Paroli und Metzgerlehner gewinnen Etat von Aduno

Die PR-Agentur Paroli und die Werber von Metzgerlehner haben den Auftrag erhalten, dem zur Aduno-Gruppe gehörenden Acquirer Aduno einen neuen Gesamtauftritt zu verpassen.

Die PR-Agentur Paroli und die Werber von Metzgerlehner haben den Auftrag erhalten, dem zur Aduno-Gruppe gehörenden Acquirer Aduno einen neuen Gesamtauftritt zu verpassen. Kommuniziert werden sollen mit Wortspielen wie «Adunoeasy» oder «Adunoschneller» vor allem die Vorteile des Aduno-Zahlterminals wie Zuverlässigkeit, Schnelligkeit und Sicherheit, heisst es in einer Mitteilung.
Die Aktivitäten umfassen sämtliche kommunikativen Massnahmen von Aduno. Dazu gehören eine schweizweite Anzeigenkampagne, Plakate, Image-Broschüren, Messeauftritte, E-Banners und Autobeschriftungen. Ein neuer Webauftritt ist ebenfalls in Planung.
Verantwortlich bei Aduno SA, Bedano: Gerhard Fehr (Head of Marketing), Marianne Burgener (Senior Communication Manager). Verantwortlich bei Agentur Paroli, Zürich: Oliver Suter (Gesamtverantwortung), Lukas Tschopp (Beratung), Annika Marina Mentel (Junior Beratung). Verantwortlich bei Metzgerlehner worldwide partners, Erlenbach/ZH: Felix Dammann (Creative Direction), Marco Lehner (Strategie/Text), Joceline Strebel (Grafik), Thomas Hinderling, Karin Schweizer (Beratung), Mario Müller (Produktion), Patrick Hofmann (Fotografie), Hans H. Hilker (Bildretusche), Blue Horizon AG (Bildbearbeitung/Litho).

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Coop lanciert Mobile Portal

Die Detailhändlerin Coop lanciert ein Mobile-Internetportal. Die neue Dienstleistung ist kostenlos und steht in deutscher, französischer und italienischer Sprache zur Verfügung.

Die Detailhändlerin Coop lanciert ein Mobile-Internetportal. Abgerufen werden können unter Mobile.coop.ch beispielsweise Erklärungen zu E-Lebensmittelnummern, zur gesunden Ernährung oder zu den verschiedenen Weisorten. Weiter finden sich gemäss Mitteilung Informationen zur Supercard und zu aktuellen Aktionen.. Eine Art elektronischer Einkaufszettel soll helfen, beim Einkauf nichts zu vergessen. Ebenfalls auf dem Portal abrufbar ist ein Handy-Sudoku, ein BMI-Rechner sowie die Tageshoroskope.
Die neue Dienstleistung ist kostenlos und steht in deutscher, französischer und italienischer Sprache zur Verfügung. Technologisch basiert das Mobile-Portal auf einer von Mobiletechnics entwickelten Serversoftware. Diese sorgt dafür, dass sich mobile Internetseiten an das jeweilige Handy anpassen: Das System erkennt unterschiedliche Gerätetypen und liefert Bilder und Texte automatisch in einem passenden Format.

Radiosender Rock Nation rauschend gestartet

Am Donnerstagabend um 20 Uhr ging der neue Kabelradiosender Rock Nation auf Sendung. Das neuste Projekt von Musik First Network-Chef Guiseppe Scaglione feierte seine Aufschaltung mit 800 Partygästen in der Zürcher Bar Palavrion. Mit dem Sender hat Music First nach Radio 105 und Radio Monte Carlo Swiss bereits die dritte sprachregionale Radiostation lanciert.

Am Donnerstagabend um 20 Uhr ging der neue Kabelradiosender Rock Nation auf Sendung. Das neuste Projekt von Musik First Network-Chef Guiseppe Scaglione feierte seine Aufschaltung mit 800 Partygästen in der Zürcher Bar Palavrion. Mit dem Sender hat Music First nach Radio 105 und Radio Monte Carlo Swiss bereits die dritte sprachregionale Radiostation lanciert.
Laut Konzept plant der Sender Rockmusik zu spielen, die von anderen Radiostationen ignoriert wird. Von den Beatles über die Rolling Stones, The Clash, Van Halen, David Bowie, Pink Floyd, The Who, AC/DC und Deep Purple soll das Programm bis hin zu den Kaiser Chiefs, Fratellis, We Are Scientists und Editors reichen. Kurz: «Alles was Rock- bzw. Musikgeschichte geschrieben hat oder in Zukunft schreiben wird», schreibt der Sender. Ausserdem soll auch Schweizer Bands Platz eingeräumt werden.Zielpublikum sind Musik- und Rockfans zwischen 15 und 50 Jahren.
Neben der Radio-Verbreitung über Kabelnetz, Satellit und Internet, werden auf der Website des Senders Videoclips verschiedenster Rockgrössen gezeigt. Wie bereits bei 105TV hat Scagliones Unternehmen dafür mit der Zürcher Webagentur Divio und dem Streaming-Partner Nine zusammengearbeitet.

Ruedin Consulting lockt Starkoch Ivo Adam für Sansan in ihre Küche

Mit dem Reiz kulinarischer Köstlichkeiten versucht die Agentur Ruedin Consulting für ihren Kunden, die Krankenversicherung Sansan, zu werben. Gleichzeitig sollen die neuen Spots zeigen, wie man mit der «richtigen» Krankenversicherung bei mehr Leistung Geld einsparen könne

Mit dem Reiz kulinarischer Köstlichkeiten versucht die Agentur Ruedin Consulting für ihren Kunden, die Krankenversicherung Sansan, zu werben. Mehrere Onlinespots machen auf ein Gewinnspiel aufmerksam, bei dem man einen Abend in den eigenen vier Wänden gewinnen kann. Das Besondere: Starkoch Ivo Adam steht dann in ihrer Küche und bereitet ein Mahl für sie zu.
Gleichzeitig sollen die Spots zeigen, wie man mit der «richtigen» Krankenversicherung bei mehr Leistung Geld einsparen könne, schreibt die Herrliberger Agentur in einer Pressemitteilung vom Donnerstag. Die drei Krankenversicherungen Sansan, Avanex und Aerosana von Helsana setzen bei der Bekanntmachung ihrer günstigen Angebote auf crossmedial angelegte Kampagnen für junge Zielgruppen. Hauptmedium sind drei virale Banner-Filme.
Regisseur Jyri Pasanen habe es genau verstanden, ihre Story schnell und witzig umzusetzen, wird der schwärmende Creative Director Joerg Birker in der Mitteilung weiter zitiert. Die Banner-Filme führen auf Landing Pages mit Wettbewerb-Games und Preisen. Die Online-Massnahmen werden durch Anzeigen und Radio-Spots unterstützt.
Verantwortlich bei Helsana Versicherungen: Christian Moser (Leiter Marketing PK), Katerina Danilis-Tsianakas (Projektleiterin Marketing Privatkunden). Verantwortlich bei Ruedin Consulting, Herrliberg: Thérèse Ruedin (Strategie und Beratung), Joerg Birker (CD), Filmproduktion und Fotos: Rosas’n’Co, Regie: Jyri Pasanen, Postproduktion: Boutiq, Radiospots: Jingle Jungle, Media: SMC Schwab Media Consulting, Online-Aktivitäten: The Eyecatcher.

Hier geht’s zum Werbespot mit Ivo Adam

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Kommunikationsagentur Zeta eröffnet ihr Büro in Zürich

Zuwachs in der Agenturszene: Die Kommunikations- und Designagentur Zeta hat am 1. September ihr Büro in Zürich eröffnet. Zeta hat sich auf Gesamtlösungen in den Bereichen Graphic Design, Corporate Design und Werbung spezialisiert.

Zuwachs in der Agenturszene: Die Kommunikations- und Designagentur Zeta hat am 1. September ihr Büro in Zürich eröffnet. Zeta hat sich auf Gesamtlösungen in den Bereichen Graphic Design, Corporate Design und Werbung spezialisiert. Je nach Projekt zieht die Agentur Fachleute aus dem In- und Ausland bei. Dies erlaube Zeta mit einer schlanken Organisationsstruktur für jeden Kunden ein massgeschneidertes Kreationsteam zusammen zu stellen, schreibt das neue Kommunikationsbüro in einer Mitteilung vom Donnerstag.
Inhaber und Creative Director von Zeta ist Ibrahim Zbat, 1967 in Bern geboren. In den 90er Jahren arbeitete Zbat in der Designagentur Walhalla, die er mit dem Geschäftspartner Marco Simonetti neun Jahre lang geführt hat.
Ab 2004 war Ibrahim Zbat als Art Director und Freelance Art Director bei verschiedenen
Schweizer Werbeagenturen wie Publicis, Walker, TBWA und Contexta tätig. Er war an der Realisierung von Werbekampagnen wie «Beck & Bondi» der Swisscom oder die
Muttertags-Kampagne von Fleurop beteiligt. Verschiedene seiner Arbeiten wurden national und
international ausgezeichnet.

Google bald mit Werbung in Online-Games

Google will seine führende Rolle im Online-Anzeigenmarkt mit neuen Werbeformen ausbauen. Über das neue Programm «Adsense for Games» sollen Anbieter von Online-Spielen in Zukunft auch Werbe-Videos in ihren Spielen einblenden können. Ausserdem wird auf der Google-Tochter Youtube bald Musik verkauft.

Google will seine führende Rolle im Online-Anzeigenmarkt mit neuen Werbeformen ausbauen. Über das neue Programm «Adsense for Games» sollen Anbieter von Online-Spielen in Zukunft auch Werbe-Videos in ihren Spielen einblenden können. Die neue Werbeform soll zunächst in einer Beta-Version nur in den USA verfügbar sein. Für das «Adsense for Games»-Programm arbeitet Google mit Spiele-Entwicklern wie Konami, Playfish und Demand Media zusammen. Zu den ersten Werbekunden zählen Sprint, der amerikanische KFZ-Versicherer Esurance sowie Sony Pictures.
Zudem wird auf der Video-Plattform und Google-Tochter Youtube bald Musik verkauft. Betrachtet ein Nutzer zukünftig ein Musikvideo, werden ihm Buttons angezeigt, über die sich der jeweilige Titel als Download erwerben lässt. Dabei arbeitet man mit den Musik-Angeboten von Amazon und Apple zusammen. Ähnlich verhält es sich bei Video-Beiträgen wie Trailern oder Gameplay-Videos zu Computerspielen. Die Games lassen sich ebenfalls direkt über Youtube bestellen. Gemäss amerikanischen Medienberichten erhofft sich der Mutterkonzern Google durch die Partnerschaft mit Apple und Amazon im kommenden Jahr Einnahmen von rund 200 Millionen Dollar.

Die Renaissance der Illustration in der Werbung

Das 4. Internationale Illustrative Artforum zeigt vom 18. bis zum 26. Oktober mehr als 400 Arbeiten in den Messehallen Zürich.

llustrationen sind in den gedruckten Medien und der Werbung wieder salonfähig. In der Kreativwirtschaft wird sogar von einer signifikanten Konkurrenz zur Werbefotografie gesprochen. Nicht zuletzt durch die Werbekampagnen von Apple, Coca-Cola, Nivea, Häagen Dazs oder Ferrero vermitteln Illustrationen eine Art originäres Lebensgefühl. Weitab vom oft gleichen Foto-Mainstream der retuschierten und durchgestylten Lebenswelten visualisieren Illustrationen eine Einzigartigkeit und Lebendigkeit, die in der unüberschaubar gewordenen Markenwelt Kaufentscheidungen auslösen kann und Trends setzt. In der Schweiz sind die Kampagne für ÖKK, Michel-Fruchtsäfte oder VPI Bank zu nennen.
Abseits von spezialisierten Agenturen, die aufgrund der zunehmenden Nachfrage gegründet worden sind, hat sich das Artforum Illustrative als ein internationales Treffen etabliert, das die künstlerischen Arbeiten von Illustratoren und Grafikern an einem Ort sichtbar macht. Nach Berlin und Paris werden bei der nun 4. Illustrative in Zürich vom 18. bis zum 26. Oktober mehr als 400 stilbildende Arbeiten internationaler Illustratoren gezeigt in den Bereichen Graphic Fashion, Digital Illustrative Visuals und Illustrative Objects. So sind zum Beispiel die freien Arbeiten von Lorenzo Petrantoni zu sehen, der als AD sonst für die Printkampagnen von Nike verantwortlich ist oder Sujets von Artstübli aus der Schweiz. (pan)
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Matter & Gretener schickt Geschäftsreisende nach Hause ins Radisson

Auf die Ankömmlinge am Zürcher Flughafen warten seit Neustem Pick-up-Leute mit einer speziellen Botschaft. Statt Schilder mit dem Namen eines soeben gelandeten Geschäftsmanns in die Höhe zu halten, prangt auf ihren Schildern die Aufschrift: «Woher Sie auch kommen, in 2 Minuten können Sie zu Hause sein.»

Auf die Ankömmlinge am Zürcher Flughafen warten seit Neustem Pick-up-Leute mit einer speziellen Botschaft. Statt Schilder mit dem Namen eines soeben gelandeten Geschäftsmanns in die Höhe zu halten, prangt auf ihren Schildern die Aufschrift: «Woher Sie auch kommen, in 2 Minuten können Sie zu Hause sein.» Mit diesem Guerilla-Werbekonzept versucht die Zürcher Agentur Matter & Gretener Gäste ins neue Radisson SAS Hotel Zurich Airport zu locken. Für besondere Aufmerksamkeit soll die Tatsache sorgen, dass die Schilder von hübschen Damen gehalten werden.
Verantwortlich beim Radisson SAS Hotel, Zurich Airport: Werner Knechtli (General Manager), Holger Herrmann (Deputy General Manager), Stefan Schaer (Director of Sales & Marketing). Verantwortlich bei der Agentur Matter & Gretener: Daniel Matter (Creative Direction), Dominik Imseng (Text), Karin Beerli (Art Direction), Jochen Hennecke (Beratung).

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Kopf der Woche: Der Regisseur

Marc Zehnder hat vor vier Jahren im Pitch die Lizenz für die Durchführung des Schweizer Dialog-Marketing-Preises gewonnen. Heute ist dieser Anlass einer unter vielen bei Kleistermeister. Im Zug der Entwicklung ist die boomende Event-Agentur jetzt von Hochdorf nach Luzern umgezogen.

Der Anlass war sehr hochkarätig, die Gäste in teures Tuch gehüllt und zum Übernachten waren die Zimmer im Luzerner Hotel Schweizerhof bestellt. Vor dem Schlafengehen hat der Moderator die Gäste dann vor die Alternative gestellt: ein Schlummertrunk in der Hotelbar – oder noch ein kurzer Besuch in einem illegalen Club. Natürlich hat der Geheimtipp verfangen. Im Abendkleid bewegte sich die Gesellschaft zu einer schäbigen Abbruchbude. Dort war in einem Fenster diskret eine Kerze angezündet. Ein Zeichen, dass heute an dieser Adresse verbotenerweise gezockt wird. In der Spielhölle im Keller wartete eine voll ausgestattete Bar mit den entsprechenden Damen hinter der Theke. Ein paar Männer spielten Black Jack. In einer Ecke wurde gepokert. 20 echte Tausenderscheine auf dem Tisch zogen die staunenden Blicke der Gäste an. Unter diesen machte sich zuerst eine diskrete Verlegenheit breit. Aber schnell auch eine scheue Lust am Verruchten.
Natürlich waren die Zocker Schauspieler. Und oben hat ein Mitarbeiter von Kleistermeister Wache geschoben – damit die eventuell von Nachbarn alarmierte Polizei mit einem kompletten Dossier aufgeklärt werden konnte, dass hier nur ein Event stattfindet. Unten im Keller hat aber noch niemand Lunte von diesem gewagten Spiel ihres Chefs gerochen. Dieser kaufte grosszügig Jetons, verteilte sie seinen Kollegen aus der Geschäftsleitung – und bald wurde mutig gezockt. Erst nach einer halben Stunde hat Marc Zehnder den Laden auffliegen lassen. Der Groupier entpuppte sich als Zauberer. Er hat dann die wieder saubere Gesellschaft noch eine Stunde lang mit allerhand Tricks rund um die Kunst des Falschspielens unterhalten.
«Man muss kreativ sein, dann kann man aus jedem Kellerloch eine attraktive Event-Location machen», freut sich Marc Zehnder heute noch über den Erfolg dieser Veranstaltung zur Geisterstunde. Natürlich kann er solche Ideen nicht immer verkaufen.
Eiskalt und heiss begehrt
Die Lust beim Veranstalter sei oft da. Meistens verlangt die Mischung der Gäste oder der Grund des Events dann trotzdem angesagte Lokale wie das Bally-Lab in Schönenwerd, das Maag-Areal oder das Kongresshaus in Zürich. All diese gefragten Treffs werden auf der neuen Website von Kleistermeister.ch angeboten. Auch ein Iglu-Dorf in den Alpen, wo man bei knappen 2 Grad über dem Gefrierpunkt Produkte präsentieren oder Mitarbeiter schulen kann, ist heiss begehrt. Aber auch wenn es nicht immer eine frische Location sein kann, dann will Zehnder wenigstens für die Inszenierung ein möglichst neues Erlebnis schaffen.
«Wir geben uns nicht mit 08/15-Lösungen zufrieden. Wenn die Erwartungen erfüllt werden, ist das ein normaler Anlass. Wir aber versuchen die Erwartungen zu übertreffen», ist Zehnders Ziel. Dazu versetzt er sich zuerst in die Köpfe der Event-Teilnehmer: «Was wird erwartet?» Diese Recherche ist die Basis für den Aufbau eines Konzepts. Dann will Kleistermeister die Leute «kreativ überraschen». Das zeigt sich am roten Faden. «Eine Kommunikationsidee muss über den ganzen Anlass hinweg mit vielen kleinen und immer wieder verblüffenden Elementen unterstützt werden.» Marc Zehnder ist es auch wichtig, dass er bei jedem Anlass nicht nur selber das Konzept schreibt, sondern am Event auch die Regie vor Ort übernimmt.
Zusammen mit Marc Zehnder arbeiten drei feste Projektleiter bei der Luzerner Eventagentur. Dazu kommen je nach Anlass bis zu 30 oder auch mal 200 Freelancer. Zum Unternehmen gehört auch ein 1’000 Quadratmeter grosses Lager für Dekor, Loungemöbel und Technik.
Der Name Kleistermeister ist Fantasie. Es musste «etwas sein, das auffällt und polarisiert», denn im Branchenregister tönen alle gleich: Event Motion, Event Tool, Event Maker. Mit Eventsolutions allein «kann ich mich in diesem Umfeld nicht abheben», meinte Marc Zehnder, als er vor vier Jahren seine Firma gründete. Die Marke Kleistermeister Eventsolutions hat der Jungunternehmer zuerst bei seiner Mutter getestet. Als sie sich nach drei Tagen immer noch an das Wort erinnern konnte, galt die «Marktforschung» als erfolgreich abgeschlossen.
Mit dem Umzug von Hochdorf nach Luzern in diesen Tagen hat der Name auch etwas mehr Einfluss auf das neue Geschäftspapier sowie die Website der Event-Agentur gefunden. Dort werden jetzt nach vier Jahren sichtbar «neue Tapeten aufgezogen».Der Spezialist für alles
Angefangen hat die Geschichte von Kleistermeister 2004, als Marc Zehnder nach sieben Jahren im Event-Business sich selbstständig machen wollte und als erstes Standbein den Pitch für die Lizenz des Schweizer Dialog-Marketing-Preises gewonnen hat.
Eingestiegen in die Berufswelt ist Zehnder als Elektriker. Weil er aktiv Skirennen gefahren ist, meldete er sich bei Wintersportanlässen jeweils als Freelancer für diverse Arbeiten im Hintergrund. Für das Bankverein Ski Open hat er Werbebanden aufgestellt. Dann folgten immer mehr Jobs «im Umsetzungsbereich». Schliesslich hat sich Zehnder bei einer Event-Agentur in Bern beworben. Dort war er der «Spezialist für alles» und hat zum Beispiel auf 2’000 Meter Höhe 1’000 Quadratmeter Teppich verlegt. «Wenn ich heute von meinen Mitarbeitern etwas erwarte, weiss ich, wovon ich rede», meint er. Und er lernte auch, wie man kalkulieren muss, wie viel Zeit eine Umsetzung braucht, was für Materialien es gibt und welche nicht geeignet sind. «Ich kann einem Kunden sagen, was möglich ist und was er besser vergessen sollte.»
Diese handwerkliche Basis ist Zehnder sehr wichtig. «Das ist das grosse Plus unserer Agentur. Viele haben irgendetwas studiert und wissen viel von Marketing-Kommunikation – aber sie haben keine Ahnung vom Organisieren», stellt er oft fest. Zehnder hat dieses A und O eines gelungenen Events von Grund auf gelernt, sich hochgearbeitet und inzwischen auch Sponsoring-Umsetzungen für die UBS und Swisscom mobile an den ersten Snowboard-Weltcuprennen gemacht. Als die Agentur in Bern eingestellt wurde, wechselte er zu Fisch Meier Direkt in eine Tochterfirma für Promotion. «Dort habe ich den Zusammenhang von Kommunikation und Event kennengelernt. Vorher dachte ich, ein Sportanlass ist ein Anlass, damit die Leute Freude haben. Dann merkte ich: Ein Anlass braucht ein Kommunikationsziel.»
Sein theoretisches Wissen hat er mit einem Nachdiplomstudium – diplomierter Sport- und Eventmanager – an der Tourismus-Fachhochschule Academia Engadina ergänzt. Doch die Praxis hat ihm die wichtigste Lektion erteilt: Ruhe bewahren in allen Situationen. «Wenn irgendwo etwas nicht klappt, kann ich nicht panisch durch die Menge beim Apéro rennen. Es darf nichts eskalieren. Denn wenn ich nervös werde, überträgt sich das auch auf meine Mitarbeiter, auf die Gäste und auf den Kunden ganz bestimmt.» Und wenn bei einem Kleistermeister-Event einmal Nervosität aufkommen soll, dann höchstens, weil wieder einmal illegal gezockt wird.
Andreas Panzeri

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Es können nicht immer ausgefallene und frische Locations sein, aber Kleistermeister weiss durch clevere Inszenierungen eine bleibende Erinnerung zu schaffen.

Alfred weiss alles

Die VBZ haben einen Podcast zur Geschichte von Zürich produziert. Ruf Lanz lässt mithören.

Alfred Escher ist die herausragende wirtschaftspolitische Persönlichkeit der Schweiz des 19. Jahrhunderts. Er hat 1855 die ETH gegründet. Um seine Vision eines Schweizer Eisenbahnnetzes und später der Bahn durch den Gotthard finanzieren zu können, hat er die Schweizerische Kreditanstalt gegründet. Als Nationalrat verhalf er unserer Neutralitätspolitik zum Durchbruch. Mit all seinem Wirken gilt Escher als der wichtigste Schöpfer der modernen Schweiz.
Kein leichtgewichtiger Promi also, den sich die VBZ für ihren neusten Werbegag hat anstellen lassen. Aber die Figur könnte passender nicht sein. Ruf Lanz hat dem berühmtesten Zürcher jetzt zwei I-Pod-Knöpfe in die Ohren gesteckt. Geworben wird mit dem Sujet für den neuen Podcast «Geld und Geist in Zürich».
Mit dem professionell gesprochenen Text wird die Fahrt mit Tram oder Bus zu einer kurzweiligen Zeitreise. Der akustische Stadtführer schildert Hintergründe zu rund 20 bedeutenden Objekten und Orten in Zürich. Von der Sechseläutenwiese, wo früher noch der Zürichsee war, geht es zur Kronenhalle, die 1862 als Hotel eröffnet wurde. Vom Schauspielhaus hören wir, dass dort einst Schlangentänzerinnen und Bierausschank die Leute lockten. Gesitteter ging es rund um die NZZ zu und her. Diese ist am 12. Januar 1780 von einem Freund Wolfgang Goethes gegründet worden. Zu hören ist all das und noch viel mehr auf dem Podcast, den man sich auf www.vbz.ch gratis herunterladen kann.
Andreas Panzeri
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Einpendeln

Werbewoche-Redaktor René Worni über Konkurrenz bei der Pendlerpresse.

Beargwöhnt von vielen Argusaugen hat sich die Gratispresse seit Mitte letzten Jahres im Land weiter aufgestellt und sich zum Teil neu positioniert. Aus Heute wurde endlich der Blick am Abend, News erschien im goldenen Mediendreieck und fiel ins Mittelland ein, und 20 Minuten schrieb seine Erfolgsgeschichte fort, vor der die Branche immer noch kollektiv in die Knie geht.
In diesem Verdrängungs- und Selbstfindungskampf, bei dem der Leser zuletzt und der Inseratenverkauf zuerst eine Rolle spielen, schien das als «kleine NZZ der Gratispresse» gehandelte Blatt .ch die schlechtesten Karten zu haben. Kaum Inserate und ein so mutiges und originelles wie gleichzeitig halsbrecherisches Vertriebskonzept, das bei den Inserenten wenig Vertrauen weckte.
Das kontrastierte auffällig mit den Beteuerungen seines Gründers, Sacha Wigdorovits, alles sei nur halb so schlimm und werde sich bald einspielen. Der PR-Berater und Medienmann ist für seine Hartnäckigkeit bekannt und gibt nicht auf, ehe seine Gegner mausetot darniederliegen. Und als Bilder über Haufen sich türmender Zeitungsständer im SonntagsBlick erschienen, klagte er gegen Ringier wegen Rufschädigung.
Doch alles nützte nichts, so mancher dieser halbhohen Podeste dient seither in den Proberäumen den Gitarristen als Notenpult. Als Pendlerblatt in direkter Konkurrenz zu 20 Minuten kann sich das Blatt womöglich erst einpendeln. Der Rest bleibt abzuwarten. Schon einmal hat ein Konkurrenztitel gegen 20 Minuten verloren …

Barbara Aeppli wird neue Produktionsleiterin bei Tele Top

Susanne Erb verlässt Tele Top nach 7-jähriger Tätigkeit als Produktionsleiterin. Ab dem 10. Oktober übernimmt Barbara Aeppli ihre Funktion beim Ostschweizer Regionalfernsehen.

Susanne Erb verlässt Tele Top nach 7-jähriger Tätigkeit als Produktionsleiterin. Ab dem 10. Oktober übernimmt Barbara Aeppli ihre Funktion beim Ostschweizer Regionalfernsehen.
Susanne Erb war bei Tele Top für die Entwicklung und Umsetzung der Promotionsstrategien zuständig. Insbesondere im öffentlichen Verkehr vereinbarte sie verschiedene Partnerschaften, wie Tele Top in einem Pressecommuniqué mitteilte. Susanne Erb übernimmt nun eine neue Tätigkeit im Bereich Organisation und Support.
Barbara Aeppli arbeitete in den letzten zwei Jahren als Messeleiterin bei der Winterthurer Messe. Seit 1995 war sie in verschiedenen Funktionen für Messen und Ausstellungen innerhalb des Messeunternehmens Maurer + Salzmann tätig.
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