Erdmannpeisker schickt BLS Cargo in den Schnee

Die Bieler Agentur Erdmannpeisker macht Vollblut-Alpinisten aus BLS Cargo, um den Schienengüter-Transportanbieter auch international ein klares Profil zu geben.

 Die Bieler Agentur Erdmannpeisker macht Vollblut-Alpinisten aus BLS Cargo, um den Schienengüter-Transportanbieter auch international ein klares Profil zu geben. Die Positionierung haben die Unternehmensberater von Input zusammen mit dem Management der BLS Cargo ausgearbeitet. Darin steht die die Beherrschung des Alpentransits im Vordergrund. Erdmannpeisker positioniert die BLS Cargo als echte Alpinisten und sagt dies auch im Claim: BLS Cargo. Die Alpinisten. Inhaltlich sollen die vier Motive in packenden Bergbezwingergeschichten die Kennwerte des Unternehmens kommunizieren: Flexibilität, Höchstleistung und Partnerschaft. Verantwortlich bei BLS Cargo:
Stefanie Pfander (Kommunikationsleiterin). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker (CD), Jörg Fassnarr (AD), Selina Helbling (Beratung).  

 

Google: Neues Tool zur Analyse von Internettrends

Google hat ein neues Tool namens Insight for Search entwickelt. Es soll einen Überblick über die gefragtesten Suchbegriffe im Internet liefern und erweitert Google Trends mit verschiedenen Funktionen.

 Google hat ein neues Tool namens Insight for Search entwickelt. Es soll einen Überblick über die gefragtesten Suchbegriffe im Internet liefern. Der neue Dienst richtet sich an Werbetreibende, Vermarkter und ganz normale Internetnutzer, wie es in einer Mitteilung heisst. Mit dem Tool können beispielsweise Suchtrends über einen bestimmten Zeitraum abgefragt werden – dadurch wird ersichtlich, wie das Interesse der Nutzer an einem bestimmten Thema zunimmt und wieder abebbt. Die Funktion «Regionale Interessen» stellt dar, welche Länder, Städte und Regionen das grösste Interesse an einem bestimmten Thema haben. Weiter findet Insight for Search heraus, welche Suchanfragen am beliebtesten sind und welche aktuell beliebter werden. «Differenzierung von Suchanfragen» zeigt die Topsuchanfragen nach Kategorien an, beispielsweise besonders gefragte Suchbegriffe in der Kategorie Promis oder Fahrzeugmarken. Die Ergebnisse lassen sich im Gegensatz zu Google Trends nach Datum, Region oder Thema anzeigen.

Zu guter Letzt: Hape Kerkelings steile Karriere als Testimonial

Dass Hape Kerkeling Deutschlands Praline unter den Comedians ist, wissen spätestens seit es Horst Schlämmer gibt. Dass er auch zu einem äusserst begehrten Testionial mutiert, wissen wir nun auch: Neben Celebrations und VW ist nun auch Krüger Kaffee auf den Geschmack gekommen.

 Dass Hape Kerkeling Deutschlands Praline unter den Comedians ist, wissen spätestens seit es Horst Schlämmer gibt. Dass er auch zu einem äusserst begehrten Testionial mutiert, wissen wir nun auch: Neben Celebrations (Hape als Kerkeling himself) und VW (Hape als Schlämmer) ist nun auch Krüger Kaffee auf den Geschmack gekommen – bald soll Kerkeling als Gisela in mehreren TV-Spots zu sehen sein. Er sei schon recht überrascht gewesen, dass Gisela nun ebenfalls Werbefigur werden sollte, da sie ja nicht so bekannt sei wie er selbst oder Horst Schlämmer, so Kerkeling in einem Interview mit Horizont.net. Aber es sei für ihn nie eine Frage gewesen, ob er dabei sei oder nicht – die Spot-Ideen seien so anarchisch. Man darf schon mal gespannt sein.Auf die Frage, wer von den Dreien – Hape, Horst und Gisela – denn am meisten verdiene, antwortet er: «Gisela – ich bitte Sie! Sie ist eine Frau und stellt ganz andere Ansprüche.» Und fügt an: «Nein. Alle gleich. Am Ende bin das ja immer noch ich.» So gesehen lohnt es sich, in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Man darf also wohl auch gespannt sein, was für Figuren sich Hape noch ausdenkt. Die Fernsehzuschauer würde es sicher freuen. Und wenn der Herr dabei noch den einen oder anderen Euro für Werbung verdient: umso schöner für ihn.

Orange pröbelt an SMS-Werbung herum

Der Telekomanbieter Orange führte in der Schweiz einen Test mit Werbung innerhalb von SMS durch. Die Testteilnehmer erhielten als Gegenleistung für die erhaltene Werbung eine Gutschrift auf ihre Rechnung.

 Der Telekomanbieter Orange sammelt Erfahrungen mit Werbung auf dem Handy: In der Schweiz führte er zusammen mit dem Lösungsanbieter Amobee Media Systems ein Test mit Werbung innerhalb von SMS durch. Kundinnen und Kunden, die sich für den Test anmeldeten, erhielten eine Gutschrift auf ihrer Rechnung als Gegenleistung zur Werbung, die in ihre eingehenden SMS integriert wurde. Die Werbung wurde jeweils im nicht genutzten Bereich der Textnachrichten integriert, die maximale SMS-Kapazität blieb auf 160 Zeichen beschränkt.Orange führt als Vorteile der SMS-Werbung die grosse Reichweite und zielgruppengenaue Platzierung an. Ausserdem störe in SMS integrierte Werbung weniger als herkömmliche Werbe-SMS von Drittanbietern. Diese Werbeform biete dem Adressaten verschiedene Interaktionen zur Auswahl: Click-to-WAP, Click-to-Call oder Click-to-Download. Ob und wann Orange den Test in ein normales Angebot umwandelt, ist noch nicht klar.

Lesch+Frei karikiert für eAd die Werbewelt

Lesch+Frei hat für das APG-Profitcenter eAd eine Kampagne realisiert, die das Medium eBoard in der Media- und Kommunikationsbranche bekannter machen soll.

 Lesch+Frei hat für das APG-Profitcenter eAd, Vermarkterin und Betreiberin von eBoards, eine Kampagne realisiert, die das Medium eBoard in der Media- und Kommunikationsbranche bekannter machen soll. Die Zürcher Agentur hat dafür eine Plattform entwickelt, mit der eAd jede Woche in der Fachpresse präsent ist. Um die Zielgruppe dabei nicht mit endlosen Wiederholungen der gleichen drei Anzeigen zu langweilen, sei Media(co)mix ins Leben gerufen worden, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Unter diesem Namen erscheine ab August 2008 bis mindestens Ende Dezember 2009 jede Woche eine neue Geschichte, die den ganz normalen Wahnsinn der Werbewelt karikiere und auf die Spitze treibe.
Verantwortlich bei Lesch+Frei:
Thomas Lüber (CD), Matthias Kadlubsky (AD), Susanne Fürst (Beratung), Barbara Meier (Polygraphie). Verantwortlich bei eAd: Ulrich Ritschard (Geschäftsführer), Ariane Vuagneux.

Startschuss für das Newsnetz ist gefallen

Das im vergangenen September erstmals angekündigte Newsnetz von Tagesanzeiger.ch, Bernerzeitung.ch und Bazonline.ch ist am Donnerstagabend online gegangen. Chefredaktor Peter Wälty über technische Probleme, kommerzielle Aspekte und das angekündigte Projekt News1.ch von sechs Regionalverlagen.

 Das im vergangenen September erstmals angekündigte Newsnetz von Tagesanzeiger.ch, Bernerzeitung.ch und Bazonline.ch ist am Donnerstagabend online gegangen. Der Countdown lief nicht reibungslos: «Wir hatten in den vergangenen Tagen so viele technische Probleme, dass jetzt kaum noch was passieren kann. Alles was schief gehen kann, ist bereits schief gegangen.», befand Chefredaktor Peter Wälty kurz vor dem Start. Drei Seiten gleichzeitig neu zu lancieren scheint kein Kinderspiel zu sein. «Die Koordination der drei Portale muss sich noch einspielen – da hatten wir kaum Zeit, um viele Erfahrungen zu sammeln», so Wälty. Er stellt mit seiner Mantelredaktion Content für alle drei Seiten zur Verfügung, den die Lokalredaktionen dann nach eigenem Gusto präsentieren können. Ob das als «neues grosses Ding» angepriesene Newsnetz auch ein kommerzieller Erfolg werden kann, muss sich noch weisen. «Wir wissen ja alle nicht so genau, wie sich die Wirtschaft entwickeln wird», meinte Wälty. «Die drei Seiten gemeinsam weisen eine grosse Reichweite auf. Nun gilt es, die Seiten erfolgreich zu vermarkten. Da wir an Qualitätstitel angebunden sind, können wir bei der Vermarktung natürlich nicht jede Schweinerei mitmachen», so Wälty. «Auf alle Fälle haben wir das beste Verkaufsteam, das es gibt.»
Wie kommentiert Wälty die Online-Pläne von sechs Regionalverlagen, die am Mittwoch ein gemeinsames Portal unter der Adresse News1.ch ankündigten? «Es ist ein ambitioniertes Projekt und ich wünsche den Machern viel Glück. Ich stelle es mir schwierig vor, die Interessen von sechs Verlagen mit ihren verschiedenen Titeln unter einen Hut zu bringen. Zudem haben manche dieser Websiten eine sehr geringe Reichweite, ob sich da der Aufwand lohnt, ist fraglich », meinte Wälty zu der frisch angekündigten Online-Konkurrenz. «Genauso anspruchsvoll ist es, mit News1.ch eine komplett neue Marke zu etablieren.» Das sei beim Newsnetz einfacher: Es könne auf die bestehenden starken Online-Marken aufbauen.

Doku von JvM-Vorstand Oliver Voss über Viral-Stars

Viral-Kampagnen mit Stars wie Horst Schlämmer für VW, Matthias Reim für Sixt oder Ron Hammer für Hornbach sorgten für Aufsehen. Oliver Voss, Vorstand bei Jung von Matt und Leiter der Miami Ad School Europe, hat die Macher dieser Kampagnen getroffen.

 Viral-Kampagnen mit Stars wie Horst Schlämmer für VW, Matthias Reim für Sixt oder Ron Hammer für Hornbach sorgten für Aufsehen. Nun hat Oliver Voss, Vorstand Jung von Matt und Leiter der Miami Ad School Europe, die Macher dieser Kampagnen getroffen. In einer Video-Doku geben sie Auskunft darüber, wie sie ihre Helden geschaffen haben, was sie von ihnen gelernt haben und ob es schon so etwas wie Rezepte für gute Internet-Kampagnen gibt. Zu sehen sind Ludwig Berndl und Stefan Schulte (Schlämmer für VW/DDB), Wolf Heumann (Matthias Reim für Sixt/JvM) und Till Eckel (Ron Hammer für Hornbach/Heimat). Als Extra gibt es ein Gespräch mit dem Erfinder des berühmten Nike-Virals mit Ronaldinhos mehrfachem Lattenschuss. Stefan Olander von Nike hat damit viel Aufmerksamkeit erregt und dafür gesorgt, dass Werbeagenturen rund um die Welt das neue Medium des Virals für ihre Kunden entdeckt haben.
Die Gespräche wurden im Sommer dieses Jahres geführt und sind nun auf
(unter «Online-Stars») zu sehen.

Bertelsmann steigt aus Musikgeschäft aus

Der Medienkonzern Bertelsmann verabschiedet sich vollständig aus dem Musikgeschäft: Das Gütersloher Unternehmen verkauft seine Beteiligung an der Plattenfirma Sony BMG an den japanischen Elektronik-Konzern Sony.

 Der Medienkonzern Bertelsmann verabschiedet sich vollständig aus dem Musikgeschäft. Wie das Gütersloher Unternehmen am Dienstag mitteilte, verkauft es seine Beteiligung an der Plattenfirma Sony BMG an den japanischen Elektronik-Konzern Sony. Damit wird Sony BMG zu einer 100-prozentigen Tochter der Sony Corporation of America und wird künftig den Namen Sony Music Entertainment führen. Erst vor vier Jahren hatten sich die Plattengiganten Sony und BMG zu einem Gemeinschaftsunternehmen zusammengeschlossen. Doch bereits vor zwei Jahren hatte Bertelsmann mit seinem Rückzug aus dem kriselnden Musikgeschäft begonnen. Damals hatte das Gütersloher Unternehmen seinen Musikverlag BMG Music Publishing abgestossen.
Der Bertelsmann-Vorstandsvorsitzende Hartmut Ostrowski hatte den Musikbereich bei seinem Amtsantritt im Dezember vergangenen Jahres als wachstumsschwach bezeichnet und ihn einer eingehenden Überprüfung unterzogen. Diese mündete nun in den Verkauf der Anteile an Sony BMG. Dagegen passe die Musik ins Portfolio des japanischen Unterhaltungsriesen. In unternehmensnahen Kreisen hiess es, die Bertelsmann-Anteile hätten für einen Betrag im Bereich von 1,5 Milliarden Dollar den Besitzer gewechselt.
Das vom früheren Bertelsmann-Manager Rolf Schmidt-Holtz geführte Joint Venture Sony BMG hatte nach Sony-Angaben im ersten Halbjahr 2008 erneut Umsatzrückgänge hinnehmen müssen.
Weiterhin zu Bertelsmann gehören unter anderem die Verlagsgruppe Gruner & Jahr, die RTL-Gruppe und der amerikanische Verlag Random House.

China lässt Journalisten doch auf den Tian’anmen-Platz

China hat nach Protesten einen Rückzieher zu der geplanten Einschränkung von Journalisten gemacht: Ausländische Reporter dürfen sich während der Olympischen Spiele doch frei auf dem Platz des Himmlischen Friedens (Tian'anmen) bewegen und spontan Interviews führen.

 China hat nach Protesten einen Rückzieher zu der geplanten Einschränkung von Journalisten gemacht: Ausländische Reporter dürfen sich während der Olympischen Spiele doch frei auf dem Platz des Himmlischen Friedens (Tian’anmen) bewegen und spontan Interviews führen. Wenige Stunden nach einem Bericht über neue Beschränkungen, die einen Antrag für Interviews auf dem symbolischen Platz im Herzen Pekings vorschrieben, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag, dass die Anforderung «nicht zwingend» seien. «Aber eine Vorabinformation würde uns helfen, besser Unterstützung zu leisten», zitierte Xinhua das Verwaltungskomitee für den Platz. Die Behörde habe auch gar nicht das Recht, für die Journalisten dort ein Arbeitsverbot zu erlassen.
Der Bericht über die neuen Regeln hatte unter Journalisten und Diplomaten Unverständnis ausgelöst, da die chinesischen Behörden vor den Spielen immer freien Zugang zum Tian’anmen-Platz versprochen hatten. Der Tian’anmen-Platz war 1989 Schauplatz der schliesslich von der Volksbefreiungsarmee blutig niedergeschlagenen Demokratiebewegung.
Das Besuchsverbot war zunächst als Reaktion auf einen Protest verärgerter Pekinger Bürger am Montag gegen ihre Umsiedlung unweit des Platzes gewertet worden (siehe
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Google tüftelt an einer Übersetzungsplattform

Der Internetriese Google plant eine Web-Plattform namens «Google Translation Center», über die bei Übersetzungsbedarf menschliche Experten angeheuert werden können.

 Der Internetriese Google plant eine Web-Plattform namens «Google Translation Center», über die bei Übersetzungsbedarf menschliche Experten angeheuert werden können. Offenbar wird das Angebot die Möglichkeit bieten, Dokumente hochzuladen und Übersetzungen in eine von über 40 Sprachen bei registrierten Übersetzern anzufordern. Dabei dürften Freiwillige ihre Dienste kostenlos, Profis aber natürlich auch gegen Bezahlung anbieten können. In die Abwicklung etwaiger Zahlungen wäre Google offenbar nicht involviert, wie Cnet berichtet. Die Ergebnisse von Übersetzungsarbeiten dürften in einer Google-Datenbank abgelegt werden. Damit könnte das Angebot neben dem Zugang zu professionellen Übersetzungsservices noch einen zweiten Sinn haben. «Es gibt das Forschungsgebiet der statistischen maschinellen Übersetzung», erklärt Matthew W. Crocker, Professor am Institut für Computerlinguistik und Phonetik an der Universität des Saarlandes, im Gespräch mit Pressetext. Solche Systeme könnten durch einen grossen Vorrat an Beispieltexten deutlich verbessert werden.

Fingiertes Selbstmordmail sorgt für Aufregung

Tausende Schweizerinnen und Schweizer erhielten am Dienstag ein fingiertes E-Mail, in dem ein Spam-Jäger aus Wallisellen seinen Selbstmord ankündigte. Der angeblich Lebensmüde ist wohlauf. Er vermutet hinter dem ungewöhnlichen Angriff die russische Internet-Mafia.

 Tausende Schweizerinnen und Schweizer erhielten am Dienstag ein fingiertes E-Mail, in dem ein Spam-Jäger aus Wallisellen seinen Selbstmord ankündigte. Der angeblich Lebensmüde ist wohlauf. Er vermutet hinter dem ungewöhnlichen Angriff die russische Internet-Mafia.An insgesamt 100’000 Schweizer E-Mail-Adressen wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag ein mysteriöses E-Mail verschickt, das den angeblichen Selbstmord des Internet-Experten Roman Hüssy ankündigt. Doch der Betroffene selbst ist nicht nur wohlauf, er hatte auch nie irgendwelche Selbstmordabsichten. Für ihn ist allerdings bereits klar, wer hinter der Attacke auf seine Person steckt. Die so genannte «Joe-Job»-Attacke trage die Signatur der russischen Internet-Mafia, sagte er gegen über 20min.ch. Diese habe ihn im Visier, weil Hüssy auf seiner Webseite Abuse.ch regelmässig vor Sicherheitslecks im Internet warnt.
Kürzlich thematisierte er dort einen Trojaner-Virus, mit welchem sich russische Internet-Kriminelle Zugang zu Bankkonten verschafften. Durch seinen Warnhinweis sei den Russen viel Geld durch die Lappen gegangen. Die fingierte Selbstmord-Drohung wertet Hüssy deshalb als Rache der russischen Cyber-Gangster. Bereits letzte Woche seien seine Server lahm gelegt worden. Nun hat Hüssy seine Webauftritte bis auf weiteres abgestellt – und Anzeige gegen Unbekannt erhoben.

Neue Einschränkungen für ausländische Journalisten in China

Ausländische Journalisten dürfen nicht mehr unangemeldet den Platz des Himmlischen Friedens (Tian'anmen) in Peking besuchen und dort spontan Interviews machen. Reporter müssen künftig einen Tag vorher einen Besuch anmelden.

 Ausländische Journalisten dürfen nicht mehr unangemeldet den Platz des Himmlischen Friedens (Tian’anmen) in Peking besuchen und dort spontan Interviews machen. Reporter müssen künftig einen Tag vorher einen Besuch anmelden und einen Interview-Termin beantragen, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag unter Hinweis auf die Behörden berichtete. Auch werden ihnen «Führer» zur Seite gestellt. Der Erlass folgte einen Tag, nachdem eine Gruppe Pekinger Bürger einen organisierten Besuch von ausländischen Olympia-Journalisten in einem bekannten Peking-Enten-Haus südlich vom Tian’anmen-Platz genutzt hatten, um gegen unzureichende Entschädigungen nach dem Abriss ihrer Häuser zu protestieren.
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