipsen und Kennzeichnen tätig.Um das stark vergrösserte Arbeitsvolumen bewältigen zu können, hat die Ustermer Agentur zudem drei neue Leute in ihr 10-köpfiges Team integriert: Marion Daube arbeitete zuvor als Beraterin bei Wunderman Zürich (YR-Gruppe) und wird nun die Position Leitung Beratung übernehmen. Andy Müller hat soeben seine Prüfung als eidgenössisch diplomierter Planer Marketingkommunikation abgelegt und wird neu Junior Berater bei Walder, Werber. Tanja Büsser hat von der Kunden- (Takeda Pharma) auf die Agenturseite gewechselt und verstärkt das Team neu als Marketing-/Mediaplanerin.

IP Multimedia eröffnet Mediadatenbank für TV und Adscreen

Nach der Eröffnung von Mediadatenbanken in den Kategorien Online und Radio hat die Goldbach-Tochter IP Multimedia am Montag das TV-Media-Tool aufgeschaltet. Mitte Juli folgt eine Datenbank mit Informationen über Adscreens.

 
Nach der Lancierung von Mediadatenbanken in den Kategorien Online und Radio schaltet die Goldbach-Tochter IP Multimedia am Montag das TV-Media-Tool auf, in dem die Daten von 18 Fernsehsendern zusammengefasst sind. In einem nächsten Schritt soll Mitte Juli das Swiss Media Tool noch um die Mediengattung Adscreen erweitert werden, wie es in der Mitteilung heisst. Ziel des Swiss Media Tools ist es, Benutzern einen umfassenden Überblick über die elektronische Medienlandschaft der Schweiz zu ermöglichen. Das TV-Media-Tool dient als Informationsquelle, mit der sich Benutzer einen Überblick zu Positionierungen einzelner Sender, zu den Leistungs- und Nutzungsdaten oder den Tarifen verschaffen können. Mit dem neuen interaktiven Positionierungskreuz kann sichtbar gemacht werden, welcher Sender am besten der anvisierten Zielgruppe entspricht.
Im Adscreen Media Tool finden sich Mediadaten über Adscreens an über 1’100 Standorten in der Schweiz. Damit wird ermöglicht, sich individuelle Offerten für beinahe das gesamte Adscreen-Angebot der Schweiz zusammen zu stellen. Für die wichtigsten Zielgruppen können Netzwerke geografisch eingegrenzt und übersichtlich in einer interaktiven Karte dargestellt werden.

GGK gestaltet Anthrazit-Stand

Anthrazit, das Magazin für Internet, Mobile und das digitale Leben, hat seine crossmediale Medien-Plattform ausgebaut. Ein Mobile-Portal mit Webguide, persönlichen Favoriten für Websites und digitalen Visitenkarten für Members erweitert ab sofort das Angebot.

 
Anthrazit, das Magazin für Internet, Mobile und das digitale Leben, hat seine crossmediale Medien-Plattform ausgebaut. Ein Mobile-Portal mit Webguide, persönlichen Favoriten für Websites und digitalen Visitenkarten für Members erweitert ab sofort das Angebot.Die Agentur GGK erhielt den Auftrag, das neue Portal während der Messe Orbit-iEX bekannt zu machen und neue Mitglieder zu gewinnen. Dazu entwickelten die Kreativen in ihren Büros in der Mühle Tiefenbrunnen eine Anzeige, verschiedene Webbanners, ein Messestand-Design und das Konzept für ein Member-get-Member-Programm.
Verantwortlich bei Anthrazit:
Christian Schwengeler (Herausgeber), Gabriela Benz (Verlagsleiterin). Verantwortlich bei GGK: Jean-Marc Demeulemeester (Kreation), Nicole Berger (Grafik), Simon Günthard (Beratung).

Wimbledon-Finalspiel «meistgesehenes Tennisspiel aller Zeiten»

Durchschnittlich 610'000 Personen haben am Sonntagabend das Wimbledon-Finalspiel zwischen Roger Federer und Rafael Nadal auf SF2 gesehen. Dies entspricht einem Marktanteil von 39,5 Prozent.

 Durchschnittlich 610’000 Personen haben am Sonntagabend das Wimbledon-Finalspiel zwischen Roger Federer und Rafael Nadal auf SF2 gesehen. Dies entspricht einem Marktanteil von 39,5 Prozent.In den dramatischen Schlussminuten der Partie schalteten gar bis zu 1,1 Millionen Zuschauer zu, wie das Schweizer Fernsehen am Montag mitteilte. Damit erreichte SF2 einen kurzzeitigen Marktanteil von 58,8 Prozent. Gemäss SF ist das Finalspiel damit «das meistgesehene Herren-Tennis-Match auf SF aller Zeiten».
Das letztjährige Wimbledon-Finale zwischen Federer und Nadal verfolgten durchschnittlich 477’000 Zuschauerinnen und Zuschauer (41,1 Prozent Markanteil). Bei Federers erstem Wimbledon-Sieg im Jahr 2003 fieberten durchschnittlich 545’000 Fernsehzuschauer mit (Marktanteil: 54,3 Prozent).

Zu guter Letzt: Ein echter Mandela

Eine Galerie verkauft Lithografien, die angeblich von Nelson Mandela gefertigt wurden. Der Anti-Apartheid-Kämpfer hat nun rechtliche Schritte eingeleitet.

 
Die Story ist bekannt: Eine Kunstgalerie verkauft Werke, die angeblich von einer berühmten Person gefertigt wurden, steigert damit den Wert der Stücke, die betroffene Person lebt allerdings noch und leitet, da das Zeug in ihrem Namen vermarktet wird, rechtliche Schritte ein. Die Hauptdarsteller im jüngsten Bühnenstück dieses Musters sind die Londoner Galerie Belgravia und der südafrikanische Anti-Apartheid-Kämpfer Nelson Mandela. Die Galerie behauptet, sie sei im Besitz von Lithografien, die Mandela auf Robben Island in den Jahren 2001 oder 2002 gefertigt habe. Mandela liess ausrichten, er distanziere sich von den Arbeiten, und beauftragte eine Rechtskanzlei mit dem Fall. Die Geschichte hat jedoch eine unfreiwillig geschmacklose Seite: Robben Island ist die Gefängnisinsel, auf der Mandela etwa 18 Jahre in einer sechs Quadratmeter grossen Einzelzelle eingesperrt war, wo mit Bestimmtheit die eine oder andere echte Mandela-Lithografie zu finden ist. 

Federer ist nach Wimbledon als Werbeträger noch wertvoller

Was bedeutet die Niederlage Roger Federers gegen Rafael Nadal in Wimbledon für den Markenwert des Namens Federer? In der Einschätzung des Jura-Chefs und Werbepartners Emanuel Probst hat der Wert klar zugenommen.

 
Was bedeutet die Niederlage Roger Federers gegen Rafael Nadal in Wimbledon für den Markenwert des Namens Federer? Im Interview mit dem Blick am Abend sagt Emanuel Probst, Geschäftsführer des Werbepartners Jura, der Name werde nicht etwa weniger wertvoll. Im Gegenteil, «jetzt, da der Kampf um die Nummer 1 im Tennis noch spannender wird, ist die Aufmerksamkeit sogar grösser und er noch wertvoller für uns.» Probst glaubt nach wie vor an Federer. Er werde noch viele Jahre an der Spitze mitspielen. «Ihn als Partner zu haben, ist ein Riesencoup.» Die Beziehung zu Federer sei langfristig gedacht. Daran werde sich auch nichts ändern, wenn Federer nicht mehr die Nummer 1 sein wird. Auf die Frage, ob Federer eine Ikone sei wie Bernhard Russi, sagt Probst: «Ja, aber weltweit. Federer ist ein globaler Star. Mit einem guten Charakter.»
 

25 Agenturen werben für 25 Jahre werbefreies Radio Lora

Das aus dem Zürcher Opernhauskrawall 1981 entstandene Radio Lora wird heuer 25 Jahre alt. Zum Geburtstag hat sich das alternative Privatradio von 25 Werbeagenturen Plakate gestalten lassen. Sie hängen ab sofort in Zürich.

 Das aus dem Zürcher Opernhauskrawall 1981 entstandene Radio Lora wird heuer 25 Jahre alt. Zum Geburtstag hat sich das älteste Schweizer Privatradio eine Reihe von Projekten einfallen lassen, um sich im Raum Zürich über den links-alternativen Dunstkreis hinaus bekannt zu machen. Daraus ist die etwas kuriose Zusammenarbeit zwischen dem werbefreien Radio und 25 Werbeagenturen entstanden, die, abgesehen von einer einzigen Vorgabe der Wiedererkennbarkeit wegen, ein F-12-Plakat nach eigenem Gusto gestalten konnten. «Das Resultat ist in jeder Hinsicht überwältigend», schreibt Radio Lora nach getaner Arbeit. Zum einen das Engagement, das dem kleinen Radio entgegengebracht worden sei: unzählige Agenturen, Fotografen, Illustratorinnen, Bildbearbeiter, Lithografen und Druckereien hätten zum Gotteslohn gearbeitet. «Und wir erhielten statt der erhofften 25 Plakate im bescheidenen Format F4 50 Plakatstellen im Format F12 gesprochen.» Es ist also alles gut geworden. Die Plakate hängen ab sofort in ganz Zürich.

Jörg Krebs wird Leiter Wachstumsmärkte bei Schweiz Tourismus

Schweiz Tourismus ernennt Jörg Krebs zum neuen Direktor für Wachstumsmärkte. Parallel dazu soll Federico Sommaruga auf dem neu geschaffenen Posten Manager Market Development die Zusammenarbeit mit dem EDA ankurbeln. Mit diesen Massnahmen will ST das Potenzial der sich sehr positiv entwickelnden Märkte Russland, Indien und Golfstaaten weiter auszuschöpfen.

 
Schweiz Tourismus (ST) will den positiven Entwicklungen der Wachstumsmärkte Russland, Indien und den Golfstaaten Rechnung tragen und ernennt Jörg Krebs (Bild links) zum neuen Direktor für diese und weitere Märkte wie die Nordischen Länder, die Tschechische Republik und Polen. Er wird den neuen Posten im ST-Hauptsitz in Zürich per 1. September 2008 übernehmen, wie der Tourismusförderungsverband in einem Communiqué mitteilte. Zum gleichen Zeitpunkt wird Federico Sommaruga (Bild unten) auf dem neu geschaffenen Posten Manager Market Development die Aufgabe angehen, parallel dazu näher mit dem EDA und den schweizerischen diplomatischen Vertretungen zusammenzuarbeiten. Zudem soll auch das Potenzial der Fünften Schweiz – die Auslandschweizerorganisationen mit den 660’000 Auslandschweizern – als mögliche Gäste bearbeitet werden.
Die beiden neuen Posten werden zu einem Zeitpunkt geschaffen, in dem gemäss ST das riesige Wachstumspotenzial der Logiernächte in der Schweiz ausgeschöpft werden soll. Im vergangenen Jahr verzeichneten die Logiernächte in den genannten Märkten Zuwachsraten von zwischen 15,1 und 21,8 Prozent.
Der 42-jährige, ausgewiesene Marketingfachmann Jörg Krebs arbeitet seit 20 Jahren bei ST und war bereits in Frankfurt, Madrid und Hamburg tätig. In Zürich war er unter anderem Leiter der Bereiche Marketing und Sponsoring. Seit November 2006 leitete Krebs im Rahmen der Fussball-Europameisterschaft das Standortmarketing der Projektorganisation Öffentliche Hand.
Der 48-jährige Federico Sommaruga war während zwölf Jahren Leiter der strategischen Wachstumsmärkte von ST. Gemäss Schweiz Tourismus verfügt er über grosses Geschick als Verhandlungsführer. Er wird weiterhin die Reaktivmärkte Australien, Brasilien, Israel, Malaysia, Singapur, Südafrika und Thailand betreuen und bleibt Mitglied des Marketing Management Teams, dem Krebs in seiner neuen Position dazustösst.

Auslandschweizerzeitung Gazzetta Svizzera gefährdet?

Die Auslandschweizer in Italien befürchten, dass die Auslandschweizerzeitung Gazzetta Svizzera im Zuge der Sparrunde des Bundes eingestellt werden könnte. Deshalb haben sie eine Motion lanciert.

 
Gemäss einem Bericht der Tessiner Zeitung haben die Auslandschweizer in Italien an einem Kongress in Mailand die Befürchtung geäussert, dass die Auslandschweizerzeitung Gazzetta Svizzera im Zuge der Sparrunde des Bundes nur noch als Internet-Version weiterexistieren oder ganz eingestellt werden könnte. Die Vertreter der Auslandschweizerorganisationen haben deshalb in einer Motion ihren Wunsch zum Ausdruck gebracht, dass die Zeitung wie bis anhin erscheint. Das elf Mal im Jahr herausgegebene Pendant zur deutschsprachigen Schweizer Revue wird vom Bund massgeblich unterstützt. Die Gesamtauflage der auf Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch und Spanisch erscheinenden Zeitschrift für Auslandschweizer beträgt 360’000 Exemplare, wobei die 29’000 Exemplare der Italien-Ausgabe an alle Schweizerinnen und Schweizer verschickt werden, die bei der dortigen Vertretung gemeldet sind. 

Das Migros-Magazin erscheint in neuem Kleid

Am Montag erscheint das Migros-Magazin visuell sanft überarbeitet. Damit reagiert das Hausblatt des orangen Riesen auf eine repräsentative Studie unter den Leserinnen und Lesern.

 
Am Montag erscheint das Migros-Magazin, vier Jahre nach der Generalüberholung, visuell sanft überarbeitet. Mit diesem Schritt reagiert die Zeitschrift auf eine repräsentative Studie unter den Leserinnen und Lesern und passt sein Äusseres ihren Wünschen an. Auch das Layout der verschiedenen Inhalte wurde vereinheitlicht, wie es in der Mitteilung des Unternehmens heisst. Die formalen Änderungen betreffen die Schriften, das Schriftbild, den Umbruch sowie den Einsatz von Weissraum und helleren Grautönen. Inhaltlich neu ist die Doppelseite «Die Migros-Woche», mit der der Leserschaft ein schneller Überblick ermöglicht werden soll. Das Migros-Magazin erreicht wöchentlich über 2,9 Millionen Personen und gehört mit einer Reichweite von über 50 Prozent zu den reichweitenstärksten Schweizer Printmedien. 

Springer erwirtschaftet 20 Prozent der Werbeeinnahmen online

In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen äusserte sich Mathias Döpfner, der Vorstandsvorsitzende von Axel Springer, positiv über das Online-Geschäft des Konzerns. Insgesamt verdienen sieben von total zehn Online-Projekten von Springer Geld.

 
In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen äusserte sich Mathias Döpfner, der Vorstandsvorsitzende von Axel Springer, positiv über das Online-Geschäft des Konzerns. Das Frauen-Portal Au Feminin erwirtschafte die höchste Umsatzrendite im ganzen Unternehmen. Auch der Internetvermarkter Zanox sei hochprofitabel, insgesamt würden sieben von total zehn Online-Projekten von Springer Geld verdienen. Zu den Werbeeinnahmen sagt Döpfner: «20 Prozent unserer Werbeumsätze werden aus dem Online-Geschäft erwirtschaftet. Damit liegen wir deutlich besser als der deutsche Werbemarkt, in dem online noch deutlich unter 10 Prozent ausmacht.» In Web-2.0-Netzwerke hat Springer nicht investiert. Ihnen sei von Anfang an das Risiko zu hoch gewesen, so Döpfner, hohe Preise für Unternehmen zu bezahlen, die nur Reichweite, aber keine Umsätze oder gar Gewinne vorweisen könnten. 

Philipp Landmark wird neuer Chefredaktor des St. Galler Tagblatts

Philipp Landmark wurde von der St. Galler Tagblatt AG zum neuen Chefredaktor des St. Galler Tagblatts gewählt. Der 42-Jährige wird im Frühling 2009 Gottlieb F. Höpli ablösen, wie die Zeitung auf ihrer Webseite mitteilte.

 
Philipp Landmark ist am Freitagmorgen vom Verwaltungsrat der St. Galler Tagblatt AG zum neuen Chefredaktor des St. Galler Tagblatts gewählt worden. Der 42-Jährige löst im Frühling 2009 Gottlieb F. Höpli ab, wie die Zeitung auf ihrer Webseite mitteilte. Landmarks Wahl erfolge nach einer Anhörung durch die Redaktion. Er leitet seit 2006 die Stadtredaktion der Ostschweizer Tageszeitung.  
Zuvor war Landmark Blattmacher der Schaffhauser Nachrichten gewesen, wo er auch seine journalistische Karriere begann. In den neunziger Jahren war er als Korrespondent in Oslo und danach an der Spitze der Linth Zeitung in Rapperswil. Der bisherige Chefredaktor Gottlieb F. Höpli zieht sich nach 15 Jahren beim Tagblatt altershalber zurück. Er war von der NZZ nach St. Gallen gekommen.
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