Ständeratskommission will an indirekter Presseförderung festhalten

Der Bund soll die Zustellung von Zeitungen auch in Zukunft verbilligen. Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerates (KVF) will den Bundesrat beauftragen, an der indirekten Presseförderung festzuhalten.

Mit 9 zu 1 Stimme beantragt die Kommission ihrem Rat, eine entsprechende Motion von Nationalrätin Christine Bulliard (CVP/FR) anzunehmen, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Die Motion war mit Blick auf ein Sparprogramm KAP eingereicht worden, welches das Parlament in der Zwischenzeit verabschiedet hat. Der Bundesrat hatte im Rahmen dieses Sparprogramms auf die indirekte Presseförderung verzichten wollen. National- und Ständerat waren damit aber nicht einverstanden, sie kippten die Massnahme aus der Vorlage heraus. Nun soll verhindert werden, dass der Bundesrat im bereits geplanten nächsten Sparprogramm erneut bei der indirekten Presseförderung ansetzt. Die Ständeratskommission hat deshalb den Motionstext, der sich auf das KAP bezog, leicht abgeändert. Der Nationalrat wird noch einmal darüber befinden müssen. Die Ständeratskommission hält fest, sie wolle mit dem Auftrag an den Bundesrat Klarheit schaffen. Auf eine Streichung der indirekten Presseförderung via Abgeltung an die Schweizerische Post sei zu verzichten – zumindest solange keine echte Alternative bestehe. (SDA)

Ruf Lanz: Freche Töne fürs Tonhalle Orchester Zürich

Das Tonhalle Orchester Zürich unter der Leitung von Lionel Bringuier präsentiert ein neues Konzertformat: TOZintermezzo. Ruf Lanz hat dazu eine Lancierungskampagne kreiert.

An vorerst drei Daten geniesst man ab 18.30 Uhr jeweils ein Schlüsselwerk der klassischen Musik. Kurz und bündig, intensiv und unterhaltsam. Jedes Konzert dauert rund 45 Minuten. Zusätzlich erklärt die begnadete Slam Poetin Hazel Brugger alles, was man schon immer über das klassische Konzert wissen wollte, aber nie zu fragen wagte.

Durch seine Kürze und Intensität sowie durch seinen unkomplizierten Rahmen eignet sich TOZintermezzo auch für Klassik-Einsteiger. Die Lancierungskampagne von Ruf Lanz betont dies auf erfrischende Art. Da werden Meisterwerke der klassischen Musik von Menschen ohne Klassik-Kenntnisse unverblümt beschrieben. Vier Sujets kommen auf Inseraten, Plakaten, e-Panels, Kinodias, Tramhängern und Bannern zum Einsatz. Flankierend lassen Radiospots aufhorchen.

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Verantwortlich beim Tonhalle Orchester Zürich: Ilona Schmiel (Intendantin), Michaela Braun (Leiterin Marketing und Kommunikation), Tanja Cvetko (Marketing). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Florian Birkner (Text), Grit Wolany, Isabelle Hauser (Art Direction), Laura Hofer (Grafik), Linda Egloff, Colette Magnin (Beratung). Fotografie: Torsten Maas. BIldbearbeitung: RTK.

Xing-Geschäft wächst deutlich

Das Karriere-Netzwerk Xing hat dank des Geschäfts mit Premium-Mitgliedschaften im vergangenen Quartal deutlich zugelegt. Der Umsatz wuchs im Jahresvergleich um gut 17 Prozent auf 30,5 Millionen Euro.

Der Gewinnrückgang von 4,7 auf 4,6 Millionen Dollar wurde mit höheren Marketing-Ausgaben erklärt. Die Mitgliederzahl im deutschsprachigen Raum wuchs binnen drei Monaten von 8,8  auf 9,2 Millionen, wie die Tochter des deutschen Medienkonzerns Burda am  Donnerstag in Hamburg mitteilte. Der US-Rivale LinkedIn kommt nach jüngsten  Zahlen auf sieben Millionen Mitglieder in der Region. Die Zahl der zahlenden Premium-Mitglieder stieg bei Xing binnen eines Jahres um  36'000 auf 869'000. Dieses Wachstum liege «über dem, was wir für dieses Jahr  geplant », sagte Xing-Chef Thomas Vollmoeller. Bei den Neuerungen im kommenden Jahr sollen mobile Anwendungen im Mittelpunkt stehen. Die Nutzung von Xing verlagere sich stärker auf Smartphones und Tablets, der Mobil-Anteil liege inzwischen über 50 Prozent. (SDA)

Komet: Kommunikation für neue «ÖV Plus-App»

Neu können mit der «ÖV Plus»-App von Bernmobil auch Mehrfahrtenkarten gelöst werden. Fahrgäste fahren damit mit jeder sechsten Fahrt günstiger durchs Libero-Gebiet. Komet kreierte dazu eine Kampagne.

Bernmobil lancierte im Dezember 2014 die ÖV Bern-App. Mit diesem Release profitierten die Fahrgäste von einer Reihe von praktischen Funktionalitäten: Zum Beispiel kartenbasiertes Routing in Echtzeit, «Tür-zu-Tür»-Fahrplan für die ganze Schweiz, Standortabfrage mittels Geo-Lokalisation, Push-Benachrichtigung für Linien und Haltestellen und Mobile-Ticketing für das Libero-Gebiet (ab Mai 2015). Zeitgleich mit der Einführung der Mehrfahrtenkarte änderte die Namensgebung auf ÖV Plus – wofür Komet die entsprechende Kampagne entwickelte und umsetzte.  Produziert wurden unter anderem E-Board, TV-Spot, Online- und Mobilebanner, Inserate, Plakate, Hängekartons und Flyer.

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Verantwortlich bei Bernmobil: Monika Scheiwiller, Leiterin Marketing-Kommunikation, Monika Ryf, Sachbearbeiterin Marketing-Kommunikation / Social Media. Verantwortliche bei Komet: André Benker (CD), Joël Weber (AD), Silvio Demuth (Grafik), Simon Schatzmann (Leiter Beratung), Claudia Shatri (Beratung)
 

Goldbach Group führt das Digitalgeschäft künftig aus einer Hand

Goldbach regelt die Verantwortlichkeiten für das Online-Werbegeschäft neu. Damit wird das Digitalgeschäft künftig aus einer Hand geführt.

Per 1.11.2015 sind Goldbach Audience (Stefan Wagner, Managing Director) und Goldbach Digital Services (Alexander Horrolt, Managing Director) neu Roland Wittmann, Chief Strategy Officer, zugeordnet. Ihm sind heute bereits Goldbach Audience Polen, Jaduda in Berlin sowie die Group IT unterstellt. Mit der Zusammenfassung dieser Bereiche unter einem Dach können die Führung, Fokussierung und Entwicklung des Digitalgeschäftes zentralisiert und leistungsfähiger werden. Unterstützt wird Roland Wittmann durch Martin Radelfinger, der die Bereiche Innovation und Business Development abdeckt und sich in strategische Projekte wie Data-Management-Plattform und Ad Technology einbringt.

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Stefan Wagner, Alexander Horrolt, Martin Radelfinger und Roland Wittmann (v.l.)

Davon nicht betroffen sind die Marketing Services inklusive Goldbach Interactive, die weiterhin Klaus Nadler zugeordnet sind.

Im Zuge dieser Neuorganisation übernimmt Goldbach Media  ab dem 1. Januar 2016 die exklusive Video-Single-Site-Vermarktung der TV-Brand-Plattformen, wie RTL Now, sowie die Vermarktung von Wilmaa. Damit kann das volle Potenzial von TV- und Online-Video ausgeschöpft werden: «Im Zuge der zunehmenden Konvergenz der TV-Sender und ihrer Videoplattformen ist die Vermarktung dieser Brands aus einer Hand ein Bedürfnis unserer Kunden. Die Goldbach Audience kann gleichzeitig Zielgruppenprodukte für Video und Display in den Medien anbieten», meint Roland Wittmann. Die Abwicklung erfolgt weiterhin zentral durch Goldbach Digital Services.
 

Alpha 245 – Fiat-Kampagne für Profis

Mit einer äusserst vielfältigen Modellreihe bietet Fiat Professional für jeden Handwerker das richtige Nutzfahrzeug. Oder wie es die Kreativen von Alpha 245 ausdrücken: Für jeden Profi das richtige Werkzeug.

Gemäss diesem Claim werden der Kernzielgruppe entsprechende Werkzeuge abgebildet, die mit dem Namen der passenden Modellreihe versehen sind. Entstanden sind vier einfache und starke Sujets, die in Fachzeitschriften für Bau & Industrie geschaltet werden. Zusätzlich wurde für die Nutzfahrzeugmesse «TransportCH»plakatives POS-Material und smarte Give-Aways ausgearbeitet.

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Verantwortlich bei FCA Switzerland: Markus Raasch (Brand Manager Fiat Professional). Verantwortlich bei Alpha 245: Patrick Senn, Patrick Beeli (CD), Balz Chen (Text), Hekuran Abdyli (AD), Daniela Steffen, Dominic Häuptli, Sarah Schuler (Beratung), Suzana Kovacevic (Art Buying), Moser//Fernandes (Bild Composing), Pam Hügli, Diana Wick (Gesamtverantwortung).
 

Wirz: Neue Kampagne für Smart

«Wenn zwei Sitze mal nicht genug sind» oder «vier Sitze zu viel» heisst es in der neuen Kampagne von Wirz für Smart.

In verschiedenen Sujets werben dort der neue Smart Forfour und der neue Smart Fortwo Seite an Seite – für die Vorzüge des jeweils anderen: Hat der kleine fortwo also mal zu wenig Raum für ein Abenteuer, punktet der ebenso agile forfour mit seinen vier Sitzen.
Wie viele Sitze man auch immer benötigt, das smart Gefühl ist bei beiden Modellen inklusive. Fotografiert wurden die neuen Motive von Arthur Mebius und zu sehen sind sie ab sofort auf Plakaten, Anzeigen und Online in der gesamten Schweiz.

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Verantwortlich bei Mercedes-Benz Schweiz: Oscar Ferrer (Leiter Marketing Mercedes-Benz Cars); Dr. Carmen Mola Galván (Brand Manager smart), Ann-Kathrin Schmidt (Projektleiterin smart). Verantwortlich bei Wirz: Livio Dainese, Fernando Perez (ECD), Dominique Magnusson (AD), Katrin Espelage (Text), Ben Staudenmann (Grafik), Yves Rückert, Flurin Hardt, Julia Neugebauer (Beratung), Mathias Möller, Calvin Kroehne, Adrian Huwyler (Digital), Bettina Fässler (Art Buying); Fotografie: Arthur Mebius; Media: Fuel@VivaKi.
 

Hotelbuchungsplattformen dürfen keine Bestpreis-Garantien fordern

Hotelbuchungsplattformen dürfen von den Hotels keine Bestpreis-Garantie verlangen. Das hat die Wettbewerbskommission (Weko) nach Untersuchungen gegen Booking.com, Expedia und HRS entschieden.

Die Weko beurteilt die Vertragsklausel als Verstoss gegen das Kartellgesetz. Die Plattformen hatten von den Hotels verlangt, auf keinem anderen Vertriebskanal tiefere Preise oder eine grössere Anzahl Zimmer anzubieten. Für die Hotels kann das problematisch sein: Wenn sie nämlich auf den Buchungsplattformen präsent sein wollen, müssen sie auf anderen Vertriebskanälen die gleichen Preise verlangen – auch wenn dort tiefere Kommissionen anfallen. Einmal festgelegt können die Hoteliers die Zimmerpreise zudem nicht kurzfristig oder vereinzelt senken. Sie müssten dann auch alle anderen Preise nach unten korrigieren. Die weltgrösste Agentur für Online-Buchungen, Booking.com mit Hauptsitz in Amsterdam, sowie die aus den USA stammende Expedia haben ihre Vertragsklauseln unterdessen angepasst. Die nun durch die Weko verbotene Vertragsbedingung ist nicht mehr in deren Verträgen zu finden, dafür weniger restriktive Bestimmungen.

HRS muss Verträge anpassen

Ob diese neuen Bestimmungen kartellrechtlich zulässig sind, kann die Weko noch nicht abschliessend beurteilen. Es bestünden noch zu wenig Erfahrungswerte, schreibt die Behörde. Sie behalte es sich vor, die Entwicklungen am Markt zu beobachten und bei Bedarf erneut einzugreifen. HRS (Hotel Reservation Service) mit Sitz in Köln hat die nun unzulässige Vertragsklausel hingegen noch immer in seinen Verträgen stehen. Dies müsse jetzt angepasst werden, schreibt die Weko. HRS kann gegen den Weko-Entscheid Rekurs einlegen. Gebüsst werden die drei Buchungsplattformen aber nicht. Ihr Verhalten falle nicht unter die Kategorie der direkt sanktionierbaren Verhaltensweisen, schreibt die Weko. Der Verdacht, dass die Unternehmen eine marktbeherrschende Stellung missbraucht hätten, habe sich nicht erhärtet. Mit dem Weko-Entscheid können die Hoteliers jetzt billigere Zimmerpreise anbieten als Booking und Expedia, wenn sie eine Offline-Anfrage beispielsweise per Post erhalten, wie Weko-Vizedirektor Olivier Schaller auf Anfrage erklärte. Auf ihren eigenen Homepages können die Hoteliers allerdings nicht billigere Preise anbieten als Booking und Expedia.

Hotelleriesuisse unzufrieden

Nicht zufrieden damit ist der Branchenverband Hotelleriesuisse. Der Weko-Entscheid bedeute, dass die Hoteliers zwar auf den ersten Blick mehr Freiheit bekämen, weil sie die Garantien für die gleichgünstigen Preise für alle nicht mehr absolut einhalten müssten, schreibt Hotelleriesuisse in einem Communiqué. «Sie haben jedoch weiterhin keine Möglichkeit, auf ihrer eigenen Webseite ihren Gästen direkt Buchungsvorteile anzubieten und sind somit in ihrer unternehmerischen Freiheit eingeschränkt. Die Marktmacht der Buchungsplattformen ist damit nicht gebrochen, sondern sogar noch gestärkt», schreibt Hotelleriesuisse. Ein solcher Weko-Entscheid bringe den Schweizer Hoteliers folglich keine Vorteile. Die Mehrheit der Hoteliers gewähre Booking den tiefsten Preis, da über dies Buchungsplattform am meisten Übernachtungen hereinkämen.

Booking dominiert Schweizer Markt

Booking dominiere in der Schweiz den Markt mit einem Anteil von über 70 Prozent aller Onlinebuchungen, schreibt Hotelleriesuisse. Die Online-Buchungsplattformen verlangen für ihre Tätigkeit wie Werbung, Buchung usw. eine Kommission. Diese betrage in der Schweiz zwischen 12 und 15 Prozent. «Wenn man sehr gut sichtbar auf den obersten Plätzen sein will, liegt sie gar bei bis zu 30 Prozent», schreibt der Branchenverband. Die Buchungsplattformen dürften laut einer Studie von Robert Schegg von der  Hochschule für Tourismus in Siders VS im Jahr 2014 einen Anteil an den Gesamtbuchungen von 25 Prozent gehabt haben. Sie generierten 2014 wahrscheinlich über 1 Milliarde Franken Umsatz während die Schweizer Hotels nach Schätzungen zwischen 90 und 130 Millionen Franken an Kommissionszahlungen leisten mussten. (SDA)

Serviceplan: Diana Wick Rossi übernimmt Creative Planning

Diana Wick Rossi übernimmt ab sofort die Verantwortung für das Creative Planning im Team von Serviceplan Suisse. Mit der neu geschaffenen Stelle verankert die Agentur Kreativität als Kernleistung. Und dies bereits im strategischen Planungsprozess.

Diana Wick Rossi verfügt über langjährige Erfahrung in der Werbebranche. Zuletzt war sie Kreativdirektorin und mit Pam Hügli Co-Geschäftsführerin bei der Agentur Alpha 245. Davor fungierte sie als Mitglied des Managements bei Leo Burnett Schweiz. Diana Wick Rossi ist Mitglied des Schweizer Art Directors Club (ADC). Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet – unter anderem mit drei silbernen Cannes Löwen. Zudem hat sie Einsitz in verschiedenen nationalen und internationalen Jurys.

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Diana Wick Rossi zu ihrer neuen Aufgabe: «Grosse Gedanken treiben die Welt an. Und sie treiben die Wirtschaft an. Meine zentrale Aufgabe ist die Suche nach einem grossen Gedanken: einem Gedanken, der die Kreativen inspiriert. Und die Kunden fasziniert. Dies jedoch in einer anderen Form als ein klassischer Markenstratege. Denn ich bin Kreative und werde die Aufgaben deshalb auch von dieser Seite her angehen, den gesamten kreativen Prozess begleiten und mit anpacken.» Christian Baertschi, Managing Partner der Agentur freut sich sehr über den prominenten Neuzugang: «Es ehrt mich, dass Diana sich für unsere Agentur entschieden hat. Ihre Arbeiten habe ich stets als sehr inspirierend empfunden. Ihr Eintritt in die Agentur wird neue Impulse bringen und unseren Ansatz einer kreativ getriebenen strategischen Planung weiter festigen.»
 

Schweizer Journalist: Kurt W. Zimmermann wird neuer Chefredaktor

Der langjährige Chefredaktor des Branchenmagazins Schweizer Journalist, Markus Wiegand, tritt auf Anfang 2016 ab. Nachfolger wird Kurt W. Zimmermann.

Wiegand bestätigte am Donnerstagabend auf Anfrage eine Meldung des Kleinreport. Zimmermann übernehme die Chefredaktion vorerst für ein Jahr, wird Verleger Johann Oberauer von „Kleinreport“ zitiert. Es sei Zimmermanns Vorschlag gewesen, «das einmal so zu versuchen, ob es für alle passt». Zimmermann war unter anderem Anfang der 1990er Jahre Chefredaktor der Sonntagszeitung gewesen, danach war er Gründer und Herausgeber des Nachrichtenmagazins Facts. Derzeit schreibt er unter anderem Kolumnen für die Weltwoche.

Zimmermann folgt auf Wiegand, der seit der Lancierung der Zeitschrift Schweizer Journalist im Jahr 2005 dessen Chefredaktor war. Er wechselt nun nach Deutschland zur Print-Ausgabe des Kress Report. Nach zehn Jahren habe er Lust auf etwas Neues, begründete er seinen Wechsel. Der Schweizer Journalist erscheint alle zwei Monate und hat gemäss Verlagsangaben eine Auflage von durchschnittlich 5100 Exemplaren. (SDA)

Foto: Twitter.com

Pinkelefant lanciert Magazin «ready.»

Seit rund zwei Jahren unterstützt die Agentur Pinkelefant die Interdelta SA bei der Positionierung der Abnehm-Marke XL-S Medical. Nach dem erfolgreichen Produkte-Launch im letzten Jahr hat Pinkelefant dieses Jahr weitere Massnahmen realisiert.

So etwa fand man mit Patricia Boser ein motiviertes und passendes Promi-Testimonial.

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Drei Monate lang wurde Patricia bei der Einnahme von XL-S Medical, mit Unterstützung von Ernährungs- und Bewegungscoaches, von Pinkelefant begleitet. Neben Fotoshootings und Training konnte Pinkelefant auch Work-out-Videoclips drehen. So konnten die ursprünglichen Visuals von XL-S Medical Schweiz durch das Gesicht von Patricia Boser ergänzt und auf allen Kommunikationsmitteln im POS umgesetzt werden. Dies, um die Glaubwürdigkeit der Marke zu erhöhen.

Magazin zu Ernährung, Bewegung, Lifestyle

Gleichzeitig dazu lancierte Pinkelefant ein Magazin zu den Themen Ernährung, Bewegung, Lifestyle.

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Dieses Magazin begleitet Frauen, die erfolgreich abgenommen haben, in einem neuen Lebensabschnitt. Themen dieses periodisch erscheinenden Magazins sind: Rezepte, vergünstigte Fitnessabos, Gutscheine für einen Speed-Dating-Kurs, Modeberatung für einen neuen Look, Single-Reisen oder Buchempfehlungen. Das Magazin informiert auch auf Facebook, berät, hilft und gibt Auskunft zum Thema Lifestyle. Die erste Ausgabe von «ready.» gibt es seit Oktober 2015 in der Apotheke – oder online auf Xlsmedical.ch/ready. (uma)

Gainsbourg et Cavegn

Seit 5 Jahren hinterlässt der Werber, Illustrator und Künstler Markus Cavegn seine Spuren im Zürcher Nachtleben. Im November startet er eine Ausstellung in der Gainsbourg Bar.

Überall tauchen seine Bilder und Zeichnungen auf, als bittere Kommentare und schwarzhumorige Reflektionen zum Zürcher Zeitgeschehen. Er kritzelt sie direkt auf Wein-Etiketten, bemalt Leinwände oder bespannt Bilderrahmen mit Papier und hängt seine Werke in Bars auf. Seine Einfälle sind spontane Interventionen. Mal dadaistisch, mal entlarvend direkt, aber stets mit spitzer Feder und extraschwarzer Tusche. Oft sind die verwendeten Materialien so spontan wie sinnig. Auch hier wird direkt aus dem Leben gegriffen. Cavegn verwendet auch schon mal Rotwein oder Tipp Ex für seine Werke. Und thematisiert er die 2,1 Kilo Kokain, die täglich unsere Limmat hinuntergespült werden, so wird für die entsprechende Karikatur der reine Schnee verwendet.

Für die Ausstellung in der Gainsbourg Bar hat Markus Cavegn eigens 19 Bilder und diverse Objekte geschaffen. Der unberechenbare, provokante und witzige Franzose hätte seine Freude an ihnen gehabt.

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Info und Kontakt:

Preview: Mittwoch, 11. November ab 17. Uhr
Vernissage: Donnerstag, 12. November ab 18. Uhr
Ausstellung: bis Ende November

Ort:
Gainsbourg, Bar & Event Location
Kreuzstrasse 26
8008 Zürich
www.gainsbourg.ch

 

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