OSW wirbt mit Darth Vader-Spot für neue Personaldienstleister-Software

Das Basler Unternehmen M&D Computerberatung und –Support bringt demnächst eine neue Software für Personaldienstleister auf den Markt. Mit drei Filmen macht die Werbeagentur OSW darauf aufmerksam, im neusten Spot mit Star Wars-Figur Darth Vader.

Das Basler Unternehmen M&D Computerberatung und –Support bringt demnächst eine neue Software für Personaldienstleister auf den Markt. Mit drei Filmen macht die Werbeagentur OSW darauf aufmerksam, im neusten Spot mit Star Wars-Figur Darth Vader.
Die Filme sind bis Oktober 08 auf soprop.ch zu sehen. Darth Vader, Catwoman und James-Bond-Bösewicht Blofeld verfolgen darin jeweils dasselbe Ziel: die neue Software selbst auf den Markt zu bringen.
Mit drei auf die Figuren bezogenen Mailings kündigt die Balser Oswald Siegfried Werbeagentur (OSW) die neue Software an.
Die M&D bietet Softwarelösungen und Dienstleistungen für Unternehmen in den Bereichen Personalvermittlung und Personalverleih an.
Verantwortlich bei M&D: Benjamin Leuzinger, Ralf Mouttet. Verantwortlich bei OSW: Michael Oswald (Art Direction), Nadine Siegfried (Beratung), René Fisch (Text), Brian Goff (Kamera), baselcitystudios (Ton).

St.Galler Tagblatt nimmt Änderungen vor

Tiefgreifender Relaunch beim St. Galler Tagblatt: Die Ostschweizer Tageszeitung erscheint ab 1. Oktober mit einem neuen Zeitungsbund für kulturelle, gesellschaftliche und Lifestyle-Themen namens «Focus», einer neuen Zeitungsarchitektur und einem nach angelsächsischem Vorbild aufgefrischten Erscheinungsbild. Produziert wird sie künftig in einem Newsroom.

Tiefgreifender Relaunch beim St. Galler Tagblatt: Die Ostschweizer Tageszeitung erscheint ab 1. Oktober mit einem neuen Zeitungsbund für kulturelle, gesellschaftliche und Lifestyle-Themen namens «Focus», einer neuen Zeitungsarchitektur und einem nach angelsächsischem Vorbild aufgefrischten Erscheinungsbild. Produziert wird sie künftig in einem Newsroom.
Als sechster Zeitungsbund – nach dem vierteiligen Zeitungsmantel und dem Lokalteil – wird künftig der „focus“-Bund die Ausgaben des St. Galler Tagblatts und seiner Regionalausgaben (Appenzeller Zeitung, Toggenburger Tagblatt, Tagblatt Thurgau, Wiler Zeitung, Der Rheintaler) beschliessen. In der zwölfköpfigen «Focus»-Redaktion sind die bisherigen Ressorts Kultur, Leben, Wissen, Medien und Reisen zusammengefasst. Sie soll diese Themen künftig thematisch «attraktiver» und «stärker gebündelt» behandeln, schreibt das St. Galler Tagblatt in einer Mitteilung vom Mittwoch. Eine Seite mit Service- und Ausgehtipps wird das von der Zeitungsgestalterin Katja Hösli im Layout massvoll modernisierte Tagblatt künftig abschliessen.
Das neue Tagblatt wird neu in einem Newsroom produziert. An einem zentralen Desk entsteht die aktuelle Zeitungsausgabe «aus einer Hand», was nicht nur rationelleres Arbeiten erlauben, sondern auch journalistische Kräfte für «kreativere Aufgaben» freisetzen soll.
Am Newsdesk ist auch die neu geschaffene Online-Redaktion integriert. Diese werde nach dem Prinzip «Online first» aktualisiert, bringt ihrerseits aber fast täglich auch selbst recherchierte Stories in die gedruckte Ausgabe ein, schreibt das Tagblatt weiter.

Zu guter Letzt: Under Construction

Italiens ärmste Region, Kalabrien, hat etwas eigenartige Vorstellungen von der Verwendung der EU-Wirtschaftsfördergelder. Die letzte Investition hat der EU-Kommission jetzt dermassen missfallen, dass sie der Region droht, sie müsse das Geld nach Brüssel zurückzahlen.

In Kalabrien, an den Gestaden der Skylla, wo die Mandel- und Olivenbäume blühn, blühen bekanntlicherweise auch die seltsamsten Geschäftspraktiken. Die Region hat erst kürzlich wegen dem Aufleben der mafiösen ‚Ndrangheta und dem chronischen Versagen der Justiz wieder für Negativschlagzeilen gesorgt. Nun hat sie auch noch Probleme mit der EU-Kommission. Diese pumpt bis 2010 sechs Milliarden Euro an Fördergeldern in die ärmste Region Italiens, um Gewerbe und Tourismus anzukurbeln. Die Regione Calabria wusste daraufhin nichts besseres, als 1,8 Milliarden Euro für die italienische Fussball-Nationalmannschaft auszugeben.
Die Entscheidung wird nach Angaben der EU-Kommission jetzt genau geprüft. Die Regionen in der Europäischen Union hätten gewisse Freiheiten bei der Verwendung von Fördermitteln, sagte ein Sprecher der Behörde, aber man könne doch nicht einfach einen Koffer mit dem Geld der EU-Steuerzahler abgeben und sagen: «Hier, habt Spass damit!» Ebenfalls nicht sehr zur Erheiterung beigetragen haben dürfte die Idee Kalabriens, eine halbe Million Euro für Werbeaufnahmen mit dem kalabresischen Fussballstar Gennaro Gattuso auszugeben. Gattuso werde das Geld jedoch nicht behalten, heisst es aus Kalabrien, sondern seiner Stiftung für bedürftige Kinder zukommen lassen. Man kann nur hoffen, dass diese Stiftung etwas entwickelter ist als seine Webseite.

«Wir stehen vor grossen Veränderungen»

Der Verleger der Jungfrauzeitung, Urs Gossweiler, rechnet für 2009 mit Umbrüchen in der Medienszene.

Das Publicitas-Forum wird bei Erscheinen dieser Werbewoche bereits der Vergangenheit angehören. Urs Goss¬weiler, Verleger und Herausgeber der Jungfrauzeitung, äussert sich aus Anlass der Veranstaltung zu den Entwicklungen des Medienplatzes Schweiz.
Besonders das kommende Jahr wird gemäss Gossweiler nicht ohne Turbulenzen in der hiesigen Medienszene verlaufen. Wenn es darum gehe, die Trends in einer zunehmend crossmedialen Medienwelt zu benennen, dann sei gar mit heftigen Auseinandersetzungen zu rechnen. Denn es gebe unter den Marktteilnehmern «weniger zum Verteilen». «Wir stehen vor grossen Veränderungen im 2009», schätzt Gossweiler im Hinblick auf die Entwicklung der drei grossen privaten Medienhäuser in der Schweiz, Ringier, NZZ und Tamedia. Gerade Tamedia wachse derzeit schnell, zum Beispiel durch Neugründungen wie Newsnetz und Übernahmen wie Search.ch, was es erschwere, dass sich das Haus zu einem funktionierenden Medienverbund finden könne. Medienintegration werde in keiner Weise bei Tamedia gelebt, es gebe vielmehr mehrere ähnlich gelagerte Redaktionen, die eigentlich zusammenarbeiten könnten. «Offenbar kann sich Tamedia das leisten. Dementsprechend komplex wird dereinst die Integration», sagt Gossweiler. Morgenröte erwartet der Verleger dagegen bei der NZZ, weil diese mit Albert P. Stäheli einen CEO bekämen, der motiviert sei zu beweisen, dass es noch einen zweiten Integrator auf dem Medienplatz Schweiz geben könne. Bisher habe die NZZ noch null Synergien aus ihren Medien genutzt. Ob dann ein Verbund Zürich (NZZ), St. Gallen, Luzern gegen Tamedias Dreieck mit Zürich, Basel, Bern genüge, bleibe abzuwarten. Als entscheidend erachtet Gossweiler, auf welche Seite sich AZ-Verleger Peter Wanner mittelfristig schlagen werde. Bei Ringier hingegen wisse man derzeit nicht genau, was die Strategie sei. Unter diesen Prämissen würden die drei Grossen um die nationalen Budgets kämpfen und die Lokalisierung verschlafen, die derzeit durch die amerikanische Finanzkrise angekurbelt werde und in Deutschland unter dem Stichwort Mikromarketing erste Signale zeige. Über allem stehe Axel Springer, der von einem Tag auf den anderen entweder Tamedia oder Ringier ein Übernahmeangebot machen werde. «So wie Rupert Murdoch dem Wall Street Journal.»
René Worni

Dünner!

Werbewoche-Redaktor René Worni über das Werdstrassen-Mantra

Wir erinnern uns: Vor dreieinhalb Jahren rief der Tages-Anzeiger sein strategisches Credo aus, der Tagi müsse in seinem Kerngebiet, im Zürcher Speckgürtel, wachsen. Denn zuvor war misslungen, das Blatt zu einer grossauflagigen nationalen Tageszeitung zu machen. Die Strategen an der Werdstrasse bauten daraufhin ein kostspieliges Netz mit Regionalredaktionen auf, womit man den angestammten Regionaltiteln die Abonnenten und die Inserenten abjagen wollte. Zwei Jahre Tagi-Lokaljournalismus später hat sich der gewünschte Effekt (noch) nicht eingestellt. Der Tagi hat massiv an Reichweite eingebüsst, und auch die Grossauflage vermochte die Zürcher Landzeitungen nicht ansatzweise in die Knie zu zwingen. Und noch immer vermögen die Split-Redaktionen mit viel zu früh angelegten Abschlusszeiten die Konkurrenz nicht ins Schwitzen zu bringen, fehlen zwei wichtige Tagi-Splits im Limmattal und in Winterthur und wird die Grossauflage bei weitem nicht flächendeckend verteilt. Die Strategie sei auf fünf bis zehn Jahre angelegt, murmelt man das Mantra an der Werdstrasse. Der Tagi steckt in der Sackgasse – Zeit, das Flaggschiff den Zeichen der Zeit anzupassen und mutig – dünner! – zu überholen.

Brüngger Bachmann Dialog schickt für Toshiba die Superbohnen los

Die neue B2B-Agentur von Toshiba Tec Switzerland heisst Brüngger Bachmann Dialog. Den Beginn der Zusammenarbeit markieren einige Massnahmen zur Generierung von Aussendienst-Terminen.

Die neue B2B-Agentur von Toshiba Tec Switzerland heisst Brüngger Bachmann Dialog. Dies hat der Gerätehersteller vor kurzem entschieden. Den Beginn der Zusammenarbeit markieren einige Massnahmen zur Generierung von Aussendienst-Terminen. Dazu entwickelte die Zürcher Agentur eine integrierte Kampagne mit dem Thema «Gemeinsames Wachstum» und dramatisierte dies mit einer neuartigen «Superbohne».
In einem Initial-Mailing wird der Zielgruppe ein Paket mit einer von Toshiba gebrandeten Bohne versendet. Beim Erstbesuch bringen die Aussendienst-Mitarbeiter von Toshiba das Erdgut und einen kleinen Pflanztopf mit. Nach einigen Wochen hat der Aussendienst dadurch die Möglichkeit, einen Folgebesuch zu vereinbaren, um sich nach dem Erfolg der gemeinsam gepflanzten Superbohne zu erkundigen.
Begleitet wird das «Samen-Säckchen» von einer Landing Page, auf der Toshiba Tec ihre Druck- und Kopiergeräte hinsichtlich Umweltverträglichkeit präsentiert. Die Mailings werden von speziell geschulten Call Agents telefonisch nachbearbeitet.
Nebst Mailing, Banner und Website, wurden Inserate für Special-Interest-Titel entworfen, welche ebenfalls auf die URL Superbohne.ch verweisen.
Verantwortlich bei Toshiba Tec Switzerland: Urs Stauffer (Marketingleiter) Simone Bachmann (Marketing Services) Stefan Jüngling (Product Management). Verantwortlich bei Brüngger Bachmann Dialog: Remo Bachmann (CD) Manuela Eigenmann (Art / Webdesign), Urs Obrist(Text). Daniel Brüngger / Christina Lipp / Liv Bianchet (Beratung & Produktion). Web Programmierung Jürg Thomann / Dominik Janko (Isobar).

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Der vierte Mann war eine Frau

Die Berner Agentur Republica rüttelt für Emmi an den Schweizer Mythen und Legenden.

Es ist einer der grössten Irrtümer der Schweizer Geschichte. Nicht drei, sondern vier Eidgenossen haben im Jahre 1291 auf dem Rütli den Schwur zur Gründung der Schweiz geleistet. «Kein Käse», ist jedenfalls die Berner Agentur Republica über diese neusten Erkenntnisse der historischen Forschung überzeugt. Und baut darauf gleich eine ganze Kampagne für ihren Kunden Emmi.
Lanciert wurde die Idee mit einem Teaser. In dieser Phase führte Republica erstmals öffentlich ins Feld, dass es «damals» gar nicht nur die berühmten drei, sondern die vier Eidgenossen waren. Und Republica weiss auch: Die vier ersten Eidgenossen waren Käser. Einer davon eine Frau.
Die historisch zwar etwas löchrige, aber ansonsten charmante Idee wurde von der Republica-Crew um CD Re Wilk in den letzten sechs Wochen in diverse Blog-Gemeinden eingeschleust. Inzwischen outet sich das Storytelling als Teasing für die bevorstehende Promotionskampagne der vier Emmi-Käse Luzerner, Winzer, Kaltbach und Swiss Alp.
In der Vorgeschichte zu den Blogs hatte der von Republica portierte pensionierte «Historiker» Robert Hemminger die Aufgabe, den Mythos der drei Eidgenossen gründlich aufzurütteln. In Hemmingers Blog, der in Tat und Wahrheit vom Bieler Schriftsteller und Dichter Michael Stauffer verfasst wurde, konnte der klare Beweis geführt werden, dass der vierte Eidgenosse eine Frau namens Johanna Winz sein musste. Stauffer nahm dabei Bezug auf einen ebenfalls von Republica lancierten Blog, in welchem eine gewisse Sofia Weiss Nachhilfe in Sachen Schweizer Mythen suchte.
Beide Blogs wurden auch von 20 Minuten Online aufgegriffen und kommentiert. In einer darauf folgenden Umfrage waren von über 800 Teilnehmenden gut 20 Prozent der Meinung, dass die These von den vier Eidgenossen stimmt. Da dürften die eigens für die Teasing-Phase kreierten «Fälschungen» der Vier-Eidgenossen-Gemälde aus der Republica-Küche «einiges dazu beigetragen haben», ist Wilk überzeugt.
Inzwischen ist das Geheimnis gelüftet. Es gibt sie tatsächlich, die vier Eidgenossen. Und zwar in Form der vier Emmi-Käse. Die Produkte Luzerner, Winzer, Kaltbach und Swiss Alps treten in dieser Kampagne erstmals in einer gemeinsamen Markenpromotion auf. Die Käse werden dabei von Personen – genauer Eidgenossen – verkörpert, die der Marken-Charaktere eines jeden Käses entsprechen.
Die unkonventionelle Promotion hat zum Ziel, das Cross-Selling zu fördern. Denn wer sich zum Beispiel einmal in einen Kaltbach Le Gruyère verbissen hat, ist oft nur schwer davon zu überzeugen, auch einmal einen anderen Emmi-Käse wie den Winzer zu kosten. Das soll sich jetzt ändern.
Andreas Panzeri
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Zu guter Letzt: Fünf Bypässe und ein bisschen Marketing

Der die Schweiz zur Zeit am meisten bewegende materielle Gegenstand ist das Hirn des Finanzministers. Dann kommen die Bypässe und dann sein bewusstloser Körper. Wieviele Bypässe haben Sie gezählt?

Der die Schweiz zur Zeit am meisten bewegende materielle Gegenstand ist das Hirn des Finanzministers. Die zentrale Frage lautet: Wird es wieder, oder hat der Biorechner des Ministers, gefüllt mit höchstwahrscheinlich unbezahlbaren Daten über die Schweizer Finanzszene, einen irreparablen Schaden?
So irre wie dieses voyeuristische Hineindenken in Herr Merz‘ Hirn über Raum und Zeit hinweg waren vielleicht nur noch die Bekanntgabe der Anzahl Bypässe (es sind 5) oder sein von allen Seiten gefilmter und fotografierter, bewusstloser Körper, wie er vom Helikopter auf einer Bahre zum Spital gerollt wurde. Da konnte man sogar die Schläuche zählen, die von allen Seiten in sein Körperinneres führten.
Das Inselspital Bern, wo sich die Szene abspielte, hatte mit den Fotografen und Filmteams hingegen abgemacht, dass der Patient nicht erkennbar sein dürfe. Aber wie kann mans den Fotografen verdenken. Die Vierteldrehung am Objektiv – und damit Herr Merz‘ Gesicht gross im Bild – ist einfach zu verlockend.
Das Inselspital wehrt sich jedoch gegen den Vorwurf, das Patientengeheimnis werde aufgeweicht. Dass das ganze Land alles über Herr Merz‘ Gesundheitszustand weiss, hat man seiner Familie zu verdanken. Allerdings hat sich das Spital auch nicht nicht gerade für die Diskretion stark gemacht.
Es bestehe ein grosses Informationsbedürfnis, und das bediene man, zitiert die Basler Zeitung den Inselspital-Kommunikationschef Markus Hächler. Man könne Fernsehjournalisten doch nicht im Regen stehen lassen, wenn sie schon mal da seien. Mit Profilierung und Marketing des Inselspitals, das um den Spitzenplatz bei der Herzchirurgie kämpft, habe das nichts zu tun.

Ombudscom vermeldet steigende Erfolgsquote

Ombudscom, die Ombudsstelle der Telekombranche, hat Erfolge zu vermelden. Sie habe 2007 rund 90 Prozent der ihr vorgelegten 477 Fälle durch eine Schlichtung regeln können, teilte die Ombudscom am Dienstag mit.

Ombudscom, die Ombudsstelle der Telekombranche, hat Erfolge zu vermelden. Sie habe 2007 rund 90 Prozent der ihr vorgelegten 477 Fälle durch eine Schlichtung regeln können, teilte die Ombudscom am Dienstag mit. Das Berichtsjahr des in eine Stiftung unter der Aufsicht des Bundesamts für Kommunikation überführten Vereins setzt sich aus dem Kalenderjahr 2007 und den ersten sechs Monaten 2008 zusammen.
2007 wandten sich 1149 Personen an die Schlichtungsstelle. Daraus gingen 477 Fälle hervor, die in 89 Prozent der Fälle in einer erfolgreichen Schlichtung endeten. Bis anfangs Juli 2008 zählte die Ombudscom 534 Anfragen und 196 Fälle. 71 Prozent der Anfragen erfolgten in Deutsch, 25 Prozent auf Französisch und 4 Prozent auf Italienisch. Dies entspricht in etwa den demografischen Gegebenheiten.
Die häufigsten Beschwerdegründe waren Vertragskündigungen, Nummernportierung, Dienstleistungen, Kundendienst, Rechnungen und die Mehrwertsdienste sowie SMS.

Propaganda vermarktet neu die Alpamare-Werbeflächen

Der Wasserpark Alpamare hat einen neuen Werbeflächen-Vermarkter. Ab dem 1. Oktober wird die Zürcher Propaganda exklusiv für alle Werbeformen innerhalb des Funparks im Schwyzerischen Pfäffikon zuständig sein.

Der Wasserpark Alpamare hat einen neuen Werbeflächen-Vermarkter. Ab dem 1. Oktober wird die Zürcher Propaganda exklusiv für alle Werbeformen innerhalb des Funparks im Schwyzerischen Pfäffikon zuständig sein. Nach erfolgreicher Durchführung einer ersten Kampagne im Frühjahr 2008, haben sich beide Parteien nun zu einer gemeinsamen Partnerschaft entschieden.
Aufgabe der Propaganda wird es nun sein, Werbekunden zu suchen, die mit Teasern, Mustern, Samplings und Promotionen in der von jährlich 470’000 Personen besuchten Bad-, Wellness- und Spa-Anlage auf sich aufmerksam machen wollen.

Zur Sache: Jammerbranche

Gemäss der Inseratenstatistik der AG für Werbemedienforschung (Wemf) verloren die Printverleger in der Schweiz kumuliert per August insgesamt 38,4 Millionen Franken an Inserateneinnahmen. Eine erschreckende Zahl. Seit Monaten jammert die Branche.

Gemäss der Inseratenstatistik der AG für Werbemedienforschung (Wemf) verloren die Printverleger in der Schweiz kumuliert per August insgesamt 38,4 Millionen Franken an Inserateneinnahmen. Eine erschreckende Zahl. Seit Monaten jammert die Branche. Man beklagt die rückläufige Entwicklung und beschwört ein noch schlechteres zweites Halbjahr herauf. Weltuntergangsstimmung breitet sich aus. Aber bleiben wir mal auf dem Boden der Tatsachen. Die Tagespresse weist zwar ein Minus von 27,5 Millionen Franken aus, die Publikumspresse ein solches von 23,5 Millionen, die Sonntagspresse hingegen konnte um 17,9 Millionen zulegen und innerhalb der Tagespresse sind die Gratiszeitungen weiterhin im Plus.
Der Rückgang von insgesamt 38,4 Millionen in acht Monaten scheint imposant, doch prozentual gesehen geht es um einen Rückgang von nur gerade mal drei Prozent. Ein Rückgang, der wahrlich nicht dramatisch ist. In einer anderen Branche würde man eine solch negative Entwicklung mit einem Schulterzucken hinnehmen. Nicht so in der Medienbranche. Überall hört man von Sparmassnahmen. Man jammert, restrukturiert, friert Budgets ein. Man beklagt sich, dass die Inserenten ausbleiben, und beschwört und hofft auf ein antizyklisches Werbeverhalten. Und was tut man selbst? Man spart bei der eigenen Werbung für die eigenen Produkte. Ob das ein gutes Signal für die Anzeigenkunden ist, darf bezweifelt werden.
Man darf aber auch nichts beschönigen: Die abonnierten Tageszeitungen sind die Verlierer im Kampf um den Werbekuchen. Dies ist nur folgerichtig, denn auch bei der Leserschaft mussten viele abonnierte Titel in den letzten Jahren starke Rückgänge in Kauf nehmen. Dass die Gratiszeitungen auf der ganzen Linie die Gewinner sind, lässt sich nicht wegdiskutieren. Sie sind für die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe gut gemacht, verfügen über eine attraktive junge Leserschaft und sind deshalb interessant für die Werbung. Und sie haben ein anderes Business-Modell. So einfach ist das.
Die ganze kulturpessimistische Jammerei über den Niedergang des Qualitätsjournalismus nützt nichts, die Welt hat sich verändert. Die Anzahl Leute, die bereit sind, für eine Tageszeitung etwas zu bezahlen, wird in den nächsten Jahren nicht zunehmen, sie wird weiter abnehmen. Und es wäre naiv zu meinen, dass die heutigen Jugendlichen, wenn sie dann mal erwachsen und sesshaft sind, plötzlich zu Käufern respektive Abonnenten einer Tageszeitung mutieren. Ein Teil wird das vielleicht tun, doch der grosse Rest wird sich seine Informationen täglich anderweitig, nämlich kostenlos beschaffen. Seien diese gedruckt oder online.
Die Tageszeitung muss sich neu erfinden, damit sie in Zukunft eine zwar kleinere, aber interessante Zielgruppe erreichen kann. Eine, die bereit ist, für Orientierung, Hintergrund und Exklusivität einen hohen Preis zu bezahlen. Ob der bei sechs oder zehn Franken liegt, wird sich zeigen. Doch für ein solch neues Business-Modell braucht es Mut.
Pierre C. Meier, Chefredaktor
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S&W sichert sich den Werbeetat von Bad Schinznach

Nach einer mehrstufigen Konkurrenzpräsentation hat sich die Bad Schinznach AG für die Badener Agentur S&W Werbeagentur AG entschieden. Neben der Markenstrategie umfasst das Budget die Entwicklung des Corporate Designs, sowie weitere Kommunikationsmassnahmen.

Nach einer mehrstufigen Konkurrenzpräsentation hat sich die Bad Schinznach AG für die Badener Agentur S&W Werbeagentur AG entschieden. Neben der Markenstrategie umfasst das Budget die Entwicklung des Corporate Designs, sowie weitere Kommunikationsmassnahmen, schreibt die Agentur in einer Mitteilung vom Mittwoch.
Erste Resultate aus der Zusammenarbeit zwischen der Thermalbadbetreiberin und der Aargauer Agentur sollen bereits diesen Herbst zu sehen sein.
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