Der direkte Weg zur Sicherheit
Smile.direct versichert sich bei Ruf Lanz gegen austauschbare Versicherungswerbung.
Als einzige Versicherung der Schweiz verfügt Smile.direct über eine «Fairness-Garantie». Das Leben ist nicht fair. «Da sollte es wenigstens die Versicherung sein», meinen die Werber. Konkret bedeutet diese Fairness-Garantie: kurze Vertrags- und Kündigungszeiten. Das Leben ändert sich schnell, zum Beispiel die Wohnverhältnisse im Konkubinat. Weiter gibt es bei dieser fairen Versicherung kein Kleingedrucktes, keine versteckten Gebühren, dafür günstige Prämien und Engagement für unternehmerische Nachhaltigkeit.
Wird die Versicherung via Netz abgeschlossen, gibt es 10 Prozent Rabatt auf die ganze Laufzeit. Bereits 60 Prozent der Kundinnen und Kunden schliessen online ab, 40 Prozent per Telefon.
«Mehr als nur ein Logo»
Das Ziel der ersten Kampagne: Smile.direct muss als Marke schnell und nachhaltig in die Köpfe der Leute. Vor ihrer Arbeit an Smile.direct pflasterten die Kreativen bei Ruf Lanz das ganze Sitzungszimmer mit Inseraten anderer Versicherer zu. Nach einer Analyse der Schweizer Versicherungswerbung kam Ruf Lanz dann zum Schluss: Die Bildwelten vieler Versicherer gleichen sich weitgehend, sind oft banal und austauschbar. Das sah die Agentur als Chance für Smile.direct, sich mit einem frischen Auftritt von den anderen Anbietern von Versicherungslösungen abzugrenzen und eigenständig zu positionieren. «Einen wirkungsvollen und prägnanten Marktauftritt suchen alle, denn eine starke Marke mit einer ebenso starken Markenstrategie verhilft zu einer vorteilhaften Position im dynamischen Direktversicherungsumfeld», sagt Claudia Staub, Leiterin Marketing und Kommunikation bei Smile.direct. «Wir wollen mit unserer Marke bewusst mehr sein als nur ein Logo.»
In den mit einem sympathischen «Smile» gestalteten Sujets zeigt Ruf Lanz auf der Suche nach einem neuen Ansatz nicht wie andere Versicherungen den Schaden, sondern die Situation kurz davor. Damit wird es dem Betrachter überlassen, sich den Schaden und sein Ausmass in den buntesten Farben auszumalen. Die ersten drei Sujets sind der Autoversicherung gewidmet. Drei putzmuntere Marder machen sich hungrig auf ins nächste Parkhaus. Modell für das witzige Bild sind echte Marder aus der Zucht eines Tiertrainers aus Österreich gestanden. Auf dem zweiten Sujet hat sich ein Schweizer Tourist in Pamplona ausgerechnet am gefährlichsten Tag des Jahres verfahren. Fotografiert mit viel Liebe zum Detail hat Arthur Mebius. Als kleiner Insider-Joke hat das Auto eine Aargauer Nummer. Das dritte Sujet darf noch nicht verraten werden, weil es demnächst aktuell rund um ein «heisses Ereignis» spielen wird.
Engagement für Fairness
Ein positives Image fördern und ein Zeichen setzen, unabhängig von dieser Kampagne, soll auch das Engagement der Versicherung mit dem jährlich verliehenen Fairness-Preis. Für ihre «unternehmerische Nachhaltigkeit» sind in diesem Jahr bereits Sherpa Outdoor und die Migros ausgezeichnet worden. Der Fairness-Preis wird auch 2009 wieder vergeben.
Die Sujets von Ruf Lanz erscheinen offline als Inserate mit einer Fusszeile, wo die Fairness-Garantie ausführlich erklärt wird. Um schnell ein grosses Publikum für die neue Marke zu interessieren, ist zu Beginn mit Doppelseiten in der Sonntagspresse gearbeitet worden. Online erscheinen die Sujets als animierte Banner mit direktem Link zu Smile.direct. Bereits in Planung sind zwei «passende» Guerilla-Aktionen, wie Markus Ruf verraten kann.
Andreas Panzeri













