Ringier veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht

Als erstes Schweizer Medienunternehmen veröffentlicht Ringier einen Nachhaltigkeitsbericht nach dem Standard der Global Report Reporting Initiative. Darin informiert Ringier über die Leistungen in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft.

Ringier veröffentlicht einen Nachhaltigkeitsbericht, in dem das Medienunternehmen über die Leistungen in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft informiert. Der vorliegende Bericht ist gemäss Mitteilung der erste, der den ganzen Ringier Konzern mit einbezieht und nach den Richtlinien der Global Reporting Initiative (GRI) erstellt wurde.
Der Bericht zeigt auf, dass Ringiers Leistungen gut und effizient sind. An vielen Standorten werden sogar Leistungen erbracht, die weiter gehen als die jeweilige lokale Gesetzgebung fordert. In verschiedenen Punkten erkennt Ringier Handlungsbedarf und hat dazu im Bericht Ziele formuliert. So will man den Energieverbrauch an den Produktionsstandorten noch weiter senken sowie den Anteil der Recyclingfasern im Papier erhöhen. Schon jetzt fördert Ringier die Verwendung von Papier mit FSC- oder PEFC-Zertifikat, also aus nachhaltiger Waldwirtschaft. Dem Bericht folgen nun die Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie und ein Nachhaltigkeitsprogramm, wie es in der Mitteilung weiter heisst.
Der Ringier Nachhaltigkeitsbericht 2008 ist auf www.ringier.com/nachhaltigkeit zum Lesen bereitgestellt. Auf dieser Webpage informiert Ringier auch laufend über die CSR-Projekte und -Fortschritte. Der nächste Ringier Nachhaltigkeitsbericht ist im Jahr 2011 geplant. Damit stellt Ringier sicher, dass man das Handeln auch in Zukunft nach international geltenden Kriterien überprüft und die Resultate in einem Bericht veröffentlicht, auf dessen Basis künftig auch die Entscheide des Managements überprüft werden.

Swissinfo mit neuem Publikumsrat

Swissinfo, die SRG-Internetplattform für das Ausland, hat einen neuen Publikumsrat. Präsident ist alt Nationalrat Claude Frey, Vizepräsidentin die Ex-Journalistin und Kommunikationsberaterin Renate Hotz.

Swissinfo, die SRG-Internetplattform für das Ausland, hat einen neuen Publikumsrat. Präsident ist alt Nationalrat Claude Frey, Vizepräsidentin die Ex-Journalistin und Kommunikationsberaterin Renate Hotz.
Der Publikumsrat stelle einen engen Kontakt zwischen den Programmverantwortlichen und dem Publikum sicher, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Zudem beurteile das 12-köpfige Gremium das Angebot und den Erfolg des Auslandauftrages. Anregungen und Feststellungen stelle es dem SRG-Verwaltungsrat zu.
Swissinfo erfülle ein ausgewiesenes Bedürfnis, teilte der Publikumsrat weiter mit. Die Seiten in neun Sprachen wiesen steigende Nutzerzahlen auf. Von grosser Bedeutung sei das Auslandangebot für die knapp 700’000 Auslandschweizerinnen und –schweizer. Über 80 Prozent von ihnen nutzten Swissinfo als «Brücke zur Heimat».

Rémy Chételat wird Chefredaktor bei Regionalzeitung Quotidien Jurassien

Die unabhängige Regionalzeitung Quotidien Jurassien bekommt einen neuen Chefredaktor. Am Montag wird Pierre-André Chapatte vom bisherigen Vize Rémy Chételat abgelöst.

Die unabhängige Regionalzeitung Quotidien Jurassien bekommt einen neuen Chefredaktor. Am Montag löst der bisherige Vize Rémy Chételat den bisherigen Chef Pierre-André Chapatte ab, wie die SDA am Donnerstag meldete. Chapatte hatte die Redaktion 15 Jahre geleitet.
Der 45-jährige Chételat wurde vom Verwaltungsrat des Blattes gewählt, welches seine regionale Ausrichtung behalten soll. Im Kanton Jura ist der «QJ» mit täglich 22’000 Exemplaren Auflage Leitblatt. Er ist aber auch im Bezirk Moutier (BE) verankert.
Der 64-jährige Chapatte war 30 Jahre lang Chef: 15 Jahre bei Pays und nach dessen Fusion mit Démocrate ebenso lange beim daraus entstandenen QJ. Er soll auch künftig noch für Quotidien Jurassien in die Tasten greifen.

Publicis kurbelt für Ricardo.ch das Weihnachtsgeschäft an

Weihnachten rückt immer näher, und damit auch der Beschaffungsstress: Publicis hat für Ricardo.ch in einer neuen TV- und Online-Kampagne die Vorteile des Online-Shoppings hervorgehoben.

Weihnachten rückt immer näher, und damit auch der Beschaffungsstress. Auch in diesem Jahr werden sich wieder Massen von gestressten Menschen in das Getümmel der Städte stürzen, keine Parkplätze finden, sich in überfüllte Busse und Trams quetschen und sich das perfekte Geschenk von jemand anderem wegschnappen lassen. Die in einer neuen, von Publicis kreierten TV- und Online-Kampagne kommunizierte Botschaft von Ricardo.ch ist einfach: Weihnachts-Shopping ist der pure Horror. Ricardo.ch selbst stellt die angenehme Alternative dar: Mit über 500’000 Artikeln zum Kaufen oder Ersteigern bietet das Schweizer Online-Warenhaus laut der Agentur eine breitere Auswahl als so manche Grosstadt.
Die crossmediale Teaser-Kampagne, die den fiktiven Hollywoodstreifen «Panic Town» bewirbt, ist Mitte November gestartet. Mit einem TV-Spot (ein Film-Trailer), Video-Projektionen in den grössten Städten, diversen Internetbannern und DM verlinkt die Kampagne auf eine Minipage zum Film «Panic Town». Das markige Credo von Panic Town ist auch gleich die Auflösung des Teasers: «Diese Weihnachten: Bleiben Sie zuhause. Shoppen Sie zuhause.»
Verantwortlich bei Ricardo.ch: Marcel Sennhauser (Marketingleiter), Laurent Wendling, (Branding & Advertising Manager), Philipp Breitenmoser (Stv. Marketingleiter). Verantwortlich bei Publicis: Martin Denecke, Peter Rettinghausen (CD), Ondrej Maczko (AD), Serge Deville (Text), Barney Rees (Grafik), Tufan Tuna, Derya Derdiyok (Agency Producer), Marion Marxer, Mark Becher, Renée Margelist, Simone Keusch (Beratung). Produktion: GAP Films Commercial Productions GmbH, Regie: Charley Stadler, Producer: Oliver Lössl, Musik: Zound Ltd. Online Medien: Publicis Modem, AD: Thomas Müller, Cyrill Schneider, Text: Felix Freese, Beratung: Remy Burger. Media: Optimedia und Zed digital.

>>Hier geht’s zum Ricardo-Spot!

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Kopf der Woche: Mit Leidenschaft

Petra Dreyfus wurde im Oktober in die Geschäftsleitung von Wirz Werbung berufen. Als Client Service Director leitet sie in Zukunft die Beratung und nimmt damit auch Einsitz in das Agenturmanagement.

Man liest in Lebensläufen oft: «Das habe ich schon als Kind gewollt.» Petra Dreyfus kann damit nicht dienen. Ihre Faszination für die Werbung ist bei der neuen Client Service Director von Wirz erst «on the job» gereift. Dafür aber ziemlich schnell und leidenschaftlich. «Je mehr ich wusste, umso mehr wollte ich mich vertiefen», sinniert Petra Dreyfus im Rückblick. Sie wollte möglichst umfassend alle Möglichkeiten der Werbung in ihre Arbeit einbringen. Und stellt heute fest, dass diese Haltung wie massgeschneidert zur Agentur-Philosophie von Wirz passt. Diese wird mit «Total Work» umschrieben. In der Praxis bedeutet das Konzept: Am Anfang steht eine strategische Idee, dann wird gesucht, über welche Kanäle die Mechanik dieser Idee am besten funktioniert. Das führt schliesslich zu einem Mix aus Crossmedia und integrierter Kommunikation. «Eine Komplexität, die mir sehr gut gefällt», erklärt Petra Dreyfus, «und die wir zum Beispiel dieses Jahr in der erfolgreichen Hopp-Kampagne für Mars exemplarisch durchspielen konnten.» In ihrer neuen Funktion sieht sie sich auch als Schaltstelle zwischen Beratung und Kreation. Dabei geht es um Inspiration und Animation. «Ich muss das Briefing so interessant aufbereiten, dass für die Kreativen eine möglichst gute Plattform zum Abheben entsteht.» Petra Dreyfus hat ein schönes Bild dafür, was passieren soll, wenn sie mit dem Planning zusammen einen guten Insight formuliert: «Ich werfe einen Kokon in die kreative Runde und zurück kommt die Idee in Form eines Schmetterlings.»
In diesem Sinn habe sich die Arbeit des Beraters ziemlich geändert. «Früher hat man den Kreativen das Briefing auf den Tisch gelegt und sich nach drei Wochen wiedergesehen. Diese Zeiten sind aber zum Glück schon lange vorbei.» Die Konstellation mit ihrer neuen Funktion will Petra Dreyfus noch mehr nutzen, um quer durch die ganze Agentur zu animieren, dass dieser «Prozess des neuen Denkens» zum Spielen kommt.
Bei Wirz Werbung gibt es drei Beratungsteams. Auch unter diesen will die Chefberaterin den Dialog noch weiter ausbauen. «Man kann immer wieder Neues voneinander lernen», ist Dreyfus überzeugt.
Bereits vor ihrer Beförderung in die Geschäftsleitung hat Petra Dreyfus bei Wirz regelmässig und gern junge Leute ausgebildet und Workshops organisiert. Daneben wirkt sie auch seit Jahren extern als Prüfungsexpertin für die Planer Marketing-Kommunikation und Kommunikationsleiter. «Dieser Kontakt mit den Schulen hält die Augen offen für neue Entwicklungen.» Dreyfus selber hat sich neben der Praxis auch noch zur Kommunikationsleiterin ausbilden lassen sowie ein Nachdiplomstudium als Betriebsökonomin abgeschlossen.
Zum ersten Mal mit Werbung in Kontakt gekommen ist Petra Dreyfus bei einem Praktikum bei der Lloyds Bank in Genf. Bereits konkreter zeigte sich der spätere Weg bei Danzas. Bei diesem Transportunternehmen in Basel wirkte Dreyfus in der Werbeabteilung und war damit auch Ansprechpartner für Werbeagenturen. Von der Kundenseite wechselte sie 1995 zu ckdt. Diese «Werbe-Boutique» war zu jener Zeit die grösste Agentur in Basel. Hier betreute Dreyfus Kunden wie Ciba, Bell oder die Basellandschaftliche Kantonalbank.
Der Aufstieg zur Beratungsgruppenleiterin erfolgte bei Lowe GGK in Zürich. Dort wirkte sie fast vier Jahre unter anderem für Nestea, Möbel Pfister und Unilever und hat das erste agentur-interne Planning in die Wege geleitet. Sie durfte die Planning-Seminare von Lowe in New York und London besuchen und hat sich sogar überlegt, ganz in dieses Fach zu wechseln. Die Freude am direkten Kundenkontakt und dem unmittelbaren Engagement für Unternehmen und Marken hat dies aber wohl verhindert. Ihr Flair für Strategie brachte ihr aber die Mitgliedschaft in der Account Planning Group Switzerland ein.
Weil die leidenschaftliche Werberin eine Babypause einschalten wollte, arbeitete sie zwei Jahre lang nur noch als Freelancerin. Es war deshalb «ein mutiges Angebot von Wirz, dass ich 2005 mit einem 80-Prozent-Job wieder in der Verantwortung einer Beratungsgruppenleiterin einsteigen konnte», freut sich Petra Dreyfus. Möglich wurde dies, weil auch ihr Mann als Arzt mit eigener Praxis in Basel einen ganzen Tag pro Woche für die beiden Buben da sein konnte. Umgekehrt kommt sie ihrem Mann entgegen, indem sie täglich von Basel nach Zürich pendelt. Die Zeit im Zug wird zum Aushecken neuer Ideen und Arbeiten mit dem Laptop genutzt. Auch die Konten bei Xing oder Facebook lassen sich während der Fahrt dank den drahtlosen Verbindungen pflegen. Auf diesen und anderen Portalen surft die Medienfrau nicht nur zum Netzwerken und Kontaktpflegen. «Man muss ständig wach bleiben in dieser Szene. Wer die Entwicklungen nicht mitverfolgt, ist heute schnell weg vom Fenster.»
Die Kommunikation und damit auch die Werbung verändern sich rasend schnell. Neue Technologien erlauben immer mehr Interaktionen und diese rufen nach einer immer raffinierteren Psychologie. «Die Lösungsmöglichkeiten für Kommunikationsaufgaben haben sich multipliziert und die Zielgruppen sind mitgewachsen in diesem Prozess», findet Dreyfus schliesslich die Antwort, wieso sie heute noch immer mit so viel Begeisterung in der Werbung arbeitet.
Andreas Panzeri

Die neue Geschäftsleitung von Wirz Werbung
Unter dem Dach von Wirz am Fusse des Üetlibergs decken drei Firmen den ganzen Bereich Marketing und Corporate Communication ab. Wirz Werbung (CEO Geri Aebi), Wirz Corporate (CEO Urs Binggeli) sowie Assai Dialog + Digital (CEO Michel Juhasz). Geri Aebi ist seit diesem Jahr gleichzeitig verantwortlich als Vorsitzender der Gruppe.
Mit 72 Jahren ist Wirz eine der ältesten Werbeagenturen der Schweiz. «Da ist es gut, wenn es auf allen Ebenen immer wieder eine Erneuerung gibt», meint Aebi. Eine dieser Erneuerungen ist jetzt die Verjüngung der Geschäftsleitung von Wirz Werbung. Petra Dreyfus, welche die letzten drei Jahre als Beratungsgruppenleiterin wirkte, ist neu Client Service Director und kommt damit in der Geschäftsleitung auf die gleiche Stufe wie CD Matthias Freuler.
Dreyfus hat die Beratungsverantwortung. Freuler ist Executive CD für die Kreation. Dahinter tragen Thomas Städeli und Geri Aebi die Gesamtverantwortung für das operative Management bzw. einzelne Grosskunden. Städeli kommt aus der Beratung und ist für Produktion und Beratung zuständig. Aebi hat seine Karriere in der Kreation angefangen und somit die Letztverantwortung für Kreation und Strategie. Mit Dreyfus und Städeli finden die jungen Chefs ihre Ergänzung mit der Erfahrung von Aebi und Freuler. «Ein Quartett, das sich fachlich wie menschlich gut ergänzt.»

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Thomas Städeli, Petra Dreyfus, Geri Aebi, Matthias Freuler (v.l.).

Was sind Geri Aebis Erwartungen für das Jahr 2009? «Nachdem 2008 ein sehr gutes Jahr für die Agenturen im Allgemeinen und Wirz im Speziellen war, wird 2009 sicher für die ganze Branche verdammt hart. Wir gehen davon aus, dass wir auch nicht verschont werden vom einen oder anderen Budget, das nicht grösser, sondern kleiner wird. Aber wenn jetzt alle, die in diesen Wochen ihre 2009-Budgets planen, schon mit der Schere im Kopf an die Aufgaben herangehen, dann ergibt und verstärkt sich ein gefährlicher Domino-Effekt für die ganze Wirtschaft. Da zudem Jahresbudgets immer öfter nicht mehr als Ganzes freigegeben werden, sondern gemäss rollender Planung nur noch stückchenweise, kann es für Agenturen und Medien brutal werden, weil sich kaum noch verbindlich planen lässt. Umso wichtiger ist es, dass wir bei Wirz von der Struktur und den Personen her gut aufgestellt sind.» Werbung macht immer noch «gut 50 Prozent des gesamten Ertrags» der Gruppe aus. Dazu entwickelt sich Assai «fantastisch in diesem ohnehin boomenden Bereich», verrät Geri Aebi.
Mit welcher Strategie will die Kaderfrau bei Wirz der Entwicklung des kommenden Jahres begegnen? «Ich glaube, es wird für die ganze Branche hart. Ich sehe aber auch positive Aspekte, wenn es schwieriger wird. Man muss noch konzentrierter und selbstkritischer arbeiten. In den Boom-Jahren hat man sich oft zu schnell zufriedengegeben. Jetzt ist nur noch das Beste gefragt, sonst ist man weg.»

Gratiszeitung News: Ausgabe Mittelland wird eingestellt

Ein Jahr nach der Lancierung der Pendlerzeitung News wird die Ausgabe Mittelland eingestellt. Es habe sich gezeigt, dass der Werbemarkt kein Bedürfnis nach einer eigenen Mittelland-Ausgabe habe, teilten die beteiligten Verlage mit. Stellen werden keine abgebaut.

Ein Jahr nach der Lancierung der Pendlerzeitung News wird die Ausgabe Mittelland eingestellt. Es habe sich gezeigt, dass der Werbemarkt kein Bedürfnis nach einer eigenen Mittelland-Ausgabe habe, teilten die beteiligten Verlage mit. Stellen werden keine abgebaut.
Ab dem 8. Dezember 2008 erscheint News nur noch in drei Regionalausgaben: «News Basler Zeitung» mit 55’000 Exemplaren, «News Berner Zeitung» mit 60’000 Exemplaren und «News Tages-Anzeiger» mit 185’000 Exemplaren. Der Grossteil der Auflage von «News Mittelland» wird auf diese drei Ausgaben verlagert.
Die Versorgung des Mittellandes mit den drei verbleibenden Ausgaben entspreche der Ausrichtung der Mittelland¬-Regionen auf die drei umliegenden Zentren, heisst es in der Mitteilung weiter. Zudem unterstütze die Konzentration auf drei Ausgaben die Strategie der drei Partner, ihre abonnierten Tageszeitungen zu ergänzen.
Laut eigenen Angaben sind die drei beteiligten Verlage Basler Zeitung Medien, Espace Media und Tamedia mit der Entwicklung von News zufrieden. Zwischen Mai und Juli 2008 erreichte die Gratiszeitung laut einer von den Partnern in Auftrag gegebenen Studie durchschnittlich 283’000 Leserinnen und Leser.
Die Redaktion hat gemäss Mitteilung inzwischen mit der Weiterentwicklung des Layouts begonnen. Die Verbesserung der Leserführung soll bis Mitte Dezember 2008 abgeschlossen sein.
Die Pendlerzeitung News war am 5. Dezember 2007 erstmals erschienen. Die Startauflage der vier Regionalausgaben betrug 334’000 Exemplare, jetzt werden es 300’000 sein.

Greenpeace hebt Abstimmungsbotschaft aus Zürcher Stadtdreck

Greenpeace führt in diesen Tagen eine Werbeaktion der besonderen Art in den gut geputzten Strassen der Zürcher Innenstadt durch. Aktivisten sprayen ihre Abstimmungsbotschaft nicht an Wände und Böden. Sie putzen sie per Hochdruckreiniger als Clean-Graffiti aus dem Schmutz der Stadt Zürich.

Greenpeace führt in diesen Tagen eine Werbeaktion der besonderen Art in den gut geputzten Strassen der Zürcher Innenstadt durch. Aktivisten sprayen ihre Abstimmungsbotschaft nicht an Wände und Böden. Sie putzen sie per Hochdruckreiniger als Clean-Graffiti aus dem Schmutz der Stadt Zürich. Ihre Botschaft hebt sich vom Dreck auf Treppen und an Wänden ab: «Abstimmung 30.11.08 Ja zur Nachhaltigkeit».

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Guter Rat muss nicht teuer sein

Der Beobachter hat eine neue Versicherung lanciert. TBWA Zürich informiert über das neue Angebot.

Seit Jahren gibt das Beobachter-Beratungszentrum verlässliche Auskünfte und praktischen Rat zu Rechts-, Geld- und Lebensproblemen des Alltags. Kleinere wie auch grössere Rechtsfragen können häufig durch diese Kurzberatungen beantwortet werden. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass einige Situationen eine vertiefte Beratung erfordern. Hier setzt Beobachter Assistance an: Die Mitglieder erhalten professionellen Rat und persönliche Unterstützung. Die entstehenden Kosten werden bis zu einem Maximalbetrag von 5’000 Franken von Beobachter Assistance übernommen. Muss der Fall weitergezogen werden, gibt es Kostengutsprachen für externe Fachpersonen. Mit dem Angebot können erfahrungsgemäss 80 Prozent aller Rechtsfälle erledigt werden.
Bestehende und neue Beobachter-Mitglieder können ab 1. Januar 2009 von diesem günstigen Schutz des persönlichen Rechtes profitieren. Die Kosten belaufen sich auf 29 Franken pro Jahr für alle Personen im selben Haushalt. Aussergewöhnlich ist der Aspekt, dass alle Rechtsbereiche, mit Ausnahme von Vorsatzdelikten, abgedeckt sind. Beobachter Assistance wird in Zusammenarbeit mit Coop Rechtsschutz angeboten.
Beworben wird die neue Dienstleistung mit Anzeigen im Beobachter sowie Fremdanzeigen, die der Sache entsprechend mehr informativ als mit Emotionen kommunizieren. Eine Mitgliedskarte ist aber in vertrauenschaffendem Gold gehalten.
Die Fremdanzeigen werden ab 24. November geschaltet. Dazu bildet eine breit gestreute Public Relation ein wichtiges Element beim Lancieren der neuen Beobachter Assistance. Diese Öffentlichkeitsarbeit wird von TBWA Zürich in der neuen Unit von Ingrid Notter betreut. Ein wichtiges Element ist eine Informationsbroschüre. Diese wird allen Abonnenten als Rechnungsbeilage zugespielt. (pan)
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Zu guter Letzt: Ein Hoch auf die slowakische Sprache

In der Werbe- und Kommunikationsbranche wird es immer schwieriger, ohne Englischkenntnisse überhaupt noch ein Wort zu verstehen. Doch die Amerikanisierung unserer Sprache breitet sich unbeirrt weiter aus. Das Slowakische Kulturministerium hingegen will nun die Reinheit ihrer Sprache mit einem drastischen Gesetzesvorschlag schützen.

In der Werbe- und Kommunikationsbranche wird es immer schwieriger, ohne Englischkenntnisse überhaupt noch ein Wort zu verstehen. Und «Früher wurde in der Schweiz noch Schweizerdeutsch gesprochen», hört man von älteren Generationen immer öfter. Doch die Amerikanisierung unserer Sprache breitet sich unbeirrt weiter aus. Das Slowakische Kulturministerium hingegen will nun die Reinheit ihrer Sprache mit einem drastischen Gesetzesvorschlag schützen. Sprachsünder, die gegen die Regeln ihrer Muttersprache verstossen, sollen künftig mit bis zu 5000 Euro bestraft werden. Der Vorschlag soll demnächst dem Parlament vorgelegt werden. Die Begründung des Ministeriums für den Vorschlag ist der Verfall der Sprachkultur in den Medien und in der Öffentlichkeit. Viel zu häufig würden Fremdwörter verwendet werden, auch wenn es ein entsprechendes slowakisches Wort gebe. Die Gesetzesrevision würde jedoch auch Grammatik- und Rechtschreibefehler unter Strafe stellen. Voraussetzung für eine Bestrafung ist nach dem Gesetzesvorschlag das Vorliegen einer schriftlichen Beschwerde bezüglich eines Verstosses gegen das Sprachgesetz. Diese kann aber von jedermann beim Kulturministerium vorgebracht werden. Slowakische Medien warnten davor, dass dieser Vorschlag breiten Raum für Behördenwillkür eröffnen würde. Übernähme die Schweizer Regierung den slowakischen Gesetzesvorschlag, würde Opa sich möglicherweise wieder öfter mit seinem Enkel unterhalten. Und unsere Beamtenstuben würden von deutlich mehr Beschwerden überhäuft, als die Hotlines der Cablecom.

Zwei Konkurrenten spannen beim TV-Buchen zusammen

Fürs TV-Handling zieht Publicitas das Buchungstool der SRG-Tochter Publisuisse dem von Goldbach Media vor. Das ist auch ein Signal für den Radiomarkt.

Letzte Woche teilte Publicitas Cinecom mit, dass sie ab Sommer 2009 mit dem Online-Buchungs- und Abwicklungsprogramm Publiplan der SRG-Vermarkterin Publisuisse arbeiten wird. Das ist insbesondere für Mediaagenturen eine gute Nachricht, denn die meisten kennen Publiplan schon lange: Sie können darüber alle SRG-Sender sowie das TeleNewsCombi online buchen. Und nun kommen schon bald die drei Sender dazu, die Publicitas exklusiv vermarktet: Die Werbe- und Programmfenster von Sat.1 und Kabel eins sowie der Schweizer Privatsenders 3+. Diese mussten bisher mühsam über Fax oder E-Mail gebucht werden. Dass Publicitas nun ebenfalls auf Publiplan setzt, erleichtert den Agenturen nicht nur das Handling, es erspart ihnen auch zusätzliche Installationen und zeitaufwändige Schulungen. «Publiplan ist unsere erste Wahl», sagt Tim Dührkoop, Leiter Electronic & Interactive bei Publicitas. Das System decke alle aus Kunden- und Vermarktersicht relevanten Buchungs-, Verrechnungs- und Reportingaspekte der Fernsehwerbung ab.
Erstaunlich ist aber, dass der Zwerg unter den TV-Vermarktern in diesem sensiblen Bereich ausgerechnet mit dem TV-Marktleader kooperiert. Denn Publicitas wird keine Publiplan-Lizenz kaufen und das Programm auf einem eigenen Server installieren, sondern der Datenverkehr wird vollständig über das IT-System der Publi¬suisse laufen. Gibt da Publicitas dem Hauptkonkurrenten nicht Einblick in heikle Kundendaten und Planungsstrategien? Dührkoop ist das Thema nicht fremd: «Publisuisse hat uns überzeugend dargelegt und auch mit harten Commitments vertraglich zugesichert, dass die Informationen im System ausserhalb der Publisuisse-IT nicht zugänglich sein werden, insbesondere natürlich nicht für Verkauf und Marketing. Darum kamen wir zum Schluss, dass wir diese Kooperation eingehen können.»
Das sieht nach frischem Wind bei Publicitas aus. Dührkoop bestätigt: «Weil unser neues Team nicht in die bisherigen Grabenkämpfe unter den TV-Vermarktern involviert war, können wir solche Themen ohne Scheuklappen angehen.»
Er sagt dies wohl wissend, dass es auch Alternativen zu Publiplan gibt. So hat etwa die Goldbach-Media-Tochter IP Multimedia, die Nummer zwei unter den TV-Vermarktern, mit Media Pro ebenfalls ein Online-Buchungstool im Einsatz, das bei mehreren Agenturen Anwendung findet. Dazu Dührkoop: «Wir haben uns auch das IP-Tool angeschaut, kamen aber nach eigenen Analysen und aufgrund von Feedbacks aus dem Markt zum Schluss, dass Publiplan erheblich besser ist.» In preislicher Hinsicht hätten sich die beiden Tools zudem kaum unterschieden. Publicitas habe im Übrigen auch eine Eigenentwicklung geprüft. «Das wäre aber zu teuer geworden. Zudem wäre es vermessen zu glauben, wir könnten im TV-Markt heute Standards setzen.»
Der Tool-Entscheid der Publicitas enthält auch eine Botschaft an den Radiomarkt. Dort ist das Buchen per Fax und E-Mail noch gang und gäbe, obwohl die Publi¬suisse-Tochter Mediasense dieses Jahr bewiesen hat, dass Publiplan im Radiomarkt ebenfalls funktioniert. Weil das Tool aber aus dem Hause SRG kommt, fehlte bislang das Vertrauen (siehe unten). Weil sich Mediasense nun aber neu aufstellen und sich aus der aktiven Radiovermarktung zurückziehen will, scheint das Eis gebrochen – zumindest bei Publicitas. Jedenfalls ist nicht anzunehmen, dass Publicitas der Publisuisse zwar die TV-Daten ihrer Pachtsender anvertraut, im weniger sensiblen Radiobereich aber am alten Misstrauen festhält. Zudem hat Publicitas bei der Evaluation des TV-Tools sicher auch gleich die Bedürfnisse des Radiomarktes mit einbezogen: Ihr selbst, aber auch den Agenturen bringt ein einziges Tool für TV und Radio mehr Arbeitserleichterung als zwei.
So gesehen signalisiert Publicitas mit dem Entscheid pro Publiplan auch grundsätzliche Unterstützung für die neue Radiomarktordnung à la Mediasense. Dies will man zwar weder bei Publisuisse noch bei Publicitas bestätigen. Beide Seiten sagen, die jetzt erzielte Tool-Kooperation beschränke sich auf den TV-Bereich. Immerhin eine Botschaft will Dührkoop dennoch aussenden – «nämlich die, dass wir solche Themen nun sehr pragmatisch angehen».
Markus Knöpfli

Konkrete Abmachungen gegen Misstrauen
Goldbach Media leistete bisher am meisten Widerstand gegen Publiplan als Branchentool im Radiomarkt. Im September sagte Goldbach-CEO Klaus Kappeler, mit geschlossenen Systemen wie dem SRG-Tool könne er nichts anfangen. «Wir geben doch unsere Kundendaten nicht unserem Konkurrenten MediaSense und damit der Publisuisse weiter.» Othmar Stadelmann, stellvertretender Direktor der Publisuisse, bestreitet jedoch, dass dies der Fall ist. «Sonst hätte sich Publicitas Cinecom nicht die erprobten Funktionen des Publiplan gesichert», sagt er. Unter anderem seien folgende Massnahmen vertraglich garantiert: Weder Verkaufsabteilung noch ein anderer Bereich oder gar die Geschäftsleitung von Publisuisse haben Zugriff auf die Publicitas-Kundendaten. Dies ist einzig drei angestellten IT-Fachleuten sowie allenfalls externen Spezialisten vorbehalten, die Publicitas namentlich bekannt sind. (mk)
Telenewscombi macht weiter – auch via Publiplan
Das TeleNewsCombi (TNC), der TV-Werbepool von acht Privatsendern, macht 2009 in der gewohnten Zusammensetzung und mit den bisherigen Sendegebieten weiter. Dies trotz der neuen Konzessionsvergabe. «Da sich im ersten Halbjahr 2009 nichts ändert und zudem einige Rekurse angekündigt sind, waren sich alle TNC-Mitglieder einig, den Status quo beizubehalten», sagt TNC-Geschäftsführerin Andrea Haemmerli auf Anfrage. Buchungseröffnung war am 10. November, preislich habe sich aber wenig geändert, der Kombitarif sei bloss den Leistungswerten angepasst worden. «Werbung im Umfeld der News wird eher günstiger, SwissDate und Lifestyle sind leicht angepasst worden», fasst sie zusammen. Das TNC wird weiterhin von Publicitas und Publisuisse gemeinsam vermarktet und bleibt auch über Publiplan buchbar. (mk)

Gratisblätter im Aufwind, erste Zahlen von News und .ch

Die Gratiszeitungen verzeichnen weiterhin hohe Leserzahlen. Angaben zeigen, dass die sieben Gratiszeitungen der Schweiz den Printmarkt dominieren. Erstmals haben nun auch die beiden Blätter News und .ch Zahlen vorgelegt.

Die Gratiszeitungen verzeichnen weiterhin hohe Leserzahlen. Angaben zeigen, dass die sieben Gratiszeitungen der Schweiz den Printmarkt dominieren. Erstmals haben nun auch die beiden Blätter News und .ch Zahlen vorgelegt.
Von Mai bis Juli 2008 erreichte die die von den Verlagen Basler Zeitung Medien, Espace Media und Tamedia herausgegebene Pendlerzeitung News im Durchschnitt 283’000 Leserinnen und Leser. Die Verlage gehen davon aus, dass News aktuell bereits gegen 400’000 Leserinnen und Leser erreicht, wie die Medienunternehmen am Mittwoch mitteilten. Lediglich eine Minderheit der News-Leser würden zusätzlich auch eine der drei Tageszeitungen Tages-Anzeiger, Basler Zeitung und Berner Zeitung lesen.
Die Gratiszeitung .ch hatte laut einem Verlagssprecher im Zeitraum Januar bis Juni 2008 insgesamt 204’000 Leserinnen und Leser. Jüngste Rückmeldungen der Leser auf das neue Layout und Verteilsystem seien positiv.
Die grösste Leserschaft der Gratispresse haben mit aktuell 1,296 Millionen Lesern die fünf deutschsprachigen Ausgaben von 20 Minuten. In der Westschweiz bringt es die Gratiszeitung mit drei Ausgaben auf 470’000 Leser, wie ein Tamedia-Verlagssprecher sagte. Bei Le Matin Bleu sind es 524’000 Leserinnen und Leser.
Blick am Abend verzeichnet laut den letzten verfügbaren Zahlen 291’000 Leserinnen und Leser. Die Wirtschafts- und Finanzzeitung Cash wird täglich von 112’000 Personen gelesen. Davon entfallen 85’000 auf die Print- und 27’000 auf die elektronische Ausgabe.

Peter Hartmeier verlässt den Tages-Anzeiger

Chefredaktor Peter Hartmeier wird die Leitung des Tages-Anzeigers im Verlauf des Jahres 2009 abgeben. Ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin ist noch nicht bestimmt. Der 56-Jährige wird Verleger der Thurgauer Zeitung, die ebenfalls zu Tamedia gehört.

Nach sechs Jahren als Chefredaktor wird Peter Hartmeier die Leitung des Tages-Anzeigers im Verlauf des Jahres 2009 abgeben. Ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin ist noch nicht bestimmt. Der 56-Jährige wird Verleger der Thurgauer Zeitung, die ebenfalls zu Tamedia gehört. Unter Hartmeier wurden die Regionalausgaben des Tages-Anzeigers lanciert und das Nachrichtenportal Tagesanzeiger.ch im Rahmen des Newsnetzes ausgebaut.
Nach seinem Chefredaktorenamt wird Hartmeier Verleger der Thurgauer Zeitung im Zeitungsverbund Nordostschweiz. Bereits an der nächsten Generalversammlung soll er zum neuen Verwaltungsratspräsidenten von Huber & Co. in Frauenfeld gewählt werden. Das Unternehmen gehört zu Tamedia. In seiner Aufgabe als Verwaltungsratspräsident der Huber & Co. wird Peter Hartmeier Rolf Bollmann berichten, der den Unternehmensbereich Medien Zürich & Nordostschweiz leitet.
Weiterentwicklung des Tagis
Vor seinem Abgang wird Peter Hartmeier zusammen mit einer Steuerungsgruppe die Weiterentwicklung des Tages-Anzeigers vorantreiben, wie Tamedia am Mittwoch mitteilte. Damit soll die regionale Verankerung und die Position des Tages-Anzeigers in Zürich ausgebaut werden. Geprüft wird auch eine neue Gestaltung und die Einführung einer kompakten Blattarchitektur mit vier Zeitungsbünden. Geleitet wird die Gruppe von Verleger Pietro Supino. Einsitz nehmen auch der Vorsitzende der Unternehmensleitung Martin Kall sowie Rolf Bollmann, Leiter des Unternehmensbereichs Medien Zürich & Nordostschweiz.
Peter Hartmeier stiess 2001 vom Verband Schweizer Presse zu Tamedia und war bis zur Übernahme der Chefredaktion des Tages-Anzeigers im Jahr 2002 Leiter der Unternehmenskommunikation des Medienhauses. Zuvor war er von 1979 bis 1985 als Auslandredaktor für die Weltwoche tätig. Anschliessend wechselte er als stellvertretender Chefredaktor zu den Luzerner Neuesten Nachrichten. 1991 wurde Hartmeier Herausgeber und Co-Chefredaktor der Bilanz.
Langjährigster Chefredaktor seit Peter Studer
Hartmeier hat die Redaktion des Tamedia-Flaggschiffs Tages- Anzeiger länger geführt als seine vier Vorgänger. Nach dem langjährigen TA-Chefredaktor Peter Studer hatte 1987 Viktor Schlumpf die Redaktionsführung übernommen und wurde 1991 unter Protest der Redaktion abgesetzt. Von der Hamburger Zeit wechselte dann Roger de Weck im Sommer 1992 an die Zürcher Werdstrasse. Er verliess den Tages-Anzeiger nach knapp fünf Jahren nach Meinungsverschiedenheiten mit der Geschäftsleitung.
De Wecks Nachfolgerin Esther Girsberger hielt sich nur gerade eindreiviertel Jahre bis im Herbst 1999 auf dem Tagi-Chefsessel. Sie ging als Folge der Diskussionen um die publizistische Ausrichtung der Tamedia-Produkte, wie es damals hiess. Zweieinhalb Jahre war dann Philipp Löpfe Chefredaktor, der im Herbst 2002 Peter Hartmeier Platz machte und andere Aufgaben im Tamedia-Konzern übernahm.
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