Gian Meyerhofer neuer Produzent von Automobil Revue TV

Gian Meyerhofer wird ab nächstem Jahr neuer Produzent der Regionalfernsehsendung Automobil Revue TV. Der 45-Jährige übernimmt die Leitung der Sendung von Hannes Stark.

Gian Meyerhofer wird ab nächstem Jahr neuer Produzent der Regionalfernsehsendung Automobil Revue TV. Der 45-Jährige übernimmt die Leitung der Sendung von Hannes Stark.
Meyerhofer engagierte sich bisher unter anderem als Produzent und Redaktor für das Schweizer Fernsehen, TV3 und Tele Züri, wie Tele Bärn am Donnerstag mitteilte. Die Sendung, die von Ex-Miss-Schweiz Jennifer Ann Gerber präsentiert wird, ist seit zwei Jahren wöchentlich auf acht verschiedenen Regionalsendern zu sehen.

Eyeworks wirbt fürs Zürcher Ballett

Die Zürcher Agentur Eyeworks hat gemeinsam mit Starfotograf Alberto Venzago eine Imagekampagne für das Zürcher Ballett realisiert. Im Mittelpunkt des Auftrittes steht die Tanzkunst.

Die Zürcher Agentur Eyeworks hat gemeinsam mit Starfotograf Alberto Venzago eine Imagekampagne für das Zürcher Ballett realisiert. Im Mittelpunkt des Auftrittes steht die Tanzkunst.
In Zusammenarbeit mit dem Choreographen des Balletts Heinz Spoerli entstanden verschiedene Plakatsujets. Diese hängen nun bis am 12. Oktober in der Zürcher Innenstadt an ausgewählten APG-Stellen aus und sind im Format F4 an der Kasse des Opernhauses Zürich erhältlich.
Die Kampagne wurde unterstützt von der UBS und dem Verein «Freund des Zürcher Balletts».
Verantwortlich beim Zürcher Ballett: Heinz Spoerli (Gesamtverantwortung), Peter A. Marschel (Manager). Verantwortlich bei Eyeworks: Daniel Soldenhoff (Gesamtverantwortung), Chris Burkhard (Art Director), Alberto Venzago (Fotografie).
Produktion: Tutto Fatto, Bildbearbeitung: Bildwerk, Druck: Seaprint.

Tamedia und NZZ übertragen die Frühzustellung der Post

Tamedia und die NZZ-Gruppe planen die Frühzustellung von Zeitungen und Zeitschriften an die Post zu übertragen. Eine entsprechende Absichtserklärung haben die drei Parteien am 26. September 2008 unterzeichnet. Die Post beabsichtigt zugleich den Verkauf der Mehrheit am Internet-Portal Search.ch an Tamedia.

Tamedia und die NZZ-Gruppe planen die Frühzustellung von Zeitungen und Zeitschriften an die Post zu übertragen. Eine entsprechende Absichtserklärung haben die drei Parteien am 26. September 2008 unterzeichnet. Dies hat die Post am Donnerstag in einem Communiqué vermeldet. Die Post beabsichtigt zugleich den Verkauf der Mehrheit am Internet-Portal Search.ch an Tamedia. Die drei Unternehmen wollen sich mit diesem Schritt in Zukunft verstärkt auf ihr Kerngebiet konzentrieren.
Die NZZ-Gruppe und Tamedia bringen ihre Beteiligungen an der Zuvo Zustell- und Vertriebsorganisation AG (jeweils 50 Prozent) sowie deren Anteile an der Presse Vertriebs GmbH (50 Prozent) in eine Tochtergesellschaft der Schweizerischen Post ein. Die NZZ-Gruppe überträgt dieser Gesellschaft ausserdem die verbleibenden Anteile an der Presse Vertriebs GmbH sowie die Frühzustellung der DZO Druck Oetwil am See AG, Tamedia die Sonntags- und Tageszustellung der Espace Media Groupe. Die Berner Vertragungsorganisation Bevo, an der Post und Tamedia bisher jeweils 50 Prozent hielten, sowie die Post-Tochtergesellschaft Prevag gehen ebenfalls im neuen Zustellunternehmen auf. An diesem wird die Post 75 Prozent sowie die NZZ-Gruppe und Tamedia jeweils 12,5 Prozent halten.
Die neue Firma wird rund 6000 Angestellte umfassen, wie Richard Pfister, Mediensprecher der Post, auf Anfrage der SDA sagte. In einem zweiten Schritt nach der Zusammenlegung gehe es darum, «Doppelspurigkeiten abzubauen». Das könne zu Stellenabbau führen, für konkretere Angaben sei es jedoch noch zu früh.
Die Gewerkschaft Kommunikation wertet die weitere Bündelung in der in einem Communiqué als Schritt in die richtige Richtung. Damit werde verhindert, dass der Wettbewerb einseitig auf dem Buckel der Angestellten ausgetragen werde, insbesondere durch Verschlechterung der Anstellungsbedingungen. Gefordert sei nun ein fortschrittlicher Gesamtarbeitsvertrag.
Gleichzeitig mit der Zusammenfassung der Frühzustellung übernimmt Tamedia von der Post 75 Prozent an der Räber Information Management GmbH, die das Online-Portal Search.ch betreibt. Das 1995 gegründete Portal erreicht in der Schweiz 2’512’000 Unique Clients (Wemf Net-Audit August 2008) und ist damit hierzulande die zweit meist besuchte Website. Zurzeit beschäftigt die Internetplattform 37 Mitarbeitende. Obwohl sich das Internet-Portal seit der Übernahme durch die Schweizerische Post 2004 «erfreulich entwickelte», liessen sich die geplanten Synergien mit dem Kerngeschäft der Post nur begrenzt realisieren, schreibt der gelbe Riese in seiner Mitteilung weiter. Die Schweizer Post bleibt jedoch mit 25 Prozent an Search.ch beteiligt. Die operative Leitung der Website soll beim bisherigen Management verbleiben.

Daniel Weick wird neuer Verkaufsleiter bei Publicitas Basel

Der ehemalige Productmanager der Publicitas Daniel Weick kehrt wieder zur Publicitas Filiale in Basel zurück. Ab dem 1. Januar 2009 übernimmt er dort die Verkaufsleitung.

Der ehemalige Productmanager der Publicitas Daniel Weick kehrt wieder zur Publicitas Filiale in Basel zurück. Ab dem 1. Januar 2009 übernimmt er dort die Verkaufsleitung.
Weick war von 1983 bis 1988 als Productmanager bei Publicitas in Basel und Baden tätig, wechselte dann als Sportsponsoring- und Werbe-Leiter zum Schweizerischen Bankverein Basel. Ab 1996 arbeitete er als Direktor des Verlags Inserateunion Basel wieder mit der Publicitas zusammen. Seit letztem Jahr ist er Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung bei der Gastronomie- und Hotellerieunternehmung Gastrag in Basel.

Microsoft plant Grossangriff auf Google-Stammgebiet

Microsoft baut im Ringen um den lukrativen Suchmaschinen-Markt seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Europa kräftig aus. Dazu werde der Software-Gigant ein Forschungszentrum mit Niederlassungen in München, Paris und London aufbauen, kündigte Microsoft-Chef Steve Ballmer am Donnerstag in Paris an. Des Weiteren soll ein Prämienprogramm Anreize schaffen.

Microsoft baut im Ringen um den lukrativen Suchmaschinen-Markt seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Europa kräftig aus. Dazu werde der Software-Gigant ein Forschungszentrum mit Niederlassungen in München, Paris und London aufbauen, kündigte Microsoft-Chef Steve Ballmer gemäss SDA am Donnerstag in Paris an. Das neue Suchtechnologie-Zentrum sei ein wichtiger Schritt in ihrer langfristigen Strategie, sagte Ballmer. Der Software-Konzern wolle künftig verstärkt in lokale Märkte investieren.
«Die Online-Suche steckt noch in den Kinderschuhen, und es gibt eine grosse Menge an Möglichkeiten, sie weit über die zehn blauen Links hinauszuführen, die man heute kennt», sagte Ballmer weiter. Trotz intensiven Bemühungen war es Microsoft über Jahre hinweg nicht gelungen, auch nur annähernd an den Erfolg der Suchmaschine des Marktführers Google heranzukommen.
Microsoft will sich bei der Online-Suche auf drei Ziele konzentrieren. Gemäss Ballmer seien dies: Die besten Such-Resultate liefern, die Schlüsselaufgaben vereinfachen und neue innovative Geschäftsmodelle entwickeln.
Nach eigenen Angaben investiert Microsoft in Europa im Schnitt jährlich 439 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung. In den vergangenen zwölf Monaten gab der Software-Konzern angeblich sogar fast zwei Milliarden Dollar aus, um sich in Europa für den Markt der Online-Suche zu wappnen.
Microsoft versucht mit Prämienprogramm gegen Google zu punkten
In einer weiteren Meldung wird berichtet, dass Microsoft seinem Kontrahenten Google die User mittels eines Prämienprogramms streitig machen will. In einem Testlauf sollen zunächst US-Nutzer der Microsoft-Internetsuche für jede Abfrage Punkte gutgeschrieben bekommen. Diese können ab einer bestimmten Menge gegen Musik-Downloads, T-Shirts oder auch Flugmeilen eingelöst werden. Die Online-Suche ist wegen der damit verbundenen lukrativen Werbeeinnahmen hart umkämpft.
Microsofts Suche Live Search verlor zuletzt in den USA trotz bereits anderer Anreizprogramme gegenüber Google weiter an Boden. Der Test des Programms Search Perks solle zunächst bis Mitte April laufen, kündigte Microsoft am Mittwoch an.
Pro Tag kann jeder Nutzer maximal 25 Punkte bekommen. Ab 525 Punkte gibt es fünf Songs zum Herunterladen, 1’000 Flugmeilen kosten 1’800 Punkte. Erst im Mai hatte Microsoft Rabatte für Kunden eingeführt, die über die Suchmaschine des Software-Konzerns Produkte bei bestimmten Händlern finden und kaufen.

S&W schenkt sich zum Dreissigsten neue Büros

Zum 30-jährigen Bestehen hat sich die Agentur S&W neue Agenturräumlichkeiten geschenkt. Seit Mitte September ist das neunköpfige Werbebüro in den grosszügigen Räumen der ehemaligen Waschmaschinenfabrik Merker in Baden untergebracht.

Zum 30-jährigen Bestehen hat sich die Agentur S&W neue Agenturräumlichkeiten geschenkt. Seit Mitte September ist das neunköpfige Werbebüro in den grosszügigen Räumen der ehemaligen Waschmaschinenfabrik Merker in Baden untergebracht. Die Eröffnungs- und Geburtstagsfeierlichkeiten sind für Ende November geplant. S&W zählt unter anderem die Aargauer AZ Medien Gruppe, das Stadtcasino Baden, den Kanton Aargau und die Sika AG zu ihren Kunden.

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Patrick Koller stösst neu zum Ad Link Beratungsteam

Das Goldbach Media Group Unternehmen Ad Link Media erweitert sein Team im Bereich Beratung. Patrick Koller werde den Dienstleistungsgrad und die Beratungskompetenz des Unternehmens verstärken, schreibt die Ad Link Media Schweiz in einer Mitteilung.

Das Goldbach Media Group Unternehmen Ad Link Media erweitert sein Team im Bereich Beratung. Patrick Koller werde den Dienstleistungsgrad und die Beratungskompetenz des Unternehmens verstärken, schreibt die Ad Link Media Schweiz in einer Mitteilung.
Koller war als Online-Vermarkter und –Planer zuletzt bei Publicitas Web2Com tätig. Bei Ad Link Media solle er nun die Beratungs- und Serviceleistung gegenüber Media-Agenturen ausbauen, so Yves Keller, Leiter des Beratungsteams.

Hagemann rüstet BaZ für die Zukunft: Newsroom für Basel ist in Planung

Die Basler Zeitung (BaZ) spürt wie alle abonnierten Zeitungen das sich verändernde Konsumverhalten bei der Mediennutzung. Das zeigen auch die sinkenden Reichweitenzahlen des Traditionstitels. Gegenüber der Werbewoche erklärte BaZ-Verleger Matthias Hagemann, weshalb er deshalb das Angebot weiter ausbauen will und wie die Zeitungen, das Radio und die Internetangebote des Hauses Basler Zeitung Medien zusammenwirken sollen.

Die Basler Zeitung (BaZ) ist seit 2004 mit dem gegenwärtigen Layout und redaktionellen Angebot am Markt, doch wie alle abonnierten Zeitungen spüre auch die BaZ das sich verändernde Konsumverhalten bei der Mediennutzung. «Wir haben mittlerweile fünf Gratisprodukte in der Region, die der bezahlten Auflage der BaZ etwas geschadet haben», sagte BaZ-Verleger Matthias Hagemann gegenüber der Werbewoche. «Auch die zunehmenden Internetangebote führen zu einer Neuverteilung der Aufmerksamkeit und der Zeit des Lesers.»
Vor diesem Hintergrund haben die Basler Zeitung Medien in den letzten Monaten ihr Nachrichtenangebot deutlich verbreitert. So wurde vor gut einem Jahr zusammen mit Tamedia die Pendlerzeitung News und am 8. August 2008 das Newsnetz lanciert, dessen News nun in Bazonline.ch einfliessen. «Die Kooperation lässt sich gut an, auch wenn wir uns immer wieder finden müssen», sagt Hagemann. Der Verbund habe in jedem Fall Zukunft, denn keiner der Partner könne so ein kostspieliges Projekt wie etwa das Newsnetz allein machen. Zudem erschliesse sich so der nationale Werbemarkt.
Zusammenführung von Zeitung, Radio und Internet
Das Angebot will Hagemann nun gezielt ausbauen, mit gleichzeitiger Erhöhung der Produktivität. «Im Bereich des Internetangebots Bazonline.ch wollen wir das Angebot bis auf Gemeindeebene herunterbrechen, auch damit sich Communitys bilden können», so Hagemann. Mit Lokalredaktionen soll so die Leserbindung und die Verankerung in der Region gefördert werden. Zudem will der Verleger mit einer tiefgreifenden Analyse der Basler Zeitung Lesererwartungen eruieren und Organisation und Strukturen durchleuchten, auch im Hinblick auf das geplante Zusammenwirken und der damit verbundenen Synergienutzung der verschiedenen News-Kanäle Print, Internet und Radio.
Das Flaggschiff Basler Zeitung, das Gratisblatt Baslerstab, Bazonline.ch sowie Radio Basel 1 sollen demnach über eine Art «Newsroom» zusammengeführt werden. «Wir haben das Ziel, ein zentrales Schaltpult zu schaffen, wo am Tag die laufenden Ereignisse besprochen werden und wo beschlossen wird, über welchen Kanal die Nachricht verwertet wird», sagte Hagemann. Inwiefern sich das Radio einbeziehen lässt, wird allerdings von der Konzession und den daran geknüpften Bedingungen abhängen – wenn sie dann vom UVEK noch einmal vergeben wird.
Keine Sonntagszeitung geplant
Die Frage, ob er wie bald alle grösseren Medienhäuser in der Schweiz auch eine Sonntagszeitung oder sogenannte siebte Ausgabe plane, verneinte Hagemann. «Wir halten eine weitere Sonntagszeitung nicht für ein funktionierendes Geschäftsmodell». Dennoch schliesse er es nicht kategorisch aus. Man wolle einmal die Entwicklung bei den anderen beobachten. «Zudem hat die Basler Zeitung Medien bereits genug Projekte gestartet, die ein gewisses Risiko beinhalten. Wir wollen das Fuder nicht überladen.»
Klare Strategie gegen Wanners Invasion
Da ist natürlich noch das Problem mit der Basellandschaftlichen Zeitung (Bz). Hagemann glaubt nicht an einen Erfolg von Peter Wanners Engagement bei der Bz, ein Akt, der von den Basler Zeitung Medien schlicht als Invasion der AZ Medien in heimisches Terrain betrachtet wurde: «Es ergibt meines Erachtens keinen ökonomischen Sinn. Was den Werbemarkt und das Wirtschaftsgebiet anbelangt, gehört die Basellandschaftliche zu uns. Peter Wanner generiert kaum grosse Mehreinnahmen, hat dem gegenüber aber Mehrausgaben, vermute ich.»
Nebst der Hoffnung auf einen Schiffbruch Wanners mit der Basellandschaftlichen fährt Basler Zeitung Medien zudem eine klare Strategie: «Wir streuen die Pendlerzeitung News auch ins Stammgebiet der Basellandschaftlichen Zeitung», sagte Hagemann. «Und wir haben bereits im Jahr 2006 die regionale Berichterstattung verdoppelt. Last but not least erscheint jeden Freitag eine Grossauflage der Basler Zeitung mit 90’000 zusätzlichen Exemplaren, die in alle Haushalte in Baselland geliefert wird, die keine BaZ abonniert haben.» Es wird sich zeigen, ob die Strategie zum Erfolg führt. (elk)
(Bild: Keystone)

Bibel TV plant Ausbau des Kanalangebots

Der christliche Familienkanal Bibel TV will eine Senderfamilie aufbauen. Geplant sind ein christlicher Kinderkanal und ein Predigtkanal, wie der Medienbote in einem Pressecommuniqué vom Donnerstag mitteilte.

Der christliche Familienkanal Bibel TV will eine Senderfamilie aufbauen. Geplant sind ein christlicher Kinderkanal und ein Predigtkanal, wie der Medienbote in einem Pressecommuniqué vom Donnerstag mitteilte.
Den Anfang der Ausbauphase machte der Ableger für junge Zuschauer «Tru: Young Television». Dieser startete bereits im Dezember 2007.
Nach sechs Jahren Sendezeit zieht Geschäftsführer Henning Röhl Bilanz. Bibel TV sein der einzige TV-Sender in Deutschland, der unmittelbar durch Spenden seiner Zuschauer getragen werde.
Über geplante zukünftige Konkurrenz zeige sich Röhl nicht erfreut, schreibt Medienbote in der Mitteilung weiter. Geplant ist ein TV-Kanal der Bibel-TV-Gesellschafter Evangeliums-Rundfunk im Frühjahr 2009. Ebenfalls skeptisch beurteilt er die Zukunftsaussichten weiterer geplanter christlicher TV-Sender, wie Trinita TV und C-TV.

Mammut wirbt mit Kunden für Kunden

Statt Einwegkommunikation setzt Erdmannpeisker für Mammut auf Interaktionen mit Events in den Bergen.

Die Serie beginnt zu greifen», freut sich Gabriel Peisker. Seit rund einem Jahr setzen der CD der Bieler Agentur Erdmannpeisker und sein Team jetzt auf interaktive Werbung statt Einwegkommunikation für ihren Kunden Mammut. Zum Start der Idee wurde ein Mitarbeiter-Event «als Test für das weitere Vorgehen» organisiert. Von der Telefonistin bis zum Marketingleiter Michael Gyssler durften alle, die wollten, eine Nacht lang in einem Mammut-Schlafsack auf dem Gletscher verbringen. Der Event wurde auf Film und Foto festgehalten. Die Kreativen in der Werbeagentur haben später aus diesen Dokumenten Anzeigen, Broschüren, Prospekte, Beilagen in passenden Printmedien und die neue Website gestaltet. Auf dieser wurde bald darauf ein «Wäschetest» für Kunden ausgeschrieben. 800 «echte Fans von Mammut» haben sich gemeldet. 200 wurden im Casting ausgewählt und durften am Fusse des Eigers in Unterwäsche posieren. Die stolze Erinnerung «Ich war dabei» entwickelte sich in Bergsportkreisen zur wichtigen Mund-zu-Mund-Propaganda. Aus den Bildern vom Event wurden wiederum neue Werbemittel gestaltet.
Zum Making-Of-Film
Inzwischen ist bereits ein dritter Event im Kasten. Das Kleine Kamel auf der Furka ist von 25 Profi-Bergführern in Raichle-Schuhen bestiegen worden. Diese haben sich dabei höchstpersönlich davon überzeugen können, dass die berühmten Raichle-Schuhe nicht schlechter geworden sind, seit die Traditionsfirma vor drei Monaten mitsamt der ganzen Belegschaft von Mammut übernommen worden ist. Seither werden die Schuhe unter dem Branding von Mammut verkauft. «Diese positive Einschätzung der Fachleute war Mammut und uns sehr wichtig», erklärt Peisker. Bergsteiger lassen sich nämlich nicht so leicht von Werbung verführen. Ihre Ausrüstung ist auch eine Glaubenssache. Und mit solchen im echten Selbstversuch realisierten Werbekampagnen gewinnt Mammut genau die gewünschte Glaubwürdigkeit.
Opinion Leader als Zielgruppe
Die Bergführer geben dann die Botschaft an ihre Kunden weiter. Ein Konzept, das aufgegangen ist. «Die Kampagne ist in der Bergsteiger-Szene bekannt und zu einem vieldiskutierten Thema geworden», weiss Peisker. Die Idee ist auch in der NZZ positiv analysiert worden unter dem alles sagenden Titel «Zwischen Alpinismus und Trend für die Masse». In der Schweizer Illustrierten gab es eine Reportage über das Abenteuer dieser Werbung. Die Events werden für die Teilnehmenden mit Promis aus der Outdoor-Szene noch zusätzlich attraktiv gemacht. Über das Rahmenprogramm und die Zutaten der Gourmet-Picknicks darf auf der Website abgestimmt werden. Dort dient auch ein Fotowettbewerb der Nachbearbeitung der Kundendatei.
Ein weiterer Kunden-Event ist im Januar 2009 geplant, dann folgt ein Händler-Event mit Rucksäcken.
Andreas Panzeri
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Kochen.tv in der gesamten Deutschschweiz empfangbar

Kochtipps für die ganze Deutschschweiz: Die Sendung Kochen.tv wird ab 1. Oktober 2008 auch auf Tele Bärn aus¬gestrahlt. Bis heute wurde Kochen.tv auf Tele Züri, Tele Top, Tele Südostschweiz, Tele M1 und Tele Tell gezeigt.

Kochtipps für die ganze Deutschschweiz: Die Sendung Kochen.tv wird ab 1. Oktober 2008 auch auf Tele Bärn aus¬gestrahlt. Kochen.tv ist somit nun im gesamten deutschsprachigen Raum zu sehen. Bis heute wurde Kochen.tv auf Tele Züri, Tele Top, Tele Südostschweiz, Tele M1 und Tele Tell gezeigt.
Das Wochenmagazin Kochen.tv wird seit bald zwei Jahren produziert und erreichte laut den Angaben der Schlieremer Produktionsfirma Primetime bisher ein Publikum von über 350’000 Personen pro Woche. Durch die Kooperation mit Tele Bärn wird nun das Zuschauerpotential erneut vergrössert. Über die tatsächlichen Zuschauerzahlen wurden keine Angaben gemacht.
Präsentiert wird Kochen.tv von Joël Gilgen. Wöchentlich assistiert er dem Koch Meta Hiltebrand bei der Zubereitung von Gerichten, lässt sich von Weinexpertin Kathrin Hodel beraten und präsentiert gemeinsam mit Sabina Sommer Dekorations- und Gestaltungsvorschläge.

ViznerBorel stellt gleich drei neue Leute ein

ViznerBorel hat aufgerüstet. Die Zürcher Agentur vermeldete am Mittwoch gleich drei Neuverpflichtungen. Neu stossen Gian Andrea Maurizio als Art Director und die Beraterinnen Patricia Tschumi und Nina Böhi zum Team.

ViznerBorel hat aufgerüstet. Die Zürcher Agentur vermeldete am Mittwoch gleich drei Neuverpflichtungen. Neu stossen Gian Andrea Maurizio als Art Director und die Beraterinnen Patricia Tschumi und Nina Böhi zum Team des an der Samariterstrasse domizilierten Werbebüros. Damit beschäftigt die für Kunden wie Heineken, Austrian Airlines und Ikea tätige Agentur nun 12 Mitarbeitende.
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