Heidelberger Druck fährt Verlust ein

Der Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck ist im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2008/2009 tief in die roten Zahlen gerutscht. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, beträgt der Konzernverlust unter dem Strich 39 Millionen Euro.

 Der Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck ist im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2008/2009 tief in die roten Zahlen gerutscht. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, beträgt der Konzernverlust unter dem Strich 39 Millionen Euro. Der Umsatz sank von 742 auf 657 Millionen Euro. Durch Impulse von der Branchenmesse Drupa konnte dagegen der Auftragseingang von 934 Millionen Euro auf 1,15 Milliarden Euro zulegen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verschlechterte sich von plus 26 auf minus 35 Millionen Euro. Verantwortlich für den Umsatz- und Ergebnisrückgang seien die schwierigen Marktbedingungen sowie die Investitionszurückhaltung der Kunden im Vorfeld der Branchenmesse, teilte Heidelberger mit. Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen weiterhin bei Umsatz und Betriebsergebnis unter dem Vorjahr zu liegen.

EDA kürzt Budget der Zeitschrift für Auslandschweizer

Das Aussendepartement setzt bei der Information der Auslandschweizer den Rotstift an. Ab 2009 soll die Zeitschrift Schweizer Revue eine halbe Million Franken weniger aus der Bundeskasse erhalten, nämlich 1,3 Millionen Franken statt wie bis anhin 1,8 Millionen Franken.

 Das Aussendepartement setzt bei der Information der Auslandschweizer den Rotstift an. Ab 2009 soll die Zeitschrift Schweizer Revue eine halbe Million Franken weniger aus der Bundeskasse erhalten, nämlich 1,3 Millionen Franken statt wie bis anhin 1,8 Millionen Franken. Das geschehe primär aus Spargründen, bestätigte der Sprecher des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), Lars Knuchel, am Dienstag einen Bericht von Radio DRS. Die Auslandschweizer-Organisation (ASO) befürchtet nun, dass künftig nur noch vier statt sechs Ausgaben jährlich an die 670’000 immatrikulierten Schweizerinnen und Schweizern im Ausland versandt werden. Das wollte EDA-Sprecher Knuchel allerdings nicht bestätigen. Man denke aber angesichts neuer Kommunikationsgewohnheiten auch an einen Ausbau des bereits bestehenden Internetauftrittes. Dies werde gemeinsam mit der ASO abgeklärt.

Zu guter Letzt: Wenn Brustwarzen zu Schandflecken werden

Wir sind definitiv im Sommerloch angekommen. Manche Medien versuchen sich mit Promi-Strandgeschichten unter Titeln wie «Hier wird die Carla ‚bruni’» oder «Igitt! Rihannas p(r)ickelnder Badespass mit Chris Brown», oder berichten darüber, dass Präsident Sarkozy im Urlaub weisse Socken trägt.

 Wir sind definitiv im Sommerloch angekommen. Manche Medien versuchen sich mit Promi-Strandgeschichten unter Titeln wie «Hier wird die Carla ‚bruni’» oder «Igitt! Rihannas p(r)ickelnder Badespass mit Chris Brown», oder berichten darüber, dass Präsident Sarkozy im Urlaub weisse Socken trägt. Wieder anders nutzen die Amerikaner die ereignislose Zeit. Sie zensieren fleissig. Zum Beispiel im Fall des neuen
für den Calvin Klein-Duft «Obsession». Eine wunderschöne Frau – es ist Schauspielerin Eva Mendes – räkelt sich in weissen Laken. Der ganze Clip ist stimmungsvoll gehalten, ihm haftet nichts Pornografisches, nichts Anrüchiges, nichts Billiges an. Doch man sieht halt für einen kurzen Moment die Brustwarze von Frau Mendes. Und das reicht für die Bosse der grossen amerikanischen Fernsehstationen, um den Clip zu verbannen. Der verantwortliche Kreativchef Fabien Baron kann das überhaupt nicht verstehen: «Dieses Land braucht wirklich einen neuen Präsidenten. Dieses Land ist so am Ende», schimpfte er gegenüber der New York Post. Das alles in einer Jahreszeit, in der man an jeder Pfütze, an jedem Baggerloch und auf jeder Wiese mehr Haut als in diesem Werbespot zu sehen kriegt. Das Ganze erinnert an das Theater, das vor wenigen Monaten um die angeblichen «oben ohne»-Bilder der 16-jährigen Schauspielerin Miley Cyrus veranstaltet wurde. Einmal mehr: Schade, dass schöne und originelle Werbung immer öfter unterbunden wird.

Kommunikationsberater ruft virtuelles Wahlbistro ins Leben

Mark Balsiger, der Gründer der Berner Kommunikationsagentur Border Crossing, hat ein virtuelles Wahlbistro ins Leben gerufen. Es soll politische Debatten rund um die Uhr ermöglichen.

 Mark Balsiger, der Gründer der Berner Kommunikationsagentur Border Crossing, hat ein virtuelles Wahlbistro ins Leben gerufen. Es soll politische Debatten rund um die Uhr ermöglichen. Der Initiant sieht die Plattform als Antwort auf die fast ausgestorbene Tradition der Diskussion von Politikern und politisch Interessierten am Stammtisch oder im «Säli» der Dorfbeiz. Die Plattform Wahlbistro.ch kooperiert mit der Online-Wahlhilfe Smartvote. Kandidierende können beim Wahlbistro ihre Eckdaten und ein Porträtfoto aufschalten. Mit durchdachten Kommentaren und ihrem Foto hätten sie die Möglichkeit, sich bekannter zu machen, heisst es in einer Mitteilung. Balsiger moderiert die Debatten im Wahlbistro zusammen mit der Politologin Monika Tschumi, die ebenfalls bei Border Crossing arbeitet.
Das Projekt soll durch Sponsoring und Werbung finanziert werden. Zurzeit wird noch ein Medienpartner gesucht.

Weitere Quotensteigerung für «Bauer, ledig, sucht…»

Mit der dritten Folge seiner Bauernsoap «Bauer, ledig, sucht…» konnte der Schweizer Privatsender 3+ seine Quoten nochmals steigern. Die Sendung am Montagabend erreichte in der Spitze über 244'000 Zuschauer, was einem Marktanteil von 16,3 Prozent bei den 15-49-Jährigen entspricht.

 Mit der dritten Folge seiner Bauernsoap «Bauer, ledig, sucht…» konnte der Schweizer Privatsender 3+ seine Quoten nochmals steigern. Die Sendung am Montagabend erreichte in der Spitze über 244’000 Zuschauer, was einem Marktanteil von 16,3 Prozent bei den 15-49-Jährigen entspricht. Das sind nochmals 24’000 mehr als eine Woche zuvor (siehe ).Wie bei der zweiten Folge überflügelte 3+ auch diesmal Marktführer SF1. Über die gesamte Sendezeit verteilt, zappten über 360’000 Zuschauer auf den Kanal des Schweizer Privatsenders.

HipHop-Website Aightgenossen.ch in neuem Gewand

Seit dem Schweizer Nationalfeiertag präsentiert sich eine der bekanntesten HipHop-Websites der Schweiz in komplett neuem Gewand: Der Relaunch von Aightgenossen.ch bringt aber nicht nur ein völlig überarbeitetes Layout und Design, sondern auch ein vollumfängliches Facelifting mit sich.

 
Seit dem Schweizer Nationalfeiertag präsentiert sich eine der bekanntesten HipHop-Websites der Schweiz in komplett neuem Gewand: Der Relaunch von Aightgenossen.ch bringt aber nicht nur ein völlig überarbeitetes Layout und Design, sondern auch ein vollumfängliches Facelifting mit sich. Acht Jahre nach seiner Lancierung hat das Produkt des Hauses Nation Music damit seine erste grosse Überarbeitung hinter sich.Zu den wichtigsten Neuerungen im Bereich Multimedia gehört der in Zusammenarbeit mit Radio Energy konzipierte Kanal Aight.fm.. Basierend auf wird NRJ Black wird dort in Zukunft rund um die Uhr Black Music zu hören sein. Mit dem eigenen Web-TV-Player Aight.tv, wollen die Macher ihre User noch näher zu den Stars bringen. Das damit gekoppelte Tool Kyte-TV erlaubt es gar, Live-Bilder und kurze Filminhalte direkt vom Handy auf die Website zu schicken (siehe auch
)Wichtiger Bestandteil der Website bleibt weiterhin der rege besuchte Community-Bereich. Das überarbeitete Forum soll seinen Benutzern den Austausch erleichtern. Im redaktionellen Bereich will man künftig noch übersichtlicher und umfangreicher über Musik, Kultur, den HipHop-Lifestyle und das urbane Geschehen informieren, schreiben die Aightgenossen-Macher in einer Mitteilung. Ab dem 1. August soll zudem täglich ein grosses Interview aufgeschaltet werden.
Die Rubrik «Lifestyle» widmet sich hauptsächlich der Mode, Künstler, Cityreports, Galerien, Ausstellungen, Games und neuen Trends und Gadgets des urbanen Spielplatzes.
Aightgenossen.ch wird momentan von über 6’500 Unique Usern pro Tag besucht und verbucht laut eigenen Angaben im Schnitt 1 Million Hits pro Monat.

Zu guter Letzt: Hat Karl Dall den Manta auf dem Gewissen?

Ein YouTube-Video sorgt derzeit unter Automobil-Fans, Werbern und Agenturen für Aufregung. Angeblich soll Porsche den Produktionsstopp des Opel Manta verursacht haben.

 Ein sorgt derzeit unter Automobil-Fans, Werbern und Agenturen für Aufregung. Angeblich soll Porsche den Produktionsstopp des Opel Manta verursacht haben. In dem Kurzfilm tritt ein «ehemaliger Porsche-Vertriebler» namens Herbert R. als Kronzeuge der angeblich dubiosen Machenschaften seines Arbeitgebers auf. Er erinnert sich vor laufender Kamera an den Opel Manta als «eines der besten Sportfahrzeuge Deutschlands» und grosse Gefahr für Konkurrent Porsche. Er habe in seiner Funktion «alles unternehmen» müssen, um den Erfolg des Manta zu stören. Um das Unvorstellbare zu verhindern und das Ansehen der Konkurrenz aus Rüsselsheim zu beschädigen, habe Herbert R. einen perfiden Plan ersonnen: Der Mantawitz sollte Fahrer und Auto diskreditieren! Dabei helfen sollte ihm niemand anderes als Karl Dall. Der Komiker erzählt in dem Video, dass er das Manta-Witz-Angebot in einer Zeit erhalten habe, in der er finanzielle Probleme gehabt habe. Da sei das Entertainment-Geschäft gerade mal nicht mehr so gut gelaufen, sagt er. Ausserdem habe ihn ein Hauskauf in Geldnot gebracht. Zum Abschluss des knapp fünfminütigen Kurzfilms bittet Dall schliesslich um Vergebung dafür, dass er mit seinen Witzen das Ableben des Mantas vorangetrieben habe.
Doch natürlich existierte die Manta-Verschwörung nicht wirklich. Porsche musste sich nie von Opel bedrängt fühlen und der Manta war beileibe keine Konkurrenz für die Sportwagen aus Stuttgart. Karl Dall erfand nicht den Mantawitz und Herbert R. war auch nie Vertriebler bei Porsche.
Hinter der ganzen Verschwörungstheorie stecken die beiden Filmstudenten Johannes Kümmel und Max Penk. Sie haben den
für ihr Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg gedreht. Eigentlich sollte der Spot nur ein Experiment sein und aufzeigen, «wohin es mit der Werbung gehen könnte», sagte Produzent Penk gegenüber Spiegel. Jetzt schauen die beiden gespannt zu, wie sich im Internet eine Diskussion über den Wahrheitsgehalt der Manta-Verschwörung entwickelt.

Deutsche Telekom testet elektronische Zeitung

Die Deutsche Telekom will im Herbst den ersten Testlauf für eine elektronische Variante einer Tageszeitung in Deutschland starten. Wie der Spiegel berichtet, will das Unternehmen im Herbst einen Testlauf mit zunächst einigen Dutzend Testkunden in Berlin machen.

 Die Deutsche Telekom will im Herbst den ersten Testlauf für eine elektronische Variante einer Tageszeitung in Deutschland starten. Wie der Spiegel berichtet, plant das Unternehmen im Rahmen des «News4Me» getauften Projekts zunächst einige Dutzend ausgewählte Testkunden in Berlin mit einem portablen Lesegerät auszurüsten. Dieses soll seinen Nutzern dann ermöglichen, eine auf ihre persönlichen Bedürfnisse und thematischen Interessen zugeschnittene elektronische Zeitung abrufen zu können. Eigene redaktionelle Inhalte will das Telekomunternehmen aber nicht anbieten, wie Telekom-Forschungsleiter Peter Möckel dem deutschen Nachrichtenmagazin sagte. Kooperationspartner für den Content müssen deshalb noch engagiert werden: Man suche noch nach Partnern unter den Verlegern, sagte Möckel weiter. Eine Besonderheit der News4Me-Plattform ist die Möglichkeit, Inhalte und Layout kontinuierlich anzupassen. «News4Me lernt jedes Mal dazu, wenn der Benutzer seine Artikel liest», erläuterte Telekom-Techniker Dávid Kapitáni gegenüber Pressetext. So werden etwa Änderungen in den Präferenzen der Nutzer laufend registriert und das Artikel-Angebot für die nächste Ausgabe dementsprechend angepasst. «Interessant ist das für Verlage beispielsweise auch im Hinblick auf die zielgerichtete Platzierung von Werbung, die an den jeweiligen Leser adressiert ist», meint Kapitáni.
Die Deutsche Telekom ist nicht das erste Unternehmen, das mit elektronischen Versionen von Tageszeitungen Tests durchführt. So ist es beispielsweise mit dem E-Book-Reader Kindle von Amazon bereits seit geraumer Zeit möglich, Zeitungen in digitaler Form zu abonnieren. Auch in Frankreich hat die France Telecom erst kürzlich mit «Read & Go» ein ähnliches Projekt gestartet.

Luzerner Nachrichten künftig ohne eigene Titelseite

Die Tageszeitung Luzerner Nachrichten, die im vergangenen September vom Zofinger Tagblatt lanciert wurde, hat seit Montag keine eigene Frontseite mehr. Sie erscheint als fünfter Bund des Zofinger Tagblatts und ist dort auf der Titelseite mit dem eigenen Logo präsent.

 Die Tageszeitung Luzerner Nachrichten, die im vergangenen September vom Zofinger Tagblatt lanciert wurde, hat seit Montag keine eigene Frontseite mehr. Sie erscheint als fünfter Bund des Zofinger Tagblatts und ist dort auf der Titelseite mit dem eigenen Logo präsent. «Die Gründe liegen vor allem im logistischen Bereich», sagte Chefredaktor Beat Kirchhofer auf Anfrage der Werbewoche. «In den vergangenen Monaten hatten wir wegen der Druck- und Verteillogistik manchmal ziemliche Probleme mit der Aktualität. Das soll sich nun bessern.» Die Luzerner Nachrichten sind wie das Zofinger Tagblatt Teil des Mittelland Zeitung-Verbundes und müssen sich in dessen Verteilstruktur einfädeln. Weiterhin mit eigener Titelseite erscheint «Sonntag LN», die Sonntagsausgabe der Luzerner Nachrichten. Die Luzerner Nachrichten starteten vergangenen September mit einer Auflage von 1’300 Exemplaren und einer fünfköpfigen Redaktion (siehe
). Die Zeitung richtet sich die Bewohner im Amt Willisau. Laut Kirchhofer will man künftig die Berichterstattung über den ganzen Kanton Luzern ausbauen. «Wir decken das regionale im Amt Willisau schon ab, müssen aber bei der kantonalen Berichterstattung noch zulegen», so der Chefredaktor.

Negativschlagzeilen steigern Bekanntheit der IOC-Sponsoren

Das Interesse an den Olympischen Sommerspielen ist in Europa im Vergleich zum Olympiajahr 2004 deutlich gesunken. Gleichzeitig hat dagegen die Mehrzahl der offiziellen Sponsoren des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Westeuropa an Bekanntheit gewonnen.

 Das Interesse an den Olympischen Sommerspielen ist in Europa im Vergleich zum Olympiajahr 2004 deutlich gesunken. In Deutschland gaben aktuell nur noch 58 Prozent der Bundesbürger an, sich für die Sommerspiele zu interessieren. Im Vorfeld der Spiele in Athen 2004 waren es immerhin 70 Prozent der 16- bis 69-jährigen Deutschen. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt die internationale Studie «Sponsoring 21+» des Beratungs- und Forschungsunternehmens Sport+Markt. «Die Geschehnisse in Tibet in diesem Frühjahr sowie die Proteste rund um den Fackellauf waren weltweit eine sehr negative PR-Kampagne für die Olympischen Spiele in Peking. Dies hat der Vorfreude auf Olympia einen starken Dämpfer versetzt», erklärt Sport+Markt-Vorstand Hartmut Zastrow gegenüber Pressetext. Ein interessantes weiteres Untersuchungsergebnis: Gleichzeitig zu dem zurückgehenden Interesse an Olympia hat die Mehrzahl der offiziellen Sponsoren des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Westeuropa an Bekanntheit gewonnen. Ob diese Art von Bekanntheitsgewinn wünschenswert ist, sei allerdings zu hinterfragen, sagte Zastrow weiter. Einige IOC-Partner würden dagegen trotz des Medienwirbels international so gut wie nicht wahrgenommen, obwohl sie sich teilweise an Endverbraucher richten.
In Deutschland sind laut der aktuellen Untersuchung vor den Sommerspielen in Peking McDonald’s, Panasonic und vor allem Samsung wesentlich mehr Deutschen als IOC-Sponsor ein Begriff als vor vier Jahren im Vorfeld von Athen. Samsung konnte seine gestützte Bekanntheit beispielsweise von 35 auf 58 Prozent steigern. Führend bleibt weiterhin Coca-Cola, das gestützt 82 Prozent der Deutschen als Olympiasponsor kennen.

Neue stv. Leiterin Unternehmenskommunikation bei M-Travel

Das Reiseunternehmen M-Travel Switzerland hat mit Barbara Lanz die Position der stellvertretenden Leiterin Unternehmenskommunikation & Medien per 1. August 2008 neu besetzt.

Das Reiseunternehmen M-Travel Switzerland hat mit Barbara Lanz die Position der stellvertretenden Leiterin Unternehmenskommunikation & Medien per 1. August 2008 neu besetzt. Barbara Lanz absolvierte an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften das Studium für Journalismus und Organisationskommunikation. Zuvor war sie während fünf Jahren als Stv. Filialleiterin bei Hotelplan in Schaffhausen tätig. Während ihres Studiums arbeitete die 28-Jährige als freie Mitarbeiterin für verschiedene Medien, wie M-Travel mitteilte. Lanz ist direkt der Leiterin Unternehmenskommunikation & Medien, Prisca Huguenin-dit-Lenoir, unterstellt. Letztere übernahm die Leitung der Unternehmenskommunikation beim Tochterunternehmen von Hotelplan Schweiz und Travelhouse Anfang Juni (siehe ).

Procter & Gamble kürzt US-Werbeausgaben massiv

Im US-amerikanischen Werbemarkt regiert der Rotstift: Nach Coca-Cola, General Motors und Ford senken nun auch die Konsumgüterkonzerne ihre Marketingausgaben. Branchengigant Procter & Gamble senkte seine Werbeausgaben im vergangenen Quartal gleich um 19,6 Prozent.

 Im US-amerikanischen Werbemarkt regiert der Rotstift: Nach Coca-Cola, General Motors und Ford senken nun auch die Konsumgüterkonzerne ihre Marketingausgaben. Wie das deutsche Branchenmagazin Horizont.net berichtet, senkte Branchengigant Procter & Gamble seine Werbeausgaben im vergangenen Quartal gleich um 19,6 Prozent, beziehungsweise 135 Millionen US-Dollar. Aber nicht nur der weltweit grösste Werbetreibende spart im Vergleich zum Vorjahr kräftig. Auch die P&G-Konkurrenten Johnson & Johnson (8,6 Prozent), L’Oréal (6,6 Prozent) und Unilever (4,1 Prozent) kürzen beim Marketing. Der Grund für die Kürzungen liege unter anderem in den gestiegenen Rohstoffpreisen, den hohen Teuerungsraten sowie den gesunkenen Konsumentenausgaben, schreibt der amerikanische Branchenmagazin AdAge.
P&G hat insbesondere in den Bereichen Magazine und TV kräftig gespart: Im Vergleich zum Vorjahres-Quartal sparte das Unternehmen 44 Millionen US-Dollar an Werbegeldern für Magazine ein, alleine im Mai dieses Jahres 144 Millionen US-Dollar für TV-Werbung.
Die schlechte Lage des US-Werbemarktes attestiert auch der kürzlich erschienene «Insider’s Report on Advertising Expenditures», einem jährlich erscheinenden Ausblick auf die Werbekonjunktur. Bob Coen, auf dessen Forschungsergebnisse der Report basiert, hat darin seine Prognose für den US-Markt von 3,7 Prozent auf 2 Prozent reduziert. Und auch auf den globalen Markt weitet sich die negative Stimmung aus: Die Wachstumserwartungen von 4,6 Prozent im Dezember 2007 mussten auf 4,4 Prozent zurückgeschraubt werden.
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