Kopf der Woche: Der Realisator

Beat Knecht bietet mit Zattoo eine Plattform, die neben Millionen von TV-Usern auch für immer mehr Werber zum Programm gehören wird.

Beat Knecht bietet mit Zattoo eine Plattform, die neben Millionen von TV-Usern auch für immer mehr Werber zum Programm gehören wird.
Eigentlich wollte er nur ein Problem lösen. Bei der Unternehmerfamilie Knecht ist es üblich, dass auch der Nachwuchs aktiv im Geschäft anpackt. So hat Beat Knecht in seiner Jugend in Windisch «viel mit Autocars» bei Knecht Reisen ausgeholfen. Später standen beim Baugeschäft sowie den angegliederten Knecht Reisen und Eurobus, zu denen 1990 Welti Furrer gekommen ist, eine grundsätzliche Neuordnung der Computerwelt an. «Informatik studieren» war deshalb ein Berufsplan des Filius, der bei seinen Eltern gut angekommen ist. Weil das Fach an der ETH Zürich 1986 ein eben erst eingeführter «Start up» war, konnte der 19-Jährige seine Familie überzeugen, dass ein Studium in den USA «schneller und effizienter» zum Erfolg führen würde. Im Hinterland von San Francisco wurde eben das Silicon Valley bekannt. Das Tal, in welchem heute noch die kreativste Mischung von Doktoranden und Diplomanden auf dieser Welt konzentriert ist, wurde auch für Beat Knecht rund 14 Jahre zur Heimat. Die besten Handys stammen heute aus dem Silicon Valley, die Musikindustrie hat dort und nicht mehr in Japan ihren revolutionären iPod entwickelt. Die besten Laptops kommen inzwischen aus dem Tal der Genies ebenso wie das Neuste im Bereich Nanotechnologie, alternative Energien sowie demnächst auch Pharma. «Und auch die neuste Technik fürs Fernsehschauen kommt jetzt aus dem Silicon Valley», schliesst Beat Knecht seine Geschichte, wie aus dem Lösen der elterlichen Computerprobleme zur Überraschung von allen eine völlig neue Idee für das Fernsehen der Zukunft geschlüpft ist.
«Verzweifelte Hausfrauen» oder das entscheidende Break für Rafael Nadal überall dort sehen, wo es Computer gibt, und einen Anschluss ans Internet: Zattoo hat eine Software entwickelt, die das Verbreiten von Fernsehprogrammen in ganz andere Bahnen leitet. Noch revolutionärer als seine Qualität der ständig besser aufgelösten Bilder wird aber Zattoo als zukünftige Werbeplattform sein.
Das schweizerisch-amerikanische Start-up Zattoo, was auf Japanisch «Menschenmenge» bedeutet, will mit Live-TV und individuell gekoppelter Werbung via Internet die Welt erobern. Mit technisch und marketingsmässig ebenso überzeugender wie präziser Berechnung – schliesslich hat Zattoo einmal per Zufall in einer Vorlesung für Mathematik seinen ersten Impuls bekommen. Dort, an der University of California Berkeley, sind der Indonesier Sugih Jamin und der Schweizer Beat Knecht erstmals miteinander ins Gespräch gekommen. Jamin, inzwischen Professor für Computer Science an der Universität von Michigan, hat seither den zeitweiligen McKinsey-Berater, Vizepräsidenten der Marketingabteilung bei Lunixcare in San Francisco oder Entwickler von xRPM bei SAP schon zweimal mit revolutionären Ideen konfrontiert. Bei einer neuen Lösung für Onlinegames sowie dem GPS für das Handy musste Knecht aus Zeitgründen passen. Für Zattoo haben der Tüftler und der Realisator – «diese Umschreibung ist treffend» – nun erstmals zusammen gefunden.
Jamin und Knecht haben Zattoo im Jahre 2005 gemeinsam in San Francisco gegründet. Heute arbeiten rund 50 Leute für das schweizerisch-amerikanische Unternehmen. Sugih Jamin als Vorsitzender sowie technischer Direktor von Zattoo hat sein Büro und Team in Ann Arbor, wo er weiterhin an der University of Michigan unterrichtet. Beat Knecht baut als Präsident und CEO das Büro in Oerlikon auf. «Die Schweiz ist ein Testmarkt für Zattoo. Wenn etwas schief läuft, wird das in der weiten Welt nicht gross auffallen», scherzt Knecht. Denn er weiss: Zattoo hat seine Poleposition bis jetzt problemlos verteidigen können.
«Ihr werdet schnell kopiert», habe man ihm damals zwar prophezeit. Dagegen ist Zattoo allerdings vielseitig gewappnet. «Wir bauen die beste TV-Empfänger-Software für PCs», ist Beat Knecht überzeugt. Während bei konventionellen Empfängern für das Streaming bei der Entwicklung mit einem Zyklus von fünf Jahren gerechnet werden muss – von der Idee der Programmierer über das Giessen in einen Chip bis zum Einbau in ein Kästchen –, bringt Zattoo in dieser Zeit 20 verbesserte Generationen auf den Markt. Zwanzig Programmierer arbeiten fleissig an Updates, die viermal jährlich aufgeschaltet werden. Zattoo hält sich bei diesem Rhythmus an die amerikanische Mentalität, dass man nicht zuwarten will, bis eine absolut perfekte Lösung zur Verfügung steht. Der Nutzer von Zattoo soll bereits in Realtime von allen Teilerfolgen der Tüftler profitieren können. Dabei bietet die Technik bereits heute ein TV-Bild, das Zattoo Auszeichnungen auf höchster Ebene sowie begeisterte Berichte in Fachmedien auf der ganzen Welt eingebracht hat. Zahlen zu nennen, dass jeder zehnte in der Schweiz bereits bei Zattoo angemeldet ist, macht kaum Sinn. Die Zunahme ist am Explodieren – denn wo gibt es sonst eine Gratis-Software, über welche man ebenso gratis alle wichtigen TV-Sender empfangen kann. Knecht umschreibt das Angebot als ein «Geschenk». Aber wer soll das bezahlen?
Im Moment lebt Zattoo noch vom Geld der ersten Investoren. Doch schon bringt Werbung die Kassen zum Klingeln. Der Content aus den gestreamten TV-Programmen lockt die Besucher auf die Plattform. Auf dieser kann Zattoo an seine Member interaktiv eine gezielt platzierte Werbung zurück schicken. Nicht irgend einen Spot für die Allgemeinheit, sondern Informationen für Leute, die ihr explizites Interesse zum Beispiel für Autos oder Ferien in der Türkei angemeldet haben. Diese Werbung soll immer dann für einige Sekunden eingeblendet werden, wenn der Nutzer die Sender wechselt.
Beat Knecht machte seinen BA-Abschluss in Informatik an der University of California und auch noch einen MBA an der IMD in Lausanne. In Sachen Werbung versteht er sich als «Quereinsteiger». Aber er versteht bereits sehr viel davon. Dazu kann er auf zwölf Spezialisten allein in Zürich und acht in Ann Arbor zählen, die sich ausschliesslich mit dem Verkaufen von Werbung und Entwickeln von neuen Techniken und Ideen rund um die Werbung auf seiner Plattform kümmern.
Die Expansion von Zattoo ist juristisch kompliziert, weil das Netz-Fernsehen für jedes Land gesonderte Lizenzverträge mit den Programmanbietern aushandeln muss. Trotzdem sagt Beat Knecht: «Wir können die Stationen mit interessanten Vorteilen anlocken.»
Bei diesen Verhandlungen kommt es Knecht zugute, dass er auch die Entwicklungen im Programm der Sender sehr gut kennt. «Ich habe ein sehr einfaches Privatleben. Fernsehschauen mit meiner Freundin genügt mir völlig.» Diese kennt jeden Sendeplatz und weiss auch über alle neuen Formate Bescheid. «Vor dem TV zu sitzen mit meiner Partnerin, ist meine tägliche Ausbildung. So kann ich mit den Sendeanstalten und den Chefinnen, die es dort immer mehr gibt, bestens darüber fachsimpeln, was gerade im Programm läuft.» Dabei seien diese Intendantinnen dann schon manchmal echt erstaunt, wenn der Ingenieur und Manager nicht nur über die neusten Techniken beim Streaming, sondern auch über die letzten Geheimnisse der «Desperate Housewives» mitreden kann.

Andreas Panzeri

Schweiz: Mehr Handy-Abos als Einwohner

Es gibt in der Schweiz mehr Handy-Abonnements als Einwohner. Das teilt das Bakom an der Jahresmedienkonferenz in Biel mit. Die so genannte Marktdurchdringung erreichte im Oktober vergangenen Jahres 104,2 Prozent.

 Es gibt in der Schweiz mehr Handy-Abonnements als Einwohner. Das teilt das Bakom an der Jahresmedienkonferenz in Biel mit. Die so genannte Marktdurchdringung erreichte im Oktober vergangenen Jahres 104,2 Prozent. Das ist im Vergleich zum übrigen Europa aber noch wenig. In der EU liege die durchschnittliche Marktdurchdringung im Schnitt 8 Prozent höher als in der Schweiz, sagt Philipp Metzger vom Bundesamt für Kommunikation. Europäische Spitzenreiter sind Italien, Luxemburg und die baltischen Staaten mit Werten zwischen 140 und 150 Prozent. Der Grund für den Anstieg an Handy-Abos ist wenig überraschend: Laut Bakom-Sprecher Bernhard Bürki seien dafür Geschäfts-Handys verantwortlich. Viele Leute besässen heute ein privates Mobiltelefon und ein zweites, das vom Geschäft zur Verfügung gestellt werde. Obwohl die Zahl der Handy-Abos hierzulande steigt, sinken die Tarife nicht. In der Schweiz zahlt ein Handy-Nutzer 23 Franken mehr als im übrigen Europa. Auch die Gebühr für den Anruf auf ein anderes Mobilnetz ist in der Schweiz rund 5 Franken höher als in Europa. Typisch für den Schweizer Mobilfunk-Markt sei ausserdem die «stoische Treue der Konsumenten» zur Swisscom. Diese hatte im Oktober 2007 nach wie vor 60 Prozent Marktanteil inne. In der EU kommt die grösste Anbieterin im Durchschnitt auf etwa 40 Prozent.

Grüne Werber auf der Überholspur

Direktmarketing Pubeco will Briefkastenwerbung grüner machen. Mailing Vert ist grüne Briefkastenwerbung. Beide Ideen kommen aus Frankreich.

 
Direktmarketing Pubeco will Briefkastenwerbung grüner machen. Mailing Vert ist grüne Briefkastenwerbung. Beide Ideen kommen aus Frankreich.  
Vor Briefkastenwerbung ist bekanntlich kein Haushalt geschützt. Trotz Aufklebern wie «Werbung nicht erwünscht» werden Schweizer Briefkästen grosszügig mit Prospekten, Flugblättern und Werbebriefen gefüllt. In Deutschland vermuten Experten, dass neben der normalen Briefpost jährlich gegen 100 Kilogramm «unerwünschte Post» ins Haus flattert. In Frankreich sind es 40 Kilogramm. Ganz schön viel Werbung und eine grosse Verschwendung dazu. Der Grossteil der Briefkastenwerbung, verschiedene Studien sprechen von über 80 Prozent, landet im Mülleimer und wird weder gelesen noch kurz überflogen. Die geringe Nutzung und die schlechte Ökobilanz will ein junges Unternehmen aus dem fanzösischen Orchies nun aufbessern. Die Idee ist einfach: Statt die Verbraucher täglich mit Briefkastenwerbung zu bombardieren, bietet man die Reklame in digitaler Form im Internet an. Das Projekt trägt den Namen Pubeco, eine Wortschöpfung aus «Publicité» und «écologique», und wurde von Yannick Lalleau und Romain Sarels ins Leben gerufen. Bei Pubeco geht es in erster Linie darum, die Werbeflut in geordnete Bahnen zu lenken.
Und das funktioniert so: Ein Aufkleber auf dem Briefkasten informiert den Reklamezulieferer mit der Aufschrift: «Keine Werbung. Ich schütze meinen Planeten. Ich werde die Werbung auf dem Internet anschauen.» Auf einer Webseite kann der interessierte Konsument die Postleitzahl seines Wohnortes eingeben und bekommt innert Sekunden jene Werbung präsentiert, die in seinem Briefkasten hätte liegen sollen. Die Seite ist darüber hinaus eine detailreiche Verkaufsförderungsplattform. Neben den Prospekten kann sich der User auch über Ladenöffnungszeiten, Ladenstandorte und Promotionen informieren. Die Seite erlaubt es auch, Produkte, Firmen und deren Werbeauftritte zu bewerten.
Ökologisches Herzstück ist jedoch eine clevere Partnerschaft mit einer Umweltorganisation. Informieren sich Konsumenten auf Pubeco, unterstützen diese automatisch Umweltprojekte, indem sie beim Lesen der Prospekte Punkte sammeln. Diese fliessen in Form von Unterstützungsbeiträgen an die Organisation «Good Planet». Zur Kasse werden die werbenden Unternehmen gebeten.
«Zu Beginn waren die Unternehmen noch skeptisch», sagt Romain Sarels. Aber man habe sie mittlerweile von der Idee überzeugen können, weil das Pubeco-Konzept aus einem ökologischen Gedanken entstanden sei. Und offenbar schenken Firmen der Idee Beachtung. Derzeit arbeiten vierzig Händler mit dem Öko-Start-up zusammen. Sogar die lokalen Behörden haben die Plattform entdeckt, um Newsletter und Informationen zu verbreiten.
Noch hat das junge Projekt, das im Frühjahr startete, die Gewohnheiten der werbenden Unternehmen nicht radikal verändert. Nach wie vor sind Marketingverantwortliche der Meinung, dass der Grossteil der Konsumenten den Einkauf durch die alte Briefkastenwerbung vorbereitet und nicht im Internet. Der nachhaltige Gedanke findet aber bei einer stark wachsenden Zahl französischer Haushalte Anklang. Viele Franzosen erachten es als chic, ihre Briefkästen mit der Pubeco-Botschaft zu versehen. Noch sind es wenige tausend. Wenn die Entwicklung so weiter geht, hofft Mitgründer Romain Sarels, soll die Pubeco-Gemeinschaft auf 100’000 Haushalte Ende Jahr wachsen. Das erklärte Ziel ist jedoch noch ehrgeiziger: Sarels und Lalleau rechnen damit, dass in ein paar Jahren 20 bis 25 Prozent aller französischer Haushalte mit dem Pubeco-Aufkleber Öko-Flagge zeigen.
Werbeagentur gibt sich grünDass Frankreich das Epizentrum «grüner Werbung» zu sein scheint, kommt noch in einem anderen Briefkastenprojekt zum Ausdruck. In diesen Tagen hat die in Paris ansässige Direktmarketing-Agentur TBWA/Excel das Mailing Vert ins Angebot aufgenommen. Dabei handelt es sich um einen nachhaltig produzierten Werbebriefversand. Zusammen mit verschiedenen Partnern wie Verteilern oder Druckereien will die Agentur künftig sauberes Direktmarketing betreiben, das über die Verwendung von Recyclingpapier hinausgeht.
Die Agentur will alle Mitglieder, von der Produktion bis zum Zulieferer, in einen grünen und saubereren Direct-Mailing-Prozess integrieren. Wie die Werber schreiben, wolle man die Ökobilanz eines Mailing-Projekts aufbessern, indem Abwässer gereinigt, Rohstoffe aus natürlichen Ressourcen verwendet, Abfall und Energieverbrauch minimiert und die Verkehrswege der Verteiler optimiert werden. Das Angebot wurde speziell für Non-Profit-Organisationen geschaffen, weil diese auf Grund ihrer Umweltaktivitäten auch in der Kommunikation Öko-Offenheit demonstrieren wollen. Erster prominenter Kunde der neuen Dienstleistung ist die Organisation «Frères des Hommes».
Christian Lüscher

Martin Sorrell will Marktforscher TNS übernehmen

Der Werbegigant WPP will den britischen Marktforscher Taylor Nelson Sofres (TNS) übernehmen. WPP biete für TNS umgerechnet 2,19 Milliarden Franken, sagt WPP-Chef Martin Sorrell.

 Der Werbegigant WPP will den britischen Marktforscher Taylor Nelson Sofres (TNS) übernehmen. WPP biete für TNS umgerechnet 2,19 Milliarden Franken, sagt WPP-Chef Martin Sorrell. Das Angebot wurde direkt den TNS-Anteilseignern vorgelegt, nachdem das TNS-Management drei unverbindliche Übernahmeangebote als zu niedrig abgelehnt hatte. Nicht nur WPP ist an TNS interessiert. Auch der deutsche Marktforscher GfK will mit TNS fusionieren. Laut der Financial Times bereitet das Nürnberger Marktforschungsunternehmen bereits ein Gegenangebot für TNS vor. Das Unternehmen wollte den Bericht nicht kommentieren. Wie Martin Sorrell sagt, sei das Angebot von WPP für TNS eine bessere Alternative zum GfK-Angebot, da WPP die Marke besser schützen wolle.

eMedien weiter im Hoch

Gemi Der Goldbach Index, die durch Media Focus erhobene und indexierte Entwicklung des Werbedrucks diverser elektronischer Medien im Vergleich zum Gesamtmarkt, weist im Mai wiederum eine Zunahme von 7 Indexpunkten auf 438 aus.

 
Gemi Der Goldbach Index (Gemi), die durch Media Focus erhobene und indexierte Entwicklung des Werbedrucks diverser elektronischer Medien im Vergleich zum Gesamtmarkt, weist im Mai wiederum eine Zunahme von 7 Indexpunkten auf 438 aus. TV wächst mit 6 Indexpunkten auf 465, Radio um 5 Indexpunkte auf 255, und Teletext nimmt sogar um 6 Indexpunkte auf 133 zu. Internet wächst um 15 Indexpunkte auf 285, wobei Media Focus darauf aufmerksam macht, dass das Ergebnis durch erfassungsmethodische Änderungen nur beschränkt mit den bisherigen Zahlen vergleichbar ist. Im Vergleich zur Steigerung des GEMI-Index bei den elektronischen Medien verzeichnet das Total aller Medien ein Plus von 3 Indexpunkten auf 202.Der Gemi informiert über die indexierte Entwicklung der diversen elektronischen Medien im Vergleich zum Gesamtmarkt seit der Einführung des ersten Werbefensters 1993 (Adscreen Dezember 2004 durch AIS, fehlt zurzeit).
 
 

Agentur Mitlinks erhält Verstärkung

Im Juli stösst Monika Urech als Juniorberaterin zur Zürcher Webagentur Mitlinks. Zuvor war sie bei der Aargauer Zeitung tätig.

 
Im Juli stösst Monika Urech als Juniorberaterin zur Zürcher Webagentur Mitlinks. In dieser Funktion werde sie die Projektleiter und die Geschäftsleitung unterstützen und eigene Erfahrungen im Projektmanagement sammeln, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Urech wechselt von der Aargauer Zeitung zur Agentur an der Limmatstrasse. Dort arbeitete sie im Abo-Contact-Center und im Lesermarketing und war zuständig für die Kundenbetreuung und die Entwicklung von Werbe- und Kundenbindungskampagnen. 

Eindringliche Zeichen

Theater Zum vierten Mal in Folge konzipierte TBS Identity die Kampagne für das Zürcher Theater Spektakel. Die Zürcher Design- und Kommunikationsagentur arbeitete dazu mit dem südafrikanischen Performer, Künstler und Grafikdesigner Peet Pienaar zusammen.

 
Theater Zum vierten Mal in Folge konzipierte TBS Identity die Kampagne für das Zürcher Theater Spektakel. Die Zürcher Design- und Kommunikationsagentur arbeitete dazu mit dem südafrikanischen Performer, Künstler und Grafikdesigner Peet Pienaar zusammen. Seine eindringlichen Illustrationen visualisieren zentrale Themen des diesjährigen Festivals. TBS Identity inszenierte diese Sujets quer durch alle Medien wie Programmzeitung, Plakate, Inserate oder E-Board. Zudem setzte die Agentur die Website, über welche seit einem Jahr Tickets online buchbar sind, auf eine neue technologische Basis und überarbeitete sie dabei auch in gestalterischer Hinsicht.

Bewegung in der Welt der Plakate

Aufgefallen Wer in diesen Tagen neben einem Plakat für den Film «Hancock» vorbei kommt, kann es nicht übersehen. Ziemlich klein zwar, dafür auffallend bewegt zwinkert uns neben dem gedruckten Werbeträger ein nonstopp laufender Filmtrailer zu.

 
Aufgefallen Wer in diesen Tagen neben einem Plakat für den Film «Hancock» vorbei kommt, kann es nicht übersehen. Ziemlich klein zwar, dafür auffallend bewegt zwinkert uns neben dem gedruckten Werbeträger ein nonstopp laufender Filmtrailer zu. Der Minibildschirm (5,3 x 4,7 Zentimeter) ist in den Rahmen des Plakatträgers eingebaut. 18 solche Stationen Citystar 200L Zürich Screen bietet die APG seit Beginn dieses Monats in der Stadt Zürich an. Wie das neue Werbemedium wirkt, kann natürlich noch niemand sagen. Tatsache ist nur: «Hancock» hat am ersten Weekend in den Schweizer Kinos einen fulminanten Start hingelegt. 80’000 Zuschauer bedeutet mehr als «Indiana Jones 4». Auch in den USA landete die actiongeladene Superhelden-Parodie auf Platz 1 der Kinocharts. (pan)

Die Etikette machts

Verpackung Nach wie vor ist der Produktauftritt am Point of Sale eines der wichtigsten Kriterien für die Kaufentscheidung des Konsumenten. Selbstklebeetiketten bieten faszinierende Möglichkeiten, das Produkt in Szene zu setzen.

 
Verpackung Nach wie vor ist der Produktauftritt am Point of Sale eines der wichtigsten Kriterien für die Kaufentscheidung des Konsumenten. Selbstklebeetiketten bieten faszinierende Möglichkeiten, das Produkt in Szene zu setzen. 
Auch in der Tubenwelt erobert die Selbstklebeetikette ihren Platz. Schliesslich sind damit erhebliche Vorteile in der Lagerhaltung und Logistik verbunden, da nur unbedruckte Tuben erforderlich sind und sich Sorten und Aktionsware flexibel per Etikett differenzieren lassen. Die Pago AG, Spezialistin für Etiketten und Etikettiertechnik, präsentiert immer wieder neue Ideen für attraktive Etikettenlösungen. Mit sensationellen Dekor-Effekten wie reliefartig erhabenen Schmuckelementen mit integrierten Glitzerpigmenten, schimmernden Flächen mit Farbkipp-Effekten, hochglänzenden Lackakzenten oder mit dem schicken Kontrast von Pagometallex Top oder Brush mit spiegelnden Metallglanzprägungen lassen sich damit einzigartige Markenpersönlichkeiten inszenieren. Auch Hologrammstrukturen, plakativ strahlende Leuchtfarben und feinste Mikrostrukturreliefs verleihen dem Produkt eine in Lichtreflexen vibrierende Oberfläche und fordern den Tastsinn zum Griff nach der Ware heraus. Schaum-, Sand- oder andere Oberflächenreliefs – integriert in entsprechende Designs – üben eine besondere Anziehungskraft aus. So treten Gestaltungselemente wie zum Beispiel ein Kussmund plastisch-verführerisch hervor und verleihen dem Design höchste Plakativität.
Gewinnen mit Onpack-PromoZahlreiche Untersuchungen belegen, dass Promotionsetiketten die Aufmerksamkeit für Produkte am POS deutlich erhöhen. Speziell Gewinnspiele generieren im Fokus der Zielgruppe bemerkenswerte Erfolgsquoten. Besonders für die jüngere, web- und handyorientierte Generation bieten SMS-Gewinnspiele verlockende Identifikationsmuster, mit denen ein breites Konsumenteninteresse und Top-Kontaktraten erzielbar sind. Pago präsentiert seit Jahren immer wieder neue Ideen für kreative Onpack-Promotionen mit mehrseitigen Pagomedia-Etiketten. Das Spektrum reicht von Crosspromotionsaktionen über Etiketten mit integrierten Stickern, Schminkfarben, Wackel- oder Magnetbildern bis zu 3D-Puzzles und vielem weiterem mehr.
An der Interpack präsentierte Pago mit einem SMS-Gewinnspiel live, was gerade voll im Trend liegt. In einem Promotionsetikett, das auf einer Energy-Drink-Dose als Werbegeschenk verteilt wurde, waren eine Kurzwahl und ein jeweils individueller Gewinncode eingedruckt. Teilnehmer, die diesen Gewinncode per SMS an die  angegebene Rufnummer sandten, nahmen an der täglichen iPod-Verlosung teil. Eine Extra-Gewinnchance entstand dadurch, dass nach der Interpack unter allen Teilnehmenden noch einer der begehrten iPod touch verlost wurde.
Die Teilnehmenden wurden während der Aktion per SMS auf dem Laufenden gehalten und über das Ergebnis informiert. So erhielten sie eine Teilnahmebestätigung, und auch die Gewinnerermittlung wurde per SMS übertragen. Die Verbindung medialer Vorlieben der Zielgruppe mit attraktiven, trendbewussten Gewinnaussichten schafft ein hohes Aktivierungspotenzial. Der automatisch ausgelöste Response erzeugt wiederholte Markenpräsenz auf dem Kunden-Handy und verstärkt die Kundenbindung, indem die Aufmerksamkeit anhaltend auf die Marke fixiert wird. Je nach Gestaltung der Aktion lassen sich abgestuft weitere Effekte und Kundenkontakte anschliessen oder sogar ein Dialog mit dem Kunden anbahnen.
Leistung aus einer HandBesonders attraktiv sind gesleevte Produkte. Beim Sleeve handelt es sich um einen Folienschlauch, der über das Produkt gezogen wird. Dabei passt sich das Ganzkörperetikett auch ungewöhnlichen Behälterformen an. Asymmetrische Querschnitte und Wölbungen der Produktformen kompensiert das Sleeve-Material aus Kunststoff im Schrumpfprozess, wo er sich faltenfrei auf die Oberfläche und um das Produkt legt. Damit steht der gesamte Behälter für Promotion und Dekoration zur Verfügung. Über den Verschluss gezogen, bietet der Sleeve zusätzlich die Funktion der Originalitätsverschlusssicherung.
Dass die attraktive Sleeve-Dekoration nicht mit grossen Investitionen verbunden sein muss, zeigt Pago. Sie bietet den Sleeving-Service für Einstiegsserien an. Für kleinere bis mittlere Losgrössen wickelt Pago dabei den kompletten Dekorationsauftrag ab. Davon profitierte auch Nectaflor MyTea. Pago stand hier von der Projektierung und Erstellung der Erstmuster über die Sleeve-Produktion in höchster Ausführungsqualität bis zur Applikation der Sleeves durch den Pago Etikettierservice als Partner zur Verfügung. Die Komplettleistung aus einer Hand garantiert die reibungslose und kalkulierbare Umsetzung und bietet damit eine perfekte Grundlage für eine faszinierende Ausstattung mit Sleeves als Blickfang.
MyTea zeigt eindrücklich die dekorative Gesamtwirkung, die ein formbetontes Packaging mit Sleeves ermöglicht. Der bauchige Schnitt des Behälters ist augenfällig und ergonomisch zugleich. Die attraktiv gestalteten Sleeves betonen die Form effektvoll. Bei einer ersten Beratung vor Ort wurden die Kundenvorstellungen und Wünsche bezogen auf die Produktform analysiert und die Möglichkeiten – auch im Hinblick auf ein optimales Schrumpfverfahren – definiert.
Kundennahe BeratungNachdem das Design im Wesentlichen feststand, ermöglichten Pago-Erstmuster schnell und wirtschaftlich die Demonstration des Druckbildes direkt auf Originalbehältern. Zudem besteht die Möglichkeit, Fragen hinsichtlich Wirkung und Funktionalität einer Sleeve-Dekoration bereits im Frühstadium zu klären. Auch praktische Features wie integrierte Verschlusssicherung werden vorab geprüft, damit im Schrumpfprozess auch der Funktionalität Rechnung getragen wird. Bei Nectaflor MyTea kann mittels einer evidenten Aufreiss-T-Perforation der obere Sleeve-Teil abgetrennt und der Behälter geöffnet werden.
Zusätzliche Anreize für den Konsumenten lassen sich mit individualisierten Sleeve-Produkten und Sonderserien schaffen. Auch dafür liefert Pago das nötige Know-how und den Service. Auch faszinierende Materialillusionen lassen sich mit Sleeves realisieren. So besteht die Möglichkeit, bei Glasbehältern die Wirkung von farbigen oder mattiertem Glas zu erzeugen. Auch All-over-Ornamente oder vollflächige Bildmotive ziehen die Aufmerksamkeit an und verleihen den Produkten Exklusivität.
 
Sabine Flachsmann

Das Matterhorn in Düsseldorf

Messe-Nachlese Um die Fachbesucher auf den Robatech-Messestand aufmerksam zu machen, liess sich der Künstler Pirmin Breu etwas einfallen.

 
Messe-Nachlese Um die Fachbesucher auf den Robatech-Messestand aufmerksam zu machen, liess sich der Künstler Pirmin Breu etwas einfallen.  
Sich auf den weltgrössten, internationalen Messen zu präsentieren, ist für ein Unternehmen, das wie die Robatech AG in Muri in 57 Ländern aktiv ist, sehr wichtig. Doch die sehr grosse Anzahl an Ausstellern und Besuchern, die derartige Weltmessen verzeichnen, machen es den ausstellenden Firmen nicht leicht, auf sich aufmerksam zu machen: So lockte die Interpack 2008 an sieben Messetagen 2’744 Aussteller und 179’000 Besucher nach Düsseldorf, und bei der Drupa, die zwei Wochen dauerte, waren es 1971 Aussteller und sogar 391’000 Besucher. «Wir stellen seit vielen Jahren auf diesen beiden Weltmessen in Düsseldorf aus, und wir kennen die Gegebenheiten dort. Deshalb liessen wir, wie auch schon zur vergangenen Interpack und Drupa, unsere Messestandgestaltung von Pirmin Breu entwerfen und realisieren. Seine Arbeiten sind etwas Besonderes und fallen auch in einer derart unübersichtlichen Umgebung positiv auf», sagt Ruedi Brun, Marketingleiter der Robatech AG.  «Nach einer Besprechung mit Herrn Breu entschieden wir uns, die Begriffe Dauerhaftigkeit, Präzision und Schweizer Qualität in den Mittelpunkt zu stellen, denn diese Begriffe stehen auch für unsere Klebstoffauftragssysteme, die wir an unserem Hauptsitz in Muri produzieren und in die ganze Welt exportieren. Bei der Umsetzung liessen wir Herrn Breu freie Hand, und das Ergebnis überzeugte nicht nur uns, sondern auch die Messebesucher: Eine 6 Meter hohe und 8,5 Meter breite Nachbildung des Matterhorns zog die Blicke auf sich», beschreibt Ruedi Brun die beiden gelungenen Messeauftritte in Düsseldorf.
Doch was genau zog die Messebesucher derart an? War es die Grösse des Objekts oder die Tatsache, dass es sich um eine Nachbildung des berühmtesten Schweizer Berges handelte? Pirmin Breu gibt die Antwort: «Das Messegelände in Düsseldorf ist riesig, und die Messehallen sind sehr hoch. Ein grosses Objekt ist die Voraussetzung dafür, um überhaupt wahrgenommen zu werden, doch das alleine genügt noch nicht. Das Matterhorn sollte deshalb vor allem durch seine Fertigungstechnik auffallen: Während normalerweise derartige Objekte maschinell in Fotoqualität bedruckt werden, habe ich das Matterhorn von Hand gezeichnet, mit einem Projektor vergrössert, nochmals von Hand nachgezeichnet und mit Farben aus der Airbrush-Pistole und Spraydose schattiert. Dadurch erhält das Kunstwerk einen lebendigen Touch: Es strahlt im Gegensatz zum Fotodruck Lebendigkeit und Natürlichkeit aus. Auch Laien merken unbewusst den Unterschied und fühlen sich von solchen Kunstwerken angezogen.»
Mit seinen Arbeiten fasziniert Pirmin Breu nicht nur die Messebesucher in Düsseldorf und die Belegschaft der Robatech AG  – auch etliche Bilder, die in der Firma an den Wänden hängen, stammen von ihm –, sondern auch berühmte Persönlichkeiten, unter anderen zählt der Milliardär Gunther Sachs zu den Bewunderern seiner Kunst.
Irene Jung
Über Pirmin BreuPirmin Breu, Jg. 1972,
hat als «illegaler Strassenkünstler» sein Talent im Umgang mit der Farbspraydose entdeckt und entfaltet. Er machte zudem eine Lehre als Schriften- und Reklamemaler, war aber in seiner Freizeit weiterhin künstlerisch tätig. Er stellte seine Kunstwerke aus und liess sich durch zahlreiche längere Auslandsaufenthalte, u. a. in den USA sowie in Mittel- und Südamerika, künstlerisch inspirieren. Seit 1997 ist er erfolgreich selbstständig: Einer seiner interessantesten Aufträge war, die Europatournee der weltberühmten Band Pink Floyd mit der Spraydose mitzugestalten: Das Maskottchen der Band, ein riesiges, aufblasbares Plastikschwein, machte er durch seine Graffiti-Kunst zum Hingucker. Den Auftrag erhielt er damals sehr kurzfristig: Am Vorabend des Konzerts im Zürcher Hallenstadion wurde er angefragt, am Konzerttag besprach er gegen 12.00 Uhr mit dem Pink-Floyd-Gründer Roger Waters dessen Wünsche, zwei Stunden später griff er zur Spraydose, und um 18.00 Uhr, rechtzeitig zum Einlass der ersten Konzertgäste, war er mit seiner Arbeit fertig. Das ist neben seinem Talent sein weiteres grosses Erfolgsgeheimnis: Pirmin Breu kann mit Termindruck umgehen und hält festgelegte Termine ohne Wenn und Aber ein. «Wäre ich unzuverlässig», sagt er, «hätte ich wohl bei Industriekunden wie Robatech keine Chance.» www.pirminbreu.ch

Bauen mit Visionen

Immobilien III Art & Work hat für Implenia das grosszügige Denken in ein Kundenmagazin eingebaut.

 
Immobilien III Art & Work hat für Implenia das grosszügige Denken in ein Kundenmagazin eingebaut. 
Zweimal pro Jahr verschickt Implenia Real Estate ein Magazin an Interessierte und Kunden. Die Publikation erscheint in Deutsch und Französisch und trägt als Titel die Versprechung Vision. Das Magazin soll ein wichtiger Imageträger sein und echt brauchbare und journalistisch aufbereitete Infos rund um die Welt des Bauens vermitteln. So finden sich in jeder Ausgabe «brandaktuelle Interviews» mit Persönlichkeiten, die sich zu zeitgemässen Themen äussern. Jetzt ist Vision von der Zürcher Agentur Art & Work umfassend neu gestaltet worden. Die grafische Neukonzeption will «wertvolle Inhalte mit einer hohen Leserführung und in einem ansprechenden optischen Look präsentieren», erklärt CD Carmen M. Schiltknecht bei Art & Work. AD Marianne Kieser sieht im Überformat A3 und der grosszügigen Gestaltung auch einen «Ausdruck der grenzüberschreitenden Denkhaltung der Unternehmung». Das Magazin Vision wird in einer Auflage von 15’000 Exemplaren an Kunden, Partner, Planer und Unternehmer verschickt.
Implenia ist der bedeutendste Baudienstleistungskonzern der Schweiz. Die Gruppe gliedert sich in Implenia Real Estate, Implenia Bau und Implenia Global Solutions.
 
Andreas Panzeri

Keystone lässt Werber wählen

Bild Fünf Werber zeigen im Magazin Bestpicture ihre Keystone-Favoriten.

 
Bild Fünf Werber zeigen im Magazin Bestpicture ihre Keystone-Favoriten. 
Bestpicture ist ein bildgewaltiges Magazin. «Wir zeigen die besten Bilder von Keystone. Sie vermitteln Emotionen und Fakten auf grosszügigen Fotostrecken von acht bis zehn Seiten, was Bestpicture in der Schweiz zu einem einmaligen Magazin macht», sagt Rainer Kupper, Herausgeber von Bestpicture und Marketingchef von Keystone Schweiz. Viermal pro Jahr zeigt Bestpicture die besten und emotional bewegendsten Schnappschüsse aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur. Was aber macht ein gutes Bild aus? Nach seinem Erfolgsgeheimnis befragt, meint der legendäre Kriegsfotograf Robert Capa: «Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, so warst du nicht genug nahe dran.»
Keystone hat den Anspruch, genug dran zu sein. Das bezeugen die vielen tausend Bilder in Tageszeitungen und Magazinen täglich. Und die besten Bilder schaffen es exklusiv ins Magazin Bestpicture. In den letzten fünf Nummern waren aussagestarke Fotos von Kofi Annan und Nelson Mandela zu sehen. Das Magazin stieg aber auch in die Niederungen der Neat, dem längsten Tunnel der Welt, überquerte Gletscher und Wüsten, surfte auf den höchsten Wellen und blickte über die Schultern von Diven und Machos. Action geladene Sportbildstrecken aus der Welt des Fussballs, Eishockeys und der Formel 1 zeigen die Dynamik des Augenblicks.
Das Magazin lässt auch Autoren zu Wort kommen. «Zu jedem Schwerpunkt suchen wir einen Autor mit einer Affinität zum Thema», erklärt Marc Bodmer, Chefredaktor von Bestpicture. Die Liste der Schreiber kann sich sehen lassen. So kommentierten Alt Bundesrat Adolf Ogi, Eishockey-Legende Renato Tosio, Nahost-Spezialist Erich Gysling, Fussball-Ikone Karl Odermatt oder Sexberaterin Eliane Schweitzer ausgefallene Bildstrecken.
In der aktuellen Ausgabe erhielten fünf prominente Werber die Carte Blanche, um die Fotostrecken ihrer Wahl zusammenzustellen. Pius Walker, Martin Spillmann, Markus Ruf, Markus Gut und Frank Bodin zeigen dem Leser ihr persönlich bestes Bild aus dem Keystone-Archiv. Anfängliche Bedenken, so Marc Bodmer, dass es zu Überschneidungen hätte kommen können, widerlegten die fünf Kreativen. Die fünf Fotostrecken und ihre Ideen dahinter fielen verschiedenartig aus.
Markus Steiner
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