Medienkonsum weiter gestiegen

Medienbudget Wachstumsmarkt: Schweizerinnen und Schweizer gaben 2007 11,3 Milliarden für Medien aus – 6,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

 
Medienbudget Wachstumsmarkt: Schweizerinnen und Schweizer gaben 2007 11,3 Milliarden für Medien aus – 6,6 Prozent mehr als im Vorjahr. 
Die gute Nachricht vorweg: Die Schweizer Haushalte gaben 2007 durchschnittlich 3276 Franken für Medien aus, 139 Franken mehr als im Vorjahr. Medien sind also in der Schweiz nach wie vor ein Wachstumsmarkt. Die schlechte Nachricht: Zwar erzielen die Printmedien mit 1,8 Milliarden Franken den grössten Umsatz im Nutzermarkt, was ungefähr einem Drittel des gesamten Content-Budgets von 6,2 Milliarden Franken entspricht, doch die Ausgaben für Print sanken gegenüber 2006 um 3,1 Prozent, ein kleines Indiz für die im Zeitlupentempo fortschreitende, kontinuierliche Erosion der gedruckten Presse.Doch zuerst die umfassenden Daten: 2007 betrugen die Gesamteinnahmen der Schweizer Medien 14,6 Milliarden Franken. 23 Prozent davon sind Werbeeinnahmen, 11,3 Milliarden Franken oder 77 Prozent kamen von den Nutzern, davon 10,9 Milliarden Franken von Privatpersonen. Das gliedert sich wie folgt: Den grössten Teil mit 6,2 Milliarden Franken wendete das Publikum für redaktionelle Inhalte auf, das sind 3,5 Prozent mehr als 2006. Die entsprechenden Geräte für den Medienkonsum liess sich die Audience 3,5 Milliarden Franken beziehungsweise stolze 13,5 Prozent mehr als im Vorjahr kosten. Auch für den Medienzugang (Internet etc.) mit 1,6 Milliarden Franken wurden 5,1 Prozent mehr aufgewendet. Auf die bereits erwähnten 1,8 Milliarden Franken für Presseinhalte folgt mit 1,4 Milliarden Franken der IT- und Telecom-Bereich, der mit 24,1 Prozent stark anstieg. Radio und Fernsehen leistete man sich für 1,3 Milliarden Franken (+2,3%). Es folgen Bücher (812 Mio. Fr.), bespielte Bild- und Tonträger (724 Mio. Fr.) und Kino (208 Mio. Fr.). Für den Zugang zu Internet und weiteren Medien sowie für die dazugehörigen Geräte wurden im Bereich Consumer Electronics rund 2,8 Milliarden Franken (+9,6%) ausgegeben. Auch im Bereich IT und Telecom wurden für Access und Geräte stolze 2,3 Milliarden Franken (+12,1%) hingeblättert.
Firmen neu berücksichtigtErstmals haben die Macher des Medienbudgets, das der Verband Schweizer Presse bereits zum vierten Mal durchführen lässt, neben den Privathaushalten auch Firmen, Organisationen und Institutionen berücksichtigt. Die Gesamtausgaben dieser gewerblichen Betriebe betragen in der aktuellen Statistik rund 400 Millionen Franken beziehungsweise 6,4 Prozent des gesamten Medienbudgets. Bücher erzielten dabei mit 162 Millionen Franken den grössten Betrag, gefolgt von PC-Downloads mit 123 Millionen Franken. Für mobile Inhalte, so schätzen die Macher der Studie, gibt das Gewerbe ungefähr 30 Millionen Franken jährlich aus.
Gratis- vs. abonnierte PresseAbgesehen von der Sonntagspresse (+3,9%) haben alle Printmedien gegenüber dem Vorjahr leicht eingebüsst. Demgegenüber liegen die Gratismedien im Trend, sowohl Print wie online. Sie verändern vor allem beim jüngeren Publikum das Leseverhalten, während die ab 40-Jährigen treue Nutzer der abonnierten Presse sind. Damit zeichnet sich eine Polarisierung im Markt ab: Individuell gesuchtes und kostenloses Kurzfutter steht im Gegensatz zu fertig konfektionierten und mit Hintergrundinformationen angereicherten Aktualitäten.
Die starken Titel halten nach wie vor ihre Stellung: Die Top-Titel der Tagespresse, der regionalen Wochenpresse und Sonntagspresse sind SonntagsBlick, Blick und Tages-Anzeiger. Bei der Publikums-, Finanz- und Wirtschaftspresse liegen Beobachter, Schweizer Illustrierte und Schweizer Familie vorn. Die Spezialpresse führen K-Tipp, Saisonküche und Saldo an. Bei den Fachpresse-Titeln sind es BauernZeitung, Schweizer Bauer sowie Terre & Nature. Und die höchsten Abozahlen weisen Beobachter, K-Tipp und die Mittelland Zeitung auf. Beim Kiosk- und Boxenverkauf dominieren SonntagsBlick, Le Matin Dimanche und Blick. Der Umsatz von 646 Millionen Franken an Schweizer Kiosken liegt dabei um 2,3 Prozent tiefer als 2006. Der Versuch, Pressetitel auch über ausgesuchte Poststellen zu verkaufen, wurde im vergangenen März wieder abgebrochen.

Digitales Fernsehen boomtDas Radiobudget stieg um 0,3 Prozent leicht an und liegt bei 476 Millionen Franken. Dagegen wurden um 1,3 Prozent weniger Radiogeräte verkauft als im Vergleichsjahr. Offensichtlich sind die Konsumenten durch die technologische Ungewissheit beim Radioempfang verunsichert. 2007 wurden bloss gegen 20’000 DAB-Empfänger gekauft.
Verglichen mit dem Medium Radio investierte das Publikum beim Fernsehen 2,7 Milliarden Franken, das sind 5,3 Prozent mehr als 2006. 1,1 Milliarden Franken gaben die Zuschauerinnen und Zuschauer für neue TV-Geräte inklusive Settop-Boxen sowie Satellitenempfänger aus. Die Umstellung auf das digitale Signal förderte den Absatz von HD-Geräten zusätzlich.
Auch die Breitbandanbieter vermerkten eine stark gestiegene Nachfrage nach ihren digitalen Fernsehangeboten. Der Verband Swisscable meldete einen Umsatz von 90 Millionen Franken (+25%) und 401’094 Abonnenten (+43%) für digitales Fernsehen. Swisscom meldete zudem 70’000 Kunden von Bluewin-TV.
Filme im AusverkaufFür Unterhaltungselektronik wie Audio, Video und Gaming gaben Schweizerinnen und Schweizer 2007 rund 1,7 Milliarden Franken (+7,6%) aus. Der Umsatz für bespielte Tonträger nahm 2007 um 8,4 Prozent auf 175 Millionen Franken ab, wogegen 13 Millionen Franken (+86%) für kostenpflichtige Musikdownloads ausgegeben wurden. Das widerspiegelt den internationalen Trend, wonach der Verkauf von Musik über Internet und Mobiltelefon 2007 um rund 40 Prozent angestiegen ist. Im Bereich Video zeigt der Trend dagegen abwärts. Der Fachhandel verkaufte 2007 für 324 Millionen Franken DVDs, UMDs und Blue-Ray Discs (-9%). Der Umsatzrückgang erklärt sich angesichts des riesigen Angebots von rund 40’000 Filmproduktionen mit einem aggressiven Preiskampf. Abräumer waren «Casino Royale», «Pirates of the Carribean» (No. 3) sowie «Harry Potter und der Orden des Phönix». Westschweizer und Tessiner sind im gesamtschweizerischen Vergleich die wahren Filmfreaks. Die neue Generation von Spielkonsolen brachte der Schweizer Gaming-Branche ein Rekordwachstum von 36 Prozent.
Das Medienbudget ist unter
abrufbar.René Worni
 
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das Medienbudget Schweiz 2007 an. 

Zu guter Letzt: Die Kosten der Liebe

Es mutet an wie eine Groteske, ist aber keine. Mit dem selbstgebastelten Cost-of-Love-Index bildet die Online-Partneragentur Parship ländervergleichend die Summen ab, die bei der Suche nach einem, nun ja, Partner ausgegeben werden.

 
Es mutet an wie eine Groteske, ist aber keine. Mit dem selbstgebastelten Cost-of-Love-Index bildet die Online-Partneragentur Parship ländervergleichend die Summen ab, die bei der Suche nach einem, nun ja, Partner ausgegeben werden. Unter den 13 aufgeführten Staaten ist die Grüne Insel Spitzenreiterin. 915 Franken geben die Iren und Irinnen pro Kopf und Jahr aus, Schlusslicht ist Holland mit 106 Franken. Die Schweiz ist mit 383 Franken auf Platz sieben gelandet. Kommentiert wird das dann so: Die Iren sind die «spendabelsten», «geizig» zeigen sich die Holländer (die wahrscheinlich aufgrund der regelmässig stattfindenden Fussball-Orgien kaum Partnervermittlungen brauchen), auch von «Jahresbudget» ist die Rede. Diese Rede aber hinterlässt einen schalen Beigeschmack. Weshalb? Ist es das romantische Gemüt? Sträubt sich da etwas gegen die Bewirtschaftung auch noch der letzten menschlichen Regung? Ist es die Vermessung der Liebe, die, gezählt und gewogen, ihres Zaubers beraubt wird? Wer weiss, vielleicht ist es auch bloss Sommer, und die Sterne scheinen hell, und der laue Wind wiegt die Wellen. Und 383 Franken passen da irgendwie nicht ins Konzept. 

AZ und Sonntag erhalten mit Ronnie Hürlimann einen Leiter Werbemarkt

Der 44-jährige Ronnie Hürlimann wird per 1. August 2008 Leiter Werbemarkt von Aargauer Zeitung und Sonntag. Die Stelle wird im Verlag AZ neu geschaffen.

 
Der 44-jährige Ronnie Hürlimann wird per 1. August 2008 Leiter Werbemarkt von Aargauer Zeitung und Sonntag. Er wird für die Marketing- und Kommunikationsaktivitäten der beiden Zeitungen im Werbemarkt verantwortlich sein und die Werbemarktbearbeitung mit Publicitas koordinieren. Die Stelle Leiter Werbemarkt wird im Verlag AZ neu geschaffen. In seiner Funktion unterstützt er zudem Verlagsleiterin Christine Rennhard in Analyse, Strategieerarbeitung, Massnahmenplanung und Umsetzung, wie es in der Mitteilung vom Mittwoch heisst. Hürlimann arbeitet seit Mai 2007 für den Bereich Crossmedia bei AZ Medien. In den letzten Monaten hat er das Projekt «Veranstaltungsplattform» aufgebaut und verantwortet. Dieses Projekt steht kurz vor Abschluss und Hürlimann wird es parallel zu seiner neuen Funktion bis zur Aufschaltung der neuen Online-Plattform von AZ Medien im Laufe des Spätsommers betreuen und die zentrale Event-Unit in den operativen Betrieb überführen.
Ronnie Hürlimann war vor seinem Eintritt bei AZ Crossmedia im Oktober 2006 Anzeigenleiter bei der Publicitas für die Basler Zeitung Medien. Davor war er in den Jahren 2005 und 2006 als Leiter Verlagsgeschäfte und Kommunikation sowie 1996 bis 2006 als Verlagsdirektor bei der UD Medien Gruppe (vormals Insider Verlag) in Luzern tätig. In den neunziger Jahren zeichnete er als Produktmanager für diverse Zeitungen und Zeitungskombinationen bei der damaligen ofa Orell Füssli Werbe AG in Luzern verantwortlich.

Schutz vor Fälschungen

Sicherheit Mit der Kennzeichnung von Produkten durch die Tesa-Holospot-Technologie schützt sich Vossloh-Schwabe.

 
Sicherheit Mit der Kennzeichnung von Produkten durch die Tesa-Holospot-Technologie schützt sich Vossloh-Schwabe. 
 Produkt- und Markenpiraterie haben sich im Zuge globaler Wirtschaftsaktivitäten zu einem Massenphänomen entwickelt. So beziffert die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) den weltweiten Schaden in einer im Jahr 2005 erschienenen Studie auf rund 200 Milliarden Euro. Dabei sei dies laut Angaben der OECD nur die Spitze des Eisbergs.
Mit einem umfassenden Sicherheitskonzept der Tesa Scribos GmbH ergreift jetzt Vossloh-Schwabe Massnahmen gegen unliebsame Produktpiraten. Seit Jahrzehnten überzeugt das Unternehmen, das zum japanischen Konzern Matsushita Electric Works gehört, seine Kunden in der Lichtindustrie mit elektrotechnischen und elektronischen Bauteilen. «Wir führen ein hochwertiges, innovatives Sortiment und haben uns damit in der Branche zu einem der weltweit führenden Hersteller entwickelt. Das macht unsere Produkte leider auch für professionelle Fälscher attraktiv» erklärt Nicolai Seitz, Produktmanager für magnetische Betriebsgeräte.
Hoher wirtschaftlicher Schaden Insbesondere im mittleren Osten und in China wurde Vossloh-Schwabe auf Fälschungen von Betriebsgeräten aufmerksam. Dahinter stehen pro Jahr etwa zwei Millionen nachgeahmte Produkte, die sich rein optisch kaum von den Originalen unterscheiden und einen Umsatzverlust von mindestens sechs Millionen Euro repräsentieren. Doch der Fokus der neu eingeführten Schutzmassnahmen liegt nicht nur auf dem wirtschaftlichen Schaden, wie Seitz berichtet. «Auf Grund mangelhafter Isolationssysteme steigt bei der Verwendung billiger Nachahmungen zum Beispiel die Brand- und Explosionsgefahr. Ausserdem liegt die Lebensdauer im Vergleich zu den Originalen nur bei etwa zehnt Prozent.»
Um die damit verbundenen Risiken für Leuchtenhersteller und Anwender künftig auszuschliessen, setzt Vossloh-Schwabe auf die Kompetenz von Tesa Scribos. Die hundertprozentige Tochtergesellschaft der Tesa AG hat sich mit einem breiten Portfolio auf Systemlösungen zur Sicherung und Identifikation von Markenprodukten spezialisiert.
Einfache PrüfungIn enger Zusammenarbeit mit Vossloh-Schwabe entwickelte Tesa Scribos ein passgenaues Einsatzkonzept rund um das Tesa-Holospot-System. Das selbstklebende Polymer-Etikett, in dem sich auf nur wenigen Quadratmillimetern ein Datenfeld mit bis zu vier unabhängigen Informationsebenen befindet, haftet fest auf dem Produkt und kann verschiedene offene und verdeckte Sicherheitsmerkmale enthalten wie zum Beispiel durchlaufende Seriennummern, Markenzeichen oder weitere produktspezifische Informationen, die vorab mit einem hoch auflösenden Laser eingeschrieben werden.
Leuchtenhersteller, Vertriebs- und Handelspartner haben die Möglichkeit, die Echtheit von Produkten zu überprüfen – mit blossem Auge ebenso wie durch ein mitgeliefertes Lupenset. In Kombination mit den Kommunikationsmassnahmen können Mitarbeiter und Kunden die Vosslow-Schwabe-Produkte eindeutig identifizieren. «Wir erwarten eine abschreckende Wirkung und folglich einen massiven Rückgang der Fälschungen», so Seitz.
 
Sabine Flachsmann

Es lächelt der Bau, er ladet zum Bade

Wohnen Ruf Lanz macht für Sanitas Troesch eine Imagepolitur rund um das führende Haus für Küche und Bad.

 
Wohnen Ruf Lanz macht für Sanitas Troesch eine Imagepolitur rund um das führende Haus für Küche und Bad. 
Zu einem Höhepunkt bei der Planung des ersten eigenen Hausbaus oder einer schon lange anstehenden Renovation gehört die Fahrt der ganzen Familie in das Musterparadies von Sanitas Troesch. In 17 permanenten Ausstellungen in der ganzen Schweiz findet man eine breite Auswahl an stilvollen Küchen und Bädern von Sanitas Troesch. Im Bereich Bad ist Sanitas Troesch der Marktleader, im Bereich Küche die Nummer zwei. Hoher BekanntheitsgradDie aktuelle Marktforschungsstudie von Demoscope zeigt denn auch, dass Sanitas Troesch als Marke vor allem im Badbereich über einen hohen Bekanntheitsgrad verfügt. Das Image verspricht Seriosität, Zuverlässigkeit und Kompetenz. Noch nicht ganz so bekannt ist das Küchenangebot. Und: Im Bereich Design hinkt die vergilbte Wahrnehmung der viel schöneren Realität noch etwas hinterher.
Dies in einer Imagepolitur zu korrigieren ist nun die Herausforderung von Ruf Lanz. Die neue Imagekampagne baut auf die Erkenntnisse der Marktforschungsstudie und richtet sich an die privaten Haus- und Wohnungseigentümer beziehungsweise Bauherren. Die Sujets setzen die Küchen und Bäder von Sanitas Troesch mit Bildern in Szene, die in der Welt der Baumarktwerbung mit buchstäblich frischem Wind im Freien überraschen. Auf doppelseitigen Anzeigen erstrecken sich Bauparzellen an traumhafter Lage. Doch zwischen den ausgesteckten Vermessungspfählen stehen bereits perfekt montiert stilvolle Küchen und Bäder von Sanitas Troesch. Denn eines ist eben bei der Planung schon lange vor dem ersten Spatenstich klar: Küche und Bad von Sanitas Troesch.
Breite StreuungInsgesamt fünf Sujets erscheinen doppel- und halbseitig in der Sonntags- und Publikumspresse sowie in zahlreichen Wohn- und Architekturmagazinen. Die Fotos stammen von Valentin Jeck. AD war Lorenz Clormann. Die Bildbearbeitung übernahm Süsstrunk & Jericke. Die Installationen im Freien wurden von Glarner, Waldvogel aufgebaut. 
Zusätzlich sollen noch dieses Jahr zwei Guerilla-Aktionen für Aufsehen sorgen, welche die CDs Markus Ruf und Danielle Lanz gegenüber der Werbewoche natürlich noch nicht verraten wollten – vorderhand waschen sie ihre Hände noch lieber in Unschuld.
 
Andreas Panzeri

Car Wash Day bei McDonald’s

Kinder Am Samstag, 12. Juli, lautet das Motto bei McDonald’s «Je mehr wir waschen, desto mehr helfen Sie.» Auch dieses Jahr findet in allen Schweizer McDrive- Restaurants der Car Wash Day statt.

 
Kinder Am Samstag, 12. Juli, lautet das Motto bei McDonald’s «Je mehr wir waschen, desto mehr helfen Sie.» Auch dieses Jahr findet in allen Schweizer McDrive- Restaurants der Car Wash Day statt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waschen von 11 bis 19 Uhr die Autos der Gäste und sammeln damit Spenden für die Ronald-McDonald-Kinderstiftung. Diese setzt sich in der Schweiz für kranke Kinder und deren Familien ein. Seit 1994 betreibt die Stiftung auch McDonald-Häuser in der Nähe von Kinderspitälern, damit die Kids und Familien sich während dem Aufenthalt in der Klinik näher sein können. In der Schweiz gibt es solche Häuser mittlerweile in Bern, Genf und St. Gallen.

Radio-Wildwest

René Worni über absente Konkurrenz im Radiomarkt.

René Worni über absente Konkurrenz im Radiomarkt.Wenn es um die Platzierung von Werbung in den Medien geht, wird es mitunter kompliziert. Es fängt schon damit an, dass der Werbewillige genannt Kunde bzw. Werbeauftraggeber nicht einfach in den Laden geht und an der Kasse den aufgedruckten Preis bezahlt. Als Auftraggeber wird er mit komplizierten Berechnungen seiner Vorteile überhäuft. Er hat die Qual der Wahl. Ein hübsches Online-Filmchen? Den Radiospot zur Primetime? Etwas Print und noch ein bisschen Fernsehen dazu? Die Rechenmaschine auf dem Schreibtisch des Vermittlers bzw. des Agenten rotiert und spuckt langfädige Additionen aus – Rabatte, Kommissionen, Fristen, Sonderkonditionen. Im Dschungel der Vergünstigungen finden sich nur die Eingeweihten zurecht. Und unablässig kursieren Gerüchte in der Branche, Kunden würden mit unlauteren Mitteln geködert, man stecke ihnen allerlei unter dem Tisch zu, um sie bei der Stange zu halten. Doch auspacken und Fakten auf den Tisch legen konnte bzw. wollte bis jetzt niemand.
Diesmal geht es um die Radiobranche. Vordergründig geht es dieser gar nicht so schlecht. Doch der Wettbewerb stockt. Die mächtige Vermittlerin IP Multimedia hält den Radiomarkt fest im Griff. Hinter vorgehaltener Hand munkeln Insider, die Preispolitik der IP erodiere den Markt. Klar ist aber: Eine gesunde Konkurrenz fehlt. Radiotele, die einstige Nummer eins unter den Radiovermarktern, ist praktisch inexistent, und das neue Konstrukt Mediasense kommt nicht vom Fleck. Dabei bräuchte es einen gesunden Wettbewerb. Denn als sich vor einem Jahr 15 Radios und die SRG-Tochter Publisuisse im Konstrukt Mediasense fanden, um gemeinsam den Swiss Radio Pool zu vermarkten, galt als Ziel, den Radiomarkt zu vergrössern und zu stärken. Gegenwärtig passiert aber genau das Gegenteil. Der IP – klar auf Seiten der privaten Medien positioniert – gilt Mediasense mit deren Mehrheitseignerin SRG als Dauerärgernis. Sie macht dem Neuling nach bester Wildwest-Manier die Kunden streitig. Jetzt will Mediasense über die Bücher und sich neu aufstellen. Doch dafür müsste die SRG wohl aussteigen und Mediasense ganz den Privaten überlassen. So könnte vielleicht eine marktbelebende und ernst zu nehmende Gegenkraft entstehen.
René Worni, Redaktor

Neue Versionen, viele Vorteile

Drupa Über neue Lösungen, die Anbieter auf der Drupa 2008 präsentierten, berichtete W&P bereits in der Ausgabe 25. Hier die Fortsetzung des Beitrags.

 
Drupa Über neue Lösungen, die Anbieter auf der Drupa 2008 präsentierten, berichtete W&P bereits in der Ausgabe 25. Hier die Fortsetzung des Beitrags. 
Für den Herbst 2008 hat Fujifilm eine neue Version ihres XMF-Workflows angekündigt. Die neue Version, die auf der Drupa noch als Beta-Version zu sehen war, ist mit aktuellsten Komponenten ausgestattet. So sorgt in XMF v2 dann ebenfalls Adobes PDF Print Engine 2 für die Interpretation der Eingangsdaten. Das vollständig auf JDF basierende System nimmt Anweisungen natürlich im JDF als auftragsbeschreibende und JMF als dazugehörige kommunizierende Komponente an und verwendet die Parameter für den internen Workflow. Die PDF-Inhalte bleiben unangetastet und werden für die Ausgabe mit den entsprechenden JDF-Anweisungen in XMF in einem geräteunabhängigen Workflow zusammengeführt, womit sich problemlos das Ausgabeverfahren umstellen lässt. Weiter ist XMF v2 eine Hybrid-Lösung; es lassen sich sowohl die klassischen Ausgabegeräte für den konventionellen Druck – sprich die Fujifilm- Plattenbelichter – als auch Drucksysteme von Xerox und HP ansteuern.Vereinfachtes HandlingGemäss Carlo Eigenmann, Chromos, liegen die Unterschiede im Vergleich zu Version 1.5 im Bereich Ausschiessen, in der Vereinfachung des Handlings (hier etwa auch durch  neue Kurzbefehle) sowie in der neuen Color Engine, die in Adobes APPE integriert ist. «XMF v2 wird im Gegensatz zu anderen Produkten zudem ausschliesslich auf die APPE 2 setzen», ergänzt Eigenmann. Bei den Eingabe-Datenformaten setzt XMF 2.0 bei der Datenannahme auf die PDF-Version 1.7 bzw. PDFX/4 und damit auf die native Transparenzverarbeitung. Was den Workflow bzw. die Bedienung von XMF betrifft, teilt Fujifilm seinen Workflow in zwei Bedienfenster auf: in die Warteschlange (Queue) und das Workflow-Fenster. Bei Letzterem setzt Fujifilm offenbar ganz im Gegensatz zum Wettbewerb auf wenige Icons. Die Parameter werden den Icons entsprechend zugeordnet; damit bleibt der Workflow übersichtlich und kann leichter erlernt werden. Für das Ausschiessen bleibt der Anwender im Workflow-Fenster mit dann lediglich anderer Ansicht. Ebenfalls im Gegensatz zu vielen anderen Lösungen basiert das Ausschiessen auf «JDFStripping», das Last-Minute-Änderungen am Ausschiessschema zulässt, was sich vor allem dann als praktisch erweist, wenn beispielsweise kurzfristig auf einer in Bezug auf das Format anderen Druckmaschine gedruckt werden muss. Ein weiteres Highlight ist die 3D-Ansicht des Endprodukts, also des Prospekts, Katalogs etc., unter bei Bedarf Berücksichtigung des Lichteinfalls und der Grammatur des Bedruckstoffs (anderes Umschlagverhalten). Die Darstellung – Fujifilm spricht von einem 3D-Handmuster – kann auf Basis von Java exportiert und dem Kunden zur Ansicht elektronisch zugeschickt werden. Was die Anbindung von MIS via JDF/JMF angeht, setzt Fujifilm in der Anfangsphase auf den Partner Hiflex, da sich sowohl Fujifilm als auch Hiflex sehr eng an die JDF-Spezifikationen halten; innerhalb Printcity war der XMF-Workflow in Verbindung mit Optimus zu sehen. Weitere MIS-Anbindungen sollen hier folgen.
Ausgabe von feinen RasternAusgabeseitig bietet XMF mit Taffeta ein Rasterverfahren der zweiten Generation an und den auf der Multi-Template-Technologie aufbauenden AM-Raster CoRes-Screening, der die Ausgabe von feinen Rastern (laut Fujifilm bis 120er-Raster ohne Moiree) in normaler bzw. amplitudenmodulierter Rasterung ermöglicht. Daneben gibt es als Standardraster Fujifilm Quality Screening. Dieser «normale» Raster eignet sich für Kunden, die mit 70-er- und 80-er-Rasterweiten arbeiten. Ein Upgrade eines Rasters ist einfach und kann jederzeit via Software freigeschaltet werden. «Wer sich als Kunde bereits heute für die XMF entscheidet, erhält derzeit die Version 1.5 und mit Verfügbarkeit im September kostenfrei die neue Version 2.»
Heidelbergs GesamtintegrationHeidelberg verfolgt bei der Integration den Ansatz, die im JDF-Format gesammelten Informationen zentral zu sammeln, und spricht in der Konsequenz vom «Central JDF». Ein Unternehmen kann dabei seinen Integrationsgrad durch den Einsatz von Business Manager, Prepress Manager, Press Manager oder Postpress Manager erhöhen und somit die Vorteile von JDF voll ausschöpfen. Technisch werden die zentral gehaltenen JDF-Daten auf einem JDF-Storage-Server verwaltet und kontrolliert durch die Produktion geführt. Ein Arbeitsvorgang erscheint erst dann in der Auftragsliste des RIPs (MetaDimension) sowie an den integrierten Maschinenleitständen, wenn der vorangehende Prozess in der Prozesskette abgeschlossen ist. Die angezeigten Aufträge erscheinen in der Reihenfolge, wie sie in der integrierten Plantafel, dem zur Drupa vorgestellten Prinect Scheduler, geplant sind. Im Analyse Point stehen dem Management der Druckerei Auswertungen zur Verfügung, die von den integrierten Maschinen zeitecht zurückgemeldet werden. Die Auftrags-Rückmeldungen zeigen im Soll-Ist-Vergleich des Business Manager (bisher: Prinance), ob der Auftrag positiv abschliesst. Neben den Vorstufenprozessen lassen sich sämtliche aktuellen Heidelberg-Druckmaschinen einbinden. Im Postpress-Segment sind die Falzmaschinen (Stahlfolder), Sammelhefter (Stitchmaster), Bogenstanzen (Dymatrix) und Faltschachtelklebemaschinen (Diana) online in den Prinect-Workflow integrierbar, die Maschinen von Polar und die Klebebinder lassen sich offline einbinden. Nicht vernetzbare Maschinen, etwa OHZylinder oder OH-Tiegel, können dennoch in einen umfassenden Workflow eingebettet werden. Dazu sind so genannte Data Terminals verfügbar, die, je nach Maschine, manuell erfasste Stückzahlen oder Zeitaufwände zurückmelden. Ob online, offline oder via Terminal: Die gemeldeten Daten stehen damit für Prozesse wie Nachkalkulation oder betriebsinterne Auswertungen etc. zur Verfügung und schliessen so den Kreis; die Schnittstelle hierfür ist der Business Manager.
Lackform in PDF-DokumentIm Prepress-Bereich hat Heidelberg den Prinect Prepress Manager 4.5 vorgestellt. Neu kann eine Lackform in einem PDF-Dokument einfach erstellt und visuell dargestellt werden. Zudem sind mehrere Versionen innerhalb eines PDF-Dokuments im Zugriff (Versioning). Auf diese Art und Weise können Sprachversionen vereinfacht produziert werden, da sich alle Sprachvarianten in einem PDF befinden. Dabei werden die Basisebenen der verschiedenen Versionen verglichen und allfällige Differenzen angezeigt. Der Workflow erzeugt dann eine Bildebene und verwaltet die Textversionen in einem separaten Layer. Was die Datenausgabe angeht, setzt Heidelberg derzeit noch auf die Adobe PDF Print Engine 1, unterstützt aber nach Verfügbarkeit schnellstmöglich die Version APPE 2. Um die Kompatibilität des Workflows zu gewährleisten und dass die unterschiedlichen Produkte/Software-Werkzeuge untereinander funktionieren, werden Updates im Verbund vorgenommen. Die aktuelle Version Prinect 2008 ist der erste Software-Update, der diesen Schritt konkretisiert; ein auf Ende Jahr angekündigtes Update (Prinect 2008.5) soll weitere Optimierungen bringen, voraussichtlich dann auch die Unterstützung von APPE 2. Auch die Printbuyer lassen sich in die Prinect-Lösung integrieren. Prinect Direct Access und Prinect Remote Access ermöglichen, Angebote online anzufragen und Aufträge zu verfolgen, PDF-Daten zu prüfen (Preflight) und direkt in den Vorstufen-Workflow zu laden sowie die PDF-Seiten abzunehmen.
Schrittweise IntegrationWeitere Neuigkeiten vermeldete Heidelberg auf der Drupa im Bereich Packaging. Auf der Basis von Prinect hat Heidelberg seinen Workflow für Anwender des Verpackungssegments erweitert. So ist es damit möglich, 3D-CAD-Daten zu importieren, um damit zum Beispiel Cutter bzw. Schneidplotter zu steuern. Auch die Ausschiessstation wurde zur Signa Packaging Pro und damit um verpackungsspezifische Funktionen erweitert. Hinzu kommen diverse Workflow-Komponenten, die ausgebaut wurden, um den Bedürfnissen der Verpackungsdrucker besser zu entsprechen. Wenn auch diese Funktionen bereits umgesetzt sind, wird der Verpackungs-Workflow erst auf Ende 2008 releast. Ebenfalls auf diesen Zeitpunkt wird die Komponente Prinect Packaging Designer eingeführt. Insgesamt versetzt Prinect Druckereien damit in die Lage, ihre Aufträge auch in der Verpackungsproduktion deutlich schneller und kostentransparenter zu produzieren. Als Vorteil können Heidelberg-Kunden langsam bzw. mit steigenden Anforderungen wachsen. So können erst etwa die für die Ausgabe relevanten Module eingesetzt und dann schrittweise andere Produktionsbereiche integriert werden. Basierend auf JDF lassen sich so nach und nach die Disziplinen Vorstufe, Druck und Druckweiterverarbeitung integrieren.
Kodak setzt auf Color Relationship ManagementDer Bogen des Kodak-Stands spannte sich im Bereich Prepress von Hybrid-Workflow-Tools für die Ausgabe auf CtP-Belichtern und Digitaldrucksystem über neue Rastertechnologien der nächsten Generation, eine Lösung zur Bearbeitung von PDFs innerhalb Adobe Illustrator CS3, bis zu ausgebauten Möglichkeiten zur Automatisierung und Auftragsplanung bei Verpackungsdruck-Workflows inklusive erweiterter JDF-Unterstützung. Mit im Zentrum des Messeauftritts stand bei Kodak hier unter anderem die Vorstellung der neuen Version 5 des Kodak-Workflow-Systems, das die Produkte Prinergy Evo, Prinergy Connect und Prinergy Powerpack betrifft. Neu dabei ist hier das Produkt Prinergy Digital Workflow System, womit Kodak die besonderen Anforderungen des Digitaldrucks adressiert. Über die integrierte JDF-/JMF-Anbindung von Digitaldruckmaschinen kann das neue System in Echtzeit Informationen über den Maschinenstatus und den Status von Druckaufträgen sowie Protokolle über den gesamten Produktionsverlauf liefern. Weiter hat Kodak eine gerätebasierende Farbmanagement-Plattform vorgestellt. Wie von Mitarbeitern von Kodak Schweiz und der OFS Group in Erfahrung zu bringen war, vereint Colorflow das Erstellen, Managen und Bearbeiten von Profilen und/oder ICC-DeviceLink-Profilen. Integriert in Colorflow ist auch eine Inksaving genannte Funktion, die der Reduktion des Farbverbrauchs und der Stabilisierung des Fortdrucks Rechnung trägt. Colorflow als Stand-alone-Produkt oder, besser, im Paket mit der kommenden Version Prinergy 5 erlaubt zudem das visuelle Anpassen der Graubalance, wobei der Anwender nur Anpassungen in problemlosen Bereichen vornehmen kann. Weiter ermöglicht Colorflow eine Vereinfachung im Umgang mit ICC-Device-Link-Profilen. Colorflow soll sowohl in Prinergy Evo als auch in Prinergy Connect integriert werden. Kodaks Software Darwin Desktop wurde auf dem Drupa-Stand noch als Technologiedemonstration und damit als Vorschau auf die kommende Version präsentiert. 
Jürgen Franck

Kostenloses Internetfernsehen wird gebührenpflichtig

Die Billag lässt grüssen: Ab 1. September 2008 sind kostenlose Internetfernseh-Plattformen wie Zattoo und Netstream gebührenpflichtig. Die Höhe der zusätzlichen Einnahmen ist jedoch unklar, wie das Bakom gegenüber der Werbewoche sagte. Viel dürfte es nicht werden: Bereits 95 Prozent der Haushalte bezahlen TV-Gebühren.

 
Per 1. September 2008 werden kostenlose Internetfernseh-Plattformen gebührenpflichtig. Bezahlen muss, wer den Computer durch die Nutzung von Angeboten wie Zattoo oder Netstream zum TV-Empfangsgerät macht, wie das Bundesamt für Kommunikation am Mittwoch an der Jahresmedienkonferenz in Biel bekannt gab. Wer bereits Gebühren bezahlt, ist von der neuen Regelung nicht betroffen. Die Gebührenhöhe ist dieselbe wie bei einem Empfang mit einem herkömmlichen Fernseher. Auf die Frage, was den Ausschlag gegeben hat, die Gebührenpflicht auf die Gratisfernsehangebote auszuweiten, sagte Bakom-Sprecher Bernhard Bürki gegenüber der Werbewoche: «Das hat sich durch die Entwicklung beim Internetfernsehen ein bisschen abgezeichnet. Die Qualität der Bilder von Programmen wie beispielsweise Zattoo hat sich so stark verbessert, dass Zuschauer sich künftig überlegen könnten, nur über den Computer fern zu sehen.» Die Qualität habe eine entscheidende Rolle gespielt, ebenso die rechtliche Gleichbehandlung der verschiedenen Angebote.
Über die Höhe der zusätzlichen Gebühreneinnahmen aus dem Bereich TV ist sich das Bakom nicht im Klaren. «Wir tappen selbst etwas im Dunkeln. 95 Prozent aller Haushalte zahlen bereits Gebührengelder. Wie viele unter den restlichen fünf Prozent nur übers Internet fernsehen, wissen wir nicht», sagt Bürki. Bei den Anbietern von kostenlosen TV-Plattformen dürfte sich die Aufregung jedoch in Grenzen halten. Denn einerseits war diese Massnahme des Bakom vorauszusehen, und andererseits dürfte es sich bei einem grossen Teil der fünf Prozent Nichtzahler um Fernseh-Abstinenzler handeln.

Bad Zurzach positioniert sich neu

Bad Zurzach lässt sich im Herbst neu positionieren. In einer Konkurrenzpräsentation hat sich der Aargauer Bezirkshauptort für die auf Marken- und Unternehmenskommunikation spezialisierte Agentur Prime entschieden.

 Bad Zurzach lässt sich im Herbst neu positionieren. In einer Konkurrenzpräsentation hat sich der Aargauer Bezirkshauptort für die auf Marken- und Unternehmenskommunikation spezialisierte Agentur Prime entschieden. Ziel ist ein Relaunch der Gesundheitsdestination. Der Auftrag umfasst ein Dachmarkenkonzept. Neben der Gemeinde gehören auch das Thermalbad, die Reha Clinik, das Medical Wellness Center und das Park-Hotel zu den Leistungsträgern der neuen Ausrichtung. Im Herbst sollen erste Resultate zu sehen sein.

Maxomedia lässt es für Valiant rocken

Unter dem Motto «Mehr Gratis» bewirbt die in Zürich und Bern beheimatete Agentur Maxomedia das kostenlose Jugend-Privatkonto der Valiant-Bank. Zentrum der Aktivitäten ist die auf Schüler und Jugendliche ausgerichtete Microsite Mehr-gratis.ch.

 
Unter dem Motto «Mehr Gratis» bewirbt die in Zürich und Bern beheimatete Agentur Maxomedia das kostenlose Jugend-Privatkonto der Valiant-Bank. Zentrum der Aktivitäten ist die auf Schüler und Jugendliche ausgerichtete Microsite Mehr-gratis.ch, auf die mittels Online-Bannern auf zielgruppenrelevanten Seiten wie Tillate.ch, Cineman.ch, Usgang.ch und Espace.ch verwiesen wird. Zum gleichen Zweck werden ein Direct-Mailing an bestehende Kunden versandt und Flyer in Valiant-Filialen aufgelegt. Die flashanimierten und mit rockigem Sound unterlegten Websites locken mit dem Gewinn von drei Junior-Generalabonnements, wie es in der Mitteilung heisst. Wer ein Konto eröffnet erhält zudem einen Ticketcorner- oder Ex-Libris-Gutschein. Maxomedia ist für die gesamte Konzeption, den Inhalt, das Design, den Sound sowie die technische Umsetzung der Valiant-Jugendaktion verantwortlich.  

Werbeflaute bei YouTube und weinende Eltern

Der Suchmaschinengigant Google verdient offenbar zuwenig mit der Videoplattform YouTube. Und Google sorgt bei den Mitarbeitenden für Zoff, weil das Unternehmen die Preise für die Kindergartenplätze drastisch erhöhen will.

 Der Suchmaschinengigant Google verdient offenbar zuwenig mit der Videoplattform YouTube. Das berichtet das Wall Street Journal. Die Werbeumsätze des Portals sollen sich in diesem Jahr auf rund 200 Millionen US-Dollar summieren und damit weit hinter den Erwartungen bleiben. Als Google die Website im Oktober 2006 für 1,65 Milliarden US-Dollar erworben hat, waren die Erwartungen hoch. Bislang hat der Internetriese bei der Vermarktung jedoch mit zahlreichen Problemen zu kämpfen. Es laufen Klagen wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen durch Video-Filme, die aus TV-Sendungen stammen. Erst vor wenigen Tagen unterlag YouTube in einem Rechtstreit gegen den US-Medienkonzern Viacom. Google will deshalb nur noch Werbung im Umfeld solcher Videos verkaufen, deren Copyright zweifelsfrei geklärt ist. Dies seien jedoch gerade mal vier Prozent aller Inhalte.  
Nicht nur im Internet tut sich Google derzeit schwer. Auch im Kindergarten. Obwohl der Internetkonzern als besonders arbeitnehmerfreundlich gilt, gibt es nun Zoff. Grund: Google will die Preise für die Kindergartenplätze in der kalifornischen Zentrale drastisch erhöhen. Angeblich auf bis zu 2500 Dollar monatlich. «Wir hatten das Problem, dass wir eine Betreuung für 200 Kinder anbieten konnten, aber 700 weitere keinen Platz bekamen», sagte ein Google-Sprecher. Durch die Erhöhung der Preise könne der Konzern das Platzangebot um 150 Prozent steigern. Die Nachricht kam keineswegs gut an. Wie die New York Times berichtet, seien viele Eltern in Tränen ausgebrochen.
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