Gutenberg zertifiziert den Produktionsablauf

Die Druckerei Gutenberg mit Sitz in Schaan hat die höchste europäische Auszeichnung erhalten, die an Druckbetriebe vergeben wird. Seit dem 11. September ist sie ISO 12647-2 zertifiziert.

Die Druckerei Gutenberg mit Sitz in Schaan hat die höchste europäische Auszeichnung erhalten, die an ein Druckbetrieb vergeben wird. Seit dem 11. September ist sie ISO 12647-2 zertifiziert und damit das erste Druckereiunternehmen in Liechtenstein, welche diese Ehrung vom «Verein zur Förderung wissenschaftlicher Untersuchungen in der Grafischen Industrie» (UGRA) erhält. Dieser wird vom Schweizer Kompetenzzentrum für Medien und Drucktechnologie unterhalten, das seit über 50 Jahren für die grafische Industrie forscht.
Die ISO-Norm legt einen weltweit anerkannten Standard für den Druckprozess fest, um die Sicherheit, Qualität und Wirtschaftlichkeit des Produktionsprozesses zu garantieren. Sie ermöglicht es, Druckerzeugnisse nach objektiven Qualitätskriterien zu beurteilen.

Zu guter Letzt: Das Internet lügt – hin und wieder (2)

Die Geschichte hat zwar bereits die Runde gemacht, aber es lohnt sich trotzdem, sie sich aufgrund neuerer Erkenntnisse noch mal genauer anzusehen. Die Rede ist vom Kurssturz der United-Airlines-Aktie wegen einer falschen Nachricht auf Google News.

Die Geschichte hat zwar bereits die Runde gemacht, aber es lohnt sich trotzdem, sie sich aufgrund neuerer Erkenntnisse noch mal genauer anzusehen. Die Rede ist vom Kurssturz der United-Airlines-Aktie wegen einer falschen Nachricht auf Google News.
Irgendwann Sonntagnacht, am 7. September, ruft ein Leser auf der Webseite der Provinzzeiung Sun Sentinel die Nachricht über den Bankrott von United Airlines im Jahr 2002 aus dem Archiv ab. Weil auf der Seite sonst kaum Verkehr ist, gerät die einmal angeklickte Nachricht in die Rubrik «Meistgelesen» und somit auf den Radar des Suchroboters von Google. Dieser merkt nicht, dass die Nachricht bereits sechs Jahre alt ist – Archivnachrichten sind nicht datiert – und ordnet ihr das aktuelle Datum zu. So weit, so schlecht.
Die Nachricht landet also auf Google News, eine der meistbesuchten Webseiten dieses Planeten. Dort wird sie Montag früh von einem Börsenanalysten gesehen, der sie in einen Newsletter für die Nachrichtenagentur Bloomberg einfliessen lässt. Um 11.00 Uhr morgens hat die UAL-Aktie dann bereits massig Federn gelassen. Als sie fast 76 Prozent ihres Werts verloren hat, wird der Verkauf ausgesetzt. Mittlerweile, also nach der Aufklärung der Falschinformation, ist die Aktie jedoch wieder auf Kurs.
Die Pointe an der letztlich von einem Suchroboter verursachten Panne ist die Tatsache, dass auch der massive Kurssturz nicht von Menschenhand, sondern von Computern ausgelöst worden war, die aufgrund neuer Risikoeinschätzung automatisch und massenhaft UAL-Anteile abstiessen. Fortsetzung folgt.

«Fünf Freunde» gewinnt Cineman Online Award

Beim Talent Screen wurde gestern mit dem Cineman Online Award ein weiterer Preis verliehen. Mehr als 4’000 Personen haben übers Internet abgestimmt und «Fünf Freunde» zum Sieger erklärt.

Gestern wurde der Gewinner des Talent Screen Cineman Online Award erkoren. Der Movie Marathon für junge Filmschaffende verleiht damit rund zwei Wochen nach der langen Talent Screen-Nacht einen weiteren Preis. Übers Internet konnten sämtliche eingereichten Filme angeschaut, kommentiert und bewertet werden.
Mehr als 4’000 Personen haben abgestimmt und «Fünf Freunde», ein schnell geschnittenes Fast-Eifersuchtsdrama mit einem Pfund Hackfleisch in der Nebenrolle, zum Sieger erklärt. Auf den zweiten Platz schaffte es der Kurzfilm «Köbis Welt», gefolgt von «Paters Liste» auf dem dritten Rang. Im Siegerteam wirkten Urs Keller, Sophie Hostettler, Joachim Budweiser, Claudia Lenzi, Christoph Keller und Liv Briechle mit.

«Fünf Freunde»
«Köbis Welt»
«Paters Liste»

Bundesrat rügt Stiftung Klimarappen wegen teurer Werbekampagne

Die Stiftung Klimarappen hat es versäumt, die Bundesbehörden vorgängig über eine 1,5 Millionen Franken teure Werbekampagne zu informieren. Der Bundesrat reagierte verärgert und sagte, die Kampagne erwecke den Eindruck politischer Werbung.

Die dem Bundesrat berichtspflichtige Stiftung Klimarappen hat es versäumt, die Bundesbehörden vorgängig über eine 1,5 Millionen Franken teure Werbekampagne zu informieren. Das ging am Dienstag aus einer Antwort des Bundesrats auf eine Anfrage aus dem Nationalrat hervor. Die Landesregierung äusserte sich verärgert. Die Stiftung habe auch eine öffentliche Aufgabe und sei damit einer besonderen Sensibilität ausgesetzt. Der Klimarappen werde bei den Konsumenten mit dem Versprechen erhoben, damit CO-2-senkende Massnahmen zu finanzieren und nicht Werbung in eigener Sache.
Laut Bundesrat erweckt die Kampagne auch den Eindruck politischer Werbung, weil gerade jetzt die Vernehmlassung zum Gesetz für die Periode nach Kyoto läuft. Die Stiftung betont, sie habe sich nur der Öffentlichkeit bekannt machen wollen. Eine politische Einflussnahme habe nie bestanden.
Die Stiftung investiert im Inland und Ausland in treibhausgasmindernde Projekte. Die dadurch erzielten Emissionsminderungen werden nach national und international anerkannten Grundsätzen ermittelt und können von der Schweiz zur Erfüllung ihres Reduktionsziels angerechnet werden. Die Stiftung Klimarappen finanziert sich über eine Abgabe auf alle Benzin- und Dieselimporte in Höhe von 1,5 Rp. pro Liter. Damit kommen jährlich rund 100 Millionen Franken zusammen, die in Projekte – oder eben auch in Werbung – investiert werden können.

Gemi: Internet wächst im August weiter

Gemäss Goldbach Media Index (Gemi) sinkt der Werbedruck im Monat August beim Total der durch Media Focus erfassten Medien um einen Indexpunkt auf 199. Positive Bilanz zieht hingegen das Medium Internet mit einem kontinuierlichen Zuwachs um drei Punkte auf 295.

Gemäss Goldbach Media Index (Gemi) sinkt der Werbedruck im Monat August beim Total der durch Media Focus erfassten Medien um einen Indexpunkt auf 199. Positive Bilanz zieht hingegen das Medium Internet mit einem kontinuierlichen Zuwachs um drei Punkte auf 295. Das Radio verzeichnet ebenfall eine Steigerung, nämlich um einen Indexpunkt auf 264. Teletext wartet mit einer Zunahme um 9 Punkte auf 149 auf. TV sinkt stärker als im Vormonat, und zwar um 3 auf 460 Indexpunkte. Damit sinkt auch der Index der elektronischen Medien insgesamt um 2 Punkte auf 437.

Trimedia evoziert die Faszination für das Ingenieurwesen

In der Schweiz wie auch im übrigen Europa besteht seit Jahren ein Nachwuchsmangel an Ingenieurinnen und Ingenieuren. Diesem Problem will Trimedia zusammen mit der Schweizerischen Vereinigung Beratender Ingenieurunternehmungen USIC mit einer Kommunikationsoffensive zu Leibe rücken.

Trimedia Communications Schweiz setzt für die Schweizerische Vereinigung Beratender Ingenieurunternehmungen USIC eine grosse, langfristig angelegte Kampagne mit dem Ziel um, junge Leute vom Beruf des Ingenieurs zu faszinieren. Aufgezeigt werden sollen auch die gesellschaftliche Bedeutung des Berufs sowie die Perspektiven auf dem Schweizer Arbeitsmarkt.
Haupt-Kommunikationsinstrument ist ein Webportal, das anhand von kurzen Texten, Bildern und Videos eine Auswahl der spannendsten Schweizer Ingenieurprojekte der letzten hundert Jahre vorstellt und Informationen zur Ausbildung gibt. Zusätzlich ermöglicht sie noch bis Anfang Oktober die Teilnahme an einem Nachwuchs-Wettbewerb, bei dem die kühnste Idee im Ingenieurbereich prämiert wird.
Grund für die Kommunikationsoffensive ist der seit langer Zeit herrschende Nachwuchsmangel an Ingenieuren und Ingenieurinnen in der Schweiz und in Europa allgemein.

Schweiz: Preissturz beim Surfen auf dem Handy

Viele Handybesitzer haben bis heute die Internetfunktionen ihres Telefons nie genutzt. Die Tarife waren zu hoch und teils undurchsichtig. Nun dreht der Wind: In den vergangenen Monaten haben alle Telekomanbieter neue und deutlich günstigere Tarife für die mobile Internetnutzung eingeführt.

Viele Handybesitzer haben bis heute die Internetfunktionen ihres Telefons nie genutzt. Die Tarife waren zu hoch und teils undurchsichtig. Nun dreht der Wind: In den vergangenen Monaten haben gemäss SDA alle Telekomanbieter neue und deutlich günstigere Tarife für die mobile Internetnutzung eingeführt. So kann man auch mit einem Prepaid-Abo bereits für 5 Franken einen Tag lang das Internet nutzen.
Den Preissturz bei den Internet-Tarifen haben die Handybesitzer unter anderem auch dem iPhone zu verdanken: Weil dieses Gerät nur bei gleichzeitiger Internetnutzung wirklich Sinn macht, haben die Telekomanbieter bei der Lancierung des neuen Telefons auch gleich ihre Internettarife angepasst. Vom dadurch ausgelösten Preissturz – die Tarife wurden teilweise um 90 Prozent reduziert – profitieren nun alle Handynutzer.
Zum Vergleich: Im Jahr 2004 zahlte man mit einem Prepaid-Handy noch 30 Pappen für 10 Kilobyte Daten, die man aus dem Internet abholte oder verschickte. Ein Gigabyte hätte damals stolze 30’000 Franken gekostet. Wer heute ein iPhone kauft, kann jeden Monat ein Gigabyte Internetdaten verbrauchen und bezahlt dafür beim günstigsten Anbieter 44 Franken monatlich. Man muss aber nicht ein neues Handy kaufen, um von einem solchen Abo profitieren zu können. Bestehende Verträge lassen sich bei den meisten Anbietern auf die neuen Abos mit günstigem Internet-Volumen ändern.

SBB weiterhin mit Schneiter Meier Külling unterwegs

Schneiter Meier Külling konnte sich bei der Vergabe des Geschäftsberichts der SBB erneut durchsetzen. Die Agentur gewann das Mandat für weitere drei Jahre.

Schneiter Meier Külling war bereits in den letzen fünf Jahren für die SBB tätig und verhalf der Bahngesellschaft in dieser Zeit zu Top-Platzierungen im Bilanz-Rating. Nun musste der Bundesbetrieb SBB die Vergabe des Geschäftsberichts neu ausschreiben. Bei der Konkurrenzpräsentation konnte sich die Zürcher Agentur für Branding und Unternehmenskommunikation erneut durchsetzen und gewann das Mandat für weitere drei Jahre.

Ruf Lanz: Airport-Outlet-Kampagne schaffts in Lürzers Archiv

Die Kampagne von Ruf Lanz für den Umzug des Airport-Outlets aufs Land ist ins renommierte Lürzers Archiv aufgenommen worden. Die melkende Bäuerin mit dem roten String-Tanga muss einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.

Lürzers Archiv zeigt im Zwei-Monats-Rhythmus die spannendsten Werbekampagnen aus aller Welt. Neben Arbeiten aus den USA, England, Holland, Frankreich, Argentinien oder Deutschland ist auch die Schweiz in der aktuellen Ausgabe vertreten: mit der Airport-Outlet-Kampagne von Ruf Lanz. Sie dramatisiert den Umzug des Outlets aufs Land, anhand von echten Bäuerinnen und Bauern, die eine erstaunliche modische Verwandlung durchgemacht haben. Die durch die Aufnahme in Lürzers Archiv geehrte Kampagne wurde von AD Grit Wolany und Texter Torsten Maas unter der Leitung von CD Markus Ruf entwickelt. Die Fotografie stammt von Stefan Minder, die Bildbearbeitung von Süsstrunk & Jericke.

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Neuer Internetauftritt für Rocket

Die junge Luzerner Werbeagentur Rocket hat sich eine neue Webseite gegönnt. Der Aufwand hat sich gelohnt.

Die Luzerner Werbeagentur Rocket – Powerful Advertising ist seit drei Jahren mit diversen nationalen und regionalen Mandaten und Pitch-Gewinnen am durchstarten, wie sie selbst schreibt. Beim Überarbeiten des eigenen «Kleids» ist nun ein dynamischer und schnörkelloser Internetauftritt entstanden, der mit einer angenehmen Mischung aus geheimnisvoller Ambiance und inhaltlicher Klarheit überrascht. Als Ausbauidee könnte man sich überlegen, ob das Wetter hinter den gezeigten Bergen das jeweils aktuelle simulieren könnte – man wüsste zumindest, ob man bei einem Besuch Luzerns jeweils einen Regenschirm mitnehmen müsste oder nicht.

Wemf: Gut zwei Prozent weniger Presseinserate im August

Wie bereits im Juli sind auch im August die Inserateeinnahmen der Schweizer Tagespresse gegenüber den Werten vom Vorjahr gesunken. Deutlich zulegen konnte einzig der Bereich der Sonntagspresse mit einem überraschenden Plus von 61,1 Prozent.

Auch im August sind die Inserateeinnahmen der Schweizer Presse weiter gesunken: Gegenüber dem Vorjahr verringerten sich die Inserateeinnahmen um 2,1 Prozent auf 121 Millionen Franken, wie die Wemf AG für Werbemedienforschung am Montag gemäss SDA mitteilte. Bei der wichtigsten Inserategattung, den kommerziellen Anzeigen, betrug die Abnahme 2,8 Prozent. Eingenommen wurden 86 Millionen Franken. Die Einnahmen aus Liegenschaftsanzeigen schrumpften gar um fast ein Viertel auf 5,3 Millionen Franken.
Zulegen konnten die Pressetitel hingegen bei den Stellenanzeigen um 6,6 Prozent auf 22,5 Millionen und bei den Prospektbeilagen um 2,3 Prozent auf 7,3 Millionen Franken. Die wichtigste Mediengattung, die Tagespresse, nahm 6,7 Prozent weniger ein. Auch die Fachpresse, die Regionale Wochenpresse, die Publikumspresse und die Finanz- und Wirtschaftspresse verzeichneten ein Minus. Deutlich zulegen konnte einzig die Sonntagspresse mit einem überraschenden Plus von 61,1 Prozent.

Four: Für Sunrise den Umbau der Letzten Meile visualisiert

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