Sizmek: Neue Zahlen zur Videowerbung

Sizmek Video Index 2015: In-Stream-Videowerbung gewinnt weiterhin an Zuspruch – aber nur 18 Prozent der Werbetreibenden, die In-Stream-Videos in ihren Kampagnen nutzen, setzen auf die Kombination mit Rich-Media-Formaten.

Sizmek, Anbieter einer Open Ad Management-Plattform für Multiscreen-Kampagnen, veröffentlicht neue Zahlen zum Stand der Videowerbung. Der Video Index 2015 beschreibt die allgemeine globale Entwicklung der Videowerbung und präsentiert Video-Marketing-Trends verschiedener Konsumgüterbranchen. Die Analysten des Reports stellen dabei eine Erkenntnis in den Mittelpunkt: Werbetreibende nutzen die Möglichkeiten vernetzter digitaler Video-Marketingkampagnen noch lange nicht aus. Von 4’000 Werbetreibenden, die innerhalb der letzten drei Jahre Video- oder Rich Media-Anzeigen veröffentlichten, haben nur 18 Prozent beide Formate gleichzeitig genutzt. Für den Report wurden Video-Ads aus dem ersten Halbjahr 2013, 2014 und 2015 analysiert und es zeigt sich, dass Video im allgemeinen verstärkt in den Marketingstrategien eingesetzt wird, um das Publikum zu erreichen: Von 2013 an bis 2015 konnte ein Anstieg der digitalen Anzeigen mit Video von 9 auf 15 Prozent verzeichnet werden, ein Wachstum von 40 Prozent in nur zwei Jahren.

«Video ist zu einem ausserordentlich wichtigen Medium für Markenunternehmen geworden und Marketingverantwortliche können heute zwischen vielen verschiedenen Formaten wie einem eher passiven In-Stream-Video oder einem attraktiven Rich-Media-Format mit Video wählen. Die Auswahloptionen waren noch niemals so gross wie heute», bestätigt Andy Kahl, Director Research bei Sizmek. «Und obwohl immer mehr Werbetreibende Videos für sich entdecken, lernen erst jetzt viele von ihnen, wie eine erfolgreiche digitale Werbestrategie mit unterschiedlichen Formattypen umgesetzt und miteinander vernetzt werden kann. Es gibt noch viel ungenütztes Potential, um neue und bestehende Zielgruppen mit Inhalten abseits der reproduzierten TV-Spots zu erreichen.»

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

– Im ersten Halbjahr 2015 wurde für Videoanzeigen eine Startrate von 62,5 Prozent gemessen. Im ersten Halbjahr 2013 waren es dagegen nur 40,5 Prozent.

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– Die Konsumgüter-, Entertainment- und Automobilbranche nutzt am häufigsten Videoanzeigen in ihren Kampagnen (ein Anteil von 22, 20 und 10 Prozent von allen Videoanzeigen, die ausgeliefert wurden).

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– Es gibt noch ungenütztes Potential für Video in Rich Media-Werbung, da nur 11 Prozent aller ausgelieferten Anzeigen in 2015 Rich Media waren. Und von diesen Rich Media-Anzeigen enthielten nur 5 Prozent ein Video.

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– Während in der EMEA-Region das grösste Wachstum seit 2013 zu verzeichnen ist (160 Prozent), bleibt Nordamerika im Jahr 2015 mit 52 Prozent weiterhin Spitzenreiter beim Einsatz von Video. Mit knapp 50 Prozent folgt die APAC-Region.

Der gesamte Report steht kostenlos nach Registrierung unter diesem Link bereit.
 

Feldschlösschen steigt ins B2C-Geschäft ein

Die Getränke von Feldschlösschen sind ab 26. Oktober für Privatpersonen im Internet bestellbar. Mit dem Getränke-Online-Shop www.beer4you.ch steigt das Unternehmen somit ins Business-to-Consumer-Geschäft ein.

Feldschlösschen reagiert laut Mitteilung auf die Bedürfnisse der Konsumentinnen und Konsumenten. Das Online-Sortiment umfasst nebst Schweizer Bieren (Feldschlösschen, Cardinal, Eve, Hürlimann, Warteck, Gurten und Valaisanne) auch internationale Biere (Carlsberg, Grimbergen, Schneider Weisse, Corona usw.) sowie Mineralwasser (Rhäzünser, Arkina usw.) und Softdrinks (Schweppes, Orangina, Coca-Cola, Rivella usw.). Auf Beer4you.ch werden auch «Accessoires» angeboten. So können im neuen Getränke-Online-Shop zum Beispiel (Bier-)Gläser, Bierdeckel und Ausschanksysteme für den Privatgebrauch bestellt werden.

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Kooperation mit lokalen Partnern

Mit «Beer4you» stärkt Feldschlösschen die Zusammenarbeit mit seinen regionalen Getränkepartnern in der ganzen Schweiz. Diese beliefern bis vor die Haustür der Privatpersonen und übernehmen gleichzeitig die Rücknahme der Mehrweggebinde. Für die Entwicklung des Online-Shops ist das dreiköpfige Team der Firma Software Brauerei zuständig. Wenn beim Bestellvorgang Hilfe benötigt wird oder der Besteller eine Frage hat, gibt das Kundenservicecenter in Biel Auskunft via Live-Chat. Vor dem Absenden der Bestellung kann zwischen den gängigen Zahlungsmethoden frei gewählt werden. Geht die Bestellung bis 10 Uhr ein, erfolgt die Lieferung innert zwei Werktagen. Gleichzeitig präsentiert sich auch der Fan-Online-Shop vom Unternehmen Feldschlösschen neu. Die ebenfalls durch Software Brauerei entwickelte Seite verfügt über zahlreiche Fan-Artikel von Textilien bis elektronischen Gadgets der verschiedenen Biermarken aus dem Hause Feldschlösschen.
 

SDV Award 2016: Die Werbung der Zukunft ist Unterhaltung

Dialogmarketing ist wichtig, und wird immer wichtiger. Wer heute diese Disziplin am besten beherrscht, reüssiert nicht nur beim SDV Award 2016, sondern prägt auch die Zukunft der Werbung. Bis Ende Januar 2016 können Kampagnen eingereicht werden.

Einsendungen vor Ende November erhalten neu einen Rabatt von 10 Prozent. Die Werbewoche ist auch 2016 Medienpartner des SDV Awards.

Neue Technologien und das Aufkommen von Social Media haben in den letzten zehn Jahren die Möglichkeiten für einen Austausch zwischen Unternehmen und Kunden vervielfacht. Diese Chancen nützt gutes Dialogmarketing: Es lässt Unterhaltungen entstehen, die vom Konsumenten geprägt werden und ihn damit näher an die Firma oder die Marke heranführen. Über Twitter kann er heute niederschwellig Anliegen vorbringen, über Facebook darf er neue Produkte mitgestalten, via SMS bewertet er Kundendienste. Diese Entwicklung zeigt deutlich: Die Werbung der Zukunft ist Unterhaltung.

Im Wandel der Zeit

Der Schweizer Dialogmarketing-Preis 2016 will Kampagnen auszeichnen, die bereits heute meisterhaft die Zukunft vorziehen. Insgesamt werden Auszeichnungen in 23 Kategorien ausgehändigt – letztes Jahr waren es noch 18. Neu sind die Kategorien in drei Sparten eingeteilt: In Medien-, Branchen- und Spezialkategorien. In der Mediensparte, die neun Kategorien aufweist, werden wie bis anhin Preise in Gold, Silber und Bronze verliehen. In den anderen beiden Sparten wird pro Kategorie jeweils eine Auszeichnung ausgehändigt.

Medienkategorien

In der ersten Sparte treffen digitale Massnahmen auf klassische Werbeformen. Diese werden zweifellos auch in der technologiegetriebenen Zukunft einen wichtigen Aspekt des Dialogmarketings darstellen. «Mailing B2C (2D) über 100'000 Exemplare», «Mailing B2C (2D) bis 100'000 Exemplare», «Mailing B2B (2D)», Mailing 3D (B2B & B2C), «Gedruckte, unpersonalisierte Massnahmen» und «Ambient-Massnahmen» stehen hier Schulter an Schulter mit den jüngeren Werbedisziplinen «Multichannel», «Digital: E-Mail-Marketing / Landingpage / Newsletter» und «Digital: Mobile Marketing inkl. App».

Branchenkategorien

Diese Sparte sieht sich in sechs Disziplinen aufgefächert. Eine davon ist «Kampagnen für Non-Profit-Organisationen & Prävention»; dialogschaffende Werbemassnahmen sind hier unentbehrliche Werkzeuge im Bereich Fundraising und Sensibilisierung. In dieser Kategorie wird ein Preis verliehen, genauso wie für «Kampagnen für Finanzdienstleister», «Kampagnen für Handel», «Kampagnen in der Automobilindustrie», «Kampagnen in der Telecom-Branche» sowie «Kampagnen in der Medien-Branche».

Spezialkategorien

Die Spezialkategorien umfasst acht Disziplinen, inklusive SDV-Junior-Award und Postpreis. In «International» können Arbeiten ausländischer Agenturen Ruhm und Ehre erlangen. «Creative Use of Data» dagegen ist eine neugeschaffene Kategorie, welche dialogauslösenden Massnahmen oder Kampagnen auszeichnet, für die Daten- und Datenbank-Technologien besonders gut genutzt werden. Die weiteren Kategorien sind altbewährt: «Kundenbindungsprogramme», «Handwerk: Art Direction», «Handwerk: Production» und «Handwerk: Text».

SDV-Junior-Award

Auch dieses Jahr wird der SDV-Junior-Award an junge Nachwuchstalente vergeben, welche die Branche in den bevorstehenden Jahren und Jahrzehnten prägen werden. Zudem dürfen die Gewinner 2016 den Auftritt des kommenden SDV Award umsetzen. Den Preis gewannen dieses Jahr Vasco Bickel (Grafiker) und Anouk Karrer (Junior Texter-/Konzepterin). Karrer setzte die Arbeit zusammen mit Lukas Binggeli (Grafik) in der Agentur Maxomedia um. Der SDV-Junior-Award wird wie in den Vorjahren von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW gesponsert.

Faires Jurierungssystem

Die Jury des kommenden SDV-Awards setzt sich aus 20 erfahrenen Werbe- und Marketing-Cracks zusammen. Angeführt werden die Visionäre von Dr. Christian Huldi. Zukunftsweisend ist zweifellos das Juryverfahren, das letztes Jahr eingeführt wurde. Das duale Jurierungssystem gewichtet Kreation und Erfolg gleichwertig. In der ersten Jurierungsrunde bewertet die eine Hälfte der Jury ausschliesslich die kreative Leistung und Umsetzung der Einreichung. Der Fokus der anderen Hälfte liegt dagegen vollumfänglich auf der Effizienz der Kampagne, also deren Strategie und Ergebnisse. Erst in der zweiten Runde bewertet die gesamte Jury alle verbliebenen Arbeiten aufgrund Kreation und Effizienz.

Jetzt bewerben!

Wer Dialogmarketing betreibt, weiss: Wer nicht agiert, erhält auch keine Reaktion. Werbeagenturen, Dienstleistungsunternehmen und Werbeauftraggeber gehen deshalb am besten gleich auf www.sdv-award.ch, studieren die Teilnahmebedingungen, und machen mit! Bis spätestens am 31. Januar 2016 sollte die Einreichung in der Zentrale der SDV eintreffen. Neu: Wer bis Ende November bereits seine Kampagnen zustellt, erhält 10 % Rabatt! Wer Mitglied beim SDV ist (ASW, BSW, SW Schweizer Werbung, SMC, swissfundraising und VSV), profitiert überdies von vergünstigten Teilnahmegebühren. Vergeben werden die Preise am 9. Juni 2016.

Weitere Informationen:
Sdv-award.ch; Sdv-dialogmarketing.ch
 

Advico Y&R: Geiss verschenken

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Allgemein

Publicis: Roger Federer im Weltraum für Jura

Publicis hat die Kaffeekultur von Jura bereits vor zwei Jahren auf eine kurze und eingängige Formel gebracht: Frisch gemahlen, nicht gekapselt. Auch die neueste Kampagne basiert auf dieser von der Agentur entwickelten «Lead the Change»-Strategie.

Einmal mehr wird diese von Jura-Markenbotschafter Roger Federer überraschend umgesetzt. Federer, ein Mann von Welt, war in seiner Karriere schon überall. Ausser im Weltraum. Genau dort hin führt ihn der neue TV-Spot. Der Tennisstar schwebt durch eine Raumstation und geniesst dieses neue Erlebnis sichtlich, bis ihn eine böse Erkenntnis erschauern lässt. Diese war zum Glück aber nur ein kurzer Tagtraum – inspiriert vom futuristischen Kaffeevollautomaten Jura Z6, der einen unvergleichlichen und vor allem frisch gemahlenen Espresso serviert. Die 360-Grad-Kampagne startete mit Social-Media-Teasern, u.a. einem Post von Roger Federer auf seiner Facebook-Page. Neben dem TV-Spot kommen auch Anzeigen zum Einsatz.

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Verantwortlich bei Jura: Emanuel Probst (General Manager), Edward Charnaud (Head of Global Marketing), Meinrad Kofmel (Head of Communications & PR). Verantwortlich bei Publicis: Ralph Halder (ECD), Albert Matzinger (Text), Jürg Ernst (AD), Mathias Kröbl (Grafik), Candido Righetto, Lena Jaggi (Beratung), Jonas Hartmann (Litho), Cem Van-Der-Schaar (FFF/Art Buying), Markenfilm (Filmproduktion), Marc Schölermann (Regie), Philipp Jeker (Fotograf Portrait), Jonas Spengler (Fotograf Packshot).

Jugendliche konsumieren lieber Katzenvideos als Informationsmedien

Die jungen Erwachsenen lesen immer weniger Zeitungen, auch ihr Radio- und TV-Konsum nimmt ab. Gleichzeitig bevorzugen die Jugendlichen weniger anspruchsvolle Inhalte in sozialen Medien. Die Branche sieht diese Entwicklung mit Sorge - und sucht nach Lösungen.

Das neuste «Jahrbuch 2015 Qualität der Medien» zeichnet einmal mehr ein düsteres Bild zur Entwicklung der Schweizer Medienlandschaft. Mark Eisenegger, Präsident der «Kurt Imhof Stiftung für Medienqualität», sprach bei der Präsentation des Werks am Montag in Bern von einer «Strukturkrise des Informationsjournalismus». Das Vertrauen in die traditionellen Medien sinke weiter. Dass dieser Trend ausgerechnet bei den jungen Leuten am stärksten zu beobachten sei, bereite ihm Sorgen. «Aus staatspolitischer Sicht ist es alarmierend, dass die Jungen fast keine Informationsmedien mehr konsultieren.»

Abo-Zeitungen sind out

Die Zahlen sprechen für sich: Abonnementszeitungen erreichen über die Hälfte der jungen Erwachsenen nicht mehr. Im Jahr 2015 gaben 56 Prozent der Befragten zwischen 16 und 29 Jahren an, nie eine Abonnementszeitung zu nutzen. 2009 lag der Wert noch bei 35 Prozent. Auch das Radio, Gratiszeitungen, Boulevardzeitungen und das Fernsehen, die auf Hardnews setzen, verloren in der gleichen Periode an Resonanz. Einzig Onlineinhalte wurden mehr beachtet – die Zunahme von plus zwei Prozent ist aber gering. Die Jungen informierten sich stattdessen zunehmend über Social-Media-Kanäle oder gingen als Informationsnutzer ganz verloren, weil sie ihre Zeit in Unterhaltungsangebote investierten, sagte Eisenegger. «Viele Junge suchen das Alltägliche, seichtere Geschichten, Softnews.» Gemeint sind etwa Beiträge oder Artikel über Hollywoodstars, über Unfälle und Verbrechen oder die lustigsten Katzenvideos.

Medienkompetenz fördern

So ist der Anteil der Mobilnutzer bei Onlineportalen wie 20minuten.ch, Blick.ch und Watson.ch höher als bei Nzz.ch oder Tagesanzeiger.ch. Diese Entwicklung wird durch die steigende Bedeutung von Facebook und anderen sozialen Medien noch verstärkt. Von den 200 Beiträgen, die im vergangenen Jahr am meisten verlinkt, getwittert oder auf den Newssites kommentiert wurden, waren rund 60 Prozent Softnewsbeiträge. Dass die politischen Nachrichten bei jungen Mediennutzern an Wichtigkeit verlieren, bereitet den Medienwissenschaftern Sorgen. «Es ist an der Zeit, dass Medienhäuser und Journalisten diese Entwicklung kritischer reflektieren», sagte Eisenegger. Gerade Jugendliche seien darauf angewiesen, dass komplexe Sachverhalte eingeordnet würden. Die Studienautoren fordern deshalb dringend, dass an den Schulen mehr Wert auf Medienkompetenz gelegt werde. Die Jungen müssten lernen, qualitativ gute von weniger guten Medien zu unterscheiden. Das sei heute zu wenig der Fall.

Weniger Katzenvideos

Verschiedene Vertreter von Medienhäusern und Journalisten teilen diese Forderungen teilweise, wie an der Podiumsdiskussion zur Präsentation des neuen Jahrbuchs klar wurde. «Ich nehme die Befunde ernst», sagte Daniel Foppa, Inlandchef des Tages- Anzeigers. Künftig müsse beispielsweise die Interaktion mit dem Leser verstärkt werden. Nach seiner Erfahrung hätten aber auch politische Geschichten durchaus das Potenzial, eine breite Leserschaft zu erreichen. Nick Lüthi, Redaktor der Medienwoche, schlug an der Diskussion vor, die Informationskanäle zu stärken und die unterhaltenden Inhalte herunterzufahren. Sonst wendeten sich die Jungen später nicht den Qualitätsmedien zu. «Dann verlieren wir sie.»

Auch die Finanzen stimmen nicht

Sorge bereitet den Studienautoren auch die finanzielle Situation der Informationsmedien. Die Zahlungsbereitschaft für Onlineinhalte sei weiterhin gering, die Werbeeinnahmen blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Das führe unter anderem zu mehr Konzentration und weniger Vielfalt in der Medienlandschaft. Insgesamt sei die Qualität der Schweizer Medien gesunken, lautet – nicht zum ersten Mal – das Fazit des Jahrbuchs. Die höchste Qualität attestieren die Medienwissenschafter noch dem öffentlichen Radio, gefolgt vom öffentlichen Fernsehen und den Sonntagszeitungen. Das Jahrbuch wird vom Forschungsbereich Öffentlichkeit und Gesellschaft (Fög) der Universität Zürich verfasst und erschien dieses Jahr zum sechsten Mal. Ins Leben gerufen hatte es der Zürcher Soziologieprofessor Kurt Imhof, der in diesem Frühling im Alter von 59 Jahren starb (Werbewoche.ch berichtete). (SDA)

SRF-Archiv ausgezeichnet

Das Archiv von SRF öffnet im Rahmen des Unesco-Welttags des audiovisuellen Erbes seine Türen und bietet Besuchern Einblicke in die Schweizer Fernsehgeschichte. Dafür wird es vom Verein Memoriav mit dem Preis für das beste Schweizer Vermittlungsprojekt geehrt.

Das Archiv von Schweizer Radio und Fernsehen öffnet am 27. Oktober 2015 seine Tore und ermöglicht der Bevölkerung einen Einblick in die Schweizer Fernsehgeschichte. Der Besuchstag trägt den Titel «Von der Filmrolle zum Tape-Roboter». Die Besucherinnen und Besucher tauchen an Führungen in die Bestände vergangener Jahrzehnte ein und erleben die Arbeiten rund um das Aufbewahren und Archivieren von bewegten Bildern hautnah mit.

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Am Welttag des audiovisuellen Erbes vom 27. Oktober fordert die Unesco alljährlich dazu auf, auf den einmaligen Wert audiovisueller Dokumente und Bestände aufmerksam zu machen. In diesem Rahmen verleiht der Verein Memoriav einen Preis für das Vermittlungsprojekt, das auf interessanteste Weise auf die Bedeutung der Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes in der Schweiz aufmerksam macht. Diese Auszeichnung erhält das Archiv von SRF für seinen Besuchstag am 27. Oktober.

Der Verein Memoriav setzt sich für die Erhaltung und breite Nutzung des audiovisuellen Kulturguts der Schweiz ein. Zum Besuchstag im SRF-Archiv sagt Memoriav-Direktor Christoph Stuehn: «Radio- und Fernseharchive sind wichtige Gedächtnis- und Erinnerungsorte unserer Zeit – Museen des 20. und 21. Jahrhunderts. Sie bringen Historisches in die Gegenwart und prägen damit massgeblich das kulturelle Erinnern.»

Ogilvy & Mather: Mit Ford 4×4 auf Europas Strassen.

Ogilvy & Mather Zürich hat für Ford eine europaweite Allrad-Kampagne umgesetzt.

Völlig zurecht gilt die Schweiz als eins der anspruchsvollsten 4×4-Länder der Welt. Klima, Wetter, Topografie – die Voraussetzungen für einen intelligenten Allradantrieb könnten kaum besser sein. Nicht umsonst vertraute Ford die Entwicklung der neuen europaweiten Kampagne für seine Allrad-Modelle Ogilvy & Mather Zürich an. Die Vorgaben, die dabei zu berücksichtigen waren, reichten von der Abbildung der Modelle auf Schnee bis zur allgemeinen Verständlichkeit der Idee und der Umsetzung in sämtlichen europäischen Ländern. Der Kampagne, die Ogilvy & Mather Zürich innerhalb dieses Rahmens entwickelt hat, liegt die Idee zugrunde, dass ein Ford 4×4 einen überall hin bringt – egal, wie hoch, wie weit, wie abgelegen das Ziel auch sein mag.

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Für jedes Modell der Ford 4×4 Range kreierte Ogilvy & Mather Zürich in der Folge ein plakatives und doch viel sagendes Sujet. Wobei Inhalt und Setting der Sujets auf das jeweilige Modell und dessen besonderen Merkmale zugschnitten sind. Zudem fassen drei Range-Sujets innerhalb der Kampagne sämtliche aktuellen Ford 4×4 Modellen zusammen.

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Die entsprechend umgesetzten Werbemittel umfassen Anzeigen, Plakate und OLM (Online-Media), von denen in Europa bereits dieser Tage erste Sujets zum Einsatz kommen. In der Schweiz macht eine nationale Inserate-Kampagne den Anfang. Dabei gehen der Mondeo und der Kuga auf Inseraten von der Pole-Position aus an den Start, wobei sich der Mondeo auch in Plakatgrösse an der Auto Züri präsentieren wird. Weitere Massnahmen für den S-MAX und den Galaxy werden folgen.

Verantwortlich bei Ford Motor Company Switzerland: David Frey (Direktor Marketing), Stefanie Schaer (Communication & Event Supervisor). Verantwortlich bei Ogilvy & Mather: Thomas Bolliger (CD); Mark Levay (AD); Marcel Elsener (Text); Max Brunner (Beratung); Jonathan Schipper (Gesamtverantwortung)
 

Zu guter Letzt: Hoden unter sich

Die australische Agentur Clemenger BBDO lässt zwei Hoden Gespräche führen – und stösst damit auf Begeisterung.

Dass Unterhosen für Männer nicht nur gut aussehen, sondern in erster Linie bequem sein sollten, scheint jetzt vermehrt auch die Werbung in den Fokus zu rücken. Das wurde bereits vom Unterwäsche-Label Tommy John klar und deutlich kommuniziert (Werbewoche.ch berichtete). Auch der australische Unterwäsche-Hersteller Bonds geht etwas kreativere (und sympathischere) Wege, als Cristiano Ronaldo oder Justin Bieber in Unterhose abzulichten. «Very comfy Undies» – dem pflichten auch die beiden gesprächigen Hoden bei, die über ihre Sorgen und Nöten diskutieren und ab und zu auch das Gehirn für weitere Abklärungen konsultieren. Man muss es nicht lustig finden – aber man kann. Guten Gewissens. Auf Youtube wird die Kamagne gefeiert – mit vielen Klicks und begeisterten Kommentaren. (hae)

https://www.youtube.com/watch?v=Y96zjf5AXUg

https://www.youtube.com/watch?v=8KuQ3nhpctA

Tele 1: Neue Moderatorin für «Unterwegs»

Fabienne Bamert ist ab dem kommenden Jahr das neue Aushängeschild von «Unterwegs». Die 27-jährige Moderatorin wird künftig für die beliebte Sonntagabend-Sendung durch die Zentralschweiz ziehen und damit Kurt Zurfluh ablösen.

Zurfluh führte in den vergangenen zwei Jahren durch die Sendung. Bamert präsentierte bereits mehrere Volkskultursendungen auf dem Zentralschweizer Fernsehsender, darunter die Live-Übertragungen des Innerschweizer Schwingfestes und die kürzlich ausgestrahlte Extra-Sendung «s'9 Bruuchtom». Ausserdem steht die 27-jährige Moderatorin für die Fastnachtsendungen regelmässig vor der Kamera und ist in der Region als Moderatorin der Sendungen «Nachrichten» und «Sport» bekannt. Bevor Bamert ihre Tätigkeit bei Tele 1 aufnahm, war sie für die Zuger Presse und bei Radio Central tätig.

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Mit dem Personenwechsel bekommt die Sendung «Unterwegs» auch einen inhaltlichen Relaunch, ohne den Grundgedanken der Sendung zu verändern. Bamert reist durch das Tele 1-Sendegebiet und präsentiert dessen Vielseitigkeit. Zentralschweizer Orte und die dazugehörenden Menschen werden dem Fernsehpublikum näher gebracht. «Fabienne Bamert ist für das Zentralschweizer Fernsehen ein Glücksfall», kommentiert Adriano Gerussi, Chefredaktor von Tele 1, und ergänzt: «Mit ihr haben wir eine hausgemachte Moderationspersönlichkeit, welche den Grundgedanken unserer Sendung – die lokale Volkskultur mit ihren facettenreichen Schattierungen – geradezu verkörpert».

Der bisherige «Unterwegs»-Moderator Kurt Zurfluh verlässt die Sendung nach zwei Jahren auf eigenen Wunsch. «Ich hatte eine sehr gute Zeit und habe mich beim Zentralschweizer Fernsehen und dem für mich passenden Sendegefäss sehr wohl gefühlt», sagt Zurfluh. Der 66-Jährige wird auch noch in Zukunft für Spezialsendungen auf dem Zentralschweizer Fernsehen zu sehen sein.

Leo Burnett Schweiz: Neuer Auftritt für Sanitas

Die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie ist bei Sanitas in vollem Gange. Neu profitieren Kunden von noch einfacherem Zugang zu allen Services und Dienstleistungen. Leo Burnett bringt dies mit einer Kampagne auf den Punkt.

Kernstück der Kampagne unter dem Motto «Bei Sanitas sind Sie schneller am Ziel»  bilden zwei Filme. Sie führen auf humorvolle Art und Weise vor Augen, dass es schon genug Geduld braucht im Leben. So schafft es ein Kind nicht, auf Anhieb die Kerzen auf der Geburtstagtorte auszublasen. Oder Geschäftsleute scheitern am Versuch, in einem Meeting den Beamer in Gang zu bringen. Das dafür nötige Quentchen Geduld möchte Sanitas nicht auch noch strapazieren.

Flankiert werden die Filme von Print-Anzeigen, die die gesamte Bandbreite an Leistungen näherbringen. Rückforderungsbelege einfach via Sanitas App einscannen, Stand von Franchise und Selbstbehalt auf einen Klick abrufen oder die Versicherungskarte in digitaler Form immer auf dem Handy dabeihaben.

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Notch Interactive setzt die Leitidee in den Online-Medien um. Durch direktes Branding oder in Form von relevantem Content, der die Orientierung im täglich wachsenden Dschungel der Gesundheits- und Versicherungs-Angebote schneller und besser macht.

Verantwortlich bei Sanitas: Valentin Hüsser ( Leiter Markenführung), Roland Eschmann (Leiter Werbung & Marketing-Technologie), Irene Ackermann (Leiterin Content Factory), Gesa Walk (Online Marketing Manager). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Axel Eckstein (ECD), Mark Stahel, Christoff Strukamp, Simon Staub, Isabelle Bühler, Vinzenz Blaas (Kreation), Suzana Kovacevic (Art Buying), Michael Gassler, Fernando Gort (Beratung); Notch Interactive (Online), Mediaschneider (Media), Cobblestone (Filmproduktion), Axel Laubscher (Regie), Stefan Minder (Fotografie).

 

Haus der Kommunikation: «Ein Prosit der Gemütlichkeit» am Oktoberfest

Bereits zum dritten Mal luden die vier Agenturen der Schweizer Serviceplan Gruppe zum Oktoberfest ins Haus der Kommunikation. Unter dem Motto «Ein Prosit der Gemütlichkeit» hiess es vergangenen Freitag für über 300 geladene Gäste und Mitarbeiter «O’zapft is!».

Das Haus der Kommunikation verwandelte sich dieses Jahr erneut zum traditionellen Münchner Bierzelt: In Dirndl und Lederhosen feierten am 23. Oktober Agenturkunden und Mitarbeiter gemeinsam Oktoberfest. Das Oktoberfest symbolisiert die Abstammung vom bayerischen Mutterhaus in München und ist für die inhabergeführte Schweizer Agentur- Gruppe bereits zur Tradition geworden.

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Das diesjährige Motto lautet «Ein Prosit der Gemütlichkeit» und stand für das, was das Oktoberfest für alle Gäste sein soll: ein schönes Zusammensein. Bei ausgelassener Stimmung, Blasmusik, Weisswurst und Brezeln genossen über 300 Gäste gemeinsam den Abend.

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Mit dem bayerischen Traditionsfest in Zürich Hottingen will man sich bei den Kunden und ihrem Vertrauen bedanken, das sie dem in der Schweiz einzigartigen, integrierten Agenturkonzept entgegenbringen. Die Serviceplan Gruppe Schweiz gehört zum internationalen Serviceplan Netzwerk. Das Agenturmodell fusst hierzulande auf den Standbeinen Werbung, Public Relations, Digital, Publishing und Media und vereint alle Disziplinen unter einem Dach im Herzen von Zürich.

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